NFL 2013/14, Week 6: New England Patriots – New Orleans Saints im Liveblog

Zur Vorschau

  • DEN-JAX.
  • SEA-TEN.
  • NE-NO.
  • SF-ARI.

[01h47] Endstand New England Patriots 30, New Orleans Saints 27.

Die drittletzte ungeschlagene Mannschaft der NFL-Saison 2013/14 ist gefallen, und sie ist in dramatischer Art und Weise gefallen. Es war ein nicht mehr für möglich gehaltenes Comeback der Patriots, deren zwei vorherige Angriffsserien wirklich schwach waren. Aber wie es heute so ist in der NFL: 73 Sekunden sind selbst ohne Timeouts eine lange Zeit. Bradys letzter Drive war so easy money, dass er schon vorher zwei echte Chancen zum Touchdown hatte. Am Ende musste die Entscheidung 5sek vor der Schlusssirene fallen. Da werden sich einige Leute in Foxboro ärgern, nicht bis zum Schluss im Stadion geblieben zu sein.

Insgesamt eine starke Leistung der Patriots: Die Offense hat ihre nicht weg zu diskutierenden Probleme und ihr geht jegliche Explosivität ab, aber solange Brady die Zeit von seiner Offense Line bekommt, gibt es immerhin die kleinen Raumgewinne und wenige grobe Fehler (aka Turnovers). Problem bleiben die Drops, und weil es Individualfehler sind, weiß ich nicht, inwiefern diese zu beheben sind.

Die Defense der Pats machte heute vieles richtig: Sie schien bis zur Verletzung Talibs den Schlüssel gefunden zu haben, um New Orleans zu stoppen. Ich kann nicht 100%ig sagen, durch welche Schemes – das müssen All-22 Studien zeigen – aber ein wesentlicher Teil schien gewesen zu sein, dass Talib TE Graham (heute ohne Catch) im Alleingang auszuschalten vermochte. Nach der Verletzung hatten die Pats eine zeitlang Schwierigkeiten, aber sie erfingen sich.

New Orleans muss nicht unbedingt bange sein: Die Offense funktioniert, wenn auch heute ein WR Colston und auch ein RB Sproles recht sporadisch eingesetzt wurden. Die Defense funktioniert immer dann, wenn massivere Blitzes kommen. Gegen die allermeisten Mannschaften reicht das, und es hätte um ein Haar auch heute gereicht.

[01h38] Krasse Schlussphase vor relativ gelichteten (!) Rängen in New England: Brady führt einen wilden Drive das Spielfeld runter, der erneut nicht fehlerfrei ist (2x leicht Edelman unterworfen), aber meine Fresse: 10sek vor Schluss, Brady zaubert einen fantastischen Wurf in die linke Ecke der EndZone, wo WR #85 Kenbrell Thompkins das Ei runterholt, und… nicht droppt. New England geht 30-27 in Führung und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gewinnen.

[01h35] Noch ein Stop, mit 1:13 kriegt Brady die dritte Chance. Keine Timeouts mehr.

[01h28] Erster Pass, tiefer Ball, relativ einfache INT für CB #28 Keenan Lewis. 2:16 to go. Brady nimmt’s stoisch zur Kenntnis.

[01h26] NE 23, NO 27/Q4 2:24. Brady kriegt eine weitere Chance, und hat noch viel Zeit (plus ein Timeout).

[01h21] Schwache Serie für New England: 4 Versuche, vier Yards werden gewonnen. Wenigstens zwei Drops. Turnover on Downs. Das war ein Minibeschrieb der Charakteristika dieser Offense über einige Strecken dieses Jahr.

[01h18] NE 23, NO 24/Q4 3:29. 34yds-Pass für WR #84 Kenny Stills im 3rd-und-20. Stills in enger Doppeldeckung. Die Combo #37 Dennard und #28 Gregory war eigentlich in Position gewesen.

[00h57] NE 23, NO 17/Q4 8:42. Die Patriots nutzen alle ihre Runningbacks, aber ohne Passspiel kommste eben nicht in die EndZone.

[00h53] INT für CB #25 Arrington in der RedZone der Saints. Ich bin einigermaßen überrascht, da ich die PlayClock schon auf 0:00 gesehen hatte. Brees wollte ein Timeout nehmen, aber die Refs übersahen dieses. Normalerweise werden Plays ja abgepfiffen, wenn die PlayClock auf null ist, aber wir wissen ja seit den letzten Playoffs (ATL-SEA), dass die im TV gezeigte nicht synchron ist mit der offiziellen. Arrington konnte die INT u.a. auch deswegen fangen, weil TE Graham humpelte und sich nicht nach dem etwas hohen Ball strecken konnte.

[00h50] Erneut bricht ein Blitz durch, erneut ist es S #27 Malcolm Jenkins mit seinem zweiten Sack. Patriots-Punt.

[00h40] NE 20, NO 17/Q3 1:36. Gostkowski versenkt aus 54yds zur persönlichen Bestleistung.

Im Drive wurde WR #80 Danny Amendola in die Zwickmühle genommen und ausgeknockt. Ein erschreckender Hit von DB #25 Bush: Amendola fiel regungslos zu Boden und zeigte keine Reaktion; Ball flutschte Amendola aus den Händen. Amendola steht wieder, aber er ist mehr als groggy.

Brady verpasste erneut einen Touchdown, diesmal einen schwierigeren für #85 Thompkins , der downfield seinem Bewacher Greer entwischt war. Brady warf einen Augenblick zu spät.

CB Talib ist questionable.

[00h30] Aikman vorhin zu Bradys verheerendem Fehlwurf:

Brady does not miss these throws.

Tut er doch. Schon die ganze Saison, und nicht nur einen pro Spiel.

[00h27] NE 17, NO 17/Q3 6:19. 2yds-Run RB #29 Kyrie Robinson. Talib hat große Probleme mit der linken Hüfte und muss tatsächlich runter. Die Pats wechseln ihre Deckungsaufgabe munter durch, setzen nun FS #32 McCourty auf Graham ab, aber dieser Drive ist reibungslos – 1A für die Saints. Null Zugriff für die Patriots, die in dieser Serie überrollt wurden.

[00h18] My oh My: Brady verpasst im dritten Down einen meterweit dem Safety enteilten WR Amendola, überwirft ihn um mehr als einen halben Meter. Warum diese Rakete? Warum nicht ein normal stark geworfener Pass?

Patriots müssen als Folge statt dem TD punten, und was ich mitbekommen habe, nun möglicherweise für ein paar Plays auf CB #31 Talib verzichten.

[00h16] Aus Denver: Jacksonville hält sich wie ein Parasit im Spiel, liegt Mitte drittes Viertel ganze zwei Punkte zurück: 19-21. Die Offense gefällt mir, weil die Line mit einem Mal gut blockt, und dahinter sogar sowas wie Laufspiel für solidere Drives zustande kommt. In der Broncos-Offense hat QB Manning bislang nur 5.8 NY/A. Mit dieser Leistung wird Jacksonville auch bei Niederlage einen Sprung im Power-Ranking machen.

[00h12] NE 17, NO 10/Q3 11:27. Stürmischer Start für die Saints in die zweite Halbzeit hinein, unter viel Einsatz von RB #43 Sproles als Passempfänger. Aber in der RedZone werden die Schotten dichter, und Brees verpasst am Ende einen komplett offenen TE Nick Toon in der EndZone. Die drei Punkte fühlen sich wie eine Enttäuschung für die Saints an.

[23h52] Halbzeit New England 17, New Orleans Saints 7.

Hervorragende erste Halbzeit für die Patriots. Brady hat häufig einigermaßen Zeit zum Werfen, wird nur bei einigen gelegentlich eingestreuten Monster-Blitzes der Saints gesackt. Bei den Saints habe ich fast alles Wissenswerte schon geschrieben. Mal schauen, wie New Orleans (kriegt als nächstes den Ball) in der zweiten Halbzeit mit den Herrschaften Graham (bisher abgemeldet bei Talib + Safety) und Colston (bislang unsichtbar) umgehen wird.

[23h42] Die Saints reagieren nur mühselig auf die Taktik der Patriots: Eben stand Graham wie ein Offense Liner aufgestellt als „klassischer“ Tight End an der Anspiellinie – und Talib ohne Umschweife direkt gegenüber.

Saints involvieren bisher kaum WR Colston, der doch eigentlich müsste Räume kriegen.

QB Brees beginnt schon mit Überziehen: Bei einem tiefen Ball für Graham waren zwei Pats näher am Ball als Graham.

Trotzdem: Am Ende brauchte es eine klare Fehlentscheidung der Refs, die im 4th-und-1 der Saints eine glasklare „Neutral Zone Infraction“ der Pats übersahen und ein „False Start“ gegen G Evans pfiffen. Punt der Saints.

[23h38] Ich hab San Francisco „split-screen“ laufen: Die 49ers-Secondary ist heute noch schlechter als ich sie heuer schon machte. CB Rogers ist noch schlechter als ich glaubte. San Francisco quält sich durch die Saison.

[23h36] Pats und Saints „tauschen Punts“, wie man so zu sagen pflegt. New England macht aber den besseren Eindruck bisher.

[23h30] Die Jaguars machen es interessant in Denver: LB Poluszny mit einem 59yds-TD Return nach einer INT gegen Manning – und die Jags sind mutig, gehen auf 2pts Conversion (scheitern, aber das ist wurscht). Denver nur noch 14-12 vorne.

[23h22] NE 17, NO 7/Q2 7:36. 4yds-Run RB Ridley. Die Saints-Defense wird aber auch grad ziemlich entzaubert. Die Blitzes von DefCoord Rob Ryan gehen ins Leere, während die Pats ihre Flat-Zonen gut nutzen: WR Edelman oder TE Hoomanawai (oder so) machten dort jeweils relativ einfache Catches für sustanziellen Raumgewinn. 12 Plays, 66yds und vermutlich 100% Success-Rate in dem Drive: Nach jedem Play hatte ich das Gefühl, die Pats seien besser dran als vor dem Play.

Aktuell haben die Patriots, nicht die Broncos (vs Jaguars) die klarste Führung der 22h-Spiele.

[23h13] Zweiter Punt der Saints-Offense. Brees ohne allzu viel Zeit zum Werfen und Graham ist im dritten Down sehr gut gedeckt. Graham war schon vorhin in der RedZone mal doppelt abgedeckt.

[23h10] NE 10, NO 7/Q2 13:00. Sehr guter Drive nun auch für die Pats. Diesmal machte Dobson die schweren Catches.

[22h55] NE 3, NO 7/1:46. Superber Saints-Drive, 9 Plays für 73yds, abgeschlossen per 2yds-Pass für RB #29 Kyrie Robinson.

Um mal ein wenig herauszulesen, was sich aus dem Matchup Saints Offense vs Pats Defense nach zwei Drives sagen lässt:

  • CB #31 Talib scheint als Manndecker auf TE #80 Graham abgestellt zu sein. (Graham hätte auch den TD machen können, hatte Talib geschlagen, aber Brees nahm die noch einfachere Variante)
  • CB #37 Dennard scheint gegen WR #12 Colston spielen zu müssen.
  • Probleme der Pats mit Darron Sproles sind vorprogrammiert, weil die Pats offensichtlich LB Spikes in mehr Situationen im Spiel lassen müssen als sie wollen; Spikes gilt als zu langsam um TEs und RBs zu decken – ist das ein Kollateralschaden aus der schweren Verletzung von DT Vince Wilfork?

Die Kombination aus Graham und Sproles ist ein großartiger Wettbewerbsvorteil für die Saints.

[22h41] Punt der Saints, PR Edelman nimmt den Ball auf, besinnt sich verfolgt von einem Rudel Saints seiner Wurzeln als einstiger College-QB bei Kent State und wirft einen Querpass für CB Aqib Talib. Manchmal glaube ich wirklich, die vielen Hits gegen den Kopf hinterlassen schneller als gedacht ihre Spuren.

[22h36] NE 3, NO 0/Q1 9:54. Beherzter erster Drive der Pats und vor allem von QB Tom Brady. Die guten Dinge aus Offense-Sicht:

  • Power und Wucht bei WR #11 Edelman.
  • Zwei erfolgreiche Scrambles bei Brady.
  • Relativ viel Zeit zum Werfen für Brady.

Die schlechten Dinge aus Offense-Sicht:

  • Brady musste zweimal scrambeln.
  • Der erste Play war symptomatisch für New England 2013: Quicker Pass für Dobson, Drop.
  • Trotz der vielen Zeit kassierte Brady bereits einen Coverage-Sack (#94 Cam Jordan).

[22h25] Weiter geht’s. Previews zu den Spielen habe ich schon zu Mittag geschrieben.

Advertisements

34 Kommentare zu “NFL 2013/14, Week 6: New England Patriots – New Orleans Saints im Liveblog

  1. Das Urteil über den Punt-Spielzug grade halte ich für ein wenig harsch. War ganz offensichtlich ein geplanter Trickspielzug, der halt nicht funktioniert hat – irgendwas in der Richtung war von Belichick aber fast zu erwarten nach der Vorstellung letzte Woche.

  2. Dass der Spielzug nicht von Edelman kam, ist klar. Aber man muss sich (als Spieler) schon einen Moment Gedanken machen, ob die Situation annähernd einen Lateral hergibt —> tat sie nicht.

  3. Ja, das ist klar, da brauchen wir nicht drüber reden. Den darf er nicht reinwerfen. Das ist halt das Risiko, wenn ich einen werfen lasse, der das seit Jahren nicht mehr gemacht hat.

  4. Von der Idee her halte ich Edelman als ex-QB für prädestiniert, den Fake auszuspielen. Aber die Situation gab es nicht her. Talib hätte nie eine Chance gehabt, selbst bei gutem Wurf.

  5. Ist halt generell recht schwierig glaube ich, weil der Ball ewig in der Luft ist, wenn er übers halbe Feld quer geworfen wird.

  6. Kleine Anmerkung zur Analyse der Pats-Defense: schaut so aus, als ob auch Jamie Collins (#91) viele Snaps als LB bekommt. Er sollte physisch eher dazu in der Lage zu sein, Sproles einigermaßen in Schach zu halten.

  7. Ich habe sowieso das Gefühl, dass die Pats LB gegen den Pass kacke sind. Sobald der Gegner über Passoptionen auf kurzen Routen verfügt, könnte das böse ausgehen für NE.

  8. Die meisten LBs der NFL sind ziemlich schwach gegen Slot Receiver underneath, TEs á la Graham, Gronkowski, etc… oder RBs (siehe was Reggie Bush heuer anstellt) – LBs die wirklich stark in der Coverage sind kann man an einer Hand abzählen. Bowman würde mir da einfallen, aber das ist einer der ganz wenigen.

  9. Ogletree hat heute für die Rams exzellent in der Coverage ausgesehen; Ogletree ist allerdings auch ursprünglich gelernter Safety, und sah gegen das Laufspiel auch wie einer aus (u.a. ein Riesen-Run für Foster wegen schlechter Run-D für Ogletree).

  10. und bis auf Ridley ist das die selbe Offense wie letzte Woche? Erstmals auch wieder viel no Huddle diese Saison..

  11. Kuechly wäre auch noch zu nennen, wenn wir von LBs reden. War nicht umsonst DROY letztes Jahr und gilt bereits jetzt als einer der komplettesten Linebacker in der NFL.

  12. Kuechly ist eine Granate, ja. Und vielleicht noch Wagner (Seattle) und David (Tampa Bay) plus Willis in San Francisco, Houston in Kansas City und Timmons in Pittsburgh.

  13. Wow, richtig schlechter Call der Refs wie das für mich aussah – hätte First Down für die Saints sein müssen.

  14. Schaut sehr klar aus, ich glaube die Refs haben den Lineman der Pats in der Mitte nicht wirklich gesehen (bzw. seine Bewegung) und nur auf die 2 blitzenden LBs geschaut – und vor denen hat sich der Guard natürlich bewegt. However – Fehlentscheidung, keine Frage.

  15. Mir kommt es in dieser Saison öfter so vor als wirft Brady mit Wut im Bauch…oder wie man dieses destruktive Geballer auch umschreiben will.

  16. Ach du meine Güte, das riecht mir im Moment sehr stark nach dem AFC Championship Game vom letzten Jahr. Talib verletzt und damit bricht das ganze Defensivkonzept zusammen. Ich hoffe mal, dass Brady sich in den Griff bekommt, aber diese Overthrows (Amendola vorher) nerven inzwischen schon wirklich hart – so einen gab es jetzt in jedem Spiel wenn ich mich recht entsinne und es wären immer richtig derbe Gains bzw. TDs gewesen.

  17. Brady hat nicht erst seit diesem Jahr Probleme mit langen Bällen. Schon seit mind. 2 Jahren.

    Sieht Bill Simmons auch so.

  18. Die langen Bälle waren nie seine große Stärke und die Kraft im Arm an sich wird halt auch nicht besser mit den Jahren. Allerdings ist es ein Unterschied, ob man den Ball keine 50 oder 60 Yards runter werfen kann oder weit offene Receiver 30 Yards tief verpasst. Das sind Würfe, die jeder QB kann und machen muss. Da gibt´s keine Entschuldigungen dafür.

  19. Zum Delay of Game (also wie das gepfiffen wird in der NFL) ein Wort: ein Ref schaut auf die offizielle Playclock. Sobald die auf 0 ist schaut er an die Line of Scrimmage und erst wenn dann nicht angespielt ist wirft er die Flag. Es gibt da also noch minimal Zeit nachdem die Playclock auf 0 ist (abgesehen von der erwähnten Asynchronität zwischen TV und Stadion).

  20. Eigenartige Stimmung die Brady ausstrahlt. so a la „L.m.a.A“. Sehe kaum ein Gespräch an der Sideline.

  21. Dieses Spiel wurde nach der INT verkackt. Wieso gehen die da auf das FG? Die müssen den TD wenigstens versuchen im vierten Versuch. Wenns klappt, ist man 10 vorne, klappts nicht immer noch 3. D.h. bei einem Saints TD wäre man so oder so hinten gewesen. Total unnötig.

    Dazu diese miese Playcalling.

  22. Darauf würde ich nicht zu viel geben. Das sind sekundenlange Ausschnitte die man hier im TV sieht. Was er die restliche Zeit macht/sagt, da hat man keine Ahnung als TV-Viewer. Was mich skeptischer stimmt ist, dass jetzt die Drops wieder anfangen und ich nicht das Gefühl habe, dass Brady genug Vertrauen in die ganzen Jungs hat, um hier noch einen vernünftigen Drive auf die Reihe zu bringen.

  23. Ich sag nicht sorry, weil die Kritik aufrecht ist, aber er hat´s tatsächlich noch drauf und DAS hätte ich ihm echt kaum mehr zugetraut mit diesen Receivern. Das könnte ein Moment sein, an den wir uns in dieser Saison noch öfter erinnern..

  24. Was für ein geiles Spiel. Ich wollte schon ausmachen als Brady die Interception geworfen hat. Zum Glück bin ich sitzen geblieben!!! Ich liebe die Patriots.

  25. „Ich liebe die Patriots.“

    Ich auch. Und genau deshalb kosten solche Spiele Nerven ohne Ende.

    @korsakoff: Ich weiß nicht genau, wie dieser FG-Rechner arbeitet, was er da mit einbezieht, aber rein aus logischen Gesichtspunkten hätte ich in diesem vierten Versuch (und 5?) den TD versucht. Die Pats liegen 3 Punkte vorne. Klappt es, führen sie mit 10, was schonmal 2 Scores Differenz sind. Sieg ist so gut wie sicher.
    Klappt es nicht, sind sie 3 Punkte vor und die Saints können mit einem FG das Spiel ausgleichen, jedoch nicht direkt gewinnen. Dann gehts wahrscheinlich in die OT. OT ist besser als nix, oder?

    Schießen sie das FG (wie sie es getan haben), dann brauchen die Saints den TD, führen aber mit diesem.

    Anders gesagt, im Falle eines Saints TDs, sind die Saints in beiden Fällen in Führung, egal ob die Pats das FG kicken oder am vierten Versuch scheitern. Da wäre ich auf das Risiko des vierten Versuchs so oder so eingegangen, weil man im gescheiterten Fall nicht schlechter dastünde als beim getroffenen FG. Ich hoffe, man versteht, was ich meine.

  26. @Poodhini:

    Kurz erklärt, wie der Rechner rechnet: Es ist eine Montecarlo-Kette der historischen, von den Teams erzielten Werte der letzten Jahre NFL (weiß nicht 100%, wie viele Jahre dort drin stecken). Er errechnet die Chancen zwischen zwei komplett durchschnittlichen Mannschaften. Mit einer simplen Annäherung komme ich auf ähnliche Werte, weswegen ich die Richtigkeit des 4th-Down Calculators annehme; es sind einige bizarre Ergebnisse dabei, z.B. hat ein Team mit 1pts Rückstand eingangs des vierten Viertels bessere Siegchancen als mit 1pts-Vorsprung, aber das ist, weil es historisch eben so ist.
    Der Calculator berücksichtigt nicht: Timeouts. Ansonsten alles.

    Zum konkreten Fall: Ich kann deinen Punkt verstehen, und ich dachte auch innerlich, „spiel aus!“. Aber der Knackpunkt ist vermutlich die Zeit: Es waren 8 Minuten + irgendwas auf der Uhr; wenn die Saints den TD zur Führung erzielen und 24-23 in Front sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Gegner nochmal an den Ball kommt, und vermutlich irgendwann so an den Ball kommt, dass er den letzten Drive spielen kann und mit FG das Spiel für sich gewinnt.

  27. Pro Football Focus:

    Much like Brees, Tom Brady had a couple of shaky moments over the course of the game, notably missing Danny Amendola behind the Saints defense (3Q, 10:40) and throwing a late interception to Keenan Lewis with less than three minutes remaining. However, with his defense giving him one final chance, Brady fully earned his +5.6 grade, as he drove the Patriot offense right down the field, and ended with a strike to Kenbrell Thompkins, with just enough on it to get the ball over the hands of Jabari Greer.

    The final statistics weren’t pretty as he completed less than 63% of his aimed passes and ended with a 74.7 QB rating; he also completed just five of his 15 attempts over 10 yards in the air. However, he received very little help from his receivers, especially late in the game. Brady’s receivers accounted for seven drops in total, some more glaring than others, and really showed their youth as a group with a few miscommunications as well. In the end, though, they performed well enough against an improved New Orleans secondary to pull out the win.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s