NHL-Preview 2013: Eastern Conference

Die NHL-Saison ist schon am Samstag mit vollen Stadien losgegangen. Die Preview kommt mit leichter Verspätung, aber das soll uns ja nicht davon abhalten, uns langsam in die Saison reinzufräsen. Den Lockout habe ich nur beiläufig verfolgt. Der „sportliche“ Teil der Offseason ging ohne die ganz massiven Spielerwechsel über die Bühne, und auch auf Front-Office Ebene war es bis zum Schocker in Toronto (more on that gleich) vor zwei Wochen relativ ruhig geblieben. Das Tolle an dieser NHL-Saison: Es gibt nur 48 Spiele pro Team. Sprich: Zum Zeitpunkt Mitte Jänner 2013, also heute, sind noch alle Teams voll im Playoffrennen. Mehr potenzielle Überraschungsteams in den Playoffs. Mehr potenziell folgende Playoff-Upsets.

Genug der Vorrede.

Der NHL-Osten ist gekennzeichnet von einer auf hohem Niveau ausgeglichenen Atlantic Division (nicht nur geographisch vergleichbar mit der NFC East im Football), einer Northeast Division mit drei kanadischen Franchises, die seit Jahren um den Anschluss kämpfen, und dem Problemfall Southeast Division mit den kränkelnden Florida-Teams und einer Mannschaft (Washington), die über Jahre alles in Grund und Boden spielte. Die Conference gilt in der Spitze als herausragend besetzt, verlor in den letzten Jahren aber etliche Stanley Cups.

Als Gesamtes gilt die Eastern Conference als größere Wundertüte als die klarer strukturierte Western Conference, aber die Stanley Cups staubte in den letzten Jahren vornehmlich der Westen ab.

Atlantic Division

Sidney Crosby - ©Wikipedia

Sidney Crosby – ©Wikipedia

Die aufregendste Division in der NHL, die letztes Jahr vier Teams in die Playoffs brachte, und von der auch dieses Jahr wieder viel Feuerpower zu erwarten ist. Favorisiert sind die Pittsburgh Penguins, im Vorjahr in einer nichts anderes als fantastischen Playoffserie an Philadelphia gescheitert, aber unter Coach Dan Bylsma wie jedes Jahr wieder vorne erwartet. Die Superstars sind natürlich die Angreifer Sidney Crosby und Evgeni Malkin, wobei die Offense trotzdem ein paar Fragezeichen mehr als gewohnt aufweist, was am Abgang von Jordan Staal (dritte Linie) liegt; der nach einem fetten Vertrag lechzende Staal wurde zu seinem Bruder nach Carolina abgeschoben und durch den im Gegenzug geholten defensiv stärkeren C Brandon Sutter ersetzt, den angedachten neuen Ankermann der dritten Linie.

Sofern Crosby nach langwierigen Gehirnerschütterungs-Symptomen wieder bei 100% ist, verschiebt sich der Knackpunkt bei den Pens wie immer in die Defensive. Goalie Fleury gilt als Risikofaktor und Hauptgrund für das schnelle Playoff-Aus 2012, weswegen man G Vokoun als Notnagel einkaufte. Bylsma versucht zudem, junge Verteidiger wie Rookie Pouliot langsam ans Team heranzuführen.

Eine Zukunftsträchtige Mannschaft stellen die Philadelphia Flyers, ein Team, das viel landesweite Resonanz mit ihrem attraktiven Spiel bekam; letztes Jahr war man noch etwas unreif und flog nach besagtem Playoffsturm über Pittsburgh hochkant in der nächsten Runde raus. Nun ließ man Oldies wie Jagr oder Carle ziehen, da man dem sensationellen Claude Giroux nach dessen Coming Out wohl zutraut, das Team auf seinen Schultern zu tragen. Für die Blueline kaufte man sich den offensivstarken Entwicklungs-„Prospect“ Luke Schenn ein, für das Tor den als wetterwendisch berüchtigten Russen Ilya Bryzgalov. Es könnte also die verletzungsgeplagte Abwehr über Wohl und Wehe entscheiden…

…weswegen man einem Duo aus dem New Yorker Großraum zutraut, sich zwischen Pens und Philly reinzufräsen. Die eigentlich nur mittelmäßig populären New Jersey Devils, jahrelang durch langweiliges Defensiv-Hockey berüchtigt, wuchsen in den Playoffs 2012 über sich hinaus und marschierten durch in den Stanley Cup; Coach Peter DeBoers aggressives Spielsystem scheint angekommen. Die Offensive steht und fällt nach dem Abgang von Zach Parise mit der Laune des Ilya Kovalchuck.

Die New York Rangers kommen aus einer starken Saison und erstem Divisionssieg seit 18 Jahren (inkl. Top-Seed im Osten), zeigten in den Playoffs aber Konditionsschwächen und fielen schließlich im Conference-Finale ausgerechnet gegen die Devils. Der kantige Chefcoach John Tortorella, nie um einen originellen Spruch verlegen, war kurzzeitig sogar in der Kritik, weil seine „blocking shot“-Taktik zu verletzungsgefährdend sei und zum in den Playoffs ausgeleierten Kader beigetragen habe. Als Reaktion fuhren die Rangers eine Jetztodernie-Einkaufsstrategie in der Offseason und verpflichteten u.a. mit Rick Nash aus Columbus einen weiteren superteuren Angreifer. Es ist Tortorellas viertes Jahr; Team und Umfeld sind im „win now“-Modus angekommen – werden die Rangers antworten?

Das Mauerblümchen sind die New York Islanders, ein merkwürdiger Laden mit ihrer Halle weit draußen vor den Mauern der Stadt. Nach jahrelangen Verhandlungen scheint zu Zukunft mit dem nahenden Umzug nach Brooklyn (ab 2015) ins neue Barclays Center der Nets gesichert, weswegen sich man sich wieder aufs Sportliche konzentrieren kann. Seit sechs Jahren war man nicht mehr in den Playoffs, konnte aber in der Zwischenzeit wenigstens den einen oder anderen Top-Pick verpflichten, allen voran C John Tavares, der sich langsam zu etablieren scheint. Probleme sind die insgesamt zu junge und vor allem in der dritten Linie zu dünn besetzt Mannschaft, und das ewige Goalie-Problem: Die extrem teure Granate Rick DiPietro hat seit J-a-h-r-e-n mit Knieproblemen zu kämpfen, und der als Ersatz verpflichtete G Nabukov gilt als bestenfalls Mittelmaß. Fazit: Von dieser jungen Mannschaft erwartet dieses Jahr niemand Wunderdinge.

Northeast Division

Die „Kanadier“-Division mit drei großen, traditionellen kanadischen Franchises, dem sehr Kanada-nahen Buffalo, und als politischem Außenseiter den Boston Bruins aus Massachusetts. Die Ahornblätter-Franchise Toronto Maple Leafs ist vielleicht die NHL-Franchise schlechthin, der komplette Stolz der Kanadier; eine Franchise, wo immer was los ist, auch wenn seit nun 45 Jahren kein Titel mehr geholt wurde. „Immer was los“ ist ein gutes Stichwort: Völlig überraschend wurde vor zwei Wochen der GM Brian Burke (nicht der von Advanced NFL Stats) gefeuert, der Mann mit einer bewegenden persönlichen Geschichte (sein Sohn hatte sich in der Testosteron-Sportart Hockey als schwul geoutet und war später bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen) und der große Hoffnungsträger, die Leafs wieder in die Spur zu bekommen. Never gonna happen. Die Probleme liegen auf der Hand: Es gibt nur einen guten Center (Grabovski), und die Goalie-Situation ist die schlechteste ligaweit. Da nützen die starken Winger um Kessel auch nix.

Viel Lärm um wenig Ergebnisse gab es zuletzt auch bei der „anderen“ großen kanadischen Franchise, den Montreal Canadiens (im Volksmund: „Habs“) aus einem kulturellen Schmelztiegel mit vielen Interessensgruppen. Das musste letztes Jahr Interimscoach Randy Cunningham erfahren, der nach wenigen Wochen gefeuert wurde, weil er schlecht französisch sprach. Sportlich probiert man seit Jahren, die Abwehr-Probleme zu lösen, die in der zu häufig undisziplinierten Spielweise begannen, aber auch die Goaltender selbst waren nie die sichersten Kandidaten.

Viel ruhiger ist es meist um die Ottawa Senators aus der kanadischen Hauptstadt, wo es im Vergleich zu Leafs und Habs fast schon provinziell zugeht. Die Sens würgten sich letztes Jahr mit einem ausgedünnten Kader in die Playoffs, nur um in der ersten Runde um ein Haar den hoch favorisierten Top-Seed Rangers auszuschalten. In der Offseason wurden viele Moves zur Stärkung der Kadertiefe gemacht, und der „Breakout“-Spieler D Eric Karlsson mit einem fetten Multimillionendollar-Deal gehalten. Man scheint davon ab auf Coach MacLean und sein Entwicklungstalent zu vertrauen, denn wenn man sich die Stürmer ansieht, sind da brutal viele junge Leute ohne viel NHL-Erfahrung mit dabei.

Nicht Fisch, nicht Fleisch waren zuletzt die Buffalo Sabres mit dem österreichischen Stürmer Thomas Vanek – die Glanzzeit der Sabres mit mehreren Türklopfern zum Stanley Cup scheint vorbei. Die Moves in der Offseason deuten auf ein Eingeständnis hin, dass man sich Schönspielerei nicht mehr leisten kann, dafür aber versucht, sich eine zeckigere Spielweise anzulachen, nicht anders ist der Einkauf von Ott aus Los Angeles Dallas zu erklären (Ott ist sowas wie der Gattuso der NHL). Ingredienzien in der Defensive sind da: G Ryan Miller ist trotz einiger Zipperlein in den letzten zwei Jahren immer noch ein gefürchteter Mann, dem man in den Playoffs aufgrund seiner immensen Erfahrung jederzeit zutraut, heißzulaufen. Die Blueline (Blueline = Abwehr) gilt mit vielen Free Agents vom Straßeneck als zu dünn besetzt, aber der Sturm mit der ersten Linie Vanek/Hodgson/Pominville gilt als NHL-Elite.

Favoriten bleiben die Boston Bruins, bekannt durch ihre groß gewachsene, physische Defense. Poster-Boy ist dabei der zirka zweieinhalb Meter große Hüne Zdeno Chara, ein Riese von Mann, der auch als taktisches Mittel im Sturm eingesetzt wird. Ebenso wertvolles Mitglied der Abwehr ist ein Deutscher: Dennis Seidenberg. Goalie Tim Thomas, der Hero vom Stanley Cup 2011, wird dieses Jahr zwar „aus persönlichen Gründen“ aussetzen, aber der finnische Backup Tuukka Rask gilt als grundsolider Ersatzmann. Auch der Angriff der Bruins ist geprägt von körperlicher Wucht und schnellen Skatern. C Patrice Bergeron und den blutjungen Right Winger Tyler Seguin in Aktion zu sehen, gehört optisch zu den spektakuläreren Dingen in der NHL.

Southeast Division

Schließlich die Staffel mit eher überschaubarer Qualität, Southeast Division, die sich letzte Saison überraschend die Florida Panthers aus Miami schnappten. Von einer Wiederholung des Husarenstücks ist nicht auszugehen, da das Phänomen „Regression zur Mitte“ zuschlagen sollte: Florida hatte letztes Jahr extrem viele knappe Siege und ein negatives Torverhältnis! G Theodore hatte ein starkes Jahr, aber er wird nicht jünger und war schon in der Vergangenheit nicht mehr als ein Wandervogel, in der Abwehrreihe gab es mit Garrison einen wichtigen Abgang. Für den zuletzt lauen Sturm kommt mit dem immer noch jungen Peter Mueller Verstärkung und alle schwärmen von ihm, aber Muellers Karriere ist von Gehirnerschütterungen durchzogen.

Die zweite Florida-Franchise, die Tampa Bay Lightning, haben seit 1-2 Jahren einen Aufschwung, und daran sind nicht nur die endgültig geklärten Besitzverhältnisse oder die Einstellung von GM-Legende Steve Yzerman „schuld“. Es ist vor allem der Versuch des attraktiven Offensivspiels um den jungen Center Steve Stamkos (2012: 60 Tore!). Die Bolts scheiterten an ihrer absurden Defense (281 Gegentore), weswegen Yzerman gleich mehrere Moves wagte: G Lindstrom aus Tennessee geholt, dazu für die „Blue Line“ (=Abwehr) Carle und Salo. Auch der Sturm ist trotz Stamkos noch nicht restlos von Fragezeichen befreit: Altstar Martin St. Louis hat nicht mehr viele Jahre im Tank, und trotz des Einkaufs von Winger Benoit Pouilot gilt spätestens die dritte Linie als extrem ausgedünnt.

Ein dark horse könnten die Carolina Hurricanes sein. 2012 war enttäuschend, keine Frage, aber man zeigte am Ende Aufwärtsschwung und wirbelte danach die Offseason durcheinander. C Jordan Staal kam für teures Geld aus Pittsburgh und soll mit Bruder Eric den Sturm in der ersten Linie formen; ebenso neu ist der umstrittene Flügelmann Semin (aus Washington). Schwachpunkte bleiben die Zonenverteidigung in der Defense und die dritte Line im Angriff (C Sutter wurde im Zuge des Staal-Trades an Pittsburgh weitergegeben).

Die einzige kanadische Franchise der „Southeast“ Division ist eine geographische Anomalie: Die Winnipeg Jets, formerly known as Atlanta Thrashers, verharren erstmal noch als Überbleibsel früherer Jahre in dieser Staffel, gelten aber (wegen der vielen Flugstunden?) als enorm auswärtsschwach. Das Debütjahr in der neuen Heimat 2012 verlief durchwachsen, und man blieb auch in der Offseason recht passiv: C Jokinen ist neu, und mit Evander Kane wurde der beste Scorer gehalten. Wegen der problematischen Goalie-Situation mit den unkonstanten Pavelec/Montoya traut niemand den Jets etwas zu.

Alexander Ovechkin - ©Wikipedia

Alexander Ovechkin – ©Wikipedia

Alle haben Sorgen – bleiben also die Washington Capitals, die ein wachsweiches 2012 vergessen machen müssen, als man nach frühem Trainerwechsel ein System spielte, das an den Stärken des atemberaubenden Wingers Alexander Ovechkin (mickrige 65 Scorerpunkte) gepflegt vorbei arbeitete. Neuer Cheftrainer ist Adam Oates, der Ovechkin wieder in den Mittelpunkt stellen will; Unterstützung kommt vom neuen Center Mike Ribeiro, aber daneben gibt s Fragezeichen: Bei Backström geht niemand davon aus, dass er 100% fit sein wird, und mit Semin wurde ein wichtiger Flügelstürmer aus Vertragsgründen ziehen gelassen; man mixe die anhaltenden Goalie-Sorgen mit rein, und Washington ist prädestiniert, nach einer oder zwei Playoffserien rauszufliegen – mal wieder…

9 thoughts on “NHL-Preview 2013: Eastern Conference

  1. Toller Vorschaubericht, ganz großes Kino. Bei den Leafs ist dazu zu sagen, dass der Zeitpunkt der Entlassung von Burke überrascht, aber die Entlassung selbst nicht. Das Goalie Problem wurde nur mit Flops angegangen, vielleicht kommt ja jetzt Luongo noch (aber für wen?). Abwehr? Der Komisarek Deal konnte nie gut gehen, und deswegen war die Blue Line nie besser als Durchschnitt. Und bei den Centern war hinter Grabowski nix. steckel und McClement sind ncht die Antwort, Bozak und Connolly ohne Impact auf die erste und zweite Reihe. Schade um Burke, aber Mund abwischen und hoffen, dass es mit dem nächsten GM besser wird.

    Zur Conference Struktuierierung. Ich finde den Osten klarer mit Pittsburgh, Boston, N.Y. Rangers und Caps in der Spitzenposition. Im Westen ist es für mich viel enger, zwischen Kings, Sharks, Nucks und Blackhawks ist nicht viel Unterschied, und den Blues und Red Wings traue ich durchaus auch ein Wörtchen mitzureden zu.

    Wir werden sehen..

  2. Da bekommt man doch glatt Lust mal wieder bei der NHL reinzuschauen. Wenn da nur nicht diese blöde Auto Renewal des GameCenters wäre…

  3. Tolle Vorschau. Zu den Sabres: Also ganz so negativ wie du sie beschreibst sehe ich sie nicht. Der Move für Ott scheint jedenfalls sehr richtig gewesen zu sein – hab das gestrige Spiel gesehen und das hat man von den Sabres die letzten 2 Jahre nicht gesehen, wie sie da physisch dagegen gehalten haben (und grade gegen die Flyers, die ein absoluter Angstgegner sind). Wenn das so weiter geht halte ich die Mannschaft für sehr gefährlich und jedenfalls für eine Überraschung gut. Mal schau´n, in 2 Stunden geht´s weiter.

  4. Hallo,
    welche Spiele kann man mit dem Gamecenter sehen und wie funktioniert die Geschichte mit „Auto Renewal“? Danke.

  5. Man kann alle Spiele damit schauen.

    Auto Renewal heißt das sich das „Abo“ zu Beginn der nächsten Saison automatisch verlängert. Das will man ja aber vielleicht gar nicht aus diversen Gründen. Wäre auch kein Thema wenn man das mit einem Klick unterbinden könnte. Dem ist aber nicht so, laut der Seite ist ein Anruf bei der Hotline erforderlich.

    Was mich an der Auto Renewal Sache zunehmend verwirrt, ist die Tatsache das in Bedingungen des NBA League Pass und des NFL Game Pass auch die Rede von Auto Renewal ist. Diese beiden nutze ich nun nicht das erste mal und mir ist bei keinem der beiden eine Auto Renewal widerfahren. Kann natürlich sein das das bei der NHL anders gelebt wird. Das weiß ich leider nicht. Vielleicht äußert sich dazu noch mal jemand mit eigenen Erfahrungen (korsakoff?). Ich wäre jedenfalls dankbar für etwas Erhellung.😉

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