College Football Aufwärmprogramm: Oklahoma Sooners – Texas A&M Aggies

[05h08] WR Ryan Broyles hat sich lt. ESPN.com tatsächlich das Kreuzband gerissen. Für Broyles doppelt bitter, weil er nach der Saison in die NFL gehen möchte und durch die Verletzung sicher ein paar Draft-Plätze runterpurzelt und ein paar Millionen verlieren wird.

[00h24] Endstand Oklahoma Sooners 41, Texas A&M Aggies 25.

Die Texas A&M Aggies sind vermutlich das eine: Eine starke Mannschaft mit starken Ansätzen, aber auch eine unvollkommene Mannschaft. Solche viertel-langen Einbrüche sollte sich keine hochklassige Mannschaft leisten. Die Aggies servierten den Sooners im dritten Viertel dreimal den Ball innerhalb der 40yds-Line: 31, 28, 39. Weil Oklahoma zwar tendenziell Probleme in der RedZone hat, aber zweimal gar nicht dorthin musste, weil sie tief warfen und nur einen Spielzug brauchten, war das Spiel Mitte des dritten Viertels gegessen.

Oklahoma dürfte nun mit einem Sieg über Oklahoma State wieder im Gespräch um das BCS-Title Game sein. Es war heute keine glanzvolle Offensiv-Vorstellung, aber wenigstens vermied man mit Glück und Geschick die ganz großen Kloppse und gewann verdient.

[00h21] Oklahoma 41, Texas A&M 25/4th, 2:22. Noch 40 Minuten.

[23h43] In Lincoln wird nur mehr gelaufen, Northwestern macht tatsächlich den Touchdown 1:46 vor Schluss, führt 28-18 und dürfte die Sensation geschafft haben. Massiver 7min-Drive der Wildcats im Schlussviertel.

[23h41] Lt. Huskers-Foren ein geiler, geiler Call bei Nebraska – Northwestern: 5:05 vor Schluss spielen die Wildcats in der gegnerischen RedZone ein 4th down  aus, das per Option-Lauf des Quarterbacks verwertet wird. NEB 18, NW 21. (Northwestern hatte zuvor ein Field Goal im vierten Viertel verschossen)

—Denke, ich werde da mal kurz ein bisschen bleiben. Erinnert an die alten Zeiten, als man am ORF-Videotext die deutsche Bundesliga live verfolgte.—

[23h28] Ist eigentlich wurscht, aber warum lässt Mike Sherman bei 10-41 ein Field Goal in den Wind schießen?

[23h22] Fetter Upset-Alarm in Nebraska. Leider kann ESPN America vertragsrechtlich wohl nicht rüberswitchen (weil im BTN), aber die Cornhuskers riskieren eine Heimniederlage gegen die Northwestern University! Stand 12:16 vor Schluss: NEB 10, NW 21.

[23h20] Oklahoma 41, Texas A&M 10/3rd, 4:38. Wieder 1 Drive, 1 Play, diesmal 39yds-Pass, Touchdown, allerdings wird WR Broyles humpelnd (und mit Verdacht auf Knieverletzung) hinausbegleitet.

[23h18] Spannend wird sein, inwiefern Oklahoma nun wieder im BCS-Titelrennen dabei ist: LSU oder Alabama wird verlieren und man scheint hier einen ganz großen Namen klar besiegen zu können (nächste INT für Tannehill).

[23h15] Oklahoma 34, Texas A&M 10/3rd, 4:53. Texas A&M ist also doch Texas A&M. Zwei hergeschenkte Touchdowns und nun ist die Luft raus. Oklahoma mit einem lockeren, schön durchgemischten 69yds-Drive, weil sich QB Bell zum zweiten TD belldozert. Das Spiel dürfte das Spiel entschieden sein, wir können uns auf die nächtliche Aufgabe vorbereiten.

[23h01] Oklahoma 27, Texas A&M 10/3rd, 9:11. Nächste INT gegen Tannehill, Oklahoma hat wieder nur wenig zurückzulegen und kommt mit viel Laufspiel über RB Finch zum Erfolg. Oklahoma hatte im dritten Viertel an der ATM31 und ATM28 übernommen und nun zwei Touchdowns daraus gemacht. Wieder so ein Dreiminutenschlaf der Aggies?

[22h58] In Corvallis hat Stanford alle Probleme der Welt gegen Oregon State, QB Andrew Luck (14/23 für 111yds, TD, INT) wird den Stats nach von QB Sean Mannion (12/18 für 174yds, TD) an die Wand gespielt. Stanford fast nur über Laufspiel, führt 17-13, weil sie eben einen P.A.T. geblockt haben.

[22h53] Oklahoma 20, Texas A&M 10/3rd, 11:26. Nach einem verunglückten Punt.

[22h20] Halbzeit Oklahoma Sooners 13, Texas A&M Aggies 10.

Interessantes und vor allem völlig offenes Spiel. Beide Offenses kommen nicht richtig in Gang bzw. sind von 1-2 genialen Momenten abhängig. Oklahomas Passspiel spottet jeder Beschreibung: QB Landry Jones ist häufig unter Druck, aber auch die Würfe sind nicht überzeugend und dazu gesellen sich Drops. Jones mit 10/26 für 112yds, davon 57yds in einem einzigen Pass für WR #85 Broyles, und mindestens 3 fallengelassenen Interceptions. Der lauflastige Drive im zweiten Viertel war der überzeugenste.

Auf der anderen Seite ist das Aggies-Laufspiel enttäuschend: Ein langer Counter-Lauf von RB Michael, abseits davon 12 Läufe für 20yds. Auch das Passspiel ist nur Sekundengenie, brauchte ein Broken Play zum TD. Aus drei Turnovers in RedZone-Nähe haben die beiden Offenses gemeinsam 3 Punkte erzielt.

Ich habe keine Ahnung, wer dieses Spiel gewinnen wird. Vielleicht entscheidet ein Big Play. (Oder vielleicht brechen die Aggies wieder ein)

[22h11] Während sich im Hintergrund schon die Marching Band aufwärmt, riskiert QB Jones eine INT nach der anderen, wird auch von den Butterfingern in der Offense nicht unterstützt (WR #4 Kenny Stills). Jones bereits mit handgezählten 3ten fallengelassenen potenziellen INTs.

[22h08] Oklahoma 13, Texas A&M 10/2nd 1:39. Kollabierende Pocket bei 3rd down, ich wundere mich angesichts des sensationellen Tannehill-Scrambles gegen Oklahoma State, warum der Mann nicht losläuft, aber Tannehill wartet und plötzlich ist #25 Ryan Swope tief meilenweit offen und kann 79yds zum TD durchlaufen. Swope war dem besten LB der Sooners, #28 Travis Lewis, völlig entgangen.

[22h04] Oklahoma 13, Texas A&M 3/2nd, 2:25. Völlig ungewohntes Lauf-Feuerwerk der Sooners in diesem Drive. Die Offensive Line dominiert, aber auch der Backup-RB #22 Roy Finch zeigt sich agil. Die Aggies sind in der Defense Spekulanten, waren nun dreimal offside.

[21h47] Nächster Versuch und diesmal endet der Drive im verschossenen Field Goal in den Wind. Aber: Soft Deckung in der Secondary und ein Boise-artiger Lauf von RB Christine „ichbinkeinMädchen“ Michael ermöglichen die ersten Big Plays für A&M. Eigenartiges PlayCalling an der RedZone verhindert zumindest ein leichter machbares Field Goal.

[21h36] Texas A&M bringt seinen Angriff nicht in Gang. Die vielen Swing-Pässe für die Running Backs sind ausnahmslos Negativ-Spielzüge und downfield ist QB Tannehill zu inakkurat.

[21h30] Oklahoma 10, Texas A&M 3/2nd, 12:59. Die Aggies sind zu lax mit dem Ball, aber Oklahoma kann erstaunlicherweise noch kein Kapital daraus schlagen. Die Pistol-Aufstellung mit QB Landry Jones funktioniert bislang noch überhaupt nicht, nicht im Laufspiel, das aggressiv abgewürgt wird, nicht im Passspiel, wo Jones oft überschnell werfen muss und die Defensive Backs eng abdecken. Texas A&M mit zwei Turnovers in Nähe der eigenen RedZone. Oklahoma machte daraus mickrige drei Punkte.

[21h20] Beide Quarterbacks fühlen den Druck der Defense. Während Aggies-QB Ryan Tannehill eine INT wirft, muss Sooners-QB Jones den Ball wegwerfen bzw. Sacks kassieren. Schön zu sehen, wie schnell der Rush der Aggies durch ist, während Jones noch nichtmal die zwei kurzen WR-Routen gecheckt hat. Resultat: Oklahoma muss von der 29yds-Line (!!) in den Wind punten. An die 1yds Line. Wenigstens.

[21h10] Oklahoma 7, Texas A&M 3/1st, 3:32. Licht und Schatten für die Sooners: Große Raumgewinne mit Lauf und Pass, aber auch ein furchtbarer Ball von QB #12 Landry Jones direkt in die Arme eines Verteidigers. INT wurde fallen gelassen. Den Touchdown macht am Ende Third Stringer QB Blake „Belldozer“ Bell per designtem Lauf.

[21h00] Man sollte nicht vergessen, dass diese Partie auch für die Aggies wichtig sein dürfte: Head Coach Mike Sherman (ex-Packers) sitzt auf dem dauerheißen Sessel, könnte am Saisonende rasiert werden, weil die Aggies Zillionen Kollapse kassiert haben. Treppenwitz: Vor einem Jahr stand Sherman wenige Zentimeter vor der Entlassung, konnte sich mit einem Sieg über Oklahoma (sic!) retten. Dieser Sieg bleibt aber auch bis heute der herausragende in den vier Jahren Sherman in College Station. Der Rest war anklopfen, dran sein, knapp gescheitert sein. Texas A&M geht nächstes Jahr in die SEC. Ein Top-Coach sollte allein mit diesem Wow-Faktor zu kriegen sein.

[20h51] Paar Ergebnisse von 17h: Iowa schlägt #15 Michigan 24-16. Ich habe nur mit einem Auge zugeschaut: Die Wolverines mit einer sehr unrhythmischen Angriffsleistung, zwischendurch war QB Robinson verletzt an der Seitenlinie und der Backup durfte nicht werfen. Iowa mit einem risikoarmen Passspiel und viel RB Coker. Das andere BigTen-Spiel gewinnt Michigan State herausgewürgt 31-24 im Schlussviertel über die schwachen Minnesota Golden Gophers, die recht flüssig werfen konnten.

In der wilden Big East Conference kassiert das vermeintliche Zugpferd #24 West Virginia eine peinliche Heimpleite gegen Louisville (38-35). Jemand überrascht?

[20h43] Gerade pünktlich gekommen für eine Rarität in dieser Saison: Die Defense der Texas A&M Aggies forciert einen Turnover. Ein Fumble. Turnovers können in diesem Spiel eine wichtige Rolle spielen. Ich erinnere daran: Ich halte die Aggies für d-e-u-t-l-i-c-h besser als „5-3“.

[20h37] Zum Einrollen: Sooners – Aggies aus der Big 12.

College Football, Woche 10 Vorschau in der Salamitaktik

Die große Vorschau auf den nächtlichen Schlager #2 Alabama – #1 Louisiana State gab es bereits gestern. Der Rest folgt heute scheibchenweise.

Pac-12 Conference

[15h17] Soweit ich das überblicke, ist das Spiel Washington Huskies – #8 Oregon Ducks weder bei ESPNA, noch im ESPN-Player zu sehen. Dabei gäbe es einige Dinge zu erzählen: Huskies und Ducks sind mehr als rivalisiert. Sie sind verfeindet. Mehr als mit den beiden innerstaatlichen Rivalen Oregon State Beavers (Ducks; „Civil War“) und Washington State Cougars (Huskies; „Apple Cup“). Zusätzlich dazu ist es das letzte Spiel im Huskies Stadium zu Seattle, das ab sofort rundumerneuert wird, inklusive Entfernung der Laufbahnen, die auch im College Football eine aussterbende Gattung sind. Das alte Huskies Stadium galt trotz der Laufbahn und trotz der beiden offenen Endzonen als eines der lautesten überhaupt und punktete auch mit den vielen Segelbooten, die in der Bucht vor dem Stadion ihre Runden drehten und für romantische Bilder sorgten. Ein Rendering des „neuen“ Huskies Stadium gibt es bei Federalway Mirror.

Sportlich sollten die Ducks klar favorisiert sein. Vergangene Woche funktionierte die Ducks-Offense mit dem Backup-QB Bryan Bennett sogar besser als mit dem angeschlagenen Starter-QB Darron Thomas – für Chip Kellys Offense ein Markenzeichen, da die Offense bis dato jedes Jahr mit neuen Quarterbacks spielen musste und immer funktionierte.

Für Oregon wäre aber sogar eine Niederlage wohl verschmerzbar, da sie sowieso  nächste Woche in Stanford gewinnen müssen und zeitgleich immer auf einen Ausrutscher der Huskies bei USC hoffen können.

Boise State Broncos

[13h36] Die Broncos stehen bei 7-0 Saisonsiegen und dürften heute die UNLV Rebels klar schlagen. Für Boise stehen die BCS-Endspielchancen allerdings selbst bei Ungeschlagenheit schlecht aus. Mal abgesehen davon, dass man nächsten Samstag gegen die nicht unterirdischen TCU Horned Frogs erstmal bestehen muss, wird im verbleibenden Schedule nicht nur UNLV, sondern auch und vor allem das extrem schlechte New Mexico den strenght of schedule massiv runterziehen. Zusätzlich dazu könnte die Konstellation in den BCS-Bowls ein attraktives Duell gegen einen der SEC-Granden verhindern.

Deswegen ist heute vor allem eines interessant: Der mögliche 46. Karrieresieg für QB Kellen Moore, was ein neuer Rekord im College Football wäre. Moore würde Colt McCoy (Texas Longhorns) ablösen. Moore bestreitet heute sein 48. Spiel. Seine einzigen beiden Niederlagen waren 2008 in der Bowl Season gegen TCU (mit einem Punkt 16-17 verloren) und 2010 in Nevada in der Overtime nach zwei spielentscheidenden Fehlkicks (31-34 mit drei Punkten verloren). Trotzdem gibt man Moore im Rennen um die Heisman Trophy gegen die kommenden hohen NFL-Picks QB Andrew Luck/Stanford und RB Trent Richardson/Alabama kaum Chancen.

Southeastern Conference

[12h28] Falls abseits des “vorweggenommenen Endspiels” in Tuscaloosa noch irgendein Interesse am heutigen Treiben in der SEC herrscht: Ab 0h15 live im ESPN-Player die #7 Arkansas Razorbacks gegen die #9 South Carolina Gamecocks, die beiden lebendigen Beweise für die ausgedünnte Spitze im College Football (Sonntag, 9h30 als Tape bei ESPN America). Beides sind Mannschaften mit dicken Fragezeichen, für beide reicht es für die Top-10.

Arkansas schaut im Angriff nach dem Ausfaller dutzender Running Backs recht abhängig vom netten QB Tyler Wilson aus, verfügt aber über keine überzeugende Defense und musste zuletzt gegen den Underdog Vanderbilt alle sieben Leben zusammenkratzen, um einen schmeichelhaften Heimsieg herauszugurken. Für Arkansas geht es darum, in der SEC-West dranzubleiben, ist aber auch abhängig vom Ausgang des später parallel stattfindenden Topspiels Alabama – LSU (01h LIVE ESPN America, Sonntag 12h Tape bei ESPN America).

South Carolina braucht den Sieg „dringender“ in der Hinsicht, dass die Karten für die Gamecocks hinsichtlich SEC-Endspiel besser stehen, da sie in der heuer eher schwach besetzten SEC-East ihr Schicksal in den eigenen Händen halten. Man spielt nach dem Rauswurf von QB Garcia und der verheerenden Verletzung von RB Lattimore sehr beherzten Defensivfootball um den DL Melvin Ingram, der Angriff ist stärker denn je um den überragenden WR Alshon Jeffery gebaut.

BCS-Finalchance für beide: Noch existent (!), aber gering, da es einen Haufen Freak-Ergebnisse auf anderen Spielfeldern braucht. Bloß: Man stelle sich vor, South Carolina gewinnt überzeugend ein mögliches SEC-Endspiel… Nicht ganz vermessen zu behaupten, die BCS-Chancen stehen für die Gamecocks besser als für, sagen wir, die Boise State Broncos.

Das Spiel findet, wie ich gerade sehe, übrigens nicht im gewohnten Heimstadion der Hogs in Fayettville statt, sondern in der „zweiten Heimstätte“ in Little Rock, wo Arkansas pro Jahr eines oder zwei Heimspiele auf dem Nebencampus austrägt.

Weitere Spiele aus der in der Breite heuer wenig überzeugenden SEC: Um 17h kämpfen die Florida Gators gegen die Vanderbilt Commodores im ESPN-Player um die letzten Restfetzen an Respekt, während Vanderbilt unter dem neuen Coach James Franklin und „ja ich bin Aarons kleiner Bruder“ Jordan Rodgers eine grundsolide Saison absolviert – für Vandys Verhältnisse. Die enttäuschenden Mississippi State Bulldogs sind um 0h30 im ESPN-Player gegen den FCS-Zwerg Tennessee Martin dran. Bei KentuckyOle Miss (20h30 live ESPN-Player) wird eine von beiden Unis gezwungenermaßen ihren ersten Conference-Sieg der Saison einsäckeln.

Big 12 Conference

[10h58] Das zweite Livespiel heute Abend um 20h30 MEZ kommt aus der Big 12 Conference: #6 Oklahoma Sooners gegen die Texas A&M Aggies, bei denen es schwer greifbar ist, dass diese Mannschaft 1) 5-3 ist und b) nicht gerankt. Die Aggies dürften potenziell eine Top-10 Mannschaft bleiben, haben sich aber extrem anfällig dafür gezeigt, klar dominierte Spiele gegen Top-Gegner zu vergeigen. Beispiele? 29-30 gegen Oklahoma State verloren, trotz 20-3 Führung. 38-42 gegen Arkansas trotz 35-17-Führung. 31-38 gegen Mizzou, trotz 28-14-Führung.

Die Aggies müssen nun nach Norman/OK, wo die Sooners eine Woche nach dem Kantersieg bei Kansas State ihrem verletzten RB Dominique Whaley nachweinen. Würde mal behaupten: Tolles Spiel, weil a) Upset-Watch und dem entgegengesetzt b) die Oklahoma Sooners, die sich ungern zweimal in Serie daheim verarschen lassen wollen (Oklahoma hat eine der besten Heimbilanzen ever).

Ein zweites interessantes Spiel aus der Big 12 ist nur im ESPN-Player verfügbar (1h MEZ LIVE): #3 Oklahoma State Cowboys – #14 Kansas State Wildcats, wo die Cowboys in den Wettbüros lockerer 21-Punktefavorit sind, nachdem die Schnurrkätzchen letzte Woche schlimmer als erwartet zurückzucken mussten. Oklahoma State macht satte 50 Punkte/Spiel und wird, auch wenn die Defense suspekt bleibt, wohl auch in dieser Partie eine Handvoll Touchdowns aufs Tablett legen und die Wildcats die Rankings runterpurzeln lassen.

Big Ten Conference

[09h04] Das erste Live-Spiel heute Nachmittag um 17 Uhr MEZ (Achtung: Winterzeit-Umstellung der Amerikaner erst in der Nacht!) ist ein Spiel aus der vogelwilden Big Ten Conference: Iowa Hawkeyes – #15 Michigan Wolverines, was erstmal nach einer klaren Sache klingt. Aber: Die Wolverines sind auswärts eine oder zwei Nummern kleiner einzuschätzen.

Iowa wurde vergangenes Wochenende verheerenderweise in Minnesota knapp geschlagen und kriecht mit 2-2 der letzten Chance auf das Conference-Finale entgegen. Michigan dagegen könnte sein Schicksal in der Conference in eigenen Händen halten, aber Vorsicht: Die Hawkeyes hätten nicht zum ersten Mal einen Titeltraum in Iowa City zerfetzt. Guck-Tipp auch aufgrund der oft fantastischen Stimmung im Hawkeyes Stadium.

Tendenziell riechen die B1G-Spiele an diesem Wochenende furchtbar, weil überall Bodensatz gegen „Spitzenkräfte“ gematcht wird. Spitzenkräft in Anführungszeichen, weil die Zeichen immer deutlicher werden, dass die Big Ten Conference nach zwei, drei soliden Jahren heuer wieder zu den schwächeren BCS-Conferences gehört. Aktuell führen Penn State mit seiner inexistenten Offense und Nebraska mit seiner für völlig andere Angriffssysteme gebauten Defense die Conference an.

#20 Wisconsin – Purdue (20h30 im kostenpflichtigen ESPN-Player) ist da noch das interessanteste verbliebene Spiel. „Interessant“ wie: Wisconsin muss unbedingt gewinnen und bekommt einen Gegner serviert, der letztens von Michigan 36-14 abgeschlachtet wurde.

Morgen am Morgen, 9h, bringt Eurosport 2 eine zweistündige Aufzeichnung von #17 Michigan State – Minnesota.

[06h32] Guten Morgen. Der heutige Samstag steht im Zeichen meiner Forschungsarbeit, daher wird es die Vorschau auf den Spieltag im College Football diesmal nur in Scheibchenform geben. Um 8h bringt ESPN America die Wiederholung des Nachtspiels aus der Mid-American Conference Kent State Golden FlashesCentral Michigan Chippewas. Beide Unis gehören bislang eher zum Bodensatz in einer eher als Graupen-Conference durchgehenden MAC, aber spätestens seit dem fassungslosen Dienstagsspiel Toledo – Northern Illinois ist klar: Auch die kleinen Conferences bieten bei Zeiten unterhaltsamen Football.