Date am Donnerstag, #13: Atlanta Falcons – New Orleans Saints

Die NFC South ist nach den Ergebnissen vom Sonntag fast schon entschieden, aber hinter den allein ihre Kreise ziehenden Atlanta Falcons (10-1) kämpfen noch zwei Truppen um die Wildcards in der National Football Conference, die mit 10-6 oder 9-7 vom Tablett gehen dürften.

Atlanta      10-1
Tampa Bay     6-5
New Orleans   5-6
Carolina      3-8

Parallel dazu geht es für die Atlanta Falcons aber auch um den #1-Seed in der NFC, weswegen das heutige Donnerstagsspiel auch über die I-85 Rivalry hinaus Brisanz birgt.

Vor wenigen Wochen gab es das „Hinspiel“ im Louisiana Superdome, das 31-27 pro Saints endete – eine Partie, die offenlegte, wie stark die Atlanta Falcons auf ihre Pass-Offense um QB Ryan, TE Gonzalez und die WRs White/Jones angewiesen sind, weil das Laufspiel um RB Turner viel zu träge ist bzw. der wuseligere, agilere junge RB Jaquizz Rodgers von Oregon State erstaunlich selten eingesetzt wird.

Passfreudiges Offensivspiel ist gegen New Orleans nie eine schlechte Idee, auch wenn die Konzepte von DefCoord Spagnuolo mit zunehmendem Saisonverlauf etwas besser zu greifen schienen: Der Passrush ist mau genug, dass auch bei 70% Konzentration auf das Passspiel nur bedingt Druck gen Quarterback durchkommt, und so reicht es gegen die Saints, sein Laufspiel nur stark dosiert zur zwischenzeitlichen Verarsche einzusetzen.

Für Atlanta wird es ohnehin wichtiger, die immer besser aufkommende Armada von QB Brees einzubremsen. San Francisco zeigte zuletzt, dass man gegen die Offensive Line einiges an Druck erzeugen kann – und Atlanta hat mit den Herrschaften DE Abraham und DE Bierman schon recht gute Passrusher im Kader.

Trotzdem fühle ich, dass die Spread-Offense der Saints für die Falcons kein gutes Matchup sind. Es mag täuschen, aber wenn eine der beiden Abrissbirnen der Falcons keinen guten Tag hat, könnte Atlantas Defense erledigt sein.

Sieg New Orleans.

ESPNA und SPORT1+ live ab 2h30. ESPNA am morgigen Freitag mit Tape ab 19h30.