Thanksgiving-Preview 2013

Thanksgiving ist nicht nur das größte Familienfest in den Vereinigten Staaten, sondern auch der Auftakt zu einem der besten Footballwochenenden des Sportjahres. Das amerikanische Erntedankfest wird TV-technisch in den Staaten traditionell truthahnverspeisend von NFL-Football aus Detroit und Dallas begleitet, mit dem neumodischen Zusatz einer rotierenden Primetime-Partie. Wer sich nach drei NFL-Spielen noch nicht sattgesehen hat am Football, der kann in den nächsten Tagen Rivalry-Games en masse aus dem College-Football bestaunen, plus zwölf NFL-Spiele am Sonntag und Monday Night Game als Abrundung. Für eierige Unterhaltung ist also gesorgt.

Thanksgiving 2013 ist auch das erste NFL-Dankfest seit Jahren, das ich passiv erlebe. Ich habe heute Abend pünktlich zum zweiten Viertel die letzte Orchesterprobe vor dem Konzert am Samstag, was mir Live-Konsum der Partie unmöglich macht. Das ist schade, denn die Thanksgiving-Partie am späten Donnerstagnachmittag (nach MEZ) gehört für mich ganz unabhängig von persönlichen Präferenzen zu den Highlights der NFL-Saison.

Detroit Lions – Green Bay Packers

Kickoff 18h30 | live bei SPORT1 US, US-Broadcaster FOX

Thanksgiving ist auch alljährlich die Gelegenheit, den Status quo der Detroit Lions zu eruieren, dieser verfluchten Franchise, die sich in den letzten Jahren ganz gut gemacht hat wie ich finde. Es mischen sich aber ambivalente Gefühle in das Gesamtbild der Lions: Wären wir in 2009, ich wäre begeistert über die Art und Weise, wie diese Mannschaft spielt. Aber wir schreiben 2013, und wir könnten im Prinzip die selben Dinge schreiben wie in den letzten beiden Jahren, da sich wenig bis nix geändert hat: Diese Jungs spielen einen Ball, der den Hardcore-Fan in eine beständige Welt zwischen himmelhochjauchzend und zu-Tode-betrübt versetzt.

Das Spiel gegen Tampa Bay am Sonntag war eins. Jenes gegen Pittsburgh ein anderes. Und dann hätten wir da noch eine Partie gegen Dallas vor ein paar Wochen. Oder gegen Chicago. Alle Spiele nach demselben Schema. Aber nur zwei davon gewonnen. Das Tampa-Spiel war exakt das Dallas-Spiel, bloß ohne den Goal-Line Sneak des Quarterbacks Matthew Stafford. Ansonsten? Dominant in jeder Kategorie: Fast doppelt so viele Offense-Yards, fast ein ganzes Yard mehr im Schnitt pro Spielzug, doppelt so gute 3rd-Down%, doppelt so viele Sacks usw. Aber verloren. Der Grund: Turnovers, Big Plays bei den Buccs. Detroit schafft es immer wieder, sich selbst hinunter auf den Level des Gegners zu spielen, oder, wahlweise gegen die Top-Gegner, sich hinauf zu ziehen zum Gegner. Credo: Das Spiel muss, egal gegen wen, auf ein bizarres Finish hinauslaufen. Ist es ein QB-Sneak, gut. Ist es ein Drop zur INT des besten Spielers (Johnson), auch gut. Hauptsache knapp.

Das macht es einfach, mit dieser Mannschaft mitzuleiden, aber auch einfach, sie zu verdammen. Vor zwei Jahren war Detroit 10-6 und in den Playoffs. Letztes Jahr 4-12 und mit Top-5 Pick. Diesmal war man 6-3 und in scheinbar komfortabler Position. Jetzt ist man 6-5. In Wahrheit hat sich am Spiel genau geändert: Nix. Alle Spiele laufen nach demselben Schema F: Völlig dominante Phasen, völlig bizarre Fehler. Der Löwe wie die Raubkatze, die mit ihrem Mäuschen spielt. Allein: Das Mäuschen hat in realiter keine Chance. In Detroit ist das anders.

Diese Murmeltierschleife, in der die Franchise steckt, wird allerdings auch zum Problem für Head Coach Jim Schwartz, der längst nicht mehr sicher im Sattel sitzt. „Coachen“ ist auch „in der Entwicklung begleiten“ bzw. „die Entwicklung fördern und steuern“, aber diese Entwicklung stagniert seit ziemlich genau zwei Jahren. Die Schwierigkeiten sind seit ziemlich genau zwei Jahren dieselben, und sie sind mehr oder weniger ungelöst.

Thanksgiving läutet den Saison-Endspurt ein, und auch hier sorgten die Lions in den letzten 3-4 Jahren stets für angemessene Unterhaltung, sei es durch unbeherrschtes Nachtreten (Ndamukong Suh) oder unbeherrschten Flaggenwurf (Schwartz). Es ist immer was los. Es ist vor allem dann was los, wenn der Gegner Green Bay heißt und es ein Divisionsduell in einer knappen Staffel NFC North ist.

Green Bay musste den November ohne QB Aaron Rodgers bestreiten und verlor prompt zweieinhalb von drei Spielen. Weil die Hauskonkurrenz in Lions (6-5) und Chicago Bears (6-5) aber den Gefallen machte zu warten, bleibt es eine Division auf Messers Schneide.

Die Ansetzung Lions-Packers gab es bereits 2011 zu Thanksgiving, als sich Suh mit einem Tritt gegen einen Packers-Guard zum US-weiten Feindbild und Symbolbild des „dreckigen Spielers“ machte. Nun wird in der NFL mit harten Bandagen gekämpft, und du könntest in jedem Spiel eine Handvoll grenzwertiger Aktionen isolieren, aber Ndamukong Suh ist bis heute ein zweifelhafter Ruf geblieben. Ein bemerkenswertes Portrait über einen der umstrittensten NFL-Spieler hat Jordan Conn bei Grantland.com verfasst:

Sportlich der Unterschied zu 2011: Suh ist mittlerweile ein kompletter Spieler geworden, der gemeinsam mit DT-Kollege #98 Fairley das Herz der im Kern simplen Lions-Verteidigung bildet. Keine andere NFL-Defense ist so abhängig davon, dass vorne die beiden Tackles das Heft in die Hand nehmen; jeder Spielzug ohne schnelles Durchbrechen der Defense Line wird für Detroit aufgrund einer mäßigen Secondary zum Harakiri-Ritt.

Die Lions-Defense von DefCoord Gunther Cunningham ist nicht „schlecht“. Sie ist bloß banal, und vertraut auf die individuelle Klasse dieser zwei Spieler in der Line. Die wirklich guten Quarterbacks wissen das zu nützen, vor allem, wenn sie Zeit bekommen.

Nun ist nicht ganz klar, ob Aaron Rodgers heute Abend wirklich auflaufen wird; Rodgers soll schmerzfrei werfen können, aber riskierst du eine erneute Verletzung und das endgültige Saisonaus wegen eines – und sei es noch so wichtiges – Spiels? So makaber es klingt, aber der Gegner weiß um Rodgers‘ wunde, noch nicht vollends auskurierte Stelle, und er wird sie attackieren. 15yds-Strafen für intentionale Hits und ein angeknackstes Schlüsselbein? Die NFL ist kalt genug, um das ohne mit der Wimper zu zucken durchzuziehen, und es wird noch nichtmal Kritik an solchen Taktiken geben.

So wird vermutlich der Notnagel QB Matt Flynn auflaufen, der – auch hier haben wir eine Geschichte parat – in der NFL vor allem deswegen bekannt wurde, weil er mit zwei exzellenten Einsätzen in der Regular Season Millionen scheffelte, aber in Seattle und Oakland jeweils von QB-Grünschnäbeln verdrängt wurde. Eine dieser beiden fantastischen Flynn-Spielen in der Regular Season? 2011/12 gegen Detroit, als er ca. 500 Pass-Yards und sechs Touchdowns fabrizierte. Am Sonntag feierte Flynn sein Comeback als Packers-QB und rettete ohne zu glänzen ein Remis gegen die Minnesota Vikings.

Flynn ist ein klassischer Backup-QB: Nicht in der Lage, aus dem Nichts eine dauerhaft tragbare Offense zu leiten, aber auch nicht unterirdisch genug, dass du mit ihm das Spiel schon vor dem Kickoff abhakst. Er wird einige gute Plays machen, und wenn es der Tag erlaubt reicht das für einen herausgewürgten Sieg. Angesichts der Umstände lönnte man durchaus nachvollziehen, wenn Packers-Headcoach Mike McCarthy heute Flynn statt Rodgers aufstellt.

Ob mir oder ohne Rodgers: Ich halte Detroit heute für grundsätzlich favorisiert. Green Bay gewann zwar die meisten der letzten direkten Duelle, aber es war fast immer knapp (hehe…), und minimum drei dieser Partien hätte Detroit mit einer Prise mehr Konsequenz gewinnen können. Im Oktober war es noch am klarsten, aber da waren die Vorzeichen im Vergleich zu heute grundverschieden: Lions damals ohne WR #81 Calvin Johnson, Packers mit einem fitten Rodgers und einem fitten OLB #52 Matthews.

Dallas Cowboys – Oakland Raiders

Kickoff 21h | live bei SPORT1 US, US-Broadcaster CBS

Dallas gegen Oakland ist ein Thanksgiving-Duell, das immer seine Zuschauer anziehen wird, selbst bei sportlicher Misere beider dieser zu den bekanntesten und beliebtesten Franchises der NFL gehörenden Organisationen. „Sportliche Misere“ wäre bei den Cowboys 2013 zu negativ formuliert, denn Dallas führt immerhin mit 6-5 Bilanz die NFC East Division an und hat immer wieder brillante Ansätze. Im Kern treffen viele der obigen Beschreibungen der Lions-Franchise auch auf die Cowboys zu, mit kleinen Unterschieden: Dallas hat den deutlich schlechteren in-Game Coach (obwohl auch Schwartz kein Genie ist), und Dallas hat die dünnere Defense.

Heute sollte das nicht zu schwer ins Gewicht fallen.

Denn die Oakland Raiders sind so oder so klarer Außenseiter. Ehre und Respekt an Head Coach Dennis Allen, mit diesem für NFL-Verhältnisse furchtbaren Kader stattliche vier Saisonsiege herausgewürgt zu haben – das ist schon jetzt mehr als erwartet. Besonders gut sind die Raiders trotzdem nicht (Power-Ranking #31), aber mit ihrer zeckigen Defense können sie die mittelmäßigen Gegner im Schedule jederzeit zu sich herunter ziehen. Die Cowboys-Offense ist allerdings nicht „mittelmäßig“, sondern durchaus zu den besseren im Lande zu zählen.

So oder so glaube ich kaum, dass Oakland die fire power in der Offense hat, um mit Romo und seiner Pass-Armada mitzugehen: QB Terrelle Pryor habe ich vor einigen Wochen mal zaghaft gelobt, aber seitdem sind Pryors Zahlen ähnlich weit den Bach runtergespült worden wie es das GameTape optisch hergibt: Mittlerweile bin ich wieder auf Stand 2011, überzeugt, dass man mit Pryor keinen Franchise-QB in spe im Kader hat. Der Backup ist Matt McGloin, ein ehrenwerter Recke, der nach dem Desaster bei Penn State am College durch nichts mehr zu erschrecken ist, aber McGloin ist mit seinem limitierten Arm nicht mehr als ein Notnagel. Kurzum: Schon allein wegen der zu ineffizienten Offense gebe ich den Raiders in Dallas keine ernsthafte Chance.

Baltimore Ravens – Pittsburgh Steelers

Kickoff 2h | live bei SPORT1 US, US-Broadcaster NBC

Der einstige „Grudge Bowl“ als Krisengipfel in der Thanksgiving-Nacht? Nehm ich. Baltimore (5-6) gegen Pittsburgh (5-6) ist ein nie zu verachtendes Duell, eines der wenigen Rivalry-Games der NFL, das zwischen zwei wirklich philosophisch klar trennbaren Franchises ausgetragen wird: Beide sind stolz auf ihre Reputation als Defense-Schmieden, aber die konzeptionelle Herangehensweise ist grundverschieden. Während die Steelers sich einen Namen als „Blitzburgh“ mit massivem Zug zum Quarterback gemacht haben, agieren die Ravens vor allem über körperliche Härte und blaue Flecken. Allein: Beide Defenses sind nicht mehr so furchteinflößend wie in der Vergangenheit. Die großen Stars der letzten Jahre (Ray Lewis, Ed Reed, James Harrison, Troy Polamalu) sind entweder zurückgetreten, gewechselt oder spielerisch nicht mehr auf dem Niveau der Vergangenheit.

Baltimore hat immerhin eine verjüngte Defense beisammen, die im Laufe der Saison immer besser geworden ist, aber dafür tun sich Waale in der Offense auf: QB Joe Flacco sieht ohne adäquate Unterstützung von den Receivern schlimmer aus denn je und spielt wie erwartet meilenweit unter dem Niveau, das sein rekordverdächtiger Vertrag verlangt. Aber es kommt auch vom Laufspiel wenig bis nichts: Die SR% ist mit 30% katastrophal, der Y/A-Schnitt mit 2.9 Y/A auch nicht viel besser, und das trotz so explosiver, vielseitiger Backs wie Ray Rice oder Bernard Pierce. Man ist in der Lage, aus exzellenten Starting-Feldpositionen drei bzw. hin und wieder sogar sieben Punkte mitzunehmen, aber nach Drive-Länge ist Baltimores Offense auch im untersten NFL-Viertel zu verorten.

Pittsburgh offenbart eine gefährlichere Offense, in der RB #26 LeVeon Bell mittlerweile ein NFL-Standardlaufspiel aufziehen kann. G DeCastro spielt ein so gutes Jahr, dass man ihm zutraut, einen der Ravens-DTs im Alleingang zu übernehmen. QB Roethlisberger dahinter sieht ein wenig eingerostet aus und damit die Offense streckenweise hausbacken, aber Big Ben hatte auch Spiele mit längeren lichten Phasen, und wenn er nicht gerade Sacks für -17 Yards kassiert, ist Ben in Kombination mit dem sensationellen WR #84 Antonio Brown immer in der Lage, auch lange Drives zum TD auszuspielen. Das sieht zwar holprig aus, aber die Effizienz ist zurück. Man sollte auch dem oft in den Senkel gestellten OffCoord Haley nicht zu sehr verdammen; der ehemalige Steelers-Ballbub Haley hatte heuer wenigstens zwei oder dreimal auffallend gute GamePlans mit designten Routenkombinationen, in denen sich sogar zweitklassige Steelers-Receiver frei gelaufen bekamen.

Für mich ist Pittsburgh summa summarum in dieser Partie Favorit. Außer natürlich, Flacco zeigt, dass der Playoff-Lauf kein Zufall war und er nur mit uns allen spielt, uns in die Ecke treibt und dann aus dem Nichts einen neuerlichen Sechs-Siege Lauf in die Playoffs führt (Spoiler: wird nicht passieren).

22 Kommentare zu “Thanksgiving-Preview 2013

  1. Rodgers hat zwar trainiert, spielt heute aber nicht. Flynn startet und ich fürchte um die Packers season gegen diese unberechenbaren Lions. Aber schau ma mal… 🙂

  2. Es wird sicher, so wie du schon geschrieben hast, ein super spannendes Spiel. Wenn man ehrlich ist, muss man als nicht Lions-Fans, eigentlich erst ab Q4 ihre Spiele einschalten. Hat vielleicht schon etwas verpasst, dennoch wird es zum Ende immer eine enge Kiste :/ !!!

    Für den neutralen Fan sicher eine tolle Sache, ich als Lions-Fan, stehe jeden Sonntag (heute mal Donnerstag) regelmäßig kurz vor einem Herzinfakt !

    Ich hoffe einfach mal, dass Stafford seine Fehler von letzter Woche ausbügeln möchte und daher eine MVP Leistung abruft. Das Potential dazu hat er alle mal.
    Des weiteren möchte ich keine 3-Game-Loosing-Street sehen 😀 !!!

    Naja also wie immer bin ich natürlich Pro Lions. Aber irgendwie habe ich heute ein gutes Gefühl, das wir die Packers schlagen können 🙂 !!!

  3. das nenne ich mal unkonstant da vertraut man nach flynns Rauswurf voll auf Pryor,nur um ihn dann nach zwei schlechten spielen gegen einen mcgloin zu ersetzen.So kann man Pryors Selbstvertrauen auch zerstören,man hat mit ihm woll eine bessere Sieg Chance als mit dem pocket passer mcgloin,so wird man die letzten spiele alle verlieren ohne Pryor wirklich zu testen.

  4. flynn stinkt grad ab und aus diesem grund würde er bei seinen letzten teams entlassen. easy win for lions

  5. Lions können sich nur mehr selber schlagen. Mit dieser 16 Punkte-Führung wird das schwer 😉
    Packers Offensive heute entsetzlich.

  6. es liegt aber nicht alles an Flynn. einerseits ist die Packers-D mittlerweile nicht mehr in der Lage, etwas auszurichten und andererseits kassiert Flynn die Sacks jetzt nicht unbedingt, weil er sich viel Zeit lässt…

  7. Bei den Packers is alles entsetzlich, bis auf Clay… Flynn ist grottig, wär nur fair Tolzien ran zu lassen, nach dem change in die andere Richtung letzte Woche. 57 Yards offense in 3 Dritteln von den Packers, meine Fresse… 😦

  8. Einen Vorteil hat das ganze: die Partie OAK@DAL wird wohl planmäßig starten…keine Gefahr einer OT 😉

  9. Na das war doch mal ein Spitzenleistung (Bis auf diese unnötigen INT und Fumbles + das verschossen FG kurz vor der Halbzeitpause).

    Aber mit einem 40 : 10 hätte ich trotzdem nicht gerechnet. Wer kann schon ahnen, dass Green Bay so einen schlechten tag erwischt, aber gut, was kümmert mich fremdes Leid nicht war 😀 ?!

    7-5, dass ist das was zählt 🙂 !!!

    #Megatron-Dunk Jubel
    Over & Out 🙂 !!!

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