Frühstückseier am Freitag | 24. Oktober 2014

Peyton Manning hat am Sonntag den wichtigsten Individual-Rekord der NFL, den Touchdown-Rekord, gebrochen. Mike Tanier hat sich in seiner Hangover-Kolumbe beim Bleacher Report Gedanken dazu gemacht, warum dieser Moment in Amerikas wichtigster Sportart so relativ untergegangen ist. Ergebnis seiner Gedanken: Im Baseball mit seinen 162 Saisonspielen hast du genug Zeit, dir über Einzelspieler Gedanken zu machen. In der NFL hast du nur 16 Spiele. Siegen ist wichtiger als Rekorde.

Bei Deadspin hat Barry Petchesky die 510 Pass-TD Mannings graphisch den Länge der Pässe und seiner Receiver zugeordnet. Marvin Harrison hat die meisten der Manning-TDs gefangen. Marvin Harrison ist einer der Receiver, die in der NFL immer etwas untergegangen sind, weil er zu einer Zeit spielte, in der Randy Moss, Terrell Owens oder Chad Johnson die Mikrophone besetzten. Zu der Zeit, als die Colts mit Manning und Harrison die Superbowl holten, war Harrison schon auf dem absteigenden Ast nicht mehr weit vom Karriereende entfernt.

In der New York Times schreibt Chase Stuart eine wöchentliche Gast-Kolumne, und er befasst sich in dieser Woche mit den Seattle Seahawks und der Gefahr, die Playoffs zu verpassen. Kurz angeschnitten wird auch DeMarco Murray. Über den schreibt auch (nochmal) Tanier, der erklärt, wieso Murray seine angehende Rekordsaison mutmaßlich Millionen kosten wird.

Schließlich und endlich auch noch der Verweis auf einen bislang hier nicht verlinkten Podcast: Die Two Word Conversion von Meinsportradio.de, wo Sascha Staat und Jilber Senol die NFL-Woche 7 rekapitulieren.


Der Offtopic-Verweis geht diesmal an Nate Silver und Five Thirty Eight, wo Silver ein Kapitel aus seinem letzten Buch publiziert: Rage against the machines, das sich mit dem Klassenkampf zwischen menschlichem Hirn und künstlicher Intelligenz im Schachspiel befasst, aber in Wahrheit ein Diskurs über den Blick in die Zukunft und die (unbegründete?) dunkle Angst vor der Maschine ist:

We have to view technology as what it always has been—a tool for the betterment of the human condition. We should neither worship at the altar of technology nor be frightened by it. Nobody has yet designed, and perhaps no one ever will, a computer that thinks like a human being. But computers are themselves a reflection of human progress and human ingenuity: it is not really “artificial” intelligence if a human designed the artifice.

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