Houston Texans in der Frischzellenkur

ÜBERBLICK

#11 DE J.J. Watt (Wisconsin)
#42 DE Brooks Reed (Arizona)
#60 CB Brandon Harris (Miami)
#127 CB Rashad Carmichael (VT)
#144 S Shiloh Keo (Idaho)
#152 QB T.J. Yates (UNC)
#214 OT Derek Newton (Arkansas State)
#254 DT Cheta Ozougwu (Rice)

Um die Nachricht des Tages vorwegzunehmen: Die Houston Texans haben an #254 DT Cheta Ozougwu von der lokalen Rice University (liegt in Houston) und somit den offiziellen Mr. Irrelevant 2011 gedraftet. Mr. Irrelevant, das ist der letzte gedraftete Spieler in jedem Draft.

Zum Rest – Die Houston Texans hatten zuvor ihr Draft-Abenteuer 2011 mit fünf Abwehrspielern begonnen. Jemand überrascht? Der solide, aber blässliche DE J.J. Watt ist an #11 der Top-Pick und wird in der neu eingeführten 3-4 Defense eine End-Position einnehmen, während Superstar Mario Williams offenbar zum Outside Linebacker umgeschult werden soll.

An #42 mit Brooks Reed noch ein zweiter End, wobei Reed mehr als DE/OLB gilt und neben blindem Stürmen gen Quarterback nicht viel drauf haben soll. Sei’s dum, Houstons Lauf-Abwehr ist in Ordnung, aber immer wenn der Pass kommt, ruft Großmütterchen oh my gosh!

Houstons Secondary war absurd schlecht. Vermutlich deswegen 2x CB und 1x Safety im Draft. Einer der Cornerbacks ist Brandon Harris, ein guter Deckungsspieler, aber katastrophaler Tackler. Erstaunlich, dass man in Houston die Taktik, auf die grünen Rookies zu setzen, weiterverfolgt. Hat zuletzt ja prima funktioniert… Ich hätte eher auf die Trumpfkarte „Erfahrung“ gesetzt.

Interessanter Pick: T.J. Yates, ein Mann, dem schon jetzt, vor seinem ersten NFL-Down das Schildchen carrer back-up um den Hals hängt. Für einen anderen ist die Story „back-up“ zu Ende: QB Matt Leinart, einer der erfolgreichsten College-Spieler ever, ist mit dem Yates-Pick so gut wie abgeschossen und womöglich für immer in der NFLK verbrannt.

Summa summarum

Die Abwehrprobleme gegen das Pass-Spiel müssen abgestellt werden und Houston hat mit fünf (!) Picks zu Beginn des Drafts dagegen angearbeitet. Need hoch 5. Dabei ist es IMHO essenziell, dass die Texans nicht blindlings mit Defensive Backs begonnen, sondern erst den Pass Rush gestärkt haben. Denn die Secondary ist noch so jung, dass sie die Orgie an tiefen Bällen noch nicht verteidigen kann. Man darf gespannt sein: Alte Taktik (Defense draften), aber nun mit Wade Phillips auch ein kompetenter Coordinator.

3 Kommentare zu “Houston Texans in der Frischzellenkur

  1. Das Tier von einem Mann, Williams, als OLB….

    bitte das ist ja schwachsinn sondergleichen….

  2. Für mich ist die ganze Umstellung auf 3-4 ein Witz und eine Schnapsidee von Wade Phillips. Sicher kann Phillips nur 3-4, aber so eine Umstellung braucht im Normalfall 2 oder 3 Seasons. Kann mir nicht vorstellen dass Gary Kubiak diese Zeit noch bekommen wird, denn bis dahin muss wieder die halbe Offense erneuert werden.

    Und dann sind ja schließlich auch die besten Defender im Roster (Williams, Ryans,Cushing) für eine 4-3 geholt worden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen was man sich bei der Umstellung gedacht hat. Aber nun werden sie mich wahrscheinlich eines besseren belehren und auf Anhieb eine Top 10 Defense sein 😉

  3. Pingback: Glaskugel 2012: Houston Texans | Sideline Reporter

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