College Football Week 11, Alabama – Texas A&M

[01h17] Endstand Alabama Crimson Tide 24, Texas A&M Aggies 29.

Die Unschlagbaren sind gefallen. Es war ein brutal hartes Stück Arbeit für Texas A&M, die alles Können der Herren Manziel, Swope und komplette Offensive Line brauchten, und dazu drei Turnovers der Tide zu zeitweise dummen Zeitpunkten. Soll die Leistung der Aggies nicht schmälern: Mein größtes dark horse vor dieser Saison fügt sich blendend in der SEC ein und bietet mit Manziel nun möglicherweise auch einen heißen Heisman-Kandidaten auf (wie schwer die INTs gegen LSU wiegen, wird sich zeigen).

Alabama… man ließ sich im ersten Viertel überrumpeln und bekam erst Anfang des zweiten Viertels Zugriff auf die Aggies-Offense – das war am Ende ebenso entscheidend wie die verpassten Chancen in der zweiten Halbzeit. Und dass dann ausgerechnet eine Undiszipliniertheit wie eine enchroachment-Strafe gegen eine Saban-Mannschaft der Sargnagel ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

In der BCS werden sich Oregon, Notre Dame und Kansas State die Finger abschlecken – insbesondere Oregon, für die der Weg nun frei scheint.

[01h13] Ich bitte hiermit, meine Preview und den Kommentar von Nick Saban zu lesen. Hat das Spiel und möglicherweise die BCS-Meisterschaft entschieden.

[01h07] Weiterhin nichts für schwache Nerven. Alabama kommt raus und geht gleichmal 50yds tief. An der Goalline dreht die Aggie-Defense wieder ein, zwei Gänge höher, QB McCarron muss in den Manziel-Style schalten, aber im 4th down wird der Ball an der Goalline angefangen. 1:43, Bama mit zwei Timeouts.

[01h03] Extremer Druck und Sack gegen QB Manziel – Alabama bekommt das Ei 4:27min an der eigenen 40 zurück.

[00h58] Alabama 24, Texas A&M 29. Gegen eine plötzlich windelweiche bend-but-don’t-break-Defense springt Alabama einmal von der Schippe (eine INT zählte haarscharf nicht), machen ansonsten haufenweise mittellange Pässe und verkürzen, weil #9 Cooper durchlaufen kann.

[00h48] Alabama 17, Texas A&M 29. Mutige, extrem gut exekutierte Plays der Aggies: Erst ein schlicht sensationeller tiefer Pass für WR #25 Swope (super Catch inklusive), dann sofort der Gang auf den TD: #84 Malcolm Kennedy pflückt das Ei in der EndZone herunter, und die Gesichter in Tuscaloosa werden immer blasser und blasser. 8:43min verbleiben, um die perfect season am Leben zu erhalten.

[00h41] Es geht spektakulär weiter. Ein Play nach einem Riesen-Raumgewinn für Alabamas WR #9 Cooper fumbelt ausgerechnet der explosivste Offensivspieler Alabamas, RB #4 T.J. Yeldon, das Ei wieder weg (Yeldon hatte IMHO schon letzte Woche einen bösen Fumble gegen LSU).

[00h35] A&Ms Kicker bringt bissl Thrill rein, verkickt gut 1m rechts aus 37yds. Die Differenz wäre beträchtlich gewesen: 6pts oder 9pts Differenz.

[00h27] Wichtiger Stopp der Aggies, u.a. dank eines leicht unpräzisen Balles von QB McCarron beim 3rd down – und bei CBS werden sie immer tonloser, fürchten um die BCS-Chancen „ihrer“ größten SEC-Hoffnung.

[00h21] Alabama 17, Texas A&M 23. Wenn wir da nur nicht noch auf den verkickten P.A.T. zu sprechen kommen…

[00h16] Ende drittes Viertel – was zuletzt vermehrt auffiel: Alabama hat Probleme beim Austauschen von Spielern. Im selben Drive 1x ein Mann zu viel auffm Feld (im letzten Moment noch runtergehüpft), 1x einer zu wenig (Timeout wurde notwendig).

[00h02] A&M zwingt Bamas Offense nun auch, für jedes Yard zu schwitzen, stoppt Bama gerade noch früh genug, um „nur“ ein Field Goal zu kassieren. Jetzt ist die Aggies-Offense nach zwei pathetischen Angriffs-„Serien“ wieder gefordert. Alabama 17, Texas A&M 20.

[23h41] Brutal druckvolle Blitz-Defense von Alabama, die Texas A&M zu einem 3’n-out prügelt.

[23h14] Halbzeit in Tuscaloosa. Dickes Brett, das Alabama da zu bohren hat – aber: Sie sind wenigstens zum Bohren gekommen.

[23h10] Alabama 14, Texas A&M 20. Erneut Laufspiel und Physis für Alabama, mit einem haarscharfen TD – wobei ich nicht verstehe, dass man auf der Gegentribüne keine Kamera platziert hatte, die beim TD deutlich bessere Sicht gegeben hätte. Ach, und: Alabama nahm fast die komplette Zeit vor der Pause von der Uhr. 19sek bleiben.

[22h59] Das Spiel gewinnt an Intensität: Alabama bremst A&M nun weit genug ein, um eine Reihe 3rd downs zu erzwingen – A&M verwertet zwei, drei Mal, scheitert letztlich an der ALA 31 beim 4th down um ein Yard, weil ein Linebacker gerade schnell genug für QB Manziel war. Turnover on downs und wir haben ein Spiel auf Augenhöhe auch auf mentaler Ebene.

[22h45] Alabama 7, Texas A&M 20. Bama groovt sich ins Spiel rein, und zwar mit altbackener, physischer Laufoffense über die Mitte. A&M hält zwar dagegen, aber nicht 100% genug – kassiert ein 4th down um ein paar Zentimeter und wenige Plays später ist Alabama in der EndZone.

[22h36] Jetzt also: Tennessee hat natürlich doch noch das gemacht, was sie immer machen und in der vierten Overtime ein weiteres SEC-Spiel verloren; HC Dooley damit nur einen weiteren Schritt näher an der Entlassung.

[22h34] Mal etwas weitergedenkt: Auch wenn Alabama das noch drehen sollte, wird man in Oregon innerlich grinsen – SEC-Land hatte bisher nicht geglaubt, dass man mit einer so schnellen Spread-Offense gegen Alabama bestehen kann. Texas A&M ist bisher der Gegenbeweis.

[22h29] 14 oder 15 Plays langer Drive, den RB #1 Malena aus 0.5yds zum TD reinwürgt. Da bahnt sich eine Sensation an, Alabama 0, Texas A&M 20, 14:19. PAT war allerdings verschossen – wenn das nicht noch weh tun wird…

[22h19] Fantastische Scrambles, die Manziel da produziert – sogar gegen 12 Mann beim Gegner. An der Seitenlinie wird Saban halb’s narrisch, fuchtelt wild herum (unterer Bildrand, bei jedem Play!).

[22h12] Extremes Blitzing gegen McCarron und Nick Saban guckt schon wieder als hätte er Sodbrennen.

[22h06] Alabama 0, Texas A&M 14. Manziel-Football at his best: 3rd-und-10, die Pocket wird bedrohlich eng, Manziel dreht sich ab, ein eigenen Offense Liner provoziert Manziels FUMBLE, aber Manziel dreht sich einfach ab, klaubt das Ei aus der Luft und findet einen meterweit offenen WR #25 Swope in der EndZone.

[22h00] Geht exzellent weiter für die Aggies: Zweiter Drive, einen mächtigen Hit gegen einen Receiver ausgepackt und eine INT abgefangen – erste INT gegen Bamas QB McCarron in dieser Saison.

[21h56] Tennessee und sein viel gescholtener HC Derek Dooley haben also tatsächlich mal ein SEC-Spiel gewonnen, in der Overtime gegen Mizzou.

[21h54] QB Johnny Manziel scrambelt im ersten Drive extrem schnell, als wäre jeder einzelne Scramble per Design. Alabama hat damit – und mit der extremen No-Huddle-Offense – extreme Probleme, muss sich von den Refs Zeit zum Auswechseln erkaufen und kassiert trotzdem den Touchdown. Alabama 0, Texas A&M 7.

[21h42] Paar Ergebnisse von 18h-Spielen:

Florida          27  ULL             20    (!)
Louisville       26  Syracuse        45
South Carolina   38  Arkansas        20
Texas            33  Iowa State       7
Michigan         38  Northwestern    31 OT
Rutgers          28  Army             7
Indiana          14  Wisconsin       62
Texas Tech       41  Kansas          34 OT
Virginia         41  Miami/FL        40

Tennessee – Mizzou ging gerade mit einem spektakulären Catch in die Overtime und bei UNC-Georgia Tech werden gerade sämtliche existierende Punkterekorde gesprengt. Und nun zum Kickoff in Tuscaloosa.

[21h39] Und der Kommentator vom SEC-Network meinte noch, Floridas Special Teams würden viele Punt blocken.

[21h37] Kann man mal machen: Florida blockt 4sek vor Spielende einen Punt und returniert zum TD. Florida wird wohl 27-20 gewinnen!

[21h32] 1:42min vor Schluss gleicht WR #1 Dunbar zum 20-20 aus.

[21h30] Nicht völlig unerwartet ist übrigens vorhin bei ESPNA #9 Louisville gefallen und hat die erste Niederlage kassiert: Gegen Syracuse und QB Nassib wurde man komplett überlaufen und ging mit 19 Punkten baden. Louisville kann aber immer noch die Big East Conference gewinnen.

[21h27] Die Hütte in Gainesville ist fast leer und Florida spielt ungefähr so wie man vor so einer Kulisse spielen würde, inkl. einfachster Drops vor der EndZone. Jetzt hat Backup-QB #12 Brisset 49yds zu gehen um in 2:44 noch den Ausgleich zu erzielen und die BCS-Bowl-Chancen am Leben zu erhalten.

[21h23] Ich kann es gerade nicht fassen, was da im „Swamp“ abgeht – #6 Florida liegt fünf Minuten vor Schluss gegen ULL zurück!

College Football 2012/13, die Elfte

Die Zielgerade im Rennen um die beiden Finalplätze in der Bowl Championship Series, die den National Champion ausspielen, verspricht äußerste Dramatik. Das neue Playoff kommt erst 2014/15, aber nicht wenige würden es sich schon dieses Jahr wünschen: Die Big Four Alabama, Kansas State, Oregon, Notre Dame sind immer noch ungeschlagen.

Gleichzeitig beginnt dieser Tage die Saison im College Basketball, mit u.a. einem gestern Nacht stattgefundenen Spiel in der Pfalz, am US-Militärstützpunkt Ramstein: Heute gibt es dazu ein Tape ab 9h (Michigan State – UConn). Als Reminiszenz daran – und an die Veteran’s Week, findet der College GameDay diesmal auf einem Flugzeugträger im Hafen von San Diego/Kalifornien statt, wo dann morgen auch noch San Diego State und Syracuse ihre Korbballsaison eröffnet werden (Spiel wurde wegen schlechter Witterung auf Sonntag verschoben).

Footballtechnisch werden wir bei ESPNA drei BCS-Titelkandidaten zu Gesichte bekommen. Alabama spielt um 21h30 gegen die #15 Texas A&M Aggies mit ihrem spannenden Freshman-QB Johnny Manziel, gilt als klarer Favorit.

Alabama Crimson Tide – Texas A&M Aggies

Texas A&M spielt eine recht vielfältige, vor allem sehr schnelle, Offense mit Spread-Aufstellungen und Manziel ist als guter Athlet ein double threat – man geht davon aus, dass die Aggies Alabama damit wenigstens ärgern werden können. Gegen LSU zeichnete sich bei Manziel durchaus die Tendenz aus, gerne mal tief zu gehen – auch LSUs QB Mettenberger hatte letzten Samstag mit solchem tieferem Spiel ganz netten Erfolg gegen Bama. Bei Manziel zeigte sich aber auch: Als der Gegner mal die drei, vier kritischen Würfe kapiert hatte, war es um Grünschnabel Manziel geschehen.

Ein hoch interessanter Punkt vor diesem Spiel: Der Hardcount von Texas A&M. Keine Offense sieht mehr Offsides der Defense gegen sich, und A&M geht dann raus und wirft gegen eine für einen Moment unkonzentrierte Abwehr den tiefen Ball. At least ist das einem sehr starken Stück von Andy Staples/SI.com zu entnehmen, der ein paar dolle Gedanken zu Nick Saban niedergeschrieben hat.

Cal Golden Bears – Oregon Ducks

Oregon spielt spät in der Nacht bei Cal (ab 5h30 Einstieg ins laufende Spiel), einer dieses Jahr schwer enttäuschenden Mannschaft mit angesägtem Head Coach Jeff Tedford. Bei Cal – Oregon muss ich immer an vor zwei Jahren denken, als die ebenso ungeschlagenen Oregon Ducks in Berkley nur haarscharf an einer Schlappe vorbeischrammten und nur dank eines Punt Returns von Cliff Harris knapp 15-13 von der Schippe sprangen.

Holy War

Ab 02h findet in Boston der „Holy War“ Boston CollegeNotre Dame statt, zwei Katholikenschulen im Wettstreit. Die BC Eagles spielen eine erwartet schwache Saison (2-7) und für Head Coach Spaziani könnte nichtmal mehr ein Riesen-Upset über Notre Dame als Jobrettung reichen. Vorsichtig macht die Historie: Schon zweimal wurde Notre Dame im Endspurt als ungeschlagene Mannschaft von Boston College aus dem Titelrennen genommen (1993, 2002).

TCU Horned Frogs – Kansas State Wildcats

Leiiiiiiiiider nicht bei uns über legalem Wege sichtbar: TCUKansas State. Das Spiel lässt mächtig Thrill vermuten, nachdem TCU zwar eine Art „Wechseljahr“ erlebt, aber noch immer das Eine stellt: Eine fantastische Run-Defense. Bei K-State wird zu allem Überfluss ein großes Geheimnis um den Status von QB Collin Klein gemacht, der zuletzt mit angeblicher Gehirnerschütterung runtergenommen wurde – die Gefühle sind vor dieser Partie so sehr in der Schwebe, dass die Wettbüros das Spiel aus ihrem Portfolio gestrichen haben.

Syracuse Orangemen – Louisville Cardinals

Ebenso live zu sehen gibt es eine ungeschlagene Mannschaft aus der Big East Conference, die null Hype und null BCS-Titelchancen bekommt: Louisville. Die Cards von Head Coach Charlie Strong sind zwar 9-0, aber es ist ein Wackel-Neunnull mit extrem vielen knappen und glücklichen Siegen gegen einen extrem suspekten Schedule. Wäre Louisville schon drei, vier Jahre oben dabei, sie bekämen Aufmerksamkeit. Als Newcomer so nicht. Um 18h geht es zu Syracuse – live bei ESPNA.

Der Sendeplan für Woche 11

ESPN America

LIVE

    10.11.2012  15h00  GameDay aus San Diego/CA
    10.11.2012  18h00  Syracuse - Louisville
    10.11.2012  21h30  Alabama - Texas A&M
10./11.11.2012  02h00  Boston College - Notre Dame
10./11.11.2012  05h30  Cal - Oregon

Tapes                                

    10.11.2012  11h30  UConn - Pittsburgh
    11.11.2012  09h00  South Carolina - Arkansas
    11.11.2012  11h30  Boston College - Notre Dame
    14.11.2012  10h30  LSU - Mississippi State
    14.11.2012  13h00  Cal - Oregon

EUROSPORT

LIVE

    10.11.2012  21h30  Illinois - Minnesota

Was sonst so in den Conferences los ist

SEC – Georgia kann mit einem Auswärtssieg bei den diese Saison schwachen Auburn Tigers sein Ticket für das SEC-Finale fixieren. Die Bulldogs profitierten dabei im Vergleich zur hausinternen Konkurrenz Florida/South Carolina von einem vergleichsweise einfachen Schedule – aber den konnte man wenigstens nutzen.

Derweil wackeln die Coaches in Tennessee und – eben – Auburn. Bereits gefallen ist Kentuckys Lokalhero Joker Phillips, dessen kurze Amtszeit von vielen hohen Schlappen geprägt war; zuletzt waren nur noch knapp 20.000 Fans im Stadion.

Big Ten Conference – Gemeinhin spricht man der B1G dieses Jahr die notwendige Klasse ab. In der Leaders-Division ist Ohio State als immer noch ungeschlagenes Team aufgrund der Tressel/Pryor-Geschichte immer noch „bowl ineligible“ und kriegt auch ansonsten erstaunlich wenig Presse, und auch Penn State ist aus bekannten Gründen gesperrt. Dahinter gurkt Wisconsin auch übler als in anderen Jahren herum, weswegen in den Staaten der Treppenwitz die Runde macht, dass die Indiana Hoosiers es doch tatsächlich noch aus eigener Kraft schaffen können, das B1G-Endspiel zu erreichen. Die Indiana University ist zwar im College Basketball ein Player, aber im Football war man zuletzt 2007 für die Post Season qualifiziert (insgesamt nur neunmal bisher), und der letzte Conference-Titel liegt 45 Jahre zurück…

In der anderen Division liefern sich Nebraska (heute vs. Penn State) und Michigan ein Kopf-an-Kopf-Duell, wobei die „close win“-Huskers den direkten Vergleich mit Michigan bereits gewonnen haben.

Big 12 Conference – selbst wenn K-State noch fallen und eines seiner letzten drei Spiele verlieren sollte, bleibt unterm Strich der fast sichere Conference-Titel für die Wildcats: Man hat den direkten Vergleich mit Oklahoma bereits gewonnen und müsste schon zweimal verlieren.

Pac-12 Conference – im Norden dürften sich Stanford/Oregon State (spielen heute gegeneinander) und Oregon das Endspielticket untereinander ausmachen. Im Süden ist es verworrener: UCLA (4-2) vor USC (4-3) vor Arizona State (3-3). Letztere beiden treffen heute aufeinander; erstere beiden nächste Woche, wobei UCLA Heimvorteil besitzen wird. Ist es möglich, dass die Bruins mit dem von mir so verschmähten Head Coach Mora jr. erneut ins Conference-Finale einziehen?

Auf der anderen Seite ziehen die Colorado Buffaloes die Blicke auf sich: Einst ein stolzes Programm mit National-Title-Ambitionen, ist man nun in der Misere. Die letzten Ergebnisse der Buffs: 14-42, 17-51, 6-50, 14-70, 0-48 und in der früheren Saisonphase ein 14-69 gegen Fresno State! Jon Embree ist nicht mehr lange Coach.

ACC – FSU gewann am Donnerstag ein dramatisches Spiel bei Virginia Tech (Comeback-Sieg nach Hin und Her im Schlussviertel, eine minutenlange, ungute Verletzungsunterbrechung für einen Tech-Verteidiger), ist einen Auswärtssieg bei Maryland nächste Woche oder eine Clemson-Niederlage von der Finalqualifikation entfernt.

Der Gegner ist völlig in der Schwebe: Miami/FL führt, könnte sich aber noch selbst im Zuge des Shapiro-Skandals aus der Post Season zurückziehen. Der nächstplatzierte UNC ist bereits ineligible. Dahinter sind Duke (3-3 in der ACC) und Georgia Tech (ebenso 3-3) die nächsten Kandidaten.

Big East Conference – Drei Spiele vor Schluss sieht es nach einem Entscheidungsspiel zwischen Louisville und Rutgers (beide 4-0 in der Conference) in drei Wochen aus.

Mid-American Conference – gleich beide der favorisierten Teams (Toledo, Ohio) verloren unter der Woche ihre bei ESPNA übertragenen Spiele. Für Toledo ist das insofern nicht schlimm, weil man sowieso hätte das direkte Duell gegen Northern Illinois noch gewinnen müssen. Ohio dagegen dürfte in der anderen Conference aus dem Rennen sein; Bowling Green (5-1) und Kent State (5-0) treffen nächste Woche aufeinander.

Mountain West Conference – Boise State, Fresno State, Air Force und San Diego State werden sich den Titel untereinander ausmachen. Der Sieger ist nicht abzusehen, auch weil die Tie-Breaker schwierig werden (Air Force spielt z.B. heuer nicht gegen Boise).