Monday Night Football, #2: Cincinnati Bengals – Pittsburgh Steelers Preview

Wer den Gamepass besitzt und noch keine Ergebnisse kennt: Unbedingt das eine oder andere 19h-Spiel anschauen. Es strotzt nur so an engen Spielen mit spektakulären Entscheidungen. Der spannende zweite Spieltag wird heute mit dem Monday Night Game aus der AFC North abgeschlossen: Cincinnati BengalsPittsburgh Steelers lautet die Ansetzung, die heute ab 02h30 bei SPORT1 US übertragen wird. Es ist das Wiedersehen von OLB James Harrison mit seinen ehemaligen Kameraden aus Pittsburgh. Harrison war in der Offseason in einem nicht wenig beachteten Move die paar Meilen nach Westen gezogen.

Die Auftaktniederlage der Steelers zuhause gegen Tennessee war dabei so verheerend wie überraschend, verursachte sie doch allerhand Kollateralschäden, u.a. die schwere Verletzung von C Maurkice Pouncey, einen der besten seines Fachs. Die jahrelangen Offense Line Probleme der Steelers schienen dieses Jahr endgültig als so was wie gelöst, aber Pounceys Ausfall reißt ein gewaltiges Loch in die Protection für QB Ben Roethlisberger. Der Ersatzmann C Fernando Velasco ist einer, der zuletzt bei den Titans spielte, aber in der Offseason nur wenig Interesse auf dem Transfermarkt generierte.

Velasco wird es gleich zu Beginn mit dem schwerstmöglichen direkten Gegenspieler zu tun bekommen: DT #97 Geno Atkins, eine Naturgewalt von Tackle, der die überragende Defense Line der Bengals anführt. Diese Line erzielte letzte Woche genau null Sacks in Chicago, aber man sollte sich nicht blenden lassen: Wer das Spiel gesehen hat, sah wie Cincinnati immer und immer wieder mit bloß den vier Line-Männern Druck auf die Pocket generierte.

Überhaupt war Cincinnatis Auftaktspiel im Vergleich zum aseptischen Auftritt der Steelers eine ganz andere Klasse: Man kann glaube ich mit Fug und Recht behaupten, dass die Bengals als klar bessere Mannschaft ihr Auswärtsspiel gegen einen nicht schwachen Gegner Chicago verloren. Mitverantwortlich für die Niederlage waren etwas unglückliche Turnovers (u.a. abgefälschte INT), ein freakiges 58yds-Fieldgoal gegen sich sowie zwei tödliche Penaltys (Personal Fouls in kritischen Situationen).

Ansonsten war die Marschrichtung der Bengals klar: Trotz des Ausfalls vom LT Withworth funktionierte die Protection für den jungen QB Andy Dalton einwandfrei, und Dalton wirkte auch um Welten besser als seine verunsicherte Vorjahresversion. Dalton konnte sich seine Männer meist schnell ausgucken und hatte auch bei langen Bällen nicht mehr die eklatanten Präzisionsschwierigkeiten. Die neu angedachte TE-Combo #84 Gresham und Rookie #85 Tyler Eifert sah IMHO vielversprechend aus, aber es gibt immer noch eine nicht zu negierende große Abgängigkeit von WR #18 A.J. Green. Diesen muss Pittsburgh heute Nacht ausschalten, oder es droht die zweite Pleite. Haste Green ausm Spiel genommen, droht nur noch von den Tight Ends Gefahr im Passspiel.

Es spricht einiges für Cincinnati. Sie haben mehr Power im Angriff und eine solidere Defensive Line. Für die Steelers wird es allerdings dann eine Chance geben, wenn einer ihrer oft übersehenen Cornerbacks den WR Green aus dem Spiel nehmen kann. Dann krankt das Offensivspiel immer noch herum. Tja, und vielleicht können die Steelers erneut auf dumme und dümmste Fouls der Bengals hoffen, und eventuell daraus ähnlich wie die Bears Kapital schlagen.

6 Kommentare zu “Monday Night Football, #2: Cincinnati Bengals – Pittsburgh Steelers Preview

  1. Das Spiel entsprach etwa der Vorschau von @korsakoff

    5 Min. vor Ende eine böse Int. in der Endzone Bengals gegen die Steelers. Sargnagel in einem engen 20:10 Score.

    –Def. der Bengals stark, kamen immer wieder durch zu B. Roethlisberger.

    Bengals QB Dalton wurde gut beschützt, konnte etliche kurze und mittlere Bälle an den Mann bringen. Auf tiefe Würfe laue Präzision.
    -viele RB Green-Ellis Läufe – G. Bernard mit 2 TD run.

    Steelers besser in der Offense wie letztes Game, aber noch viel zu tun. Schwacher rush. Nur 2 schöne Drives übers Feld mit einem TD und der Int.
    -Steelers Taylor starke Verteitigung gegen A.J.Green nur 6 catch 41 Yards.

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