AFC-Wildcards 2012: Denver Broncos – Pittsburgh Steelers

[02h45] Tebow: 316 rules. Wir werden noch Jahre davon hören, auch wenn Tebow keine langfristige Aussicht in der NFL hat.

[02h17] Für jene mit Koffeinüberschuss: ESPN America bringt noch die GoDaddy.com Bowl Arkansas State Red Wolves – Northern Illinois Huskies.

[02h12] New England hat heute bestätigt, dass Josh McDaniels, der Mann, der Tebow in Denver draftete, als neuer Offensiv-Assistent (oder Berater) eingestellt wird, weil OffCoord O’Brien neuer Penn State-Chefcoach wird. Tebows Wiedersehen mit McDaniels.

[02h10] Was ist die Definition von „deep threat“? WR Thomas mit 4 Catches für 201yds und dem entscheidenden TD.

[02h07] FASSUNGSLOS! FASSUNGSLOS! Tebow bedient WR #88 Demariyus Thomas, der im ersten Play durchläuft und die kürzeste Overtime ever entscheidet. Denver fährt nach Foxboro – eine Megasensation, trotz allem. Endstand Denver Broncos 29, Pittsburgh Steelers 23.

Viertes Viertel

[02h01] Ende viertes Viertel, 23 beide. Es geht in die OVERTIME. Die extra vor zwei Jahren für die NFL-Playoffs geschaffenen neuen Overtime-Regeln dürften zum ersten Mal ever zur Anwendung kommen:

  • Team A kriegt den Ball und kann mit Touchdown das Spiel beenden.
  • Bei Field Goal für Team A kann Team B kontern: B gewinnt dann mit TD. Gleicht mit FG aus – in letzterem Fall ginge die Partie im „Sudden Death“ weiter.

[01h57] 21sek vor Schluss fumbelt Roethlisberger den Ball (#92 Dumervil im Fallen), kann den Ball aber gerade noch selbst erobern.

[01h56] Nun ist Pittsburgh dran. Nach zwei spektakulären Completions sind die Steelers 25sek vor Schluss an der DEN45.

[01h48] Noch zwei Spielminuten. Denver an der eigenen 35, hat zwei Timeouts.

[01h43] Denver 23, Pittsburgh 23/Q4 3:48. Roethlisberger spielt plötzlich on fire, scrambelt sich als hätte er kiloweise Schmerztabletten gefressen (hat er?) und feuert einen tiefen Ball in die EndZone, wo WR #89 Cotchery das Ei herunterpflückt – der Touchdown gilt, obwohl der „Catch-Prozess“ ziemlich eindeutig nicht beendet wurde. Wohl Auslegungssache.

[01h34] Nun kommt der Fehler der Denver Broncos: RB #23 Willis McGahee wird von #92 Harrison und #97 Heyward das Ei aus der Hand geschlagen, nur Augenblicke bevor das Knie am Boden ist. Zentimeterentscheidung, Pittsburgh kriegt siebeneinhalb Minuten vor Schluss eine unverhoffte Ausgleichschance.

[01h25] Denver 23, Pittsburgh 16/Q4 9:59. Die Broncos-Defense wird müder, wackelt, aber hält in der RedZone. Pittsburgh hat immer mehr Erfolg mit dem Laufspiel über #33 Redman, und auch Roethlisberger wirkt plötzlich mobiler als noch vor der Halbzeit, erkauft sich Zeit und kann sogar einmal für 9yds scrambeln. Die Schlussphase verspricht, heiß zu werden.

[01h15] Denver 23, Pittsburgh 13/Q4 13:10. Pittsburgh springt wieder von der Schippe, kommt mit dem Fieldgoal davon, weil die Broncos sich eine Offensive Pass Interference erlauben und der Drive dadurch gebremst wird. Die Defense wirkt aber auch bei Läufen nicht überzeugend, verpasst etliche Tackles und schenkt dadurch Yards her.

Drittes Viertel

[01h01] Denver 20, Pittsburgh 13/Q3 4:33. Nach dem missratenen Refereeing beim Fumble bekommt Pittsburghs Offense plötzlich Drive und RB Redman bricht haufenweise Tackles und läuft zur 1 durch. Danach folgt der Touchdown. Wir haben ein Spiel, und es ist knisternd (und nicht vor 2h fertig).

[00h49] Nächster Aussetzer im Regelwerk: Obwohl der Spielzug ein klarer Fumble der Steelers war, kriegen die Broncos den Ball nicht, DA DIE REFS ERNEUT ABGEPFIFFEN HATTEN. Katastrophales Management der Zebras in den letzten beiden Tagen. Steelers bleiben also am Ball und Nantz/Simms rätseln mit mir, warum.

[00h45] Roethlisberger mit einem Lateral nach rechts draußen, den CB Champ Bailey erobert. Der Spielzug wurde „incomplete“ gegeben, wird nun überprüft und dürfte als Fumble und Ballgewinn für Denver gewertet werden! Turnover in der eigenen RedZone für die Steelers.

Zweites Viertel

[00h22] Halbzeitstand Denver 20, Pittsburgh 6

Vogelwildes zweites Viertel für die Steelers, deren Defense hier komplett kollabiert ist, 3-4 ganz große Plays aufgab und „vorne“ in der Front Seven keinen Zugriff auf die Pocket Tebows bekommt. Sind die Verletzungen schuldig? NT Hampton, DE Keisel sind raus, nur noch Rookies und Backups fit genug, um hier durchzuhalten. Denver nutzte das aus, begann, tief zu werfen. Resultat: 225yds für Tebow im zweiten Viertel, 185yds Passspiel.

Pittsburghs Angriff leidet unter Roethlisbergers Immobilität. Roethlisberger ist unter Druck einer der besten Improvisationskünstler, aber ohne Beweglichkeit wird’s schwer. Das Ding ist noch lange nicht gegessen, aber definitiv problematischer für Pittsburgh als angenommen.

[00h16] Der deutschstämmige Doug Legursky mit einem missratenen Snap, der 30sek vor Halbzeit fast weitere Punkte für die Broncos eingebracht hätte.

[00h10] Denver 20, Pittsburgh 6/Q2 1:05. Nächstes Big Play ins Herz der Steelers-Secondary: Diesmal sieht Polamalu gegen TE #86 Fells alt aus – allerdings sind die Steelers dann nahe der GoalLine gut vorbereitet und verhindern den Touchdown (auch inkl. eines Drops von #88 Thomas).

[23h53] Denver 17, Pittsburgh 6/Q2 7:33.

[23h50] Roethlisberger wird nun Spielzug für Spielzug abgeschossen, das ist bald nicht mal mehr Humpeln, so angeschlagen wie der Mann ist. Roethlisberger muss unter Druck das Ei wegwerfen, direkt zur INTERCEPTION. Einen Spielzug später wirft Tebow einen fürchterlich eiernden Ball in die EndZone, der fast abgefangen wird. Denver kriegt jedoch das Personal Foul und ist kurz davor, erneut zu punkten.

[23h43] Denver 14, Pittsburgh 6/Q2 10:36. Tebow per designtem QB-Scramble zum Touchdown, bringt das Stadion zum Entzücken – vorhin gab es noch einen riesigen Pass für WR Demariyus Thomas, der 109yds in drei Minuten gefangen hat.

Für die Steelers wird es bitter: NT #98 Hampton wird kaum mehr ins Spiel zurückkehren und nun geht auch noch DL #99 „Bart“ Keisel flöten. Die Steelers haben fast keine Defensive Liner mehr zur Verfügung, und die wenigen die noch da sind, sind Rookies oder blutjung und müssen nun wohl durchspielen… Vielleicht erklärt sich dadurch die viele Zeit, die Tebow in der Pocket bekommt.

[23h37] Wenn ich auf das Zeiteisen schaue: Vorhin hatten wir nach einer Stunde die 2min-Warning. Jetzt sind wir eine Stunde nach Kickoff gerade eineinhalb Minuten im zweiten Viertel. Sprich: Das Spiel droht bis nach 1h30 anzudauern.

[23h34] Pech für Pittsburgh: Ein wunderschöner tiefer Ball in den Lauf für WR #17 Wallace berührt mit einer Naht den Boden und wird per Challenge zurückgenommen.

[23h26] Denver 7, Pittsburgh 6/Q2 13:24. TOUCHDOWN Tebow nach Pass für Tebow Royal. Denver geht aus dem Nichts zweimal tief, als erst WR Thomas und dann WR Royal im Eck der EndZone die Bälle gegen gute Deckung herunterfangen. Aus dem Nichts führen die Broncos plötzlich 7-6.

[23h24] Der Referee rettet sich aus der Scheiße, indem der 20yds-Pass für WR Decker „incomplete“ gegeben wird. Decker hatte gefumbelt, die Steelers aufgenommen, aber analog gestern bei den Lions war abgepfiffen worden. Calvin-Johnson-Regel sei dank können die Refs die Situation für sich retten.

Erstes Viertel

[23h19] Korrektur: Waren 8yds Total-Offense für Denver im ersten Viertel.

[23h16] Ende erstes Viertel. Denver mit 7 Spielzügen für 7yds und noch ohne 1st down.

[23h12] Denver 0, Pittsburgh 6/Q1 0:23. Trotz Tebow versenkt Suisham das 38yds-Field Goal, aber dank Tebow konnte Denver eine Art „moralischen Sieg“ in diesem Drive herauswürgen: RB Redman sah viel Raum, die Steelers konnten nur wegen einer zu Unrecht nicht gegebenen Pass Interference gestoppt werden. Drei Punkte für Pittsburgh fühlen sich zu wenig an.

[23h02] Zweites Three’n’out für die Denver Broncos. Es deutet sich leise an, dass Tebow, wenn er mal schnell kurz werfen kann, Erfolg haben könnte, auch wenn die Pässe unpräzise kommen. Das Laufspiel über die Running Backs macht nicht den Eindruck, als dass es heute besonders gut in die Gänge kommen kann.

[22h51] Denver 0, Pittsburgh 3/Q1 11:14. Ordentlicher Start der Steelers, inkl. Einsatz von TE Heath Miller, aber in FG-Reichweite bleibt der Drive u.a. aufgrund eines überworfenen Balls für WR Wallace stecken und die Steelers müssen kicken. Zyniker meinen, das Spiel sei damit entschieden.

[22h14] Für die Denver Broncos könnte das Spiel richtungsweisend für die nähere Zukunft werden – und es gibt Stimmen im Bronco-Lager, die eine richtige Klatsche begrüßen würden, hieße es doch das Ende der Tebow-Zeit. Es ist in der Tat schwer vorstellbar, dass Denver mit Tebow über längere Sicht eine brauchbare NFL-Offense bauen kann, zumal sich Fox und sein Offensive Coordinator unfähig gezeigt haben, der Tebow-Offense eine Identität zu geben. Das Spiel letzte Woche gegen Kansas City war aus der untersten Schublade und es gibt im Moment wenige Hebel, an denen man ansetzen kann…

…außer QB Brady Quinn, der unter der Woche Tebow im Training zum Teil quasi ersetzt haben soll und möglicherweise heute schneller als gedacht eingesetzt werden wird.

[22h03] Denver vs Pittsburgh ist so ein Spiel, in dem man von tendenziell sowas wie einer Defensivschlacht ausgehen kann. Defensivschlacht ist auch das einzige Szenario, in dem man den Denver Broncos mit ihrer identitätslosen Offense eine Chance geben kann. Zur Vorschau geht es hier:

NFC-Wildcards 2012: New York Giants – Atlanta Falcons

[21h59] Endstand New York Giants 24, Atlanta Falcons 2.

[21h52] Bei den Atlanta Falcons werden die nächsten Tage vielleicht noch interessant: Sie sind nur einen kleinen Schritt weiter als nach der vergangenen Saison, haben Fragezeichen hinsichtlich RB Michael Turner (heute keine 3yds/Carry) und TE Tony Gonzalez, die beide nicht jünger werden, eine wackelige Offensive Line und ihren höchsten Draftpick 2012 bereits an die Cleveland Browns abgegeben. Die Offense ist immer noch im Umbruch und gemessen an den vergangenen beiden Jahren möchte man nicht unbedingt das Spiel allein in QB Matt Ryans Hände drücken, wenn das Laufspiel um Turner mal nicht klappt. Und dann darf man immer noch ein Wort über das PlayCalling am heutigen Tag verlieren…

Die Defense dagegen ist grundsolide: Pass Rush ist okay, es gibt einige Fragezeichen im Defensive Backfield. Ein oder zwei richtige „Playmaker“ stünden der Mannschaft gut zu Gesicht, um der Unit das Prädikat „dominant“ zu verleihen, aber die Defense ist nicht der Grund, dass die Falcons einfach nicht aus dem Mittelmaß emporsteigen können.

[21h44] Die Giants werden also nach Green Bay fahren (Sonntag, 15.1. um 22h30), zum Re-Match des Klassikers vor vier Jahren im NFC-Finale (OT-Sieg bei minus 20°C) – diesmal kommt die Mannschaft in einer ähnlichen Position daher: Gerade mitten in einem Lauf, mit starkem Pass Rush und der Fähigkeit auf Big Plays im Angriff. Dazu hat man im Dezember gezeigt, dass man mit den Packers mithalten kann, verlor nur knapp in der letzten Spielsekunde. Sieht auf alle Fälle hoffnungsvoller hinsichtlich „Upset“ aus als man vor 2-3 Wochen angenommen hätte.

[21h25] NY Giants 24, Atlanta 2/Q4 9:55. Langer 27yds TD-Pass für WR #82 Manningham – sauberer Pass. Unabhängig davon sieht die Suppe schon seit ein paar Minuten sehr gegessen aus, weil die Giants hier Atlanta physisch und mental zermürbt haben.

Drittes Viertel

[21h10] NY Giants 17, Atlanta 2/Q3 2:43. Da ist das richtig große Big Play. Manning findet Nicks in der Spielfeldmitte offen zwischen drei Mann. #88 Nicks dreht ab, zündet den Turbo und sprintet 72yds zum Touchdown durch. Für Atlanta wird das Brett nicht dünner.

[21h08] Halbwegs solider Falcons-Drive bevorzugt über WR #84 Roddy White und mit Abstrichen WR #11 Julio Jones, ehe Smith an der 21 erneut einen QB-Sneak zum 4th down und 1 ausspielen lässt. Diesmal gibt es keine Diskussion: Die Defensive Line war zu mächtig, Ryan hatte keine Chance.

[20h54] NY Giants 10, Atlanta 2/Q3 7:51. Gemessen an dem heute bisher Gezeigten ein recht beeindruckender Drive der Giants. Respektive: Eli Mannings. Manning macht das mittlerweile exzellent, kauft sich gegen die durch Linebackers verstärkte Passrush-Formation der Falcons mit seiner Beweglichkeit die Zeit und serviert immer mal wieder einen rattenscharfen Ball in die enge Deckung hinein. An der GoalLine bekommen die Giants eine eigentlich fällige Pass Interference nicht, und so sind die drei Punnkte kombiniert mit dem verschenkten TD-Fang #85 Ballards eher zu wenig.

[20h44] Atlanta bleibt seinem Laufspiel treu, obwohl es nicht wirklich in die Gänge kommt (1x 10yds, 1x 0yds, 1x Raumverlust). So muss man beim dritten Versuch werfen, wo WR White den Ball dank guter Abwehrarbeit nicht festhalten kann.

[20h36] Man hängt sich an der nicht gestatteten Nachmessung im letzten Giants-Drive auf, dabei sollte man IMHO mehr über die beiden 4th downs reden, wo zumindest beim ersten – jenem der Falcons – ein eigenartiger Spot gegeben wurde.

Zweites Viertel

[20h23] Halbzeit New York Giants 7, Atlanta Falcons 2.

Über weite Strecken ein unansehnliches Spiel, weil beide Offenses nur einen langen Drive zustande brachten und ansonsten mit diversen Problemchen zu kämpfen haben: Beide Defensive Lines kriegen immer wieder Druck auf die Pocket zustande und beide Angriffe opfern trotz Erfolglosigkeit immer wieder einen Laufspielzug für 0yds. Bei den Giants funktionierte RB Jacobs etwas besser als RB Turner bei Atlanta. Dazu fürchterliches Handling der Auszeiten bei den Falcons kurz vor der Pause. Erfreulich ist allerdings, dass beide HeadCoaches in oder an der gegnerischen RedZone ein 4th down ausspielten – nur die Giants hatten Erfolg und machten prompt auch den Touchdown.

[20h18] Nach dutzenden Werbepausen wird wieder Football gespielt: Die Giants probieren es 1:48 mit einem tiefen Ball für #82 Manningham, der großartig abgewehrt wird. 1:03 kriegt Atlanta noch eine Chance zum Punkten.

[20h03] NY Giants 7, Atlanta 2/Q2 2:55. Die Giants spielen endlich mit der nötigen Intensität und – oh Wunder – schon klappt es ein stückweit besser: Manning per Scramble, die Running Backs mit viel Wucht und zwischendurch ein paar kurze Pässe an die Seitenlinie, da die Falcons aggressiv gegen die Playmakers Cruz/Nicks gehen. Am Ende nach 13 Spielzügen und 85yds ein schwer mit viel Blut erarbeiteter Touchdown für WR Nicks.

[19h44] NY Giants 0, Atlanta 2/Q2 13:44. SAFETY und passenderweise die ersten Punkte hier durch die Defense erzielt: QB Eli Manning lässt sich 10-12yds in die eigene Endzone treiben und muss den Ball wegwerfen, was per Regelwerk einem Safety gleichkommt.

[19h41] Nach fünf Punts und nur einem 1st down endlich ein g’scheiter Drive der Atlanta Falcons. Viele schnelle Pässe, kaum große Raumgewinne, aber mehr als zehn Plays. In der gegnerischen RedZone entscheidet man sich, bei 4th-and-1 nicht in den Wind zu kicken, sondern per Sneak auszuspielen. Die Giants bleiben diszipliniert, lassen sich nicht ins Offside verarschen und der Ball liegt 5cm zu kurz.

Erstes Viertel

[19h33] Jetzt ist auch dogfood von Allesaussersport wieder ins Liveblogging eingestiegen.

[19h27] Und die nächsten beiden Three’n’outs, weil die Defensive Lines sehr aggressiv zu Werke gehen.

[19h13] Je einmal Three’n’out für beide Offenses, weil die Defensive Lines sehr aggressiv zu Werke gehen und die Quarterbacks und Running Backs sehr physisch attackierten.

[19h06] Unter den Klängen von AC/DC wird der Kick Returner der Giants bei windigen Verhältnissen und Temperaturen um 5°C schnell gestoppt.

[18h40] Zweiter Tag der Wildcard-Playoffs in der NFL mit dem vermutlich am schwersen zu tippenden Spiel des Wochenendes: Giants – Falcons, wo eine Wundertüte (New York) auf ein Muster an Konstanz (Atlanta) trifft. Die Vorschau-Texte dieses Blogs gibt es hier:

Wild Card Weekend 2011/12 am Sonntag

Dieser Blogeintrag ist spoilerfrei – es gibt keine Hinweise auf den Ausgang der ersten beiden Nachtspiele, der Blogeintrag ist auch bereits gestern entstanden. Bitte keine Spoiler in diesem Eintrag!

New York Giants – Atlanta Falcons

So, 19h LIVE bei ESPN America und SPORT1+
Aufzeichnung: 9.1. um 12h bei ESPN America

Wir wissen seit Herrmanns exzellenter taktischer Analyse am Freitag, wie die beiden Mannschaften funktionieren. Die „lauten“ New York Giants sind explosiver, aber eindimensionaler in der Offense, die „leisen“ Atlanta Falcons spielen einen runden Ball, reißen dich aber nicht 5x/Partie mit spektakulären Catches aus dem Sessel. Die Zahlen bestätigen diese Eindrücke: Atlanta ist eine rundum komplette, überdurchschnittliche Mannschaft. Aber möglicherweise keine großartige, sondern „nur“ eine überaus zuverlässige Mannschaft:

DVOA-Offense:  #8 Pass, #25 Lauf, #1 Konstanz
DVOA-Defense: #10 Pass,  #3 Lauf, #2 Konstanz
Offense-Yards: 5.8yds/Play (#13), 15.0yds/Punkt (#10)
Defense-Yards: 5.7yds/Play (#17), 15.3yds/Punkt (#18)

Interessanterweise deuten etliche Statistiken darauf hin, dass die Atlanta Falcons eine deutlich effizientere Mannschaft als 2010/11 sind, als sie 13 Saisonsiege und den #1-Seed in der NFC holten. Die größten Sprünge wurden in der Pass-Offense und der Lauf-Defense gemacht. Pass-Offense ist ein gutes Stichwort: Die Falcons kauften sich im NFL-Draft teuer WR Julio Jones von der University of Alabama ein, um neben den starken „Mittelstrecklern“ WR Roddy White/TE Tony Gonzalez einen Mann für die tiefen Bälle zu bekommen und die Verteidigung auseinanderziehen zu können.

Und um QB Matt Ryan zu entlasten. Ryan ist mittlerweile in seinem vierten NFL-Jahr und riskiert, bei einer dritten Playoffniederlage im dritten Versuch schön langsam, stigmatisiert zu werden. Ein Mann, den man schnell auf den Spitznamen „Matty Ice“ getauft und der als gesichtsloser Frontmann die Falcons durch die aufgewühlte Zeit nach Vick geführt hatte, aber immer noch ohne den in den Staaten so wichtigen ersten Sieg in der Post Season. Ryan ist ein netter Zeitgenosse, für den Schwiegermütter schwärmen, aber er vermittelte noch nicht den Eindruck, eine Mannschaft an einem schlechten Tag am Riemen reißen und in der Crunch Time ein furioses Comeback starten zu können.

Ryan wird auf einen potenziell stürmischen Pass Rush treffen, mit dem aufstrebenden DE Pierre-Paul, mit DE Justin Tuck und mit dem nicht ganz fitten Edeljoker Osi Umenyiora. In anderen Worten: Die Pocket droht im Falle einer motivierten Vorstellung der Hausherren stürmisch berannt zu werden. An dieser Stelle widersprechen die Stats Herrmann in seiner Vorschau: Atlantas Offensive Line gehört zu den besten, was Schutz des Quarterbacks anbelangt (#7), während die Löcher für das Laufspiel nicht so wirklich gut aufgerissen werden (#27). Ein interessantes Duell Stärke/Stärke (Pass) und Schwäche/Schwäche (Lauf) auf beiden Seiten der Schützengräben.

Auf Giants-QB Eli Manning steht unter Druck, hat noch kein Heimspiel in den Playoffs gewonnen und wird vom ungeduldigen und recht masochistischen Giants-Publikum gerne schnell ausgepfiffen, wenn es mal nicht läuft. Manning wird gemeinhin eine starke Saison nachgesagt, wobei die letzten Wochen viel Hopp-oder-Topp dabei war: Entweder Big Plays oder Incompletions und Interceptiongefahr – ein Offensivstrategie, die aufgrund des abgeschmierten Laufspiels fast notwendig wurde, die gegen die nicht immer stabil wirkende Falcons-Secondary gut gehen kann, aber die eben auch mitverantwortlich an den wechselhaften Vorstellungen der letzten Wochen war.

Ich komme zu einem anderen Schluss als Herrmann. Für mich sind die Atlanta Falcons favorisiert, auch auswärts, da es eine dominante Vorstellung der Front Four New Yorks braucht, um die Mismatches im Defensive Backfield und gegen Gonzalez auszugleichen. Der dritte Ryan in Serie ist einer zuviel für die New York Giants.

Denver Broncos – Pittsburgh Steelers

So, 22h30 LIVE bei ESPN America, SPORT1+ und PULS4
Aufzeichnung: 9.1. um 14h30 bei ESPN America

Wenn ich nach Spannung in einem Footballspiel suche, lasse ich mir meistens als erstes sieben statistische Kategorien ausspucken: Pythagoreische Performance und die sechs Kategorien zur Messung der Effektivität von Offense und Defense der beiden Kontrahenten. Excel spuckt ziemlich missliche Zahlen für die Denver Broncos (8-8) aus:

Pythagoreische Siegerwartung:           5.8 (#24)
yds/Spielzug Offense:                   5.2 (#23)
yds/Drive Offense:                     25.8 (#26)
yds/Spielzug Defense:                   5.6 (#15)
yds/Drive Defense:                     29.0 (#14)
Netto-Yards pro Spielzug               -0.4 (#25)
Netto-Yards pro Drive                  -3.3 (#27)

Vergleichen wir mal dazu die Pittsburgh Steelers (12-4):

Pythagoreische Siegerwartung:          11.1 (#6)
yds/Spielzug Offense:                   6.1 (#8)
yds/Drive Offense:                     35.6 (#6)
yds/Spielzug Defense:                   4.7 (#1)
yds/Drive Defense:                     25.7 (#5)
Netto-Yards pro Spielzug               +1.4 (#1)
Netto-Yards pro Drive                  +9.9 (#1)

Klarer Fall? Möglicherweise. Aber es gibt Zugriffspunkte – und zuerst sei wieder auf Herrmanns Taktik-Vorschau verwiesen, in der einer der wichtigsten Anker für den Spannungsliebhaber aufgegriffen wird: Ausfälle. Hier treffen zwei geplagte Mannschaften aufeinander.

Die Pittsburgh Steelers rücken mit fußlahmem, weil angeschlagenem QB Ben Roethlisberger an, müssen auf RB Mendenhall wegen Kreuzbandriss und Safety Ryan Clark wegen Sichelzellenanämie (eine Art Höhenkrankheit) verzichten, da fällt es nichtmal mehr ins Gewicht, dass ein Offensive Lineman nach dem anderen auf die IR wandert und teilweise nur noch die dritte Garnitur aufläuft – der beste Mann, C Maurkice Pouncey, kann auch nicht spielen. Bei den Denver Broncos tun sich erste Risse in der Offensive Line auf, während in der Defense neben dem sicher ausfallenden S Brian Dawkins auch der beste Pass Rusher in Rookie Von Miller mit kaputtem Daumen nur auf Sparflamme wird auftreten können.

Nun erwartet niemand von einem der schlechtesten Pass-Angriffe der Liga, ergo QB Tim Tebow, Wunderdinge gegen die gefinkelte Defense von Dick LeBeau, weswegen Denver sich gegen diese Betonmischer einen Wolf laufen wird und auf wenige eigene Turnovers, lange Punts und Feldpositionskämpfe hoffen wird. Sexy ist so was nicht, aber auch nicht aussichtslos: Pittsburgh kreiert aus eigener Kraft heuer nur wenige Turnovers (nur 15 in 16 Spielen), während Tebow phasenweise wochenlang ohne Ballverluste über die Runden kam.

Der dritte Schlüssel ist für mich die Geduld. Denver wird Tebow erst im Verzweiflungsmodus verstärkt werfen lassen, seinem GamePlan treu bleiben, punten und hoffen, das eine oder andere Field Goal oder vielleicht einen Touchdown unterwegs mitzunehmen. Kritischer sind die Steelers: Wie lange bleibt der immobile Roethlisberger ruhig, sollte Denvers Passrush richtig zünden und die Pocket auseinandernehmen? Roethlisberger ist kein Gunslinger, der drei Interceptions produziert, aber gelegentliche Ballverluste bei tiefen Würfen in die Deckung für Brown Wallace /sind durchaus kein Ding der Unmöglichkeit.

Die Steelers bleiben trotzdem meine Favoriten. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Denver noch genügend Patronen im Köcher hat. Es wird vermutlich nicht die punktereichste Begegnung, aber ob Denver wirklich zwei, drei Angriffsserien mit Touchdowns oder Field Goals wird abschließen können? Meine Jetons sind mir zu schade um drauf zu wetten.

NFC-Wildcards 2012: New Orleans Saints – Detroit Lions

[05h15] Endstand New Orleans 45, Detroit Lions 28.

Das Arsenal der New Orleans Saints war wie erwartet zu breit aufgestellt – die Detroit Lions bekamen nie ausreichend Zugriff auf die Saints. Möglicherweise war das die beeindruckenste Offensiv-Vorstellung, die ich in der NFL bisher gesehen habe: Die Saints ohne Punt, spielten eiskalt sämtliche 4th downs aus. mit ihrem tiefen Passspiel fast fehlerlos und dazu ein funktionierendes Laufspiel mit dem Joker #43 Sproles. Gibt nichts dran auszusetzen – hoffentlich zog man sich mit den späten Würfen nicht den Groll der Auguren zu.

Auf der anderen Seite sind schon Defensive Coordinators für Vorstellungen wie Detroits Defense am heutigen Tag geflogen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Cunningham rasiert wird: Eine Halbzeit war okay. Für die zweite Halbzeit gebührt dem Saints-Angriff der Respekt, die Defensive Line Detroits war überhaupt kein Faktor und die Deckung machte a) die wenigen möglichen Plays nicht und b) sah kein Land mehr gegen Colston/Henderson/Meachem/Sproles und Konsorten. In der Offense war Detroit am Ende wie prognostiziert eine Spur zu ungefährlich im Laufspiel.

Die Saints sind auswärts eine Hausnummer kleiner als zuhause. Die Saints werden für die überschätzten San Francisco 49ers vermutlich immer noch eine Hausnummer zu groß sein.

[05h07] Stafford wirft die nächste Interception in die Zonendeckung. Wieder ist Greer der Interceptor.

[05h03] New Orleans 45, Detroit 28/Q4 3:36. Nächste tiefe Bombe ins Herz, nächster TD zwei Plays später. RB #23 Thomas bricht über die Mitte durch. Die Saints stellen mit 616 Offensiv-Yards einen neuen Playoff-Rekord auf.

[05h00] Onside Kick gehört New Orleans.

[04h57] New Orleans 38, Detroit 28/Q4 4:40. Catch #12, TD #2 und über 200yds für Calvin Johnson in dieser Partie. Die Saints mit sehr soften Deckungen, was nicht lange gut ging. Nun wird ein Onside Kick folgen.

[04h48] New Orleans 38, Detroit 21/Q4 7:29. Die Entscheidung. Eine kollabierte Coverage, und WR #17 Meachem ist 20m allein auf weiter Flur und kann zum 56yds-TD spazieren. Brees hatte sich geschickt mit den typischen zwei Tippelschritten nach vorn dem Druck entzogen.

[04h45] Stafford gunslingert unter massivem Kollaps der Pocket eine INT 50yds downfield, CB #33 Greer fängt den Ball ab, WR Young hatte keine Chance. Damit muss wieder die zuletzt müde Defense aufs Feld. Riecht nach Vorentscheidung.

[04h39] New Orleans 31, Detroit 21/Q4 9:53. RB #43 Darron Sproles macht nach dem 4th down auch ein weiteres 1st down und tänzelt sich zwischen den Tackles fas unberührt in die EndZone. Sproles ist mehr als ein X-Faktor. Sproles trägt die Offense in diesem Spiel zu großen Teilen, was bei so vielen Playmakers ein großes Kompliment ist.

[04h36] Das Spiel kriegt immer mehr Krimi-Charakter: Die Saints spielen nun schon in der Zone um 40yds-Line des Gegners ein 4th-and-2 aus, das RB Sproles verwertet. Im nächsten Spielzug rutscht CB #32 Berry eine sichere INT durch die Hände, nachdem Brees unter höchstem Druck den tiefen Ball forciert hatte.

Drittes Viertel

[04h29] Die Zahlen nach drei Vierteln: Brees 26/32 für 317yds, 2 TD, Fumble. Stafford 20/31 für 288yds, 2 TD, 1  Rush-TD. Calvin Johnson 9 Catches, 173yds (!), TD. Colston 6 Catches, 103yds.

[04h25] New Orleans 24, Detroit 21/Q3 1:08. Haariger Touchdown nach 1yds-Rollout/Scramble Staffords beim dritten Versuch – hier entschied der intuitive Entscheid des Refs. Die Lions hängen also auch weiterhin im Spiel, u.a. dank zweier wilder Pässe für WR Calvin Johnson: Einmal in Triple-Deckung, einmal 50yds downfield, als Staffords Pocket kollabierte und Johnson an der 1yds Line den Ball fing. Dieser Mann ist definitiv seinen Draft-Status wert.

[04h12] New Orleans 24, Detroit 14/Q3 4:58. Ein Drive, der, hätte Schwartz die rote Flagge geworfen, an der NO18 zu Ende gewesen wäre (fürchterlicher Spot der Referees), und an der NO38 mit einem Qb-Sneak im 4th down am Leben erhalten wurde, wird von den Saints (TE Graham) zum Touchdown abgeschlossen. Erfreulich mutig, das PlayCalling von Sean Payton, während die Lions bei tiefen Bällen kein Land sahen und sich nun auf einmal zwei Scores in Rückstand wiederfinden.

[03h57] Detroit killt sich den nächsten Drive durch ein Holding gegen #77 RT Cherilus. Die Saints bringen wieder mehr Druck zustande.

[03h50] New Orleans 17, Detroit Lions 14/Q3 13:09. Im zweiten tiefen Passversuch in Serie kommt #19 Henderson durch und macht den Touchdown. Play-Action nach einem Ivory-Lauf, der die Tackling-Schwächen der Lions-Defense offenlegte.

[03h46] Die Lions wollten disziplinierter auftreten. Sieht nach einer Halbzeit so aus: 5 Strafen, 31 Yards, wobei das letzte Personal Foul (Collinsworth: I wish I played in this era) nur sechs Yards kostete, weil in der RedZone.

Zweites Viertel

[03h33] Halbzeitstand New Orleans 10, Detroit Lions 14.

Spannende Sache im Superdome. Detroit stoppte die Saints ganz nahe an der GoalLine, nachdem ein „Calvin Johnson“-TD für #12 Colston zurückgenommen wurde. Die Saints waren aggressiv genug, um erst ein 4th down und dann später mit 8sek und null Timeouts noch einen Spielzug in die EndZone zu probieren.

Die Defenses haben in diesem Spiel erfreulich viel Zugriff. „Erfreulich viel“ ist immer noch nicht in der Nähe von dominant, aber es ist genug, dass es bereits zwei Fumbles und Punts gab und wir keinen Shootout erleben, der 48-45 enden wird. Die Lions kriegen hin und wieder mächtig Dampf auf die Pocket Brees‘ zustande, während Detroits Angriff mit ideenlosem PlayCalling die Chance verpasste, aus zwei Turnovers auch nur einen Punkt zu holen. New Orleans kriegt nun gleich als erstes den Ball in der zweiten Halbzeit.

[03h07] Nächster Turnover der Saints: DE #79 Willie Young überläuft den Right Tackle und schlägt Brees in der Pocket den Ball aus der Hand, bevor der Arm die Vorwärtsbewegung hätte beginnen können. Die Lions nehmen den Ball auf, während die Saints etwas unkonzentriert zuschauen (#17 Meachem!).

[02h57] New Orleans 7, Detroit 14/Q2 9:11. Diesmal wieder ein astreiner Drive der Detroit Lions, die zwischendurch Laufspiel einstreuen, nur um mal einen Rhythmuswechsel drin zu haben – dann kommen wieder diese schnellen Pässe in verschiedenste Formationen hinein: Beim Touchdown war Johnson im Slot aufgestellt, machte den TD im linken Eck der EndZone. Stafford schaut bisher exzellent aus.

[02h46] New Orleans 7, Detroit 7/Q2 14:01. Touchdown Sproles, der aus 2yds reintänzelt. Ein Drive, der eindrucksvoll war und nicht allzu viel gutes aus Lions-Sicht erwarten lässt: 11 Spielzüge, 89yds. Nach dem ersten 3rd down sah Detroit kein Land mehr.

Erstes Viertel

[02h43] Die Lions hatten die Saints bei 3rd-and-10 in deren eigener RedZone, doch RB Thomas machte mit mehreren Moves den neuen ersten Versuch. Seither: Quicke Pässe und zwei, drei lange Läufe über Thomas und den Irrwisch RB Sproles. Die Saints sind in der RedZone und werden in Kürze – einen weiteren Turnover – punkten.

[02h35] Weil die Lions schon im zweiten Drive sehr flott die tiefen Bälle für WR Calvin Johnson suchen, folgen viele Incompletions und der Drive wird an der Mittellinie gestoppt. Die Saints zeigen viel Druck an, den die Lions mit (zu) langen Routen für die Ballfänger zu kontern versuchen.

[02h24] Auch die Saints kommen recht leicht durch, aber dann wird WR Colston von LB Tulluch der Ball aus der Hand geschlagen. Turnover an der DET18 – erstes Big Play einer Defense in einem Spiel, in dem Turnovers locker die Entscheidung sein könnten.

[02h16] New Orleans 0, Detroit 7/Q1 10:58. Eindrucksvoller erster Lions-Drive, die nach dem Opening Kickoff gleich mal mit fast ausschließlich Passspiel 80yds durchmarschieren. Hauptanspielstationen waren WR Calvin Johnson (tief und kurz) und WR Titus Young (Slot und kurz). New Orleans sah übermannt aus.

[01h56] Wenn man Matt Staffords Stimme hört, Matt Staffords Gesicht , Matt Staffords Frisur sieht, dann würde man niemals, niemals auf die Idee kommen, dass dieser Mann eine NFL-Franchise als Quarterback für 5000yds das Feld hinuntertreiben konnte.

[01h32] Wir wollen durchhalten. Die Detroit Lions auswärts im Superdome, der, wenn er ähnlich laut wie das Reliant Stadium ist, den nächsten jungen Quarterback, Stafford, vor Probleme stellen wird.