Die NFL-Combine hat uns wieder – heuer auch auf Deutsch!

Ab heute bis zum nächsten Dienstag, 28.2. ist wieder NFL-Combine in Indianapolis. Auf NFL.com wird wie in den letzten Jahren live im NFL Network mitgestreamtfor free. „NFL Network“, das bedeutet auch, dass wir wieder tagelang Mike Mayocks Analysen zu hören bekommen. Mayock ist bekannt als kompletter Draftfreak, der innerhalb von 0,3sek auf die Frage die bevorzugte Unterhosenmarke des fünfundzwanzigbesten Defensive Backs benennen kann.

NFL-Combine – whoodat?

Die Kernelemente der NFL-Combine hatte ich bereits vor einem Jahr erklärt: Ausgewählte Athleten, die in den Draft gehen, werden in vier Tagen an Ort und Stelle im Beisein von zahlreichen Experten, Teamoffiziellen und Scouts auf Herz, Nieren und Hirn getestet. Das Schema F ist +/- folgendes:

  • Tag 1: Anreise, Vorbereitung zum Medizincheck, Kennenlernen
  • Tag 2: Abnahme der Körpermaße, Medizincheck, Medien-Session, Wonderlic-Test, Vorstellungsgespräche
  • Tag 3: Treffen mit der NFLPA, Wonderlic, Vorstellungsgespräche
  • Tag 4: Workouts, Abreise

Plus ein Drogentest, bei dem immer mal wieder ein Bauernopfer durchfällt. Die Workouts gliedern sich in haufenweise positionsspezifische und allgemeine Übungen auf. Die allgemeinen Tests sind der Sprinttest („40 Time“), der Agilitätstest („Cone Drill“), der Hochsprung aus dem Stand („Vertical Jump“), der Weitsprung aus dem Stand („Broad Jump“) und der Test für die Kraftlackel („Bench press reps“).

Die einzelnen Tests haben dabei je nach Ermessen der Scouts für die unterschiedlichen Positionen unterschiedliche Gewichtung – meistens viel zu viel Gewichtung, wofür vor Jahren der Terminus des „Workout Warriors“ kreiert wurde: Athleten, deren hoher Draftstatus in einem großartigen Combine begründet wurde, die dann aber in der NFL erstmal Probleme hatten (die beiden Vernons fallen da als erstes ein: Vernon Davis und Vernon Gholston).

Ich habe natürlich auch heuer wieder den bizarren Intelligenztest „Wonderlic“ simuliert – diesmal in einer weniger trivialen und etwas „offizieller“ wirkenden Version – und im Vergleich zu den 45 Punkten im letzten Jahr ein eher enttäuschendes Ergebnis eingefahren – glaubt man der Simulation (verhältnisgerecht runterskaliert auf 15 Fragen in 3:36 Minuten), reicht es aber grad noch, um trotz zu überhaspelter Arbeit (1:04 min zu schnell geantwortet) dem NFL-MVP Aaron Rodgers die ausgestreckte Zunge entgegenzustrecken:

NFL Combine, Wonderlic Test Results

Per Klick zum Sofort-Test in Kurzfassung!

Wer Lust hat, den Test als Kurzfassung ebenso zu simulieren, sei eingeladen, per Klick auf das Bild loszuledern und sein Ergebnis in den Kommentaren zu posten.


Ein Deutscher! Ein Deutscher!

DT Markus Kuhn

Markus Kuhn - Bild: Jack Reeves/Familie Kuhn

Es wäre vermutlich an mir vorbeigegangen, aber via eMail machte mich sein Vater darauf aufmerksam: Mit DT Markus Kuhn von NC State ist diese Woche erstmals auch ein deutscher Spieler bei der Combine mit von der Partie (Vollmer war einst dazu nicht eingeladen).

Kuhn hat einen interessanten Weg zum Football hinter sich: Wurde als 15jähriger in Florida im Urlaub auf die Sportart Football aufmerksam, ging dann zum Heimatverein Weinheim, erstellte über die Jahre Videoclips und tourte dann in Sachen „Recruiting“ mit DVD in der Hand die US-Ostküste entlang von Norden nach Süden, beginnend mit den kleineren Colleges und als sie alle Interesse zeigten schließlich hin zu den BCS-Teams aus der ACC, wobei er bei North Carolina State hängen blieb – ist das Wolfpack bei uns wirklich so selten zu sehen, dass ein deutscher Defensive Tackle über Jahre an mir vorbeigegangen war, noch dazu einer von Draft-Kaliber?

Vermutlich nein. Aber in dem Jahr, als ich College Football am intensivsten verfolgte, 2009/10, war Kuhn inactive. Der Mann ist heute mit 25 Lenzen relativ alt für einen NFL-Rookie, dürfte aber gleichzeitig leichte Vorteile in Sachen „Körperbau“ besitzen. Und hat mit der Feder im Haar auch ein erkennbares Markenzeichen.


Sonst so

Kuhn wird erst am Wochenende dran sein, dann, wenn die Defensive Front Seven anreist. Den groben Zeitplan als PDF-Datei gibt es hier, wobei auf der oben verlinkten, offiziellen Stream-Seite rechtzeitig die einzelnen Gruppen genau eingetaktet aufscheinen dürften.

Die Liste mit allen teilnehmenden Athleten ist auf der offiziellen Scout-Seite zu finden.

Einige der bekannteren Draft-Anwärter habe ich bereits im Jänner auf diesem Blog vorgestellt:

Eine Frage wird dann hoffentlich auch noch in dieser Woche aufgelöst: Wie groß ist WR Justin Blackmon nun tatsächlich? Die gelisteten 1,85m von der Uni werden es eher nicht sein.

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14 Kommentare zu “Die NFL-Combine hat uns wieder – heuer auch auf Deutsch!

  1. 40 Punkte, wenn ich jetzt schlauer bin, als Eli Manning (39 Punkte), kann ich dann auch besser Football spielen? 😀

    Habe den Test ein zweites mal gemacht. Ganz andere Fragen und weniger Glück. Aber mit 20 Punkten bin ich immer noch besser als Michael Oher. Allerdings wissen wir ja seit „Blind Side“, dass er dafür 99% Beschützerinstinkt hat 😉

  2. diese combine ist ganz nett aber richtig entscheidend ist sie nicht,das die meisten dort hoch springen schnell rennen können weis ja jeder aber können sie in spiel situationen schnell entscheiden.mir wäre lieber sie würden in trainings teams eingeteilt und paar kurze trainingsspiele machen.

  3. Das würde genauso wenig bringen, weil sich keine Sau in den Wochen vor dem Draft verletzen will und ergo nicht voll gespielt würde. Weiters zeigen auch die Drills QB-WR aus der Combine bereits ganz heftig, wie wichtig der Faktor „Timing“ ist; das lässt sich selten in kürzester Zeit richten, auch nicht in lausigen Trainingseinheiten.

    Außerdem ist Football ein extrem komplizierter Sport mit extremst hohem Coach-Anteil; anders als im Fußball wird im Football die Kreativität der Spieler weitestmöglich ausgeschaltet. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die pure Athletik schon ein sehr entscheidender Faktor ist und es dann für den Coach darauf ankommt, den Athleten „richtig“ einzusetzen.

    Wenn man sich die jüngsten Drafts ansieht, lassen sich mehrere Trends ablesen:

    1. Die höchsten Picks werden bei allen Schwankungen im Schnitt auch die erfolgreichsten Spieler. Und die Kurve verhält sich NICHT linear gen spätere Draftpicks. „Höchste Picks“ ist in der Regel auch „beste Athleten“, ergo die Spieler, die auch in der Combine am besten abschneiden.

    2. Verletzungen sind ein sehr entscheidender Faktor für gefloppte Karrieren.

    3. Coaching ist ein extrem wichtiger Faktor. Ein schlechter Coach oder ein falsches System kann einem hoch einberufenen und athletisch top veranlagten Athleten die Karriere ebenso schnell ruinieren (Bsp. Tyson Jackson), wie ein „unathletischer“ Spieler im richtigen System aufgeigen kann (Woodhead). Oft explodieren Athleten nach einem Trainer- oder Teamwechsel förmlich und alle Welt wundert sich, woran es liegt. Vermutlich nur an kleinen Details, wie der Athlet eingesetzt wird (oder an folgendem Punkt 4).

    4. IMHO dürfte im Scouting das größte Verbesserungspotenzial im psychischen Bereich liegen; wobei es natürlich extrem schwer vorhersehbar sein dürfte, wenn ein Spieler aus Oberammergau in Südwestidaho vor 2500 Zuschauern plötzlich nach New York oder Dallas gedraftet wird.

    Ganz witzlos ist die Combine also nicht. Die merkwürdigsten Entwicklungen passieren dann meistens während der Pro Days, wenn die Phase des „Over-Analysings“ beginnt und Scouts sich wohl in überflüssigen Details verlieren und vor lauter Daten nur mehr Bäume und keinen Wald mehr sehen.

  4. Habe mal eine Frage zum Draft.

    Die Teams sehen sich die Spieler an. Arbeiten ja vielleicht auch nach dem Combine noch mit ein paar ganz individuell zusammen.

    Aber ab wann weiß der Spieler, wo es hingeht?! Bekommt er es wirklich erst kurz vor dem Aufruf während des Drafts mit, oder schon vorher? Und wann wissen die Teams bescheid? Ich meine, wenn 2 Teams, die direkt aufeinander ihren Pick haben den gleichen Spieler haben möchten. Muss das Letztere dann innerhalb von 5 Minuten umdisponieren, oder wusste man vorher schon, dass der Spieler schon weg ist?

  5. @OchoCino 85
    Das genaue Ziel kennen höchstens die ersten 1-2 Picks schon vorher; generell können die meisten Spieler am Beginn der ersten Runde ungefähr abschätzen, wohin die Reise gehen wird – sie haben schließlich in den Wochen vor dem Draft Meetings mit den einzelnen Teams abgehalten.

    Re: Umdisponieren
    Die Teams erstellen vor dem Draft aufwendige „Draft-Boards“; da sind also schnell abrufbare „Notfallpläne“ vorhanden, sollte Spieler X wider Erwarten einen Pick vorher vom Tablett gehen. Wenn Teams Spieler unbedingt wollen und befürchten, ihn an ein anderes Team verlieren zu können, gibt es Trades.

  6. Laut mehrerer Quellen wird Markus Kuhn als 6-7th round pick abgestempelt. Beim Pro Day scheint er seine Leistungen vom Combine bestätigt zu haben.

  7. Pingback: Vor der NFL-Combine 2013: Die W-Fragen | Sideline Reporter

  8. Pingback: Mit Steuerung-C und Steuerung-V: Die NFL-Combine 2014 | Sideline Reporter

  9. Was sollen diese Combine? Sieht man sich die Leistungen an die dort verglichen werden, so stellt man fest, dass jeder halbwegs talentierte Leichtathlet mit zwanzig Jahren, ohne Spielerfahrung, diese Leistungen, wenn man die Musik und die Filmschnitte weglässt, ebenso bringt. Also wozu soll ich jahrelang auf dem Rasen und im Kraftraum trainieren, wenn ich mit talentierten Leistungen, das ebenfalls erreiche? Was soll an dieser „Combine“ und dieser „Draft“ so „einmalig“ sein? Warum muss ich ein College oder eine Universität besuchen um aus einer Football Mannschaft zu einer Combine geladen zu werden? Alle Footballspieler haben folglich einen Uni Abschluss? Wohl eher nicht? Ich darf nicht Football spielen wenn ich schlechte Noten habe? A la “ Blindside Storie“ Vergleichbar also, wenn ich als einen Hauptschulabschluss habe, die Talentsucher eines Vereins aus der ersten Fussballbundesliga testen mich nach deren Vorstellung und ich habe eine bessere Technik und härteren Schuss habe als Tony Kroos, obwohl ich nur in der Schulmannschaft und zur Freude bisher gespielt habe? Dann wird mir gesagt, weil Du nicht studierst, darfst Du bei uns nicht Fussballspielen? Gibt es solche Märchen aus Deutschland? Mit Sicherheit nicht. Also warum werden solche Sport – Helden gemacht deren Leistungen eher talentiert als überragend sind?
    Kann das jemand erklären? Diesen Wonderlic Test mal rausgelassen? Kopfrechnen, Drei Satz Kenntnisse und Grundrechenarten beherrschen, sagen einen IQ voraus? Der wiederum nötig ist um Football Spieler zu werden? Standweitsprung … 40 Y Dash … Standhochsprung … 3C … 20 Y Shuttle … Bankdrücken mit 102,50 Kg…. Ich bitte Euch… Das sind keine Leistungen … Das ist nichts.. Damit wird man Profi Sportler ??
    Nehmt die jeweils schlechtesten Ergebnisse zusammen, davon gibt es in Amerika 0,2% von allen College Football Spielern die ein Spieler nicht erreichen kann? Ich frage daher nach dem wahren Geheimnis warum dieser Kreis so elitär sein soll?
    Danke für die Antworten.
    Beste Grüße
    Steve

  10. Was sollen diese Combine? Sieht man sich die Leistungen an die dort verglichen werden, so stellt man fest, dass jeder halbwegs talentierte Leichtathlet mit zwanzig Jahren, ohne Spielerfahrung, diese Leistungen, wenn man die Musik und die Filmschnitte weglässt, ebenso bringt. Also wozu soll ich jahrelang auf dem Rasen und im Kraftraum trainieren, wenn ich mit talentierten Leistungen, das ebenfalls erreiche? Was soll an dieser “Combine” und dieser “Draft” so “einmalig” sein?

    Vielleicht, weil sich in den verschiedensten Sportarten zu Grundvoraussetzungen auch noch Technik gesellt?

    Warum muss ich ein College oder eine Universität besuchen um aus einer Football Mannschaft zu einer Combine geladen zu werden? Alle Footballspieler haben folglich einen Uni Abschluss? Wohl eher nicht? Ich darf nicht Football spielen wenn ich schlechte Noten habe?

    Ich „muss“ kein College besuchen, aber da der College-Sport in den USA quasi der semiprofessionelle Unterbau der Profiligen ist, ist es das Sprungbrett mit der höchsten Erfolgsaussicht.

    Das System hat sich historisch so etabliert. Natürlich macht nicht jeder seinen Abschluss. Das gilt jedoch für Sportler genauso wie für den Müller Max.
    „Ich darf nicht Football spielen wenn ich schlechte Noten habe?“ ist zumindest technisch korrekt. Zweifelsohne besuchen viele Sportler in den Staaten nur eine Uni weil sie eben Sportler sind und ein Stipendium dadurch bekommen.

    Nehmt die jeweils schlechtesten Ergebnisse zusammen, davon gibt es in Amerika 0,2% von allen College Football Spielern die ein Spieler nicht erreichen kann? Ich frage daher nach dem wahren Geheimnis warum dieser Kreis so elitär sein soll?

    Der Kreis ist elitär, weil er die besten Footballspieler zusammenholt um sie unter standardisierten Bedingungen zu testen. Natürlich gibt es viele Menschen, die die Combine-Drills locker bestehen würden, aber haben diese Menschen jemals auf einem Footballfeld gestanden?

  11. hmm??

    NFL Combine ist dazu da um die „Sportler“ unter gleichen Bedingungen zu testen und zu vergleichen.

    Nur ist hier der Begriff „Sportler“ falsch gewählt.

    Jeder der dort teilnimmt hat vorher eine Einladung! bekommen. Die Einladung erhält er eben weil er etwas besonders gut kann. Was das wohl sein kann?

  12. Guten Morgen zusammen,
    Danke zunächst für Eure Antworten. Diese bringen ein klein wenig Licht ins Dunkle. Dennoch frage ich nochmal nach, vielleicht klang mein Beitrag auch zu kritisch oder gar provozierend, dies sollte nicht der Fall sein. Trainingsweltmeister gibt es sicherlich viele, fachspezifische Leistungen gibt es bestimmt ebenso so viele.
    Auch gibt es viele Beispiele von bekannten Sportlern, die sich als Footballer versucht haben, nur weil sie in ihrem speziellen Sportgebiet außergewöhnlich waren. Diverse Sprinter in den USA, viele Lichtjahre her hier in Deutschland Rolf Milser. Die Liste ist bestimmt sehr lang wenn man all versuchen würde alle aufzuführen. Die Qualitäten die ein Footballer mitbringen muss, erlernen muss, und trainieren muss, ist sich sicherlich sehr umfangreich und anspruchsvoll.
    Nur meine ich, gerade in Amerika, wo doch angeblich die Devise gilt, “ Du kannst alles erreichen“ stellt eine solche Hürde (College, Universität, gute Noten im Studium, Stipendium) doch viele vor große Probleme. Kann es nicht sein, dass dieser Sport „amerikanisch“ bleiben soll? Das es deshalb so schwierig ist, eine “ Einladung “ zu bekommen? Wenn ich Deutschland Football spiele, ist doch das % Verhältnis von Spielern die hier gespielt haben und es bis in die NFL geschafft haben, doch geradezu unverhältnismäßig positiv zu Gunsten von den vier Deutschen Spielern.
    An anderer Blickwinkel ist sicherlich der finanzielle Aspekt. Aber setze ich die Ökonomie des europäischen Fußballs in Relation mit der der NFL, so liegt der Vorteil des sportlichen Prinzips doch eindeutig bei Europa.
    Zurück aber zu meiner Frage, wenn ich meine ich meine ich hätte das Zeug zum NFL Spieler, gibt es keine andere Möglichkeit als ein College oder Universität? Ihr kennt bestimmt die Studiengebühren in Amerika. Nun ich könnte doch erst einmal klein anfangen hier Deutschland und mal sehen wie ich mich auf dem Platz zurecht finde. Ja das könnte ich. Sollte ich dies auch tun, oder gibt es eine andere Chance, die richtige Abfuhr und Absage von einer Combine direkt zu bekommen? Nochmals Danke für Eure Antworten auch auf diese Fragen im Voraus.

    Beste Grüße
    Steve

  13. Die Fragen sind nicht provozierend, sondern gerechtfertigt.

    Nur meine ich, gerade in Amerika, wo doch angeblich die Devise gilt, ” Du kannst alles erreichen” stellt eine solche Hürde (College, Universität, gute Noten im Studium, Stipendium) doch viele vor große Probleme. Kann es nicht sein, dass dieser Sport “amerikanisch” bleiben soll?

    Es kann immer nachgeholfen werden, mit niedrigen akademischen Standards, mit kopierten Prüfungslösungen, mit künstlich hoch gehaltenen Präsenzstunden usw. Colleges sind diesbezüglich recht kreativ, wobei: Das ist nichts, was es nicht auf anderen Uni (z.B. in Europa) oder mit anderen Studenten (z.B. Nicht-Sportler) auch gibt.

    Zurück aber zu meiner Frage, wenn ich meine ich meine ich hätte das Zeug zum NFL Spieler, gibt es keine andere Möglichkeit als ein College oder Universität? Ihr kennt bestimmt die Studiengebühren in Amerika.

    Sind die gezeigten Leistungen in Highschool oder im deutschen Verein gut genug, besteht immer die Chance, dass man ein Stipendium von einer US-Uni bekommt.

    Für viele ist das Sportstipendium z.B. auch eine Chance, überhaupt an einer Uni zugelassen zu werden bzw. sich ein Studium überhaupt finanzieren zu können ohne sich auf Jahre hoffnungslos zu verschulden.

    Es gibt natürlich Football-Profis, die es ohne College zu den Profis geschafft haben, aber sie sind die Ausnahme. Das liegt für mein Ermessen nicht an „US-Bias“, sondern durchwegs daran, dass das College die besten Voraussetzungen bietet sich auf eine Profikarriere vorzubereiten.

  14. Hallo Korsakoff,
    nochmals vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten. Erstaunlich ist immer noch wie gering hier in Deutschland die Anteilnahme am Football ist. Ein Collegespiel hat wie viele Zuschauer? 40.000 ? Das !!Endspiel!! der GFL im Oktober 15.000…
    Also zum Thema…. Mitglied hier in Deutschland werden, und „Felderfahrung“ sammeln… Dann Prinzip Hoffnung und warten? Oder Sparbüchse knacken,
    Football Scouts anschreiben, Termin machen, Hinfliegen, sich präsentieren und dann die Abfuhr erhalten… Gibt es einen Adressenpool von solchen Scouts… Kennst Du Adressen? Frage wirklich nicht, weil ich meine von einem anderen Stern zu kommen, aber die Vereine bei denen Tryouts gemacht wurden und die Spiele, u.a. auch das Endspiel in Berlin, die gesehen wurden und die Trainingseinheiten bei den Vereinen, lassen mich zur zweiten Variante greifen..
    Nochmals Danke.
    Steve

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