New York Jets in der Frischzellenkur

ÜBERBLICK

#30 DT Muhammad Wilkerson (Temple)
#94 DT Kendrick Ellis (Hampton)
#126 RB Bilal Powell (Louisville)
#153 WR Jeremy Kerley (TCU)
#208 QB Greg McElroy (Alabama)
#227 WR Scotty McKnight (Colorado)

Der letzte von 32 Einträgen über die Draft-Strategien der einzelnen Franchises. Hat lange gedauert, spricht aber auch dafür, dass sich vieles getan hat während der letzten beiden Monate. Und mehr als ein Eintrag ist bei 10 Stunden Arbeit nebenher nicht möglich.

Ein Draft in der Schmalhansvariante für die Jets: Nur sechs Picks, und wer Spektakel sucht, muss sich andere Drafts aussuchen. Denn die Jets bieten diesmal Solidität. Angefangen mit den beiden Picks für die Defensive Line: #30 Mu Wilkerson und #94 Kendrick Ellis. Wilkerson ist mehr der Athlet für den Posten des Defensive Ends, wenn auch noch recht unerfahren, aber nicht ausgeschlossen, dass die Zeit von Shaun Ellis damit auf der Stelle vorbei ist. Ellis (Kendrick) ist dafür der Fettsack für die Mitte, der NT/DT spielt und mit seinen 152kg das bietet, was John Madden immovable object getauft hat.

Der Rest des Drafts sind späte Picks und alle sind für die Offense: Der Winzling WR Jermey Kerley, der vielleicht als langfristiger Ersatzmann für X-Faktor Brad Smith gedacht ist. RB Bilal Powell als langfristiger Ersatz für Shonn Greene (?), zumindest ein ähnlicher Spielertyp. QB Greg McElroy als angedachter Backup-QB, der die Klappe hält, wenn er auch nach fünf Graupenspielen von Seiten Mark Sanchez noch auf der Bank schmoren muss. Und schließlich WR McKnight in der 7. Runde, dessen einzige Referenz Busenfreund Sanchez ist, weswegen der Pick auch nur müde belächelt wird.

Summa summarum

Etwas unverständlich, warum die Jets mit nicht einem einzigen Pick einen OLB gedraftet haben und dafür mit Kerley und Powell zwei Skill Player, deren Ebenbilder man bereits im Kader hat. Potenziell aber gefällt die Idee, gleich zu Beginn des Drafts die Verjüngungskur in der Defensive Line anzugehen.

Abzuwarten bleibt, ob die Jets durch das Ignorieren der Secondary a) Asomugha im Auge haben, b) Cromartie halten werden oder c) genügend Vertrauen zu Wilson entwickelt haben. Denn dort könnte sich eine Sollbruchstelle auftun, vor allem, weil der Pass Rush nicht bedeutend verstärkt worden ist.

2 Kommentare zu “New York Jets in der Frischzellenkur

  1. Pingback: New York Jets in der Frischzellenkur 2012 | Sideline Reporter

  2. Pingback: Glaskugel 2012: New York Jets | Sideline Reporter

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