MNF-Preview, Week 11: Wer stoppt Rodgers?

Packers-Jagd nach der Perfect Season, die zehnte. Green Bay empfängt heute, 02h30 LIVE bei ESPN America und Sport1+, den Divisionsrivalen Minnesota Vikings. Green Bay hat heuer die Tanz, Spiele im Schlussviertel nach klarer Dominanz ganz gerne wieder bissl spannend werden zu lassen. So geschehen letzte Woche in San Diego. So geschehen vor drei Wochen in Minnesota. Gefallen sind die Packers bis dato nicht.

Dafür ist die Offense um QB Aaron Rodgers zu perfektionistisch. Rodgers bringt fast alle Bälle an einen Receiver und kann auf eine qualitativ und quantitativ großartige Armada an Wide Receivers und Tight Ends zurückgreifen. Es gibt Leute, die Rodgers’ bisherige Saison als beste eines QBs ever preisen.

So weit möchte ich mich mit meinem halben Dutzend Jahren NFL-„Erfahrung“ nicht hinauslehnen, aber selbst nach Reinrechnen der gelegentlich kassierten Sacks für zu langes Ballhalten: Rodgers’ Vorstellungen bisher sind eindrucksvoll. Und bisher gab es nur wenig Greifbares für Defensive Coordinators, wie man diese Dominanz hätte eindämmen können.

Minnesota verfügt über starken Pass Rush um DE Jared Allen und DE Brian Robinson, über eine sehr gute Defensive Line insgesamt, hat aber Deckungsprobleme in der Secondary. Außerdem ist der beste Cornerback Antoine Winfield nicht wirklich fit und CB Chris Cook dürfte teamintern gesperrt sein, nachdem er vor kurzem in den eigenen vier Wänden recht wüst gegen die Liebsten gewütet hatte.

Auf der anderen Seite ist auch RB Adrian Peterson nicht ganz fit, soll aber spielen. Peterson wird essenziell für die Vikings sein, da Green Bays Abwehr heuer als eine der schwächeren in der NFL gilt, eigentlich unverständlich mit Blick auf die vielen fantastischen Einzelspieler im Kader. DefCoord Dom Capers ist noch auf der Suche nach dem richtigen Mix und kriegt vor allem keine gescheite Linebacker-Unit auf das Feld, konnte sich bisher jedoch auf gut getimte INTs (16 an der Zahl) und INT-Returns verlassen. Nun kommt mit Rookie Christian Ponder ein unerfahrener Quarterback des Weges, aber Ponder hatte im „Hinspiel“ trotz vieler Incompletions keine unterirdische Vorstellung, hat sich aber anfällig gegen Fumbles und Turnovers gezeigt.

Green Bay geht natürlich als hoher Favorit ins Spiel, trägt aber auch die Last des gewinnen Müssens, nachdem man sich nun auch offiziell verbal die Bürde einer ungeschlagenen Saison auferlegt hat. Die Vikings haben nicht viel zu verlieren, betrachten die Saison als Aufbaujahr und dürften dabei ganz gerne den Schimmel im Käse des großen Rivalen spielen.

Wiederholungen: Morgen, Dienstag um 11h bei ESPNA, 22h bei Sport1+

He should have

(Achtung, Spoiler der wichtigsten Szene bei Atlanta/New Orleans)

Scharfsinnige Analyse bei Pat Yasinskas zur spielentscheidenden Spielzugauswahl beim Spiel Atlanta – New Orleans.

What I didn’t like: When Mike Smith first decided to go for it on fourth-and-inches in overtime, I liked the call. I thought it was gutsy and ambitious. After watching Michael Turner get stuffed, I changed my mind. Smith should have punted and taken his chances with his defense.

Äh, ja.