Cald, well?

Meine Rübe. Das Sunday Night Game von gestern Nacht war mit das Schockierendste, was ich vom Football in den letzten 1-2 Jahren gesehen habe (und ich habe die Memphis Tigers einmal spielen sehen).

Die Indianapolis Colts haben bei den New Orleans Saints 7-62 verloren. Wurden von den New Orleans Saints 7-62 abgeschlachtet. Wurden zertrümmert. Ein Spiel, nach dem dir erstmal die Worte fehlen.

Und doch ist die Sache eigentlich ganz einfach: Die Indianapolis Colts haben ein Problem, das sich nicht nur auf „Peyton Mannings Nacken“ reduzieren lässt. Mannings Nacken killt eine gesamte Offense und legt die Inkompetenz eines gesamten Offensiv-Trainerstabs blank.

Viel, viel (viel!) schlimmer aber war das Gezeigte in der Defense. Man kann im Superdome verlieren. Man kann im Superdome sehr viele Punkte kassieren und hoch verlieren. Und man kann im Superdome neun Drives (plus einmal abknien und einmal Abfalldrive gegen Spielende) spielen, dabei acht 3rd downs erzwingen, dafür 36 1st downs, 31 von 35 komplettierte Pässe, 321 Pass-Yards, 226 (!) Rush Yards (gegen die Saints!), sieben Touchdowns und zwei Field Goals zulassen und dann in der Halbzeit was vonwegen „we did not do the little things very well“ faseln, nur um danach drei lange TD-Drives en suite aufzugeben.

Die Statistik des Abend ist für mich: Neun Drives, acht 3rd downs erzwungen. Das ist einfach fassungslos.

Es wäre nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Colts in Grund und Boden gespielt werden. Aber dass eine Abwehr trotz beherztem Auftretens von Leuten wie DE Robert Mathis oder S Antoine Bethea so Spielzug für Spielzug in ihre Einzelteile zerlegt wird… ungesehen, und fällt direkt auf DefCoord Larry Coyer zurück. Coyer, der bei mir seit seiner Zeit in Denver einen Ruf wie Pest und Cholera genießt. Spielzug für Spielzug gewann man den Eindruck einer völlig ratlosen Unit. Und sie taten einem leid. Und es waren nicht die „little things“.

Auch die Offense schaut horrend aus, trotz des beherzten Rookie-RB Delone Carter. Wie man jedoch mit einem QB-Grünschnabel wie Curtis Painter in Indianapolis eine „no-Huddle“-Offense spielen kann, entzieht sich meinem Verständnisvermögen und fällt letzten Endes auf die Spielvorbereitung und den Trainerstab zurück.

Die ultimative Bankrotterklärung folgte im Schlussviertel, als man Painter für QB Dan Orlovsky auswechselte. Ein Move, der im Grunde alles besagte: Head Coach Jim Caldwell ist abgesägt.

Watt nun, Indy?

Ich halte die sportliche Leitung in Indianapolis eigentlich für zu besonnen, um Caldwell sofort zu rasieren. Ich würde allerdings nicht mehr darauf wetten, dass Caldwell die komplette Saison übersteht. Die Entscheidung wird auch davon abhängen, wie die Strippen im Hintergrund gezogen werden, wo mit Chris Polian der Sohn des Bill (jetzt „Sportdirektor“) den Posten des General Manager übernommen hat und von dem man munkelt, einen Führungswechsel klar zu bevorzugen.

Caldwell, der so stoische, sympathische, kleine, schwarze Mann, hat – mir tut das verdammt weh – wohl ausgeschissen. Man kann Schmallippigkeit durchaus gutheißen, aber diese horrende Defensivleistung auf „little things“ zu schieben, geht an den tatsächlichen Geschehnissen vorbei. Das Positive, das man Caldwell in dieser Niederlage ankreiden kann: Die Mannschaft lebte, Teile der Mannschaft lebten noch im Schlussviertel, bei 7-62. Es war Aufbäumen da, als kein Aufbäumen mehr half. Andererseits: Wenn dann immer noch ein 7-62 herausspringt…

Ich halte die Defensivprobleme in weiten Teilen für vergleichsweise behebbar, kompetente Trainer vorausgesetzt. Man kassiert keine 62 Punkte, weil die Spieler grottenschlecht sind. Man kassiert 62 Punkte, weil die Spieler nicht wissen, was sie zu tun haben. Schwerer zu lösen sind die Probleme im doch sehr zentralistischen Colts-Angriff, wo die Indianapolis Colts eine Entscheidung werden treffen müssen.

Die Komponente Andrew Luck

Franchise-QB Peyton Manning stand während des Spiels an der Seitenlinie (der Sideline Reporter hat beobachtet!), und Manning ist noch nicht auf der Injuried Reserve. Nun wäre das alles ein kleiner Hoffnungsschimmer, wenn da nicht Cris Collinsworth in einer schockierenden Offenheit wie ich sie bis dato bei US-Sportübertragungen noch nicht gehört habe, über Mannings Karriereende gesprochen hätte. Wenn ich mich nicht verhört habe, meinte Collinsworth sinngemäß „I hope he shuts it down for this year“ und „his daily life could be influenced“. Vielsagend, wie schnell Al Michaels an den immer noch im Roster aufscheinenden Manning erinnern musste.

Nun wartet im April 2012 im NFL-Draft der mögliche Hauptpreis, QB Andrew Luck von der Stanford University, ein zugegeben unglaublich „mündig“ wirkender Quarterback, der konsensfähig als reifster Quarterback aus den Colleges seit… Peyton Manning gilt. Wenn die Colts die Chance bekommen, Luck zu ziehen – sprich: weiterhin Woche für Woche verlieren – werden sie Luck nehmen, zumal unter einem neuen Trainerstab und mit dem Wissen, alternativ mittelfristig auf einen 36jährigen Manning mit ernsthaften (chronischen?) Verletzungssorgen setzen zu müssen.

Lassen wir mal den bizarren Rentenvertrag Mannings vom Sommer außer Acht: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Colts in der Offseason die Legende Manning für Draftpicks verhökern würden? Es hebe der oder die die Hand, der daran glaube.

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13 Kommentare zu “Cald, well?

  1. Ist eine Interessante Frage:
    In einem System wie in Indianapolis, das wie sich diese Saison ja zeigt, so stark abhängig von einem GENIALEN Quarterback ist. Kann oder besser DARF man da auf einen so aussichtsreichen Kandidaten wie Andrew Luck verzichten?

    Andererseits: Kann man den Mann, der wie kein anderer das System verkörpert und getragen hat, der, wie schon angesprochen, das System Indianapolis IST einfach so abschießen/traden?

    –> Ich bin da eher so geprägt, dass ich sage: Auch wenn Manning nächste Saison noch nicht spielen kann: Er darf nicht abgegeben werden: Was die Colts erreicht haben: NUR einen Superbowl, regelmäßige Playoff-Teilnahme und Konkurrenzfähigkeit–> tolle Spiele, ein Team auf das man stolz sein kann, das gründet vor allem auf Mannings Fähigkeiten. Also hat er eine zweite und dritte Chance verdient, dass wenn er gesund ist und spielen möchte die Chance in Indianapolis haben sollte.
    Desweiteren wäre ein Manning der nach Karriereende, der Franchise Indianapolis irgendwie erhalten bliebe sicher ein Vorteil…

  2. Im Grunde garantiert dir aber niemand, dass das mit Luck auch funktioniert. Man stelle sich vor, die Colts traden Manning für Pick #1 nach Miami, Minnessota, St. Louis oder Arizona und dann wird Luck so ein Flop wie Kollege Bradford, den man damals auch übelst gehypt hat.

    Könnten die Colts Manning und Luck beschäftigen, ohne im Roster viel umbauen zu müssen (Salary Cap)? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass man da so ein wenig die Variante Green Bay kopiert. Der Manning spielt und im Schatten wächst einer wie Rodgers heran, dem aktuell schlicht alles gelingt?

    Schade isses trotzdem, dass die Colts nicht im eigenen Stadion den Super Bowl spielen werden.

  3. Tja natürlich die Gefahr besteht immer ( siehe unser Freund Jamarcus^^).

    Und ich geb dir recht–> beste Lösung würde wohl sein: Luck von Manning lernen lassen: aber hat der die Geduld? Geht Manning nach 2 Jahren wenn Luck soweit ist?

  4. korsakoff, damit hast du meine „Enttäuschung der Woche“ vorweggenommen, aber besser kann man es nicht sagen. Das war einfach nur blamabel, was Indy gezeigt hat.

    Zu Luck: Indy kann nichts falscheres machen als Luck zu draften! Kein anderer Franchise (nicht mal die Patriots) hängt so an seinem Quarterback wie die Colts. Der Druck auf Luck wäre so groß, dass er nur scheitern kann. Manning ist nicht „nur“ der Quarterback, er ist gewissermaßen auch Offense Coordinator. Er genießt soviele Freiheiten auf dem Feld wie kein anderer QB und nur dadurch hat die Colts-Offense so funktioniert. Ein Rookie, sei er noch so talentiert, kann das einfach nicht schaffen (zumal ich bei Luck auch so meine Zweifel an einer ganz großen NFL-Karriere habe).

    Kurz zu Bradford: Ihn als Flop zu sehen ist schon gewagt. Er hat ziemlich genau null Talent um sich und dazu eine O-Line die es ihm wirklich nicht leicht macht. Der Junge hat Talent und ist extrem tough. Das hat er letztes Jahr gezeigt und wird er auch wieder zeigen!

    Und als Abschluss: Ein Riesenkompliment an Curtis Painter, der eine geradezu unmöglich zu füllende Position ausfüllt und das nicht schlecht macht! Klar, er ist kein Manning und er ist sicher kein dauerhafter Starter in der NFL, aber er kämpft und an ihm allein hat es sicher nicht gelegen, dass man 7 Spiele in Folge verliert.

    Respekt an diesen jungen Mann!!!

  5. Pingback: Between The Tackles, Woche 7 | footballissexbaby

  6. Re: Indy kann nichts falscheres machen als Luck zu draften!

    Warum nicht?

    a) Trainerstab und Philosophie dürften erneuert und umgestellt werden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Bill Polian dabei kein Wörtchen mitreden wird. Bill Polian, das heißt auch: Der Trainerstab wird Hand und Fuß haben.

    b) Indianapolis ist kein medialer Hexenstadel wie z.B. Washington, New York oder Dallas.

    c) Die Colts-Besitzerschaft ist eine sehr besonnene, die nicht im Ruf steht, beim ersten Gegenwind von den Tribünen die Nerven wegzuschmeißen und die sportliche Leitung zu rasieren.

    Das sind alles sehr gute Voraussetzungen für einen jungen Quarterback, und Indianapolis hat auch schon damit begonnen, Offensive Tackles zu draften. Luck könnte es schlimmer erwischen: Washington mit seinem wetterwindischen Publikum (obwohl Daddy Luck in der Gegenverwurzelt ist), Schlechtwetter-Cleveland oder Seattle mit Pete Carroll.

  7. Der Franchise ist sicher einer der bestgeführten überhaupt. Man hat ja auch 1998 gesehen, dass ein junger QB dort sehr schnell Erfolg haben kann.
    Jedoch glaube ich persönlich nicht, dass die Strukturen im Team und im Coaching Staff so sind, das irgendein anderer QB als Peyton dort Erfolg haben kann. Du hattest vor ein paar Monaten mal einen Artikel über die Simplizität der Colts-Offense gepostet und wie wichtig Manning dafür ist.
    Und das ist genau der Punkt: Manning ist Quarterback und Offense Coordinator in einem, das kann kein noch so talentierter Rookie schaffen.
    Noch dazu ist kein Running Back da, der Druck vom QB nehmen kann, die Defense ist quasi namenslos (und scheinbar auch ziemlich talentlos, Mathis und Freeney ausgenommen).
    Einer der frisch gedrafteten Tackles, Ben Ijalana, ist schon seit Wochen auf IR, wie gut der also ist steht in den Sternen.
    Und der alles entscheidende Faktor der gegen Luck spricht ist Manning selbst! Die Fanbasis würde randalieren, würde Polian ihn traden. Abgesehen von dem noch druckfrischen 100 Mio. $ Vertrag.
    Das einzig sinnvolle Szenario wäre es, wenn Indy es wie Green Bay macht, als sie Rodgers gedraftet haben. Aber ich denke die Colts haben genug Baustellen, so dass sie lieber den 1st overall tauschen sollten, bzw. Luck draften und ihn dann traden sollten.

  8. Jedoch glaube ich persönlich nicht, dass die Strukturen im Team und im Coaching Staff so sind, das irgendein anderer QB als Peyton dort Erfolg haben kann. Du hattest vor ein paar Monaten mal einen Artikel über die Simplizität der Colts-Offense gepostet und wie wichtig Manning dafür ist.
    Und das ist genau der Punkt: Manning ist Quarterback und Offense Coordinator in einem, das kann kein noch so talentierter Rookie schaffen.

    Du hast aber schon Artikel und Kommentar gelesen? Wenn nein: Dass JETZT ein Trainerstab mit einer Philosophie am Werk ist, heißt nicht, dass JETZT IN EINEM JAHR noch immer die selben Leute mit den selben Ideen am Werkeln sind. Niemand erwartet von einem jungen QB, dass er den besten Quarterback der letzten 15 Jahre einfach 1:1 ersetzt. Niemand verlangt von Luck, Manning zu kopieren. Kein System ist für immer in Stein gemeißelt, auch und schon gar nicht jenes der Indianapolis Colts, das in über einem Jahrzehnt von und um einen großartigen Spieler herum gebaut wurde, und FÜR diesen einen großartigen Spieler gebaut wurde.

  9. Ich hab schon beides gelesen 😉
    Allerdings ist eben das Problem das alles um Manning gebaut wurde. Klar kann man einen fähigen OC verpflichten. Aber deswegen sind die Probleme in der O-Line, im Laufspiel und in der Defense noch lange nicht behoben.
    Ich traue Polian durchaus zu ein gutes Team und einen guten Coaching Staff zusammenzustellen. Aber das braucht alles Zeit, vor allem nachdem man ein One-Man-Franchise war. Sowas geht nicht in ein, zwei Jahren.
    Und ich kann mir ganz ehrlich nicht vorstellen, dass Polian Lust auf einen echten Rebuilding-Prozess hat. Aber genau der ist nötig, wenn man ERFOLGREICH von Manning weg will.

    Daher bin ich der Meinung man sollte diese Saison durchhalten und sehen welchen Pick man am Ende hat, wenn’s der erste ist meistbietend traden und sich in Runde 2,3 einen talentierten aber noch nicht „fertigen“ Quarterback draften.
    Dann hat der Quarterback den Luxus hinter einem der besten seines Fachs zu lernen und das Front Office hat genug Zeit, um den Franchise umzubauen.

    Aber einfach neue Coaches und neuer Quarterback, das wird in Indianapolis nicht klappen!

  10. Mal ernsthaft:
    Wenn sich da in den nächsten Wochen nichts gravierendes ändert, haben die Colts nächste Saison einen massiv veränderten Coaching-Staff.
    Neuer Coaching Staff bedeutet auch immer Veränderung in der Spielphilosophie…

    Keine Frage, dass Manning mehr als nur der QB der Colts ist. Keine Frage, dass Manning in den letzten 10-12 Jahren „die Colts“ war.

    Aber ein verantwortungsvoller Manager wird sich aber alle Szenarien durchdenken.
    – Kann Manning seine alte Leistungsfähigkeit wieder erreichen? (Kommt er jemals zurück? – Auch die Frage hörte ich schon.)
    – Manning ist 33(?). Klar hat ein QB dann im Normalfall noch einige Jahre im Tank, aber jetzt bekomme ich die Chance den „sichersten/NFL-reifsten QB-Pick“ seit … ja … Peyton Manning. Luck wäre die Zukunft der Franchise für die nächsten 15 Jahre.
    – Der 100 Millionen Contract ist kein Grund.gegen einen Tausch. Luck wäre mit einem Rookie-Vertrag viel billiger, so dass viel Cap-Raum zur Verstärkung/Unterstützung Lucks via Trades/Free Agency entstünde.
    – Carson Palmer (32?) hat gerade eben ein Preisschild von 1st round- + 2nd round-Pick umgehängt bekommen. (Kolb von DRC+2nd rounder) Darf man mal unverschämt in den Raum fragen, welche Kompensation für Manning (oder Luck) im Raume stünden..?
    Nachdem die Colts die letzten Jahre recht schwach gedraftet haben und ihr Team insgesamt etwas altert, wimre, könnte ich mir schon vorstellen, dass ihnen so ein halbes Dutzend hohe Draftpicks ganz gut stünden…

    Ich denke den Colts kann nichts besseres passieren als den 1st overall Pick in diesem Jahr zu holen, denn bei ihnen ist eine Kaderüberholung durchaus notwendig.
    Entweder den nächsten Franchise-QB (Luck) holen, ein Rebuilding-Jahr einlegen und Luck nach einem Manning-Trade ein paar gute Veteranen zur Seite stellen und weitere hohe Picks für „die neuen Colts“ reservieren oder 1st overall-Pick/Luck für obszöne Summen traden (letzter Draft: ATL traded für J.Jones/1st round/5th overall hoch mit späten 1st + 2nd + 4th rounder im selben Jahr + 1st +2nd rounder im nächsten Jahr; NO traded für Ingram/late 1st rounder hoch mit late 2nd rounder + 1st rounder im nächsten Draft), Aufpimpen oder „nur“ zartes Rebuilding und währenddessen versuchen mit Manning weiterhin (noch 4-5 Jahre) Contender zu bleiben.

    Das einzige, was ich an Colts-Stelle tunlichst vermeiden würde, wäre Manning und Luck zu behalten. Der Colts-kader hat m.E. so viele Schwachstellen – insb. perspektivische Schwachstellen, dass ich so abartigen (Trade-)Value nicht ein ganzes Jahr „inaktiv“ an der Sideline stehen sehen möchte…

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