New England Patriots in der Sezierstunde

Die New England Patriots sind gleichzeitig das Murmeltier und das Chamäleon der NFL. Murmeltier, weil sie die gefühlt zwanzigste 12-4 Saison en suite absolviert haben und in der Titelvergabe zumindest leise mitsprachen. Chamäleon, weil diese Mannschaft in den letzten Jahren eigentlich mindestens zehn Mannschaften war. Allein in der abgelaufenen Saison 2013/14 war man mehr oder weniger ohne zeitliche Trennung offensive Trostlosigkeit, defensives Bollwerk, dann wieder offensive Passgewalt mit defensivem offenen Scheunentor, dann wieder ein Wirbelwind von Lauf-Offense mit Hand zur Interception in der Defense. Man war alles in einem – mal wieder.

Die Größe des Head Coaches / General Managers Bill Belichick muss nicht weiter diskutiert werden. Man kann allerdings nicht oft genug unterstreichen, dass diese Kombination aus so langer Erfolgsserie aus 12-4 Saisons aufwärts und der Wandelbarkeit der Belichick-Mannschaften ziemlich einmalig in der Profifootballgeschichte sein dürfte. Dass New England seit mittlerweile zehn Jahren keinen Titel mehr gewonnen hat, ist eigentlich ein Treppenwitz. Im Prinzip wären die Patriots mal wieder dran.

Überblick 2013

Record        12-4    CC
Enge Spiele    7-4
Pythagorean   10.7     8
Power Ranking  0.569  11
Pass-Offense   6.2    15
Pass-Defense   6.3    15
Turnovers      +9

Management

Salary Cap 2014.

2013/14 endete in einer 12-4 Saison mit einem Playoff-Kantersieg gegen Indy und einem gefühlten Playoff-Debakel in Denver. Es hätte aber auch alles ganz anders kommen können. Die vier Pleiten im Grunddurchgang waren allesamt Freakspiele, die leicht auch hätten gen Patriots ausschlagen können. Auf der anderen Seite hatte man auch sieben knappe Siege, darunter umstrittene Dinger wie gegen New Orleans oder Cleveland. Man war am Ende erstaunlich mittelmäßig in den meisten Effizienz-Kategorien, aber vielleicht war man dann doch wieder nur ein paar präzisere tiefe Bomben von der Superbowl entfernt.

Ein Problem der abgelaufenen Saison war unter anderem das enorme Verletzungspech: Zeitweise waren beide Offensive Tackles im Krankenstand, der Corp der Wide Receiver sah jede Woche neu aus, TE Gronkowskis Geschichte ist bekannt, und in der Defense verabschiedeten sich nacheinander LB Mayo, DT Wilfork und immer wenn es um die Wurst ging, wie gewohnt auch der CB Talib.

In der Offseason antwortete Belichick darauf nicht mit dem Versuch, Kadertiefe auszubauen, sondern – ungewohnt für ihn – mit einigen Star-Einkäufen. Im Gegenzug wurde eine ganze Latte an Hinterbänklern oder zu alten Spielern hinausgeschmissen. Und auch nicht charakteristisch: Mit dem abwanderungswilligen DT Wilfork wurde vertraglich nachgebessert. So viel win now Modus waren die Patriots zuletzt im Frühjahr 2007.

Die Story der Offseason war der Einkauf von CB Darrelle Revis, dem besten Manndecker der NFL. Die Auswirkungen des extrem potenten Moves und Vertrags hatte ich schon diskutiert. Fakt ist: Revis ist, wenn schematisch korrekt eingesetzt, konkurrenzlos in der NFL. Er spielt das Spiel auf einem anderen Level als alle anderen Cornerbacks. Er ist der einzige, dem man bedingungslos den besten Receiver des Gegners anvertrauen kann – und das ist ja die Kernbotschaft des Defense-Genius Belichick: Schalte den gefährlichsten gegnerischen Spieler aus.

Revis ist mit seinen einzigartigen Fähigkeiten im direkten 1-vs-1 aber noch mehr: Er ermöglicht einem Coach, seine Safetys schematisch anders einzusetzen. Anstatt jedem Cornerback zumindest theoretisch einen Safety als Absicherung gegen den worst case (= 70yds Touchdown-Pass) in die Nähe zu stellen, kannst du Revis auch vier Viertel plus Overtime allein auf dem Egotrip gegen die Johnsons und Fitzgeralds lassen. Allein auf der Insel. Daher gründet auch Revis Island™.

Revis ist allerdings auch ein finanzielles Risiko: In der Praxis ist er ein 12 Mio./Jahr-Mann, der auch nächstes Jahr auf alle Fälle Geld gegen die Salary-Cap der Patriots zählen wird. Revis wird nur 2014 unter seinem Vertrag in New England spielen. Spätestens im März 2015 muss nachverhandelt werden, oder es kommt die Trennung.

Viel, sehr viel freundlicher ist da der Dreijahresvertrag, der CB Brandon Browner untergejubelt wurde. Browner ist ein original Gründungsmitglied der viel diskutierten Legion of Boom in Seattle, durfte aber in den letzten Monaten aufgrund einer komplizierten Dopingsperre nur noch als Teilzeitkraft mitwirken und geriet fast in Vergessenheit. Browner ist kein Revis, er gilt aber auf der Höhe seines Schaffens als sehr, sehr solider Mann, der der Secondary im schlimmsten Fall Tiefe gibt.

Im Gegenzug wurde CB Talib ziehen gelassen – angesichts des verrückten Vertrags, den Talib in Denver bekam, und Revis/Browner ein guter Move von den Patriots. Der jahrelange Schwachpunkt Defensive Backfield liest sich bei den Patriots mit einem Mal qualitativ hochwertig:

  • CB Revis / CB Browner als Starter außen
  • CB Arrington als Starter im Slot
  • CB Ryan / CB Dennard als Backups
  • FS Devin McCourty
  • SS Wilson / Gregory / Chung als Konkurrenzkampf

Ein Dennard zum Beispiel gilt ja auch nicht als Gurke, höchstens als Knalltüte, der jederzeit mit einem Fuß im Knast steht. Etwas irritierend ist die Rückholung von Chung aus dem Exil in Philadelphia, aber gut. Alles muss man dann auch net verstehen.

„Vorne“ steht mit dem beendeten Vertragsstreit mit dem Ankermann Wilfork sowie der Rückkehr des ILBs Mayo zumindest die Achse wieder. Die Front-Seven der Patriots ist gleichzeitig frustrierend und aufregend, weil sich dort mittlerweile eine einmalige Ansammlung aus Supertalenten tummelt, die aber nie zugleich ihr ganzes Potenzial ausschöpfen können.

Zuerst die Linebackers: Mayo ist mit seiner Spielintelligenz ein Leadertyp, aber spielerisch laufen ihm vielleicht mittlerweile andere schon davon. Der junge DE/OLB Jamie Collins, im Belichick-System zuletzt der Weakside Linebacker, zum Beispiel, ein brutal schneller Mann, der für Momente in seiner Rookiesaison 2013 wie ein Weltklassemann aussah und nur noch besser werden sollte. Oder der Mann, der feuchte Träume wahr werden lässt: LB Dont’a Hightower, einer meiner Lieblingsspieler seit Jahren, der sich in zwei Jahren zu einem kompletten Spieler entwickelt hat. Das ist ein LB-Kern, der allenfalls noch einen oder zwei bessere Backups als Absicherung verträgt.

Dann Defensive Ends: DE Chandler Jones war erst vor zwei Jahren ein Erstrundenpick, und mit seinen 10 Sacks liest sich die Bilanz nicht übel, aber Jones hat immer wieder Aussetzer. Er ist gebaut wie der prototypische End der NFL 2014, und alle bescheinigtem ihm schon immer eine glänzende Zukunft, aber er schaffte es bisher nicht, die extrem hohen Erwartungen zur Zufriedenheit aller zu erfüllen. Mehr geliebt wird da anscheinend der harte Arbeiter auf der anderen Seite, Rob Ninkovich, eine Art neuer Vrabel. Das ist in Kombination guter, aber nicht herausragender Passrush. Es ist höchstens potenziell herausragender Passrush.

Dann Tackle: Wilfork ist, wenn fit, gesetzt. Mit seinem schätzungsweise zwei Zentnern zählt er eigentlich für zwei, und das fühlte sich dann letztes Jahr nach seinem Ausfall auch erstmal so an. Die Lücke, die Wilfork hinterließ, war extrem, auch wenn sich seine Backups um Chris White und Tommy Kelly besser schlugen als befürchtet.

In der Defense sehe ich durchaus die Option für New England, Defensive Tackle und Defensive End hoch zu priorisieren. End als Ergänzung zu Jones/Ninkovich. Tackle mit kurz- (Verletzungen, Kadertiefe), aber auch mittelfristigem Fokus (Wilfork ist 33). Es schadet nie, genügend Line-Männer zu haben, deswegen gehe ich auch bei einem Anarchisten wie Belichick davon aus, dass irgendwann in den ersten ein oder zwei Runden als Minimum ein Defense Liner gezogen wird.

Die Offense ist eine andere Art von Baustelle. Hier wird 24/7 geschraubt und gewerkelt, mit zuletzt immer wechselhafteren Erfolgen. OffCoord McDaniels ist fachlich mittlerweile unumstritten, aber er hat nur begrenzt satisfaktionsfähiges Material zum Arbeiten.

QB Tom Brady ist natürlich der Mann um den sich alles dreht, allerdings wurden die Schwachstellen in Bradys Spiel in der letzten Saison schon phasenweise brutal offen gelegt. Die „Lochpässe“ im AFC-Conference Championship Game in Denver stehen nur stellvertretend für eine Phase in Bradys Footballkarriere, in der er schlicht keinen qualitativ überragenden tiefen Ball mehr werfen kann. Brady war nie der ganz große Bomber – er profitierte halt ein paar Jahre lang von einem Randy Moss in Hochform, der jeden 60yder zum Touchdown verwertete, egal wie präzise oder hart geworfen.

Vielleicht würde Brady diesbezüglich ein deep threat auf Wide Receiver helfen – ein Spieler, der mit Geschwindigkeit die tiefen Routen laufen kann und sich im Idealfall im vollen Sprint an einen suboptimalen Ball anpassen kann. Die WR-Klasse 2014 im Draft ist gut besetzt, und mit Leuten der Güteklasse Cooks/Oregon State sind auch diese tiefen Waffen dabei. Einer von denen stünde den Patriots schon sehr gut zu Gesicht.

Es ist eh Wahnsinn, wie New England mit diesem WR-Corp 2013 überleben konnte. Für 2014 wurde bisher nicht viel geändert. Die Sicherheitsoption Edelman wurde gehalten. Edelman ist der neue Welker, mit 175 Anspielen, 121 Catches für 1229yds und 7 TD. Nur jeder fünfte Pass auf Edelman geht weiter als 15yds. Er ist keiner, der aus eigener Kraft gegen die besseren Cornerbacks durchkommt, aber er ist nervtötend, wenn er im Gewirrl der Spielfeldmitte zum siebten Mal ein 3rd-und-6 mit einem 6yds-Catch verwertet.

Quasi der gleiche Spielertyp, nur etwas explosiver, etwas größeres Potenzial, aber brutal viel mehr Verletzungsgefahr ist Danny Amendola, erst letztes Jahr geholt, und dann wieder vier Spiele mit Zipperlein ausgefallen. Amendola hat einen recht teuren Vertrag, und man munkelt, dass er noch ein Opfer der Salary-Cap werden könnte – vielleicht am 1. Juni. Bleibt er, hat New England zumindest zwei weiße Irrlichter für die Zonen zwischen und um die Hashmarks.

Langfristiger ist da schon der Block um die blutjungen WR Aaron Dobson, WR Kenbrell Thompkins und WR Josh Boyce sowie den eingekauften Brandon LaFell ausgelegt. Erstere zwei sind von der Anlage her klassische Wideouts: Groß, kräftig, sprungstark. Gerade bei Dobson merkte man letztes Jahr aber, dass die Umstellung von einer Conference-USA auf die NFL doch schwieriger ist als angenommen, und Dobson bekam dann auch noch wegen zu vieler Drops in einer anfänglich schlicht nicht funktionierenden Offense auf die Fresse. Es ist zu früh, ihn abzuschreiben.

Fazit: Bei den Wide Receivern ist es schwierig, noch viel zu machen. Man hat viele junge Ressourcen in die Position investiert und angesichts der Eingewöhnungsprobleme auf dieser Position könnte auch ein Rookie erstmal keine allzu große Hilfe sein. Einen Draftpick investieren würde ich allenfalls für einen klassischen deep threat, der die Offense lang machen kann. Sollte dieser deep threat kommen, dürfte ein Amendola in New England Geschichte sein.

Der Seuchenvogel in der Patriots-Offense ist natürlich TE Gronkowski, auf der Höhe seines Schaffens der beste Tight End in der NFL, aber Gronkowski wurde in den letzten Jahren von einer unheimlichen Masse an Verletzungen außer Gefecht gesetzt: Handbruch, Komplikationen nach Handbruch, Kreuzbandriss, und da haben wir noch nicht über die schlimmste gesprochen: Den Rücken. Gronkowski ist körperlich quasi ein Wrack. Du kannst nicht mehr auf ihn als Vollzeit-Starter bauen. Du kannst höchstens hoffen, dass er die Regular Season so gut es geht aussetzt um wenigstens in den Playoffs einsatzfähig zu sein. Ersatzplan ist Hoomanawanui, der trotz schlechter Leistungen gehalten wurde (werden musste?). Wird hier noch nachgebessert?

Bradys Stärke ist seine tödliche Präzision auf den kurzen und mittellangen Routen. Es ist seine jahrelange Erfahrung, sein Wissen um die Intentionen der Defense. Aber Brady hat auch eine Schwäche: Sieht er zu schnell im Spielzug Druck vom Passrush, geht seine Effizienz exponentiell gen „austauschbar“. Letztes Jahr kassierte Brady hinter einer wackeligen Backup-Offense Line 43 Sacks – ein für ihn unerhörter Wert. Mindestens genauso schlimm sind die tausend Incompletions, die Brady in solchen Momenten zu werfen pflegt.

Da ist die Offensive Line gefragt. Die war in New England über viele Jahre immer verlässlich (außer 2013, aber die Gründe sind bekannt). Das lag zum einen am Festhalten an der Strategie, häufig Erst- und Zweitrundenpicks auf OL machen. Zum anderen lag es am harten Hund, dem OL-Coach Dante Scarnecchia, der nach der Saison aber seinen Rücktritt bekannt gab. Wie wird sich sein Verlust auswirken?

Nun sollten LT Solder und RT Vollmer wieder einsatzbereit sein. C Wendell wurde trotz einer viel kritisierten Saison gehalten. LG Mankins ist bis auf seine Superbowl-Einsätze auch ein Spieler, auf den du schon zehn Jahre konstant bauen kannst. Die RG-Position ist noch in der Schwebe, aber wir wissen von Belichick, dass diese seine am niedrigsten priorisierte Position in der Offense ist. Vielleicht wird der Springer Cannon dort eingesetzt. Komplett ausschließen würde ich einen hohen Draftpick-Invest in die Offensive Line bei den Patriots aber nicht: Zum einen macht Belichick das immer gern, zum anderen ist vor allem Vollmer mit seinem Rücken kein verlässlicher Kandidat, alle Spiele bestreiten zu können.

War noch was? Running Backs, anyone? Legarrette Blount wurde wie erwartet ziehen gelassen, aber mit Ridley (trotz Fumble-Anfälligkeit), Bolden und dem „halben Gronkowski“ Shane Vereen gibt es noch etliche gute Backs. Nicht auszuschließen, dass mit einem mittleren Draftpick noch ein kräftiger Power-Back für den Geschwindigkeitswechsel addiert wird. Dann könnte man vielleicht Vereen noch konsequenter das machen lassen, was er letztes Jahr schon tat: Eine Art Gronkowski-Rolle spielen. Würde zwei Fliegen auf einen Schlag schlachten.

Summa summarum sind die Patriots mittlerweile deutlich besser aufgestellt als in der letzten Saison. Die Blutauffrischung in der Defense über die letzten Jahre zahlt sich langsam aus, und mit Revis ist vielleicht das noch fehlende Puzzleteil angekommen um wirklich wieder eine verlässliche Defense aufs Feld schicken zu können. Ich erwarte von der Abwehr in diesem Herbst einen großen Sprung nach vorn. Vielleicht noch ein, zwei hohe Draftpicks für die Rotation in der Line, dann passt das.

Die Offense ist vielleicht nimmer der Juggernaut früherer Tage, aber sie wird auch dann zumindest im Soll liegen, wenn keine tiefe Bedrohung mehr aufzutreiben ist. Alles in allem dürfte New England damit in der AFC wieder auf einer Stufe mit Denver zu sehen sein, sprich: Klarer Mitfavorit auf den Superbowl-Einzug.

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28 Kommentare zu “New England Patriots in der Sezierstunde

  1. Bei der DL hast du da glaube ich ein wenig was durcheinander gebracht: Wilfork und Kelly sind hintereinander für das Jahr ausgefallen, die Starter waren dann Chris Jones, Joe Vellano und Sealver Siliga. Am Ende wurde dann noch Isaac Sopoaga (inzwischen eh schon wieder Geschichte) als Notfall-Run-Stuffer geholt.

    In der Defense ist das sicher die größte Baustelle in diesem Jahr. Man darf nämlich nicht vergessen, dass Wilfork sich die Achillessehne gerissen hat. Das ist inzwischen eine problematischere Verletzung als Kreuzband, vor allem bei einem Mann in Wilforks Gewichtsklasse. Es ist kaum zu erwarten, dass er bei 100 % sein wird und wie die letzten Jahre üblich praktisch alle Defensive Snaps spielen wird. Dazu muss man sagen, dass die genannte Line ihre Sache letztes Jahr – wenn man das ganze nüchtern betrachtet – gar nicht so schlecht gemacht hat. Sie haben durchaus Passrush durch die Mitte generiert (was nicht einfach ist), gegen den Lauf aber zu viel zugelassen. Nur darf man nicht vergessen, dass man hier im Prinzip von 3 ungedrafteten Rookies redet (okay, Jones wurde immerhin an Stelle 198 gedraftet), die vom Training Squad auf einmal Woche für Woche gegen NFL-Lineman spielen. In der Relation war das schon okay, auch wenn´s nicht immer schön anzusehen war. Das gute ist dabei natürlich, dass man jetzt Depth-Spieler in der DL hat und eine aggressive Rotation fahren kann.

    Denn, es wäre zwar mehr als logisch, dass heuer der „Nachfolger“ für Wilfork (als langjähriger Anker) gedraftet wird, aber es ist keineswegs sicher. Einerseits ist bei Belichick nie was sicher, andererseits ist der klassische Nose Tackle in der heutigen NFL einfach nicht mehr so viel Wert wie vor 10 Jahren. Das Spiel hat sich gewandelt und mich persönlich würde es sehr wundern, wenn Belichick jetzt einen 1st Rounder in eine Position investiert, die einfach nicht mehr besonderes wichtig ist (was nicht heißt, dass schlechte DTs dir nicht die Saison verhauen können).

    Punkt #2 sind die Safetys: (Tavon) Wilson scheint mehr oder weniger bereits ein abgeschriebenes Projekt zu sein, maximal Special Teamer. Da schaut Duron Harmon (3rd-Rounder aus dem letzten Jahr) eher danach aus, als würde er in Richtung eines Starting Jobs pushen können. Und bzgl. Chung würde ich einfach sagen, dass man ihm nicht großartig was erklären muss (spielte ja schon lang genug in BB´s System), er billig ist und Depth bietet. Und katastrophal hat er bei den Pats auch nie gespielt – wenngleich er, wie so viele von Bill´s DBs seinem Potential nie gerecht wurde.

    Ein Wort noch zu Dont´a Hightower: ich bin gespannt wie er sich weiterentwickelt. In der letzten Saison hat er speziell in der ersten Hälfte eher Rückschritte gemacht. Vor allem gegen den Pass hat er langsam und sehr hölzern gewirkt (wobei das für einen LB keine Seltenheit ist, gibt kaum welche, die TEs wirklich gut verteidigen können) und wenn er in den Pass Rush geschickt wurde habe ich mir häufig die Haare gerauft, weil er ziemlich oft overcomitted hat und dem QB dadurch Fluchtwege aufgegangen sind. Zusammen mit dem Fakt, dass er nicht damit klar kam die Defense zu callen (er hatte die Aufgabe 2 Spiele inne nachdem Mayo, der eigentliche Mann mit dem blauen Punkt, weg war) wirkte das für mich schon ziemlich ernüchternd. Gegen Ende hat er sich aber gefangen und war dann eine echte Stütze in vielen Bereichen. Das fiel (wohl nicht zufällig) zusammen mit dem Aufstieg von Jamie Collins und so erwarte ich mir wirklich viel vom Defensivkern für nächstes Jahr. Denn Collins scheint ein Goldgriff zu sein und ermöglicht es hoffentlich Mayo und Hightower ihre geballte Power voll auf die Lines zu bringen. Das könnte einen Heidenspaß machen (eventuell nicht für gegnerische Offenses).

    Einziger Tropfen gefüllt mit Wehmut: Dane Fletcher hat man ziehen lassen bzw. musste man wohl, weil es sich Cap-mäßig nicht ausgeht sonst. Der Mann war ein absoluter Lieblingsspieler meinerseits, weil er – ganz wie Ninkovich – solid und unaufgeregt seine Arbeit erledigt, zwar körperlich nicht die über-Voraussetzung mitbringt, aber man in jedem Spielzug auch sieht, dass er über satte Spielintelligenz verfügt und diese einsetzt. Ich mag sowas, das sind ein bisschen die kleinen Heldengeschichten (auch wenn sie sich wohl nur in meinem Kopf so abspielen 🙂 )

  2. Kannst du mal was zum Draft von Brady schreiben. Warum wurde er so spät gedraftet? Bei Youtube gibt es tolle Videos von Ihm von früher.

  3. Also zur Geschichte von Brady findet man ja mittlerweile zur Genüge Material. Auf NFL.com gibt´s zB recht lange Dokus darüber. Im Prinzip war Brady schon im College einer, der den Starting Job immer nur temporär hatte, körperlich war er (abgesehen von der guten Größe) nicht überzeugend und insgesamt einfach niemand, bei dem man absehen konnte (auch BB nicht, sonst hätte er ihn ja früher gedraftet), dass er mehr als ein Backup in der NFL werden konnte.

    Seine wesentlichen Assets waren – so erzählt man sich im Nachhinein, dass er unbändigen Siegeswillen hatte und durch den jahrelangen Fight um den Starting Job quasi schon gestählt war. Das hört sich für mich aber auch etwas nach einer Geschichte an, die im Nachhinein gut konstruiert wurde. Denn es gibt hunderte QBs jedes Jahr, die um ihren Starting Job kämpfen müssen, das ist nun wirklich kein Asset, der jemanden abhebt.

    Seine Leistungen bei Michigan (keiner schlechten Uni) waren ordentlich, aber alleine der Faktor, dass er dort nicht unumstrittener Starter war, ist mehr als problematisch wenn man davon spricht, ob jemand „draftable“ ist. Wer würde heute einen borderline-College-Starting-QB draften?

  4. Philipp S. hat zu DT schon alles geschrieben…

    Zu den S Wilson und Gregory wurden entlassen und Chung ist wohl nur als Backup eingeplant, war als Starter immer ein Unsicherheitsfaktor……
    Harmon hat wohl die besten Chancen auf den Job neben Devin, oder es wird noch jemand verpflichtet/gedraftet.

    In der O-LIne wird Connolly wohl sicher einen Starting Job haben, als RG oder C.
    Ist eher die Frage ob Cannon oder Wendell spielen werden.

    Hoffe wir können noch eine erfahrenen/soliden dritten DE verplichten, Jones und Ninkovich waren voriges Jahr eigentlich bei jedem Snap am Feld und das merkte man am Ende der Saison auch.
    Hätte z.B. gerne Ayers bei uns gesehen…

    Auf das Trio Mayo-Dont´a-Collins freue ich mich auch schon, das könnte sehr stark werden!
    Ein Backup muss auf LB aber noch geholt werden, haben mit Beauharnais und Chris White eig nur noch Special Teamer in der Hinterhand, finde es ebenfalls sehr schade das Fletcher gegangen ist.

  5. Toller Bericht, Thomas.

    Da hier schon genug geschrieben wurde, möchte ich meine Meinung noch ergänzen.

    Das wichtigste Need sehe ich in der D-Line. Eigentlich war da letztes Jahr gar kein Pass Rush. Gar nüchts. Erschreckend zahnlos war das. Deshalb hier was für die BackUps auf DE tun (oder bei Glück in der Draft nen neuen Pass Rusher holen) und was für DT. Ich habe Wilfork ähnliche Bedenken wie Philipp S. (Gewicht, Alter, Verletzung). Die D-Line muss gegen Lauf und Pass wieder besser werden. Alles andere in der Defensive passt.

    Zweites Need sehe ich auf TE. Brady ist anscheinend nicht mehr der QB, der wie früher aus No-Names Super Receiver macht, er braucht jetzt dieses Receiver. Die wird es in der Draft aber nicht geben. Also lieber nen TE holen, die das Kurzpassspiel weiter auf einem hohen Niveau halten werden. Zumal man überhaupt nicht weiß, wie es mit dem Gronk weitergeht.

    Drittens: O-Line. Die war gerade gegen Ende extrem löchrig in Passspielzügen. Lauf war ok, aber son alter Sack wie Tom braucht besseren Schutz, zumal dadurch das schwache WR-Corps bissl wettgemacht wird.

    Ich würde in der Draft jeweils streng nach diesen Needs und BPA gehen.

    Des Weiteren bin ich gespannt, was BB mit den QBs in der Draft vorhat 😉

  6. passt zwar nur rudimentär zum thema:
    aber was ist denn eigentlich auch hernandez geworden? gabs da nochmal news? der gute sitzt ja nun auch schon ein jährchen im gefängnis….

  7. Sitzt immer noch und der Prozess hat afaik noch nicht mal wirklich begonnen (warum weiß ich nicht, aber solche Ermittlungen nimmt man sicher nicht auf die leichte Schulter). Bei einem Freispruch wäre sogar eine Rückkehr in die NFL denkbar, Hernandez ist talentiert genug, dass sich sicher jemand findet der die schlechte Publicity in Kauf nimmt (siehe Vick). Die Patriots aber logischerweise sicher nicht solange die Familie Kraft die Entscheidungen trifft.

    Betreffend den Patriots könnte es sein, dass bei einer allfälligen Urteil das Cap Hit von Hernandez reduziert wird – was gar nicht wenig wäre, im Jahr 2015 glaube ich ein zweistelliger Millionenbetrag (auch wenn sie ihm das Geld logischerweise nicht zahlen werden).

  8. @Poohdini: ich bin auch bzgl. QB-Situation sehr gespannt auf den Draft. Denn falls Bridgewater oder Manziel ans Ende der ersten Runde droppen (könnte gut sein Stand jetzt), dann könnte man das ernsthaft andenken bei den Pats. Mallet wird kaum Brady´s Nachfolger werden, dafür ist´s noch zu lange hin und jetzt würd´s super passen, kann man den nächsten 2 Jahre oder so aufbauen. Green Bay hat vorgemacht wie gut das gehen kann mit Rodgers.

  9. re: Aaron Hernandez
    die Ermittlungen dauern noch an – denke ich zumindest. Geht ja nicht „nur“ um den Mord an Odin Lloyd:
    „Former Patriots tight end Aaron Hernandez is facing two more lawsuits, this time filed by the families of two men who were shot and killed in Boston’s South End in 2012.“

    außerdem hat er sich im Knast auch schon Freunde gemacht: „Hernandez reportedly beat up a fellow inmate while the inmate was handcuffed last week“ – das war Anfang März

    Kann man alles hier nachlesen: http://www.nydailynews.com/topics/Aaron%20Hernandez

    Der Typ wird nie wieder in der NFL spielen.

  10. Sollte Hernandez aus irgendwelchen Gründen freigesprochen werden, ist ein Football-Comeback sehr wohl nicht auszuschließen. Ein Superspieler war er, und resozialisiert wurden schon ganz andere Kaliber (Ray Lewis, anyone?).

    Zugegeben, die Indizienlage spricht eher gegen den Freispruch, aber wer weiß, was im Laufe einer Beweissammlung noch so alles an Material, Zeugen usw. ans Tageslicht kommt…

  11. Pingback: Denver Broncos in der Sezierstunde | Sideline Reporter

  12. Ja, mit den Wilson´s habe ich mich nicht genau genug ausgedrückt 😉
    Tavon ist nie seinem hohen Draftpick gerecht worden, überzeugt aber als Special Teamer….

    Wenigstens ists mit den Wilson´s bei uns nicht so schlimm wie mit den Williams´ bei den Bills.
    Mario, Kyle, Aaron, Chris, Duke, Nathan und jetzt auch noch Mike. 😀

  13. „Zugegeben, die Indizienlage spricht eher gegen den Freispruch, aber wer weiß, was im Laufe einer Beweissammlung noch so alles an Material, Zeugen usw. ans Tageslicht kommt…“

    oder eher wie viele Zeugen noch sterben werden… seit Hernandez im Knast sitzt, sind 3 Personen mit denen er in Verbindung gebracht wurde ums leben gekommen. Motorradunfall, Autounfall und bei der dritten weiß man´s nicht genau, sie ist jedenfalls tot in einer Wohnung aufgefunden worden.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2525423/Third-person-connected-Aaron-Hernandez-dies-awaits-trial.html

    Hernandez zählt 2014 mit 7,5 mio Dead Money gegen den Cap. Nächster Termin für seine Verhandlung wird glaub ich irgendwann im Sommer sein.

  14. Dann dürfte er zumindest bei denen nicht Hand angelegt haben.

    Abwarten. Es ist kaum anzunehmen, dass wir die aktuelle, oder von mir aus auch künftige (Sommer 2014), Indizienlage annähernd abschätzen können. Und ohne das US-Rechtssystem genauer zu kennen, ist dort in den Strafprozessen für gewöhnlich schon ganz erdrückende Beweislast notwendig um Knast zu erzwingen.

    Vielleicht kennt sich jemand besser aus?

  15. Ist schon bisschen her, aber habe was gelesen, dass der Hauptbelastungszeuge im Lloyd Mord als unglaubwürdig betrachtet wird (selbst von der Staatsanwaltschaft). Da sowohl Tatwaffe als auch ein wirkliches Motiv fehlt, ist es im Moment zweifelhaft, dass er für diesen Vorfall eingebuchtet wird.

    Zu den Pats:
    Für die DE Rotation soll wohl Will Smith kommen (der aber eher die Andre Carter Rolle einnehmen würde), dazu denke ich ein Draftpick , würde da aber Buchanan auch noch nicht abschreiben.

    TE wohl eher später im Draft (außer Ebron fällt), evtl Niklas wenn er in der fritten noch da ist. Vllt versucht man es auch ab der 6. mit Lyerla. Evtl. auch LaFell in einigen Situationen als TE „light“

    Wenn Hageman oder Nix in der ersten noch da sind, denke ich wird man da einen holen. Am liebsten wäre mir Dom Easley in der 2. Ansonsten hat man Rotationsleute durch letzte Saison ja gefunden. Wenn Armstead das hält, was man sich von ihm versprochen hat, hätte man einen weiteren super Spieler.

    WR ist man denke ich ausgesorgt, außer ein richtiges Kaliber fällt, dann dürfte es aber für Amendola knapp werden.

    RB hast du ja gesagt, wird wohl auch im Draft angegangen, Vereen, Ridley, Bolden werden alle FA, außerdem braucht man nen Backup 3rd down Back.

    Wird auf jeden Fall noch eine spannende Offseason:)

  16. Ich kann mir RB im Draft nicht vorstellen, wenn man sich anschaut, wie wenig RBs inzwischen Wert sind in der NFL. Wir reden hier von Vertragswerten für gute RBs (Jones-Drew, Ben Tate, etc.) die sehr stark in Richtung Punter-/Kicker-Verträgen tendieren vom Wert her. Da riskiert man im Draft besser, nimmt eine relevantere Position mit und hofft auf einen Goldgriff. Einen oder mehrere Backs, die man ohne weiteres spielen lassen kann findet man wohl jedes Jahr in der Free Agency für lau.

  17. Hm, ich schreib nu doch mal 2 Sätze zu..

    ‚Ist dort in den Strafprozessen für gewöhnlich schon ganz erdrückende Beweislast notwendig um Knast zu erzwingen.‘
    Ja! Und das ist natürlich auch richtig so!
    Ist in allen Ländern mit funktionierendem Rechtsstaat so. Bzw sollte so sein 🙂

    Evtl Unterschied zu uns in Mitteleuropa, viel Geld bedeutet erheblich bessere Verteidigung.
    Jury System heisst, Profis reden gg Profis um Laien zu ‚überzeugen‘. Mehr Geld bedeutet bessere ‚Überzeuger‘. Daher hat Korsakoff in soweit recht, dass bei einem Millionär erheblich höhere Last auf der Staatsanwaltschaft lastet, als bei einem Angeklagten, der in Sachen Ausgaben nicht mithalten kann..
    Trial PR ist mittlerweile wichtiger Bestandteil eines solchen Verfahrens. Ich wäre daher mit allem, was vor ggf Prozessbegin zu lesen ist, sehr, sehr vorsichtig bzgl Bewertung!
    __
    Disclaimer: ich habe zwar insg 3 Jahre Jura drüben studiert, auch zwischen den deutschen Examina dort einen LLM gemacht, aber schon paar Jahre her, und dann(bisher) nie in einem US-Staat Examen abgelegt, und in Massachussets eh noch nie irgendwie irgendwas in der Richtung getan.. und Strafrecht ist auch nicht mein Bereich..
    Trial Erfahrung beschränkt sich auf n paar Praktika in einem anderen Bundesstaat.. Markenrecht etc..
    __
    Fazit: Presse ignorieren, Prozess abwarten. So wird das denke ich auch NFL handhaben bzgl Cap Strafe/Dead money.

  18. Ich möcht hier auch noch anmerken dass RB Stevan Ridley kein Fumbleproblem hat. Wenn man die Fumbles auf Carries verteilt, hat Ridley eine geringere Fumble % als Blount. Von daher darf man 2014 schon mehr von ihm erwarten

    Ridley hat 1.69% fumble percentage .. zum vergleich:
    Sporles 1.9%
    CJ Spiller 2%
    Blount 2%
    Ben Tate 2.2%
    Reggie Bush 2.25%
    Vereen 2.27%

    Peterson, Lynch und Jamaal Charles sitzen bei 1-1.5%

  19. „Fumble-Probleme“ sind meistens eher herbeigeschrieben, als tatsächlich existent. Denn, erstens muss man das Fumble erstmal verlieren (sonst kräht kein Hahn mehr danach) und zweitens muss es in spielentscheidenden Situationen oder jedenfalls in Spielen passieren, in denen man noch nicht haushoch führt. Das ist bei Ridley halt in den letzten Jahren ungut zusammen gefallen und Belichick verfolgt da halt die alte Schule (siehe Coughlin in New York) und bestraft das sofort rigoros. Dass das eine jedenfalls hinterfragenswerte Coaching-Strategie ist, haben schon einige Schreiber genau dargelegt (Andy Hart letztes Jahr z.B. auf patriots.com).

  20. @RB im Draft

    Jemanden den ich gerne in Runde 3 oder 4 bei uns sehen würde wäre Andre Williams.
    Kommt vom Boston College und wäre eine gute Ergänzung zu unseren Backs.
    Ist eher ein Power Back und hatte ein überragende letzte Saison.

  21. Ich fand die „Disziplinarmaßnahmen“ Belichicks auch nie so nachvollziehbar. Bei Ridley war eben auch oft Pech dabei. Bei vielen Fumbles wird mir zu viel Wind gemacht. Wenn der Gegner den Ball rausschlägt war es eher gut vom Verteidiger als schlecht vom Angreifer.
    Fehlende Basics sehe ich bei Ridley eigentlich nicht.

  22. Andre Williams gefällt mir auch, kann aber halt nichts fangen.
    Vllt kommt ja auch noch Michael Bush, dann wäre in diesem Draft wohl eher in den ganz späten Runden zu erwarten.

    Finde auch, dass viel übertrieben wir bei Ridley. Trotzdem braucht er mMn ne richtig starke Saison um zu ner Verlängerung in NE zu kommen. Da sollten eh erstmal D-Mac und Solder kommen.

  23. Solder auf jeden Fall. LT und QB sind wohl die 2 wichtigsten Positionen in einer Offense aktuell und Solder hat meiner Meinung nach genug gezeigt, dass man von einem Starting LT für die nächsten ~10 Jahre ausgehen kann.

    @Ridley: man darf bei ihm ja auch nicht vergessen, wie viele Plays er gemacht hat. Der ist der einzige explosive Runner der Pats, also einer der auch durch Traffic und kleine Lücken mit einem Burst rausbrechen kann und auch mal Tackles bricht. Eben ein Runner between the Tackles (bei letzterem sind natürlich die OTs gemeint). Vereen ist da ein ganz anderer Typ und Blount war eine schöne Geschichte, aber da muss man schon so realistisch bleiben, dass man erkennt, dass er keine Spiele in der NFL gewinnen wird und das was er auf das Feld bringt genug andere Backs zusammenbringen. Insofern kein großer Verlust und locker aufzufangen.

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