Gedanken zum Champions League-Endspiel 2013

Es war ein geiles Spiel. Instant Classic ist vielleicht die richtige Beschreibung. Es war so wie fast alle der letzten Bayern-Endspiele in der Champions League: Alle anderen sind längst vergessen. Die Bayern-Finals aber sind Legenden, im Guten wie im Schlechten. Für den FC Bayern war es diesmal wieder Geschmacksrichtung „guter Ausgang“, und der Sieg war verdient. Die ersten 20, 25 Minuten waren geprägt von Unkonzentriertheit, das Team war nervös, irgendwas stimmte nicht. Dortmund spielte aggressiv, aber es war klar, dass diese Pace keine 90 Minuten halten würde. Bayern berappelte sich spätestens nach einer halben Stunde, und spätestens zum Ende der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Halbzeit zwei gehörte zum überwiegenden Teil dem FCB, der dann auftrat wie der FBC 2012/13.

Das Endspiel war fassungslos intensiv, ein Kampf auf Biegen und Brechen, und beide probierten selbst konditionell schwer angeknockt, in der Schlussphase nach vorne zu spielen. Offenes Visier in einem Spiel, in dem sich der deutsche Fußball in fantastischem Zustand präsentierte. Es gab selbst im italienischen Fernsehen nur Lobeshymnen auf das Spiel, auf beide Mannschaften; Arrigo Sacchi ist bekannt dafür, dass er offensivstarke Mannschaften gerne rühmt, aber so leuchtende Augen habe ich bei Sacchi (der mit Milan in den 80ern und 90ern einen ähnlichen und für Italien revolutionären Fußball spielen ließ) noch selten gesehen.

Es tut auch ganz gut, nach den herzzerreißenden Endspielpleiten der letzten Jahre mal wieder auf der Sonnenseite zu stehen. Sagt, was ihr wollt, aber sagt nicht, dass der Bayern-Fan nicht leidensfähig sein muss. Gibt es irgendwelche Mannschaften, die zwei so brutale Endspielpleiten kassierten wie Bayern anno 99 und 2012? Ein finanzieller Kollaps eines Clubs ist größtenteils eigenverschuldet, aber wenn die Bälle statt ins Tor nur an den Pfosten gehen und der Gegner zwei seiner drei Chancen verwertet, bist du machtlos.

Heynckes geht nun zum zweiten Mal nach 1998 direkt nach einem CL-Sieg mehr oder weniger unfreiwillig von Bord. Er kann es mit erhobenem Haupt machen. Ich zog schon in den letzten Wochen meinen Hut, hatte dem FC Bayern diese Saison nicht zugetraut. Wo liegt der FC Bayern von 2012/13 im Ranking der Allzeitgrößen? Sicherlich einen Zacken unter dem FC Barcelona von 2010/11, aber das ist keine Schande. Vielleicht noch knapp unter dem ungekrönten FC Barcelona von 2009/10. Aber danach? Ich sehe zumindest den dritten, eher den zweiten Platz unter den besten Mannschaften der letzten 10, 15 Jahre.


Ich habe es schon oft geschrieben, aber noch mal: Respekt an Dortmund. Es gibt wenige Mannschaften, für die ich mich mehr begeistern konnte als für dieses Team, das Klopp in den letzten drei, vier Jahren dort gezimmert hat. Fantastisch. Reus machte zum Beispiel wieder eine gigantische Partie. Das ist kein Spieler für einzelne Angriffs-Aktionen, für zwei, drei Episoden im Spiel á la Ronaldo. Reus ist einer, der in jeder Aktion einen Fuß mit drin hat. Wie viel hat Reus gekostet? 17 Millionen? Das ist Schnäppchen hoch drei.

Dortmund war nicht weit weg. Man hatte den FC Bayern näher an der Wand als alle anderen bisher – der BVB zeigte, was eh schon alle wussten: Er stand völlig zurecht im Endspiel, als unbestritten zweitbestes Team der Welt. Das muss dich als Fan stolz machen; es freute sogar mich insgeheim, obwohl ich zwischendurch Angst vor einer dritten Finalpleite en suite haben musste. Dass es am Ende für Schwarz-Gelb nicht ganz für oben reichte, lag an Kleinigkeiten – und wir wissen, wie viel reinstes Spielglück bei so wenig Qualitätsunterschieden mit dabei ist.

Die Bayern-Tore waren endspielwürdig. Das 1:0 eine feine Aktion der Mannschaft, Ribery für Robben, der Torwart Weidenfäller ausspielte und für Mandzukic quer legte; es war etwas dilettantisch verteidigt von Dortmunds Abwehr, insbesondere Hummels, und nur Schmelzer (?) ging konsequent mit. Italiens Studiopundits gaben Weidenfäller Mitschuld am Gegentreffer, aber ich bin anderer Meinung: Kriegt der Mann den Zeh zwei Zentimeter weiter zum Ball, fälscht er ihn ungefährlich ab und alles ist paletti. Das 2:1 war eine famose Individualleistung Robbens, deren Genialität man erst in der Zeitlupe erkennt und zu schätzen lernt. Erneut: Zu passive Verteidigung, und wieder kann man Hummels hinterfragen. Überhaupt Hummels: Ich sehe den Mann nicht so schlecht, aber Sacchi dachte laut darüber nach, ob Hummels in irgend einer anderen europäischen Spitzenmannschaft Starter wäre – und bekam keine Antwort.

Es bleibt ein einziger Wermutstropfen, der mich noch beschäftigt: Lewandowski. Ich glaube, Henry war der letzte Stürmer, den ich so abgöttisch geliebt habe wie Lewandowski, und dürfte ich dieses Jahr den Goldenen Ball für den Weltfußballer ausgeben, ich würde ihn Lewandowski geben, nicht Ribery, Robben oder Schweinsteiger. Für so grandios halte ich das, was dieser Angreifer fabriziert. Aber was er sich gestern in der Schlussphase leistete, trieb mir ein ganz tiefes Schlucken in den Hals. Es passiert immer wieder, dass Spieler im Affekt ungehalten auf eine Provokation reagieren. Ribery ist ein Chaot. Suh wie provoziert wie kein zweiter. Zidane ist ein Wahnsinniger. Bei denen jungs weißt du, was du bekommst. Lewandowski aber hatte drei Sekunden zum Nachdenken, und er tat es trotzdem (Tritt auf Boatengs Knöchel). Ich halte die Aktion nach der Aufzeichnung noch immer für Absicht, und ich kann es nicht fassen. Gegen einen am Boden liegenden Gegner bei Bewusstsein absichtlich nachzutreten, ist schändlich, und trübt mein Bild von diesem bisher als astreinen Sportsmann wahrgenommenen Spieler doch beträchtlich.

Lewandowski kündigte (via Heynckes) bei Sky und (via Teamkollege Hummels im Interview) auch im italienischen Privatfernsehen mehr oder weniger direkt einen „baldigen“ Wechsel zum FC Bayern an. Will ich Lewandowski, den Stürmer, im Bayern-Dress sehen? Immer. Den Treter? Hmm… Vielleicht komme ich drüber hinweg. Erstmal ist Erholung von der Siegesfeier angesagt.

11 Kommentare zu “Gedanken zum Champions League-Endspiel 2013

  1. Hurra, ich freu mich für die Bayern, wer hätte das gedacht, war nicht immer so… 😉
    Die Zeitlupe von dem Lewandowski Tritt hab ich mir ebenfalls fassungslos angesehen und mir gingen die gleichen Gedanken durch den Kopf… 😦

  2. Ich finde es schade, korsakoff, dass du die 2 roten Karten für die Bayern (Dante, Ribery) mal so eben einfach unterschlägst und nur die der Dortmunder erwähnst. So objektiv schätze ich dich normalerweise immer ein.

    Die zweite Halbzeit war mitnichten so dominant wie man es vom FCB aus 12/13 kennt. Sie waren einen TIcken besser, weswegen der Sieg in Ordnung geht und verdient ist, aber von
    „Halbzeit zwei gehörte zum überwiegenden Teil dem FCB, der dann auftrat wie der FBC 2012/13.“
    kann nicht die Rede sein.

    Dortmund hat die Bayern quasi am Ende eingeladen, mit einer dilettantischen Verteidung, wie ich es aus der Kreisliga kenne. Subotic und Hummels in der Phase ganz schwach.

  3. „Die Zeitlupe von dem Lewandowski Tritt hab ich mir ebenfalls fassungslos angesehen und mir gingen die gleichen Gedanken durch den Kopf… :(“

    Witzig…vorher hätte es 2 klare Platzverweise geben müssen, aber der Bayernfan sieht „nur“ den einen des Dortmunders 😀

    Die Szene mit Lewandowski habe ich mir auch öfters angeguckt. Wenn er wirklich etwas machen wollte, hätte er sein Gewicht dann nicht auf seinen hinteren Fußballen gelegt? Er stand doch noch auf Zehenspitzen, weil er zwischen den Füßen eingeklemmt war.

    Egal, wurscht. Lässt man die eine rotszene von Ribery und die eventuelle rotszene von Lewandowski weg, und man lebt jetzt einfach mal mit der nicht gegeben gelbroten für Dante, dann geht für mich das Ergebnis schon in Ordnung.

    Ich hatte schon damit gerechnet, dass der BVB abgeschossen wird. Aber dafür hat Bayern zu Beginn einfach mit zu viel Respekt gespielt.

    1:2 …ist ok. Weiter gehts. #EchteLiebe

  4. Ich war gestern bei der Szene von Lewandowski auch fassungslos. Eben weil ich sie genauso gesehen habe wie du…
    Eine Tätlichkeit im Affekt… okay ist der falsche Ausdruck, aber für mich guckt er nach unten, denkt nach und tritt dann zu und DAS ist für mich wirklich asozial.
    Riberys Aktion ist auch dunkelgelb, der Schiri war wohl aufgrund des frühen Zeitpunkts, vllt eines schlechten Blickwinkels und der übertriebenen Reaktion des Gegenspielers (Lewa??) nicht bereit Rot zu zeigen.
    Dante hätte wohl eine gelbe Karte gesehen, hätte er noch keine gehabt. So hat es der Ref bei der ‚einfachen‘ Bestrafung gelassen; ob das so berechtigt ist, ist die andere Frage…

  5. Das Spiel war auf jeden Fall erste Sahne, der Sieg auch klar verdient und zu den rotwürdigen Aktionen beider Teams ist auch schon genug gesagt wurden, aber es ist dann doch immer wieder interessant zu sehen, was Bayern Fans als „Leiden“ ansehen. Klar die beiden Finalniederlagen waren schmerzlich, aber da fehlt einfach die Relation: Serien- und Rekordmeister, zigmal Pokalsieger, in der CL eigentlich immer vorne mit dabei, sogar einmal Sieger zwischen besagten 1999 und 2012, dazu immer wieder die besten Spieler der Liga (in letzter Zeit sogar der Welt, oder zumindest Toptalente) aufgekauft und teilweise versauern lassen. Über einen Bruchteil davon würden sich 95% der Fans anderer Vereine die Nase abfreuen. Naja, das hast du wahrscheinlich auch schon hundertmal gehört, aber ich wunder mich einfach immer wieder über die Definition von Leiden von Bayernfans. Da musste ich einfach was zu sagen…

  6. Ich gönne Bayern den Titel auf jeden Fall. Sie haben mit Abstand die beste Saison aller Zeiten gespielt. Ich bin stolzer Dortmunder. Aber ich denke, dass Bayern dieses Spiel hätte höher gewinnen müssen. Sie haben nicht ihr Spiel, wie gegen Barca und Juve aufgezogen. Sie waren von Anfang an zurückhaltender. Ob das jetzt am zu Beginn taktisch guten Pressing von Dortmund lag, wage ich zu bezweifeln. Sie hatten mehr Respekt, als sie hätten haben müssen. Von den tatsächlichen Spielanteilen ist das 1:2 aber wohl das korrekte Ergebnis.
    Und ich denke es war wohl auch eines der spannenderen Endspiele.

    Bayern hat endlich seinen Pokal, und der BVB die Anerkennung der ganzen Welt und vor allem auch von anderen großen Fußballspielern 😉 (siehe Twitter)

    Wäre allerdings enttäuscht, wenn Stuttgart am nächsten WE nicht abgeschossen wird…den Rüpelverein kann man ruhig komplett plattmachen.

  7. @Poohdini

    Ich finde es schade, korsakoff, dass du die 2 roten Karten für die Bayern (Dante, Ribery) mal so eben einfach unterschlägst und nur die der Dortmunder erwähnst. So objektiv schätze ich dich normalerweise immer ein.

    Das wäre dann problematisch, wenn die Intention des Lewandowski-Absatzes eine andere wäre. Es geht nicht darum, gelbe und rote Karten zu fordern, sondern der Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. Enttäuschung, dass einer meiner Lieblingsspieler (mehr: Lieblingssportler) die schändlichst mögliche Aktion im Sport – Tritt auf einen am Boden liegenden Gegner – beging. Das ist verabscheuenswert, und, wenn ich das Zitat von Martin mal übernehmen darf, asozial*.

    Ich habe damit ein echtes Problem und ich weiß nicht, ob ich diesen Moment in meiner Wahrnehmung des Gesamtpakets „Lewandowski“ jemals werde ausblenden können. Und es ist zumindest für mich ein großer schwarzer Fleck auf dem ansonsten astreinen Bild, das Borussia Dortmund über die letzten Jahre abgab.

    *ich wollte so weit nicht gehen, aber ehrlicherweise trifft die Vokabel den Kern

  8. Die zweite Halbzeit war mitnichten so dominant wie man es vom FCB aus 12/13 kennt. Sie waren einen TIcken besser, weswegen der Sieg in Ordnung geht und verdient ist, aber von
    “Halbzeit zwei gehörte zum überwiegenden Teil dem FCB, der dann auftrat wie der FBC 2012/13.”
    kann nicht die Rede sein.

    Gemessen an der Qualität des Gegners war die Bayern-Vorstellung schon schwer beeindruckend. Ich weiß nicht, wie viele andere Mannschaften dazu in der Lage wären. Ich fürchte, vielen ist in all dem Understatement nicht bewusst, wie gut Borussia Dortmund ist.

  9. aber es ist dann doch immer wieder interessant zu sehen, was Bayern Fans als “Leiden” ansehen. Klar die beiden Finalniederlagen waren schmerzlich, aber da fehlt einfach die Relation: Serien- und Rekordmeister, zigmal Pokalsieger, in der CL eigentlich immer vorne mit dabei,

    Kommt drauf an, wie man „Leiden“ definiert. Das verlorene CL-Finale 2012 und die Umstände drum herum haben mir zumindest das Herz zerbrochen und ist auch durch den Titelgewinn dieses Jahr nicht wiedergutzumachen. Und dieses CL-Finale 2012 ist mit gehörigem Abstand nur die zweitübelste Niederlage in der Vereinsgeschichte. Man zeige mir einen Club, der ähnliches behaupten kann.

    Klar ist eine solche Pleite im Falle FC Bayern nicht existenzgefährdend, und natürlich kann man damit rechnen, dass der FC Bayern im nächsten Jahr wieder irgendwo in der Phalanx der Titelanwärter mit dabei sein wird, aber das ist nicht der Punkt: Die Champions League ist unter vielen Gesichtspunkten der vielleicht beste Wettbewerb überhaupt, und eine Endspielqualifikation ist immer auch zu einem beträchtlichen Teil ein Geschenk. Du kannst alles richtig machen, das beste Team der Welt zusammenstellen, aber das garantiert dir keine Finalteilnahme. Wenn du es dann noch unter so katastrophalen Umständen verlierst, ist das IMHO mit einem Schalke 2001 oder Nürnberg 1999 vergleichbar. Auf einem höheren sportlichen Level, zugegeben, aber das Feeling ist ein ähnliches – bei mir zumindest.

    Ich bin nicht Bayern-Fan, um jedes Jahr mit 20 Punkten Vorsprung die Meisterschaft oder jedes Jahr die CL zu gewinnen. Ich bin Bayern-Fan wegen Spielen wie dem CL-Viertelfinale vor ein paar Jahren gegen Manchester oder CL-Semifinale letztes Jahr Madrid oder CL-Finale dieses Jahr. Enge, intensive Spiele, in denen du permanent den K.O. befürchten musst und gleichzeitig ein gutes Gefühl ob der „eigenen“ Leistung hast. Wenn damit das Ausscheiden einhergeht – bitte. Das Erlebnis zählt. Mitfiebern, mitleiden. Das mag man „Erfolgsfan“ nennen oder nicht. Es gibt sicher Bayern-Fans (oder Bayern-„Fans“), die anders denken. Fix ist nur: Die Glotze wird bei sich abzeichnender Niederlage nicht ausgeschaltet, und das Stadion wird auch keine Sekunde vor Abpfiff verlassen 😉

  10. Auch als Fußballfan, der den Bayern nun wirklich nichts abgewinnen kann, muss man vor dieser Leistung in der Champions League und der Liga in dieser Saison einfach Respekt zollen. Verdienter Sieg einer großen Mannschaft! Und ganz ehrlich: Auch wenn der Name Louis van Gaal nach außen hin ein Reizwort für die Bayern-Verantwortlichen ist (und auch ich ihn als Bayern-Trainer nicht mochte) – ER hat den Grundstein gelegt.

    Eine Diskussion über die nicht gegebenen Platzverweise auf beiden Seiten ist einfach nur müßig und sich an der Lewandowski-Szene hochzuziehen für mich ebensowenig nachvollziehbar. Zumal die Bayern immer Spieler in der Mannschaft hatten, die gut austeilen und provozieren konnten. Wenn es danach gehen müsste, dürfte so mancher Fan des FCB auch einen VanBommel oder Effenberg nie in der Mannschaft gehabt haben wollen. Der Froooongk lässt sich ebenfalls ganz gern provozieren und über so manche Wehleidigkeit von Robben muss man wohl nicht ernsthaft diskutieren.

    Zum Thema „Leidensfähigkeit von Bayern-Fans“ hab ich mich hier schon mal geäußert. Dieses Mal nicht noch mal. Denn eines möchte ich ganz bestimmt nicht: Wasser in den Wein der Freude über diese grandiose Saison kippen. Diese Freude sollen die Bayern-Fans hier im Board auch wirklich genießen können. Herzlichen Glückwunsch !

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