Von der Silber-Tina zur Gold-Tina

Tina Maze Skisport WM

Tina Maze - ©Flickr

Wann ist Garmisch 2011 für mich gut gelaufen?

Wenn Südtiroler etwas gewinnen – check. Wenn Julia Mancuso auf’m Podest steht – check. Und wenn Tina Maze Weltmeisterin geworden ist. Seit gestern: Check.

Tina Maze ist für mich sowas wie die tragische Figur unter den Skifahrern geworden. Bei Großereignissen stets vorne dabei. Nur, um am Ende im Glücksspiel „Skifahren“ stets ein paar Hundertstel zu langsam zu sein. Seit Maze vor zwei Jahren in Val d’Isere von Platz 15 auf 2 im Riesenslalom vorgefahren war, nur um am Ende 0.09 Sekunden hinten zu liegen, hat sich der Eindruck in mir verfestigt, dass diese Frau das Silber anzieht. Es folgten drei weitere zweite Plätze. Und auf diese 9 Hundertstel folgten:

4 Hundertstel (Olympia-RTL 2010) und erneut 9 Hundertstel (WM-Kombination 2011). Die Zusatzzahl ist 49 (Olympia-Zweite im Super-G 2010). Im Riesenslalom 2011 waren es wieder 9 Hundertstel – Vorsprung. Irgendwann gleichen sich Glück und Pech im Leben aus. Das gilt für Sport, aber Gott sei Dank auch darüber hinaus.

Ein Kommentar zu “Von der Silber-Tina zur Gold-Tina

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