Erntedank-Football live

 [05h18] Um kurz auf das Thema „Die wahre Stärke der Jets“ einzugehen: Von allem, was ich heute gesehen habe, deutet nichts auf Dominanz der Jets hin. Die Jets waren einzig bei Special Teams besser, die Offense der Jets brachte herzlich wenig zustande. Ich rechne es den Jets aber hoch an, dass sie die Fehler der Gegner ausnutzen. Das können lange nicht alle Mannschaften.

Am Nikolaustag geht es nach New England. Die Patriots sind ja nicht wirklich für Fehleranfälligkeit bekannt. Und gerade das ist die aktuelle Stärke der Jets: Am Gegner dranhängen und eiskalt von Fehlern schmarotzen. Von daher sieht es für New England grade sehr gut aus.

[05h00] Das Spiel hält munter. Kickoff-Return-Touchdown, wieder #16 Brad Smith. Gleich mehrmals hätten die Bengals Smith tackeln können. Der anschließende Extrapunkt wird an die Stange geknallt. Nur, um dann doch noch irgendwie zwischen die Stangen zu gurken.

[04h54] Diesmal öffnen die Jets das Kuriositätenkabinett: Punt 8yds tief in der eigenen Endzone, und der Punter schießt den eigenen Vorblocker ab. Der Punt kullert in hohem Bogen an die 20yds Line. Diesmal berührt kein Bengal den Ball. Nur Field Goal Bengals. 17-10 Jets.

[04h41] Das ist nur noch unglaublich. Langer Punt, der in der Redzone aushüpft. Ein Jet springt auf den Ball und die Refs geben den Turnover. Keine Zeitlupe zeigt auch nur den Ansatz einer Bengals-erührung. Und Marv Lewis steht seelenruhig am Seitenrand und lässt das alles über sich ergehen. Keine rote Flagge. Ein Play später Touchdown der Jets. 17-7. Etwas an dieser Franchise ist verflucht.

[04h36] Sprachlos. Die Bengals bekommen Intercepton und bei gescheitertem 4th down eine Strafe geschenkt. Und dann tritt der Kicker aus 25yds an – und verschießt. Was wird denen in Cincy in die Nahrung gemixt?

[04h26] Mark Sanchez mit einer stupiden Interceptionim „Mittelfeld“. Die Jets gingen eben wieder in Führung und die Bengals bringen offensiv so gut wie gar nichts zustande. Und dann rollt Sanchez rechts raus und wirft einen so dümmlichen Pass über 10yds direkt in die Hände von LB Maulauga und kein WR steht irgendwo im Umkreis von 15yds.

Den Bengals traue ich nicht. Die Offensivdarbietung hat selbst Theismans Really nice job vorerst verstummen lassen.

[02h03] Komisches Play-Calling der Cowboys, das ein 4th and 10 verursacht. Also muss Buehler rausgeschickt werden, aus 59yds einzuschießen. Der Wunderkick geht nur verdammt knapp links vorbei. Sieg Saints. Und Williams ist der Match-Looser.

So. Das Nachtspiel schenke ich mir. Man sieht sich morgen.

[01h55] Dallas 27, New Orleans 30. Die Saints pfeifen auf den gut gemeinten Rat und scoren in Person von #16 Lance Moore gleich im ersten Play danach. Zwei Plays für 67yds. 115 Sekunden für Dallas.

[01h50] Unglaubliche Szene: Mit knapp drei Minuten erzielt WR Roy Williams das notwendige First Down, nur um sich von CB Jenkins den Ball aus der Hand schlagen zu lassen. Sechster Fumble der Cowboys. SECHSTER. Zweiter, der verloren ging. Was ist das für eine Spielart?

Brees geht danach sehr tief und WR Meachem pflückt einen dieser Passversuche aus der Luft. Eben wieder so ein Big Play. Saints dürfen jetzt nicht zu früh scoren. Noch 2mins.

[01h37] Dallas 27, New Orleans 23. Gewaltige Wende. RB Choice wuchtet sich durch die Menschenmassen, Saints-Helme fliegen durch die Endzone und Choice kriecht als TD-Scorer aus dem Getümmel heraus. Man wird aber das Gefühl nicht los, als hätten es mehr die Saints verschenkt, denn die Cowboys erarbeitet. Knapp 6min noch.

[01h29] Sehr kurioser Punt der Cowboys. Punter McBrian kann den Snap nicht fangen und schießt den herumhüpfenden Ball einfach weg. Ist wohl nicht erlaubt, aber selbst Buck/Aikman wissen nicht genau, was sagen.

Sekunden später langer Ball Brees durch die Mitte, wird abgefälscht und fällt DB Sensabaugh direkt in die Hände. Da konnte QB Brees nicht mal wirklich was dafür. Brees klopft dem Rookie-TE Graham trotzdem auf die Schulter, anstatt eines Zusammenschisses.

[01h17] Das Problem bei einem Kicker wie Garrett Hartley: Du traust dir kein 53yds Field Goal zu. Die Saints spielen also aus. Und scheitern.

Dallas ist also gerade dabei, sich im Schneckentempo in Richtung Punkte zu bewegen.

[00h57] Dallas 20, New Orleans 23. Da braucht es nur mehr einen einzigen, klitzekleinen Drive zum Todesstoß für die Saints. Auftritt Reggie Bush: Fumble beim Punt Return in der eigenen RedZone. Da nutzt auch der gewaltige Goal Line Stand von LB Vilma nichts. RB Barber wuchtet sich einen Play später durch ein Knäuel 300pounder in die Endzone. Die Entscheidung, in Viertel zwei aus 20yds zu kicken, gewinnt an Substanz.

[00h36] Dallas ist wieder dran. Reverse-Spielzug über W Austin, der 60 yds in die Endzone läuft und auf einen TD verkürzt. Dass TE Witten ein Holding begangen hat, da drücken wir mal beide Augen zu.

[00h15] Halbzeit Dallas 6, New Orleans 20. Kein schönes Spiel. Die Cowboys-Drives ziehen sich wie stundenlang gekneteter Teig. New Orleans lebt seit einer Stunde von der Hoffnung auf das eine Big Play. Immerhin ist nach dem langen Field Goal von Buehler noch nicht jegliche Spannung draußen.

[23h44] Unter zigtausend Boooos schießen die Cowboys ein kurzes Field Goal. Ergebnis der ersten längeren Drives, der an der 2yds Line endet. Ein Drive, so zäh wie die letzte Geranie auf meinem Balkon, die erst heute Nacht bei -6 ihren Geist aufgegeben hat.

[23h16] Troy Aikman sagt zwischen all den Happy Thanksgivings etwas sehr Kluges: Solange man seine Challenges gewinnt, sollte man immer weiter challengen dürfen. Kann ich zustimmen, da z.B. heute Garretts erste Challenge von einem sehr krassen Referee-Fehler verursacht wurde, die Garrett im Prinzip einer Challenge beraubt.

[23h06] Unterirdischer Start für Dallas. Nach der hanebüchenen Interception snappt der Center, während QB Kitna noch irgendwelche Signale geben will. Nach einem weiteren Super-Catch von WR Henderson läuft RB Ivory über die Mitte – und wid dabei praktich nicht mal berührt! 17-0 Saints nach nur zehn Minuten…

[22h46] Saints-Offense: Erster Drive, erstes Big Play. Bei einem tiefen Pass wird WR Henderson gehalten und gehalten und gehalten… Und macht den schwierigen Catch trotzdem. Kurz danac der schnelle Touchdown nach nicht mal zwei Minuten.

Saints-Defense: Erster Drive, erste INT. QB Kitna dreht sich unerwartet um und wirft den Ball direkt in die Arme von DE Will Smith, der zwei Meter vor Kitna die Arme hochreißt und völlig verdutzt mit dem Ball in den Händen die INT gefangen hat.

[22h36] Ich bin gespannt auf die Saints. Ich habe sie lange nicht mehr gesehen, mit Ausnahme des Pittsburgh-Spiels. Zu Saisonbeginn war das eine sehr unstabile Geschichte mit unstabiler Offense Line und einer Offense, die auf zwei-drei Big Plays pro Spiel vertraute. Glaubt man den Experten, spielen die Saints mittlerweile methodischer. Auch in der Defense nicht mehr so ungestüm. Let’s see. Ich schiebe den Saints heute die Favoritenrolle zu.

[22h31] Das Hymnen-Duell geht knapp an die drei Jungs im Cowboys-Stadium.

[22h28] Die Geschichte in Arlington zieht sich hinaus. Wahrscheinlich müssen noch ein paar Happy Thanksgiving! verteilt werden.

[21h25] Detroit 24, New England 45. Zweite Interception von CB #32 McCourty. New England bleibt danach beim Laufspiel, um Bradys perfektes Pass-Rating nicht kaputt zu machen.

Bei den Lions kommt der Frust heraus. Zwei Schlägereien hintereinander. Leider ist während der Plays das Feuer seit einer Weile erloschen.

Beeindruckende Vorstellung der Patriots in er zweiten Hälfte. Schwachstellen ausgeguckt, ausgenutzt und die aggressive Defense erst verbrannt und dann eiskalt Drive für Drive ausgelaugt.

Das Ford Field lange Zeit sehr laut, ungewohnt laut. Auch wenn die Atmo nicht wirklich ins Zimmer durchdrang. Detroit lange Zeit so fired up wie das Publikum. Bis zur ersten INT von Hill und einen Score später den schnellen Konter der Pats auf das 24-17.

[21h18] Detroit 24, New England 38. As expected. Schneller Screen zu Welker, der ohne berührt zu werden in die Endzone läuft. Das war’s dann.

Als die Patriots mit Smith die Schwachstelle ausgemacht hatten und die Offense Line Brady den Tick mehr Zeit geben konnte, war das gegessen. Drei Touchdowns in Serie und es gab nie etwas, was die Lions zum Entgegensetzen hatten.

[21h13] In Detroit macht sich Resignation breit. Die Defense schaut ziemlich müde aus und in der Secondary wird nicht mehr nur Alphonso Smith in Grund und Boden gespielt. Das wird ein Touchdown.

[21h09] Reggie Bush wird für die Saints auflaufen.

[20h58] Detroit 24, New England 31. Nächste Standpauke für CB Smith? Brady einfach über die Mitte, wieder verlädt Branch Smith. Sehr leichter Touchdown der Patriots, sehr leichter Drive. Wohin hat sich die Aggressivität der Lions verkrochen?

Im Drive überholte Brady Phil Simms an Passing Yards. Der stets aalglatt Gestriegelte nimmt das mit einem leichten Seufzer zur Kenntnis.

[20h52] New England spielt nur mehr mit drei Mann Pass Rush. Detroit bewegt den Ball trickreich. Am Ende wieder der Fehler: Field Goal aus 46yds und diesmal kickt Mr. Rayner rechts vorbei.

[20h45] Detroit 24, New England 24. Es schnackelt nur so Touchdowns in diesem Viertel. Brady hat für einmal Zeit und findet ganz tief WR Deion Branch weeeeit offen. CB #27 Alphonso Smith ist völlig irritiert und lässt sich beim Fang-mich-Spiel noch zweimal versetzen. 79yds Pass zum Touchdown. Wofür haben die Broncos im Draft 2009 einen Erstrundenpick hergegeben?

Oder gab es nur ein Missverständnis zwischen Smith und seinem Safety? Der Zusammenschiss, den Smith an der Seitenline bekommt, spricht nicht dafür.

[20h40] Detroit 24, New England 17. Diesmal keine Interception der Patriots. WR Johnson mit zwei Monster-Catches in der Doppel- bzw. Dreifachdeckung. Am Ende spielen die Lions das 4th down aus. Ein riskanter Pitch zu RB Morris, der den Linebacker grade so umläuft und aus 1/2 Yard eintaucht. Hill spielt heute sehr mutig, wissend um die physische Überlegenheit von Johnson gegenüber den Defensive Backs.

[20h34] Ich weiß nicht, was Mr. Simms so sensationell am Touchdown-Pass von Brady findet. Das war über Jahre einer meiner drei Standard-Spielzüge in Madden.

[20h26] Detroit 17, New England 17. Die Lions kommen immer noch euphorisiert aus der Kabine. Brady steht unter Strom. Dann macht QB Hill einen übermütigen und nicht scharfen Pass in die Secondary und CB McCourty pflückt Johnson das Ei vor der Nase weg. New England legt die 30yds in die Endzone mit Leichtigkeit zurück.

Etwas Saints-haftes haben die Pats heuer in der Defense: Haufenweise Yards zulassen, aber immer wieder eine wohl getimte Interception machen. Ausgleich.

[19h58] Halbzeit Detroit 17, New England 10. Den Lions geht einiges auf: Die Passdefense wird locker ausgespielt, mit gerade zwei Sekunden auf der Uhr in Field Goal Range gekommen. Von dort kickt Mr. Rayner über 44yds an die Stange, und der Ball springt ins „Tor“.

Überraschende Halbzeit, vor allem, weil New England doch mehr Probleme mit der Defensive Line um DT Suh hatten. Die Lions spielten sehr intensiv, man spürte es bis in die Wohnung, wie geladen die Jungs waren. New England schien davon überrascht, hat sich aber in der Offense noch rechtzeitig am Riemen gerissen.

[19h49] Detroit 14, New England 10. Es brauchte zwischendurch eine Strafe. Danach überspielte Brady einfach die heranrauschenden Löwenhorden. Am Ende wenden sich die Patriots dem Laufspiel hin: RB Green-Ellis wird über die Mitte geschickt und überrumpelt damit Detroits Defense. Die Botschaft ist einfach: New England bleibt gefährlich.

[19h46] Seminole, Lust auf Truthahn?

[19h37] Der Pats-Drive blieb nur dank Strafe am Leben. Aber Brady macht sich jetzt die Überaggressivität der Lions-Defense zu nutze, lässt den Druck kommen und spielt dann den schnellen Pass zum WR oder TE.

[19h31] Detroit 14, New England 3. Die Lions beim Dauer-Passspiel. Hill bekommt mehr Zeit als befürchtet, und wenn nicht grad #81 Johnson offen ist, nimmt QB Hill eben den Mann auf der kurzen Route. Zwischendurch zum Verarschen ein Lauf über Morris über die Mitte eingestreut, der die Pats völlig überrascht. Am Ende haben die Lions die Traute, von der 1/2-yds Line bei 4th down zu sneaken. Touchdown. RB Morris schließt mit Hechtsprung in die Endzone zum Touchdown ab!

[19h15] Detroit 7, New England 3. 19yds Pass zu Calvin Johnson. Da war einige Improvisation im Drive dabei, aber Hill machte stets die Plays.

Minuten später zieht sich wieder das lange Suh-uuuuuuuuuuuuuhhh! durch die Halle: Suh überrollt RT Sebastian Vollmer, der heuer schon einige Kritik einstecken musste. Im selben Drive Vollmer mit einem Fast-Holding in der Endzone, aber es wird kein Safety gegeben.

[19h00] Detroit 0, New England 3. Obwohl 4th-and-inches, nehmen die Pats 2yds vor der Endzone nur das Field Goal. Im Drive haben die Pats die Pace verstärkt, spielen schnellere Pässe und schon ist die Magie der Blitzes verflogen.

Wenig Pace zeigt die Übertragung mit unendlich vielen Unterbrechungen. Ist noch ein Truthahn übrig?

[18h48] Die Lions zeigen, wie sie die Offense Line durchbrechen wollen: Mit abwechslungsreichen Aufstellungs- und Blitzformationen. DT Suh stoppt den ersten Drive per Sack – kommend aus der Position des Middle Linebackers. Viel Druck der Lions über die Mitte.

[18h33] New England ist in den Wettbüros mit 6,5 Punkten überraschend „leicht“ favorisiert. Ich halte die Defensive Line der Lions trotz DT Suh für hoffnungslos der Pats-Offensive Line unterlegen. Und genau dieses Matchup müssten die Lions dominieren, um hier für mich eine Chance zu haben.

Umgekehrt haben die Lions eine ziemlich mickrige Offense Line. Die Pats-Dreierline ist zwar extrem verletzungsgeschwächt, aber zumindest das Laufspiel der Lions wird es schwer haben.

Matchup-Vorteil für die Lions: WR Calvin Johnson mit seinem Größenvorteil gegen die kleinen und unerfahrenen Defensive Backs der Patriots. Die Frage ist nur, um QB Hill genug Zeit bekommt, um überhaupt Johnson bedienen zu können.

[17h57] Guten Abend. Truthahnschnitzel wird gleich aufgetischt. Und um halb 7 geht’s los. Mit QB Tom Brady, der erwartungsgemäß für die Patriots auflaufen wird.

Ganz kurze Vorschau gibt es hier.