Gerichtlich geklärt: College-Football ist kein Amateursport mehr

Vergangene Woche ist in den Vereinigten Staaten ein Urteil verkündet worden, das den College-Sport kurzfristig wenig, aber langfristig massiv verändern wird: Das Urteil im Fall der kartellrechtlichen Klage O’Bannon vs. NCAA [Wikipedia][USA Today]. Eine Zusammenfassung.

Worum ging es?

Ganz am Anfang um Vermarktungsrechte. Ed O’Bannon war früher ein Basketballspieler bei UCLA und wurde als solcher in den Computerspielen von EA Sports wahrheitsgetreu dargestellt, allerdings ohne die Lizensierung seines Namens und ohne Geldfluss. So ging es mit der NCAA (National Collegiate Athletic Association, der Dachverband des College-Sports) bisher überall: Um den Deckmantel des Amateurstatus der College-Athletes zu wahren, wurden die Rechte der Athleten beschnitten, während sich die Universitäten dank wachsender Popularität die Taschen immer weiter zuschütteten. Folge: O’Bannon wurde es zu bunt. Er klagte, und zwar im Wesentlichen gegen folgende Beschränkungen:

  • Limitierung der Höhe der Stipendien, die bisher nur einen Bruchteil der Kosten eines Studiums decken und nach bestimmten Verteilerschlüsseln berechnet werden
  • Verbot von individueller Vermarktung

Man stelle sich vor, was manche Athleten verdienen könnten, würden sie wenigstens individuelle Verträge mit Sportartikelherstellern abschließen können, oder einen kleinen Anteil daran kriegen, in den (momentan allerdings nicht mehr produzierten) Videospielen aufzuscheinen. O’Bannon und seine Mitstreiter schlugen drei Lösungen vor:

  • Erhöhung der Deckelung der Stipendien
  • Gründung von Fonds für Zuwendungen an die Sportler, eventuell auch nach deren Abschluss mit Diplom
  • Zulassen von individuellen Vermarktungsverträgen

Wie argumentierte die NCAA?

Prinzipiell argumentierte die NCAA, wie sie immer argumentiert: College-Sport ist Amateursport, und Amateursportler bekommen kein Geld, weil sie Amateursportler sind:

  1. Die Deckelung der finanziellen Zuwendungen muss bleiben, weil der Universitätssport ohne Amateurstatus an Beliebtheit verlieren würde.
  2. Die Deckelung muss bleiben um zumindest halbwegs Chancengleichheit zwischen den Universitäten zu bewahren, wieder um Faninteresse zu wahren.
  3. Die Deckelung fördert das Bewusstsein der Athleten, dass sie gleichzeitig Studenten sind und Vorlesungen besuchen müssen. Werden sie bezahlt, werden sie mehr trainieren und weniger studieren. (!)
  4. Die Deckelung der Zuwendungen ermöglicht es vielen Universitäten erst, in der Division I und FBS mitzuspielen.

Kurzum: Die NCAA begründete, dass mit einer Änderung am Status-Quo ihr Geschäftsmodell in den Grundfesten erschüttert werden könnte.

Was hatte das Gericht zu sagen?

Das kalifornische Gericht unter Vorsitz von Richterin Claudia Wilken kanzelte die vier Punkte wie erwartet ab, mit folgenden Begründungen:

  1. Erstens nahmen es weder der College-Sport noch die Conferences über die Jahrzehnte so genau mit dem Amateurstatus, und zweitens ist keine direkte Verbindung zwischen Amateurstatus und Beliebtheit
  2. Die Ungleichheit besteht schon jetzt, denn große Programme investieren halt Millionen und Abermillionen in Steine (Stadien, Facilities) oder Coach-Gehälter, oder verteilen die Gelder auf andere Sportarten in ihren Programmen auf. Wilken schreibt dazu:

    „The fact that high-revenue schools are able to spend freely in these other areas cancels out whatever leveling effect the restrictions on student-athlete pay might otherwise have. The NCAA does not do anything to rein in spending by the high-revenue schools or minimize existing disparities in revenue and recruiting.“

  3. Die NCAA hat doch Regelungen, dass Studenten ein Minimum an Vorlesungen besuchen müssen, ein Minimum an Notenschnitt erreichen müssen, um spielberechtigt zu sein. Wenn überhaupt, dann würde Bezahlung den Fokus der Athleten weg von den Sorgen, noch zusätzlich Geld verdienen zu müssen, richten:

    „The student-athletes‘ own incentives to perform well academically would remain the same, particularly if they were required to meet these academic requirements as a condition of receiving compensation for the use of their names, images, and likenesses. Such a requirement might even strengthen student-athletes‘ incentives to focus on schoolwork.“

  4. Die Division I ist für Universitäten magisch anziehend, weil sie Millionen an Mehreinnahmen bringen kann und das Image der Uni verbessert; die Sorge ist also als unbegründet zu betrachten.

Das Urteil

Die 99 Seiten lange Urteilsbegründung kann man in wenigen Absätzen zusammenfassen. Im Grunde ist es eine Zustimmung in fast allen Punkten für den Kläger (O’Bannon). Das Gericht befindet allerdings nicht, dass die Deckelungen aufgehoben werden müssen, sondern bloß „angehoben“. Die Formulierungen sind hier schwammig genug, dass man eine Fortsetzung der Klagenorgie in den nächsten Jahren förmlich riechen kann. Nur soviel: Das Gericht hat den Amateurstatus des College-Sportlers eindeutig als nichtig erklärt.

Den Student-Athletes wurde in dem Urteil allerdings für erste noch das Recht abgesprochen, individuelle, kommerzielle Werbeverträge abzuschließen. Das Gericht begründet es damit, dass man das Wesen des Student Athletes vor kommerzieller Ausbeutung „schützen“ wolle [!]. Jeden Gedanken von Juristen muss man anscheinend nicht nachvollziehen können. Wir können zusammenfassend also sagen:

  1. Die Sportstipendien müssen künftig zumindest die Studiengebühren der Studenten decken.
  2. Die NCAA darf keine Fonds für die Sportler verbieten, aber sie darf eine Deckelung von 5000 Dollar pro eingeschriebenem Student Athlete Noch einmal: Die Formulierung liest sich eher wie „nicht verbieten“ denn „Uni muss den Fond gründen“, also eher schwammig.
  3. Die Fonds dürfen sich Jahr für Jahr ändern, aber innerhalb der Recruiting-Klasse muss für jeden Spieler, ob Superstar oder Back-up, dieselbe Summe fließen.

Das Gericht verlangt keine Zahlungen an Sportler. Es verlangt keine sofortigen Zahlungen. Es erlaubt den Sportlern noch keine selbstständigen Werbeverträge. Die Summen, von denen in den Urteilsbegründungen zu lesen ist, sind für die größten Universitäten der Division I ein Klacks, aber wichtiger ist die Grundsatzentscheidung: Amateurstatus = Nicht mehr. Damit ist die Büchse der Pandora geöffnet. Es ist kein Knockout und keine death penalty für die NCAA, aber ein harter Schlag.

Wie sind die Reaktionen?

Das Urteil wird folgerichtig nicht als Katastrophe für die NCAA gesehen [Dan Wetzel], aber die Reaktionen gehen eindeutig in Richtung: Klare Niederlage für die NCAA. Manche Journalisten behaupten zwar, die NCAA sei fast froh, dass das Urteil so milde ausgefallen wäre. Andere aber sagen, das Urteil sei bloß der Anfang, und vor allem: Der Grundstein ist erst gelegt. Der Amateurstatus ist jetzt offiziell aufgehoben. Auch wenn es in den nächsten ein oder zwei Jahren noch keine krassen Veränderungen am Status Quo gibt, werden größere Neuerungen kommen. Es werden vor allem auch neue Streitfälle kommen, und viele Anwälte stünden schon Schlange, die nächsten Kläger zu beraten.

Persönlich bin ich überrascht über die laschen Anstrengungen der O’Bannon-Seite, das NCAA-Kartell bereits in diesem Fall komplett zu sprengen. Die Verteidigung der NCAA war eigentlich hoffnungslos und ihrer Argumentation erwartet hoffnungslos schwach, jedoch blieb der Push nach härteren Sanktionen aus.

Was sind die Nachwirkungen?

Weitere Rechtsstreitereien sind wohl unvermeidbar. So viele zentrale Fragen wurden in diesem Rechtsfall nicht geklärt, und mussten auch nicht geklärt werden. Es musste nur die Grundsatzentscheidung getroffen werden. Diese wird von der NCAA angefochten werden, denn so wie die Entscheidung aktuell getroffen ist, hat die NCAA in keinem zukünftigen Prozess mehr eine Chance, ihr Kartell aufrecht zu erhalten.

Auch die Kläger betonten immer wieder, dass sie nicht den College-Sport beenden wollten, sondern bloß die krassesten Formen der Ausbeutung von Student-Athletes eingrenzen wollten. Dass sie bloß die Augenauswischerei von wegen Amateurstatus in einem Milliardenspektakel beenden wollten. Für die nächsten Klagen (Verlagern der 5.000 Dollar Cap nach oben) stehen die Staranwälte quer über die Staaten eh schon bereit.

Der College-Sport wird sich über kurz oder lang dahin entwickeln, dass die Sportler besser entlohnt werden, dass sie am Beginn ihres Studiums ein gerecht bezahltes Stipendium für alle vier Jahre Regelstudienzeit bekommen (bisher: Verlängerung oder Nicht-Verlängerung Jahr für Jahr), dass sie darüber hinaus den einen oder anderen offiziellen Dollar annehmen dürfen.

Es gibt aktuell an der Northwestern University einen Fall, in dem sich eine Gruppe Athleten zu einer Genossenschaft zusammengeschlosen hat. Der Fall ist gerade in Behandlung. Er könnte damit enden, dass die Athleten einen Angestelltenvertrag an der Uni kriegen müssen. Auch dort ist der Amateurstatus der zentrale Knackpunkt. Jede Wette, dass sich die Arbeitsgerichte die O’Bannon-Begründung durchlesen werden…

Etwas weiter gedacht, und nicht unbedingt direkt nur aufgrund dieser Entscheidung, wird in den nächsten zwei oder drei Jahren auch eine Aufsplittung der Football Bowl Subdivision ein Thema werden, oder sogar durchgezogen werden. Die Power-Conferences ACC, SEC, Big Ten, Pac-12 und Big 12 plus Notre Dame arbeiten hinter den Kulissen schon hart an einer Abspaltung von den restlichen Mid-Major Conferences. Das ganz große Geld wird ohnehin nur in den ganz großen Conferences fließen. Dahinter könnte sich eine „zweite Ebene“ (bsp. Mit Mountain West, The American, Conference-USA, MAC) formieren, die auch nicht mehr in der Lage sein wird, Stadion, Facilities, Coaches und Studenten zu bezahlen.

Auf Ebene der Studierenden ist vieles denkbar. Möglich, dass man eine Charta ausarbeitet, die den Studierenden zumindest freie Vermarktungschancen einräumt, ähnlich wie es das IOC vor Jahrzehnten mit seinen Olympioniken gemacht hat. Möglich, dass man ähnlich wie die großen Profiligen eine Art Salary-Cap verhandelt.

Das ist zum Teil noch Zukunftsmusik. Aber der College-Sport wird sich stark verändern in den nächsten Jahren, so viel steht fest.


Genutzte Quellen für diesen Text seien natürlich auch benannt:

11 Kommentare zu “Gerichtlich geklärt: College-Football ist kein Amateursport mehr

  1. Danke Seminole für diesen super Überblick.

    Als Gewinn für die NCAA kann man das Urteil nur dann bezeichnen, wenn man unrealistische Erwartungen an den Ausgang des Falls hatte. Es war immer klar, dass es mit wenig Streuung in dem Bereich ausgehen würde in dem es ausgegangen ist.
    Die NCAA wusste das auch aber sie wusste auch, dass die O Bannon Ankläger nicht auf das Äußerste gehen würden. Für das Gericht war es aber wichtig, alle Fakten zu klären und den Amateur Status aufzuheben damit der Fall auch in der Revision wasserdicht ist –> wie du ja richtig schreibst wird es eine Revision des Urteils geben, aber die NCAA zögert die Fixierung damit nur weiter hinaus.

    Hoffen wir dass, der College Sports wie wir ihn heute gewohnt sind, auch in Zukunft in ähnlicher Form stattfinden wird. Dass wegen 5 x 5000 Dollar Zuschuss für die Geldbeutel der Studenten (oder vielleicht auch mehr) nicht gleich das gesamte Business Model der NCAA zusammenbricht. Aber bei den TV Unmsätzen die die Colleges und Conferences abgeschlossen haben, bin ich da zuversichtlich…

  2. Ich kann wenig Substanz zu einer eventuellen Diskussion beisteuern, aber DANKE für die sehr verständliche Aufbereitung des Falls bzw der Fälle, jetzt verstehe ich endlich worum es geht (hatte O’Bannon schon öfters gelesen aber nie genau kapiert um was genau gestritten wurde).

  3. wenn College Football kein Amateur Sport mehr ist,dann braucht man die NFL nicht mehr,der Sinn vom College Football ist sich für die NFL zu bewerben wenn man gut ist um dann ein Millionen Vertrag zu unterschreiben.Wenn die Football Spieler schon im College viel Geld verdienen mit Football dann macht die NFL keinen Sinn mehr.Auch wenn die Unis mit den Spielern jede menge Geld verdienen durch TV einnahmen.

  4. Der Collegesport ist doch dann trotzdem noch der Nachwuchsbereich, der dazu dient, die Spieler auf ein Profisporttaugliches Niveau zu bringen. Selbst wenn man mal davon ausgehen würde, dass die Leute nur aus Geldgeilheit in die NFL gehen und nichts daran finden, sich mit den besten zu messen, dann ist in der NFL immer noch sehr viel mehr zu holen als in allen bis jetzt ernsthaft diskutierten Systemen in der NCAA.
    Ich würde es im Übrigen sehr begrüßen, wenn die College-Spieler nicht nur noch rechnen würden, wenns darum geht, ob sie den Rest der Collegezeit weglassen und sich frühzeitig für den Draft anmelden. Dabei sollte es darum gehen, ob der Spieler bereit ist und frühestens an zweiter Stelle ums Geld. Wenn man es zum Beispiel hinkriegen würde, dass Basketballstars wie Andrew Wiggins nicht nur ihr Pflichtjahr am College förmlich absitzen, sondern ernsthaft was erreichen und aufbauen und im Idealfall auch ihren Abschluss machen wollen, könnte sich einiges verändern…. Daran würden alle gewinnen: Die Verantwortlichen der Teams müssten nicht jedes Jahr bei 0 anfangen, wodurch das Niveau insgesamt steigen würde. Das lockt dann mehr Fans an, die zum einen besseren Sport erleben und sich mehr mit den Spielern ihrer Teams identifizieren können, wenn diese länger als ein Jahr da sind. Mehr Fans bedeutet mehr Einnahmen für die NCAA und schlussendlich hilft das höhere Niveau den Profiligen, weil sie „fertigere“ Spieler bekommen und nicht mehr so oft die Katze im Sack draften müssen.
    Natürlich sind all diese Effekte im Footballbereich vermutlich nicht so groß, aber trotzdem werden sie bemerkbar sein. Man stelle sich zum Beispiel vor, dass ein Manziel statt nur 2 Saisons noch eine dritte gespielt hätte. Auch Bridgewater und Clowney hätten noch ein Jahr spielen können um nur mal ein paar zu nennen. Wäre es nicht viel aufregender solche Talente noch länger im nicht so durchgestylten Umfeld des Collegesports zu erleben?

  5. An der Trennung von NFL – College wird sich durch das Urteil kaum etwas aendern denke ich. Das System wie es jetzt existiert ist einfach zu solide auf allen Ebenen (beginnend in Junior High Schools) verankert. Was sich aendern koennte ist, wie im Artikel von Seminole eh super beschrieben wird, dass die ganze Kohle von der NCAA tatsaechlich auch wenigstens teilweise Spieler ausgeschuettet werden muesste.

    Man muss sich das so vorstellen: aktuell ist das mehr oder weniger Sklavenarbeit von den Studenten an den Colleges, waehrend die NCAA zig Milliarden (siehe der TV-Deal mit ESPN) kassiert. Die Relation passt einfach in meinen Augen ganz grundsaetzlich nicht, denn der einzige Grund warum die Spieler das auch machen ist die Hoffnung auf Kohle in der NFL.

    Natuerlich ist es aber nicht so einfach, denn man muss eben die andere Seite bedenken – abermals siehe die treffende Beschreibung von Seminole – naemlich dass die NCAA wenigstens eine gewisse Breitenstreuung des Geldes auf Unis auch aus dem mittleren und unteren Level bewirkt. Wie sich eine Einzelvermarktung der Conferences hier auswirken wuerde, das haette mit Sicherheit keineswegs nur positive Effekte.

    Der Punkt ist halt, dass es eine gewisse Breite im Unterbau fuer die NFL immer geben muss, weil einfach derart viele Spieler insgesamt benoetigt werden um den Spielbetrieb am Laufen zu halten. Man braucht halt nicht nur Stars, sondern auch die Spieler aus der 2., manchmal auch 3. „Liga“. Wuerde das wegfallen, weil diese Colleges sich das nicht mehr leisten koennen, waere das schlecht fuer die NFL. Ich koennte mir insofern durchaus vorstellen, dass frueher oder spaeter die NFL selbst hier Geld locker machen muss, um die Breite der Nachwuchsarbeit sicher zu stellen.

    P.S. Sorry fuer fehlende Umlaute, aber diese Ami-Tastaturen sind ein Werk des Teufels 🙂

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