AFC Divisionals 2013: New England Patriots – Houston Texans

[01h59] Endstand New England Patriots 41, Houston Texans 28.

Das Spiel war klarer als ich erwartet hatte, und es zeigte sich auch wieder einmal: Houstons Offense ist nicht wirklich für schnelle Comebacks gebaut. Heute verbrannte man unendlich viel Zeit mit sinnlosem „underneath“-Gewichse.

New England kriegt nun ein eher einfaches Los: Baltimore, und das zuhause. Ein Ravens-Sieg in Foxboro wäre eine noch größere Sensation als jener von gestern. Das NFC-Finale dagegen birgt mehr Spannung.

[01h56] Meine Fresse, was hat Phil Simms da noch für bizarre Ideen?

[01h50] New England 41, Houston 28/Q4 1:18. Die Patriots hatten in den letzten Jahren häufig Probleme, Führungen in engen Spielen nach Hause zu laufen. Heute nicht.

[01h44] Jetzt diskutiert Nantz seinen Spezl George Bush an.

[01h37] New England 38, Houston 28/Q4 5:11. Nächstes 4th down und diesmal machen sie es. RB Foster per Catch, und Kubiak traut sich sogar, die 2pts-Conversion zu machen. WR johnson macht einen großartigen Catch, obwohl CB Talib grenzwertig dran war.

[01h34] Diverse vertrauenswürdige Quellen bei Twitter sprechen von einen Ausfall von TE Rob Gronkowski für den Rest der Playoffs.

[01h26] Nach nur einem 1st down geben die Pats den Ball zurück. 9:58 verbleiben auf der Uhr.

[01h22] Kubiak hat seine Mannschaft aufgegeben. Kein Onside Kick also.

[01h19] New England 38, Houston 20/Q4 11:35. TD Posey nach dem zweiten sehr langen Kickreturn #38 Mannings. 2pts-Conversion wird aus nur Kubiak bekannten Gründen nicht versucht. Jetzt muss ein Onside Kick folgen, alles andere wäre das weiße Fähnchen.

[01h06] New England 38, Houston 13/Q4 13:07… und jetzt riecht es doch nach einem Blowout. Der Reihe nach.

Einer Challenge Belichicks wird nicht statt gegeben: RB Foster war haarscharf am 1st down, aber man sah wohl nicht gut genug, um Fosters Ellbogen den Boden berührte oder nicht. Konsequenz: Challenge wird abgewendet.

Zwei Minuten später ist das Spiel fast vorbei: Erneut 4th down und 1, Schaub wirft tief ins Niemandsland.

Patriots kommen aufs Feld und Brady geht gleichmal tief, RB #34 Vereen mit einem sehenswerten Catch und Touchdown. Belichick nimmt’s leicht angesäuert zur Kenntnis.

Drittes Viertel

[00h54] New England 31, Houston 13/Q3 1:21. Das riecht nach Sargnagel. Die Texans lassen sich von den schnellen Snaps der Patriots überrumpeln, und die RBs Ridley/Vereen überlaufen die Texans (TD war dann ein Kurzpass für #85 Lloyd). Die Körpersprache in der Texans-Defense und bei Schaub an der Seitenlinie ist nicht gut.

[00h49] Da ist der Fehler: QB Schaub übersieht unerklärlicherweise den mitten in der Wurfbahn stehenden „Mini-Vrabel“ LB Ninkovich: Interception. New England schaut sich das an, wartet, und fängt dann den Ball ab.

[00h41] Schneller Punt der Pats.

[00h35] TE #81 Daniels fumbelt den Ball und die Pats nehmen ihn auf. Eigentlich. Denn da hatte ein Ref etwas übermotiviert „Forwarf Progress“ gegeben – verständlich, aber sehr schnell. Kein Fumble also, zwei Plays später gibt es aber Punt.

[00h29] New England 24, Houston 13/Q3 11:30. Schneller Drive zum Einstand, und TE Hernandez ist der Schlüsselmann: Catch für 1st down und Catch/Run für 40yds mit erstaunlichem Speed (beide DBs hatten Probleme, mitzuhalten). RB Ridley vollendet.

Zweites Viertel

[00h09] Halbzeit New England 17, Houston 13.

K Graham versenkt aus 55yds (Playoffrekord für Foxboro), und die Texans kämpfen sich noch einmal heran mit erstaunlich gutem PlayCalling. New England ließ die Chance liegen, Houstons Grab während der Halbzeit auszubuddeln (Pats kriegen nach der Pause den Ball) und wurde noch bitterer bestraft, weil Schaub seine Mannen an die 38yds Line dirigierte.

[23h59] New England 17, Houston 10/Q2 1:15. Die Texans profitierten erneut von einem guten Return (plus horse collar gegen Tackler Gostkowski) und brauchten nur 47yds. An der Goalline schicken die Texans RB Foster mehr oder weniger über die Mitte: 1yds, und der TD zählt, obwohl nicht eindeutig als solcher identifizierbar.

[23h48] New England 17, Houston 3/Q2 3:38. Und der nächste lange Scoring-Drive (diesmal: 7 Plays, 80yds). Auch lange dritte Versuche stellen kein Problem, und dann macht Welker seinen Drop von eben wieder wett, fängt einen langen Brady-Ball – ein Catch, den man eher einem Andre Johnson zugetraut hätte. RB #34 Vereen vollendet mit kurzer Reception zum TD.

[23h40] Ein paar merkwürdige Entscheidungen trifft QB Schaub ja schon: Diese Screenpässe drei Meter hinter die Line of Scrimmage, wenn fünf Verteidiger in der Nähe stehen – really? Die Patriots machen das recht geschickt bisher, nehmen die tieferen Optionen so gut es geht aus dem Spiel und bringen bei 3rd-und-lang ausreichend Blitzer, dass Schaub einen Tick zu schnell werfen muss. Die Texans trauen sich bei 4th/7 an der NE 43 dann auch nicht, auszuspielen.

[23h31] New England 10, Houston 3/Q2 10:17. Ein Weg, New England zu stoppen? WR Lloyd eine unsportliche Aktion begehen zu lassen. Oder hoffen, dass New England nicht jedesmal versucht, keine 15sek zwischen den Snaps vergehen zu lassen.

[23h23] Houston sucht immer noch. CB Talib hat WR Johnson aktuell gut im Griff, und die Spielfeldmitte wird von der Defense so zugemacht, dass TE Daniels häufig nach „draußen“ laufen muss – das behagt der Texans-Offense nicht, und so müssen sie wieder schnell punten. Immerhin werden keine Läufe in die Defensive Line hinein probiert.

Erstes Viertel

[23h14] New England 7, Houston 3/Q1 1:28. New England scheint sich gefunden zu haben: Atemberaubendes Tempo und ebenso altbekanntes 3m-Passfeuerwerk. Gronkowski raus? Wurscht, wir haben Vereen. Vereen… der Mann von Cal mit den so leichten Füßen; macht fantastische Cuts und Wendungen. Macht 1-2 Catches und 1-2 Runs, NE mit 6 Plays, 65 Yards und TD.

[23h07] Für die Offenses ist das noch ein Suchen ohne Finden. Auch die Texans probieren viel, Pässe kurz & lang für die WRs, für die RBs, es klappt noch nicht allzu viel. Laufspiel wird nur ganz begrenzt eingesetzt.

[23h02] RT Sebastian Vollmer hat wie im „Hinspiel“ seine Probleme mit DE Watt. Watt umläuft Vollmer für einen Sack gegen Brady. New Englands Maschinerie klappt trotzdem in Ansätzen, wenn nicht Welker in dritten Versuchen fangbare Bälle fallen lässt. Und: Gronkowski, auf seinen verletzten Arm gefallen, windet sich auf der Bank vor Schmerzen.

[22h55] Man schaue sich mal genau an, wie die Texans WR Johnson bloß nicht an die Anspiellinie stellen, sondern stets 2-3yds dahinter. Das liegt am CB Talib, der als sensationeller „jammer“ an der Line of Scrimmage liegt, aber immer dann häufig versagt, wenn er seinen Receiver dort nicht halten und ziehen kann.

Houston hat dreimal en suite mit 1st down Erfolg, scheitert danach aber, weil man schnelle, kurze Pässe nehmen muss.

[22h50] New England kommt auch nicht weit im ersten Ballbesitz. IMHO auffällig ist, wie finster es in Foxboro schon ist (16h45 Ortszeit) und wie rutschig das Spielfeld ist.

[22h45] New England 0, Houston 3/Q1 13:57. Der „Dreier“ fühlt sich als kleine Enttäuschung für die Texans an. TE #86 Casey hatte den Ball perfekt auf der Brust, griff aber nicht genau genug hin, und im dritten Versuch überwirft Schaub WR Andre Johnson.

[22h42] Angemessener Beginn in Foxboro: KR #38 Danieal Manning returniert den Opening Kickoff über 90yds an die NE 12 Yards Line. Von hinten fliegen die Defensive Backs #32 McCourty und #24 Arrington heran.

[22h23] Nach diesem geilen, geilen Spiel in Atlanta: Machen wir sie komplett. Das Divisional-Wochenende ließ bisher wenige Wünsche offen, und nun folgt noch Patriots-Texans aus Foxboro – ein Matchup, das ich für durchaus nicht so klar halte wie mach anderer.

NFC Divisionals 2013: Atlanta Falcons – Seattle Seahawks

[22h16] Endstand Atlanta Falcons 30, Seattle Seahawks 28.

Gewaltig, und sicher eines der faszinierendsten Spiele der letzten Jahre. Atlanta schießt sich die sprichwörtlichen amerikanischen Affen vom Buckel und gewinnt ein dramatisches Spiel, das lange Zeit nur gefühlt knapp war, aber auf dem Scoreboard deutlich war.

Es war kein Kollaps der Falcons. Es war einfach so, dass Seattle die Chancen der ersten Halbzeit nicht genutzt hatte und mit viel Pech (und Unvermögen) die Spielzüge mit hoher Hebelwirkung verpasste (4th down, Uhr ausgelaufen usw.). Nach der Pause klickte trotz allem die Offense eine Spur besser, während Atlantas Abwehr immer passiver wurde und schließlich so spielte wie noch das ganze Jahr: Sich hinten reinstellen, die kurzen Pässe zulassen, aber ansonsten hoffen auf einen langen Ball und die Möglichkeit zur Interception.

Krux dabei: Die INTs machte die Seahawks-Defense, und deswegen lief die Partie am Ende noch einmal auch auf der Anzeigetafel heiß. Mike Smith muss heilfroh sein, nicht mit unangenehmen Fragen zu der völlig überflüssig verpassten Chance auf die 2 Punkte Ende des dritten Viertels (und möglicherweise schon in der ersten Halbzeit!) konfrontiert zu werden.

Atlanta gewinnt und wird nächste Woche zuhause leichter Underdog gegen San Francisco sein. Mit den Seahawks fliegt nach Denver die zweite „Mannschaft der Saison“ hintereinander raus – aber es war bei beiden extrem knapp. NFL eben.

[22h14] Diesmal gibt es die Interception – und sie wird auch als solche anerkannt. Atlanta gewinnt und bei der TE-Legende Tony Gonzalez fließen die Tränen wie Bäche.

[22h12] Wie krass ist das? „Gesquibbelter“ Kick, Atlanta kriegt den an der Mittellinie! Hail Mary Time-. 6sek. Aber Seattle hat keine Replacement Refs…

[22h10] Atlanta 30, Seattle 28/Q4 0:08. K Matt Bryant nagelt ihn rein. 8sek verbleiben.

[22h08] 13sek to go, Atlanta nach zwei schnellen Pässen über für Jones/Gonzalez in FG-Reichweite. Sie werden wohl kicken. 49yds Kick.

[21h56] Atlanta 27, Seattle 28/Q4 0:34. Wahnsinnige Schlussphase: Seattles QB Wilson wird von LB Weatherspoon eingeheizt, aber Wilson wurstelt sich Wilson-like raus und findet RB Lynch, der an die 2yds Line durchläuft. Zwei Plays später gratscht Lynch haarscharf durch, und die verpassten Chancen der Falcons, eine 2pts-Conversion rächen sich endgültig.

Aber: 34sek, Atlanta hat zwei Timeouts und braucht nur ein Field Goal.

[21h53] Es läuft alles auf eine dramatische Schlussphase hinaus: Die Falcons kriegen ihr Laufspiel nicht mehr so konstant wie noch vor der Pause durchgedrückt, und im dritten Down macht WR White einen schwierigen, aber nicht unmöglichen Catch nicht… 3:36, Seattle beginnt an der eigenen 39yds Line.

[21h49] Nach einem knapp gescheiterten tiefen Ball für WR Rice und zwei Incompletions muss Seattle punten. 5:23, ATL von der eigenen 20 weg.

[21h41] Und plötzlich klappt gar nix mehr bei Atlanta: Incomplete, Pass für minus Yards, Lauf ins Nix, kurzer Punt und Seattle beginnt in viel versprechender Feldposition. 7:23min verbleiben.

[21h37] Nochmal: Kaum beenden die Seahakws ihre viel versprechenden Drives mit Punkten, wackelt Atlanta bedrohlich. Seattle hatte eben in Halbzeit 1 drei sehr gute Drives mit Turnovers/4th down/auslaufender Uhr beendet.

[21h36] Atlanta 27, Seattle 21/Q4 9:13. Tja, die bend but don’t break-Defense der Falcons gibt innerhalb von vier Plays 62 Yards und den TD auf: Lockerer Pass für WR Rice, Lauf über die Mitte, Kurzpass und Lauf after Catch für RB Turbin, und dann ein 4yds-TD Pass für einen vereinsamten TE Miller in die EndZone.

[21h30] Ich wollte ja nicht die Geister rufen, aber S #29 Earl Thomas machte gerade eine Interception bei einem merkwürdigen tiefen Ball Matt Ryans.

[21h22] Atlanta 27, Seattle 14/Q4 13:01. Wilson aus 10cm reingescrambelt. Seattle verbrauchte mit fast vier Minuten aber fast zuviel Zeit. 8 Plays, 80 Yards, und Atlanta darf sich noch nicht zu weit zurücklehnen; schließlich könnten die ungenutzten 2pts-Conversion Chancen im Schlimmstfall auch noch auf Mike Smith zurückfallen…

Drittes Viertel

[21h17] Die Seahawks sind unterwegs Richtung EndZone und profitieren nun von einer etwas passiveren Falcons-Defense, die nun spielt wie immer: Nur nicht das Big Play aufgeben, Hoffen auf den einen Fehler beim Gegner.

[21h07] Atlanta 27, Seattle 7/Q3 2:11. Blitzsauberer Drive, 9 Plays, 80yds, 7:36 von der Uhr genommen. Atlanta mischt Lauf und Pass schön durch und hat nur einmal Glück, dass ein Blocker (illegal man downfield) nicht zurückgepfiffen wurde. Seattles Defense bekam keinen Zugriff mehr, sieht fast geschlagen aus. Der nächste Seahawks-Drive entscheidet darüber, ob wir nochmal Spannung in die Schlussphase bekommen.

[21h05] Thema Seattle betrogen ist damit durch.

[21h00] Im übrigen gibt es Liveblogging bei Allesaussersport.

[20h54] Mike Pereira zu dem Uhr-Unfall vor der Pause:

Da fragt man sich, warum nicht?

[20h52] Atlanta 20, Seattle 7/Q3 10:31. 9 Plays, 80yds, QB Wilson mit viel Improvisation in der Pocket, findet dann aber TE Miller und WR Tate, und letzterer kann zum TD durchlaufen. Der Touchdown kommt also eine halbe Stunde verspätet.

[20h42] Die Zeichen mehren sich (und ich kann es nach Zurückspulen im Gamepass bestätigen), dass der letzte Snap vor Auslaufen der Uhr kam. Seattle wurde wohl um den letzten Spielzug betrogen.

[20h38] In der Pause wird nun bei FOX Colin Kaepernick interviewt.

Zweites Viertel

[20h32] Halbzeit Atlanta 20, Seattle 0.

Die Halbzeit endet für Seattle wie gehabt: Mannschaft ist wieder in der RedZone, aber nach 2nd-und-goal von der 6 folgen False Start, Wurf ins Niemandsland und Sack, und ohne Timeout kriegen sie den allerletzten Spielzug nicht mehr durch – ergo wieder keine Punkte.

Seattle ist keine Welten schlechter, QB Wilson erfing sich spätestens im zweiten Viertel, aber die Drives endeten alle ungewöhnlich: Fumble, Turnover on Downs, Zeit. Nur zwei Punts.

Atlanta ist die etwas bessere, effizientere Mannschaft und vor allem mit einem überraschend starken Laufspiel heute ausgestattet (RB Turner 9/66yds, RB Rodgers 6/61). Plus der eine lange Pass und wir haben einen Blowout-Spielstand, der sich eher wie ein +7 für Atlanta anfühlt.

[20h12] Atlanta 20, Seattle 0/Q2 4:16. Den Falcons gelingt plötzlich alles: langer Lauf RB Turners, für den sich eine riesige Lücke öffnet, und kurz danach geht QB Ryan tief: WR White enteilt CB Sherman zu einem sehenswerten Catch in die EndZone rein. White, leicht gefrustet vom vielen Trash Talk Shermans, danach in year face zu Sherman, der höhnisch Beifall klatscht. 3 Plays, 88 Yards, Seattle auf einmal vor einer knüppeldicken Aufgabe.

[20h07] Jinx reversed, oder so: Seattle kommt mit langen Bällen über die Mitte (TE Miller) ins Spiel, und getraut sich dann, ein 4th down in der RedZone Atlantas auszuspielen: Übergabe an den Fullback, aber ein Safety passt auf. Prinzipiell eine exzellente Idee, auszuspielen, aber ähnlich wie Atlanta letztes Jahr leider ein vorhersehbarer Spielzug.

[19h59] Atlanta 13, Seattle 0/Q2 9:13. Nach dem langen Lauf fast ausschließlich nur noch Kleinkram der Falcons-Offense, die zwar lange auf dem Feld steht, aber auch nicht den Esprit versprüht. Wenigstens über „Zuckungen“ wäre man grad bei Seattle froh: Die Jungs langweilen sich an der Seitenlinie und man möchte fast eine kleine Aufheiterung für Russell Wilson übern Atlantik schicken.

Erstes Viertel

[19h49] Mit einem kraftvollen 45yds-Lauf des RBs #32 Jaquizz Rodgers in die Seahawks-Platzhälfte geht das erste Viertel zu Ende.

[19h46] Bisher richtig gute Deckungsarbeit der Seahawks, und die Defensive Line geht nicht aggressiv auf Wilson, sondern versucht Wilson vom Scrambeln abzuhalten. TE Miller ist wieder fit, aber Seattles Offense trotzdem mit einem ersten Viertel größtenteils zum Vergessen.

[19h39] Atlanta 10, Seattle 0/Q1 3:10. 8 Plays, 61 Yards für Atlanta und Unterstützung kam auch von einer Personal-Foul-Strafe gegen Seattles LB #54 Wagner. Atlanta zeigte sich nun passlastiger, und drei Catches waren allererste Sahne: WR White im dritten Down im Fliegen, TE #86 Coleman an der Seitenlinie, TE Gonzalez zum TD in der EndZone.

[19h30] Erstaunlich schwacher Druck auf QB Wilson trotz guter Deckung in der Secondary, aber gerade als es so ausschaut, als kämen die Seahawks in Schwung, fumbelt RB #24 Lynch den Ball an die Falcons zurück.

[19h26] Da grüßen die Äffchen: Ryan im dritten Down über die Spielfeldmitte, verfehlt TE Gonzalez, direkt in die Arme von LB #54 Wagner. Mal sehen, wie Seattles Offense nun ohne den angeschlagenen TE Zach Miller aussehen wird.

[19h21] Der erste Seahawks-Punt geht gleichmal in die Hose: 30yds, und Atlanta beginnt in Kürze in Mittellinien-Nähe.

[19h15] Atlanta 3, Seattle 0/Q1 9:40. Atlanta kommt überraschend lauflastig aus der Kabine, hat aber nur bei einem einzigen Versuch über RB Turner (über die Mitte) ernsthaften Erfolg. Bei den Mitteldistanzbälle für die WRs Jones/White zeigt sich schon das Brett, das es zu bohren gibt: CB #25 Richard Sherman, ein exzellenter Manndecker.

[19h04] Atlanta spielt zum dritten Mal en suite gegen ein Wildcard-Team, und ist zum zweiten Mal leichter Außenseiter (vor zwei Jahren waren sie in den Wettbüros dank Heimvorteil leicht vorne gesehen worden). Und: Alle Teams, die Atlanta in den letzten fünf Jahren in den Playoffs geschlagen haben, marschierten dann in den Superbowl durch.

[18h52] Guten Abend zum Liveblogging von Atlanta – Seattle. Vorschau gibt es hier.

Divisional Playoffs 2013 am Sonntag: New England Patriots – Houston Texans Preview

Wetter-Watch

Fuck.

Abschluss der Divisional Playoffs heute ab 22h30 LIVE nicht nur bei ESPN America und SPORT1+, sondern für Österreicher auch auf PULS4 mit Walter Reiterer/Michael Eschlböck bildet ein Re-Match aus den letzten Wochen der Regular Season, New England Patriots (12-4) vs. Houston Texans (13-4). In der Regular Season gab es ein Blowout, und nach Houstons Wackelsieg letzte Woche gegen Cincinnati geben viele den Texans hier nicht den Hauch einer Chance.

Klar ist: Sie gewannen letzte Woche nicht überzeugend. Klar ist auch: Sie waren trotz des knappen Endergebnisses haushoch überlegen und sich in erster Linie selbst im Weg. Und was ein Blowout in der Regular Season zu bedeuten hat, haben die Pats zuletzt vor zwei Jahren am eigenen Leibe erfahren.

Im Dezember…

…killten die Pats Houston, und der Türöffner dazu war der extrem schnelle Start: 21-0 nach drei Angriffsserien; zweimal ward Houston per Turnover gestoppt (ein wirklich schlimmer Schaub-Pass, ein Fumble). Game over. Houston antwortete schlecht: Man rannte bevorzugt dorthin, wo eine Houston-Offense nicht hinrennen sollte (mitten in die Defense Line hinein), man arbeitete gepflegt am zuverlässigen TE Daniels vorbei, man vergaß auf die Play-Action, die die DBs (allen voran CB Talib) verarscht. Kurzum: Es war ein Tag zum Vergessen. Aber draus einen Strick für heute oder gar ein Blowout zu drehen, scheint mir etwas übertrieben, und wir werden sehen warum. Weiterlesen

Divisional Playoffs 2013 am Sonntag: Atlanta Falcons – Seattle Seahawks Preview

Mit dem Raubvogelduell Atlanta Falcons (13-3) vs. Seattle Seahawks (12-5) geht es heute ab 19h weiter mit den Divisional Playoffs. Es ist das Spiel, in dem der allgemeine Tenor nicht den Top-Seed Atlanta favorisiert zu sehen scheint, sondern den #5-Seed und Emporkömmling des Jahres, Seattle. Wie gut Seattle ist und wie hoch ich diese Truppe dieses Jahr einschätze, habe ich schon vor Wochen dargelegt. Konzentrieren wir und also auf die Mannschaft, die heute etwas zum Verlieren hat. Weiterlesen

NFC Divisionals 2013: San Francisco 49ers – Green Bay Packers

[05h37] Endstand San Francisco 49ers 45, Green Bay Packers 31.

Kantersieg der 49ers, der spätestens ab Ende drittem Viertel nicht mehr infrage gestellt wurde. Es war eine beeindruckende Vorstellung der 49ers, die nun, egal wer der Gegner sein wird, als leichter Favorit in ihr Halbfinalspiel gehen werden, und als insgesamt größter Superbowlfavorit nach dem Ausscheiden der Broncos.

QB Kaepernick wird nächste Woche auf alle Fälle eine fiesere Defense sehen, aber das heute war eine weitere kleine Sternstunde und seine vielleicht beste Saisonleistung.

[05h31] San Francisco 45, Green Bay 31/Q4 0:57. WR Jennings, zwei Plays nach einer windelweichen PI gegen DB #25 Brown.

[05h26] Die Gesichter bei den Packers schauen nach schwerer Depression aus, und auf dem Feld entlädt sich das in mehr oder weniger kleinen Schlägereien. Wohin geht die Reise für diese Mannschaft? In der Offense droht der Abgang von WR Greg Jennings und WR-Urgestein Driver, in der Defense wird CB-Allzweckwaffe Woodson auch nicht mehr ewig spielen können. Der Kern der Packers ist immer noch jung, aber sie sind ebenso auf einen funktionierenden Receiving-Corp und das Ballnäschen Woodsons angewiesen…

[05h19] Es ist nichtmal so, dass McCarthy die Partie vercoacht hätte, zumindest nicht, dass man es an einem Play ausmachen könnte (außer vielleicht der mutlose Punt beim 4th und 4 vor zwanzig Minuten). Es war heute einfach ein hoch überlegener Gegner auf dem Feld. In etwa so hatte ich die Dominanz der Broncos im Spiel vorhin erwartet gehabt. Die Packers haben keine Antwort auf die Kombination des 49ers-Laufspiels und die 150 km/h-Bomben des Colin Kaepernick. Game over.

[05h14] San Francisco 45, Green Bay 24/Q4 3:34. Der Sargnagel. Schon wieder ein 93yds-Drive der 49ers, diesmal bevorzugt über das Laufspiel, das gegen eine resignierte Packers-Defense blendend gut funktioniert. Hilfreich war auch ein Offside-Sprung von DT #90 Raji im 4th-und-1, als San Francisco wohl kaum mehr gesnapt hätte. San Francisco hatte heute Scoring-Drives von 80, 9, 48, 62, 80, 93, 93 Yards. Noch Fragen?

[05h02] Rodgers wird nun vom 49ers-Passrush mächtig eingeheizt, aber trotzdem fehlen bei einem tiefen Ball für WR #85 Greg Jennings nur Zentimeter, und Jennings wäre zum Anschluss-TD durchgelaufen. Weil’s auch für die Packers nicht jeden Tag gleich läuft, iss’ers nicht, ergo Punt.

[04h55] San Francisco 38, Green Bay 24/Q4 14:57. 2yds-TD RB Gore. Diesmal ein lauflastiger Drive mit vielen späten Ballübergaben für RB #21 Frank Gore über die Spielfeldmitte. Dazwischen reingemixt ein atemberaubender Pass über 44yds genau in den Lauf eines exzellent gedeckten TE Davis. Die 49ers zwingen die Packers nun zur Eindimensionalität und Rodgers zum „Comebacken“, etwas das ihm nicht so besonders liegen soll, und möglicherweise zum einen oder anderen Onside Kick.

Drittes Viertel

[04h52] Ende drittes Viertel und selbst einem Stinkstiefel wie mir fällt es schwer, sich der Magie dieser Kaepernick-Bomben downfield zu entziehen.

[04h44] Die Front-Four der 49ers (DL + Aldon Smith) macht immer mehr Terz an der Anspiellinie, und dazu kommen die verzögerten fiesen Hits der blitzenden Linebackers Bowman/Willis: Aaron Rodgers kassiert heute auch Prügel, und vor allem: Ohne Zeit kommen die Packers maximal 2-3 1st downs weit, dann muss wieder gepuntet werden.

[04h37] San Francisco 31, Green Bay 24/Q3 7:16. Angetäuschte Ballübergabe Kaepernicks für einen Running Back, dann staret Kaepernick los, zündet den Nachbrenner und rennt allen auf und davon zum 56yds-Touchdown.

[04h33] San Francisco 24, Green Bay 24/Q3 9:25. Und der nächste Katastrophenkicker nagelt ihn rein: Crosby, oft abgeschrieben, nie abgeschoben. Bei Green Bay fällt nun immer mehr auf, wie schwer sich die „Blind Side“ (ergo LT #74 Newhouse) gegen die Combo Smith/Smith tut. Rodgers kommt mit Improvisation noch durch, aber da ist jedes gewonnene Yard hart erkämpft.

[04h22] Beide Offenses führen sich mit schnellen Punts in die zweite Halbzeit ein; die Packers bringen weiterhin nicht ausreichend Druck auf die Pocket zustande, wollen nun aber offenbar verstärkt blitzen.

[04h16] Interessant ist auch der Split in der Leserschaft: Waren im ersten Spiel vor allem deutsche Leser hier aktiv, sind es seit dem Kickoff der zweiten Partie die Österreicher, die sich fürs Spiel interessieren, obwohl wir mittlerweile halb fünf schreiben.

Zweites Viertel

[03h58] Halbzeit San Francisco 24, Green Bay 21.

Jeder Drive endet in Punkten, auch dieser kurz vor der Pause. Colin Kaepernick ist der Spieler des Tages bisher: Nur 11/23 im Passspiel, aber für 148yds, 2 TD, INT, und 11 Scrambles für 107yds. Kaepernick läuft wieder einmal sehr schnell los, aber wie der Mann sich aus einer scheinbar kollabierenden Pocket mit einem 30yds-Lauf rauszwirbelt, hat was. Wenn das so weitergeht, ist heute Vicks QB-Scramblerekord in Gefahr (176yds irgendwas).

San Francisco dominierte die Partie in Sachen Ballbesitz (22min zu 8min) Spielzügen (48 zu 20), und Yards (313 zu 152), führt aber nur mit 3 Punkten. Gründe dafür: Der INT-Returntouchdown des Sam Shields, und die Strafenorgie gegen die Niners: 6 Penaltys für 64yds.

[03h42] San Francisco 21, Green Bay 21/Q2 2:39. Humorlose Anwort der Packers: 6 Plays, 80yds, TD. Rodgers 3/3 für 45yds, mit zwei großartigen Pässen in enge Wurfbahnen für WR #89 James Jones. Rattenscharfe Bälle auf beiden Seiten, und wir haben einen Shootout, der an Unterhaltungswert mit DEN-BAL mithalten kann.

[03h36] Nach dem Taunting war es „nur“ ein versetztes 1st-and-10 und kein 1st-und-25, weil Kaepernick sich unsportlich gegenüber dem Gegner verhalten hatte. Hätte er es vor oder gegen die Refs gemacht, wäre es 1st-und-25 gewesen. #wiederwasgelernt

[03h34] San Francisco 21, Green Bay 14/Q2 5:26. Eins muss man Kaepernick lassen: Diese Pässe haben ästhetischen Mehrwert. Der zweite TD-Pass für WR #15 Crabtree war optisch minimum zwei Touchdowns wert. Sensationell, nur zwei Downs nach einer überflüssigen Strafe seinerseits wegen „Taunting“ (Gegner-Verarsche).

[03h25] Turnover coming quick: Rodgers (bis dahin 2/6 für 51yds) geht im dritten Down tief, aber dort, wo der Ball landet, steht meilenweit nur CB #25 Tarell Brown, der Ball abfängt und noch dazu sehenswert returniert. Hat Rodgers den um 15m überworfen oder wollte er ins Niemandsland werfen?

[03h17] San Francisco 14, Green Bay 14/Q2 10:59. #15 Crabtree auf einer „Cross“-Route und kein Linebacker auch nur in unmittelbarer Nähe. Crabtree kann die 13yds durchlaufen. So was nennt man dann „underneath“.

[03h13] Craziness geht weiter: Punt, Fumble des Punt Returners #10 Jeremy Ross (hehe, #10 in fumbelt in San Francisco in den Playoffs nen Punt?), SF übernimmt an der GB 9, und so wie die beiden Teams da auftreten, bleibt es nicht der zweite und letzte Turnover.

Erstes Viertel

[03h02] San Francisco 7, Green Bay 14/Q1 0:29. Fantastischer Catch von WR #89 Jones, und im nächsten Play geht der neueste RB DeJuan Harris über die Mitte und einen verarschten Justin Smith durch zum TD.

[02h51] Und weiter geht es mit Runde 2. Preview habe ich hier verfasst. Spielstand bisher Kaepernick-mäßig 7-7: INT-Return Shields und 20yds-Scramble Kaepernick.