College Football 2011/12 Preview: Mountain West Conference (MWC)

Die Mountain West Conference ist eine recht junge Conference und aktuell stark im Wandel begriffen. Wenn alle Bewegungen der letzten beiden Jahre mit TCUs Abgang im kommenden Jahr beendet sein werden, wird die MWC 10 Mitglieder zählen und nicht mehr und nicht weniger als eine verbesserte WAC sein.

Trotz dann namhafter Abgänge (Utah, BYU, TCU) dürfte die Conference ab 2012 an sportlicher Attraktivität gewonnen haben: Boise State und Nevada sind Kaliber geworden, Fresno State gehört seit Jahren zu den WAC-Größen und Hawaii ist reinstes Recruiting-Gold.

Kleines Hintertürchen in Sachen „nicht mehr als eine verbesserte WAC“: Mit ein bisschen Kalkulations- und Verhandlungsglück ist es nicht ausgeschlossen, dass die MWC 2013 und 2014 eine BCS-Conference sein wird. Die Chancen stehen tatsächlich wohl eher gering, werden die MWC-Kernmärkte nach dem Abfall des TV-Marktes in Fort Worth/Dallas (TCU) ab 2012 nur noch 6% des TV-Marktes in den USA ausmachen.

Boise State Broncos

Boise Turf Big Bubya

Das Markenzeichen von Boise State: Knallblaues Spielfeld - ©Flickr/Big Bubya

Die Boise State Broncos scheiden zwischen „gnadenlos gut“ und „völlig überschätzt“ die Geister und dürften favorisiert auf den MWC-Titel sein. Das große Ziel ist aber die BCS, wenn möglich das National Championship Game.

Die Boise State University ist eine recht junge, pulsierende Bildungsanstalt, deren rasantem sportlichem Aufstieg selbst die größten Kritiker allerhöchsten Respekt zollen. Was in der Hauptstadt von Idaho trotz limitiertem Recruitings und relativ geringer Budgets innerhalb weniger Jahre aufgestellt wurde, ist sagenhaft – Boise State spielt erst seit 2001 in der obersten Kategorie (FBS) mit und hat sich zu einem alljährlichen BCS-Buster hochgespielt. Haupt-Protagonist der Erfolge: Head Coach Chris Petersen, ein Pokerface und Offensiv-Geist vor dem Herrn.

Die Unaufgeregtheit der Broncos spiegelt sich nicht nur in der stets gleichbleibenden Miene Petersens, sondern auch im unschuldigen Gesicht von QB Kellen Moore, der 38 seiner 40 Spiele am College gewonnen hat (bei einer Niederlage mit einem Punkt und eine Overtime-Niederlage mit drei Punkten. Fassungslos). Moore, Linkshänder, wirkt recht harmlos, ist aber kaum aus der Ruhe zu bringen und wirkt extrem souverän in der Pocket, selbst unter Druck. Trotz nur 1,83m nicht ausgeschlossen, dass wir es mit einem Quarterback für die NFL zu tun haben.

Die Offensive Line muss allerdings umgebaut werden, allein der allgemein als NFL-1st round-Kaliber OT Nate Potter bleibt eine Konstante. Das Laufspiel wird vom untersetzten, kräftigen RB Doug Martin und seiner Handvoll Kollegen getragen, Top-WR dürfte nach den Abgängen von Young/Pettis Kellens Bruder Kirby Moore sein.

Eine harte Nuss beim Boise Viewing: Die Offense. Während Boise State neben dem Spielfeld und vor allem mit seinem Spielfeld (Stichwort: stechend blauer Spieluntergrund) recht peppig daherkommt – man könnte auch sagen: „schreiend“ – will die Philosophie auf dem Spielfeld so gar nicht zu diesem Image passen. Petersens Offense ist extrem punktegewaltig (über 40Pkte/Spiel), aber irgendwie… eigenartig, nicht etwas für die Laufstege dieser Welt.

Jeder Spielzug beginnt mit viiiiel Bewegung an der Line of Scrimmage, Scharen an Leuten laufen durch die Gegend, ehe sich rund um QB Kellen Moore eine Block-Armada aus Offensive Line, Tight Ends und Fullbacks aufstellt. Nach dem Snap meistens der kurze, schnelle Pass – und es ist frappierend auffällig, wie häufig die Defense verarscht wird: End-Arounds, Läufe und Würfe gegen die Laufrichtung der Defense, Fantillionen Tackles ins Nichts.

Die Offense wirkt unglaublich unaufgeregt, spielt mit einer ungesehenen Seelenruhe ihren Stiefel runter, streut zwischendurch immer mal wieder einen Spielzug aus der Trickkiste ein und scort fast in jedem Drive, häufig Touchdowns. Selbst nach großen Raumgewinnen, selbst gegen unterlegene und tote Gegner wird hier nicht der K.o.-Schlag gesucht. Die Offense kehrt immer wieder zu ihrem fast einschläfernden Kleingewichse zurück.

Ich gebe zu, dass ich es nicht recht beschreiben kann: Systemloses System mit System, oder so. Büsschen was Parasitäres, büsschen Trickspielorgie, büsschen Ratlosigkeit meinerseits. Aber es ist eine Offense, zu der ich Vertrauen hege – und die auf alle Fälle sehenswert ist. Ein Problempunkt, der gegen Nevada auffiel: Aufgrund der schieren Dominanz und des Schonens der Starter im Schlussviertel geht den Broncos im Falle eines 60minütigen Grabenkampfs womöglich irgendwann die Puste aus – schneller als bei der Konkurrenz.

Die Defense mit ihrem 4-2-5 ist schwerer von Abgängen gebeutelt. Der beste Pass Rusher DE Ryan Winterswyk ist weg, dazu fehlen die drei besten Defensive Backs: CB Brandyn Thompson (Redskins), SS Jeron Johnson (Seahawks) und S Winston Venable (Bears?) – Venable hatte meistens den Freigeist gegeben und wird nun wohl von Cedric Febis ersetzt.

Boise State hat von der MWC-Führung als Begrüßungsgeschenk das Verbot aufgebrummt bekommen, auf dem heimischen Spielfeld knallblaue Trikots auf knallblauem Untergrund (s. Bild) zu tragen. Könnten also orangene Heimleibchen werden – wie gemacht für unsere holländischen Sportsfreunde in der Mannschaft: Genannter Febis, WR Geraldo Hiwat und DT Ricky Tjong-a-Tjoe bilden unser Oranje-Trio. Eine Story hat ihnen vor Monaten mal Rivals.com gewidmet.

Der Blick wird mal wieder gen BCS-Bowls gehen – wie immer in den letzten Jahren. Zum dritten Mal in Serie wird die Saison gegen einen ganz großen Gegner eröffnet: 2009 putzte man Oregon, 2010 Virginia Tech, diesmal ist auf „neutralem“ Feld Georgia dran. Georgia war schon vor sechs Jahren mal im Schedule, und damals verlor BSU haushoch 13-48. Dass in diesem Jahr mittlerweile der Zwerg BSU gegen den Giganten Georgia beim Spiel in Atlanta favorisiert ist, zeugt von der Verschiebung der Kräfteverhältnisse bzw. der Ehrfurcht, die den kleinen Broncos mittlerweile entgegengebracht wird.

TCU Horned Frogs

Boise State hat Chris Petersen, die TCU Horned Frogs haben Gary Anderson Patterson, ihre Version vom langjährigen, visionären Head Coach, der den Verlockungen der Big Cows widerstanden hat und trotz zahlreicher Angebote immer noch daheim coacht. TCU war in der vergangenen Saison so was wie der heimliche National Champion, durfte aber trotz Ungeschlagenheit nicht im BCS-Finale antreten. Dafür putzte man verdient BigTen-Champ Wisconsin in der Rose Bowl.

Danach allerdings verließen haufenweise Spieler die Universität, angeführt vom großartigen QB Andy Dalton und TCU hat nun eine recht unerfahrene Mannschaft. Daltons Nachfolger QB Chase Pachall ist noch sehr grün, aber die Horned Frogs laufen eh viel lieber als sie werfen und verfügen über Running Backs wie andere über Zahlscheine. Sorgen macht allerdings die Offensive Line, wo 4/5 Uni-Abgänger waren.

Prunkstück von TCU ist aber die Defense, die womöglich landesweit beste. Selten, dass TCU mehr als zehn Punkte kassiert, und das liegt zu großen Teilen am sensationellen Linebacker-Duo: Tank Carder und Tanner Brock dominieren das Spiel, und das merkte man in der Rose Bowl ganz massiv.

2011/12 scheint für TCU ein Übergangsjahr zu sein, ein Aufbaujahr, um dann 2012/13 mit dem Wechsel in die Big East Conference ein richtiger Player im BCS-Wettkampf zu werden. Unterschätzen sollte man die Horned Frogs aber auch in dieser Saison nicht.

Die potenziellen Spoiler

Die Falcons von der US-Air Force aus Colorado gelten als dark horse auf den MWC-Titel. „Air Force“ wie „wir waren seit fünf Jahren stets maximal 117ter von 120 im Passspiel“. Netter ausgedrückt: Hier werden sämtliche Gegner über den Haufen gelaufen, wenn nötig über vier Downs. 2010/11 holte sich die Air Force sogar den Commander-in-Chief’s Cup – die Meisterschaft unter den US-Militärs (Air Force, Navy, Army).

QB Tim Jefferson warf dabei ganze 152 Pässe – der Rest besteht aus knallhartem Laufspiel (letztes Jahr #2 im College Football) über eine Handvoll verschiedener Running Backs und immer wenn es bei 3rd und 4th downs eng wird, werden die Fullbacks ins Getümmel geschmissen. Das Beeindruckende an den Falcons: Sie machen schlicht keine Fehler. Sie werfen dich nicht vom Hocker mit endlosen Laufspielorgien, aber sie spielen ihren Stiefel runter und zwischendurch immer mal wieder ein langer, tödlicher Pass in die Tiefe. Troy Calhoun hat hier einen Anwärter auf höhere Ziele beisammen.

Einen noch gepflegteren Ball spielen die San Diego State Aztecs, lange Zeit unter ferner Liefen, im Vorjahr aber plötzlich in 9-4 Sphären aufgestiegen. Allerdings ist Head Coach Brady Hoke nun gen Michigan abgewandert und es wäre nicht das erste Mal, dass eine Mannschaft nach so schnellem Aufstieg und Trainerwechsel wieder in der Versenkung verschwindet, zumal mit WR Demarco Sampson und WR Vince Brown die beiden besten Anspielstationen abhanden gekommen sind. Noch da sind QB Ryan Lindley und RB Ronnie Hillman (1532yds, 17TD als Freshman), die Hauptprotagonisten einer Offense, die 29 TD via Luft und 28 TD auf Bodenweg gemacht hat – gemeinsam mit einer eingespielten Offense Line schaut das Fundament der Aztecs allerdings so schlecht nicht aus. Die Defense spielt ein 3-3-5, mit einer Secondary aus einem Free Safety („Aztec“) und zwei Stong Safetys („Warriors“) – ein Konzept, das Rocky Long eingeführt hat. Long ist nun Head Coach.

Schon seit Monaten sabbert man in San Diego dem 24. September entgegen. Dann nämlich geht es nach Ann Arbor, zu Michigan, zum Wiedersehen mit dem alten Coach Brady Hoke. Und dann – es ist Woche 4 – werden wir schon einen Eindruck davon haben, wie brutal Hokes Abgang sich auf San Diego State ausgewirkt haben wird.

Bodensatz

Der Rest der Conference dürfte Kanonenfutter sein und die ambitionierte MWC mehr hemmen denn zu einem möglichen BCS-Status beitragen. Die Wyoming Cowboys besitzen einige Ingredienzien, um irgendwann mal wieder nach oben blicken zu können, aber noch hängen die schwache 2010er-Saison und ein tödlicher Autounfall einer Handvoll Spieler nach. Wyomings Offense lebt vom Hoffnungsträger RB Alvester Alexander, der diese Saison erstmals durchspielen soll, aber Head Coach Dave Christensen gilt mehr als Quarterback-Entwickler denn als Fan von Running Backs. Für deutsche Fans interessant: In der Defense spielt mit Oliver Schober ein (nicht so „deutsch“ aussehender) Middle Linebacker, dem hinter einer potenziell starken Defensive Line ein sehr starker Herbst prognostiziert wird.

Wyoming hat 2010 nur einen einzigen Sieg gegen einen Conference-Rivalen gehabt: Ein 44-0 über die noch schlechteren Colorado State Rams, die ihre Blütezeit vor einem Jahrzehnt hatten. Head Coach Steve Fairchield gilt als Eigengewächs, war einst QB für die Rams, und steht daher auch trotz zweier ganz schwacher Spielzeiten zuletzt noch unter Artenschutz.

„Artenschutz“ ist nicht grad das, was Mike Locksley bei New Mexico genießt. Nach zwei Spielzeiten, einer 2-22 Bilanz, Prügelgeschichten gegen Spieler und einem Vergewaltigungsvorwurf ist die verbleibende Anerkennung der Fans in der Wüste eher drei Meter unter der Erde anzusiedeln. Locksley war als Offensivgenie und starker Recruiter bei den Lobos (spanisch für „Wölfe“) angetreten, aber bisher macht eine schwache Offensive Line die Basis jeder Locksley-Offense, das Laufspiel, kaputt. Eine unterirdische Defense tut das ihrige und so kassierte man zuletzt trotz +4 Turnovers eine haushohe Niederlage gegen Wyoming. Der Gestank „Trainerentlassung“ müffelt schon schwer aus der Wüste herauf.

Auch in Las Vegas spielt man College Football: Bei den UNLV Rebels (University of Nevada/Las Vegas). Gestatten, das Looser-Programm der MWC, seit 1996 in der FBS, bisher eine einzige Winning Season (Saison mit über 50% Siegen), und auch unter dem neuen HC Bobby Hauck setzte sich die Misere fort: 2-11 mit 11 glasklaren Niederlagen. Ob man sich daran hochzieht, dass sich die Gegnerschaft recht ordentlich las? (u.a. Wisconsin, Utah, Nevada, West Virginia, TCU, Air Force, San Diego State, Hawaii und BYU) Der kommende Schedule verspricht, keinen Deut einfacher zu werden.

In Teil 8: Die Rückkehr einer Großmacht – oder?

9 Kommentare zu “College Football 2011/12 Preview: Mountain West Conference (MWC)

  1. Ich glaube, dass die Rams dieses Jahr für eine Überraschung sorgen können. QB Pete Thomas hatte letztes Jahr eine completion percentage mit 64,7% und damit den Freshman record von Peyton Manning (61,8%) überboten. Ich denke ein Bowl-Game ist durchaus drin.

    Übrigens: Der HC von TCU heißt Patterson und nicht Anderson.

  2. #Patterson: Der war billig. Thx.

    #Colorado State: Haupt-Pluspunkt dürfte der Schedule sein: New Mexico, Wyoming, Northern Colorado, UNLV müssten Gratis-Siege sein, dazu 1-2 Überraschungen. Vielleicht negativ: Die Erwartungshaltung ist so, dass es sechs Siege „mindestens“ sein müssen. Die Leute erwarten die Bowl Season.

  3. Zu Boises Offense: Dieses Stück hier hat mir sehr geholfen und trifft auf die Beschreibung im Artikel ziemlich gut zu: http://smartfootball.com/gameplanning/breaking-down-boise-how-the-broncos-use-leverage-numbers-and-grass-to-gash-the-opposition

    Ist zwar schon ein Jahr alt und beschreibt Boise 2009, aber so viel anders wird es nicht sein. Übrigens geht mir der Weggang von Byron Harsin (Off. Coord.) unter, der schon ein sehr wichtiger Faktor für die Boise Offense war.

  4. Danke, sehr schöne Übersicht. Immer wieder schön zu lesen, wie hier selbst über die Herzensangelegenheiten neutral geschrieben wird, echt klasse! Habe Boise vor 11 Jahren mal live in Little Rock gegen die Hogs gesehen, das war damals eine Upstart Mannschaft die ziemlich laut war und mir nicht so sympathisch… Jetzt mag man sie sogar als SEC Fan, das Leben ist merkwürdig. Ich glaube allerdings, dass Boise State an #5 im AP Poll zu hoch gerankt ist und es gibt Leute, die Boise noch höher sehen. Es klingt abgedroschen wenn man die vielen amerikanischen Blogs kennt, aber Boise wäre IMHO in der SEC nicht besser als 8-4 oder 9-3. Nicht falsch verstehen: Ich traue Boise jetzt in jedem Spiel gegen Bama oder die Hogs einen Sieg zu, aber irgendwie nicht jede Woche über eine Saison… Ist allerdings müßig, diese Spekulation. Ich freue mich schon wieder auf die vielen BCS Implikationen und die Diskussionen um Boise und würde es schon allein wegen korsakoff vergönnen, dass die Broncos ins Title Game einziehen.
    Mich würde mal deine ehrliche persönliche Einschätzung wundern, korsakoff. Glaubst du dass Boise es schafft, mindestens #2 zu werden?

    TCU schätze ich ja nicht so hoch ein, Patterson hin oder her. Platz 2 in der Conference, vielleicht knapp gerankt (eher nicht) und am Ende irgend ein Mittelklasse Bowl. Air Force bin ich echt gespannt, die Expertn von denen ich was halte, sehen Air Force irgendwo in Schlagdistanz zu den Top 25, San Diego State traue ich nicht viel zu diese Saison (kenne ich aber auch nicht so).

    So long, ich freue mich auf das erste Weekend!!

  5. Mich würde mal deine ehrliche persönliche Einschätzung wundern, korsakoff. Glaubst du dass Boise es schafft, mindestens #2 zu werden?

    Vermutlich nur über zwei Handvoll Leichen in Big Ten und SEC. Im Ernst: Boise State kann 12x mit fünf Touchdowns gewinnen und #1 im AP Poll werden, es hängt letztendlich immer an den Vorstellungen der zwei besten SEC-Teams und der Champs in Big 12 und evtl. Pac-12, ACC und Big Ten: Bleiben zwei dieser sechs Teams ungeschlagen bzw. ein SEC-Team überzeugend 11-1 mit nur einer knappen Niederlage, bleibt Boise draußen.

    Ich habe in dieser Saison auch kein so gutes Gefühl, ehrlich gesagt. Boise State dürfte wieder eine sehr gute Mannschaft in die Schützengräben werfen und vielleicht 12-0 gehen, aber ich hielt 2010/11 für das Jahr. Ich habe meine leisen Zweifel, ob die Mannschaft heuer wieder so stark drauf ist und befürchte eine dumme Saisonniederlage, die alle Diskussionen per se beendet. Ist nur ein Gefühl, aber es hat sich bei mir eingebrannt, wie Boise gegen Nevada in den letzten 15 Minuten in den Seilen hing, wenn sie mal über vier Viertel volles Tempo gehen mussten.

    BCS-Bowl und Top-10 halte ich für möglich, wenn Georgia überzeugend geschlagen wird. National Championship Game liegt IMHO selbst im Falle einer Perfect Season nicht in Boises Händen, weil dafür die Big Cows mitspielen (ergo: 1-2 verlieren) müssen.

    Was mich persönlich hoffnungsfroh stimmt: Ich sehe heuer kein fünf alle anderen überragenden Teams. Da dürften 8-12 sehr, sehr starke Mannschaften sein, die womöglich alle ein Spiel zwischendurch abschenken.

  6. Ich bin nach den großartigen Beschreibungen dieser Offense nun auch auf Boise State gespannt und hoffe, dass Boise nach dem Georgia-Game noch öfters zu sein sein wird… Spätestens in der Bowl Season.

  7. Pingback: Boise State Broncos | 2015/16 Preview | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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