NFL am Christtag: Vor Green Bay – Chicago

Heute Nacht, 02h20 LIVE bei ESPN America, SPORT1+ und PULS4 das Sunday Night Game von NFL-Woche 16. Klanglich eine gute Ansetzung, aber bei genauerer Betrachtung ein Ladenhüter. Die Ausgangslage ist simpel: Chicago hat nur noch kleinste theoretische Playoffchancen, während Green Bay nach der verpassten Perfect Season mit einem Sieg immer noch den #1-Seed fixieren kann. Nebenschauplatz: Mit einem Packers-Sieg würden die Atlanta Falcons schon vor dem morgigen Monday Night Game in New Orleans in die Playoffs schlüpfen.

Die Bears waren dieses Jahr Opfer von „Karma“. 2010/11 brachten erstaunlich viele glückliche Fügungen fast die Super Bowl in die Windy City, 2011/12 zerstörten Verletzungen für die beiden wichtigsten Stützen der Offense, QB Jay Cutler und RB Matt Forté, eine durchaus respektable Saison. Nach Wochen unter einem krankenden Angriff mit Backup Caleb Hanie wird in Lambeau nun wohl der Wandervogel Josh McCown übernehmen.

McCowns wichtigstes Ziel wird sein, Turnovers zu vermeiden. Die Chiefs machten vergangene Woche gegen Green Bay nicht Außergewöhnliches in der Offense, bis auf das eine: Sie schenkten den Ball nicht her.

Bei Green Bay stellt sich die Frage, ob die Packers nicht dezent bereits Backups einsetzen werden, nachdem vor allem in der Offensive Line das gesunde Spielermaterial immer dünner wird. Und Blocker, die ohne Training als Offensive Tackles aufgestellt werden (T.J. Lang), bedeuten fast automatisch auch erhöhtes Risiko für den MVP-würdigen QB Aaron Rodgers.

Alles in allem eine Partie, die nur sehr bedingt vom Hocker zu reißen weiß.

Wiederholung: Montag, 26.12./18h30 bei ESPN America.

42 Kommentare zu “NFL am Christtag: Vor Green Bay – Chicago

  1. Eine der ältesten rivalitäten in der NFL , wenn nicht sogar die größte und in der NFC North immer ein Kracher ! Es wird sich zeigen ob die Packers , nach dem die Serie gerissen ist , wieder mit ihrer starken Pass Offens zurück ins Spiel finden ( ohne einen ihrer besten WR Jennings und wie gesagt Ol Verletzungsproblemen ) . Gegen die Chiefs war wohl das Problem das sie nur 14 Punkte machen konnten . In der Regel erzielen sie doppelt so viel Punkte ! Zu den Baers wäre zu sagen das das Verletzungspech bei den Bears weiter geht.
    Jetzt erwischte es auch noch Marion Barber. Der Running Back verletzte sich an der Wade und wird am Sonntag wohl nicht spielen können.
    Auch der Einsatz von Devin Hester ist gefährdet. Der beste Kickreturner der Liga ist mit dem Fuß umgeknickt. Er selber rechnet aber mit seinem Einsatz . Die Bears haben für mich aber immer noch einen der besten Defens , die auch Spiele entscheiden kann ! Es geht immer noch um 1 st Seed für die Packers und sollten die Baers gewinnen ( bei Niederlage der Falcons ) könnte der letzte Spieltag auch zur Nervenschlacht werden . Es wird sich aber auch zeigen ob die Packers eine neue Serie starten können , jedes Jahr nur 1 Regular Seasonspiel zu verlieren 🙂

  2. Das Barber fehlt, ist vielleict ja gar nicht so schlecht nach seiner Gala in Denver 🙂

    Ich bin mir sicher, dass die Packers nicht so mies spielen werden wie in Kansas. Der Druck, die Perfect Season zu schaffen ist vorbei, die D wird sich nicht noch mal so tüppieren lassen und so viele Drops wie in Kansas können sie eigentlich in Lambeau nicht produzieren.

    Ich sage, dass Spiel gegen 31-17 aus.

  3. Re: Eine der ältesten rivalitäten in der NFL , wenn nicht sogar die größte und in der NFC North immer ein Kracher !

    Fragt sich halt, was eine Rivalität ohne allzu großen sportlichen Wert und Erkenntniswert „wert“ ist.

  4. 1 st Seed für die Packers , Playoff Teilnahme für die Bears (wenn das keine sportlichen Ziele sind weiß ich auch nicht mehr für was die Eier fliegen !!??) , dafür würde ich mir alls Footballer den Arsch aufreisen sozusagen , aber natürlich , Erkenntniswert ? Man wird sehen wie das Playcalling ist , wie spielen die Ersatzleute , welche Spieler sind in Form welche nicht , Laufen Sie oder fliegt das Ei , wie kommen Sie mit dem Wetter zurecht , wie spielen die Special Teams , wie ist die Moral im Team , Rivalität heist ich will nur eins denn Gegner schlagen , aber Sie haben ja vollkommen Recht man fragt sich am schluß dann doch , was soll das , wofür spielen die den überhaubt noch , für was , ich weiß es jedenfalls !

  5. Ohne Wert ist vielleicht etwas hart gesagt, aber es stimmt schon, dass die Bears auch mit zwei Siegen fast eliminiert sind, weil man sich auf die Buccaneers verlassen müsste. Green Bay ist interessanter, weil die Offense „banged up“ ist und ich es interessant finde, wie sich die Defense gegen McCown schlagen wird. Dass sie schon heute Nacht ihre Starter schonen werden, erwarte ich nur, wenn sie nach drei Viertel mit drei TD vorne liegen.

  6. Aha.

    Weil es ja um nichts mehr geht, könnte Green Bay dann ja verlieren und morgen die Saints gewinnen. Sie könnten dann gleich nochmal verlieren (weil um was geht es denn schon?) und San Francisco das Heimrecht schenken, weil das ist ja nur fair, wenn es sportlich wertlos wird.

    Und weil wir ja wissen, dass die Falcons Nerven aus Stahlseilen haben, würde in so einem Fall in Woche 17 alles ganz easy sein für sie und sie völlig entspannt gegen Tampa auflaufen und keinesfalls Fehler machen.

    🙂

  7. Viel Aufregung um nichts, weil die Packers nichts lieber machen als den Bears endgültig den Stecker zu ziehen (und das gegen die offenselosen Bears auch tun werden).

  8. Da möchte ich mal an das Jahr 2003 erinnern wo am letzten Spieltag die 9:6 Viks gegen das 3:12 team aus Arizona mit einen Punkt dann doch ganz easy verloren haben und die sichere Playoff Teilnahme verschenkt haben , warum weiß ich das wohl ? Ich hab mich da nur völlig entspannt gewundert !

  9. Ist doch immer so: Wenn’s das eigene Team betrifft, ist jedes Wort zu viel. Selbst ein nicht vom Hocker reißen 🙂 Da kann man nur entspannt zuschauen und hoffen, dass sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen…

    GO VIKINGS

  10. So ist das eben , weil die Eagles gestern nichts lieber taten als die Cowboys zu schlagen und für die ging es nach dem Sieg der G-Man nur noch um die Goldene Annanas und die Packers machen nichts lieber alls die Bären zu schlagen auch wenn es um was geht ! go Pack go

  11. Noch etwas zur stats seit dem 27Nov 1921
    Green Bay Packers trails Chicago Bears (85-92-6)
    Schon deshalb muß ein Sieg her !

  12. schön wenn es so einfach wäre , wenn die Saints die Falcons zerlegen , die Bears die Packers +Viks schlagen , die Cowbows( ehemals America`s Team )die Gaints schlagen , dann baut die NFL mit den flex noch mal richtig druck auf , denn Tampa wird da nichts verschenken und die Falcons könnten ins flattern kommen denn dann spielen sie um nichts ( = Seed 0,0) wenn sie verlieren . Aber in einer Sache kann ich alle beruhigen , die Packers ( übrigens America`s Team und nebenbei haben umfragen ergeben das QB Rogers bekannter ist als der Weihnachtsmann ) werden natürlich die Bears schlagen und es wird sein wie so oft , der Bear sitzt vor der höhle und brummt nur .

  13. @Moser: Was hast du denn geschluckt? Hier steht doch eins zu eins im Artikel, um was es bei diesem Spiel geht, wer außerhalb betroffen sein kann und dass der sportliche Wert durch mögliches Benching bei Green Bay infrage gestellt werden könnte und deshalb die Ansetzung nicht so prickelnd ist. Dass korsakoff aufgrund der schlechten Voraussetzungen in der Offense von Chicago nicht von einem spannenden Spiel ausgeht, ist seine Meinung. Dass die Schwächen der Packers am vergangenen Sonntag von Kansas City gnadenlos offengelegt wurden und von den Bears in dieser Form keine weltbewegenden neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, möglicherweise auch. Niemand stellt die trotzdem zweifellos vorhandene Größe der Packers infrage. Und niemand ist so blasphemisch und würde behaupten, dass der Weihnachtsmann bekannter als Rodgers ist.

    Zu guter letzt: Die Falcons werden am Sonntag in keinem Fall um nichts spielen, da es im schlimmsten Fall immer um den 6th seed gehen wird und wahrscheinlich um den 5th seed, da wie gesagt Green Bay hoher Favorit gegen Chicago ist.

  14. sehr gut , aber es geht noch um sehr viel , das ist das was man nicht so stehen lassen kann und das ist FALSCH im Artikel , meiner Meinung nach ! Wenn ein Footballer mit der Einstellung die hier im Artikel beschrieben wird ins Spiel geht dann wird er nicht nur verlieren sonder richtig verprügelt . Für mich wird das immmer ein Spiel sein das mich vom Hocker reist und die Ansetzung zur Primetime ist voll Gerechtfertigt . Ich glaube auch das die Chiefs die schwächen der Packers nicht gnadenlos offengelegt haben , sondern das Glück hatten das Sie nicht in Bestbesetzung antreten konnten . Das Rogers bekannter als der Weihnachtsmann ist hat eine Umfrage in Wisconsin ergeben und stammt nicht von mir . Nochmal , zu guter letzt : wenn die Falcons gegen die Saints verlieren und gegen die Buc`s ins flattern kommen (=verlieren) , die Bears beide Spiele gewinnen und die Cowboys die Gaints schlagen , um was spielen sie dann ? um nichts !

  15. Die Falcons spielen am Sonntag entweder um die Playoffs, oder um das Playoff-Seeding. Egal, wie das heute Nacht geendet ist.

    Re: Glück, nicht in Bestbesetzung
    Welche Mannschaft außer den Atlanta Falcons, den 49ers und vielleicht noch den Saints läuft in dieser Woche 16 überhaupt noch in sowas Ähnliches wie „Bestbesetzung“ auf?

    Re: Schwächen nicht gnadenlos offen gelegt.
    Was dann? Die Schlüssel gegen Green Bay sind, Turnovers zu vermeiden, Tight Ends massiert zu schicken und die Spielzüge „kurz“ halten, spricht Rodgers nicht scrambeln lassen bis ein Receiver offen ist – was die große Stärke Rodgers‘ ist, hinter einer waidwunden Offensive Line jedoch nicht so brillant funktioniert. Die Chiefs hätten Green Bay zertrümmert, hätten sie wenigstens eine halbwegs solide Offense gehabt, die immer wieder in der RedZone war, dort plötzlich nicht mehr wusste, was sie dort überhaupt zu suchen hat.

  16. Im Gegenzug wäre Green Bay mit einer guten Defense unschlagbar. Hätti wari Spielchen bringen halt keine Punkte aufs Scoreboard 😉

    Wie immer hat GB wieder viel zu viele Yards zugelassen und das gegen eine extrem geschwächte Offense der Bears. Meine Befürchtung ist noch immer, dass sich das in den Play-Offs gegen starke Defense-Mannschaften böse rächen könnte.

  17. Sie haben ja vollkommen Recht ( nach der Niederlage der Baers) , aber
    folgende Teams , könnte ich mir Vorstellen , werden noch mit Sicherheit in Bestbesetzung auftreten , Broncos , Bengals , Raiders , Cowboys , Gaints , Titans , Jets , Ravens , Steelers (hab ich ein Team vergessen ?) .
    Auser Frage ist doch das die Chiefs nicht so gut gespielt haben , sondern die Packers so schlecht gespielt haben an diesem Tag . Die Packers in normalform hätten wohl locker gewonnen und die Chiefs wären nur Kannonenfutter gewesen. Es gibt keinen Schlüssel gegen die Packers Offens , natürlich scrambel Rogers ab und zu aber Sie Spielen überwiegend aus der Shotgun , falls es noch keiner gemerkt hat . Ok , Turnovers vermeiden gegen die Pack defens ist schon wichtig den da sind sie sehr stark .
    Wie die Packers in normalform spielen haben sie gegen die Baers gezeigt !
    Die 1.Halbzeit haben die Baers gut mitgespielt , aber dann war die Luft raus .
    Ach so , die Erkentnisse aus den Spiel , Die Baers sollten als erstes im Draft nach einen guten CB ausschau halten , mit Bell haben sie einen guten HB , wie gewohnt haben die Packers wieder viele Yards abgeben , aber die Defens hat wieder zugeschlagen , QB Rodgers Rating 122,5 , wird es am Ende das beste QB-Rating in der Regularseason aller Zeiten ?
    Natürlich haben die Nerven brach gelegen bei allen Packersfans nach der Niederlage gegen die Chiefs , wie gerne hätte man den 14-0 Record der 72 Dolphins mit Coach Shula erreicht . Aber jetzt ist ja wieder alles gut .

  18. Die Packers und Rogers haben alle Ziele erreicht, wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass er das nächste Spiel ganz auslässt ? Im Grunde kann er ja nur noch verlieren (Gesundheit, QB-Rating)

  19. Vielleicht will er noch den TD-Rekord brechen? Sechs Stück gegen die Lions wären aber ein sehr starkes Stück…

  20. Mir scheint, der Korsakoff ist kein wirklich Freund der Packers 🙂 Natürlich, so wie die Chiefs gespielt haben, kann man Green Bay schlagen. Dazu gehört aber eben auch, dass Green Bay extrem schlecht war, viele Drops hatte. Green Bay ist nicht umsonst 14-1. Und jetzt kommt mir nicht mit „Die hatten ein leichtes Shedule.“

    Und natürlicherweise hat man mehr Chancen ein Spiel zu gewinnen, wenn man selber keine Turnovers hat und die gegnerische Offense wenig Possesion. Aber einem normalen Tag ist kaum ein Kraut gegen Green Bay gewachsen. Ähnlich wie gegen die NO Saints, die sind ja in der D nicht wirklich besser. Ein NFC Championchipgame Packers vs. Saints würde dann auch wieder ein Passfeuerwerk werden wie im September. Außer das Wetter spielt nicht mit.

  21. Die Packers sind wie die Patriots: Der Offense ist schwer beizukommen (aber es gibt besagte Mittel), die Defense ist auf Turnovers und Stabilität in der RedZone angewiesen. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass dies insgesamt wackelige Ingredienzien sind, um in den Playoffs über 3 Spiele zu bestehen. Ich hege immer noch Misstrauen. Die NFC ist unberechenbar und bietet eine Masse an unterschiedlichen, hochkalibrigen Playoffteams auf:

    New Orleans, das nun in Fahrt kommt und Green Bay im ersten Saisonspiel am Rand der Overtime hatte, aber auswärts eine Klasse schwächer einzustufen sein wird.

    San Francisco, deren unaufgeregte Spielweise und deren vergangene Wochen durchaus eindrucksvoll waren und deren Front Seven super spielt, aber die im Defensive Backfield noch Zweifel aufgeben.

    Detroit, die an Thanksgiving ebenso „dran“ waren, Green Bay eine Halbzeit lang kalt gestellt hatten, ehe die pubertären Hormone durchschlugen und man baden ging.

    Allen dreien traue ich aus unterschiedlichen Gründen durchaus zu, die Packers an einem „normalen“ Tag zu putzen. Die Mannschaft, der kaum beizukommen ist, gibt es heuer IMHO nicht.

  22. Das will ich damit auch nicht sagen. Green Bay hat ja im letzten Jahr gezeigt, dass es auch auf der Monumentum ankommt. Aber ich persönlich hätte aber mehr Angst vor einem Team mit starker Defense wie Baltimore oder die Steelers.

  23. Richtig ! Der Packers Offens ist schwer bei zu kommen , Die Defense hält in der Redzone ( Po/G Packers Platz 12 ) und durch die vielen Turnovers holt man die starke Offens wieder aufs Feld !! Aber das ist es auch was die Packers so Stark macht ( bei 14 Siegen von wackeligen Ingre… zu sprechen ????) Vor den Dome-Playoffs Teams mache ich mir im kalten + Schneereichsten Wisconsin nicht so große sorgen . Anders wenn ein nicht Dome Team wie vor 3od.4 Jahren im bitter kalten Lambeau Field , die Gaints , gewannen . 😦

  24. Green Bay ist nicht so überragend wie den Anschein. Als großer Fan von verschiedenen mathematischen Rankings kann ich nicht einmal besondere Dominanz attestieren.

    DVOA: GB führt in der Overall-Wertung, ist aber unterwegs, die schwächste Nummer 1 seit 1993 zu sein (nur 27%). In der Offensive-Wertung ist GB nur minimal vor NE und auch nicht mehr als einen Hauch vor NO.
    FOREST: Der Forest-Index (average luck, average schedule) sagt GB 12,7 Saisonsiege voraus.
    PYTHAGOREISCHE ERWARTUNG: falls das nicht noch auf dieser Seite kommen sollte, sagt 12,5 Siege voraus.
    GWP: Game Winning Probability-Modell, GB ist nur #5 in der NFL.
    BASIC STATS: GB Defense lässt mehr Total Yards zu als die GB Offense scort. Die Packers leben hauptsächlich von den Turnovers. Das ist mathematisch bewiesen nicht ein ewig haltbares Rezept.

    Fazit: Sie werden antworten, Stats sind für Looser. Fakt ist aber, dass Korsakoff mit seinen Beobachtungen völlig richtig liegt und die Green Bay Packers zwar eine der Spitzenmannschaften sind, aber unter glücklichen Umständen zu 14-1 gekommen sind und in den Playoffs alles andere als eine sichere Wette sind. Ich weiß, das ist schwierig zu glauben, wenn man Rodgers zusieht, wie er Defenses zerlegt. Die Zahlen sprechen aber eine klare Sprache.

    Ich möchte an der Stelle auch an Korsakoff einen Dank los werden; kenne die Seite erst seit ein paar Wochen und finde sie fantastisch! Keep on the great work:)

    Gruß Karl

  25. Statistiken sind vor allem eines: Theorie. Entscheidend ist das, was nach 4 Vierteln auf dem Board steht. Und da ist Green Bay 2 Spiele besser als NE, NO und SF. In den Playoffs geht es wieder bei Null los und dann werden wir sehen, wer am Ende was zu leisten im Stande ist 🙂

  26. In einem Sport mit so wenigen Spielen ist die W-L Bilanz kein guter Maßstab für Teams, besonders nicht, wenn rund ein Drittel der Spiele durch Kleinigkeiten entschieden wird. Das interessiert den Fan der Packers natürlich nicht, aber hätten die Saints das eine Yard gemacht und in der folge das Spiel gewonnen, hätte nun New Orleans HFA und Brees wäre MVP. Das Spiel ist trotzdem das selbe geblieben. GB ist keine zwei Spiele besser als NO. Stats sind der bessere Maßstab, aber ich wusste, dass Sie das nicht interessieren würde. So wie ich diese Website kennen und schätzen gelernt habe, ist aber genau das ihr großer Wert, Dass hinter das reine Endergebnis geschaut wird. Im Playoff fängt nichts bei Null an, weil die Mannschaften dann immer noch die gleichen plus minus Verletzte sein werden.

    Gruß Karl

  27. Noch eins: Statistiken sind nicht Theorie, sondern das abstrahierte Abbild dessen was auf dem Spielfeld passiert.

  28. Ich sehe Green Bay auch lange nicht so stark, wie ihr Record es suggeriert. Wie in den Kommentaren schon mehrfach angesprochen: sie sind, ganz ähnlich wie NO und NE, abhängig von den Turnovers. Wobei ich mir aber ziemlich sicher bin, daß es bei diesenTeams b< design ist. Wenn man eine starke Offense nicht konventionell stoppen kann (in WK16 gegen CHI war die Front-7 mit Ausnahme Matthews an der Grenze zur Lächerlichkeit, und das war nicht das erste Mal in dieser Saison so), versucht man Yards gegen Ballverluste zu tauschen. Mit diesem Stil hat man natürlich viel größere Chancen auf INT und Fumbles – aber wenn man die eben mal nicht hat, dann sieht man ziemlich alt aus. Gerade wenn man dann in den Playoffs gegen die allerbesten Teams spielt, die vielleicht auch noch mit einem „alles-nur-keine-TOs“-Gameplan (z.B. San Fran) ins Spiel gehen, kann das schnell zum Problem werden (das hat korsakoff glaub ich auch gemeint).

    Zumal bei Rodgers auch immer noch der Beweis fehlt, daß er ein großer Crunchtime-QB ist. Bei den ColdHardFootballFacts gab es zu Beginn der Saison mal einen interessanten Artikel über Aaron Rodgers, den front-runner extraordinaire – im Gegensatz zum Comebackkönig, der er bisher noch nicht ist.

  29. Stats 🙂 welche stats hätte denn nach dem 5:0 Start der Bills ein 6:9 zum Saisonende prognostiziert ? die PYTHAGOREISCHE ERWARTUNG ???? Stats sollte man lieber den Profis in den Wettbüros überlassen den die verdienen damit Geld . Alle dürfen jetzt Raten wer die schlechteste Quote auf den Superbowlgewinn hat !!!!!!! Die sollen sich alle geirrt haben ? Die Leute die das Powerranking aufstellen haben auch keine Ahnung . Wer ist denn da auf 1 ?? Die Zahlen sprechen eine klare sprache , aber das was am Ende zählt ist nunmal Das Endergebnis nach 4 QU !! Stats sind immer mit vorsicht zu geniesen , insbesondere dann wen noch Exponenten dazu kommen die bei jeden anders sind! Die Packersoffens ist nunmal die beste Offens mit 45 TD + nur 7 Int , QB-Rating von 120 , 14-1 Siege da sind sie Überragend !!! Comebackkönig vielleicht noch nicht , aber da war doch was ! Vor erst 3 Wochen ach , wie lang ist`s her gegen die Gaints , mh was war da am Schluß , bitte posten !Ich traue aus unterschiedlichen Gründen den Packers durchaus zu, an einem „normalen“ Tag jedes Team zu putzen ! Ja , ja , wer soll den den Superbowl gewinnen , das wagt hier niemand zu sagen , die stats müßten es doch wissen ! Die Playoffs fangen wieder bei null an , wie oft 1st Seed ausgeschieden und ich kann mich daran erinnern das ausgerechnet die Packers einen SB gegen ein Wildcard Team verloren ( Broncos)!!!

  30. Moser, deswegen sind wir dir so dankbar, dass du den Absturz der Bills über Wochen und Monate so präzise hier vorausgesagt und analysiert hast.

  31. Herr Maurisio , mein Gedankengang war vollgender ! Ich habe das nicht vorausgesagt , sondern ich wollte damit sagen , das man mit Stats Prognosen (zb. PYTHAGOREISCHE ERWARTUNG , wo die ersten 4 Spiele von großer bedeutung sind ) auch sehr falsch liegen kann . Das Sie als Buffalo Bills Fan darüber enttäuscht sind ( und nach drei hintereinander verloren SB ) kann ich natürlich verstehen , und jetzt versteh ich aber nicht das Sie von wir schreiben , Sie sind bis jetzt der einzige der sich bei mir fälschlicher od. missverständlicherweise bedankt hat .

  32. Erstens bitte bleiben wir faktisch korrekt (BUF startete 4-1 und verlor VIER Superbowl in Serie), zweitens bitte keine falschen Behauptungen (pythagoreische Erwartung behandelt alle, auch die ersten vier Spiele, gleich). Die pythagoreische Erwartung ist kein Prognose-Mittel, sondern ein Performance-Check. Wenn ich schrieb, sie sagt 12,5 Siege voraus, dann meine ich, dass GB bisher die Performance einer Mannschaft bringt, die im Schnitt in der NFL 12,5 Siege nach 16 Spielen erreicht. Ich glaubte, dass sei nach mehreren Wochen der Aufstellungen von Korsakoff mittlerweile jedem klar. Hab ich mich wohl getäuscht.

    Gruß Karl

  33. Sorry , bei den Bills habe ich mich etwas geirrt , hätte wohl doch nachschauen sollen , zur pythagoreische Erwartung möchte ich auf folgenden link verweisen :http://footballissexbaby.wordpress.com/2011/10/05/sag-mir-deine-punkte-und-ich-sag-dir-wie-oft-du-gewinnst/ , der schreiber od. in dieser zeilen ich zitiere , habe in diesem Blog ja schon recht viel über die Sagarin-Rankings gesagt, die ich sehr mag und die meiner Meinung nach auch gut zur Vorhersage von Spielergebnissen taugen. Jedoch kann ich damit nur sagen, welches Team das stärkste ist und wie ein bestimmtes Spiel wohl ausgehen würde. Ich weiß damit aber noch nicht, wie oft denn eine Mannschaft am Ende tatsächlich gewinnen wird.
    Um das zu schaffen, gibt es eine Größe, die sich pythagoräische Erwartung (engl. „Pythagorean expectation“) nennt , weiter heißt es :
    Die pythagoräische Erwartung trifft also mit sehr wenigen Annahmen starke Vorhersagen. Ähnlich wie in die Sagarin-Rankings gehen nur die Punkte ein, hier jedoch nicht für jedes einzelne Spiel, sondern die kumulativen Punkte jedes Teams

    da geht es doch um eine Vorhersage und wie oft eine Team am ende gewinnt ??
    Karl erklär mir das mal bitte , das mit der Performance ist klar aber das mit den Vorhersagen ?
    Gruß Moser , und danke im vorraus

  34. Auf dem Sideline Reporter wird seit einigen Wochen mit dem angepassten Koeffizient gearbeitet, dem jedes Spiel gleich wichtig ist und jede Mannschaft in einen individuellen Kontext setzt: https://sidelinereporter.wordpress.com/2011/12/15/nfl-schau-201112-week-14/

    Mit der pythagoreischen Erwartung allein kann man keine genaue Vorhersage machen. Man kann messen, wie sich die Performance einer Mannschaft mit der normal zu erwartenden Performance einer belibigen Mannschaft mit verhält und bei genügender Datenlage seine Schlüsse daraus ziehen.

    Beispiele. TEN 2009 mit 6 Siegen Performance machte 8-8. TEN 2010 mit 9 Siegen Performance machte 6-10. Jeder Pundit sagt TEN eine schwache Saison voraus, weil 2010 viele Spiele verloren wurden. Die pythagoreische Erwartung ließ etwas anderes vermuten, dass TEN wenigstens mittelmäßig sein würde, was sie mit 8-7 auch sind.

    CIN. 2009 Performance von 8 Siegen, aber 10-6. 2010 Performance von 6 Siegen, aber 4-12. Jeder sagt CIN einen Top-3 Pick voraus, aber dank pythagoreischer Erwartung kann man im Sommer von 6-7 Siegen ausgehen, obwohl die Bengals zugegeben eine große Unbekannte waren.

    Wenn am 25. Oktober DET nach zwei Pleiten vor dem Zerfall ausschaut, die PE aber exzellente Werte ausspuckt, dann ist das ein Zeichen, dass die Performance der Mannschaft trotz zwei schlechter Spiele top ist und die Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit gut enden wird. Was sie gemacht hat. Wenn Tebow Glückssieg auf Glückssieg holt, die Performance nach PE aber schwach ist, kann man von einem Einbruch Denvers ausgehen. Was in den letzten Wochen passiert ist. DEN ist keine 8-7 wert. DEN kann die Playoffs erreichen, aber das heißt nicht, dass DEN ein Playoff-Kaliber ist. DEN ist Top-12 Draftpick Range.

  35. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Packers-Fraktion bockt, weil Green Bay hier nicht super-duper übern grünen Klee gelobt wird. Das vorliegende Datenmaterial lässt für mich darauf schließen, dass Green Bay zu den 5-6 Spitzenteams gehört, aber nicht klar über die Konkurrenz zu heben ist. Das heißt nicht, dass Green Bay nicht die Superbowl gewinnen kann oder wird. Das heißt auch nicht, dass Green Bay für mich nicht zur Ligaspitze zu zählen ist. Es gibt zwischen „glasklare, unschlagbar dominante #1“ und „völlig überschätztes Mittelmaß“ einen gehörigen Spielraum. Und irgendwo dort, im oberen Bereich dieser Skala, bewegen sich die Green Bay Packers für meinen Geschmack.

  36. Kann es im Football überhaupt eine unschlagbare, glasklare Nr1 geben ? Ohne best of x in den Play Offs hängt alles an einem Spiel und da kann es sehr schnell gehen und auch das dominanteste Team aufgrund der vielen Unwägbarkeiten gleich rausfliegen.

    Letztendlich gewinnen dann sowieso die Bengals den Super Bowl und kein Algorithmus hat’s kommen sehen.

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