Superbowl XLVIII im Liveblog: Denver Broncos – Seattle Seahawks

[04h25] Ah ja, weil wir was wirklich Einzigartiges sehen wollten:

[04h21] Für das Protokoll: Der WP-Graph zeigt die Einseitigkeit dieses Spiels. So unspannend war kein Endspiel seit 2002/03 Buccs-Raiders oder gar 2000/01 Ravens-Giants nicht mehr:

GWP Superbowl 48

GWP Superbowl 48

[04h17] SAT.1? Ihr Superbowl-Sender mit fast allen Touchdowns? So läuft das eben, wenn Experten und Regie sich mehr für Hotdogs interessieren und wahrscheinlich alle grad am Würststand waren…

[04h13] LB #53 Malcolm Smith wird MVP. Der Mann, der den INT-Return zum Touchdown zurücktrug. Der Mann, der schon letzte Woche die Sherman-Deflection abfing. Keine „logische“ Wahl, aber du musst halt einen Spieler aus dieser Defense herauspicken, und es war derjenige mit dem größten Play (Smit hatte auch noch den Safety aufgenommen). Auch wenn Smith für den Pick & den Safety im Prinzip nix konnte. Also doch eine schlechte Wahl, aber das kennen wir ja schon aus den letzten Jahren. Immerhin gewinnt einer der ärmsten Spieler im Seahawks-Roster das neue Auto…

[04h09] Das Team, das beide Finalisten schlug: Indianapolis.

[04h03] Endstand Denver Broncos 8, Seattle Seahawks 43

Der Kantersieg täuscht ein klein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn die Seahawks hatten schon alles für sich laufen: Vom quasi geschenkten Safety im allerersten Play über den INT-Return TD zum Kickoff-Return TD , Fumble in dummen Zeitpunkten yadda yadda.

Die Seahawks waren besser, keine Diskussion. Sie haben das Monster-Matchup der besten Offense gegen die beste Defense glasklar gewonnen. Sie haben in allen Facetten des Spiels dominiert.

Diese Defense ist scary. Die Legion-of-Boom killt quasi jede konventionelle Passroute des American Football. Das ist ein bunter Mischmasch aus Geschwindigkeit, Wucht und Finesse, sie machen keine technischen Fehler, sie ziehen die Plays bis zum Ende durch. Das ergibt gemeinsam mit einem unglaublichen Passrush – bestehend aus mindestens sechs fast gleichwertig sehr guten Defense Linern – eine fast nicht zu schlagende Unit.

Selbst die beste Offense war heute hoffnungslos. Manning kam nie ins Rollen. Die Offense Line der Broncos wurde GEKILLT. Kein einziger Sack gegen Manning, aber dieser Fakt ist wertlos und beschreibt nicht das Spiel. Denvers Offense war heute spektakulär überfordert. Sie wurde noch im Schlussviertel krankenhausreif getackelt.

Viele der Prognosen vor dem Spiel sind eingetroffen. Nur sind alle Prognosen deutlich wilder gen Seattle ausgeschlagen, sodass am Ende ein Blowout steht.

Russell Wilson ist damit der zweite schwarze Starting-Quarterback nach Doug Williams 1987/88, der die Superbowl gewinnt. Pete Carroll gewinnt einen Titel, der ihm nicht mehr nachträglich aberkannt werden wird. Eine der unbekanntesten Franchises des Landes, die Seahawks, stellen eine der markantesten Superbowl-Champs in den letzten 10-15 Jahren.

[04h00]

Viertes Viertel

[03h55] Die Legende der Seattle Seahawks 2013/14 als Gesamtpaket ist auch nicht zu verachten: Eine 13-3 Bilanz in einer der heftigsten Divisions der letzten zumindest zehn Jahre. Alle drei Niederlagen waren richtig knapp: -6 in einem Freakspiel in Indianapolis, -2 in der letzten Minute in San Francisco, -7 gegen Arizona. Dazu diese fassungslos dominante Endspiel-Performance.

Seattle war nicht weit weg von einer perfekten Saison. Sie hätten schon Hand aufs Herz im letzten Jahr die Superbowl holen sollen, da sie das beste Team waren. Sie waren es heuer nur noch klarer. Sie werden in die Diskussion um die besten Teams in der Superbowl-Ära gehören.

[03h51] Mit dieser Endspielperformance dürften die Seattle Seahawks von 2013/14 ihren Platz in der Geschichte der besten Defenses aller Zeiten zementiert haben:

  • Miami Dolphins der frühen 70er Jahre
  • Steel Curtain der mittleren 70er Jahre
  • Chicago Bears 1985 und 1986 („Monsters of the Midway“)
  • Baltimore Ravens 2000
  • Tampa Bay Buccaneers 2002
  • Seattle Seahawks 2013

[03h47] Nächster Fumble Mannings, DE #91 Clemons schlägt den Ball frei. Seattle erobert ihn.

[03h40] Spiel ist entschieden. Wir können uns ja mal über die MVP-Kandidaten unterhalten. Beim Blick über Twitter ist der meistgenannte Kandidat Percy Harvin (2 Rushes, 45yds / 1 Catch, 5yds / 87yds-TD Kickreturn). Harvin als großer X-Faktor der Seahawks-Offense, der einen 1st-Rounder gekostet hat, aber heute eigentlich sein erstes echtes Spiel bestritt. Keinen Tag zu spät. Harvin hat sicher eine gute Kandidatur, auch wenn sein Kickreturn das Spiel nur „endgültig entschied“.

Aber Hand aufs Herz: Der MVP dieser Mannschaft gehört der Defense. Man könnte ihn prinzipiell der kompletten Defense überreichen. Die Defense hat die Seahawks getragen. Es gibt zwei Units, die den MVP stellen könnte: Defense Line oder die Legion-of-Boom. Einen klaren Kandidaten gibt es nicht; Avril / Bennett waren entscheidende Leute bei der Kreation einiger Big-Plays zu Beginn des Spiels. Aber das war wohl zu wenig.

Earl Thomas ist der wichtigste Spieler der Defense. Als solcher „wichtigster Spieler der Defense“ gewann einst Ray Lewis seinen Superbowl-MVP Titel, ohne Besonderes geleistet zu haben. Aber Thomas hat nicht die Reputation eines Lewis.

So denke ich, kann man ein Argument abgeben, SS Kam Chancellor (1 INT, einige massive Hits) den Titel zu geben.

[03h36] Nächstes gescheitertes 4th-Down der Broncos-Offense.

[03h34]

[03h29] Sherman wird verletzt runter getragen. Sieht nach Knöchel aus.

[03h23] Denver 8, Seattle 43/Q4 11:45. 13yds-TD Catch für Baldwin. Raketen von Russell Wilson, und so wie die Seahawks diesen Drive durchzogen, sieht das danach aus als wollte Pete Carroll mit seinen Seahawks noch ein paar Punkterekorde sprengen.

[03h14] Stecker & Joe Montana #DRINK

Drittes Viertel

[03h11] Denver 8, Seattle 36/Q3 0:00. 13yds-TD Catch Demariyus Thomas. 6 Plays, 80yds, 2:58min. Eine etwas tiefer stehende Secondary, kollidierende Defensive Backs, und Denver scort einen lockeren TD zum Ausgang des dritten Viertels um zumindest die ganz große Blamage einer punktelosen Superbowl abzuwenden – und Thomas stellt mit dem 12ten Catch des Tages einen traurigen Superbowl-Rekord auf. (löscht Jerry Rices Mega-Spiel Ende der 80er aus + Branch und noch ein und zwei andere)

[03h02] Denver 0, Seattle 36/Q3 2:58. 23yds-Pass für WR #15 Kearse. 6 Plays, 58yds, 2:57min. Locker drei, vier gebrochene Tackles bei Kearse. Mehrere rattenscharfe Pässe des Russell Wilson gegen eine Defense, die sich am Ende selbst aufzugeben scheint.

[03h01] Denver ist aktuell übrigens bei 190 Yards Offense zu 187 Yards Offense der Seahawks.

[03h00] Wie wird dieses Spiel noch legendär? Erster Shutout in der Superbowl-Geschichte, und das gegen die punktereichste und beste Offesne ever?

[02h56] Seuche. Der Combo Manning-Thomas gelingt für einmal ein längerer Spielzug, und dann fährt CB #41 Maxwell nichts ahnend eine Hand aus und ist völlig verdutzt, dass er damit einen Fumble bei Demariyus Thomas provoziert. Nochmal: Erster Spielzug der Broncos in diesem Spiel, der gelungen ausschaute, und dann fumbelt der beste Receiver der Mannschaft den Ball weg. Surreal.

[02h52] Seattles OT #76 Okung mit einem Holding im zweiten Down, und das reicht aus um Seattles nun natürlich konservative Offense abzuwürgen: Seattle muss punten. Denver sollte nun aufhören zu punten, denn es ist eh schon fraglich genug ob sich noch vier Drives bekommen.

[02h44] Punt der Broncos. Sie würgen sich langsam ins Spiel, aber was bei Spielstand 0-0 im ersten Viertel aussieht wie Abtasten, löst im dritten Viertel bei 0-29 Emotionen des Ärgers aus.

[02h31] Denver 0, Seattle 29/Q3 14:48. 87yds-Kickoff-Return für Harvin. Und die Vollpfosten bei SAT.1 waren mal wieder nicht drauf. Idioten.

Harvin, ich hatte es geschrieben: Sensationeller Kickreturner gegen eine grottenschlechte Coverage der Broncos-Special Teams. Und Prater macht keine Touchbacks. Das ist quasi der Sargnagel.

[02h18] Halbzeitshow, und die Welt erlebt die Premiere des Playback-Schlagzeugs (oder?). Dann stürmt ein halbes Dutzend halbnackter Männer und die Chili Peppers bringen Give it away now aus den 90ern. Da war letztes Jahr besser. Wo kann man Beyonce reinwählen?

Zweites Viertel

[02h13] Nach dem WP-Graph (Win Probability Graph) von Advanced NFL Stats ist Seattle fast durch. Man sieht aus dem Graph auch heraus, dass Denver wirklich nie im Spiel war und sich auch nie renibeißen konnte. Ein TD kurz vor der Pause hätte geholfen, aber man hätte nach dem gescheiterten 4th-Down ruhig auch Timeouts ziehen können (man hatte alle 3). Aber Fox machte einen auf Schwartz und wartet offenbar auf die nächste Superbowl um Timeouts zu nehmen.

Win-% zur Superbowl-Halbzeit

Win-% zur Superbowl-Halbzeit

[02h03] Halbzeit Denver Broncos 0, Seattle Seahawks 22.

Die Broncos werden hier ZERLEGT. Das ist die totale Dominanz der Seahawks-Defense, und sie beginnt in der Defensive Line: Was die Kollegen #92 Mebane, #79 Bryant, #72 Bennett und #56 Avril hier veranstalten, ist Giants-2o07 würdig: Die Pass-Protection Mannings wird konstant, Spielzug für Spielzug, auseinander genommen, und Manning hat keine Zeit zu werfen.

Wirft, er, stehen hinten sieben Defensive Backs, um alles abzudecken. Manning antwortet mit schnellen, flachen Kurzpässen, aber die bringen nur wenig Raumgewinn, weil die Wideouts vorblocken als wären sie homophobe Mauerblümchen.

Das artet aus in einer Offense der Broncos, die in 31 Spielzügen nur 131yds zustande brachte. Manning mit 17/23 für 104yds und 2 INT (4.5 NY/A). Beide INTs waren ein Produkt aus „etwas unglücklich“ und „merkwürdiger Entscheidung“. Einmal hätten die Broncos allerdings eine DPI gegen #29 Earl Thomas zugestanden bekommen müssen.

Seattle machte mit seiner Offense nicht viel. Russell Wilson zu Spielbeginn stets schnell auf flotten Füßen und begann loszuscrambeln. Dann wurde das „harte“ Laufspiel über #24 Lynch in der Mitte gesucht. Zwischendurch wurde #11 Harvin mit den Jet-Sweeps eingestreut, und Harvin machte massive Yardage, weil der DE #91 Ayers katastrophales Containment hatte.

Besonderes sprang bis auf Harvin nicht heraus: Wilson ist risikolose 9/15 für 94yds. Lynch 11/17yds. Ein paar nette Catches der Wideouts. Ein paar zu ängstliche Entscheidungen Pete Carrolls.

So. Das Spiel schaut ein klein wenig gegessen aus, sofern die Broncos nicht schnell in einen Groove im mittlerweile strömenden Regen kommen. Letztes Jahr hatten wir bei Ravens-49ers auch zwischenzeitlich eine 22pts-Führung für Baltimore, aber die waren auf andere Art und Weise zustande gekommen. Abwarten.

Seattle kriegt nun als erstes den Ball. Für Manning positiv: Er wird diesmal keinen Onside-Kick gegen sich sehen… er könnte ihn höchstens selbst probieren.

[01h55] 1:06min vor der Pause muss Manning ein 4th-Down und 2 in der Seattle-Redzone ausspielen. Ein Muss, aber einmal mehr wird die Offense Line in Krümel zerfetzt, und Mannings Pass fällt harmlos zu Boden.

Vorher zerstörte ein False-Start der Broncos eine aussichtsreiche Position. Danach musste Manning feldpositionsbedingt zweimal werfen, was gegen eine so krasse Deckung ein halbes Todesurteil ist.

[01h50] Eli Manning. #DRINK

[01h45] Stecker: „Skittles“ #DRINK

[01h38] Denver 0, Seattle 22/Q2 3:21. 69yds-INT Return zum TD für #53 Malcolm Smith. Weia: Manning wird in der Wurfbewegung von einem D-Liner getroffen und der so abgeschwächte Ball fällt Smith in den Schoß. Erste INT = abgefälschter Ball. Zweite INT = abgebrochene Wurfbewegung. Trotzdem eine merkwürdige Entscheidung von Manning, diesen Ball so zu versuchen. Und Demariyus Thomas sah ziemlich passiv aus.

Zuvor recht klare Versuche der Broncos, eine Kurzpassoffense mit vielen Screens aufzuziehen: Angezogenes Tempo, immer wieder quick raus für #80 Demariyus Thomas, der aber gegen eine disziplinierte Defense kaum YAC (yards after catch) machte. Dazu schlimmes Vorblocking der Wideouts der Broncos bei diesen Plays.

[01h29] Erstes 1st-Down für Denver: 3rd-und-1, und Manning übergibt an RB Moreno. Danach schaltet Manning in den No-Huddle Modus.

[01h23] Denver 0, Seattle 15/Q2 12:00. 1yds-Run Lynch. 7 Plays, 37yds, 3:59min. Lynch im zweiten Down, nachdem er wohl schon im ersten drin war (man sehe sich das Nachfassen an).

Seattle mit dem ersten Touchdown, weil CB #32 Tony Carter zuvor eine PI in der EndZone begangen hatte. Seattles große Offense-Waffe Harvin schlug schon wieder bei einem Jet-Sweep zu: Ein Spielzug, bei dem man wunderbar erkennen konnte, wie undiszipliniert DE #91 Ayers war. Hält Ayers sein Containment an den Flanken der Defense Line, passiert nicht viel. Aber Ayers überpowerte, und Harvin hat nun 2 Rushes für 45yds.

[01h19] Stecker: „Beast Mode“ #DRINK

Erstes Viertel

[01h16] Ein Eröffnungsviertel für die Grütze von den Broncos, für die nichts zusammengeht. Beginnend mit dem üblen Safety, aber es ging dann weiter: Noch kein einziges 1st-Down für die Rekordoffense, dafür schon ein Safety plus ein Turnover. 11:41 zu 3:19min Ballbesitz. 148-zu-11yds in der Offense. 22 zu 7 Plays pro Seattle. Aber: Nur acht Punkte Unterschied, weil Seattle sich noch nicht durchwalzen konnte bzw. zu viel Schiss hatte, ein 4th-und-inches auszuspielen.

[01h12] Big Play! 3rd-Down für Manning, eine unruhige Pocket und von hinten rauscht schon der Druck heran. Manning versucht noch einen DL zu überlupfen, aber er überlupft ihn zu stark. Der Ball segelt über alle, auch TE #80 Thomas, hinweg, direkt in die Arme vom Kopfjäger-SS #31 Chancellor.

[01h10] Stecker mit QB-Diskussion „Peyton Manning unter den Top-5“. #DRINK #DRINK #DRINK

[01h08] Denver 0, Seattle 8/Q1 2:16. 33yds-FG Hauschka. 13 Plays, 58yds, 6:15min. Seattle kontrolliert bisher die Line of Scrimmage, zieht die langen Drives durch. Das ist nicht die befürchtete boom or bust Offense.

4/5 der Third Downs wurden verwertet. Denver immer wieder mit quicken Blitzes, die Wilson mit schnellen Slants kontert.

Auffällig auf die Hasenfüßigkeit von Wilson: Leisester Anflug von Druck, und Wilson scrambelt sofort los. Auffällig auch: Wilsons Pässe sind nicht allzu präzise. Dann ein massiver Breakup eines Broncos-DB (Irving?) bei einem tollen Ball in die EndZone.

[01h05] John Fox mit einer relativ hoffnungslosen Challenge bei einem Lateral, der doch recht klar ein Vorwärtspass war. Fox hatte auch schon in der Superbowl vor 10 Jahren so eine schlechte Challenge (als er glaube ich einen unmöglichen Spot gechallenged). Übrigens unterirdisch vom World-Feed, den SAT.1 übernimmt: Nur eine einzige, winzige kurze Wiederholung.

[00h53] Die erste ernst zu nehmende Angriffsserie der Broncos endet im Three and Out: Erstes Play als diese Package-Option, die Herrmann in der Preview angesprochen hatte. Manning übergab den Ball an RB Moreno für 2yds. Zweites Play ein quicker Kurzpass für #88 Thomas, aber Chancellor wartete in der Nickel-Formation unmittelbar mit dem großen Hit. Drittes Play, und erneut hyper-aggressive Defense, und keine Yards nach dem Catch.

[00h45] Denver 0, Seattle 5/Q1 10:21. 31yds-FG Hauschka. 9 Plays, 51yds, 4:27min Drive. Der Drive begann exzellent, als #11 Harvin um ein Haar zum TD durchgelaufen wäre: Ein saucooler „Jet Sweep“, den Aikman im Gamepass natürlich als Reverse analysierte… aber Harvin kam „nur“ 30yds weit und trat mit einem Fuß aus dem Spielfeld.

Danach quickes Gewichse der Seahawks. Wilson behielt den Ball einmal bei einem zone read Play (#DRINK), aber wurde kurz im 3rd-Down danach knapp vor dem 1st-Down gestoppt.

Carroll warf die rote Flagge wegen einer 3cm-Entscheidung im ersten Viertel der Superbowl. Hätte ich nicht gemacht, und schon gar nicht so knapp vor der EndZone. Aber was will ich einem Superbowl-Coach erklären…

[00h43] #Gefrierschrank New York #Superbowl-Blunder: Offizielle Temperatur bei Kickoff 9.4°C. Temperatur zu Kickoff von Superbowl VI in New Orleans: 3.9°C. Take that, ihr Kritikaster.

[00h40] Fast 64% der Abstimmenden in der Umfrage dieses Blogs sehen einen Superbowl-Sieger Seattle kommen. Das ist in Spread umgerechnet ein 4.5pts Spread pro Seattle.

[00h35] Denver 0, Seattle 2/Q1 14:48. Paukenschlag: Erster Spielzug, während Manning noch einen auf Omaha machen will kommt schon der Snap und der Ball segelt an Manning vorbei in die EndZone. RB Moreno schmeißt sich noch auf den Ball zum Safety. Schnellster Score ever in der Superbowl-Geschichte: Hester brauchte 2007 bei seinem Kickreturn-TD 14 Sekunden.

Pre Game

[00h28] Seattle gewinnt den Münzwurf von Spaßvogel „Broadway“ Joe Namath und deferred in die zweite Halbzeit. Damit wohl erster Ballbesitz für die Denver Broncos.

[00h25] SAT.1 hat wieder Ines Sainz am Wickel – wie schon letztes Jahr in der Stromausfall-Pause. Sainz ist die Frau, die schon Brett Favre verrückt machte.

[00h23] Nationalhymne von Fleming dauert handgestoppte 2:04min. Also das Under für Las Vegas, aber über 100 Sekunden. #DRINK

[00h19] Raab bei SAT.1:

Fotoball ist ein Sport, der alle vereint. Da können Dicke und Dünne mitmachen!

[00h15] Over/Under für die Hymnenlänge von Renée Fleming ist 2:25min – die Wettbüros erklären sich diese Länge damit, dass sie als Sopranistin eher Opern-like performen wird, und damit eher langsam.

[23h57] Wir sind heute zu dritt. Einer ist für Seattle, Sabine für Denver, und ich kann mich so recht nicht entscheiden. Ich bin gespannt. Ich habe keine Ahnung wie es ist, ein Endspiel zu verfolgen, bei dem ich erst im Lauf des Spiels merke, wem ich die Daumen drücke.

[23h49] Die Superlative sind alle aufgebraucht, die Einwärmphase hat ein Ende, wenden wir uns also dem Essenziellen zu: Dem Spiel, dem sagenumwobenen Gipfel zwischen den Denver Broncos und den Seattle Seahawks. Der Fahrplan bis zum Kickoff lautet wie folgt: Um Mitternacht wird Sabine die Weißwürste auftischen. Um zirka zwanzig nach Mitternacht gibt es die Nationalhymne mit Renée Fleming. Danach den Münzwurf und anschließend gegen halb eins den Kickoff.

44 thoughts on “Superbowl XLVIII im Liveblog: Denver Broncos – Seattle Seahawks

  1. Dieser NFL-World-Feed ist eine Beleidigung für jeden NFL-Fan rund um den Globus. Offenbar hat man weiterhin nix dazugelernt oder die NFL/Goddell sind die NFL-Fans außerhalb Amiland schnuppe.

  2. Die Seahawks mit einer Einstellung auf die ich gehofft habe. Dominieren klar die Broncos geistig und physisch. End 1 Qtr.

  3. Ich dachte eben, du liegst eh schon zwei Possessions vorn, kannst es auch dem Gegner so schwer wie möglich machen, aber gut, wohl wieder zu kompliziert gedacht

  4. …wenn der schief geht, dann können die Broncos eigentlich schon im Bus die Heizung anstellen.

  5. Pingback: American Football Thread - Seite 18

  6. Ich muss jetzt mal meinen Frust ein wenig rauslassen:
    Beste D gegen beste O. Das ist also der SB auf den wir „alle“ gewartet haben. Sauber! Für die Broncos gibt es heute nur ein Wort: peinlich!

  7. Naja, „peinlich“. Es ist halt auch eine komplette Dominanz der Seahawks in allen Phasen des Spiels, und dann laufen halt auch die Dinge ganz krass gegen dich: 2 Return-TD, 4th-Down scheitert, Safety, usw.

    Klar ist Denver nicht gut, aber 0-29 ist natürlich trotzdem zu krass.

  8. Jetzt wird es aber peinlich für die offense!

    Man kann hier schon gratulieren und sagen die Saison haben die Seahawks verdient den super bowl gewonnen.

  9. Gibt es den sowas. Die Denver Spieler sind nicht anwesend, sind irgendwie nie richtig in New York angekommen. Alleine sich auf die Erfahrung von P.Manning zu verlassen war ein Schuss ins Knie. Anders kann ich mir diese desolate Vorstellung nicht erklären.

  10. Ich tippe mal darauf, daß wir P. Manning nächstes Jahr wieder bewundern dürfen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß er mit so einem Ergebnis abtreten wird.
    Glückwunsch an Seattle. Es gab definitiv schon SB-Sieger die es weniger verdient hatten. Gute bis sehr gute Leistungen die ganze Saison über. Respekt.

  11. [00h35] Denver 0, Seattle 2/Q1 14:48. Paukenschlag:

    Mir schien, die Seahawks haben in der Kabine vor dem Anpfiff den Grundstein gelegt für die 60 Minuten. Der „Paukenschlag“ war dann der Auslöser als zusätzlicher psychologischer Motivationschub.
    Die ließen nie Zweifel aufkommen wer Herr im Ring ist. Tolle Arbeit und Gratulation an alle Beteiligten dieser jungen, wilden Truppe aus Seattle.

  12. Pingback: Super Bowl XLVIII medial | 24 yards per second

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