Brady vs. Manning, Patriots vs. Broncos und der Rest um halb elf

[01h28] Die Patriots fumbeln diesmal nicht und können in Ruhe abknien. Für die Pats ein Sieg mit 250yds Laufspiel! Passspiel war heute „nur“ extrem effizient, aber nicht mal der zentrale Baustein in diesem Spiel. Nächste Woche folgt das interessante Spiel Pats @ Seattle. Manning wird gegen eine andere alte Nemesis spielen: San Diego.

[01h21] Fumblitis grassiert in Foxboro – nun fumbelt RB #23 Willis McGahee in der RedZone der Patriots und schenkt die plötzlich wieder aufgetauchten Siegchancen der Broncos leichtfertig her! 3:42 vor Schluss kann New England dann die Uhr bearbeiten. Das alles nach einem mutigen 4th down-Call der Broncos, die obwohl nur 1yds zu gehen war, per Play-Action den tiefen Ball für #88 Thomas versucht hatten, und erfolgreich gewesen waren.

[01h16] Selbstzerstörungsmodus bei den Patriots: RB #22 Ridley lässt sich von #58 Miller den Ball aus der Hand schlagen. 5:19 vor Schluss krigen die Broncos schon wieder den Ball mit freundlichsten Grüßen geschenkt. DEN beginnt an der eigenen 32yds Line. Zwei Timeouts.

[01h10] 6:43 vor der Pause ein Klassiker: Manning auf #14 Stokley über die Mitte, Denver verkürzt auf 31-21.

[01h06] Kaum geschrieben, kommt Schützenhilfe der Pats, die ein 4th-und-5 ausspielen, gegen einen verzögerten Linebacker-Blitz der DEN #52 kein Land sehen, Brady fumbelt und DEN kriegt an der NE 43 den Ball. Spielstand: NE 31, DEN 14.

[01h01] New England läuft bzw. „kurzpasst“ seinen Stiefel gemütlich runter. Zwar waren auch die letzten beiden Spiele Brady vs. Manning im Schlussviertel irgendwann 31-14, und zwar hatte ich vor zwei Jahren bei selbigem Spielstand das ganze für over erklärt, und zwar hatte Manning es dann noch beide Male extrem spannend gemacht: Heute nicht mehr. Die Broncos sind shot.

[00h58] Newton unterläuft eh ein Fumble und das Spiel ist zu Ende. Seahawks gewinnen 16-12.

[00h53] Viel zu hoher Snap der Seahakws beim Punt tief aus der eigenen EndZone – in der Wiederholung konnte man erkennen, dass das Special-Team der Seahawks gar nicht aufgestellt war, einen Punt zu spielen. Sah nach intentionalem Safety von Pete Carroll auf, um a) Sekunden von der Uhr zu nehmen und b) von weiter „vorne“ den Safety-Strafpunt spielen zu können. Starke Entscheidung, weil die Panthers bei 16-12 immer noch einen Touchdown brauchen. Sowas hatte Belichick vor sieben, acht Jahren auch mal in Denver gespielt. CAR beginnt an der eigenen 31, 52sek to go.

[00h46] Foxtoberfest… zzz

[00h43] Uiuiuiuiui. 4th-down an der 1yds für die Panthers, bei 6pts-Rückstand, vier Minuten vor Schluss. HC Rivera riskiert nach all den Verbalprügeln letzte Woche das Ausspielen, aber dann kommt statt eines simplen Sneaks ein Rollout mit Pass – und Newton wirft einen verheerend schlechten Ball just in dem Moment, in dem ein Tight End offen wurde.

[00h37] Das Passspiel der Panthers kommt gegen augenlichtgefährdende Trikots der Seahakws in Gange. Newton treibt Carolina innerhalb kürzester Zeit in die RedZone.

[00h33] Erster Sargnagel für die Broncos: LB #50 Ninkovich schlägt Manning das Ei aus der Hand, DT #75 Wilfork nimmt selbiges auf, es folgt eine Pass Interference gegen Broncos-LB #51 Mays, ehe RB #22 Ridley zum TD abschließt. NE 31, DEN 7.

[00h26] Allem Anschein nach grauenhafte Vorstellung von Cameron Newton und den Panthers, die nach drei Vierteln bei 1.7yds/Passversuch halten! Nicht zu vergessen: Die Panthers hatten bisher das beste Passspiel der Liga. Gespannt, wie meine Rankings darauf reagieren werden.

[00h22] Exakt zehn Minuten im dritten Viertel gespielt, und der beste Sneak-QB ever, Tom Brady, macht das 24-7 für die mittlerweile drückend überlegenen Patriots, die nur kurzfristig Probleme mit den Adjustments der Broncos hatten (z.B. #58 Von Miller querbeet aufstellen). Vor allem das Laufspiel der Patriots ist aktuell nicht zu bremsen, sei es über #39 Woodhead oder #22 Ridley, der sich zu einer der zentralen Figuren in diesem Angriff entwickelt.

[00h18] Die Mikros im Gillette Stadium sind eigenartig aufgestellt. Wenn Brady seine Kommandos gibt, kommt von den Rängen nicht mehr als Friedhofsstimmung. Man versteht jedes Wort Bradys.

[00h03] Die Scoring-Drives in diesem Spiel in Foxboro sind bisher extrem beeindruckend: Keiner unter 10 Plays. Keiner unter 80yds lang. Beide Quarterbacks zur Pause mit exzellenten Zahlen, nur acht Incompletions in 40 Passversuchen.

[23h58] Bei Youtube gibt es die Bewegtbilder aus Talladega – zumindest vorerst.

[23h53] 15sek vor der Pause wird ein wilder Pass von QB Chris Ponder zweifach abgefälscht abgefangen – erste INT seit einhundertfuffzich und irgendwas Versuchen. Ponder hatte im Spielzug direkt dafür einen Pass genau in die Hände der Titans-#29 geworfen, der mit seinen Steinhänden den Ball nicht hatte festhalten können. 3 verschenkte Punkte für die Vikings kurz vor der Pause gegen Tennessee.

[23h45] Halbzeit in Foxboro. NE 17, DEN 7. Die Patriots waren noch einmal ganz nah dran (an der 1yds-Line), mussten sich dann aber unter Zeitdruck mit einem Field Goal vor der Pause zufrieden geben.

[23h34] Something completely different: Ich habe jetzt gerade die Bilder vom Massencrash vor zwanzig Minuten in der NASCAR-Serie in Talladega gesehen. Ohne Worte.

[23h30] Unterirdische Tonqualität plötzlich bei Gil Santos und der Radiokommentierung. Weil das Spoilern der Spielzüge gar nicht geht, wechsle ich schweren Herzens erstmal wieder zurück zu Betonfrisur Phil Simms.

[23h23] Hmpf. Die Radiospur ist dem Bild drei Zehntel voraus und spoilert mir das Spielzugergebnis. Patriots schließen derweil einen extrem schnell (wegen No-Huddle) durchgespielten Drive zum Touchdown ab. Viel Welker, etliches an Laufspiel war dabei. Denvers Defense sah überhaupt kein Land und DefCoord Del Rio sah an der Seitenlinie ziemlich ratlos aus. NE 14, DEN 7.

[23h20] Genug von dem Quark bei CBS. Ich schalte jetzt in die Audiospur der Patriots-Radiokommentatoren um Gil Santos.

[23h15] Jim Nantz macht Béla Rethy Konkurrenz als König der sinnlosesten Throw-Away-Facts: Letzte Woche hatten die Pats mit 8 Touchbacks die meisten Touchbacks ever in einem Spiel ohne einen einzigen KR-Return im selben Spiel.

[23h11] Ein schlecht temperierter Schubser gegen WR Decker in der EndZone wird CB #32 Devin McCourty nicht zu Unrecht als Pass-Interference ausgelegt, und im nächsten Play macht QB Peyton Manning aus 1yds den TD-Pass zum Ausgleich. NE 7, DEN 7. Das QB-Duell nimmt Fahrt auf.

[23h08] Der Head-Ref erklärt: during the commercial break (!) New England hat gechallenged. Dass sogar die Ref-ansagen mit dem TV synchronisiert werden und der Ref wusste (bzw. sich überhaupt darum schert), dass das TV die Challenge nicht live mitbekommen hatte… so extrem hatte ich das auch noch nicht gesehen in der NFL.

[22h58] Phil Simms hat im Training gesehen, dass Tom Brady really throws the ball well und wir haben heute we have seen it here today. Aso.

[22h54] New England marschiert, egal ob über RB #38 Bolden oder über die Kurzpässe für die Wide Receivers #85 Lloyd oder #83 Welker, der den Touchdown am Ende markiert. Da waren ein, zwei Plays dabei, die ich von den Patriots in der Form noch nicht gesehen hatte. NE 7, DEN 0.

[22h52] Zurück aus dem Wald. Und sofort ab nach Foxboro.

[22h42] Ich muss mir noch schnell eine Heizung suchen um mich nach Indy-Green Bay zu entladen. Dann bin ich hoffentlich ieder runter und werde hier einsteigen.

[22h22] Offen, solange Luck den Comeback-Versuch führt.

NFL-Woche 5, Liveblogging der 19h-Spiele

[22h41] Crosby kickt aus 51yds auf die Haupttribüne und die Indianapolis Colts putzen die Indianapolis Colts. Das wird fette Schlagzeilen für Luck und den mit Leukämie diagnostizierten Head Coach Chuck Pagano geben, der im Krankenhaus liegt. Absolut großartige Schlussphase gewesen – GBs QB Rodgers musste 8sek vor Schluss wegen runter tickender Play-Clock ein Timeouts nehmen, wodurch das Field Goal nicht mehr verkürzt werden konnte.

Aber nach dieser ersten Halbzeit noch zu gewinnen… Respekt, Colts.

[22h34] 36sek vor Schluss macht – who else? – WR Reggie Wayne (13 Catches, 211yds, TD) den Catch zur Führung. 2pts-Conversion is erfolgreich. IND 30, GB 27.

[22h30] Scramble Luck durch zwei Verteidiger hindurch zum 1st-and-Goal. 3yds to go, 39ek. Keine Timeouts mehr.

[22h27] Luck baut an seiner Legende: Kollabierende Pocket, ich rieche beim „Pump“-Fake für einen Moment schon den Fumble, aber Luck bringt 18yds downfield den Pass beim 3rd-und-15 an. WR Reggie Wayne übrigens mit einem weiteren großen Catch, nicht den ersten heute…

…dreißig Sekunden später der nächste Wayne-Catch. IND an der GB 14yds Line, braucht aber den TD.

[22h21] Während der nächste große NFL-Quarterback, Andrew Luck, seinen Comeback-Versuch startet, eröffne ich „nebenher“ mal den Eintrag für die 22h25-Spiele.

[22h16] Rodgers kriegt rund fünf Minuten vor Ende den Ball an der IND 49, nachdem die Colts den Ball nicht weit bewegen können. Dann kommt irgendwo aus der Versenkung der 2011 gedraftete RB #20 Alex Green und rennt in die RedZone. Ein Play später macht WR #89 Jones den TD, GB führt 27-22.

[22h11] Fassungsloser Druck gegen den verdutzten QB Aaron Rodgers – ich habe die erste Halbzeit gesehen, und die Colts sahen mit ihrem Pass Rush kein Land. Jetzt steht im Box-Score plötzlich der fünfte Sack!

[22h09] Ich ziehe mir nun Indianapolis – Green Bay rein, wo die Packers nach 21-3 Führung plötzlich 21-22 zurückliegen! Acht Minuten vor Schluss, was hat Luck in der zweiten Halbzeit da angestellt?

[22h08] Suisham versenkt, Pittsburgh gewinnt, und im selben Moment fällt in Cincinnati ebenso im Regen die Entscheidung – kein einfach zu werfender Ball für den Quarterback dort, der Sieger kann abknien.

[22h06] In Pittsburgh wird gleich der entscheidende Kick folgen. Heinz Field. Regen. Zirka 32yds. Shaun Suisham. Kein Kicker-Freezing!

[22h05] Cousins wirft im bei offenen Toren vom Himmel die zweite INT en suite. Tiefer, forcierter Ball, S DeCoud hat keine Mühe, die INT zu machen. Spiel entschieden, Atlanta ist 5-0.

[22h03] Shaun Suisham dürfte in Pittsburgh gleich die Chance bekommen, das Spiel zu entscheiden (bei Suisham traue ich mich noch nicht zu schreiben „pro Pittsburgh“).

[22h00] Rookie Cousins lässt sich von einer typischen getarnten Aufstellung täuschen, wo CB #23 Robinson eine Art Spion gibt, der sich bloß den QB ausguckt. Robinson holt sich die INT und Atlanta wird nun versuchen, die Uhr runterlaufen zu blassen.

In Pittsburgh sind die Steelers derweil in FG-Range gekommen – 1:53 to go, Philly nimmt die Timeouts.

[21h57] 2min-Warnings in Washington und Pittsburgh – die Spiele sind beide knisternd spannend. QB Cousins hat die Redskins schon wieder in die gegnerische Platzhälfte gebracht. Und: In beiden Screens wird die exakt gleiche Werbung von Subway gezeigt, fast auf die Sekunde genau.

[21h53] Nach über 70 Spielzügen sieht die Defense der Skins nun sehr shot aus: Pässe für WR Jones und TE Gonzalez purzeln nur so, und am Ende 2:46 vor Schluss kann RB Turner unter strömendem Regen locker in die EndZone traben. WAS 17, ATL 24.

[21h50] Dramaqueens wieder in Action: Eagles nach zwei Turnovers mit einem 17 Plays langen Drive, führen 7min vor Schluss angemessen 14-13.

[21h48] Sehr haarige Entscheidung in Kansas City, als Flacco kurz vor Schluss gesackt wird, und möglicherweile ein Fumble passiert (KC recovert in der EndZone) – aber ein Ref hatte etwas übermütig den Play sehr früh abgepfiffen. Crennel kann nicht mehr challengen, weil Ermessensentscheidungen wie „forward progress“ unantastbar sein, und ein Play später scrambelt Flacco beim 3rd-und-15 für 16yds zum neuen 1st down. Wellental der Gefühle für das Arrowhead Stadium.

[21h42] Für Momente sieht es aus, als hätten die Falcons etwas in der Redskins-Deckung gefunden, mit dem sich arbeiten ließe: Gonzalez, Rodgers, Douglas jeweils mit viel Raumgewinn. Dann kassiert Ryan einen Sack, der Passrush wird wieder dominanter, und sie müssen sich mit einem 53yds-FG zum 17-17 begnügen.

[21h32] WAS 17, ATL 14. Lapsus in der Falcons-Coverage, wo sich die Cornerbacks und Safetys, und die beiden Safetys untereinander nicht grün sind. WR Santana Moss läuft durch die Zonen, die für die Safetys keine Zonen sind, wird von QB Cousins bedient und kann locker ohne Berührung zum TD durchlaufen.

[21h27] Zum ersten Mal bekommen die Falcons annehmbare Feldposition zum Starten (WAS 47), und zackzack, haben wir den Touchdown. WR #11 Jones macht einen wunderschönen Catch an der Seitenlinie, bringt beide Füß auf den Boden und Atlanta führt 14-10 mit 13min to go.

Bei den Redskins ist RG3 „questionable„. RG3 wird im Umkleideraum richtig durchgecheckt.

[21h18] Einer meiner absoluten Favoriten aus dem College Football betritt anstelle von RG3 das Feld: QB Kirk Cousins, der ex-Spartan von Michigan State.

[21h14] Robert Griffin III stapft mit sehr trübem Blick in die Umkleidekabine.

[21h08] RG3 muss zum Gehirnerschütterungs-Test. Wie gut der funktioniert, haben wir gestern im College gesehen, als ein für alle offensichtlicher Fall wieder auf das Feld zurückwanken durfte. Nach dem Test.

[21h05] Das Laufspiel der Redskins über RB #46 Alfred Morris funktioniert absolut blendend. Erst in der RedZone können die Falcons die Schotten dicht machen, schießen u.a. bei einem dritten Down RG3 ab. K Cundiff versenkt aus kürzester Distanz und erhöht seine Chance, am Montag noch ein Redskin zu sein. WAS 10, ATL 7.

[20h58] Der Ball wird incomplete gegeben – wohl die richtigste der drei Optionen. Redskins bleiben am Ball, Calvin Johnson kann sich wieder beruhigen.

[20h55] Seufz. Werbepause, Rückkehr, 1 Play, der Skins-WR fumbelt den Ball, aber schon die erste Wiederholung zeigt, dass – sofern es überhaupt ein kompletter Catch-Prozess war, gell Calvin Johnson? – Knie und Ellbogen am Boden waren. Und sofort wieder ab in die Werbepause.

[20h51] Sehr aggressives, konzentriertes Vorgehen der Skins-Defense bisher in der zweiten Halbzeit. Die Tackles sitzen 1A, Atlantas Defense macht tief in der eigenen RedZone keinen Stich.

[20h36] Böser Fehler im Browns-DB, als ein junger Cornerback die ohne Timeouts agierenden Giants attackiert, eine Pass Interference bei einem Spielzug kassiert, der selbst bei erfolgreichem Catch die Zeit hätte runterticken lassen. Giants bedanken sich, erhöhen per Field Goal auf 27-17 (nach 0-14 Rückstand). Turnovers und dumme Strafen killten Cleveland.

[20h31] Pittsburgh kann nur per Field Goal erhöhen (führt nun 10-0), während die Browns in New Jersey nach fulminantem Start immer zäher agierten und nun 28sek vor der Pause tief aus der eigenen Hälfte punten müssen.

[20h30] Nicht die feine englische von Nnamdi Asomugha, der dem durchgebrochenen WR Antonio Brown erst den Schuach auszieht und diesen dann einfach an die Seitenlinie wirft, in der Hoffnung, dass die Steelers – unter Zeitdruck – damit behindert werden. IMHO ein Vorschlag für eine Regelwerk-Erweiterung um einen Paragrafen.

[20h24] 30sek vor der Pause gleichen die Falcons per Pass für TE #88 Gonzalez aus – ein Drive mit praktisch ausschließlich Passversuchen, v.a. über Gonzalez und WR #11 Jones. WAS 7, ATL 7.

[20h11] Da schlägt der Cundiff wieder zu: K Billy Cundiff (letzte Woche drei Fehlkicks gegen Tampa) kommt rein und setzt einen kurzen Versuch locker 1-2m rechts vorbei. 137 Sekunden für Ryan, 79yds to go zum Touchdown vor der Pause.

[20h05] Gebrauchter Tag bisher für Matt Ryan: Die Pässe sind alle den entscheidenden Tick zu unpräzise und dann wird in der gegnerischen Platzhälfte ein Snap gefumbelt.

[19h57] Atlanta bisher mit 20 Passversuchen (11 komplett) für 82yds Raumgewinn (ohne Sacks).

[19h52] QB Ryan will beim dritten Down den WR #83 Douglas per Screen-Pass bedienen und lupft den Ball in dessen Richtung. Dumm nur, dass genau in der Wurflinie der OLB #91 Ryan Kerrigan steht und das Ei artistisch runterpflückt und locker zum Touchdown durchtraben kann. Große Aktion von Kerrigan, der nicht lange versuchte, Douglas nachzulaufen, sondern einfach die Wurfbahn abdeckte. WAS 7, ATL 0 und ein Play der Marke „was hat sich Ryan dabei gedacht?“

[19h44] Das Spiel in Washington ist bisher primär aufgrund der sehr sauberen Tackles beider Mannschaften interessant. Eben stoppte Atlantas LB #56 Sean Weatherspoon im Fallen mit einer Hand einen Tight End gerade vor dem 1st down.

[19h36] Fast ausschließlich sehr kurze Geschichten, die die Falcons da anstreben. Man geht zwar auf CB #26 Josh Wilson, den ausgemachten Schwachpunkt, aber bislang bis auf nur zwei Ausnahmen spielt sich das Passspiel von QB Matt Ryan um die 10yds herum ab.

[19h29] Sehr eigenartige PI-Entscheidung gegen Ike Taylor an der GoalLine, aber ein Play später wird Vick der Ball aus der Hand geschlagen, und LB Foote nimmt das Ei auf.

[19h20] Paar Kilometer weiter nördlich dürften sich in den Meadowlands einige die Augen reiben, während die Atlanta Falcons auch überraschen: Die Defense blitzt. CB #23 Dunta Robinson kommt unbeglockt durch und schießt QB Griffin III gnadenlos ab. In Ansätzen funktionierte allerdings wenigstens das Laufspiel der Redskins.

[19h13] Die Atlanta Falcons beginnen mit viel „underneath“-Stuff gegen einen meist nur drei Mann starken Passrush der Redskins. Die paar Male, als Ryan tief geht, ist der Ball entweder leicht überworfen oder wird fallen gelassen – aber aus Redskins-Sicht ist es schon jetzt alarmierend, wie offen die Falcon-Receivers schon wieder waren.

[19h01] Die 19-Spiele lauten heute:

  • NY Giants – Cleveland
  • Indianapolis – Green Bay
  • Pittsburgh – Philadelphia
  • Cincinnati – Miami
  • Kansas City – Baltimore
  • Washington – Atlanta

In Landover/MD, wo die Redskins spielen, ist es aktuell bewölkt, der Schauer wird für 30-45min erwartet, wenn ich die Eröffnung richtig verstanden habe. Das Spielfeld soll bereits „soggy“ sein, da wird die Schuhwahl wichtig.

[18h59] Wen es übrigens noch interessiert: Der GamePass ist doch massiv verbilligt worden: Für den Seaon-Plus-Pass wurden zumindest bei mir (italienisches Staatsgebiet) € 50,00 nachgelassen, und über €40 beim Season-Pass.

[18h51] Einen wunderschönen guten Abend, freu mich, dass Sie dabei sind bei unserer Sendung. Ich glaube Klammer auf Klammer zu, dass der Ruf von Regenspielen zu schlecht ist, gelegentlich. Und egen erwartet uns heute überall an der Ostküste.

Preview gibt es hier.

Zur Vorbereitung auf den NFL-Spieltag #5

Der Monat der Erinnerung an die Brustkrebsrisiken ist nicht bloß in Südtiroler Spitälern im Gange, sondern hält auch wieder Einzug in den amerikanischen Football: Eben in der CFL gesehen, und seit dem letzten Monday Night Game auch wieder in der NFL mit vielen rosaroten Accessoires an den NFL-Uniformen. Die Rosa Schleife ist im Übrigen tatsächlich ein internationales Symbol zur Bewusstseinsstärkung – ist jetzt dank NFL-Konsum auch in die hintersten Regionen dieser Erde durchgedrungen.

Zum Football an einem Wochenende, an dem im US-Nordosten viel Regenwetter angesagt ist und wir vor allem in Foxboro, New Jersey, Landover und Pittsburgh nasse Spiele erleben dürften.

Die schönste Rivalität der NFL

Der erste Treff…

war anonym..
Ultimate Facebook Talk.

Es gibt Dinge, denen mag ich mich trotz Hype-Resistenz nicht so ganz entziehen, und die Rivalität Tom Brady vs. Peyton Manning gehört für mich seit etwa einem Jahrzehnt dazu. Brady vs. Manning brauchte jahrelang keine großen Worte. Es reichten große Spiele – und deren gab es unzählige. Brady und Manning dürfen auf der Stelle zurücktreten, aber sie werden nicht vergessen sein. Wenigstens das AFC-Finale 2006/07 wird auf immer bleiben.

Heute Abend treffen sich Brady und Manning nach fast zwei Jahren Abstinenz mal wieder auf dem Footballfeld, auch wenn es sich nach etlichen Wochen immer noch „falsch“ anfühlt, #18 in Broncos-Trikotsatz auflaufen zu sehen. Ich werde mich nicht daran gewöhnen.

Obwohl: Manning spielte in Denver bisher bis auf ein Viertel in Atlanta einen anständigen Ball, und es sah über weite Strecken wie zu guten Zeiten in Indianapolis aus: General Manning an der Anspiellinie mit Spielzugadjustierungen  bis zum Gebrechen, ständig auf der Suche nach der Lücke im Defensive Backfield. Diese Suche wird gegen New England natürlich wieder von Interesse sein, da kein anderer Mann unter der Sonne Manning so oft verarschen konnte wie Head Coach Bill Belichick.

Pittsburgh – Philadelphia

TV-Programm

ESPN America LIVE

So, 19h00 WAS - ATL
So, 22h00 NE  - DEN
So, 02h20 NO  - SD
Mo, 02h30 NYJ - HOU

ESPN America Tape

Mo, 18h30 NO  - SD
Di, 10h30 CIN - MIA
Di, 13h00 PIT - PHI
Di, 18h30 NYJ - HOU
Mi, 06h00 WAS - ATL

SPORT1+ LIVE

So, 19h00 PIT - PHI
So, 22h20 NE  - DEN
Mo, 02h30 NYJ - HOU

PULS4 LIVE

So, 22h45 NE  - DEN

Das innerstaatliche Duell von Pennsylvania, und es ist eines mit klaren Vorzeichen. Die Eagles zeichneten sich vergangene Woche erstmals seit Menschengedenken dadurch aus, dass sie konsequent auf ihr Laufspiel beharrten, obwohl es eine Halbzeit lange überhaupt nicht in die Gänge gekommen war. Die Ausbeute war am Ende eine balancierte Offense, die gerade ausreichte, um ein sehr spannendes Heimspiel gegen Superbowl-Champ Giants die gewinnen – und nun kommt mit Pittsburgh eine Run-Defense des Weges, die sich von flinken RBs á la McCoy zuletzt des Öfteren auseinander nehmen hatte lassen.

Spannender ist das direkte Duell zwischen QB Roethlisberger und der Eagles-Defense. Letztere ist allen statistischen Auswertungen nach zur absoluten Elite zu zählen und dürfte den Steelers zwei Wochen nach dem Shootout in Oakland Kopfzerbrechen bereiten. Philly hat die Cornerbacks und seit Neuestem offensichtlich auf die Linebackers, um Brown, Wallace, Sanders und Miller auf Augenhöhe entgegentreten zu können.

Für beide hat die Begegnung bereits erhöhte Priorität: Pittsburgh ist schlechter in die Gänge gekommen, als man es erwartet hatte und zeigt auch aufgrund von Verletzungen nicht die souveränsten Vorstellungen in der Abwehr, während die Eagles bislang nur Harakiri-Spiele gewinnen und Head Coach Andy Reid schon wieder im Kreuzfeuer der Kritik steht.

Indianapolis – Green Bay

Weil rechts die Box einen Link auf das erste Treffen Brady/Manning in der Pampa anzeigt: Andrew Luck gegen Aaron Rodgers könnte wenn wir den Pundits glauben, auch so ein Treff sein, wo sich die besten Quarterbacks 2014-2020 zum ersten Mal gegenüberstehen. Natürlich nur als Interconference-Spiel, weswegen das höchstens mit fünf Superbowls eine epische Rivalität wird.

Washington – Atlanta

Die Atlanta Falcons stellen bei aller „Vollkommenheit“ im Angriff eine eher weich anmutende Defense. Ist es nur mein Eindruck, oder bringen die Falcons nur sehr ungern viel Druck auf den Quarterback, z.B. in Form von Blitzern? Das böte QB Robert Griffin III die Möglichkeit, sich in der Pocket zurecht zu finden, abzuwarten, und dann den einen oder anderen tiefen Pass zu versuchen. Die Spielzugwiederholungen vom Carolina-Spiel zeigten zuletzt, wie sich nach drei, vier Sekunden große Lücken in der Falcon-Secondary eröffnen, die ein geduldiger Quarterback ausnützen könnte. Aber ist der Scrambler RG3 geduldig?

Notwendig wäre es, denn in der aktuellen Verfassung, mit den besten Passrushern auf der IR, dürfte Washingtons Pass-Defense kein Land gegen die Herrschaften White/Jones/Gonzalez sehen.

Jacksonville – Chicago

Ohne zuviel verschreien zu wollen, aber ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass diese Partie das Ende der Gabbert-„Ära“ in Jacksonville einleiten könnte. Letzte Woche wurde wieder blank gelegt, wie wenig Gefühl QB Blaine Gabbert für eine NFL-Pocket zeigt – Anschauungsunterricht für NFL-Neulinge. Gabbert brachte es nicht bloß nicht zustande, die auf allen Vieren daherkriechende Bengals-Secondary nicht auszutesten; er wartete mit dem Ball dann auch stets lange genug, bis einer der meist nicht mehr als vier anrennenden Bengals-Passrusher zum Sack durchgebrochen war.

Und es gibt ein Ding, das man gegen DE Julius Peppers und seine Armada nicht machen sollte: Sich zu spät vom Ball zu trennen.

New Orleans – San Diego

Eine der Geschichten rund um dieses Spiel ist das Wiedersehen der beiden Quarterbacks, Drew Brees und Philip Rivers. Als ich begann, die NFL wirklich tagtäglich zu verfolgen, war Drew Brees noch keine große Nummer gewesen. Vielmehr hatte man in San Diego Zweifel bekommen, ob der kleingewachsene Brees es tatsächlich in der NFL packen würde. In der Saison 2003/04 würgten sich die Chargers zur schlechtesten Bilanz in der Liga, mit einem blässlichen Brees als Spielmacher. Im folgenden Draft ging man damals etliche Streitereien um Brees, Eli Manning und Rivers ein, nur um mittelfristig den QB Brees ersetzen zu können. Am Ende von viel Geschachere hatten die Chargers einen Rivers in der Hand, der lange Zeit zu Gunsten eines noch fetteren Vertrags streikte. Brees nutzte die Chance, blieb Starter und hatte sein Coming Out in der Saison 2004/05. Der teure Rivers war zwei Jahre lang Backup in San Diego, und er wäre es noch heute, hätte sich Brees nicht schwerste Verletzungen zugezogen und wäre aus San Diego fortgejagt worden.

Ende der Geschichte: Seit 2006 spielt Rivers in San Diego als Starting-QB teilweise fantastischen Football in einer teilweise schlampigen Mannschaft. Brees ist seit 2006 dagegen Starting-QB in der unwettergeplagten Stadt New Orleans, mutierte zum Superbowl-Champ und zur Legende.

Heute Nacht das zweite Aufeinandertreffen von Brees und Rivers seit der Trennung 2006. Das erste war vor vier Jahren im Londoner Wembley-Stadion, ein knapper 37-32 Sieg in einem Shootout, als Brees in den letzten Sekunden einen intentionalen Safety in Kauf nahm, um die Partie einzutüten. Und heute Nacht ist Brees ärger unter Druck: Die Saints sind horrend gestartet und werden angesichts ihrer Defensivprobleme zwingend viele Yards und Punkte der Offense benötigen.

Siegertipps

Zum Abschluss die Picks (Siegertipps in Großbuchstaben) – Bilanz nach dem Donnerstagsspiel: 38-26.

CINCINNATI – Miami
Indianapolis – GREEN BAY
Kansas City – BALTIMORE
Washington – ATLANTA
NY GIANTS – Cleveland
Pittsburgh – PHILADELPHIA
CAROLINA – Seattle
Jacksonville – CHICAGO
MINNESOTA – Tennessee
NEW ENGLAND – Denver
SAN FRANCISCO – Buffalo
NEW ORLEANS – San Diego
NY Jets – HOUSTON