Wird jetzt alles besser?

Es war irgendwann im Spätsommer 2008, als ein Wide Receiver in Cincinnati nach jahrelanger Aufmerksamkeitssuche und öffentlichen Auseinandersetzungen mit Trainern und Management die Ego-Mätzchen auf den Höhepunkt getrieben hat. Ergebnis: Der Mann änderte seinen Namen, ganz offiziell und vor Gericht, in Chad Ochocinco.

Ochocinco wie ocho cinco, spanisch für „Acht Fünf“. Die Ziffern seiner Rückennummer, 85. „Fünfundachtzig“ wäre ochenta y cinco gewesen. Das war dann doch zu kompliziert.

So weit, so gut. Mittlerweile sind wir im Jänner 2011. Die Bengals gehören mal wieder zum Bodensatz der Liga, Ochocinco hat mit T.O. Terrell Owens einen ähnlich egozentrischen Partner als Wide Receiver in der Aufstellung und jüngst machte QB Carson Palmer mit Rücktrittsdrohungen aufmerksam. Für Ochochinco ein Unding. Andere stehen in den Schlagzeilen. Was macht der Mann also?

Ändert mal wieder seinen Namen! Nicht in Chad Iwanttogetrecognised oder Chad Yollamolaatención (oder so), sondern, ganz unspektakulär, zurück in Chad Johnson! Eine Schlagzeile wird’s wert sein, oder einen Blogeintrag auf Sideline Reporter. Aber angesichts der vergangenen Zickereien ist es diesmal erstaunlich unspektakulär.