Superbowl XLVI im Liveblog: New England Patriots – New York Giants

Dogfood bei Allesaussersport bloggt live mit. Wie auch die New York Times. Und der Guardian.

[04h43] Abschließend noch eine leise Anmerkung zur Übertragung bei SAT.1. Nach drei Stunden wird es irgendwann schwer zuzuhören, wenn jeder Catch das größte Play seit Erfindung der Weißwurst ist und Schreiarien folgen. Christopher D. Ryan setzte seine Arien im rechten Moment ein, die Italiener kriegen sich bei Touchdowns minutenlang nicht ein, aber nicht wenn Nicks in der fünften Minute den ersten Allerweltscatch macht. Daher bin ich nun auch müde und froh, keinen Sound mehr hören zu müssen.

[04h26] Man darf nun gespannt sein, wie der Stratege Belichick in der Offseason die Mannschaft umbauen wird. Der Kern in der Offense steht (Welker ist allerdings Free Agent), jedoch gibt es eklatanten Nachholfbedarf in der Defense. Es ist ohnehin ein Wunder, und ein großes Verdienst Belichicks, dass man trotz so vieler Abgänge und so weniger Verstärkungen in der Defense in den letzten beiden Jahren 27-5 Siege in der Regular Season einfahren konnte.

[04h13] Eli Manning wird MVP – eine simplifizierte Wahl in einem Spiel ohne herausragende Gestalt. Vielleicht hätte man Pierre-Paul den MVP geben können; oder Welker.

[04h07] Endstand New England Patriots 17, New York Giants 21.

Da geht natürlich auch der erste „reinrassige“ (O-Ton Buschmann) deutsche Superbowl-Champ den Bach runter. Verschenkter Titelgewinn für die New England Patriots, die sich erst mit Butterfingern ihrer wichtigen Offensivspieler (WR Wes Welker/WR Deion Branch) im entscheidenden Moment plagen mussten und dann die Pistole zückten und sich mit dem sinnfreien Clock Management ganz laut in die eigenen Knie schossen. Spätestens als die Giants in der RedZone waren, hätte man die Giants durchlaufen lassen müssen. Dass man es nach den verbrannten Timeouts erst mit knapp einer Minute machte, wird Belichick noch lange verfolgen und dürfte eine der schwärzesten Stunden dieses Coaches sein. Sei’s drum: Die Pundits bei ESPN haben nun tagelangen Diskussionsstoff.

Für die Giants war es ein glücklicher Sieg, aber aufgrund des erneuten Comebacks Eli Mannings trotzdem kein farbloser. Manning wirkte wieder sehr souverän in der Crunch Time, dieser rattenscharfe 38-Yarder für Manningham war einer der besten Plays am heutigen Tag. Am Ende konnte man eine waidwunde Defense locker ausspielen.

Alles in allem ein Spiel, das so oder so hätte ausgehen können. Der Sieger war ein zufälliger – so wie man es hatte befürchten müssen. Die Giants sind ein passender Champion einer NFL-Saison ohne eine wirklich herausragende Mannschaft. Ein Team, das sich mit einem wackeligen 9-7 gerade so in die Playoffs gewürgt hatte.

[03h53] Die letzte Hail Mary fällt zu Boden und die New York Giants gewinnen die Superbowl XLVI. Dieses Spiel wird einen dicken Kratzer am angeblich besten Coach aller Zeiten, Belichick, hinterlassen. Belichick, der die Giants viel zu spät in die EndZone traben ließ.

[03h50] Sie zucken noch. Branch verwertet das sehr lange 4th down. Nach dem nächsten Pass für Hernandez sind es 17sek und an der NE 42. Hail Mary Time.

[03h49] Die Patriots ergeben sich wehrlos in ihr Schicksal. Drop Hernandez, Sack gegen Brady und dann lassen sie sekundenlang die Uhr runtertickern, ehe das letzte Timeout genommen wird.

[03h43] New England 17, NY Giants 21/Q4 0:57. Während Buschmann völlig ausrastet und nicht wahrhaben will, dass die Patriots den intentionalen Touchdown aufgegeben haben (endlich!!), macht Bradshaw dem Elend ein Ende und setzt sich in die EndZone. Die Patriots haben nun 57 Sekunden Zeit, um per TD auszugleichen. Aber die Art, wie Belichick das gemanagt hat, wird für Kritik sorgen – zurecht.

[03h42] An Stelle der Patriots würde ich den Touchdown aufgeben. Eigentlich ein no brainer.

[03h38] Zwei Minuten vor Schluss sind die Giants an der NE18. Vielleicht sollten die Patriots die Giants durchlaufen lassen.

[03h34] Famoser Catch von WR Mario Manningham nach einem butterweichen Manning-Pass ganz dicht an der Seitenlinie. Die Giants sind an der Mitellinie; 3:39 geht es noch.

[03h32] Übler, sehr übler Drop von einem weit offenen WR Wes Welker in der RedZone; ausgerechnet der beste Ballfänger der Patriots. Anstelle von Punkten müssen die Patriots punten. 3:46 noch. Manning hat noch genügend Zeit und ein Field Goal reicht den Giants.

[03h29] Fünf Minuten vor Schluss verwertet #81 Hernandez ein weiteres 3rd down und für die Giants wird es langsam eng. Ein Field Goal bedeutete Fünfpunkteführung, ein Touchdown würde die Giants schon sehr tief unter die Erde schieben…

[03h26] Bei Twitter aufgeschnappt (und Quelle leider verloren):

„I know Nike does some crazy stuff, but the jerseys LSU and Alabama are wearing tonight are way out there.“

[03h22] Nächster Ausfall: Bei TE Jake Ballard (Giants) hält das Knie nicht mehr.

[03h19] Neuneinhalb Minuten vor Schluss wehrt #29 Sterling Moore wohl regelwidrig (weil Pass Interference) das 3rd down ab und Coughlin rastet an der Seitenlinie ob der dilettantischen Referees fast aus. Die Flaggen bleiben stecken, Patriots 9:24 vor Schluss tief in der eigenen RedZone mit der nächsten Angriffsserie.

[03h17] Nach einem suboptimalen, weil zu weich geworfenen Ball über die rechte Seite ist Manning erstmal so verwirrt, dass er sein zweites Timeout der zweiten Halbzeit verbrennen muss, um dem Delay of Game aus dem Weg zu gehen. Viele 3rd downs für die Giants in diesem Drive, weil ihnen die Patriots immer noch alle tiefen Optionen nehmen.

[03h03] Fassungslose Szene: Brady reißt sich los, feuert wie einst Manning den tiefen Ball das Spielfeld runter, aber dort steht nicht Tyree, sondern nur Gronkowski. Gronkowski wird von einem Defensive Liner Middle Linebacker #93 Blackburn abgedeckt und FÄNGT DEN BALL ab. Ungefähr so hirnrissiger Ball wie einst Manning. Zwei Plays später sind die Giants nochmal im Glück, fumbeln wieder und nehmen den Ball wieder selbst auf.

Drittes Viertel

[02h58] Mal schauen, was die Patriots jetzt aufbieten, nachdem die „Spread“-Aufstellungen so blendend funktioniert hatten und im letzten Drive sehr „enge“ Aufstellungen gemacht wurden, was prompt in die Hose ging.

[02h55] New England 17, NY Giants 15/Q3 0:35. Kleinigkeiten: Nicks fumbelt nach großem Raumgewinn den Ball, den die Giants aufnehmen können. Manning wird mal wieder beim dritten Down gesackt. Resultat: Wieder ein kurzes Field Goal für die Giants, diesmal ohne Hilfe der Stange reingewürgt.

[02h49] Brady für einmal unentschlossen, die Patriots müssen schnell wieder auf die Bank, die Giants mit exzellenter Feldposition – und Brady wird anscheinend wegen schmerzender linker Schulter nun untersucht. Hoyer soll sich warm machen!

[02h38] New England 17, NY Giants 12/Q3 6:43. Nachdem die Giants mühelos an die RedZone marschiert sind, kommt S #25 Pat Chung und knockt WR #88 Nicks mit einem hart an der Grenze zur Illegalität stehenden Hit raus, kommen die Patriots mit ihrem ansonsten „weichen“ Pass Rush einmal durch und schon müssen sich die Giants mit dem Trostpreis Field Goal zufrieden geben.

[02h28] New England 17, NY Giants 9/Q3 11:20. TD 11yds von #81 Hernandez. Zwei lange Raumgewinne für WR Ochocinco (!) links draußen und RB Green-Ellis über die rechte Seite, ehe die Patriots in der RedZone die entblößte Spielfeldmitte der Giants auseinandernehmen und einen locker aussehenden Touchdown machen, auch weil Brady viel Zeit zum Werfen bekommt. Sogar die Tackles der Giants saßen nun nicht mehr so 100%ig wie vor der Pause, Hernandez ließ den Safety beim TD z.B. abtropfen.

Brady im übrigen mit dem sagenhaften 16. komplettierten Pass in Serie. Wer hat eine deutsche Vokabel für „on fire“?

Halbzeit

[02h22] Ich habe nun noch einmal den Touchdown für Cruz gesehen und muss mich korrigieren: Der Ball war nicht abgefälscht, aber in ein extrem enges Fenster reingeworfen und im Nachfassen unter Kontrolle gebracht.

[02h15] Choreografie zur Halftime-Show sah nicht übel aus, aber da ich diese Musik für reine Talentvergeudung für diese schöne Stimme halte, schweige ich mich zum Rest aus.

[02h08] Die Zahlen zum Spiel:

Kategorie       NE       NYG
Ballbesitz      10:15    19:45
First Downs     10       12
Plays           27       35
Offensiv-Yards  182      177
Strafen         4-23     2-14

Gefühlt war das deutlicher als es die Zahlen sagen, wooooobei: Weit über die Hälfte der Patriots-Yards kamen in jenem großen Drive vor der Pause. Patriots mit mehr yds/Play, fast gleich vielen Yards. Beide Quarterbacks erst mit drei Incompletions: Manning 14/17 für 120yds, Brady 15/18 für 147yds, beide 1 TD und keine INT.

Ein Verletzungs-Update noch: Der Tight End der Giants, Travis Beckum, hat sich in der ersten Halbzeit also tatsächlich das Kreuzband gerissen.

Zweites Viertel

[01h58] (Ich habe den Wahrscheinlichkeits-Graphen verfolgt und deshalb nur mit einem Auge mitbekommen, dass SAT.1 die verbliebenen acht Sekunden nach dem Touchdown einfach mal vergaß zu senden)

[01h57] Patriots von der Schippe gesprungen, oder so. Die Giants sind die bessere Mannschaft, dominieren im Prinzip mit beiden Mannschaftsteilen und dann nehmen die Patriots dreieinhalb Minuten vor der Pause den Ball an der eigenen 3yds Line und spielen diese lupenreinen Drive zum Touchdown und Führung runter – und kriegen zum Start der zweiten Halbzeit als erste den Ball.

Die Giants können sich nicht viel vorwerfen, außer, dass sie sich zwei Drives mit Strafen selbst zerstört haben. Und dass sie einmal gefühlt umsonst gepuntet haben (4th and 4). Wird eine spannende zweite Halbzeit, da hier die „falsche“ Mannschaft führt. Passt aber wunderbar zum Gefühl vor der Partie: Es läuft alles anders als erwartet.

[01h47] New England 10, NY Giants 9/Q2 0:08. Woodhead, Catch über 4yds. M-a-s-s-i-v-e-r Patriots-Drive über 97yds (98.5yds mit der Strafe am Anfang) und plötzlich führen die Patriots kurz vor der Pause, obwohl sie bis dato fast an die Wand gespielt worden waren. Es war eine Kurzpassorgie der Patriots, deren größte Waffen heute TE Hernandez und WR Welker sind.
BTW SAT.1 hatte zum hirntotesten Zeitpunkt einen minutenlangen Spot über deren Jahreshighlights laufen, hätten den Touchdown um ein Haar verpasst und zum Catch noch immer keinen Ton.

[01h35] Ein lichter Moment für die Patriots: Brady entfleucht dem nahenden Druck und feuert auf den in der Mitteldistanz hängenden #87 Gronkowksi, der nach dem artistischen Catch einen richtig schönen Raumgewinn erhumpelt. Mal so auf die Uhr geschaut: Es sind keine drei Minuten mehr zu spielen.

[01h30] Belichick pustet erleichtert durch: Die Giants zerstören sich den zweiten Drive in Serie durch eine Strafe. Diesmal ein Holding gegen den Left Guard, der die übel Aufgabe hatte, DT #75 Wilfork allein abzublocken. Statt lockerem 1st down gibt es Punt, aber Belichick kann es nicht gefallen, wie die Patriots in der Defense alle Kreuzzeichen machen müssen, um heil rauszukommen – schon jetzt.

[01h24] Three’n’out für die Patriots, nachdem sie ein 4th and inches nicht ausspielen. Bradys Pocket bleibt unsicheres Land – beim Pass im dritten Versuch war Umenyiora wieder haarscharf dran und Sekunden vorher hatte Pierre-Paul seinen zweiten Ball heute geblockt.

[01h20] Jetzt ist es an den Giants, die sinnfreien Strafen zu kassieren. Nach einer haarscharf nicht gegebenen (ich meine: keine richtige Fehlentscheidung der Refs) Pass Interference gegen S #25 Chung sind die Giants zu 12t im Huddle. Resultat: Ein vielversprechend aussehender Drive endet im Punt. Obwohl: 4th and 4 an der NE41 hätte ich ausgespielt.

[01h13] Wenn ich richtig mitgezählt habe, ist ein Drop von RB #44 Bradshaw eingangs des zweiten Viertel der erste inkomplette Pass für Eli Manning (erste 9 oder 10 Pässe alle komplettiert).

[01h05] New England 3, NY Giants 9/Q2 13:48. Die Giants-Defense kommt mit ihren „Speed-Rushes“ immer wieder soweit zu Brady durch, dass dieser schneller als gewollt werfen muss. #72 Umenyiora und #90 Pierre-Paul machen ordentlich Rabatz und so schaut nach einigen viel versprechenden Pässen zu Beginn des Drives am Ende nur das Field Goal heraus. Auffallend an der aggressiven Giants-Defense auch: Das Tackling ist stark.

Erstes Viertel

[01h00] Zum Ende eines recht flotten ersten Viertels kommen die Patriots in der Offense langsam in Schwung – soweit ich das gesehen habe ohne Vollmer, der beim Safety überrannt worden war.

Ein Wort zu SAT.1 zum Ende des ersten Viertels: Da sind besorgniserregend viele kleine faktische Fehler. Nicht viel Schlimmes, aber es lässt jedes Mal aufhorchen. Branch war nicht dreimal mit Brady im Endspiel. Es heißt „EndAround“ und nicht „Turnaround“ usw. und dass Chuck Norris schon jetzt ausgepackt wird… nun ja.

[00h51] New England 0, NY Giants 9/Q1 3:24. 2yds-TD für #80 Cruz im Nachfassen bei einem abgefälschten Ball. Besorgniserregendes Tackling der Patriots – und das eine Mal, als sie aggressiv auf den Ball gingen und einen Fumble rausschlugen und eroberten, waren 12 Mann am Feld! Belichick muss Sodbrennen bekommen.

[00h39] New England 0, NY Giants 2/Safety. Unglaublich. Brady spürt sachten Druck und wird panisch, wirft aus der eigenen EndZone einen tiefen Ball ins Niemandsland. Per Regel ist das ein Safety wegen Intentional Grounding.

[00h39]Erster Drive der Giants. Zuerst nur wenig Druck der Patriots und die Giants nutzen das mit vielen schnellen Pässen für Tight Ends, für Nicks und für Cruz. Als die Giants leise am field Goal anklopfen erst ein „Coverage Sack“ von #71 Daederick trotz wenig Drucks, und dann beim dritten Down bricht DE #95 Mark Anderson durch und stoppt Manning.

Pregame

[00h26] Coin-Toss: Die Patriots deferren, der Schiedsrichter weiß nicht, wie das Stadion in Indianapolis heißt und die Kommentatoren bei SAT.1 haben nicht zugehört 🙂

[00h24] Als letzten Guide bin ich so frei und stelle Herrmanns Tipps hier rein – hierauf ist zu schauen:

Giants

>Laufspiel (OC Gilbride hört niemals auf, Laufspielzüge anzusagen, auch wenn es überhaupt nicht funktioniert. Es sollte besser funktionieren, denn Eli kann nicht jeden 3rd&long verwandeln)

>Eli (hat Manning die gleiche Klasse wie in den letzten Wochen, vor allem under pressure?)

>Pressure/O-Line ( schafft es NYs OLine die Herren Wilfork/Love/Deaderick vor allem in der Mitte in Schach zu halten?)

>Coverage in der Mitte (stellen sie die Mitte zu, um Aaron Welkowski zu minimieren oder versuchen sie etwas anderes?)

>Tackling (mit schwachen Tackles von den LBs/Safeties können sie die Drei Großen NEs decken, wie sie wollen – sie werden untergehen)

Patriots

>Formationen/Personnel (6 O-Liner? die bekannte flexible 2WR/2TE/1TE-Aufstellung oder was anderes wie 3WR-sets, gerade in No-Huddle-Offense)

>Coverage (Safeties tief und „softe“ Zonenverteidigung gegen NYs Große Drei oder etwas aggressiveres mit Blitzes und Manndeckung?)

>Attack the outside! (gibt es zur Abwechslung mal ein größeres Einbinden der WRs der Außenlinie, die nie in Doppeldeckung sein werden oder gar mehrere Versuche, ganz tiefe Bälle zu werfen? Ochocinco, anyone?)

[00h20] Die Wette ist mit „Under“ gewonnen worden. 1:30 Minuten – astreine Performance.

[00h17] Damit zur Wette des Jahres: Wie schnell wird Kelly Clarksen den Star-Spangled Banner singen? Clarksen ist bekannt dafür, schnell zu singen. Bei all ihren öffentlichen Soloauftritten nie länger als 1:34 gebraucht. Mittelwert 1:31 Minuten. Markenzeichen: Ein recht kurz angezogenes „Home of the Brave“. Over/Under heute: 1:34 Minuten, weil Sternchen dazu tendieren, auf großer Bühne ein bissl mehr reinzulegen.

(Aguilera kreischte letztes Jahr 1:54min lang).

[23h47] Einen hab‘ ich noch vergessen – meinen Favoriten. Brian Burke/Advanced NFL Stats hat bei Fifth Down das Ergebnis seiner Superbowl-Simulation präsentiert. Um das 50/50 zu brechen, musste Burke auf die Tausendstelstelle runtergehen. Burkes System ist mein favorisiertes, weil das mit Abstand präziseste. Und damit verabschiede ich mich für ein paar Minuten, da Sabine für eine Minute nach Mitternacht die traditionellen Weißwürste zubereitet hat.

[23h37] Nach der Aufwärmrunde über den Tag starten wir nun offiziell in die Superbowl-Nacht. Belichick soll wie gewohnt auf die Größe des Events geschissen haben und in grauem Pulli auflaufen, womit die wichtigste Frage gleich eingangs geklärt wäre.

Die New England Patriots laufen ohne den langjährigen Running Back #33 Kevin Faulk auf, der inactive ist. Ebenso nicht spielberechtigt: QB Mallett, RB Vereen, LB Guyton. Das heißt wohl, der Mann, der heute Nacht vom Trainingsplatz verpflichtet wurde (Alex Silvestro/Rutgers) könnte active sein. Bei den Giants ist der bekannteste inaktive Mann LB Mark Herzlich, der sentimentale Favorit (Stichwort: Knochenkrebs), dessen Leistungen heuer besorgniserregend gewesen sein sollen.

Active: Der deutsche OT #76 Sebastian Vollmer und TE #87 Rob Gronkowskias expected. Bleibt abzuwarten, wie stark die beiden eingesetzt werden können.

41 Kommentare zu “Superbowl XLVI im Liveblog: New England Patriots – New York Giants

  1. guten abend , wünsche uns allen ein tolles spiel , leiter schaue ich es mir mit trauerflour an , die Packers sind ja raus

  2. Ein Grüezi aus der Schweiz

    Mein Tipp, aufwendig berechnet:
    Patriots: 48
    Giants: 3

    hehehe…ein kleiner Scherz aus der Schweiz 😉

    Mal im Ernst:
    Patriots: 34
    Giants: 33

    Gruss, Vasilij „Tarner“

  3. Gronkowski läuft besser als gedacht soweit ich das gesehen habe, jedenfalls besser als man es mit jemand mit solchem Tape am Knöchel erwarten kann.

  4. Wenn die Lines das Spiel entscheiden wird New York, stand jetzt gewinnen. Manning hat viel Zeit, das Laufspiel klappt. NE O Lina hat da doch deutlich mehr Probleme

  5. Tja so gehts. Da dominieren die Giants 27 Minuten und am Ende gehen die Pats mit der Führung in die Pause.

  6. Schon komisch: so lange die Pats mit Huddle Spielen läuft wenig bis gar nichts. Aber kaum schaltet Brady auf seine „No Huddle Offense“ um marschieren sie mal locker lässig 97 yards das Feld runter. War gegen die Bills und Maiami in den letzten beiden RS Spielen genau so!

  7. Ist Light aus dem Spiel? Habe sowohl #72 Solder als auch #76 Vollmer gesehen, oder spielen die aktuell mit 3 OT?

  8. Es waren wohl bei diesem Drive konstant alle 3 in der Line. Ocho fängt einen Pass und Brady kommt jetzt richtig in den Rytmus.
    Der Drive war ne Ansage

  9. Interessant, wie die Giants in den Playoffs von Drops der WRs profitiert haben. Die Packers haben alles fallen gelassen, was ging, und die Patriots haben sich mit ihren Drops heute Nacht sogar den fast sicheren Sieg geraubt. Die Auflistung könnte man um die Niners erweitern, wenn diese überhaupt nennenswerte WR hätten.

    Stimme zwar zu, dass es ein glücklicher Sieg war. Aber Eli Manning kommt mir zu schlecht weg, das war zum wiederholten Male eine tolle Leistung wenn es drauf ankam. 9 TD und nur 1 INT in den Play-Offs sprechen eine deutliche Sprache pro Eli der zurecht gelobt und in den Rang der Top-QB in der NFL gehoben wird.

    Insgesamt war es kein hochklassiges Spiel, aber spannend bis zum Anschlag und mit einer dramatischen Schlussphase. Ich fühlte mich gut unterhalten und meine auch dass die 9-7 Giants ein würdiger Sieger in einer sehr ausgeglichenen NFL Saison waren.

  10. Um noch was anzumerken: Ich finde die Entscheidung von Belichik eher mutig als kritisierenswert. Klar kann man drüber diskutieren ob Bradshaw beim vorletzten Lauf nicht besser gleich hätte durchlaufen sollen, aber die Strategie war nicht risikolos und ein normaler HC kriegt dafür auf die Mütze. Belichik hat wohl Narrenfreiheit.
    Um klarzustellen: Ich glaube auch, dass das Kommando zum Durchlaufen früher da gewesen sein müsste, aber nach all den Jahren die ich Football verfolge und ich war eine Weile in den Staaten, bin ich überzeugt, dass diese Clock Strategien zum Schluss einer Partie noch in den Kinderschuhen stecken. Daher finde ich es schon beachtenswert dass Belichik _überhaupt_ den Runningback reinlaufen ließ.
    Der Runningback bewies dann auch meine Worte, indem er entgegen der Ratio durchlief und gegen seinen Footballinstrinkt nicht ankam. Diese Szene mit dem Klositzen in die Endzone werde ich so schnell nicht vergessen, das war an Komik nicht zu überbieten und steht für mich sinnbildlich für die langsam aufkommende Bewusstseinsentwicklung, wie man ein Spiel am Ende beenden und entscheiden kann. (Alex Smith ist auch ein Beispiel, aus dem Halbfinale).

  11. @Seven Destiny: Dass die allgemeine Denke so oder anders ist, macht es nicht besser. Die Patriots haben diese Superbowl im Kopf verloren. Der Safety, bei dem man von einem Brady erwarten kann, nicht einfach mal aus der eigenen EndZone ins Niemandsland zu werden. Zu viele Leute in der Defense. Die billigen Drops. Das viel zu späte Einschreiten Belichicks im letzten Giants-Drive.

    Diese Niederlage muss bitterlich schmerzen, weil die Patriots, obwohl selbst keine überragende Mannschaft, dieses Spiel eigentlich locker hätten nach Hause fahren müssen. So sind es mal wieder die Giants geworden – und ohne deren Leistung allzu groß schmälern zu wollen: Dieser Playoff-Lauf hatte wieder einigen Freak-Charakter.

  12. Ich werfe noch einen weiteren Faktor ins Spiel: Die Challange der Pats im letzten Drive. Man kann es im Replay genau sehen. Belichick steht mit verschränkten Armen die ganz Situation lang nur zwei Meter entfernt und bebachtet (nur eine kleine Regung von Belichick, der die Arme durchgehend verschränkt hält). Warum nimmt er die challange? Verzweiflungsmove.

    Aber mit einem Timeout mehr und besserem Management in den letzten Minuten hätten die Pats roundabout 1:30 bis 2:00 Zeit und Timeouts gehabt, um per TD das Spiel zu gewinnen.
    Mit 0:57 und einem TO 80 Yards zurücklegen zu müssen, ist natürlich eine Herkulesaufgabe, die es fast nicht zu bewältigen ist, nicht einmal in einer Zeit, in der ein Two Minute Drill eine Ewigkeit ist und wir von Ein Minute Drills reden müssen. Die Defense weiß was kommt und kann entsprechend verteidigen. Dass die Giants dann auch noch mit zu vielen Leuten verteidigten und aus der Regel sogar noch einen Vorteil ziehen konnten, rundet das Bild nur ab.

    Ich bin bei Korsakoff. Verschenktes Spiel der Pats. (Aber die Giants haben schon ein bisschen mehr getan als nur Glück zu haben. Die Referees waren z.B. gegen Green Bay und im Super Bowl keine Giants-Freunde.)

  13. @Addict

    Ich bin mir da nicht so sicher. Die Patriots machten ein IMHO sehr gutes Spiel mit ihrer Defense. Meistens zwei Leute auf #80 Cruz abgestellt und somit die tiefen Bälle weggenommen. Mehr an Defensivstrategie kannst du mit diesem Personal kaum erwarten.
    Manning reagierte und nahm das, was man ihm anbot, was aufgrund einiger überflüssiger Strafen immer wieder negiert wurde. Die Giants hatten nur ein einziges wirkliches Big Play, und das war dieser famose Catch für #82 Manningham, der bis dahin völlig aus dem Spiel genommen war. Ein Play, das kaum zu verteidigen ist, wenn so perfekt exekutiert.
    Lassen wir die zu Unrecht nicht gepfiffene Strafe gegen #29 Moore mal draußen: Die Patriots-Defense war im Prinzip großartig eingestellt. Sie profitierte ein bissl von den Refs und ein, zwei Eigenfehlern, aber sie hatten die Giants besser im Griff als man erwarten konnte.

    Auf der anderen Seite nahmen die Patriots lange nicht alles an, was ihnen die Giants boten. Wenn ein Herrmann über Wochen auseinandernimmt, dass man die Zonen nicht so soft verteidigen darf: Das schien mir der GamePlan der Giants zu sein. Und sie wurden von der Patriots in mehreren Drives zerpflückt (2x rattenscharfe TD-Drives quasi ohne Gegenwehr der Defense plus der vorletzte lange Drive, der im Drop endete), allerdings machte man sich alles mit dem einen Drop kaputt. In den Drives, in denen sie mal konzentriert durchspielten, spielte die offensichtliche eingeschränkte Rolle Gronkowskis keine Rolle.

    Ich komme zum Schluss: Patriots waren fantastisch vorbereitet und hatten es auf dem Serviertablett, aber sie haben sie haben es verloren, weil sie nicht konzentriert genug waren. Kopfsache? IMHO ja. Und deswegen muss diese Niederlage doppelt schmerzen.

  14. Im nachhinein ist man schlauer, klaro. Aber so wie die Patriots bei ihrem vorletzten Drive draufwarn, hatte ich schon während dem Spiel gedacht, vl sollte man den 4th and 11 versuchen. Viel verlieren konnten sie meiner Meinung nach nichtg. Da schon ein Field Goal gereicht hätte konnte man von ausgehen, dass zumindest dies die Giants auch aus der schlechteren Field Position geschafft hätten. Ausserdem wäre unter umständen noch mehr zeit auf der Uhr verblieben. Aber alles spekulation und ich bin jetzt ja auch kein Experte, eher interessierter Laie…

  15. Ein toller Super Bowl mit einem würdigen Sieger NY Giants!

    Ich fand beide Teams klasse eingestellt und haben eigentlich auch beide gut ausgeführt („exekutiert“ klingt gerade etwas unpassend). – Naja, beide Trainer, Belichick und Coughlin, gelten ja durchaus auch als pedantisch. (Bitte mit positivem Unterton verstehen. ;))
    – Offenses nehmen beide, was ihnen die Defense gibt/zulässt
    – Defenses verteidigen gut gegen die Stärken des Gegners
    – die Basics (insb. der Defenses; Tacklings etc.) wurden sehr sauber ausgeführt (gerade dabei haben diese Saison extrem viele (Defenses) enorme Schwächen gezeigt)

    Eli war für mich logischer und verdienter MVP:
    – 30/40 für 296yds, 1TD, kein Turnover.
    – Kann mich auch an keinen (augenscheinlichen) Fehler erinnern, sondern fand seine Entscheidungen sehr gut.
    – (Die frühe(n) Timeouts in der 2. Hälfte sehe ich nicht wirklich als Fehler. Weiß nicht, ob sie nicht rechtzeitig bereit zum Snappen waren oder er etwas bei der Defense sah. In beiden Fällen (insb. aber im letzten) ist es jedoch eigentlich immer besser die Zeit zu stoppen. (eigenen Call mit Coach adjusten und vernünftig aufstellen um good zu executen))
    – In der Crunchtime mal wieder heiß.
    – (Auch im 3. Viertel nach NEs 2. TD übernahm er das Kommando. Aus dem Drive wurde zwar kein eigener TD, aber er hielt seine Offense für fast 10 (Spiel-)Minuten auf dem Feld und lies seine Defense ordentlich durchatmen, nachdem Brady sie gerade in einer perfekten no-huddle-Offense über’s Feld getrieben hatte.)

    Bemerkenswert ist vielleicht auch noch, dass die Giants mit Beckum (TE #2; erste Hälfte) und Ballard (TE #1; 3. Viertel?) 2 m.E. nicht unwichtige Spieler verlor und nur noch den 3rd Stringer zur Verfügung hatten.
    Ballard empfand ich dieses Jahr als einen extrem wichtigen, aber „unsung hero“ in der Giants-Offense (insb. in der Pass-Protection).

    Bradys Zahlen und insb. die Drives zu den TDs sahen sehr gut aus, aber im letzten Quarter wirkte er dann doch (überaschend) leblos/mutlos. Dazu diese hirntote INT, die prototypisch in etwa dem entsprach, was alle Welt gelegentlich von Eli erwartete…
    … ich schätze in Boston wird man Gisele auch weiterhin eher sehr „skeptisch“ begegnen.

    War es die Verletzung von Gronk, die NE teilweise eine weitere Dimension kostete? Keine Ahnung, aber ich werfe mal in den Raum, dass die Giants Gronkowski in der regular season etwas limitieren konnte, was natürlich Räume, Platz, Möglichkeiten für andere öffnete (Welker, Hernandez), so auch hier. Etwas verwunderlich fand ich aber wie wenig NE die Seitenlinien (mit Branch und ggfs. Ochocinco) ausloteten.

    Die Offseson dürfte ziemlich interessant werden.
    Welkers Vertrag läuft aus – und da dürfte es um einen netten batzen Geld/Capspace gehen – und NEs Defense braucht dringend qualitative Verstärkung.

    Bei den Giants dürfte das da schon ruhiger zugehen, aber spontan würde ich sagen die draften früh O-Liner und LB, später auch noch mal ’nen RB. D-Line zwischenzeitlich sicher auch noch mal (allein aufgrund ihrer Philosophie).
    (Herzlich würde ich übrigens noch nicht so sehr abschreiben. Die Giants haben ähnlich der Steelers durchaus eine Vergangenheit LBs „langsam aufzubauen“.)

  16. Was ja zu geil gewesen wäre: Pats gelingt der Hail Mary, alle feiern und das Spiel endet 23:21, weil die #pats den PAT auf dem überlaufenen Feld nicht mehr kicken und die Wettkolonien mit -2.5 deswegen leer ausgehen….

    -ist im Spam-Filter hängen geblieben/korsakoff

  17. Happiger Schedule der Giants im nächsten Jahr:

    6x NFC East
    dazu AFC East mit BAL, PIT, CIN, CLE
    dazu NFC South mit NO, ATL, CAR, TB
    plus GB und SF

    Da schlägt das Pendel zurück.

  18. Mal nebenbei: Wie so ziemlich jeder hier teile ich die Meinung, dass in der Patriots-Defense etwas passieren muss. Das dürfte auch oberste Priorität für Belichik sein. Aber sollte man nicht auch bei den Running Backs was unternehmen. Green-Ellis ist für mich ein ordentlicher Rusher, der aber selten mehr macht, als ihm seine O-Line und Vorblocker auf dem Silbertablett servieren. Das Patriots-System hat das Kurzpassspiel nahezu perfektioniert. Mit einer wirklichen Waffe im Running Game wäre man a) noch weniger ausrechenbar und b) nicht so abhängig von den Passqualitäten Bradys und den Fangqualitäten seiner Receiver. Zumal sich gute Teams darauf auch immer besser einstellen können. Dieses System reicht zwar locker um 85% aller NFL-Teams zu beherrschen. Titel werden aber gegen die restlichen 15% vergeben. Da wird ein wirklicher Playmaker im Running Game irgendwann überlebenswichtig.

  19. @korsakoff
    Dürfte die AFC North sein. 😉
    East ist NE, Jets,…, die man dieses Jahr hatte.

    Das dürfte in der Tat interessant werden.

  20. @gamecock
    NE hat nie das klassische „ground-and-pound“ gespielt, sondern ist mit Brady eine pass-first-Mannschaft.
    Ansonsten hatte ich ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass NE Probleme hatte den Ball im Raum in die Hände von Playmakern zu bekommen – sowohl WR/TE als auch RBs und sowohl via „richtigem“ Pass, Screen oder Lauf.

    Ansonsten:
    – Green-Ellis, Woodhead haben eigentlich verlässlich ihre yards gemacht.
    – Dazu hat Belichick letztes Jahr 2 RBs (beide) in Runde 2 gedraftet – Ridley und Vereen. Glaube Ridley hatte auch einige ordentliche Spiele. Denke bei den beiden besteht grundsätzlich noch Steigerungspotential.
    – Bei Faulk könnte mir vorstellen, dass er gehen gelassen wird (und die bisherige Arbeitslast auf Ridley/Vereen übergeht).

  21. „Die Giants sind ein passender Champion einer NFL-Saison ohne eine wirklich herausragende Mannschaft“ – srsly?

    selbst als bears fan muss ich eingestehen, dass die packers doch ein wenig aus der masse hervorstachen.

  22. Die Packers stachen hervor, weil sie monatelang ungeschlagen waren und dabei eine grottenschlechte Defense irgendwie übertünchen konnten. Die Packer-Defense in ihrer heurigen Form ist nochmal 1-2 Ebenen unter jener der Patriots einzuordnen. Für mich waren die Packers heuer nicht mehr als eines von 5-6 Spitzenteams auf ungefährer Augenhöhe. Wobei man „Spitzenteams“ richtig einordnen muss. Noch nie seit ich NFL verfolge, war die NFL-Spitze so nah an der NFL-Breite wie heuer.

  23. @Rantanplan: Im 4th down Calculator nachgerechnet hat die Mannschaft nach dem Punt im Schnitt 63% Siegchance, mit Ausspielen 62% Siegchance. Das Risiko wäre enorm: Nur 29% solcher 4th-and-11s gelingen für die durchschnittliche Mannschaft. Man werfe in den Mixer, dass es sich mit den Patriots um eine überdurchschnittliche Offense handelt und in der Tat kann man darüber diskutieren, ob die reinen Zahlen nicht vielleicht ein Ausspielen verlangt hätten.

  24. wie gesagt, ich kenn mich da jetzt nicht so aus, verfolge american football auch erst seit der 2010er Saison. war für mich lediglich so ein gefühl und basierte auf keinerlei zahlen. Fest steht aber für mich, dass diese Situation so oder so extrem unglücklich für die Patriots war und man es eig nur falsch machen konnte (zeigt ja auch die Siegchance). Nur finde ich halt, muss man in solch einer Situation auch mal mehr Risiko gehen, als vl in nem normalen Reg. Season Match. Hätte natürlich auh gut gehen können. Ausschlaggebend für meine Meinung war die Tatsache, dass ein Field Goal reicht. Wäre ein Touchdown nötig gewesen, hätte ich mich wohl auch zum punten entschieden, so rein intuitv.

  25. Ein wunderschönes und spannendes Spiel. Das einzige, was mich gestört hatte waren die Zeitunterschiede, die bis heute nicht spurlos an mir vorbei gelaufen sind, aber mit einer gehörigen Portion Koffein lässt sich jeder Rhythmus wieder grade bügeln. Wieauchimmer. „Der 46. Superbowl“ war ein richtiger Augenschmaus und das lange Wachbleiben hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Es war ein ausgewogenes Spiel, was zu keinem Zeitpunkt langatmig wurde. Selbst die Halbzeit-Show von Madonna etc. fand ich sehr gelungen, doch ich frage mich immer noch was die ganzen okkulten Symbole zu bedeuten hatten, genauso wie der Mittelfinger von M.I.A. am Ende. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die nächste Saison und hoffe, dass American Football mal endlich populärer in diesem land wird.

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  27. Brian Burke hat in einem Fünfteiler die Entscheidungsprozesse am Spielende untersucht. Im fünften Teil nimmt er sich u.a. dem Handling von Bill Belichick an. Was intuitiv gefühlt war, erweist sich nach intensivem Durchrechnen als korrekt: Belichick hätte den Touchdown früher zulassen sollen; aber es gibt auch Verständnis für Belichick.

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