NFL Wild Card Playoffs 2010/11: Die Vorschau auf den Samstagabend

NFL Playoffs. Für mich seit Jahren das Sportereignis eines jeden Jahres. Knallharte Ausscheidungsrunden, keine Playoffserien, sondern ein Spiel für Glück oder Verderben. Das hat angefangen mit den fantastischen Übertragungen im ORF bis hin zum überraschend starken Aufgebot, das die italienische RAI im letzten Jänner auf die Beine gestellt hat.

Der Samstag ist insofern kein Vergnügen, weil NBC einen Doubleheader überträgt und die NFL das Topspiel der Runde in die Samstagnacht verlegt. Vor einem Jahr Dallas-Philly, heuer Indianapolis gegen die Jets. Folge daraus: Das zweite Spiel ist das vermeintlich unattraktivste der Runde. Folge daraus: NBC hat die Tücke, sein gesamtes Arsenal an Top-Leuten für die Nacht-Partie zu aufzubewahren.

Anyway. Es geht um Sport!

Das Wild Card Weekend in der Übersicht:

Samstag, 8.1.
22h30 Seattle Seahawks – New Orleans Saints
02h00 Indianapolis Colts – New York Jets

Sonntag, 9.1.
19h00 Kansas City Chiefs – Baltimore Ravens
22h30 Philadelphia Eagles – Green Bay Packers

Seattle Seahawks – New Orleans Saints

Sa., 8.1. um 22h30 live bei ESPN America

Für den Negativisten ist es ein gewaltiges Mismatch mit einem playoff-unwürdigen Heimteam gepaart mit einer wohl eher lieblosen Übertragung. Für den Positivisten spielt hier der Titelverteidiger auswärts in einem lauten Stadion, das eine der größten Playoff-Sensationen ever erleben könnte.

Die Seattle Seahawks haben am Sonntag Geschichte geschrieben. Sie sind der erste NFL-Divisionssieger mit einer negativen Saisonbilanz: 7-9. Wie sie überhaupt die Division gewinnen konnten, grenzt angesichts der Statistiken an ein Wunder. Alle Statistiken weisen horrende Werte auf: #28 Offense, #31 Lauf-Offense, #27 Defense, #22 Third Down Offense, #24 Third Down Defense, -9 Turnovers, -97 Punktedifferenz.

Am Sonntag wurde im NFC-Westfinale St Louis 16-6 geschlagen. Alles andere als ein Spiel zum Zungeschnalzen, aber immerhin: Angetreten mit Backup-QB Charlie Whitehurst und dem Druck, siegen zu müssen. Die Seahawks haben am Ende den Tick konzentrierter gespielt und das Quäntchen mehr Reife gehabt als die Rams, die von einem Rookie-QB angeführt wurden. Umfragen zufolge war man in Seattle gar nicht so glücklich über den Sieg.

Erstens, weil man ein Heimmdebakel gegen die Saints befürchtet. Zweitens, weil man nun 10-12 Plätze später draften darf und unter Umständen den heimischen Hero QB Jake Locker nicht draften kann…

Gegner der Seahawks: Die New Orleans Saints, ihres Zeichens Titelverteidiger und mit 11-5 vier Siege besser als die Hawks. Die Clubfarben der Saints sind zwar goldig, aber alles glänzend ist da auch nicht. Ich habe das ungute Gefühl, dass es diesmal nicht allzu weit geht mit den Saints.

Die Offense ist erstaunlich unkonstant und erinnert an die Jahre um 2007, 2008 herum, als man mit QB Drew Brees ein Passfeuerwerk veranstaltete, aber kein anständiges Laufspiel in die NFL-Hallen zaubern konnte. Es ist heuer ähnlich: Da laufen zig Running Backs rum, aber jeden plagt ein Knochen oder eine Blockade oder irgendwas. RB Pierre Thomas ist nicht fit. RB Reggie Bush war wochenlang verletzt und ist kein Arbeitstier, um den herum man eine Offense bauen möchte. RB Chris Ivory ist blutjung und nicht konstant. RB Mike Bell ist schon lange weggezogen aus Big Easy. RB Julius Jones… naja, ist auch nicht mehr der Alte.

So kommt es, dass der ganze Druck auf Drew Brees lastet. Brees hat zwar eine Armada an Wide Receivers und Tight Ends und wirft sich einen Wolf, aber er ist mangels Laufspiel-Unterstützung auch fehleranfällig: 22 INTs über die Saison! Die Offense hält sich oft genug nur mit Big Plays im Spiel – aber allein darauf kannst du keine vier Playoff-Spiele lang bauen.

In der Defense haben die Saints Probleme mit dem Laufspiel. Der Pass, und das ist anders als früher, wird ordentlich verteidigt. Was völlig verloren gegangen ist: Das Näschen für die Interceptions: Ganze 9 in der Regular Season.

In diesem Spiel kommt erschwerend hinzu, dass man im Gegensatz im Regular Season-Spiel diesmal auswärts im lauten Qwest Field spielen muss. False Starts sind vorprogrammiert. Möglicherweise auch Missverständnisse mit den Receivers. Auch unbequem: Kein Mensch weiß, was Hawks-QB Whitehurst so drauf hat. Und kein Mensch kann sagen, wo die Stärken der Seahawks liegen. Vorbereitung ist schwierig.

Trotzdem: Alles als ein Saints-Sieg wäre nichts anderes als eine Sensation.

Indianapolis Colts – New York Jets

Sa./So., 8.1. um 02h live bei ESPN America

Colts - Jets 2009

©Flickr

Zwei Franchises, die dank Superbowl III auf ewig miteinander verbunden sein werden. Damals spielten die Colts noch in Baltimore und waren das haushoch überlegene NFL-Team, die Jets der Underog aus der AFL, über den gewitzelt wurde. Vor dem Spiel gab Joe Namath die Mutter aller Sieg-Garantien ab („Wir werden das Spiel gewinnen. Ich garantiere es Ihnen“), und die kleinen Jets schafften tatsächlich die Sensation.

Der Sieg ist umso bemerkenswerter, da die AFL damals gerade ein Jahrzehnt alt war, als der NFL haushoch unterlegen angesehen wurde und die ersten beiden Superbowls haushoch gegen die NFL-Teams verloren hatte. Nach dem Spiel war nichts mehr wie vorher: Die AFL wurde mit einem Schlag ernst genommen, ein Jahr später fusionierten die beiden Ligen zur heutigen NFL mit den beiden Conferences AFC und NFC (als Referenz auf die Historie der beiden einst getrennten Ligen) und Joe Namath war ein Superstar. Namath schaffte es sogar trotz mauer sportlicher Leistungen in die Hall of Fame, aber glänzen konnte der Mann nur mehr im TV.

Zurück in die Gegenwart, die etwas anders aussieht als 1969 und das nicht nur, weil die Colts mittlerweile in Indianapolis spielen. Jets und Colts haben seit der vergangenen Saison gemeinsame Geschichte: Erst marschierten die Jets in der Vorsaison nur dank des Schongangs der Colts gegen Saisonende in die Playoffs, um sich dann im AFC-Championship erneut zu matchen. Die Jets als haushoher Underdog hielten sich lange gut, ehe am Ende Peyton Manning doch noch das Blatt wenden konnte.

In der Offseason kauften die Jets massiv ein, präsentierten sich unter Head Coach Rex Ryan als eines der „lautesten“ Teams der NFL inklusive TV-Reality Soap, Beleidigung von gegnerischen Spielern und Coaches, Theater um Vertragsverlängerungen mit den besten Spielern, Hollywood-tauglichem Franchise-Gesicht von QB Mark Sanchez und angekündigter Revolution in der AFC East. Lange Zeit schienen die Jets dem selbst auferlegten Hype gerecht zu werden. Mit funktionierendem Laufspiel, solidem QB-Spiel von Sanchez und ordentlicher Defense wurden reihenweise Gegner knapp geschlagen.

Knackpunkt der Saison war am Nikolaustag zu verorten. Monday Night, Jets @ Patriots. Nach lauten Tönen in Richtung Bill Belichick wurde den Jets in Foxboro aber der Popo derart versohlt, dass die blauen Flecken immer noch sichtbar sein dürften und Ryan die Spucke im Hals immer stecken dürfte. Nach 9-2 Start beendete man die Saison mit 11-5 und das nur so triefende Selbstbewusstsein scheint erstmal etwas gedämpft.

Ganz anders die Colts. Im letzten Jahr ein Team, das reihenweise enge Spiele gewinnen konnte und um ein Haar eine Perfect Season hingelegt hätte, wäre da nicht eben jenes Spiel gegen die Jets gewesen, als Head Coach Jim Caldwell in Woche 16 in der zweiten Hälfte bei Führung zuhause die Starter vom Feld geholt hätte! Am Ende gabs trotzdem Superbowl, allerdings mit Niederlage. Vom Spiel her hat sich nicht allzu viel verändert: Immer noch wird in Indianapolis rein auf die QB-Künste von Peyton Manning vertraut.

Manning ist ein staubtrockener Zeitgenosse ohne irgendeinen Funken von Angriffsfläche auf persönlicher Ebene und man wundert sich, wie dieser Mann zum Liebling der amerikanischen Werbung werden konnte. Aber Manning ist ein fantastischer Quarterback. Es ist immer wieder faszinierend mit anzuschauen, wie Manning an der Line of Scrimmage jeden einzelnen Spielzug fünfmal umstellt, bis er auf die Defense angepasst zu sein scheint. Trotz extrem vieler Verletzungen in Offense und Defense und einiger Niederlagen blieben die Colts immer in Playoff-Reichweite.

Erstens, dank Manning. Zweitens, dank der diesmal sehr enttäuschenden AFC South, wo auch die Rivalen so ihre Probleme hatten: Houston mit einer non-existenten Secondary, Tennessee mit Selbstzerfleischung und Jacksonville mit Unkonstanz. Auch Manning war nicht ganz frei von Fehlern, hatte Ende November eine ganz schlechte Phase mit 11 INTs innerhalb von drei Spielen.

Bei 6-6 stehend blühte Manning im Dezember wieder auf. Vier Siege in vier Spielen. Keine „schönen“ Siege, aber herausgeholt gerade mit dem Nötigsten: Ein bisschen Passspiel, eine stark verbesserte Lauf-Defense und viel Manning. Das ist das Erfolgsrezept der Colts – und immer wenn die Colts auch in der Lage sind, schmutzig zu gewinnen, sind es gefährliche Colts.

Jetzt trifft Manning auf eine starke Defense, die keine Scheu hat, auch Linebackers und Defensive Backs auf den Quarterback abzustellen. Die Offensive Line der Colts gilt als nicht überragend und trotzdem hat sie kaum Sacks kassiert. Grund hierfür: Manning (again). Weil er dank enormem Know-Hows schnell die Schachzüge der Defense erkennen kann, ist ihm mit Blitz nur schwer beizukommen. Ein besserer Kurt Warner, sozusagen. Nur, dass Mannings zweiter Vorname nicht „Gehirnerschütterung“ lautet.

Auf der anderen Seite kommen die Jets sehr laufgewaltig daher: Der junge und kräftige RB Shonn Greene und der alte, aber wiederhergestellte RB LaDainian Tomlinson, der nur 10-15 Mal pro Spiel läuft, aber sich gut mit Greene ergänzt. Wenn die Jets Laufspiel haben, kann auch QB Sanchez erfolgreich sein. Play-Action ist Sanchez’ Stärke, aber er kann ähnlich wie ein Matt Cassel in Kansas City keine Offense allein tragen. Dumm für die Jets: Die Lauf-Verteidigung der Colts ist ungewöhnlich mächtig in den letzten Wochen. Und auch deren Secondary mit Kelvin Hayden (Bild) ist verbessert. Die WRs Braylon Edwards und Santonio Holmes brauchen bombige Tage und QB/WR/KR Brad Smith muss schon sehr kreativ eingebaut werden.

Prediction: Die Colts werden das gewinnen. Sie sind kein überragendes Team, aber solange die Connection Manning-Reggie Wayne am Werk ist, setze ich ungern gegen Indy, wenn die zuhause spielen. Zumal die Jets der letzten Wochen wie geschnitzt zu sein scheinen für die Colts. Einzig der phlegmatische Coach Jim Caldwell würde mir Sorgen machen, aber Manning scheint so mächtig zu sein, dass er Cadwell im Zweifelsfall locker überstimmen kann.

NFL Playoffs – Das Spielprinzip

(Disclaimer: Der Eintrag wurde am 5. Jänner 2011 online gestellt. Somit ist „heuer“ in diesem Blogeintrag immer als „NFL-Saison 2010/11“ zu interpretieren.)


Die NFL-Playoffs stehen an. Zeit, für eine Erklärung bezüglich des Spielsystems in den NFL-Playoffs.

Playoffs – Wer ist da überhaupt mit dabei?

Zunächst mal: AFC und NFC tragen jeweils getrennte Playoffs aus, die aber nach dem gleichen Schema ablaufen: Die 4 Divisionssieger sind qualifiziert, dazu noch die zwei Nicht-Divisionssieger mit der besten Sieg/Niederlagen-Bilanz. Diese beiden Teams schimpfen sich „Wild Card Teams„.

Das hat zur Folge, dass nicht immer die 6 besten Bilanzen die Playoffs erreichen. Heuer zum Beispiel schieden die New York Giants als Dritte mit einer 10-6 Bilanz in der NFC East aus, da noch zwei andere Teams bei 10-6 standen, während in der NFC West die Seattle Seahawks mit gerade mal 7-9 Divisionssieger wurden.

Die Setzliste

Dann werden die Mannschaften gereiht.

#1 Divisionssieger mit der besten Bilanz
#2 Divisionssieger mit der zweibesten Bilanz
#3 Divisionssieger mit der drittbesten Bilanz
#4 Divisionssieger mit der viertbesten Bilanz
#5 Wild Card Team mit der besten Bilanz
#6 Wild Card Team mit der zweitbesten Bilanz

Da die Divisionssieger immer von 1-4 gerankt werden, kann es auch sein, dass die #5 eine bessere Siege/Niederlagen-Bilanz hat als die #4. Höhere Platzierung in der Setzliste bedeutet immer Heimrecht.

Tie-Breaker – wenn zwei oder mehrere Mannschaften die gleiche Bilanz aufweisen, gibt es ein kompliziertes Verfahren, und, nein, es zählt nicht das Punkteverhältnis analog dem Torverhältnis im Fußball, zumindest nicht am Anfang – bitte in der englischen Wikipedia oder auf nfl.com nachschauen.

Es zählt je nach Situation das direkte Duell, die Bilanz in der eigenen Division, der eigenen Conference. Wenn alles nichts hilft, wird die Stärke des Spielplans der gemeinsamen Gegner und dann aller Gegner hergenommen.

NFL_playoff_tree

©Wikipedia

1. Playoffrunde: Die Wild Card Playoffs

Die #1 und #2 von AFC und NFC haben ein Freilos.

#3 spielt gegen #6
#4 spielt gegen #5

Das höher gesetzte Team hat immer Heimvorteil. Das heißt, ein Sieger der Division hat immer Heimspiel in der 1. Runde. 2010 zum Beispiel spielen die #4 Seahawks (7-9 Siege) zuhause gegen die #5 Saints (11-5), denn die Saints wurden in ihrer Division nur Zweite hinter den 13-3 Falcons.

Es kann auch sein, dass sich zwei Mannschaften aus der gleichen Division in der 1. Runde treffen. So passiert im vergangenen Jänner, als die #3 Cowboys auf die #6 Eagles getroffen sind.

2. Playoffrunde: Die Divisional Playoffs

Von bösen Zungen auch „Viertelfinale“ genannt.

#1 und #2 steigen ein. Sie spielen gegen die jeweiligen Sieger der Wild Card Playoffs.

#1 spielen gegen #6, #5 oder #4, je nachdem wie die erste Runde endet
#2 spielen gegen #5, #4 oder #3, je nachdem wie die erste Runde endet

#1 und #2 haben Heimvorteil.

3. Playoffrunde: Die Conference Championships

Die „Bösen“ sagen „Halbfinale“.

Die Sieger der Divisional Playoffs spielen gegeneinander. Das höher gerankte Team hat Heimvorteil. Der Sieger kriegt den Hauptpreis: Das Superbowl-Ticket.

#1 hat also immer Heimvorteil, #6 spielt immer auswärts. Es nützt der #6 auch nichts, die #1 besiegt zu haben, sie hat in den Playoffs kein Heimspiel (außer, die Superbowl findet im eigenen Stadion statt, aber das ist noch nie passiert und wird auch heuer nicht passieren).

Super Bowl

Die Superbowl findet am ersten Sonntag im Februar statt. Zwischen Conference Championships und Superbowl gibt es seit einigen Jahren zwei Wochen Pause.

In der Superbowl spielt die Sieger der AFC-Playoffs gegen den Sieger der NFC-Playoffs.

Die Superbowl wird immer einige Jahre im Voraus an eine Stadt mit einer NFL-Mannschaft vergeben. Es ist meistens eine Stadt im Süden der USA (klimatisch bedingt), oder eine nördlich gelegene Stadt mit einer Halle (Detroit wäre ein Beispiel). Im Februar 2014 wird es ein Novum geben: Das neue Stadion in New Jersey (New Meadowlands Stadium) wird als erste Kalt-Wetter-Stadt die Superbowl in einem offenen Stadion austragen.

Pro Bowl

Das Allstar-Spiel der NFL. Die besten Profis der AFC spielen gegen die besten Profis der NFC. Die Trainerteams setzen sich aus Verlierern der Divisional Playoffs zusammen.

Die Pro Bowl findet ab heuer wieder in Aloha, Hawaii statt, hat aber sportlich nur marginalen Wert, da oft viele Profis absagen, besonders, seit die Pro Bowl eine Woche VOR der Superbowl stattfindet.

Anschauungsbeispiel 2009/10

American Football Conference – AFC

#1 Indianapolis Colts (Sieger AFC South) 14-2
#2 San Diego Chargers (AFC West) 13-3
#3 New England Patriots (AFC East) 10-6
#4 Cincinnati Bengals (AFC North) 10-6
#5 New York Jets (Wild Card) 9-7
#6 Baltimore Ravens (Wild Card) 9-7

Wild Card Playoffs (Sieger fettgedruckt)
#3 New England vs. #6 Baltimore
#4 Cincinnati vs. #5 NY Jets

Divisional Playoffs
#1 Indianapolis vs. #6 Baltimore (obwohl Baltimore den höher gesetzten Gegner ausgeschaltet hatte)
#2 San Diego vs. #5 NY Jets

Conference Finale
#1 Indianapolis vs. #5 NY Jets

National Football Conference – NFC

#1 New Orleans Saints (Sieger NFC South) 13-3
#2 Minnesota Vikings (NFC North) 12-4
#3 Dallas Cowboys (NFC East) 11-5
#4 Arizona Cardinals (NFC West) 10-6
#5 Green Bay Packers (Wild Card) 11-5 (besser als #4, aber eben wegen der Vikings nicht Divisionssieger)
#6 Philadelphia Eagles (Wild Card) 11-5 (auch besser als #4)

Wild Card Playoffs
#3 Dallas vs. #6 Philly
#4 Arizona vs. #5 Green Bay

Divisional Playoffs
#1 New Orleansvs. #4 Arizona
#2 Minnesota vs. #3 Dallas

Conference Finale
#1 New Orleans vs. #2 Minnesota

Superbowl
AFC Sieger Indy vs. NFC Sieger New Orleans.