College Football 2011/12, Woche 2 TV-Guideline

Nachdem ich vom 15-stündigen Auftaktmarathon in der Nacht auf und am Morgen des Sonntags wieder erholt bin, steht neben dem NFL-Start auch Woche 2 im College Football an, diesmal mit „nur“ drei Livespielen, aber das Programm ist mit TV-Bildern von zehn vollen Spielen insgesamt wieder nicht ohne.

(Rankings beziehen sich auf die AP-Abstimmung.)

Freitag, 9. September 2011

Oklahoma State – Arizona (14h, ESPN America)
Arizona State – Mizzou (04h30 LIVE/Nacht auf Samstag, 10.9. 12h30 als Tape ESPNA)

#9 Oklahoma State und Arizona sind beide mit Auftaktsiegen über inferiore Konkurrenz gestartet, wobei Cowboys-QB Brandon Weeden sich eine zeitlang überraschend fehleranfällig präsentierte und die Offense insgesamt nur 312yds machte – für die Cowboys ungewöhnlich wenig.

Es ist ein Spiel zweier offensivstarker Mannschaften mit zwei starken Quarterbacks (Weeden und Arizonas Nick Foles), wobei OSU hier auf den ersten von zwei Stoops‘ treffen wird: Arizonas Cheftrainer ist Mike Stoops, Bruder vom Sooners-Mann Bob. In der Bowl Season 2010/11 gab es das Spiel schonmal (Alamo Bowl), dort machten die Cowboys Arizona 36-10 nieder. Nun die Revanche, es jedoch fraglich, ob Arizona mit dem Kopf bei der Sache ist: Die nächsten beiden Spiele sind deutlich wichtiger, es geht gegen Oregon und Stanford aus der Pac-12…

Das zweite Spiel Pac-12 gegen Big 12 wird in der Nacht auf Samstag live geben, und es ist ein Spiel mit erhöhtem Upset-Potenzial: Die Arizona State Sun Devils von Headcoach Dennis Erickson werden in manchen Kreisen als Geheimfavorit gehandelt, während #21 Mizzou zwar noch in den Rankings steht, aber man erwartet heuer keine Wunderdinge und vor allem: Die Eröffnung von Miami/OH (17-6 Sieg) war keine Offenbarung. Ein Auge sollte man auf die Quarterbacks werfen: ASUs Brock Osweiler ist ein Riese (2,03m) mit fassungslos langen Armen, Mizzous James Franklin hat am Samstag sein Debüt gegeben und sich danach selbst so dermaßen in die Pfanne gehauen, dass die nächste Konsequenz nur ein sofortiger Rücktritt durch Selbstaufgabe gewesen wäre.

Was dagegegen automatisch ins Auge fallen dürfte, ist die neue, konsequent in schwarz gehaltene Uniform der Sun Devils – ein Novum in der Universitätsgeschichte.

Samstag, 10. September 2011

ESPN College GameDay (15h LIVE bei ESPN America)
Wisconsin – Oregon State (18h LIVE bei ESPN America)
Penn State – Alabama (21h30 LIVE bei ESPN America)
Michigan – Notre Dame (02h LIVE/11.9. 13h als Tape bei ESPN America)

Dreimal Sabbern für Fans von TT („Tonnen Tradition“) bei drei sportlich mittelmäßig interessanten „non-Conference“-Spielen. #8 Wisconsin hat sein Auftaktspiel locker 51-17 gegen UNLV gewonnen, mit angezogener Handbremse in Sachen „Pass Rush“ und einer recht soften Lauf-Defense. Gegner Oregon State spielte mit haufenweise Freshmen gegen einen FCS-Gegner Sarcramento State und VERLOR (!) ZU HAUSE (!!) in der Overtime 28-29, wodurch erstmals ganz leises Flüstern über die Tätigkeit von Headcoach Mike Riley zu vernehmen war. Aber aufgepasst: Die Beavers sind die ultimativen Underdog-Spezialisten, gewannen zehn der letzten 13 Partien wenn nicht favorisiert. Oregon State gewann auch die letzten beiden Spiele, wenn sie mit mehr als zwei Touchdowns Spread als Underdog galten. Der Spread diesmal: 21 Punkte…

#23 Penn State gegen #3 Alabama ist das Duell zweier Teams mit Stadien gigantischer Ausmaße. Diesmal findet die Partie im Beaver Stadium von Penn State statt, leider wieder „nur“ am Nachmittag amerikanischer Ortszeit. Alabama gilt als klarer Favorit und könnte motiviert sein, nachdem sie trotz lockerer Auftaktpartie in den Polls von #2 an #3 zurückversetzt wurden – IMHO unverständlich.

Hype, nein: HYPE, gibt es um das ESPNA-Nachtspiel, Michigan Wolverines vs. Notre Dame Fighting Irish. Gestatten, zwei ganz große Programme im US-Norden, zwei langjährige Rivalen (auch wenn sie nicht mehr jedes Jahr gegeneinander spielen), und ein Stadion. Das Michigan Stadium („The Big House“, 113.000 Plätze).

Das Stadion dürfte mittlerweile ein paar Jahrtausende alt sein, aber am Samstag erlebt es das erste Spiel bei Nacht. Yadda! Da werden seitenlange Interviews gefahren, in denen Spieler stolz erzählen, dass sie das Gefühl, bei Nacht zu spielen, bereits kennen. Aus dem vergangenen Jahr. Damals spielten sie auswärts bei Penn State. Für das Spiel wurde extra eine temporäre Licht-Anlage in der gigantischen Schüssel von Ann Arbor installiert.

Die größere sportliche Bedeutung dürfte die Partie für Notre Dame haben, die nach dem überraschenden wie desaströsen Auftakt gegen USF (20-23 verloren) schon mit dem Rücken zur Wand stehen. Eine weitere Niederlage dürfte die Saison frühzeitig begraben.

Notre Dames Chefcoach Brian Kelly hat bereits reagiert und QB Dayne Crist durch QB Tommy Reed ersetzt. Zwei nicht wirklich erbauliche Optionen, aber während die Offense unter Crist am Samstag tot war, lief es unter Reed trotz schlecht getimter Turnovers deutlich, sehr deutlich flüssiger.

In der Defense müssen die Fighting Irish insbesondere auf QB Denard Robinson aufpassen, der vergangene Saison 258yds rushing gegen Notre Dame machte.

Nebenschauplatz sind die Gerüchte, wonach die Big Ten wieder verstärkt ihre Fühler in Richtung Notre Dame ausstreckt. Commissioner Jim Delaney gilt als Fan dieser Idee, die sich vereinzelt, aber immer und immer wieder zwischen den Zeilen herauslesen lässt und auch für Notre Dame interessant sein dürfte: Je nach Quellenangabe variieren die Unterschiede in den TV-Verträgen Notre Dame vs. „beliebige BigTen-Uni“ bis hin zu einem Spread von 7 Millionen Dollar/Jahr. Zu Ungunsten Notre Dames…

Sonntag, 11. September 2011

Tennessee – Cincinnati (8h bei ESPN America)
Texas – BYU (10h30 bei ESPN America)
Ohio State – Toledo (11h-12h45 bei Eurosport 2)

Die Upset-Warnung kommt von Playbook.com:

Tennessee head coach Derek Dooley is 0-13 straight-up in games against opponents with a win percentage of -750 or more on the season.

Äh, ja. Cincinnati ist nach dem 72-10 über das drittklassige Austin Peay 1.000.

Die Brigham Young Cougars haben ihren Gang in die Unabhängigkeit mit einem knappen, unspektakulären 14-13 bei Ole Miss begonnen und dabei zu keinem Zeitpunkt geglänzt. Nun wartet das nächste Auswärtsspiel, diesmal in Austin gegen die #24 Texas Longhorns, die ihrerseits in regelmäßigen Abständen als künftiger Independent gehandelt werden, allerdings zuletzt wieder Verhandlungen mit der Pac-12 aufgenommen haben sollen.

Thema in den Print-Gazetten von Austin (namentlich „Austin American-Statesmen“) ist seit Tagen überraschend weniger die Pac-12, dafür die Defense der Longhorns: Texas‘ DefCoord Manny Diaz wird nicht müde zu betonen, wie wenig das BYU, das Quarterbacks wie Steve Young, Ty Detmer oder John Beck in die NFL gebracht hat, mit dem heutigen BYU gemein hat. Von einstiger Finesse im Passspiel wurde auf brachiale, simple Laufgewalt umgestellt. Dazu kommt wie immer bei mormonischen Universitäten, dass die Spieler körperlich ein, zwei Jahre weiter sind als ihre Gegner: Die meisten Studenten arbeiten zwei Jahre in der Mission, natürlich nicht ohne tägliches Training. Entsprechend Schiss haben die Longhorns-Trainer vor der massiv gebauten Offensive Line und Defensive Front Seven der Coogs.

Ab 11h bringt Eurosport 2 ein Spiel vom Big Ten Network: #15 Ohio State gegen die Toledo Rockets aus der Mid-American Conference. Die Buckeyes hatten letzten Samstag kein wirklich schweres Auftaktprogramm gegen Akron, gewannen schaumgebremst locker 45-0. Auch Toledo zeichnet sich nicht durch Punktegewalt aus, hat noch nie gegen Ohio State gepunktet. Allerdings verfügen die Rockets über eine Defense, die sehr turnovergierig und mit viel Feuer spielt – ich sehe kein Upset-Potenzial, obwohl die Buckeyes schon die „Cheater Bowl“ nächste Woche in Miami/FL im Hinterkopf haben dürften.

Dienstag, 13. September 2011

Georgia – South Carolina (11h30 bei ESPN America)

Nicht unwichtiges Divisionsspiel aus der SEC East, das traditionell Mitte September stattfindet: Georgia Bulldogs gegen #12 South Carolina Gamecocks, die beiden vermeintlichen Favoriten in dieser Division um den Einzug ins SEC-Endspiel. Georgia wurde am Wochenende von Boise State übel abgewürgt und streckenweise in Grund und Boden gespielt, wobei vor allem die Offensive und Defensive Lines mehrere Drives lang schwer übermannt wurden.

Keine guten Voraussetzungen für einen Gegner South Carolina, die sich zuletzt sehr lauffreudig zeigten (und mit ihrer unsicheren QB-Situation auch müssen); vergangene Saison gewann South Carolina 17-6 mit einer Unmasse an Ground Game (51 Läufe, inklusive das coming out des damaligen Freshman-RB Marcus Lattimore), und so wenig überzeugend wie Georgias D-Line gegen Boise spielte…

Dieses Jahr hat Georgia seinen gehypten Freshman-RB: #7 Isiah Crowell, der gegen Boise trotz zig verschiedener Varianten im Playcalling keinen Stich machte, weil er keine Blocks bekam. Das Spiel dürfte auch Auswirkungen auf das Rennen um die BCS-Meisterschaft haben, da mit einem klaren oder auch nur überzeugenden Sieg Georgias gegen den SEC-East-Favoriten Gamecocks Boises „Credibility“ deutlich steigen würde…

Donnerstag, 15. September 2011

Louisville – FIU (11h30 bei ESPN America)

Wir bekommen einen Blick auf Louisville und deren Spielsystem unter dem Coach im zweiten Jahr, Charlie Strong. Louisville machte im Auftaktspiel gegen Murray State… 21 Punkte? Ganze 21 Punkte?

Freitag, 16. September 2011

Michigan State – Florida Atlantic (11h30 bei ESPN America)

Mit Dank an den Kommentator Raincoaster. Für Michigan State ist es das Spiel zum Einrollen für das Rivalitäten-Spiel gegen Notre Dame (wird nächste Woche live bei Eurosport 2 übertragen).

NFL 2011/12 Season Opener: Green Bay Packers – New Orleans Saints

 

[17h43] Ein Thema, das sich quer durch die Ausgaben der amerikanischen Gazetten zieht: Die Medien sehen Green Bay mit ihrer „No-Teamtraining“-Taktik in der Offseason im Recht und es gibt Zeitungen, die New Orleans und Drew Brees nun sogar dafür kritisieren (!!), die Team-Trainings abgehalten zu haben. Eine dieser Zeitungen: Die New York Post. Mal abgesehen davon, dass ein einzelnes Spiel nie darüber Auskunft geben kann, übersieht man geflissentlich, dass das Spiel am Ende durch einen simplen Goal Line Stand gegen RB Ingram entschieden wurde. Ein einziges Yard, und die Sache hätte anders ausgesehen – auch in der Meinungsmache der großen Medien?

[05h50] Endstand Green Bay Packers 42, New Orleans Saints 34. Brees führt die Offense tatsächlich runter an die 10yds Line, mit drei Sekunden auf der Uhr der letzte Spielzug, Brees muss nach rechts rausrollen, aber das Wunder bleibt aus.

Damit bleibt die Serie erhalten: Der Superbowl-Champ gewinnt das Auftaktspiel. Es war ein knapper Sieg, ein hart umkämpftes Spiel, das nach dem fröhlichen Scheibenschießen im ersten Viertel dann doch etwas mehr Football wurde. Brees mit 419yds, Rodgers mit 312yds, beide 3 Pass-TD. Letzten Endes war Green Bay in der RedZone den einen Tick besser, und blieb ohne Turnover, während der einzige Fumble der Saints prompt zum Touchdown führte.

Ich würde sagen: In dieser Form bleiben die beiden im NFC-Rennen wie erwartet oben dabei. Und nun wartet die Arbeit. Damn, wie habe ich dieses Feeling vermisst.

[05h44] Der Punt war nichts anderes als sensationell. #24 Bush kriegt den Ball an der 1yds Line, berührt aber die Endzone. Damit nur Touchback. Nun: Ein Two-Minute-Drill der Saints in etwas mehr als 60sek, keine Timeouts.

[05h38] Driver holt den Onside Kick. Green Bay ein 1st down vom Sieg.

[05h35] Green Bay 42, New Orleans 34, 2:15min to go. Fake Pass nach links, Play Action, Pass nach recht, TE #80 Graham macht den Anschluss-Touchdown. Nun kommt es drauf an, dass New Orleans den Onside Kick holt, ansonsten ist das Spiel mehr oder weniger vorbei.

[05h13] Green Bay 42, New Orleans 27. Eineinhalb Stunden kein Drive, aber dann: 93yds-Drive in 12 Spielzügen, wobei schön gemischt wird zwischen Lauf/Pass. Beim Touchdown wird die Defense verarscht, indem entgegen aller Erwartungen der Ball schnell auf FB Kuhn übergeben wird und während sich alles noch in Richtung #44 Starks bewegt, ist Kuhn schon in der Endzone. Ein Drive, auch gekennzeichnet von schlechtem Tackling der Saints, u.a. als Rookie-DL Cam Jordan #44 Starks zweimal nicht kontrollieren konnte.

[04h57] New Orleans geht wieder aufs Ganze und wird nahe der Goal Line beim 4th down gestoppt. Brees hatte für einen Augenblick ein Fenster zum Werfen, ehe der massierte Pass Rush durchbrach. Gute, konsequente Entscheidung, auszuspielen, und Green Bay muss erst wieder in seinen Rhythmus kommen, hat eineinhalb Stunden keinen richtigen Drive mehr gespielt.

[04h45] Green Bay 35, New Orleans 27. Die Saints bleiben im Spiel. #43 Sproles will dem Rookie nicht nachstehen und bringt den Ball aus der Endzone an die Mittellinie. Die Saints sind dann explosiv genug, um mit zwei Pässen zum Touchdown durchzulaufen. Wenig Pass Rush in diesem dritten Viertel, bis auf einmal OLB Matthews und einmal CB Woodson auf Blitz im vorherigen Drive.

[04h37] Green Bay 35, New Orleans 20. Grade will man über den zigsten Touchdown fluchen, da startet Rookie Randall Cobb 8yds in der eigenen Endzone seinen Return, wird an der eigenen 21 getackelt, macht den Helikopter, RENNT WEITER, durch zum TOUCHDOWN. Sensationeller Return, 108yds-Touchdown, zweitlängster NFL-Spielzug ever.

[04h32] Green Bay 28, New Orleans 20. Jetzt beginnen die Packers, Tackles zu verpassen, eines der Probleme der Saints in der ersten Halbzeit. Der Drive endet nicht in der Endzone, weil Brees einmal zu lange den Ball hält und einen massiven Sack kassiert. In Green Bays Secondary soll es Signale von ersten Verletzten geben.

[04h20] Die Indianapolis Colts könnten übrigens in das Rennen um Andrew Luck einsteigen: QB Peyton Manning wird mindestens die halbe Saison ausfallen, vielleicht sogar „out for season“: Der Mann wird sich einer Operation unterziehen. Die Nackenprobleme sind ein doch größeres Problem als angenommen. Wenn man sich im Hinterkopf hält, dass wir hier über eine Verletzung sprechen, die auch chronisch werden könnte… Man wird sehen, wie sich die Colts mit QB Collins machen. Dem Gefühl nach, nicht so besonders.

[04h15] Halbzeit Green Bay 28, New Orleans 17. Nach dem stürmischen Beginn ist das Spiel ein bisschen abgekühlt, aber was heißt hier „abgekühlt“? Packers-QB Aaron Rodgers mit 18/24 für 227yds und 3 TD, verteilt auf sechs, sieben verschiedene Receiver, und erst zuletzt bekam Rodgers ein bisschen Probleme mit mehr Druck.

Bei den Saints zeigt sich, dass sie gefährlicher sind, wenn sie ihre Aufstellung „spreaden“, sprich: Wenn New Orleans die Mitte des Spielfelds mit Angreifern vollstopft, kommen sie seltener zum Erfolg.

Nun kriegen die Saints den Ball und sollten schauen, zumindest einen paar Minuten langen Drive zu machen: T.O.P. bisher im 2:1-Verhältnis für Green Bay.

[03h39] Green Bay 21, New Orleans 17. Bush? Sproles! #43 Darren Sproles, der vorhin schon einen langen Catch über die Mitte machte, diesmal mit einem Punt-Return-Touchdown. Ein simpler Block reicht aus. 38 Punkte, keine 23 Minuten gespielt.

[03h34] Green Bay 21, New Orleans 10. Es war vor dem Spiel eine Frage, ob Green Bay vielleicht #21 Charles Woodson auf den häufig in der Slot-Zone eingesetzten Top-WR der Saints, #12 Colston, abgestellt werden würde. In diesem Drive rettete Woodson mit einer athletischen Pass-Defense vor eben Colston. Aber Woodson ist auch heute wieder überall auf dem Spielfeld unterwegs, war auch schon des Öfteren auf Blitz-Routen.

[03h19] Green Bay 21, New Orleans 7. Meine Fresse, was für ein Passfestival. Das erste Viertel ist noch nicht um und wir haben vier Touchdowns in fünf Drives. Beide Quarterbacks mit QB-Rating 158.3, Rodgers 14 von 15 für 188yds und 3 Touchdowns. Brees’ einzige Incompletion ein Drop. Launig, aber wenn’s nach mir geht, bitte ruhig ein bisschen mehr Defense, meine Herren.

[03h12] Green Bay 14, New Orleans 7. Der kleine Unterschied zwischen einem Sack gegen die Saints und einem 50yds-Raumgewinn bei 3rd down: 0,1sek. Soviel war OLB Matthews zu spät dran. Und #43 Sproles führt sich gleich als Bush-Nachfolger ein.

Beim nächsten 3rd down geht es wieder tief, #17 Meachem ist in der Manndeckung für den Safety kein Gegner und fängt den Ball artistisch aus der Luft. Bei dem Gunslingertum könnte das Spiel auch 52-49 enden.

[03h01] Green Bay 14, New Orleans 0, Touchdown #87 Nelson, diesmal in der Mitte. Nach einem Fumble durch #12 Colston haben die Packers ganze 36yds in die Endzone. Gegen die Packers-Offense haben die Saints noch kein Rezept, scheinen in der Defense nicht alle on the same page zu sein. Collinsworth meinte, die Saints hätten die Deckung bereits umgestellt.

[02h49] Green Bay 7, New Orleans 0. „Remember the Playoffs”. Green Bay mit 2sek-Huddles, schnellen Snaps, schnellen Pässen, überfordert die Saints-Defense, der auch ein Sack und ein 3rd and 12 nicht helfen kann.

[02h34] Moin. Mal schauen, wie es dieses Jahr funktioniert (–> 2h30 Spiel, 7h30 Arbeitsbeginn).