NFC-Divisionals 2011/12: Green Bay Packers – New York Giants

[01h56] Endstand Green Bay Packers 20, New York Giants 37.

Hart erarbeiteter und verdienter Auswärtssieg der Giants beim Titelfavoriten Green Bay – die Geister von 2007/08 werden damit nicht verschwinden. Wenigstens nicht bis nächste Woche, wenn im Candlestick Park jene von 2002/03 gerufen werden. Stichwort „Ineligible Man Downfield“.

Für die Packers war neben den vielen Turnovers (3 FUM/1 INT) die Dropps die Knackpunkte. Aber nicht allein, denn spätestens ab Mitte zweites Viertel hatte Rodgers zum Teil beträchtliche Probleme, genügend Zeit zum Ausgucken der Defense zu bekommen. Am Ende des Tages war Rodgers viermal gesackt und man fragte sich, was DefCoord Perry Fewell Rodgers in der Secondaty da entgegengeworfen hatte. Weiterer Indikator für eine bärenstarke Deckungsarbeit: Rodgers und seine Scrambles, die dann bizarrerweise auch noch effizienter waren:

Rodgers Pass: 5.7yds/Play
Rodgers Lauf: 9.4yds/Play

Green Bays Defense war über weite Strecken wieder… ordinär. Das tut dir im Herzen weh, wenn du an die tollen Packer-Defenses der letzten beiden Jahre denkst. Das war aseptisch, kein Feuer, null Aktivität. Land sahen die Käsköpp nur im dritten Viertel, als OffCoord Gilbride plötzlich voll auf Laufspiel umgestiegen war.

[01h52] Deon Grant schlägt den letzten Nagel ein und macht mit einer fantastischen artistischen Interception dem Treiben ein Ende. Für Grant gibt es nun nächste Woche die Chance, wie einst 2003/04 mit den famosen Panthers in die Superbowl einzuziehen.

[01h45] Green Bay 20, NY Giants 37/Q4 2:36. Der Genickbruch. Die Packers brauchen einen Stop beim langen 3rd down, ehe die Packer-Defense ein weiteres Mal implodiert: Lange Completion für WR Cruz, langer Lauf RB Bradshaw, noch längerer Lauf Jacobs, der zum Touchdown stapfen kann.

[01h39] Nächster Sargnagel: WR Victor Cruz nimmt die zugegeben nicht üble Variante des Onside Kicks auf.

[01h36] Green Bay 20, NY Giants 30/Q4 4:46. Paar Zuckungen gibt es noch: Nach einem nicht vorhandenen Roughing the Quarterback gegen Umenyiora nach einem verpassten 3rd down der Packers nimmt Rodgers die Offense noch einmal an der Hand. Es wird gleich ein Onside Kick folgen.

[01h25] Green Bay 13, NY Giants 30/Q4 6:48. Nächster Turnover der Packers, ein Fumble von RB Ryan Grant, der bedrohlich nahe an die GoalLine returniert wird (4yds Line). Ein quicker Manning-Wurf für #82 Manningham. Den Packers schwimmen nicht bloß die Felle davon – es riecht nun bedrohlich nach dem Ende der Titelträume der angeblich „unschlagbaren“ Green Bay Packers.

[01h20] Green Bay 13, NY Giants 23/Q4 7:48. Die Giants werden konservativ und setzen nun mehr auf Kleinwichserei, anstatt mit tiefen Bomben die Entscheidung zu suchen. Insofern keine schlechte Entscheidung, weil Green Bay nun zweimal punkten muss, um wenigstens auszugleichen.

[01h08] Rodgers staucht beim dritten Versuch TE Finley zusammen – wobei der viel zu hart geworfene Ball ehrlicherweise eher auf Rodgers‘ Kappe gehen dürfte. Green Bay spielt 13:00 das 4th down an der NYG39 aus und Rodgers wird – mal wieder – gesackt. NYG heute mit den Sacks beim dritten und vierten Versuch.

Drittes Viertel

Ende des dritten Viertels, das komplett von den Packers dominiert wurde: NYG machte keinen Stich, während sich die Packers ins Spiel zurückbeißen. Das Passspiel kommt auch aufgrund der Butterfinger nicht wirklich in die Gänge, aber dafür ist der Trainerstab bereit, mehr als gewohnt auf Laufspiel zu setzen – immer wieder wird ein Ball an #25 Grant oder #44 Starks aufgegeben.

[00h55] Eine der Statistiken des Tages bisher: Green Bay erzielt effektiv mehr Yards mit Lauf, denn mit Pass:

Lauf: 6.1yds/Play
Pass: 5.3yds/Play

[00h51] Green Bay 13, NY Giants 20/Q3 3:50. Erneut so ein Drive der Packers, gut im Ansatz, und am Ende bleibt das Gefühl, dass drei Punkte eher zu wenig sind. Die Drops sind das Problem der Packers-Offense, diese traumwandlerische Sicherheit ist heute nicht 100%ig.

[00h47] 7:46 im dritten Viertel kann es sich Buck nicht mehr verkneifen und zieht die zweiwöchige Auszeit als Erklärung hervor. Hat lange gedauert heute.

[00h35] Bei den Packers ist der Wurm drin. Rodgers muss häufiger als gewohnt scrambeln, wirkte eben bei einem gescheiterten tiefen Passversuch sogar im Ansatz für einen Moment etwas ratlos – und dann kam der Fumble bei einem Sack. Rodgers führt heute ein schickes Leben in seiner Pocket, aber beide Sacks kamen bei 3rd down. Zweiter Turnover beim vierten fumble der Packers am heutigen Abend.

Zweites Viertel

[00h12] Halbzeitstand Green Bay 10, NY Giants 20

Mit auslaufender Uhr klaubt WR #88 Hakeem Nicks eine Hail Mary aus der Luft. Der Spielzug war zustande gekommen, weil einen Spielzug vorher RB Bradshaw ohne Timeout einen Laufspielzug ausspielend kreuz und quer durch die Abwehr fräsen konnte und out of bounds trabte.

Verdiente Führung für die New York Giants, die einen Tick konzentrierter, besser aufgelegt wirken und trotz der Protection-Probleme ihre Big Plays kreieren, die die Packers nicht machen: Rodgers geht kurz und maximal Mitteldistanz (längster Spielzug 19yds).

Manning 14/24 für 274yds, 2 TD, INT
Rodgers 12/21 für 117yds,   TD

Mit annähernd gleich vielen Spielzügen (NYG 36, GB 33) machten die Giants fast doppelt so viel Raumgewinn (NYG 311yds, GB 170yds) – und das trotz eines geraubten Turnovers gegen die Giants. Auf der anderen Seite sind die Packers in Schlagdistanz und wirkten phasenweise trotz der lächerlichen 117yds Passspiel für Rodgers so, als könnten nur die 5 oder 6 Dropps sie stoppen. Völlig offenes Spiel und eine Partie, die auf eigenartige Weise unterhaltsam ist: Etwas schlampige Offenses gegen Defenses, die hopp oder topp spielen.

[00h01] Green Bay 10, NY Giants 13/Q2 1:51. Nach der großartigen Einzelaktion von S #42 Burnett (gegen TE Ballard) hätte ich an Giants-Stelle überlegt, auszuspielen, aber Coughlin nimmt das kurze Field Goal.

[23h59] Wir sind bei der 2min-Warning angekommen und die Giants sind an der GB6, nachdem RB Jacobs für -5yds abgewürgt wurde. Zu geil war das Bild vorhin, als RB #44 Ahmad Bradshaw den ersten Versuch in die EndZone unternahm: Bradshaw, der notorische Fumbler, von LB #58 Zombo am Kragen gewürgt, während von hinten OLB #52 Matthews verzweifelt reinschlägt. Wenn sonst nichts hilft, probieren beide Defenses eben, den Verzweiflungsturnover zu bekommen. Bradshaw hielt das Ei fest.

[23h54] FUMBLE von Kultfigur #30 Kuhn. Rolle nimmt den Ball auf und diesmal gibt es keine Diskussionen über den Call. Nur mal so am Rande erwähnt: Lax sind die Offenses heute aber auch genug. Manning bsp. mit annähernd 200yds Passspiel, aber INT. Die Packers mit zig Dropps und mehreren Fumbles (Cobb/Jennings/Kuhn, wenn ich richtig gezählt habe). NYG klopft an der RedZone an.

[23h49] Nach mehrere harten Hits gegen Manning, für die Vandenbosch locker schon zwei Personal Fouls gesehen hätte, wirft Manning die INT direkt auf S #42 Barnett. Damit haben die Packers schon die zweite Stufe der Erkenntnis gewonnen „Wie bremse ich den gegnerischen QB?“ – einfach zwei, drei Blitzer aufstellen und hoffen, dass sie durchkommen.

[23h41] Mitte zweites Viertel hat dann bald jeder Packers-Receiver einen Drop auf dem Konto: Diesmal trugen sich #44 Starks und #83 Crabtree in die Liste ein – angesichts der unendlichen Zeit und der Lockerheit, mit der die Packers ihre Passspielzüge ausspielen können, hätte ich allerdings überlegt, das 4th down und 7yds auszuspielen.

[23h33] Tynes ruft die Geister. Die Giants verkicken aus 40yds.

[23h30] Misstrauensvotum McCarthys gegen seine eigene Defense: Onside Kick, der den Giants direkt in die Arme gekickt wird.

[23h28] Green Bay 10, NY Giants 10/Q2 14:55. Die Packers nutzen das Geschenk des Heimschiedsrichters und verwerten ohne größere Schwierigkeiten zum Touchdown für den Fullback #30 John Kuhn. Die Packers müssen allerdings vor Fumbles Acht geben: Wie auch von Kommentator deion beobachtet, gehen die Giants aggressiv auf den Ball, um Fumbles freizuschlagen – besonders gut erkennbar in jenem Pass vorhin für #89 James Jones.

Erstes Viertel

[23h20] Zweiter Drive der Packers – und die Referees mit einer Fehlentscheidung gegen die Giants: Ein IMHO relativ klar erkennbarer Fumble von Greg Jennings wird geflissentlich übersehen.

[23h10] Green Bay 3, NY Giants 10/Q1 3:47. Touchdown Nicks 66yds: Lausiger Tackle des Safetys gegen Nicks, der den Nachbrenner zündet und auf und davon zum Touchdown durchläuft. Auffällig am Duell Manning gegen Packers: Manning verwertete bereits drei oder vier 3rd downs über 10yds!

[23h03] Green Bay 3, NY Giants 3/Q1 5:33. Das Spiel hat schon das Look’n’Feel eines Shootouts, aber noch sind die Touchdowns nicht gefallen. Was an Green Bays Drive diesmal auffiel: Einzelfehler. Unachtsamkeiten. KR #18 Cobb fumbelte, hatte aber Glück, dass das Knie am Boden war. TE #88 Finley ließ einen einfachen Ball ohne Druck fallen. Und beim entscheidenden 3rd down überwarf der Master himself, QB #12 Aaron Rodgers einen meilenweit alleinstehenden WR #85 Greg Jennings. Dinge, die man von Green Bay so gar nicht gewohnt ist.

[22h53] Green Bay 0, NY Giants 3/Q1 8:33. Recht flüssiger Drive der Giants gegen eine wie gewohnt passiv ausschauende Defense der Packers, die fleißig am Rausschubsen der Spieler ist, die Completions fangen. In der RedZone allerdings ein Laufspielzug zu viel und Manning, der den Ball wegwarf anstatt loszulaufen. Fazit: Drive sah brillant aus, aber 3pts fühlen sich eher wenig an.

[22h19] Einer geht noch: In wenigen Minuten beginnt das vermutlich zweitbeste Matchup des Wochenendes: Green Bay – New York Giants mit seinen Reminiszenzen an das Eisspiel von 2008. Ich verweise gleich zu Beginn auf unsere Vorschau:

Die Packers können den achten Heimsieg im achten Playoffspiel 2011/12 festnageln. Allerdings trauen viele den Giants die Überraschung zu. Es wird viel diskutiert, welche Auswirkungen die kritische familiäre Situation um den Offensive Coordinator der Packers Phiblin haben könnte: Dessen Sohn wurde unter der Woche tot aufgefunden, aber Phiblin will heute trotzdem an der Seitenlinie (oder zumindest im Stadion) stehen und moralische Unterstützung für die Cheeseheads geben.

AFC-Divisionals 2011/12: Baltimore Ravens – Houston Texans

[22h11] Endstand Baltimore Ravens 20, Houston Texans 13.

Damit ist im dritten Spiel das dritte höher gesetzte Team durch und unsere Theorie, dass das Seeding heuer bei dieser Ausgeglichenheit an Bedeutung gewinnt, gewinnt an Wert. Baltimore spielt nächsten Sonntag in Foxboro gegen die Patriots um den Superbowl-Einzug. Das war allerdings kein gutes Spiel der Ravens am heutigen Tag: Die Offense hatte bedenklich wenig Rhythmus gegen die knackige Texans-Abwehr, die mir immens gefällt mit ihrem DefCoord Wade Philipps, der da mit Fünftagebart in Wollmütze am Seitenrand coacht. Flacco stand meistens schnell unter Druck, da erzählen die fünf Sacks noch nichtmal die ganze Geschichte: Flacco oft mit Scrambles, um dem Druck zu entweichen. Baltimore mit enttäuschenden 228yds Offense in 62 Spielzügen: Unterirdische 3.67yds/Play. Aber die Ravens waren diszipliniert: 0 Strafen. Überhaupt ein trotz unterdurchschnittlicher Offenses ein brauchbar anzuschauendes Spiel, weil auch Houston nur 3 Penaltys für 20yds kassierte.

Die Texans auf der anderen Seite profitierten letzten Sonntag von 3 INTs des gegnerischen Rookie-QBs. Heute warf der eigene Rookie drei Fehlpässe – und vor allem diese Tendenz, den (zu) riskanten Pass zu versuchen, war letzten Endes fatal. Ich wage die Behauptung, dass die Texans mit einem erfahrenen QB das hier gewonnen hätten. Trotzdem steht diese Mannschaft vor einer guten Zukunft: Die Defense schaut noch sehr „banal“ aus, ist aber schon in der Lage zu dominieren – spricht für disziplinierte Exekution und großes spielerisches Potenzial.

[21h59] Erneut ein tiefer Ball von Yates‘ Seite für WR #80 Andre Johnson. Diesmal kommt FS #20 Ed Reed dran und fängt den Ball ab. Mehr oder weniger die Entscheidung. Reeds unglaubliche Statistik: Zu all den INTs in der Regular Season kommen nun 8 INTs in nur zehn Playoffspielen.

[21h52] Baltimore 20, Houston 13/Q4 2:52. Flacco treibt seine Offense plötzlich mit etwas mehr Tempo das Feld runter, wofür ein Brady über die Jahre das Schildchen „Clutch“ umgehängt bekommen hat. Allein: An der RedZone sieht Flacco wieder wie Flacco aus. Baltimore kickt das Field Goal – Houston lebt noch, aber es wird schwer.

[21h41] Wir sind mitten im Schlussviertel und haben immer noch keine Punkte in der zweiten Halbzeit gesehen. So hatte man das eigentlich von Beginn an erwartet. Foster hatte eben gefumbelt und ausgerechnet Jacoby Jones, der Pechvogel des Tages, nahm den Ball auf. Im dritten Versuch die INT von CB #21 Webb tief drunten. Wieder so ein Fehler, den man bei jungen Quarterbacks so häufig sieht.

[21h33] Man muss auch mal anerkennen, dass beide Defenses richtig gut tackeln und kaum etwas nach der ersten Berührung herschenken. Da kann man beim dritten und acht Yards auch mal ein paar Meter Abstand zum Running Back halten und auf Nummer sicher spielen, wenn man weiß, dass man den Tackle rechtzeitig machen wird. Baltimore ist in diesem Feldpositionskampf at his best wieder dran.

Drittes Viertel

[21h21] Beim ersten Versuch gehen die Texans tief (incomplete), danach zwei Läufe. Baltimores Defenses hält und nun kriegt der Angriff an der 50yds-Line den Ball.

[21h16] GoalLine-Stand der Houston Texans! Nach einem weiteren famosen Catch eines Ravens-WR (diesmal #83 Lee Evans) können die Ravens ein 1st and goal an der 4 nicht zum Touchdown verwerten, weil RB Ray Rice zweimal abgewürgt wird. Physisch sind die Abwehrspieler im Schützengraben der Texans überraschenderweise klar überlegen.

[21h06] K Rackers setzt ein 50yds-FG an die Querlatte. Schön zu sehen, wie die Ravens einen Trickspielzug erwarteten und die halbe Mannschaft zum Decken abgestellt hatten. Eindrucksvoll ist nun aber auch QB Yates, der die Windeln abgelegt hat und keine einfachen Bälle in die Deckungen hineinwirft – wo WR #80 Andre Johnson und WR #83 Kevin Walter trotz harter Hits schwierige Catches machen und die Bälle dann auch noch festhalten.

Houston dominiert in allen Belangen, nur nicht aufm Scoreboard: 235yds Offense zu 122yds!

[21h01] Jetzt ist die Partie das geworden, was man sich erwartet hatte: Drei Three’n’Outs in Serie. Houston stößt für einmal mit nur Laufspiel an seine Grenzen, Baltimore muss sich langsam ernsthafte Bedenken um seine Pass Protection machen: Flacco kriegt überhaupt keine Zeit mehr, sieht sich einer aktuell hoffnungslos überlegenen Defensive Line der Texans gegenüber.

[20h54] Wenig Neues zum Start des dritten Viertels: Die Ravens sehen kein Land mit ihrer Offensive Line und Flacco – obwohl drei Tackles abtropfen lassen – wird im vierten Versuch gesackt. Three’n’Out.

Zweites Viertel

[20h47] Halbzeit Baltimore 17, Houston 13

Spannendes Spiel, weil die Texans erstaunlich gut mithalten können – ja eigentlich die Mannschaft sind, die den besseren Eindruck hinterlässt: Druckvolle, schnelle Defense, und das Laufspiel ist effizient, obwohl die Passbedrohung durch QB Yates nicht wirklich da ist. Baltimore sieht in der Offense schlecht aus, rettete sich mit ein paar Zaubercatches von WR Boldin.

[20h21] Baltimore 17, Houston 13/q2 4:48. Massiver, massiver Drive der Houston Texans, die sich nicht nur mit ihrer fantastischen Defense Line, sondern auch mit der Offense ins Spiel beißen: Foster kommt schwer ins Rollen, macht entgegen der Erwartungen nun auch die Yards an den Seitenlinien und Houston beendet diesmal den langen Drive in der EndZone (59yds für Foster in dem Drive). Es war der zweite Drive mit mehr als 11 Spielzügen für Houston in diesem Viertel. Das ist gegen die Ravens-Defense mit einem suspekten Passspiel nicht zu unterschätzen. Wir haben ein Spiel.

[20h07] Diese Front Seven der Texans hat enormes Potenzial, gefällt mir mit ihrer Geschwindigkeit ungemein. Weil die Texans auch keine Scheu haben, sieben oder acht Mann ganz dicht an die Line of Scrimmage zu stellen, geht es in der Pocket vor QB Joe Flacco häufig hoch her, was optisch aufregend aussieht. Überwiegend ganz starke Vorstellung der Texans-Defense bisher.

[20h00] Baltimore 17, Houston 6/Q2 11:42. Yates ist ein mutiger Junge, sein Pass wird bei einem tiiiiiiefen Ball die linke Seitenlinie entlang um ein Haar von Ed Reed abgefangen. Danach werden die Texans eine Spur konservativer, bedienen sich ihrer besten Offensivwaffe RB Arian Foster in Lauf und Pass und kommen bis in die RedZone. Dort zeigen die Ravens starke Deckung und diesmal wirft Yates den Ball lieber ins Aus als in die heiße Zone.

Erstes Viertel

[19h45] Baltimore 17, Houston 3/Q1 1:08. Der Touchdown-Pass für WR Anquan Boldin ist ein ästhetischer Genuss: Flacco mit einem brillanten Ball genau in das Eck, wo Boldin den Catch vor dem heranfliegenden CB #30 Jason Allen machen kann.

[19h42] Baltimore führt mittlerweile 10-3, nach einer spannenden Angriffsserie mit u.a. einem fantastischen Catch durch WR #81 Anquan Boldin und einem Fumble Flaccos. Im Gegenzug fumbelt #12 Jacoby Jones auch den nächsten Punt, kann diesmal den Ball aber selbst wieder aufnehmen. Im nächsten Spielzug – dem ersten im Texans-Drive – fängt CB #21 Ladarius Webb einen Ball auf einer Out-Route ab: Ein Hinterhalt für einen Grünschnabel wie Yates. Webb konnte warten, bis sein Wide Receiver (Andre Johnson) fast da war, und das Ei dann mühelos aufnehmen.

[19h19] Baltimore 7, Houston 3/Q1 9:51. Da fliegen die Schmetterlinge. Nachdem der Kick Returner der Ravens seinen Return gefumbelt (und mit viel Glück wieder erobert) hatte, brennen bei WR #12 Jacoby Jones nach dem Three’n’Out für Baltimore für einen Moment sämtliche Sicherungen durch und Jones schenkt den Ravens an der 3yds-Line völlig unnötig den Ball. #22 Jimmy Smith erobert, im dritten Down versenkt QB Flacco per 0,25yds-Pass auf TE Wilson das Geschenk.

[19h09] Baltimore 0, Houston 3/Q1 12:24. Nach einem langen 60yds-Kickoff-Return durch den Texans-Safety Danieal Manning übernimmt die Offense und wir kriegen gleich einen Eindruck, wie schwer es für Houston werden wird, sein Laufspiel-System durchzudrücken: Um die Line herum zu laufen dürfte bei so aggressiven Verteidigern wie erwartet schwer werden. Houston muss sich mit einem 40yds-FG begnügen.

[18h48] Schönen guten Sportabend. Ich komme gerade aus der rappelvollen Sportbar, wo ich das sehenswerte Premierleaguespiel Swansea – Arsenal vor Abpfiff verlassen habe, um nun wieder aus dem stillen Kämmerlein im obersten Stock Liveblogging zu den NFL-Playoffs zu veranstalten. Heute mit den Baltimore Ravens aus der AFC North und den Houston Texans aus der AFC South.

Divisional Playoffs am Sonntag

Auch heute gilt wieder: Der Blogeintrag ist vor den Samstagnachtspielen entstanden – also keine Spoilergefahr bis wenigstens zum Artikelende.

Baltimore Ravens – Houston Texans

19h LIVE bei ESPN America und SPORT1+
ESPNA-Tapes: 16.1. um 10h und 17.1. um 15h
SPORT1+ Tape: 16.1. um 22h05

Die Auftaktpartie am heutigen Abend verspricht, ein eher defensivlastiges Duell zu werden – denn beide Teams sind im Kern ähnlich gebaut.

Die Baltimore Ravens definieren sich seit ich denken kann über knackige, physische Defense. 2011/12 liest sich das in Zahlen so:

Zugelassene Punkte/Spiel          16.6     #3
Yards pro zugelassenem Punkt      17.4     #7
Zugelassene Yards/Spielzug         4.8     #2
Zugelassene Passyards/Spielzug     5.9     #1
Zugelassene Laufyards/Spielzug     3.5     #1
Third-Down Effizienz              32.1%    #2

Philosophisch sind die Ravens dafür gebaut, mit testosterongeschwängerten Hits Rabatz zu veranstalten und dabei diszipliniert genug zu sein, um keine Fehler zu machen. Das Defensive Backfield ist dabei noch die größte „Schwäche“, aber weil mit FS #20 Ed Reed der am meisten gefürchtete Freelancer in der NFL dort aufläuft, kann sich Baltimore trauen, ein Spurenelement aggressiver mit seiner Front Seven vorzugehen: Die Defensive Line ist gebaut um die monströs gebauten DT Haloti Ngata (1,93m/150kg) und NT Terrance Cody (1,93m/158kg), die beide noch junge Spieler sind und den gefürchteten Linebackers um meinen Defensivspieler des Jahres, Terrell Suggs, den Rücken freihalten.

Nun kommt mit den Houston Texans eine Offense daher, die nach den Ausfällen der besten Quarterbacks recht limitiert im Angriff sein wird: QB T.J. Yates wird zwar auf den schwer abzudeckenden WR Andre Johnson bauen können, aber man scheint Grünschnabel Yates nicht wirklich zu vertrauen und setzt bevorzugt auf Laufspiel um RB Arian Foster und RB Ben Tate – ein Laufspiel, das hinter einer athletischen Offensive Line („Zone Blocking“) 4.5yds/Play (#7) macht. „Zone Blocking“ bedeutet allerdings eine Herangehensweise eher an ein „laterales Laufspiel“, in dem der Back nicht die Schultern runternimmt und sofort losläuft, sondern erstmal wartet, bis sich die Lücke geöffnet hat. Dummerweise sind ausgerechnet die Outside Linebackers der Ravens (Suggs/Johnson) athletisch genug, um sich nicht über die Außen verarschen zu lassen.

Schauen wir uns im Umkehrschluss die Abwehr der Houston Texans an – eine Defense, die gefühlt recht ordinär auftritt, wo aber seit Wade Phillips und „3-4“ gilt: Es wird mit Disziplin exekutiert, wenig Raumgewinn aufgegeben, aber halt auch nicht die Masse an Turnovers kreiert:

Zugelassene Punkte/Spiel          17.4     #4
Yards pro zugelassenem Punkt      16.4     #11
Zugelassene Yards/Spielzug         5.0     #3
Zugelassene Passyards/Spielzug     5.6     #2
Zugelassene Laufyards/Spielzug     4.1     #11
Third-Down Effizienz              36.6%    #15

Zugegebenerweise hat man nur gegen wenige wirklich starke Offenses antreten müssen, aber verglichen mit dem Hühnerhaufen aus der letzten Saison sind das phänomenale Zahlen, zumal mit OLB Mario Williams auch noch der beste Passrusher seit Woche 5 auf der IR sitzt. Houston ist in der Lage, Druck mit seiner Front Seven zu veranstalten und genießt im Defensive Backfield den Luxus, mit CB Jonathan Joseph einen vertrauenswürdigen Deckungsspieler zu besitzen, der in den letzten Jahren abgegangen war. Dummerweise ließ sich genau jener Joseph im direkten Duell in der Regular Season von WR Anquan Boldin arg verbrennen (8 Pässe/132yds) – und noch dümmererweise ist exakt jener Boldin pünktlich für die Playoffs wieder fit geworden.

Boldin ist eine wertvolle Präsenz für die Ravens, die dadurch wieder eine ernsthafte Pass-Bedrohung aufbauen können, die sie ohne nicht hätten: QB Joe Flacco stagniert in seiner Entwicklung und ist vor allem mit seiner geringen Completion-Rate (57.6%) ein Ärgernis, weswegen sich die Ravens im Angriff bevorzugt auf den großartigen RB Ray Rice (1364yds/12 TD, 76 Catches/704yds, 3 TD) verlassen – jener Rice, der durchaus ein paar Stimmen in der Wahl zum Offensivspieler des Jahres verdient hätte. Rice wird ein paar Dankesgrüße in den Himmel geschickt haben, dass dank Boldins Rückkehr mehr Raum für das Laufspiel kommt. Apropos „Räume“: Die werden auch durch einen der besten Vorblocker, FB Vonta Leach, frei – jenem Mann, der in der vergangenen Saison noch in Houston groß aufspielte.

Ich glaube, dass Baltimore das Spiel gewinnen wird und dass es ein klarer Sieg werden wird. Houston ist nicht weit vom Prädikat „Top-Team“ entfernt, aber wer gegen die Ravens so stark auf sein Laufspiel angewiesen ist, wird sich per se schwer tun. 14pts-Sieg für Baltimore in einer flotten (weil viel Laufspiel) Partie mit wenig erbaulichem Luftangriff auf beiden Seiten.

Green Bay Packers – New York Giants

22h30 LIVE bei ESPN America, SPORT1+ und PULS4
ESPNA-Tape: 16.1. um 17h

Eine Partie, zu der Herrmann am Freitag fast alles schrieb, was zum Sagen war. Hüben wie drüben sieht die Medienlandschaft ein Matchup schier auf Augenhöhe – die NFL hat die Geister von 2007/08 als gerufen, als die Giants wie diesmal nach wechselhafter Regular Season plötzlich ein Formhoch erlebten und reihenweise Favoriten stürzten.

Möglicherweise sind die New York Giants die „kompletteste“ verbliebene Mannschaft im NFL-Titelrennen 2011/12, das von Teams mit einer herausragenden Stärke und eher mäßigem Rest-Kader dominiert zu werden scheint. Aber die Giants sind auch eine Wundertüte, statistisch über die Saison fast überall im Mittelfeld klassiert, aber wochenweise mit großen Ausreißern nach oben und unten. Die Konstanten sind die Combo Manning/Cruz und der Pass Rush, in welchem auch der Schlüssel von Big Blue liegen dürfte: Kann man auf eine wackelige Offensive Line der Käsköpp genügend Druck ausüben, um das phänomenale Timing zwischen QB Aaron Rodgers und seinen Wide Receivers (WR Jennings mit seinem Comeback) zu brechen und möglicherweise den einen oder anderen Turnover zu kreieren?

Für Green Bay wird der Schlüssel neben der Offensive Line vor allem darin liegen, einen oder zwei Bälle abzufangen. Die Defense – eigentlich über Jahre eine Stärke – ist zu einem Torso verfallen und lässt sagenhafte 6.5yds/Spielzug – Rote Laterne unter den 32 NFL-Teams, und man ist gleichermaßen schlecht gegen Laufspiel (#26) wie Passspiel (#27). Dass man trotzdem zu den effizientesten Teams gehört, liegt an den 31 Interceptions – Spitzenwert mit meilenweitem Abstand (#2 S.F. mit 23 INTs). Allein: Im Dezember kamen die Kansas City Chiefs für einmal ohne Ballverlust durch – prompt folgte die einzige Saisonniederlage für Green Bay.

Das Spiel ist schwer zu tippen. Beide Kontrahenten haben ihre Flauseln, und wenn eine auf Big Plays ausgerichtete Offense (Giants) gegen eine allein über Turnover operierende Defense (Packers) angesetzt wird, können oft kleine Fehler große Auswirkungen haben. Sieg Packers.

AFC-Divisionals 2011/12: New England Patriots – Denver Broncos

[09h32] Endstand New England Patriots 45, Denver Broncos 10.

Gütiges Endergebnis aus Bronco-Sicht, weil New England ein Einsehen hatte. Bradys finale Zahlen sind großartig: 26/34, 363yds, 6 (!) Touchdowns, 1 INT. Vier TD-Pässe für die Tight Ends, drei davon auf Gronkowski (10/145yds, 3 TD). Chef-Ballträger für die Patriots: TE Hernandez (sic!), 5 Läufe für 61yds. Die Patriots-Drives in diesem Spiel:

Q   Zeit    Dauer   Pl   yds  Resultat
1   15:00   01:51   5    80   Touchdown
1   10:07   03:25   7    59   Touchdown
1   03:26   01:26   4    12   INT
2   14:54   01:27   5    15   Punt
2   11:17   03:35   8    52   Touchdown
2   06:31   00:47   3     3   Punt
2   02:27   00:30   2    72   Touchdown
2   01:09   01:04   5    58   Touchdown
3   13:26   01:40   4    44   Touchdown
3   10:29   01:59   5    32   Fumble
3   02:14   04:35  11    78   Field Goal
4   07:14   04:04   6    39   Punt

Immer, wenn eine Mannschaft mit mehr Turnovers (NE 2, DEN 1) ein Spiel mit 35 Punkten Differenz gewinnt, läuft irgendetwas auf schiefer Bahn. Denver hatte keine Mittel in Offense und Defense. Tebow gegen die schlechteste Pass-Defense ever: 9/26 für 136yds, nur mit 5 Scrambles für 13yds, 5x gesackt. Was aus Denvers Sicht negativ stimmen muss: Completion Rate eines Quarterbacks ist historisch betrachtet eine Statistik, die dazu tendiert, im Laufe der Jahre relativ konstant zu bleiben. Tebow heuer mit keinen 50% Completion Rate bei seinen Pässen – als Langzeitlösung ist sowas eigentlich nicht haltbar.

Denver beendet seine Saison damit mit einer 9-9 Bilanz bei einer Pythagoreischen Erwartung von ganzen 5,2 Siegen. Denver mit einer 8-4 Bilanz in engen Spielen, hatte nur einen einzigen klaren Erfolg zu verbuchen – keine illustre Gesellschaft: St Louis, Indianapolis, Kansas City, Minnesota, Oakland. Weniger klare Siege haben nur drei Teams: Arizona, Cleveland, Tampa Bay. Denver schaut damit für 2012/13 wie ein erster leiser Kandidat für den Top-Draftpick 2013 aus.

New England wird nun im Conference-Finale, sofern es die Baltimore Ravens schaffen werden, auf den ersten ernsthaften Gegner seit Anfang/Mitte November treffen. Dann werden wir wirklich wissen, wie stark die Patriots überhaupt sind.

[03h48] Halbzeit New England Patriots 35, Denver Broncos 7.

Brady mit 246yds und 5 Touchdowns in der ersten Halbzeit, pulverisierte in Kombination mit Gronkowski mal wieder ein paar Playoffrekorde und wartet nun auf seinen Halbfinalgegner nächsten Sonntag. Denver ist kein Gegner für die Patriots, bei denen wir frühestens bei einer eventuellen Superbowl-Qualifikation wissen werden, wie gut oder schlecht ihre Defense in ihrer Gesamtheit ist. Tebow ist kein Gegner, nicht für die statistisch schlechteste Pass-Defense aller Zeiten (Tebow in erster Halbzeit: 3/10 für 28yds, 2 Sacks). Ich nehme mir dann mal die Freiheit, gute Nacht zu sagen.

[03h45] New England 35, Denver 7/Q2 0:05. Die Entscheidung. Gronkowski, die dritte. Dieses Mal war Gronkowski 10-15m offen, und Brady mit dem einfachen Wurf. Denver wird hier nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Fünfter Touchdownpass für Brady am heutigen Tag. In der heutigen ersten Halbzeit.

[03h42] Tebow verpasst WR Thomas auf der simpelsten „Out“-Route der Welt zirka um einen Meter, sodass Thomas grad noch zwei Finger dran bekommt. Geht es nach Simms, liegt es am Wind („The wind is hurting the Broncos a lot more than the Patriots“).

[03h34] New England 28, Denver 7/Q2 1:57. Bradys vierter Touchdown nach einem rattenscharfen Wurf auf den an der linken Seitenlinie einfach nur geradeaus laufenden WR #84 Deion Branch. 61yds, Simms hatte recht: Denver wäre besser beraten gewesen, den 14pts-Rückstand zu konservieren.

[03h29] Es erstaunt immer noch, wie niedrig CBS den Standard bei Tim Tebow ansetzt. Schon letzte Woche faselte Simms was von kluger Entscheidung, als Tebow unmotiviert den Ball intentional in den Boden setzte (als Royal (?) kurz vor Schluss schlecht abgedeckt war) – ein Wurf, den jeder halbwegs normale NFL-Quarterback versenkt. Die heutige Version: Für Simms wäre es ein Erfolg, wenn Denver mit 7-21 in die Halbzeit ginge.

[03h21] Tebow liefert Stoff zur Kritik. Sieht nun schon zum dritten oder vierten Mal weit offene Leute (diesmal glaub ich der Running Back) nicht und sorgt fast im Alleingang für das zweite Three’n’Out.

[03h16] New England 21, Denver 7/Q2 7:42. Wieder Gronkowski mit dem Touchdown, diesmal diskussionslos und über die Mitte. Denver kriegt überhaupt keinen Zugriff auf Gronkowski: 7 Catches, 78yds, 2 TD für den Tight End. Nebenher haben die Pats einen neuen Running Back: #81 Aaron Hernandez, der aus 3 Carries bisher 58yds machte.

[03h05] Schon ist der Rhythmus aus New Englands Angriff raus. Brady kriegt eine Spur mehr Druck und wirft eher schlechte Pässe, überwirft Gronkowski zwei Meter beim dritten Down und hätte einen Snap vorher um ein Haar eine weitere INT geschmissen.

[02h58]] New England 14, Denver 7/Q2 14:54 Brady wird langweilig und bringt ein bissl Spannung ins Spiel: INT mit einem eher vogelwilden Wurf auf S Quinton Carter. RB McGahee verwertet zum Touchdown, aber Denvers Kader wird nach der Verletzung von WR #88 Demariyus Thomas bedenklich dünn.

Erstes Viertel

[02h42] New England 14, Denver 0/Q1 6:42 Was ganz Neues: Die tight Ends der Patriots bestimmen, wo der Hammer hängt. Hernandez darf die Laufspielzüge ausführen, TE Gronkowski die Pässe fangen. Wir sind gerade knapp über 1/8 der Spielzeit und #81und #87 schon mit 99yds von den 132yds Offense der Patriots – obwohl der TD eher nach Fehlentscheidung roch.

[02h26] Die Patriots führen nach einem lockeren Auftaktdrive 7-0, mit dem Schlüsselspielzug eines Laufes von TE #81 Hernandez, der sich durch sämtliche Tacklings fräste. Den TD besorgte dann WR #83 Wes Welker. Im anschließenden Broncos-Drive hat Tebow zwar Erfolg mit Scrambles, fumbelt aber dann zum ersten Turnover den Ball.

[01h45] Gleich geht es in Foxboro los. Die Bedingungen sind playoffwürdig: Minus 14°C! Ich halte mir diesmal die Option offen, gegebenenfalls das Spiel irgendwann zu verlassen – ich muss um 7h15 wieder raus.