NFL Week #4, Sonntagabend live: Dallas Cowboys vs. Detroit Lions

 

[22h43] Endstand Dallas Cowboys 30, Detroit Lions 34.

Ich bin erschöpft. Vermutlich erschöpfter als die Lions.

Unglaublich. Das war weniger ein Lions-Sieg als ein Cowboys-Kollaps. Tony Romo wird bis ans Lebensende stigmatisiert sein, das war nach Seattle 2006/07 der schlimmste Tag Romos. Detroit war fünf Minuten ins dritte Viertel töter als tot, 24 Punkte in Rückstand, gefühlt fuffzich. Hatte keinen Zugriff auf die Offense und Pass Rush der Cowboys und gerade damit begonnen, auch in den Special Teams zu patzen. Und dann wirft Romo eine so hanebüchene Interception, ich weiß immer noch nicht, was Romo da gesehen hat. Und danach noch eine nachgelegt, ein zugegeben starker Spielzug eines für einmal aggressiven Cornerback Chris Houston.

Dann war Ende drittes Viertel. Dallas immer noch mit 10 Punkten vorne, Detroit immer noch ohne irgendeinen Schimmer, wie seine Offense in Gang zu kriegen. Und plötzlich bekam Stafford den Tick mehr Zeit, plötzlich fand Stafford seine Receiver, plötzlich feuerte Stafford diese unfassbaren, eigentlich hirntoten Pässe in Doppeldeckungen. „Hirnlos“, solange der doppelt gedeckte Mann nicht auf den Namen „Calvin Johnson“ hört. Was Johnson da wieder im vierten Stockwerk aus der Luft pflückte, war einmal mehr sensationell.

All das wäre nutzlos gewesen, hätte Romo nicht noch eine dritte INT geworfen, einen unsinnigen tiefen Ball, Risikostufe 10/10. Und dann die hanebüchene Aktion beim 4th down, als es so wirkte, als ob RB Felix Jones nicht wusste, welches Down mit 11 Sekunden auf der Uhr denn nun gespielt wurde. Hm, andererseits hatten die Vollhonks bei FOX dies ebenso nicht mitbekommen.

Anyhow. Sicherlich ein glücklicher Sieg, zum großen Teil auch unter gütlicher Mithilfe von Tony „Samariter“ Romo, aber wie die Lions zum zweiten Mal in Serie aus einem fünf Meter tiefen Loch wieder aufgestiegen sind, war lazarusesk. Beeindruckend, trotz der zahlreichen Problemzonen, die sich da offenbart haben.

[22h31] Da sind der Joe und der Troy und sämtliche DallasCowboys doch grad etwas durcheinander gekommen. Bei 4th and 20 geht RB Jones viel zu früh out of bounds. WTF? Du gehst Out of Bounds bei 4th down? Meine Fresse, die Cowboys werden sich einiges anhören müssen.

[22h28] Habe ich schonmal gesagt: ICH HASSE DIE PREVENT-DEFENSE (k-e-i-n-e F-i-n-g-e-r-n-ä-g-e-l m-e-h-r)

[22h23] Dallas 30, Detroit 34/TD Calvin Johnson. Da hätten wir Johnsons obligatorischen zweiten Touchdown. Ich bin grad ein bisschen sprachlos: Detroit eigentlich mit suboptimalem Play-Management, laufen die Uhr runter, ehe bei 3rd down TE Pettigrew fast das Leibchen ausgerissen wurde – holding, neue Angriffsserie. Und just in dem Moment, als sie die Uhr hätten runter laufen lassen können, werfen sie bei 1st down auf Johnson, der gegen enge Deckung CB #41 Newmans leichtes Spiel hat. 1:39 to go, Dallas hat nun keine Timeouts mehr und braucht einen Touchdown.

[22h15] Huiiiiiii, neuer Drive, alter Tony Romo. Romo mit einem Brett-Fave-Gedächtnismoment, erzwingt den Wurf auf den tief laufenden TE Jason Witten und übersieht gepflegt, dass MLB Tulloch in die Zonendeckung gegangen ist. Wilder Wurf Romos, der trotz Drucks der Defensive Line IMHO unentschuldbar ist. 4:13 to go, Detroit hat es nun nicht mehr weit, zumindest auszugleichen.

[22h10] Dallas 30, Detroit 27/50yds Field Goal. Detroit beginnt, mit Strafn zu spielen: 8 Spielzüge, 14 Yards Raumgewinn in diesem Drive! Die angedachte No-Huddle Offense wurde durch eine Verletzung von LT Backus schnell gekillt, dann sorgten block in the back und OPI-Strafen für stotternden Motor. Am Ende bleibt ein 50yds-Field Goal.

[21h53] Die Abstimmungsprobleme in der Defense der Cowboys mehren sich, auch wenn 9:53 vor Schluss Detroit recht schnell gestoppt wurde. Diesmal war Stafford zu überhastet, verpasste zwei offene Leute.

[21h40] Dallas 30, Detroit 24/TD Calvin Johnson. 13:37 to go.

Meine Fresse, ich habe noch nie einen Spieler gesehen, der solche Catches macht wie Calvin Johnson. Stafford merkt, dass die Pocket im nächsten Moment zusammengefaltet werden wird, sieht Johnson in der EndZone doppelt zugedeckt und Stafford fällt nichts besseres ein, als den Ball einfach mal mit Eisklöten in die Doppeldeckung hineinzuwerfen. Resultat: Johnson macht den Touchdown. Das war kein Idiotenwurf. Das war pure Berechnung. Und, nur mal so by the way: Wir haben ein Spiel, da die Offense der Lions nun tatsächlich mal sowas wie Rhythmus hatte, auch WR Titus Young auf schnellen Routen für Yards nach dem Catch erfolgreich einsetzte.

[21h33] Dallas 30, Detroit 17. Nun ist es an DT Ndamukong Suh, einen Hirnriss zu prodzieren: Late hit bei 3rd and 4, das nur so nebenbei nicht komplettiert worden wäre. Dallas bringt dank Wittens folgendem Catch 41sek im dritten Viertel drei wertvolle Punkte aufs Tablett. Detroits Defense läuft heute meistens nur in der RedZone zu Hochform auf. Es liegt jetzt an der Offense, irgendetwas zu produzieren.

[21h21] Dallas 27, Detroit 17/INT-Return Houston. Meine Rübe, zweiter INT-Return innerhalb weniger Minuten. Diesmal bei 3rd and 2, eine starke Aktion des Cornerbacks Chris Houston, der endlich mal aggressiv gegen den Mann geht, dem Receiver den Ball aus den Händen wrestelt und entlang der Seitelinie zum TD durchläuft. Ob die Lions nun kapiert haben, dass man bissl mehr press coverage spielen sollte? Ob da doch noch ein Kollaps droht?

[21h07] Dallas 27, Detroit 10/INT-Return Carpenter. Karma? Ex-Cowboy und Romo-Kumpel Bobby Carpenter (Pick #18 2006) fängt einen idiotischen Wurf Tony Romos locker aus der Luft und returniert sehenswert in die Endzone. Koblenzer hatte es in den Kommentaren angekündigt.

[20h55] Dallas 27, Detroit 3/TD Jason Witten. Nun rutscht sogar Detroits Kicker aus, Dallas marschiert die verbleibenden ca. 50yds locker runter. Detroit wirkte nicht wie ein Team, das viele Adjustments gemacht hat. Vielmehr wie eine resignierte Mannschaft, die 3sek nach dem Snap keine Lust mehr hat, die Gegenspieler abzudecken. Das Spiel schaut gegessen aus.

[20h47] Die Stimmung in der Lions-Kabine soll der auf dem Arringtoner Zentralfriedhof geähnelt haben.

[20h30] Halbzeit Dallas Cowboys 20, Detroit Lions 3.

Vergangene Woche war es 0-20 zur Halbzeit, diesmal ist es 3-20. So gesehen ist es ein Fortschritt für die Lions. Damit wäre das Positive an dieser Halbzeit abgehakt. In der Offense kriegt Matt Stafford überhaupt keine Zeit zum Werfen und wird immer wieder niedergeschlagen, weil die Receivers nicht schnell genug offen sind. Resultat: Nur 9 von 23 Pässen werden überhaupt komplettiert, oft muss Stafford ohne Chance auf Completions wegwerfen. Stafford aber auch mit einigen suboptimalen Entscheidungen, hält den Ball gerne etwas länger, um statt dem 4yds-Gewinn einen längeren Ball werfen zu können – was fast immer schief geht.

In der Defense kriegt Detroit Defensive Line zwar gefühlt etwas die Oberhand, aber die Defensive Backs sind extrem „soft“, gehen teilweise überhaupt nicht auf die Wide Receivers. Im letzten Drive vor der Halbzeit, der Dallas noch mal drei Punkte brachte, waren die Cornerbacks für meinen Geschmack viel zu tief. So gesehen sind in der Defense etliche Adjustments notwendig, wenn Dallas’ Offense etwas besser in Schach gehalten werden soll.

Dallas spielt eine rundum solide Offense, hier wird nicht der spektakuläre Big Play gesucht, dafür das genommen, was von der Defense angeboten wird (meistens ein 12yds-Pass über die Mitte auf WR Laurent Robinson), und mit ein bissl Glück hätten sie einen weiteren Touchdown gemacht, als sie ein paar Zentimeter zu kurz bei 4th down waren.

Alles in allem sehe ich nicht, wie Detroit hier zurückkommen will.

[20h15] Dallas 17, Detroit 3. Ausgerechnet als Stafford den meisten Druck bekam, eine großartige Improvisation Staffords, als er dem Druck irgendwie entweicht und mit der „Rückhand“ einen all auf RB Jahvid Best flippt, der einen großen Raumgewinn macht. War dann auch das Positivste, in der RedZone ging das Spielchen der kollabierenden Pocket wieder los.

[20h09] Kurioses Spiel in Chicago: Die Bears haben nach 23 Minuten erst einmal (EINMAL!!) geworfen, aber bereits 24 Punkte gegen Carolina gemacht: INT-Return TD gegen Cameron Newton, Punt Return TD für Devin Hester. Chicago 24, Carolina 10.

[20h00] Eine Befürchtung macht sich bereits bemerkbar: Detroit ist vom Pass Rush ziemlich übermannt, QB Stafford ist zwar ein mutiger Mann und feuert das Ei mit drei Rushern in der Fresse ab und verhindert damit Sacks, aber es gab bereits Holding-Strafen und vor allem: Keine Zeit für Stafford, verschiedene Option (insbesondere tief) zu checken.

Detroit nach fast 21 Spielminuten: Erst drei 1st down (DAL: 10), 52yds Offense (DAL: 185yds), fünf Strafen (DAL: 2), 2.0 Yards pro Pass (DAL 8,8yds/Pass)

[19h51] Dallas 14, Detroit 0/TD Dez Bryant. Zum heute Nachmittag verlinkten Eintrag über Calvin Johnson hätte man anmerken sollen: Bitte auch keine Single Coverages für Dez Bryant. Diesmal ist links draußen #21 Smith kein adäquater Gegner. Aus Lions-Sicht ist es beängstigend, wie leicht die Cowboys den Ball bewegen können. Die Line kommt noch zu selten durch, dafür gibt es im Defensive Backfield reihenweise verbrannte Safetys und Cornerbacks.

[19h33] Ich hatte es in der Vorschau angeschnitten: Dallas versucht, die Überaggressivität der Defensive Line der Lions mit Screen- und Swingpässen überwiegend auf TE #88 Bennett und WR 81 Laurent Robinson auszunutzen, was recht gut klappt. An der Goal Line dann allerdings ein Stand der Lions, die das 4th down abwürgen. Das sah bisher nicht danach aus, als würde Detroit plötzlich soviel Zugriff auf Dallas‘ Offense kriegen.

[19h16] Dallas 7, Detroit 0/TD Dez Bryant. Detroit Pass Rush ist noch recht lauwarm, QB Tony Romo kann gemütlich seine Receiver ausgucken und werfen. Rechts downfield ist Bryant eineinhalb Meter zu groß für CB Chris Houston. Der TD-Catch war büsschen calvinjohnsonesk.

[19h14] Diese Farbkombination zweimal hellblau/weiß gemixt mit dem blassen rosa ist ziemlich putzig.

[19h10] Detroit eröffnet seinen ersten Drive mit einem langen Lauf, kurz darauf wirft QB Matt Stafford eine Interception. Nach dem Replay kann man den Schuldigen benennen: Stafford. Calvin Johnson war offen, Staffords Wurf war einfach zu kurz. Defensive Back Gerald Sensabaugh kann in die Route reinhüpfen.

[19h01] Bei Dallas wird WR Dez Bryant zumindest in kleinen Dosen eingesetzt werden können. Bei Dallas wird man ein weiteres Spiel auf DT Nick Fairley verzichten müssen. Bei Fairley gab es zuletzt positive Meldungen, Fairley wird bald fit sein.

[18h53] N’Abend. Vorschau gibt es an dieser Stelle. Derweil warten im Cowboys Stadium zu Arlington Joe Buck und Troy Aikman bereits darauf, uns einzuschläfern.

40 Kommentare zu “NFL Week #4, Sonntagabend live: Dallas Cowboys vs. Detroit Lions

  1. Gewaltig wie viel Druck Stafford bisher kriegt. Macht aber auch nicht wirklich ein gutes Spiel für mich, trotz Pass rush.

  2. Die Lions sind doch jetzt genau in dem spot in dem sie sein wollen. Das ist doch genau IHRE Ausgangposition. Dallas ist zwar nich so schwach wie die Vikings, aber auch denen traue ich noch einige dumme Plays zu.

  3. Detroit hat viel zu viele lange Third Downs. Sie sollten mehr laufen und schauen, wenigstens nicht dritter und mehr als 5 zu haben, das sind die tödlichen Situationen in der Offense. Und vielleicht mehr schnell kurz werfen, ansonsten gehe ich mit der Halbzeitanalyse d’accord. Aber Dallas hat erstmal die Chance zum Begraben der Lions.

  4. Koblenzer, kannst du uns sagen, was noch kommen wird? Ich muss morgen sehr früh raus und gehe, wenn da nicht noch was kommt…

  5. Ausgang ist simpel. Suh hatte noch nicht die großen Momente meine Glaskugel sieht einen kommen und einen REX Grossmann Moment bei Romo. Ansosnten wird Megatron den Ausgleich schaffen, den Rest macht der Kicker der Lions. 😉 So präzise genug ?

  6. @Chucky: Ich glaube nicht. Es waren noch 25 Minuten zu spielen, Da kann zuviel passieren, als dass man grundlos Punkte wegzuwerfen riskiert. Zumal Detroits Offense über keine Laufspiel-Bedrohung verfügt.

  7. Es braucht aber auch etwas Offense, um da richtig zurückzukommen. Sind immer noch 13 Punkte.

  8. Gib Stafford nur ein wenig Zei und er wird dich belohnen. Dennoch hart dass die Lions kaum Yards über den Lauf machen.

  9. @korsakoff: Pocket zusammenklappen? Da war aber wenig Druck. Und, achja, ich hätte Randy Moss anzubieten. Aber schon sehr geil, was Megatron heuer für Catches macht.

  10. @He Hate Me: Ja, hast recht. Da hatte Stafford etwas mehr Zeit als gewohnt. Da hat wohl der OLB auf der rechten Seite der Offensive Line etwas irritiert – allzu lange hätte Stafford aber nicht mehr bekommen.

  11. Stimme zu, das war ein Hopp oder Topp Wurf von Romo, das macht man in so einer Situation nicht. Grober Fehler, das wird für viel Häme sorgen, wenn das schief geht.

  12. Detroit gewinnt nach 17 Punkten Rückstand zur Halbzeit. Das musste ja mal so kommen. Wird ne unruhige Woche für Teilzeit Held Romo. Minimum 2 von 3 Ballverluisten gingen an Ihn.
    Megatron= Unstoppable

  13. @korsakoff

    Ich fürchte, hier wird die Leistung der Detroit Lions nicht genügend gewürdigt. Klar, Romos erste Interception war keine gute Entscheidung (dafür super Return), aber die zweite war einfach ein großartiges Play vom Defensive Back, also schon aus eigener Kraft erzwungen. Dass die Lions auch nach dem 30-17 nicht aufgegeben haben und diesem dummen Suh-Fehler, spricht für sie, auch der Kampfgeist im letzten Viertel.

    Und Calvin Johnson? Du sagst es, ich kenne auch keinen Receiver, der so schwer zu deckend ist in dieser Form. Rice? Der war auf andere Art super. Brown? war gefinkelt, aber nicht diese Naturgewalt. Carter? Nein. Owens? Nein, der war ein besserer Tight End. Harrison? Sicher nicht. Moss? Zu oft lustlos (okay, kommt aber sehr nahe) Fitz? Stark, aber nein. Andre Johnson? Keine Ahnung, nicht so oft gesehen, aber wenn, dann war der nicht so beeindruckend.

    Ich war sehr skeptisch & bin es noch immer z.T. aber das heute war ein unglaublicher Sieg und viel viel mehr, als dass es sich auf Geschenk von Romo reduzieren lässt. Sicher der wichtigste Sieg der Lions seit ich Football verfolge und das geht zurück auf die Tage als Barry Sanders noch spielte.

  14. Ich habe jetzt den Live Blog mit Vergnügen noch einmal durchgelesen und habe zwei Ergänzungen:

    – die dritte INT von Romo ist für mich keine schlechte Entscheidung, „nur“ ein schlechter Wurf. Soweit es in den diversen Wiederholungen zu sehen war, hatte Tulloch keine Hilfe durch einen Safety – eigentlich trotz zwei DL-Druck ein starker Read, halt zu kurz geworfen.

    – der Catch von Johnson war sogar in Dreifachdeckung und auch für mich einer der unglaublichsten Würfe und Catches, die ich jemals gesehen habe. Eigentlich gehört der Quarterback für solche Würfe in die Pfanne gehauen.

    – die Dallas Cowboys waren auch für mich die klar bessere Mannschaft, haben die so gefürchtete Defense Line von Detroit eigentlich in Schach gehalten und wenig zu Romo durchkommen lassen. Und auf der anderen Seite hat die Defense Line der Cowboys Detroits Protection dominiert. Detroit hatte keine Chance, aber die Big Plays in der Defense haben ausgereicht, weil Dallas nach den zwei TD-Returns zusammengeklappt ist, obwohl dazu kein Grund gegeben war, sie waren immer noch 10 und dann 13 Punkte voraus.

    Unglaublich, auch ich vergönne de Lions den Erfolgsrun, nicht nur weil ich diesen Blog mag, sondern weil diese Franchise und diese Fans so lange am Boden gelegen sind. Jetzt drei Heimspiele, und gegen Bears, 49ers und diese Falcons (sehr laufschwach!) kann man sich jeweils Siegchancen ausrechnen.

  15. Ziemlich neben der Spur ist auch das Sunday Night Game. Aber unterhaltsam 🙂

    @Mad Kessel: Jo, ich kann verstehen, wieso Romo den Ball geworfen hat. Aber es war doch ein ziemlich riskanter Wurf, und natürlich auch kein guter Wurf. Den hätte Calvin Johnson auch nicht fangen können.

  16. solange Romo QB der Cowgirls bleibt, werden die immer irgendwo im Mittelmaß herum turnen…!

    Faszinierend wie unfähig er ist, mal 4 Viertel eine andständige Leistung zu bringen….

  17. So undifferenziert darf man Romo nun auch nicht in den Senkel stellen. Die Jets würden Schwiegermütter verschenken, um Romo anstelle von Sanchize als Starter zu haben. Der gehört schon zu den besseren, hat halt Pech, dass er für das exponierteste Team in der NFL spielt, wo jeder Fehler gleich Riesen-Schlagzeilen macht. Warum regt sich kein Mensch über die desinteressierte Offense bei den beiden Return-TDs auf? Beide Touchdowns wären leicht zu verhinden gewesen und die Cowboys hätten das Spiel locker gewonnen. Was danach kam, muss man auch mal die Lions loben, das war ein für diese Umstände fantastisches Comeback.

    Ich bin bei euch, was INT 1 und INT 3 angeht, die zweite war ein Super-Aktion vom Corner, bei 3 hätte Romo besser nicht den ganz großen Tiefschlag gesucht, aber hinterher ist man immer schlauer.

  18. „Der“ = Romo (eigentlich selbst erklären, weil sich Sanchez logisch ausschließen lässt)

  19. Ja, mir kommt Romo auch oft zu schlecht weg. Minimum 15 Teams würde Romo gerne nehmen und man darf auch nicht vergessen, dass er bei Jason Garrett kein enfaches Playbook spielen darf.

  20. Pingback: NFL-Scheinwerfer nach dem ersten Saisonviertel « Sideline Reporter

  21. Re Romo: ich schließ mich da völlig Seven Destiny an. Ich habs nur in den Highlights gesehen, aber 1) wie zum Teufel können die zwei Interceptions zum TD zurückgetragen werden? Sogar ich hätte die ja beide tacklen können. Dann 2) Die Interception beim Slant zu Robinson ist der Fehler von Robinson. 3) Die INT beim Paß zu Witten war ein schlechter Paß, aber die völlig richtige Entscheidung; mit weniger Pressure und länger geworfenem Paß ist das ein TD für die `Boys. Und vor allem 4) wie betrunken war Jason Garrett, als er bei 1000 Punkte Führung bei 1st Downs werfen läßt (zwei der INTs kamen bei ersten Versuchen), statt einfach zu laufen? (Besser formuliert und besser analysiert gibts die ganze Romo-Geschichte bei CHFF: http://www.coldhardfootballfacts.com/Articles/11_4208_Dallas_Cowboys'_epic_collapse:_dunce_caps_all_around.html

    Die beiden Spiele gegen Washington und San Francisco waren großartig von Romo; die beiden Spiele gegen die Jets und die Lions waren auch großartig, bis auf die Fehler. (Die Jets-INT hat mich hier schon beschäftigt.

    Ich kann ja völlig nachvollziehen, daß Romo für seine Fehler auf den Deckel bekommt; aber warum nicht auch die peinliche Tackling-Leistung bei den Returns, die Special Teams (Jets) und die Verteidiger, die es nicht schaffen, mit 12 Mann auf dem Feld WR Johnson zu stoppen oder sogar beim Drei-gegen-Eins versagen? Und nochmal, wie gesagt, das Playcalling von Garrett, das letztes Jahr auch schon jenseits von Gut und Böse war.

  22. Lustig, diese Stereotypen. Auch CHFF spricht süffisant von „BrettFavring“ beim dritten INT.

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