Miami Dolphins in der Frischzellenkur

ÜBERBLICK

#15 OL Mike Pouncey (Florida)
#62 RB Daniel Thomas (Kansas State)
#111 WR Ed Gates (Abilene Christian)
#174 FB Charles Clay (Tulsa)
#231 DT Frank Kearse (Alabama A&M)
#235 CB Jimmy Wilson (Montana)

Ein Zwickmühlendraft der Dolphins. Erster Pick an #15 und kein Pick in der zweiten Runde (wg. Marshall-Trade), dazu an #15 kein Quarterback mehr verfügbar und die besten Positionen im Kader waren die besten Positionen im Draft (Defensive Line). Wie willst du so die Welt zerreißen?

Irgendwie ist die Draftklasse dann auch nicht so wirklich überzeugend. C/G Mike Pouncey als ersten Pick und man kann davon ausgehen, dass Pouncey nur dank des Zwillingsbruders so früh genommen wurde. Trotzdem: Hier wurde eine Lücke gefüllt. Interessant, dass nun auch die interior offensive linemen immer früher vom Tablett gehen.

Der Running Back, als den die Auguren Mark Ingram angesehen hatten, kam nach einem Trade aufwärts in Runde 2: Dan Thomas (KSU), ein Brecher-Typ, der lieber über die Line drüber läuft, als drumherum. Ein uninspirierender Pick. Ein zweiter RB ist Charles Clay (4. Runde), der auch TE spielen können soll.

Coolste Offensiv-Einberufung ist jene von WR Ed Gates, der lt. Profil ein schneller Mann für die tiefen Bälle sein soll. Miami hat einen mit Chad Henne einen QB mit allgemein anerkannt waffenscheinpflichtigen Wurfarm und eine Receiver-Truppe bestehend aus possession receivers (á la Marshall) und slot receivers (siehe Bess). Finde den Fehler (wie die Dolphins).

Zweimal Defense am Ende des Drafts. Einmal DT bzw. NT, einmal CB in Runde 7.

Summa summarum

Eine uninspirierende Draftklasse der Dolphins, wenn da nicht der Gates-Pick wäre. Ob Gates überhaupt den Sprung vom kleinen Abilene Christian College in die NFL schafft, steht in den Sternen, aber potenziell ist das eine – mit Verlaub – geile Idee. Miami wird zwar so lange geprügelt werden wie QB Henne seine Probleme hat, aber IMHO kann in Miami allein mit kreativerer Spielanlage viel bewegt werden. Das Variationspotenzial dürfte erweitert worden sein. Die AFC East dürfte in der Spitze enger werden, als es uns die Seher von ESPN weismachen wollen.

2 Kommentare zu “Miami Dolphins in der Frischzellenkur

  1. mag zwar uninspierend wirken..aber was die Draftklasse wirklich bringt, sieht man eh erst in (frühestens 2) Jahren.

  2. Pingback: Glaskugel 2012: Miami Dolphins | Sideline Reporter

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