Sportmomente 2013 – Die Hitliste

Große Momente.

Sportmomente 2012.

2013 war ein Jahr, in dem ich erstmals gemerkt habe, dass ich eindimensionaler werde in meinem Sportkonsum. Einiges mag darauf zurückzuführen sein, dass es ein Jahr ohne die absoluten Highlights wie Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften war. Aber es gibt auch andere Gründe. Ich nutze heute meine spärliche Freizeit in einem Winter viel eher, um die paar Stunden länger auf der Skipiste zu bleiben als den zweiten Lauf des Weltcup-Slaloms oder Rodelrennens in der Hütte zu verfolgen. Skispringen ist für mich seit den Wind-Adjustments „unwatchable“ geworden, weil ich nicht mehr sehen kann, wer denn nun der Sieger sein wird. Wie die Challenge im Football: Du hast den Moment, du musst abwarten. Im einen Fall den Review, im anderen Fall den Algorithmus. Den Radsport betreibe ich seit etlichen Jahren nur mehr aktiv. Formel 1 ist sterbenslangweilig geworden. In der NASCAR reicht meine Zeit nur mehr für die Superspeedways in Talladega und Daytona. Sogar der Fußball muss dran glauben: Dienstags ist häufig Orchesterprobe. Mittwochs häufig Abendsitzungen in diversen Vereinen. Samstags sitze ich in der Uni.

Es ist das allererste Mal, dass ich am Ende des Jahres nur noch einen einzigen Titelträger der letzten Ski-Weltmeisterschaft aufzählen kann: Hirscher, weil er mit viel Tamtam die totale österreichische Blamage verhindert hat. Hirscher, weil er wenige Wochen vorher gleich bei mir hinterm Berg sein Preisgeld von Alta Badia den Opfern einer Schlammlawine gespendet hat, die ein halbes Dorf mit sich gerissen hatte. Grande, Hirscher.

Aber Hirscher reicht nicht für die besten Sportmomente, leider. Es bilden sich bei mir trotz des relativ einseitig gewordenen Sportkonsums noch einige schöne Erinnerungen 2013. „Wenige Events“ heißt auch „bewussteres Erleben der Events“. Wenn ich mir die letzten Wochen Champions League mit Gewalt frei halten muss, dann haben diese Spiele einen „Wert“. Sie sind „meine“ Zeit. Dass dieses Jahr auch die Ergebnisse stimmten, umso besser.

Ich kann mich nicht entscheiden, was ich besser fand: Die „zweimal 2:0“-Demontage von Juventus inklusive des Fliegenfängers Buffon, der „on aggregate 7:0“-Abschuss des FC Barcelona im Halbfinale oder das CL-Endspiel Bayern gegen Dortmund. Das beste Spiel war letzteres, und es war auch dramatisch, und die Kulmination einer fassungslos dominanten Bayern-Saison, nur ein Jahr nach der bitteren Endspielpleite gegen Chelsea. Es war ein fünf Spiele währender Genuss. Wenn ich mich emotional aber noch einmal zurückversetze ins Fußballjahr, kann ich für mich argumentieren, dass mich der völlig belanglose „European Supercup“ gegen Chelsea mehr mitgenommen hat als der Siegeslauf im Frühling. Drückende Dominanz gegen „Mou“, ein in allen Dimensionen hochverdienter Ausgleich in der 122ten Minute und ein Sieg im Elferschießen. Ich mag es am liebsten spannend. Und irgendwie ist das Ausmalen der Zukunft unter einem neuen Trainer fast noch schöner als der Gewinn aller Pokale unter dem alten.

Die NFL-Playoffs 2013 hatten auch was. Ich sehe vor meinem geistigen Auge zum Beispiel immer noch diesen Stern Kaepernick brennen, der in den frühen Morgenstunden die Green Bay Packers zerlegte, wie ich nie einen Spieler einen Gegner zerlegen sah. Kaepernick glühte, er brannte, und ich hatte Angst um sein Verglühen. Eine Woche später hätte ich im NFC-Finale um ein Haar meinen Schreibtisch in Stücke gehackt, weil ich keinen Fernseher hatte und zwei Sekunden vor dem entscheidenden 4th-Down der Falcons die Funkverbindung zum Gamepass für einige Minuten zusammenbrach.

Superbowl XLVII war ein verdammt guter Event, exzellentes Spiel, großes Comeback, haarige Entscheidung. Diese diskutable Halbzeitshow, die Minuten später die Stromversorgung im Superdome lahmlegte. Ich merkte an den Klickzahlen im Blog, wie stark das Interesse in der halbstündigen Unterbrechung nachließ, und das knisternde Niners-Comeback erlebte nur noch ein Bruchteil. Das allerallerbeste Playoffspiel war aber nochmal ein anderes: Atlanta gegen Seattle, mit diesem Wunder-QB Russell „The Wühlmaus“ Wilson und dem unmöglichen Gegenschlag des blassen Matt Ryan. Der Sieger war Ryan, aber der Star war Wilson. Ich schaffe es nicht in Worte zu fassen, was es in mir auslöst, Russell Wilson spielen zu sehen. Es hat was Überlegenes, Arrogantes, Geschmeidiges, etwas von totaler Kontrolle über sich und das Spiel, und trotzdem möchte man sich diesen kompakten Wusler am liebsten als Plüschtier kaufen und als Glücksbringer unter den Kopfpolster legen.

Was gab es sonst noch? Den internationalen Bergmarathon direkt vor meiner Haustür am 30. Juni, dessen Ziel in der Nacht vorher wegen meterhohem Schnee um 500m herabgesetzt werden musste? Wimbledon-Sieg für Andy Murray? Das tahitische Tor im Confed-Cup? Uruguay putzt Italien im Elferschießen? NHL-Playoffs sind immer eine gute Wahl. Der Stanley-Cup 2013 war eine Supersache, Boston gegen Chicago Blackhawks, mit einem echt knappen, aber verdienten Sieger. Schach-Weltmeisterschaft mit diesem bizarren Fehlzug des amtierenden Weltmeisters Anand?

Sonst bleibt mir noch Football: Saskatchewan Roughriders schlagen Calgary im Semifinale vor malerischer Kulisse in der verschneiten Prärie von Alberta und gewinnen eine Woche später den Grey Cup im eigenen Stadion. NFL mit diesem sensationellen Goal-Line Sneak des Lions-QB Matthew Stafford gegen Dallas. Oder dem Catch des Calvin Johnson in Triple-Deckung gegen Cincinnati. Man hängt sich stets an den Superspielern auf. Es gibt andere, die machen auch solche Catches, aber wenn es Calvin Johnson macht, dann fühlt es sich „for real“ an. Kein einmaliger „Ausrutscher“, sondern echte Kunst. Die plötzlichen 4th-Down Calls von Panthers-Coach Rivera. Zuerst glaubst du’s nicht, und mit jedem Mal wird es reeller, und dann kapierst du, dass hier einer gecheckt hat wie es läuft.

Und College-Football: Die erdrückende Dominanz der Florida State Seminoles im ersten Viertel gegen NC State. Der Hail-Mary Pass von Auburn gegen Georgia. Iron Bowl 2013. Come on, Iron Bowl 2013 gehört eigentlich in die Top-3.

Das persönlichste Highlight war für mich der Besuch des Bundesligaspiels FC Bayern vs Hannover im September. Nicht wegen des Spiels, sondern weil ein guter Freund erstmals nach überstandener Krebserkrankung wieder mit dabei war. Wir sind eine Gruppe, die zu den Spielen fährt, und während er sich durch eine endlose Serie an Chemos quälte, verzichteten wir komplett darauf, ins Stadion zu fahren. Wir reichten sogar die Endspielkarten der CL weiter. Während sich ein Freund durch diese Zeit quält, lernt man, gewisse Dinge anders zu sehen. Ich war manchmal richtig erschrocken, und dann wieder erstaunt über den unbändigen Willen, den ein Mensch entwickeln kann. Er war wieder mit dabei, mit seiner ältesten Tochter. Sie ist sieben.

Weil ich das außer Konkurrenz laufen lassen muss, würde ich die Highlights auf drei beschränken:

#3 Halbfinale Champions League, Borussia Dortmund – Real Madrid

Ich war mit meiner Freundin zum Saisonausklang droben auf dem Pitztaler Gletscher, und am Vorabend schauten wir in der Bar das Spiel. Wir schlossen Bekanntschaft mit einem netten polnischen Mann, und was konnte da besser passen als die Show des besten Stürmers der Welt, Lewandowski, der ein komplett überrumpeltes Madrid mit einem Viererpack plättete. Barcelona ist technisch unschlagbar, Bayern ein sehenswertes Produkt aus Dynamik und Spielfreude, aber beide können ästhetisch nicht das bieten, was der Borussia Dortmund offeriert. Ich liebe diesen Fußball, und dieser Abend war die Kulmination einer absolut begeisternden Fußballmannschaft.

#2 Halbfinale Champions League, FC Bayern – FC Barcelona

Nur einen Tag vorher zerlegte der FC Bayern Barcelona. Es war Minute für Minute eine blitzsaubere Leistung. Es fielen die Tore wie die Fliegen. Ein Jahr zuvor war Bayern auch als leichter Außenseiter ins CL-Halbfinale gegangen, und dieser Flankenlauf von Alaba in Madrid nach dem schnellen 0:1 wird immer unvergesslich bleiben, aber in diesem Jahr hatte das Halbfinale eine andere Qualität: Der FC Bayern dominierte schlicht nach Strich und Faden. Es war eine Demonstration, und das 4:0 fühlte sich wie ein 4:0 an. „Wachablösung“ wäre ein zu starkes Wort, aber für die perfekte Saison des FC Bayern brauchte es nicht bloß das Triple, sondern auch einen direkten Vergleich mit dem Maßstab – dem FC Barcelona – und dass dieser Vergleich so eindeutig ausfiel, rundete das meisterhafte Bild des FC Bayern 2012/13 ab.

#1 Blizzard in Philadelphia

Es war das Spiel, das Kinderträume wahr werden ließ: Football im Schnee. An diesem 8. Dezember in Philadelphia war das aber nicht bloß „Schneefall“, das war ein 1A Schneesturm inklusive Flockendicke drei Zentimeter und Sichtweite zwei Meter. Ich kann gar nicht beschreiben, was solche Bedingungen in mir auslösen. Ich bin mit Schnee aufgewachsen, die Schneeballschlachten in der Grundschule sind ebenso legendär wie Trainingseinheiten, die im Spätherbst oder Spätwinter kurzerhand zu zweistündigen Schneeschaufeleinheiten umfunktioniert werden mussten, damit wir drei Tage später das „echte“ Training bestreiten konnten.

Wer sich mit Football und seiner Geschichte befasst, wird unvermeidlich früher oder später auf die Verherrlichung dieser Wintereinbrüche stoßen, nachdem der amerikanische Sportkalender vor über einhundert Jahren die Eigenheit entwickelte, Football in die kalte Jahreszeit hinein spielen zu lassen. Spiele wie Ice Bowl, Snow Plow Game, Fog Bowl oder Tuck Rule Game sind mit der US-Sportkultur in etwa so tief verwurzelt wie die Wasserschlacht im Waldstadion in der deutschen Fußballgeschichte. Schlechtwetter, Wintereinbrüche als universell akzeptierter Teil des Spiels. Da will man auch mal dabei gewesen sein.

Es ist nicht das erste Schneespiel, das ich live gesehen habe, aber es war das bisher mit Abstand krasseste, und es gibt wenige dokumentierte Begegnungen aus der NFL-Geschichte, die unter extremeren Bedingungen abgehalten wurden als Iggles vs Lions.

Der Schönwetterfan vermisste natürlich die dreihundertsiebzig Passyards und siebenundzwanzig Passtouchdowns, aber wer will das schon zum tausendsten Male sehen? Football in der Halle ist schneller, präziser, aber ist er wirklich spektakulärer und „hochwertiger“ als ein Kampf zwischen zwei professionellen Mannschaften, die in Bedingungen, in denen du kaum in der Lage bist, gerade zu denken geschweige denn geradeaus zu laufen, eines der wichtigsten Regular Season-Spiele mit massiven Playoff-Implikationen bestreiten?

Dieser Blizzard bescherte uns ein unvergessliches Spiel. Es war das erste Mal seit fast sechs Jahrzehnten, dass ein Profispiel ohne erzielte Punkte durch Kicks beendet wurde. So wenig foot war noch nie im Football. Die paarmal foot im Football waren die Punts, die im halben Meter Schnee stecken blieben. Man lernte abzuschätzen, wie famos dieser Sport in halbwegs sittlichen Bedingungen ist. Man lernt zu verstehen, warum die Amerikaner jenen Kick des Jahrhunderts (Adam Vinatieri im „Tuck-Game“) auch nach über einem Jahrzehnt noch glorifizieren als wäre es das einzigartigste der Welt.

Von den Lions in ihren weißen Trikots konnte man nur die Umrisse erahnen. Spieler, die im Schnee eintauchten. Eingeblendete Hash-Marks der TV-Stationen, durch die die Spieler durchtauchten als wären sie digitale Erfindungen unserer Zeit. Es war auch im Spiel stark: Beide Coaches, Chip Kelly und Jim Schwartz, riskierten einiges, und sie versuchten, ihre Mannschaften an die extremen Bedingungen anzupassen. Chip hatte das bessere Händchen, und als er es raus hatte, gab es kein Halten, und es hagelte Big-Plays ohne Ende, und es war egal, welchen seiner Runningbacks er einsetzte.

Blizzard in Philadelphia: Wir waren dabei.

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9 Kommentare zu “Sportmomente 2013 – Die Hitliste

  1. Guten Morgen Thomas,
    weiß Du vielleicht, warum der amerikanische Sportkalender vor über einhundert Jahren Football in den Winter gelegt hat? Interessiert mich schon lange aber ich habe noch nie ein vernünftige und vor allem glaubwürdige Erklärung bekommen?
    Danke!
    Axel

  2. Ich glaube das liegt am 2. beliebtesten Sport (manche behaupten den beliebtesten) den Amis: Baseball. Damit sich die Spieltage nicht zu sehr überschneiden.
    Hier das hab ich eben auf Wikipedia gefunden:

    “ Im Sommerhalbjahr dominierte der Profi-Baseball. Bei diesem amerikanischen Zeitvertreib spielt jede Mannschaft über 100 Spiele bei gutem Wetter, wodurch entsprechende Zuschauereinnahmen erzielt werden und Vollzeit-Profis ernährt werden können. Football erfordert dagegen viel mehr Spieler pro Mannschaft, während die Einnahmen aus wenigen Spielen im Herbst viel geringer sind und keinesfalls ausreichten, eine Mannschaft auch in der langen spielfreien Zeit zu bezahlen.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/National_Football_League

  3. Morgeeeeeeen 🙂 !!!
    Ich hab zwar auch das Lions Spiel gesehen, aber auf Platz 1 🙂 ?!
    Naja du hast es ja ausführlich beschrieben, welche Gründe es für diese Platzierung gab.

    Für mich aber, als großer Miami HEAT Fan, ist Platz 1 das Game 6 in den Finales dieses Jahr.
    Es sind knapp 1,3 Sekunden vor Schluss. Die Spurs führen mit 3 Punkten. Die Heat versuchen durch LeBron den Ausgleich zu erzielen, er verpasst. Der in diesen Playoffs schwach aufspielende Bosh schnappt sich den Rebound und gibt in weiter zu Allen. Dieser steht noch innerhalb des 2 Pukte Bereichs und macht einen Sprung heraus um einen 3-Punkte-Versuch zu starten. Er steigt hoch, Tony Parker versucht noch zu blocken. Aber keine Chance Allen verwandelt den 3er, es folgt die OT die die HEAT für sich entscheiden. 3 Tage später gewinnen sie in Game 7 die Back-To-Back Meisterschaft !!!

    Aber dieser 3er. Ich saß um 5 Uhr morgens mit der 3ten Tasse Kaffee auf der Couch und raste vollkommen aus.
    Eines der spannendesten Basketballspiele das ich je sehen durfte 🙂 !!!

    Vielleicht hat es ja auch jemand von euch gesehen 🙂 ?!

    Grüße

  4. Das Problem in den USA ist ja auch, dass es im Sommer vor allem im Süden einfach viel viel zu heiß ist, um dort Football zu spielen. Die Spieler dort würden reihenweise umkippen wenn man im August in Florida oder Arizona spielen müsste

  5. Plap, ist das denn echt der Grund, warum man den Football in den Winter gelegt hat oder nur ein Vorteil, der sich aus dieser Entscheidung ergibt? Man könnte doch genauso sagen, dass es für ein vernünftige Athletik im ganzen Norden (Green Bay, Buffalo, etc). schlicht weg zu kalt ist. Und für die Zuschauer ist es auch im Sommer schöner.

  6. Footballspiele zwischen Colleges wurden von Anfang an im Herbst ausgetragen, noch bevor es professionelle Baseballligen gab. Teilnehmer waren in den ersten Jahren ausschließlich Unis aus dem Nordosten, die das Wetter in den Südstaaten herzlich wenig interessierte.

    Konkurrenz zum Baseball spielte allenfalls für die NFL eine Rolle, die gegründet wurde, als der jährliche Zeitraum der College Football-Saison bereits seit 50 Jahren etabliert war.

  7. was du über Russel Wilson und seine Art zu spielen schreibst gefällt mir sehr gut. Es trifft die Sache so auf den Punkt. Ich bin zwar Niners-Fan, aber die Abgeklärtheit von Russel Wilson ist der absolute Hammer.

  8. Footballspiele zwischen Colleges wurden von Anfang an im Herbst ausgetragen

    Das ist nicht ganz korrekt, denn die allerersten Footballspiele wurden im Frühjahr bzw. Spätwinter ausgetragen. Woran es liegt, dass die Saison schließlich in den Herbst gelegt wurde, weiß ich nicht. Dazu vielleicht ein Link zu einer Diskussion bei den „Pro Football Researchers“. Fazit: Eine eindeutige Antwort gibt es wie so oft bei solchen Themen nicht.

  9. Pingback: Auf der Suche nach dem Guten nach der Woche des Bösen | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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