Green Bay Packers – New England Patriots | Week 13

[01h24] Endstand Green Bay Packers 26, New England 21

Verdienter Sieg der Packers, die die insgesamt bessere Mannschaft am heutigen Tag waren, ohne in der zweiten Halbzeit noch irgendwie Glanz versprüht zu haben. Halbzeit eins war monströs, aber hernach schlichen sich immer wieder Fehler ein, ungenaue Würfe, Drops.

Die Patriots waren nach allen Metriken die unterlegene Mannschaft, konnten die Partie aber knapp halten weil die RedZone-Defense die Räume eng hielt. Green Bay musste fünf relativ kurze Fieldgoals kicken (ein Fehlschuss).

Die Partie dürfen wir gerne auf neutralem Feld noch einmal sehen, in der Superbowl. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg für beide, auch wenn beide keine ganz großen Brocken mehr in der Regular Season sehen werden.

[01h22] Mutiges Green Bay, das im 3rd-Down wirft. Rattenscharfer Ball für #18 Cobb, 1st Down, Game Over. Und Bradys Kommentar dazu muss man nicht übersetzen.

[01h19] Phil Simms und Belichick 4th-Down Entscheidung:

[01h17] Vermurkste Serie für die Patriots: Nach einem mutigen 4th-Down und 3 an der Mittellinie, das gelingt, marschieren die Patriots in die Redzone, aber dann schlägt’s Unheil ein: Incompletion Gronkowski in der Endzone, Sack gegen Brady, verfehlter Kick von #3 Gostkowski aus 47yds. 2:40min verbleiben, New England nur noch mit 2 Timeouts (ich schrieb unten schon drüber).

[01h08] Tennessees WR Justin Hunter wurde heute nach dem Spiel gegen Houston mit Milzriss ins Krankenhaus gefahren. Freundin meint, Milzriss ist potenziell lebensbedrohlich, aber die ersten Indikationen gehen bei Hunter nicht von Lebensgefahr aus.

[01h05] Green Bay 26, New England 21 | Q4 8:41. #17 Davante Adams lässt den sicheren TD durch die Finger gleiten, ergo schon wieder ein Fieldgoal für Green Bay aus kurzer Distanz.

[00h50] Green Bay 23, New England 21 | Q4 13:51. Wunderschöner Anschluss-TD für #19 LaFell über 15yds. Brady mit einem angezippten Fake, schiebt den Wurf Millisekunden später nach und LaFell macht trotz guter Deckung den Catch im Eck der Endzone. 9-Play, 78yds Drive, der ursprünglich nur wegen eines fragwürdigen „Illegal Contacts“ gegen Packers-CB #38 Williams am Leben erhalten werden konnte. Danach explodierten Gronkowski und Blount – wir haben ein Spiel!

Drittes Viertel

[00h47] Ende Q3 in Green Bay. Gemessen an der ersten Halbzeit ein schwaches drittes Viertel von beiden Offenses, die beginnen Fehler zu machen. Rodgers tänzelt jetzt zu lange in der Pocket herum, kassiert Sacks statt 50yds-Bomben. Brady warf einen Drive komplett im Alleingang weg, der andere war durch unmotiviertes PlayCalling überhaupt nie in einer Position, Yards zu bekommen. Das sollte sich im Schlussviertel nun ändern.

[00h41] Jetzt auch eine schwache Serie der Packers-Offense mit Sack gegen Rodgers und einem Kurzpass bei 3rd-und-21. New England braucht jetzt ein Lebenszeichen um die Partie am Leben zu halten.

[00h32] Wieder ein schwacher Pass von Brady im 3rd-Down in den Boden, und erneut Punt der Patriots.

[00h28] Fehler der Packer-Offense: K Crosby nagelt ihn aus 43yds daneben. Zuvor ein Run für -2yds und Sack gegen Rodgers.

[00h25] WTF-Momente: Brady wird an der Seitenlinie wie ein Hündchen an der Leine gezogen.

[00h23] Phil Simms, eindeutig: Everybody wants it small and soft so they can dig their fingers into it.

[00h18] Uncharakteristisch für die Patriots: Brady zieht bei 3rd-und-13 gleich zu Beginn von Q3 ein Timeout. Im nächsten Play wird WR #80 Amendola um 2m überworfen, und Punt.

[00h10] Im CBS-Studio wird Marvin Lewis gelobt für seine quicke Reaktion bei der 12th man Strafe. Die Refs hatten es verschlafen, das Play anzufechten, so warf Lewis eine Flagge innerhalb der 2min-Warning – was er nicht durfte. Aber damit gab er dem Video-Ref die Zeit, den Spielzug zu überprüfen – und zu Cincinnatis Gunsten zurückzunehmen.

Zweites Viertel

[00h00] Halbzeit Green Bay Packers 23, New England Patriots 14

Das Spiel hält die hohen Erwartungen. Vor allem von den Packers ist das fast perfekte Offense, mit einem QB Rodgers, der atemberaubende 14/23 für 282yds (1 Sack) zustande bringt: 11.4 NY/A, fünf Drives, fünfmal gescort:

  • 9 Plays, 58yds, FG
  • 11 Plays, 66yds, FG
  • 4 Plays, 85yds, TD
  • 13 Plays, 57yds, FG
  • 5 Plays, 81yds, TD

Die einzigen Schwächen waren in der RedZone, wo New England mit versetzten Blitzes aus der zweiten Reihe guten Zugriff bekam. Die Patriots nehmen #87 Nelson bislang gut aus dem Spiel (CB: Revis), natürlich bis auf den allerletzten Spielzug. Bis dahin Nelson aber kein Faktor, dafür Cobb mit einigen Anspielen, und der Rest hauptsächlich über die zweite Reihe.

New England mit keinem schlechten Spiel in der Offense, erfing sich nach zwei schwachen Drives zu Beginn. Brady zuletzt mit zwei Scoring-Drives über 73yds und 80yds. Brady hat heute oft die Traute, lange in der Pocket stehen zu bleiben, denn eigentlich kriegt er schon ziemlich Druck von den Flanken, wo #52 Matthews und #76 Daniels häufiger durchbrechen als ihm lieb sein kann.

[23h56] Green Bay 23, New England 14 | Q2 0:14. Packers machen alles richtig, bleiben aggressiv und nutzen die eine Minute vor der Pause zu weiteren Punkten. Erneut drei fantastische Würfe von Rodgers, und beim TD wird #24 Revis aus dem Weg geblockt und #87 Nelson kann Cross-Country zum TD durchlaufen. Safety #32 McCourty mit einem schlechten Winkel zum Ballträger.

[23h46] Green Bay 16, New England 14 | Q2 1:09. Exzellenter Drive der Patriots über 12 Plays und 80yds zum TD. Brady scheint die Packers-Verteidiger wie #52 Matthews mit simplen Moves zu verwirren und sie „mit den Augen“ in falsche Richtungen zu schicken. Dazu gesellen sich wuchtige Leute wie #87 Gronkowski, die es wissen wollen und drei Verteidiger mit sich schleppen. Es läuft nichts tief, aber es ist sehr präzise über die Mitteldistanz.

[23h27] Green Bay 16, New England 7 | Q2 5:54. Wieder reibungsloser Packers-Drive, bis es in die RedZone geht. Dort gewinnt CB #24 Revis sein direktes Duell mit WR #87 Nelson, der noch keinen Stich macht, kommt WR #18 Cobb nicht mehr in die Position sich freizulaufen. Es folgt ein Sack gegen Rodgers, und zum dritten Mal ein Fieldgoal.

Rodgers bislang mit 18 Passversuchen und zwei Sacks, und insgesamt über 10 NY/A.

[23h18] Oha, Phil Simms gibt offen eine Schwäche zu… („We jump to conclusions too fast, I do it, everybody does it“).

[23h14] Green Bay 13, New England 7 | 12:59. Patriots öffnen mit dem ersten Drive im zweiten Viertel das Spiel, auch weil das bisher so makellose Tackling der Packers erste Risse zeigt. 5-Plays, 73yds für New England. Gronkowski, Hoomanawanui und RB Brandon Bolden kommen zu größeren Raumgewinnen. 10-15yds der 73 waren nach dem Tackle.

Erstes Viertel

[23h07] Green Bay 13, New England | Q1 0:08. Rodgers für Rodgers zu einem ästhetisch wunderschönen 32yds-TD für den Rookie-TE #89 Richard Rodgers. Rodgers schüttelt den Pass ansatzlos aus dem Handgelenk. Schon davor wurde die Patriots-Secondary in Form von CB #26 Ryan für großen Raumgewinn verbrannt, als #17 Adams aus einer stack formation mit zwei einfachen Moves meterweit frei gelaufen war.

[23h03] Erneut keine gute Serie der Patriots, die die sehr gute Feldposition nach dem vermasselten Kickoff nicht zu einem 1st-Down nutzen können, und dann im 4th-und-1 punten. Erkenntnis aber: #50 Rob Ninkovich ist nun sogar Long-Snapper der Patriots, eine weitere Form von total football in New England.

[22h55] Green Bay 6, New England 0 | Q1 3:27. 5/5 Run/Pass Ratio der Packers im zweiten Drive, der wieder eine Strafe gegen die Defense sah, und wieder in der RedZone mit dichten Schotten. Green Bay bewegt das Ei, hat aber den Hauptpreis „Touchdown“ noch nicht erreichen können.

[22h34] Green Bay 3, New England 0 | Q1 11:14. Green Bay eröffnet mit fünf Run-Plays zu drei Pässen. Lacy wuchtet sich in vier Läufen über 39yds durch die Mitte. In der RedZone hält die Patriots-Defense trotz einer Strafe, und Rodgers überwirft WR #17 Adams in der Endzone.


[22h23] Green Bay Packers gegen New England Patriots ist das erste und sofern wir keine Superbowl zwischen den beiden Teams erleben einzige Aufeinandertreffen der Quarterbacks Aaron Rodgers und Tom Brady in Starter-Rollen. Es ist abgelutscht, aber beide kommen red hot in dieses Spiel.

Auf einen Tipp bei Twitter hin habe ich mir im Vorfeld die Preview von NFL.com mit dem normalerweise bei mir verhassten Sterling Sharpe (hatte zu viele World Feed Übertragungen beim Super Bowl) reingezogen, und Sharpe macht einen validen Punkt in seiner Analyse von Rodgers und Brady: Rodgers ist der Quarterback, den du nicht stoppen kannst wenn er in Form aufläuft, weil er die präzisesten Würfe der Welt macht. Brady dagegen ist der Meister, der dich zerpflückt, wenn du Fehler machst und hat dieses Jahr extrem viele Defensiv-Fehler ausgenützt.

Etwas brutaler ausgedrückt: Rodgers ist großartig weil er großartig ist. Brady ist großartig, wenn der Gegner patzt. Damit bestätigt Sharpe ein Gefühl, das mich schon seit Jahren beschleicht. Es ist weniger eine Kritik an Brady, denn du musst deinen Gameplan erstmal so perfekt durchziehen wie Brady. Aber kein QB dieser Welt ist besser darin, Dinge aus dem Nichts zu machen wie Rodgers.

Es wird auch deshalb ein interessantes Spiel werden, weil die Patriots mit den CBs #39 Browner / #24 Revis zwei Männer haben, die prinzipiell die zwei besten Waffen der Packers, #18 Cobb und #87 Nelson unter Kontrolle halten können. Viel mehr als Cobb und Nelson hat die Packers-Offense eigentlich nicht mehr. Dafür hatte RB #27 Lacy in den letzten Wochen den einen oder anderen Catch mehr als gedacht, was aber auch dem Talenteschwund in Green Bay geschuldet sein könnte.

Die Patriots-Offense ist dagegen ein Buch mit sieben Siegeln. Sie zaubern Woche für Woche völlig neue GamePlans aus dem Petto. Sie sind keine überragende Lauf-Offense, aber an guten Tagen zu 200yds Rushing in der Lage. Sie sind keine downfield-Pass Offense, aber an guten Tagen reißt allein TE #87 Gronkowski meterweite Lücken für seine Kollegen wie TE #81 Wright auf.

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Liveblogging am 13ten Spieltag 2014/15 | Es ist 19 Uhr

[22h27] Endstand Baltimore Ravens 33, San Diego Chargers 34.

Spannendes Spiel am Ende, bei dem CB #24 Flowers den Ravens-WR gerade noch im Spielfeld tackelte, ansonsten hätte K Tucker mit einer Sekunde auf der Uhr den finalen Kick setzen können. Massiver Auswärtssieg der Chargers, die nicht nur auf 8-4 wandern, sondern für alle Zweifelsfälle auch noch den Tie-Breaker gegen die Ravens (jetzt 7-5) holen.

So nebenbei betrachtet war es auch für Cincinnati ein guter Spieltag, trotz blamabler eigener Leistung: Alle drei AFC North Teams Pittsburgh, Cleveland und Baltimore verloren. Damit 1.5 Spiele Vorsprung für Cincinnati (8-3-1) auf die Konkurrenz.

San Diego bleibt als zwischenzeitlich fast vergessener Player in der AFC West am Leben.

[22h25] Der Eintrag für Patriots @ Packers ist online. Ich bleibe noch einen Moment hier drauf.

[22h20] Baltimore 33, San Diego 34 | Q4 0:38. 8-Plays, 80yds Drive für Rivers. Die DPI gegen die Defense war eher grenzwertig. #11 Royal trabt ein Play später zum TD rein.

[22h18] Krasser Spielzug im letzten Drive der Chargers: Baltimore steht plötzlich mit fünf Mann allein vor Rivers, aber keiner macht einen Mucks. Kein Pass Rush. Rivers ist so verdattert, dass er den Ball zur Sicherheit in den Boden wirft. Ansonsten aber ein sehr guter Drive von Rivers, der zwei Plays später wegen DPI an der 1yds Line der Ravens steht.

[22h14] Endstand Jacksonville Jaguars 25, New York Giants 24. Die Jaguars waren nach Power-Ranking mit dem minimalsten Vorsprung von 0.4 Punkten favorisiert. Sie gewannen mit dem minimalst möglichen Vorsprung von 1 Punkt, nach 21pts-Rückstand im ersten Viertel.

[22h12] Endstand Tampa Bay 13, Cincinnati 14. Von der Schippe gesprungen.

[22h10] Baltimore 33, San Diego 27 | Q4 2:22. Baltimore mit einem 4th-und-4 an der SD 13, eine Situation, in der auch Ausspielen eine Option gewesen wäre. Zuerst wurde ein Fieldgoal-Fake versucht, in dem man TE #81 Daniels an der Seitenlinie aufstellte. Weil die Chargers im letzten Moment Wind davon bekamen, lässt Harbaugh kicken.

[22h08] Marv Lewis versucht sich innerhalb der 2min-Warning an einer Challenge, weil die Buccs mit 12 Mann auf dem Platz standen.

[22h05] Kein Johnny Fumble in Buffalo.

[22h00] 3:40 vor Toreschluss in Baltimore bringt QB Rivers die Chargers erneut heran: Nur noch 30-27 pro Ravens.

[21h59] Buffalo 23, Cleveland 10 | Q4 3:32. Zwei 3rd-Down Conversions, fünf Minuten verbrannt.

[21h46] Buffalo 20, Cleveland 10 | Q4 8:47. Manziel mit einem smoothen Drive, abgeschlossen höchstpersönlich mit einem Scramble-TD in einen Linebacker in die Endzone hinein springend. Plötzlich ist Leben in der Browns-Offense, und sogar die riskanten Manziel-Pässe in gute Deckung klappen.

[21h41] Johnny Football in Buffalo.

[21h38] Buffalo 20, Cleveland 3 | Q4 12:01. Wieder kein Stich der Bills-Offense und kein 1st-Down. Dafür das nächste Fieldgoal, three score game und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gewonnene Partie für die Bills.

[21h36] Vermutliche Vorentscheidung in Buffalo: Hoyer mit der zweiten INT gegen #25 Searcy. Searcy täuscht Manndeckung an, bleibt dann aber in der Zone und hat ein Leichtes, den Ball zu fangen. Hoyers fünfte INT in den letzten zwei Partien. Die Kameras in Buffalo schwingen nicht etwa auf Searcy, sondern auf den unvermeindlichen Johnny Manziel.

[21h34] Baltimore 23, San Diego 20. Die Chargers bleiben dran und scoren unglaublicherweise einen Run-TD über den gesundeten RB #24 Mathews, der sehr spritzig aussah.

[21h32] Die Jacksonville Jaguars sind das dritte Team nach Buffalo und Indianapolis mit der Kombination „OffenseTD + FumbleReturnTD“, stellen innerhalb von wenigen Minuten zuhause gegen die Giants auf 22-21 Führung. Beide 2pts-Conversions scheitern, aber Coach Bradley war richtig, beide Male zu versuchen.

[21h30] Buffalo 17, Cleveland 3 | Q4 13:41. 49yds-FG Carpenter.

[21h21] Indianapolis 35, Washington 17. Es sah nach zwei langen TD-Drives der Redskins um die Halbzeit herum so aus, als könnte McCoy ein ausgeglichenes Spiel gestalten, aber Indy hat das Spiel nun im Sack: TD-Drive für Luck und dann ein Fumble-Return TD zur Entscheidung.

[21h17] Saints erhöhen in Pittsburgh auf 28-13, weil WR #84 Kenny Stills heute kein Matchup für CB #23 Taylor ist: Taylor wird gekillt. Beim Touchdown wartet Stills sekundenlang frei gen Endzone laufend, bis ihm Brees nun endlich den Ball zukommen lässt. Stills mit 4 Catches für 144yds, 2 TD, eben einem 60yds-TD.

[21h12] Völlig neue Emotionswellen in Buffalo nun: Die Bills-Defense hintereinander mit einer Fast-INT und einem -2yds Tackle gegen #34 Crowell, erzwingt einen Punt und hat desillusionierte Browns momentan komplett im Sack.

[21h10] Trotz aller Sacks und Interceptions hat Andy Dalton im dritten Viertel erstmal die Partie gedreht. TB 10, CIN 14 nach einem langen TD-Drive.

[21h06] Buffalo 14, Cleveland 3 | Q3 7:54. Während ich verzweifelt versuche meinen lahmenden Hotspot zu reanimieren, drehen die Bills mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Spielsekunden die Partie. Erst verteilt QB Orton bei einem 8-Play, 84yds Drive schön den Ball auf zirka all seine Receiver, abgeschlossen mit einem Kurzpass für WR #15 Hogan.

Dann reißt #55 Hughes dem Browns-RB #28 West den Ball aus der Hand und kriegt umzingelt von fünf Bills-Verteidigern auch noch die Zeit, den freien Ball seelenruhig zum TD zu returnieren.

[20h52] Die Bills-Defense kann den Schaden nicht bloß begrenzen, sondern sogar abwenden: Der famose DT #95 Kyle Williams im 3rd-Down mit einem 8yds-Sack gegen Hoyer, der Cleveland aus Fieldgoal-Reichweite bringt. Punt.

[20h49] Interception für Browns-CB #23 Haden, der sich in einem sehr physischen Duell mit WR #14 Watkins durchsetzt und den Slant abfängt. Starkes Play von Haden.

[20h47] An der Buccs-Defense ist schwierig zu erkennen ob ihre verbesserten Zahlen in den letzten Wochen mehr ihrem Fortschritt oder grottenschlechten Tagen von QBs wie Cutler oder heute Dalton zu verdanken sind. Auf alle Fälle heute wieder so ein Spiel, bei dem sich der Gegner brutal schwer tut.


[20h33] Halbzeit Buffalo Bills 0, Cleveland Browns 3

Die Partie geht mit einem geblockten Fieldgoal gegen #2 Dan Carpenter zu Ende. Die Partie ist insgesamt ausgeglichen mit leichten optischen Vorteilen für die Browns, die mehr Yards aus ihren Drives herausquetschten aber ein Fieldgoal verschossen, aber die Bills hatten im Gegenzug Pech mit einer Interception in der Endzone.

Erwähnenswert ist die gute Arbeit der Offense Line der Browns, die trotz zwei Holding-Strafen gegen LT #73 Thomas einen insgesamt sehr guten Job macht und Hoyer die mächtigste Defense Line der Liga vom Leib hält.

Hoyer hat insgesamt einen Tick mehr „Chemie“ mit seiner Ballfänger-Crew als es Orton bei den Bills hat. #12 Gordon macht trotz des INT-Spielzugs von eben einen ordentlichen Job bislang, ist gegen CB Gilmore mindestens auf Augenhöhe.

[20h28] Hoyer ist nun dreimal „geschlüpft“, aber beim vierten Mal passiert die Interception:Klassisches Missverständnis mit dem WR #12 Gordon, der keinen Cut nach innen macht. So wird S #25 Searcy direkt angespielt und kann nicht anders als den Ball abzufangen.

[20h23] New Orleans führt in Pittsburgh mittlerweile 14-6, und noch ärgerlicher für die Steelers ist das Timeout-Management von Head Coach Tomlin, das dazu geführt hat, dass Pittsburgh nun keinen Drive mehr vor der Pause bekommt. Saints kriegen nach der Halbzeit zuerst den Ball.

[20h19] Wieder Sack gegen Kyle Orton, und der nächste Stop gegen die mittlerweile schon enttäuschende Bills-Offense.

[20h12] Buffalo ist doch erst letzte Woche im Schnee komplett versunken. Bei den heutigen Blicken aus dem Stadion hinaus sieht man nur noch wenig Weiß.

[20h08] Nächster langer Drive der Colts, abgeschlossen mit TD. Colt McCoy dagegen mittlerweile bei negativen NY/A. IND 21, WAS 3.

[20h05] K #6 Cundiff semmelt ihn aus 37yds daneben! Davor wieder so ein Browns-Drive mit vielen Plays für jeweils wenig Raumgewinn. Es ist viel Krampf mit im Spiel, auch wegen etlicher Strafen.

[19h55] Interception gegen QB Andy Dalton in der Endzone. Ein schwacher Wurf von Dalton, der damit die 2-9 Buccaneers zurück ins Playoffrennen bringt (sic!). TB 10, CIN 0.

[19h51] Jetzt ist es Kyle Orton mit einem gefährlichen Ball in die Endzone, und Orton hat weniger Glück als vorhin Kollege Hoyer: S #30 Jim Leonhard tippt sich den Ball selbst an und fängt ihn im Nachfassen ab. Leaonhrd hatten wir auf diesem Blog schon einmal in der Rubrik „unterschätzte Spieler„.

[19h48] 49yds-Rush für Dan Herron, und die Colts erhöhen gegen Washington. IND 14, WAS 3.

[19h47] Ende Q1 in Buffalo. Intensives Spiel in Buffalo. Beide Offenses sind bisher noch nicht dazu gekommen, auch mal einen tieferen Ball zu versuchen, fighten sich durch die kurzen Plays.

[19h44] Rivers bringt die Chargers in Baltimore zurück ins Spiel, muss aber Play für Play die Angst vor dem großen Hit aushalten, weil die Ravens die Offense Line San Diegos zerbröseln. BAL 10, SD 7.

[19h42]

[19h33] Buffalo 0, Cleveland 3 | Q1 4:51. Ein langer Drive der Browns-Offense, der auf schnellen Kurzpässen aufgebaut ist, Receivern, die hinter blockenden Kollegen sich die Yards selbst erlaufen. Dazu ein mutiges Laufspiel über vor allem den Rookie #34 Crowell, der sich nach einigen Cuts durch die Defense kämpft. Am Ende muss man aber mit einem kurzen Fieldgoal vorlieb nehmen, weil QB Hoyer einen zu hohen, riskanten Ball für #19 Austin wirft.

Auffällig sind auch die Nickligkeiten in diesen ersten Minuten, in denen es schon zwei Personal-Fouls wegen Taunting (Verarsche des Gegners) gab, und mindestens zwei Rangeleien.

[19h29] Dritter Drive der Colts, und quick-Strike Luck mit 6-Plays, 83yds auf tiefen Routen. IND 7, WAS 3.

[19h25] Albtraum-Start für Andrew Luck gegen Washington: Zwei Drives, zwei Turnovers (Fumble, INT) in den ersten sechs Spielminuten. IND 0, WAS 3.

[19h18] Texans fräsen sich im ersten Drive für 14-Plays, 80yds durch die softe Titans-Defense und gehen in Führung. Es war ein Drive ohne Big-Plays, aber konstant die 6-8yds für Houston.

[19h08] Die ersten Beobachtungen bei Bills vs Browns beschränken sich auf die direkten Matchups in diesem Spiel: Cleveland muss ohne TE #80 Cameron spielen, für ihn läuft #82 Barnidge an. Das macht viel Druck für WR #12 Gordon als größte Waffe im Angriffsspiel. Gordon scheint in den ersten Plays von CB #24 Gilmore, einem Rohdiamanten, bewacht zu werden. Browns-Punt nach einem 1st-Down.


[18h43] Es gibt zwei große Themenblöcke vor dem heutigen Spieltag, die ich bislang unterschlagen habe:

  • Indianapolis Colts gegen Washington Redskins findet heute statt – nicht als Duell der beiden 2012er-WunderQBs im Draft, denn RG3 wurde in Washington auf die Bank gesetzt. Der andere Texaner im Kader, Colt McCoy wird starten, und der Schluss liegt nahe, dass es das für RG3 bei den Redskins war, zumindest solange Jay Gruden dort Headcoach ist. Wie schnell RG3 von der Sensation zu einem Problemfall wurde, überrascht. Ob er noch einmal woanders eine Chance kriegt, bleibt erstmal abzuwarten. Trade-Value gilt als bestenfalls 2.-3. Runde Draftpick, nach „logischen“ Bietern würden Philadelphia oder – harhar – St Louis klingen.
  • Ray Rice darf per Gerichtsbeschluss per sofort von einem NFL-Team eingestellt werden. Der Beschluss ist im Grunde der Todesstoß für Commissioner Roger Goodell, der Rice eigenmächtig seine Sperre verlängerte, aber erst, als die öffentliche Meinung sich voll gegen die NFL gewandelt hatte. Rice‘ Freundin/Frau Janay Palmer, die ihn trotzdem geheiratet hat, gab bei ESPN bemerkenswerte (um es neutral zu formulieren) Statements ab. Rice soll bei mehreren Teams auf dem Einkaufszettel stehen.

Gleich geht es los.

NFL heute

Der heutige Spieltag fühlt sich an wie eine langsame Einwärmphase mit einem Feuerwerk in der Nacht. Das kann man am Spitzenspiel der 19h-Serie ablesen, das da wäre Buffalo Bills (6-5) vs Cleveland Browns (7-4), der Mike Pettine Bowl. Es ist das Spiel zwischen den beiden Mannschaften, die mit am längsten keine Playoffs mehr gesehen haben und heuer zum ersten Mal seit Äonen wieder sowas in der Nähe von Playoff-Kaliber sind, am Eck des Wildcardrennens herumhängen. Weiterlesen

Rivalry-Weekend Preview 2014

Aus zeitlichen Gründen habe ich mir für die heutige Vorschau professionelle Hilfe geholt, und zwar von Christian Schimmel vom Blog Der Draft.de, auch bekannt als „Koblenzer“, der heute die Vorschau schreibt. Sie ist spoilerfrei, was die Ergebnisse vom gestrigen Black-Friday angeht.


Es ist der Samstag der so genannten Hate Week, wir befinden uns auf der Zielgeraden der College Football Saison. An diesem Wochenende entscheidet sich, wer in den jeweiligen Ligen die Conference Endspiele erreicht. Darüber hinaus bietet Hate Week die Gelegenheit, einen Rivalen zu schlagen, auch wenn man selbst sportlich aktuell irrelevant ist. Ich werde ich mich auf Spiele konzentrieren, die sportlich entscheidend sein werden. Dazu weise ich in jedem Spiel auf einen Spieler hin, den man für die NFL im Auge haben sollte. Weiterlesen

Detroit Lions – Chicago Bears | Thanksgiving 2014

[21h51] Endstand Detroit Lions 34, Chicago Bears 17.

Das Ergebnis spiegelt die Überlegenheit der Lions nur vage wieder. Bis auf den allerersten Drive sahen die Bears überwiegend kein Land in dieser Partie.

Detroit mit der erst zweiten wirklich guten Offense-Performance der Saison, mit einem QB Stafford über 8.0 NY/A, aber immer im Hinterkopf behalten, dass es „nur“ die Bears-Defense war, die spätestens dann kein Land mehr sah, als DE #69 Jared Allen neutralisiert war.

Die positiven Punkte in der Lions-Offense: Wenigstens der schwache Gegner wurde ausgenutzt, und Calvin Johnson sah diese Saison noch nie so explosiv und fit aus.

[21h34] Sack Ansah. Im 3rd-Down und 19 kommen die Bears mit dem Armutszeugnis raus: Kurzpass für einen Runningback.

[21h27] Detroit 34, Chicago 17 | Q4 6:16. Three Score Game.

[21h22] Tiefer Ball Cutler, #23 Slay kriegt einen Finger dran und fälscht den Ball damit genau in die Hände von S #27 Glover Quin ab. Interception, und wahrscheinlich die Entscheidung.

[21h18] Die Grabreden können wir uns noch sparen, aber dank Punt an die CHI 3yds Line hält sich der Schaden in Grenzen.

[21h10] Sack #91 Jason Jones gegen Cutler, und zwei Plays später der Punt. Detroit mit der Chance, das Spiel zu begraben.

[21h04] Detroit 31, Chicago 17 | Q4 14:57. Bears überladen die Mitte, RB #35 Bell mit dem Cut nach links, kann unberührt zum TD durchtraben.

Ein extrem reibungsloser Drive, in dem vor allem Tate und Johnson mit starken Catches glänzen konnten. Johnson stutzt hier und heute den Rookie-CB #23 Fuller auf Normalgröße zurück.

Drittes Viertel

[21h01] Drittes Viertel endet mit TE #80 Fauria, der an der gedachten 2cm-Line vor der Endzone gestoppt wird. Ein starker Drive der Lions, gestartet an der 5yds-Line, brachte sie dorthin. Bis zu diesem Drive ein gutes Viertel für die Bears, die etwas Schwung aus der Partie nehmen konnten.

[20h59] Roughing the Passer gegen DE Willie Young. Young fühlt sich also noch in Detroit.

[20h43] Rookie DT Sutton bricht durch und erzwingt Incompletion und Punt der Lions.

[20h35] Detroit 24, Chicago 17 | Q3 8:54. Cutler muss beißen. Detroits Defense erzwingt mit viel Druck und dem ersten Sack des Spiels immer wieder ungemütliche 3rd-Downs, aber Cutler versenkt einen nach dem anderen. Erst in der RedZone geht der vierte oder fünfte 3rd-Down schief. Resultat: Field Goal.

Zweites Viertel

[20h11] Halbzeit Detroit Lions 24, Chicago Bears 14.

Sehr dominantes zweites Viertel der Lions, die Drives von 9 Plays/78yds, 10/86 und 5/64 hinlegten und drei Touchdowns en suite scorten.

Es geht sehr einfach für QB Matthew Stafford, dessen Receiver aber auch immer meterweit offen sind. Detroit reagierte auf den anfänglichen Druck der Bears (vor allem LT Lucas sah gegen DE #69 Allen nicht gut aus) mit schnelleren Pässen – eines der ersten Adjustments von OffCoord Lombardi, das dieses Jahr gut ging.

Chicago hatte mit zunehmendem Verlauf immer mehr Probleme, die Innenseite der Pocket clean zu halten.

Stafford 22/26 für 275yds bei 10.0 NY/A, 2 TD.
Cutler 14/19 für 107yds bei 5.6 NY/A, 2 TD.

[20h06] Detroit 24, Chicago 14 | Q2 0:24. Nächster lockerer Drive der Lions, den Calvin Johnson mit einem technisch feinen TD im Eck der Endzone abschließt.

[20h00] Incompletion, Werbung, Sack, Two Minute Warning, 2yds-Pass, Timeout, Werbung.

[19h53] Simms at his best, verteidigt auch Minuten nach dem TD seine ursprüngliche These, alle Evidenzen und Resultate missachtend (…und ich hab trotzdem recht!).

[19h49] Detroit 17, Chicago 14 | Q 3:18. 4th-und-1 von der 1. Simms: I would kick the field goal just because you are not a good running team. Jim Caldwell macht völlig überraschend das Richtige, lässt ausspielen, und RB #35 Bell macht mit einem Run-Play den TD.

Detroit bisher mit 7.4yds/Play. Chicago mit 4.9yds/Play.

[19h40] Die Partie ist mittlerweile ausgeglichen. Chicagos Offense plagt sich wieder mit altbekannten Problemen, lässt zu viel Druck über die Mitte zu (ich schrieb in der Preview darüber) oder begeht in Form von Center oder Guard Holdingstrafen, die die Drives killen.

[19h27] Detroit 10, Chicago 14 | Q2 12:55. 25yds-TD Calvin Johnson dank Größenvorteil in dichter Deckung zwischen zwei Rookie-Defensive Backs.

Erstes Viertel

[19h22] Mal wieder ein verunglücktes erstes Viertel der Lions mit zwei Scores Rückstand. Aber angesichts des bis auf den Fumble recht ausgeglichenen Spiels noch nicht alles verloren.

[19h12] Detroit 3, Chicago 14 | 3:35. 1st-Down der Lions an der eigenen 10, und in der TV-Perspektive sieht man das Unheil sekundenlang kommen: #69 Allen stürmt von hinten heran und schlägt dem nichts ahnenden QB Stafford das Ei aus der Hand. Der OG #67 Sims, schon schuldig daran, dass Allen so leicht durchkam, fällt zwar auf den Ball, lässt ihn sich aber noch abluchsen, und so haben wir Fumble, 1st und Goal der Bears an der DET 5.

Zwei Plays später: Hoher Pass in die Endzone, und diesmal nützt Hüne Jeffery seine gut 2m Größenvorteil aus.

[19h07] Guter Stand der Lions im 4th-Down gegen RB #22 Forté.

[18h59] Detroit 3, Chicago 7 | Q1 6:51. Stafford verpasst offene Receiver downfield nie. Nie. Mals.

[18h56] Hat Phil Simms da gerade gesagt Matt Stafford does not miss open guys down the field very often?

[18h47] Detroit 0, Chicago 7 | Q1 10:33. 6 Plays, 55yds, alles geworfen, alles kurz mit Lauf nach dem Catch. Am Ende vollendet der Hüne Jeffery bei einem Querpass. 7 Punkte ist bei der Offense-Schwäche der Lions schon die halbe Miete zum Sieg.

[18h35] Vorschau habe ich schon am Vormittag geschrieben. Während in Detroit noch die Hymnen gesungen werden, werde ich der Mahlzeit frönen.

[18h33] Guten Abend. Truthahn ist gemästet, ich muss ich aber noch braten.

Thanksgiving-Preview 2014

Die Woche um Thanksgiving gilt in den Vereinigten Staaten als inoffizielle Urlaubswoche mit dem größten Familienfest des Jahres am heutigen Tag, dem Black-Friday als Startschuss für den Weihnachtsvorverkauf und dem Samstag und Sonntag voll von traditionsreichen Footballspielen. American Football wird natürlich auch schon heute gespielt, mit den traditionellen Heimspielen der Detroit Lions und Dallas Cowboys, einem Sunday Night Game von Format und zwei guten College-Football Ansetzungen in der Hinterhand. Weiterlesen

NFL-Power Ranking 2014 | Woche 12

Das Power-Ranking 2014 wird stabiler: Erstmals gibt es kaum mehr die ganz großen Sprünge, die über 2-3 Positionen hinausgehen. Pünktlich zu Thanksgiving vermittelt es damit zum ersten Mal wirklich das Gefühl, dass wir zuversichtlich Stärken und Schwächen der 32 Mannschaften hinaus posaunen können.

Hinter den Patriots, Packers oder Broncos gibt es aber durchaus immer noch Hidden-Champs, die man nicht ganz außer Acht lassen sollte. Die Miami Dolphins zum Beispiel lieferten am Sonntag in Denver erneut einen großen Kampf und verloren nur knapp mit 36-39 gegen das insgesamt noch immer beste Team nach Effizienz in diesem Jahr. Wer das Power-Ranking schon länger verfolgt, wird nicht überrascht sein: Die Dolphins liegen seit vielen Wochen in den Top-Rängen auf Platz zwei. Sie fallen vielleicht nicht so auf, weil ihre Pass-Offense mit nur 5.8 NY/A bloß #28 der Liga ist, aber in allen Faktoren außer den Offense-Fumbles ist man in den Top-Rängen klassiert: Beste Lauf-Offens mit 52% Success-Rate, beste Pass-Defense mit 5.4 NY/A, achtbeste Lauf-Defense, und – nicht zu vergessen! – mit nur 0.26yds Penaltys die dritt-disziplinierteste Mannschaft der Liga.

Eine Unit, die man schon vergessen hatte, die sich aber in den letzten Wochen nach oben gegroovt hat: San Franciscos Defense, die mittlerweile auf #1 der Liga liegt – und das ohne die beiden vermeintlichen Schlüsselspieler LB Willis und Bowman. Dafür hat sich eine rundum stabile Unit gebildet, in der junge Spieler wie der Grantland-Liebling #50 Chris Borland aufgeigen, oder bislang wenig beachtete Defensive Backs. San Francisco mit 5.6 NY/A die fünftbeste Pass-Defense gegen einen happigen Schedule. Man hängt allerdings recht stark von Interceptions ab: 4.2% INT-Quote, beste Quote der Liga.

Bei den Defenses ist nach bald 3/4 der Saison gewiss auch darauf hinzuweisen, dass die Jacksonville Jaguars still, heimlich und leise eine überdurchschnittliche Unit gebaut haben. Die Jags ranken auf Platz 14. Größte Schwäche der Jungs von Gus Bradley: Sie fangen nur 1.3% der Pässe ab – wenn hier noch Regression einsetzt, haben die Jaguars vielleicht den Punch, noch einen oder zwei Siege abzustauben. Am Sonntag ist man zum ersten Mal seit Menschengedenken als Favorit in ein Spiel, wie wir sehen werden… Weiterlesen

Die Akademische Viertelstunde und die Suche nach dem perfekten Playoff 2014/15

Die Florida State Seminoles sind auch nach Woche als einziges „Power-Five“ Team ungeschlagen, aber es brauchte erneut einen knappen Sieg gegen bestenfalls durchschnittliche Boston College Eagles um sich zu einem 20-17 Sieg zu würgen. Die Seminoles bleiben damit auf Playoff-Kurs, weil die Kombination aus ACC und Ungeschlagenheit ihre Qualifikation verlangt.

FSU ist damit das heurige Paradebeispiel für den Diskurs „verdientes Team“ vs „bestes Team“. Nehmen wir die Qualität der Mannschaft als Bewertungsgrundlage, müsste FSU eigentlich aus den Playoffs gewählt werden: Sie sind zwar 11-0 nach Record, aber das hauptsächlich wegen eines 5-0 Laufs in engen bzw. engsten Spielen. Ihre scheinbar besten Siege sehen mit Notre Dame, Oklahoma State und Clemson maximal durchschnittlich aus, und nach SRS ist man nur an #17 gereiht.

Florida State gehört – sofern man ungeschlagen bleibt – in die Playoffs, weil sie kein Spiel verloren haben, und das gegen den nach SRS immerhin an #50 gereihten Schedule. Das andere ungeschlagene Team in der FBS, Marshall aus der Conference-USA, hat seine 11-0 Bilanz gegen den an #124 gereihten Schedule zustande gebracht.

Florida State hat nun noch die Florida Gators zum Abschiedsspiel von Will Muschamp im Schedule, plus das ACC-Finale gegen Georgia Tech in zwei Wochen. Selbstläufer sind beide Partien nicht: Gegen die Gators ist man zuhause nach SRS mit 4.7 Punkten favorisiert. Gegen Georgia Tech im ACC-Endspiel wird man Stand heute mit 0.7 Punkten favorisiert in die Partie gehen.

Sollte es zu zwei Siegen reichen, wird man einer der vier Halbfinalisten sein. Man wird eine jener Mannschaften sein, die sich mit „clutch“-Leistungen durchgebissen hat um dann gegen die wahren Granden in der Post-Season auf Granit zu beißen. Die Mannschaften von Ohio State oder Notre Dame in den letzten Jahren stehen Bürge für solche Saisonverläufe, und sie alle erlebten böse Erwachen.

Beim amtierenden Landesmeister Florida State wird die spannende Frage sein, ob sie wider Erwarten den Trend aufhalten können. Weiterlesen

Montagsvorschauer Woche 12: Baltimore Ravens @ New Orleans Saints

Die New Orleans Saints (4-6) haben zwei Heimspiele in Folge verloren. Heute folgt das dritte Spiel im Superdome in drei Wochen; wieder gegen ein gutes Team: die Baltimore Ravens (6-4). Vor dieser Saison wäre es wahrscheinlicher gewesen, daß die Sonne sich plötzlich um die Erde dreht als daß die Saints drei Heimspiele in Folge verlieren. Nun scheint alles möglich. Weiterlesen

Spätschicht | Week 12

[00h02] Cardinals-Drive wird vom Superstar höchstpersönlich abgewürgt: #29 Earl Thomas fliegt mit 180 Sachen rechts unten ins Bild und reißt RB #38 Ellington aus dem Nichts vor dem 1st Down zu Boden.

[23h58] Seattle 12, Arizona 3 | 8:34. Wieder nur drei Punkte.

[23h57] FOX-Crew in Seattle: Every time the Seaahwks have a momentum type play, the Cardinals come up with something big, like a tackle for loss. Das ist… genau die Definition nicht von Momentum.

[23h53] Big Play der Seahawks-Special Teams! Geblockter Punt, Offense übernimmt an der ARZ 24, also erneut in brutal guter Feldposition.

[23h49] Sechster Sack der Cards gegen Russell Wilson. Punt aus der eigenen Endzone zum Start von Q3.


[23h47] Denver 17, Miami 21 | Q2 0:12. Madden Football in Denver: 28 Minuten Murks, aber innerhalb der 2min-Warning schaltet die Broncos-Offense zwei Gänge höher und wird allen Widrigkeiten zum Trotz zu einer nicht einzubremsenden Scoring-Maschine. Gegen Mannings 3-4 beste Pässe war kein Kraut gewachsen.

Denver mit dem ersten Ballbesitz nach der Pause.

[23h39] Denver 10, Miami 21 | Q2 1:54. #11 Wallace rollt sich am Ende eines weiteren extrem guten Drive zum TD ab. Miami hatt ein bissl Glück, einen eigenen Fumble zu erobern. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man die angeblich unterlegene Offense Line sehr gut zu kaschieren weiß.

[23h35]

[23h32] Der einzige im Kader verbliebene Offense Tackle der Dolphins, #70 Ja’Juan James, muss mit Verletzung runter.

[23h31] Halbzeit Seattle Seahawks 9, Arizona Cardinals 3.

Eine Partie, die in etwa einen Eindruck gibt, was diese Arizona Cardinals 2014 ausmacht: Sie sind so zäh zu bespielen, dass selbst der Titelverteidiger sich daran aufhängt.

Seattle konnte exzellente Feldpositionen und gutes PlayCalling letztlich nur in drei erfolgreiche Fieldgoal-Kicks ummünzen, weil in der RedZone abwechselnde Cardinals Aggressionsanfälle bekamen und gleich fünf (!) Sacks machten.

Arizonas Offense mit einem einzigen Drive, der NFL-Klasse hatte, aber dort einen Drop vom Touchdown entfernt.

[23h28] Seattle 9, Arizona 3 | Q2 0:12. Peinliches Auszeitenmanagement von beiden Headcoaches in der letzten Spielminute.

[23h24] Denver 10, Miami 14 | 7:08. Manning muss alles aufbieten um die harmonische Pass-Defense der Dolphins zu schlagen. Ein Drive, der sich über 11 Plays und 77yds zog. Miamis Defense mit sehr, sehr guter Arbeit, muss trotzdem den TD aufgeben, was auch für Denvers Qualität spricht.

[23h21] Ausgleich der Redskins. RG3 hatte mit dem TD-Lauf nichts zu tun.

[23h14] Die Bilder von einem leidenden Larry Fitzgerald an der Seitenlinie sind prägend für die Partie in Seattle. Fitzgerald ist inactive, kann nicht eingreifen und der leblosen Cardinals-Offense Yards einhauchen.

[23h08] Abwechslungsreiches Spiel in Seattle. Seattle mit einem coolen PlayCall, reagiert auf Arizonas Aggressivität mit einem QB-Keeper für Wilson, der fast zum TD geführt hätte.

Dann Arizona erneut mit zwei Sacks am Rande der RedZone. Dann geblockter Kick gegen Hauschka, und Arizonas Special Teams nehmen den Ball unsinnigerweise an der eigenen 21 auf, verschenken damit 10yds Feldposition.

[23h06] Denver 3, Miami 14 | Q2 12:53. 1yds-TD Tannehill. Erstaunlich schwacher Passrush der Broncos bisher.

[23h02] Denver mit 10 Läufen zu 3 Pässen im ersten Drive.

[22h56] Seattle 9, Arizona 0 | Q2 10:09. Seattle drückt, aber Arizona kann die Offense bei Fieldgoals halten.

[22h55] Laut FOX-Color Commentator John Lynch ist Saints-CB Keenan Lewis einer der drei besten Cornerbacks der Liga (neben Patrick Peterson und Richardd Sherman).

[22h51] Die Offense, die keine Interceptions wirft (Arizona mit QB Stanton) wirft eine Interception zur Defense, die keine Interceptions fängt (#41 Maxwell war der Übeltäter bei einem schwachen Stanton-Ball in gut gedeckte Zone).

[22h49] Sehr aufmerksamer CB Janoris Jenkins mit einem 99yds-INT Return zum TD gegen Philip Rivers. Jenkins kriegt oft auf die Fresse, aber hier mit einem bockstarken Play.

[22h47] Seattle 6, Arizona 0 | Q2 12:56. Energieanfälle bei #93 Calais Campbell und Blitzer #36 Bucannon mit zwei Sacks gegen Russell Wilson in der RedZone.

[22h42] Ende Q1 in Seattle mit einem 48yds-Catch/Run für #83 Lockett, der so frei war, dass man von einem Deckungsfehler bei z.B. #21 Peterson ausgehen muss.

EDIT: In der Wiederholung sieht man, dass weniger Peterson das Problemkind war, sondern S #26 Johnson, der aus unerfindlichen Gründen mitten im Spielzug abdrehte und in eine andere Richtung lief.

[22h38] Erster TD für die 49ers: Kaepernick hat downfield einen meterweit offenen WR #81 Boldin auf halbrechts. Schuld war schlechte Deckungsarbeit von RG3.

[22h35] Denver 0, Miami 7 | Q1 11:22. Flotter erster Drive der Dolphins mit 2/2 für 36yds für Tannehill, einem 8yds-Scramble und weiteren 4 Läufen, die wie heißes Messer durch Butter aussahen.

[22h28] Seattle führt nach rund zehn Spielminuten zuhause gegen Arizona mit 3-0. Seattles Drive war recht „power“-lastig, viele Runs über #24 Lynch über die Mitte. Arizona mit einem FG-Fehlkick: #7 Catanzaro setzte ihn trotz Windstille weit daneben. So weit, dass die FOX-Crew minutenlang nach Erklärungen ringt.

[22h20] Die Frühschicht hat unsere Ausgangslagen wie folgt beeinflusst:

  • NFC East: Außer Spott über RG3, gar nicht.
  • NFC North: Green Bay führt die Division nun mit 8-3 Siegen an. Detroit bei 7-4 und drei machbaren Spielen vor der Brust nicht weit dahinter, und mit (höhö) Auswärtssieg in Green Bay in Week 17 hat man den Tiebreaker.
  • NFC South: Atlanta Falcons (jetzt 4-7) verlieren einstweilig die Divisionsführung an die Saints (nur 4-6).
  • NFC West: Noch keine Spiele. Wildcard-Rennen in der NFC entscheidet sich zwischen einem 7-4 Team in der NFC North, zwei 6-4 Teams in der NFC West und einem 7-3 Team in der NFC East.
  • AFC East: New England (8-2) mit Siebenmeilenstiefeln zum Divisionssieg. Miami (6-4) muss gleich bei den Denver Broncos ran. Buffalo mit 5-5 noch mit einer kleinen Chance.
  • AFC North: Cincinnati mit 7-3-1 in Front. Dahinter zweimal 7-4 für Pittsburgh und die sieggeilen Browns. Baltimore mit 6-4 Letzter, aber der Chance, nachzuziehen.
  • AFC South: Einsamer Spitzenreiter Indianapolis (7-4), nur noch kleine Wildcardhoffnungen für Houston (5-6).
  • AFC West: Bisher keine Spiele. Denver (7-3) gleich zuhause gegen Miami. Chiefs mit 7-4 Zweiter. San Diego (vs Rams) mit 6-4 Dritter.

New England Patriots – Detroit Lions

[22h13] Wahrscheinlicher Endstand New England Patriots 34, Detroit Lions 9

Es gibt in der NFL zwei Offenses, bei denen ich akzeptiere, platt gemacht zu werden. Die eine ist Green Bay, weil sie vom besten ever angeführt wird (Rodgers). Die andere ist New England, weil sie vom anderen besten ever gebaut ist (Belichick). Insofern ist die heutige Lehrstunde für die Detroit Lions keine Schande.

Was bei den Detroit Lions schön langsam von der Kategorie „Ärgernis“ zur Kategorie „Baustelle“ mutiert, ist die absurde Offense, die schon das ganze Jahr kein Bein in den Boden bekommt, und die keinerlei Fortschritt erkennen lässt. Wozu wurden all die Einkäufe und Draftpicks getätigt, wenn ein Scott Linehan dreimal mehr Yards und Punkte aus halbem Spielermaterial herauspressen konnte?

Jim Caldwell ist das andere Problem. Nicht falsch verstehen. Ich möchte, dass Jim Caldwell Erfolg hat, und das hat viele Gründe. Er ist Schwarzer. Er ist durch eine ungünstige Situation in Indianapolis nicht völlig zurecht stigmatisiert. Er scheint ein sehr angenehmer Zeitgenosse zu sein. Und nochmal: Er ist Schwarzer.

Caldwell hat die Lions diszipliniert zu einem Grad, dass die Selbstzerstörung aus Detroit verschwunden ist. Aber das PlayCalling ist noch konservativer als befürchtet und einer der Hauptgründe, warum Detroit eine – yup – enttäuschende Saison spielt. Dass Caldwell seit Wochen nichts dagegen unternimmt, es möglicherweise sogar aktiv fördert, muss ihm zwingend negativ angerechnet werden.

[22h11] Hoffentlich zieht sich Gordon nicht auffn Sieg gleich den nächsten Joint rein.

[22h09] Endstand Atlanta Falcons 24, Cleveland Browns 26. Mike Smith strikes again.

Aber ernsthaft: Großartiger Drive und großartiges PlayCalling der Browns im letzten Drive. Mike Pettine gehört in die Playoffs. Wo kann man die Browns reinwählen?

[22h07] Jetzt wäre es ein 48yds FG. CBS rät den Browns zur aus analytischen Sicht schlechtesten Option: Running the Football.

Cleveland antwortet mit Pass.

Erneutes 1st-Down.

QB-Spike mit 5sek auf der Uhr.

[22h06] CBS rät den Browns zur aus analytischen Sicht schlechtesten Option: Kurze Pässe mit Hoffnung auf Runs nach dem Catch.

Hoyer antwortet mit einem tiefen Pass für #12 Gordon an die ATL 45. Dann ein weiterer 15yds-Pass.

[22h04] Josh Gordon hatte heute zu seinem Comeback bisher 7 Catches für 96yds und einen Incomplete Pass.

[22h02] K #3 Matt Bryant versenkt aus 52yds. Atlanta 24, Cleveland 23. Drei Timeouts für die Cleveland Browns, und dank Mike Smith noch 44sek auf der Uhr.

[22h01] Das R-Wort in Atlanta: Field Goal Range für Atlanta. Range für ein 52yds Field Goal.

Mike Smith nimmt dann mit 0:55min auf der Uhr im 3rd-Down ein Timeout. Nuff said.

[21h58] RB Lacy mit dem 1st-Down. Green Bay fixiert den Sieg und ist 8-3.

[21h53] Auch Herr Rodgers trägt seinen Anteil zum wahrscheinlichen Packers-Sieg bei:

Bridgewater verkürzt ein paar Minuten später auf 21-24.

[21h50] Sehr passendes Ende für die Detroit Lions: 4th Down und 10. Stafford mit einem Scramble und Platz. Stafford rutscht ein Yard vor dem 1st-Down in den Boden.

Der Platz wäre da gewesen.

Turnover on Downs.

[21h46] Ebron verwertet das 4th Down. Aber kein Momentum.

[21h45] Detroit wird gleich ein 4th Down ausspielen. Laut Aikman hätte Detroit Momentum gehabt, hätten sie im 3rd Down verwertet. Schade.

[21h37] Emotionale Regungen bei Jim Caldwell bei einem Flaggenwurf zu einer Challenge, die er gewinnen wird.

[21h35] Tom Brady muss bei CBS Fragen von Randy Moss (!) beantworten. So werden Incompletions und Interceptions relativiert.

[21h33] Richtig schlechte zweite Halbzeit auch für Teddy Bridgewater, der den Green Bay Packers im Alleingang einen weiteren Sieg serviert.

[21h30] New England 27, Detroit 9 | Q4 14:48. Caldwell schickt seinen Kicker aufs Feld um den Spielstand von -21 auf -18 zu verkürzen und der Griff zur Tastatur (zum Umschalten) ist nimmer weit.

[21h29] 4th Down, und Jim Caldwell muss ein Timeout ziehen um zu einer Entscheidung über Ausspielen zu kommen, bei der es keine Zeit zur Entscheidung brauchen sollte.

[21h25] Ende Q3 in Foxboro. Detroit müht sich einen ab, bekommt seine Offense nicht in Gang. Calvin Johnson mit einem Wunder-Catch, aber es reicht nicht um den erneut banalen Eindruck zu übertünchen.

[21h21] Beinharter Kampf der Minnesota Vikings gegen Green Bay. Die Vikings halten damit nicht nur die Division offen. Sie halten sich selbst in einer Außenseiterposition auf die Playoffs.

[21h18] Aikman: Jim Caldwell has changed the culture. Von Flaggenfest zu Angsthasenfootball.

[21h15] Nächste Offense-Serie der Lions ohne 1st-Down: Eine Serie, die die Kritik an OffCoord Lombardi nicht verstummen lassen wird.

[21h11] Matt Ryan mit einem gewollten (?) Sack für OLB Paul Kruger, bringt den Drive zum Erliegen und etwas Spannung (harhar) in die NFC South. Drei Plays später erhöhen die Browns auf 23-14.

[21h07] New England 27, Detroit 6 | Q3 5:05. Trotz diesen Refs wird Detroit heute verlieren. Mit diesen Refs hätte man aber zumindest letzte Woche in Arizona gewonnen.

[21h02] Bears-Touchdown. Cutler mit einem „gefühlten“ Hail Mary in die Endzone, TE #83 Bennett pflückt ihn aus dem dritten Stock. Schon hat Trestmans Stuhl ein Holzbein mehr.

[20h59]

[20h55] Punt Lions. Hätte Ebron die Zeit die er im Tättowierstudio verbracht hat, mit Catch-Training genutzt, hätte er den Ball gefangen.

[20h52] Auf anderen Feldern wandeln bessere Refs – Ed Hochuli in Indianapolis: „ball for the blues“ (gemeint sind die Colts).

[20h49] S #32 Ihedibgo an der 2yds-Line mit einer Interception gegen Brady, nutzt eine nach Holding aussehende (nicht geahndete) Aktion von LB #57 Bynes gegen #87 Gronkowski aus.

[20h41]

[20h38] Jim Caldwell wurde in der Pause von den Titans als Offensive Consultant angestellt. Fieldgoal von der 2yds-Line zum 17-27 in Philadelphia, und beruhigenderweise lt. CBS (TRENT GREEN) mit „positive momentum“ für die zweite Halbzeit.

[20h30] Anschließend an unsere Bears-Diskussion: Chicago zuhause 0-7 vs Tampa Bay. Wie wahrscheinlich ist es, dass Marc Trestman morgen noch Headcoach ist?

[20h27] Halbzeit New England Patriots 24, Detroit Lions 6.

Extrem abgewichste Patriots-Halbzeit. Brady orchestriert die Offense mit brutal schnellen Screenpässen das Feld hinunter, bringt 3/4 der Pässe an den Mann. New England mit den gewohnten Eiern, 40sek für weitere Punkte zu nutzen, machen drei, am Ende sogar wundernd, warum sie nicht ihr zweites Timeout für einen Schuss in die Endzone verwendeten.

Die Lions-Defense mit keiner schlechten Partie, given that die Stärken dieser Defense hier gnadenlos neutralisiert werden.

Die Lions-Offense krankt an alt bekannten Problemen: Stafford mit nur 8/20 für 140yds. Keine Katastrophe, aber „Rüthmus“ schreibt man anders.

Positiv aus Lions-Sicht: 1 Strafe für 3yds vs Patriots 7/44.

[20h22] Buck: We’ll see if the Lions bring out the Field Goal unit. Muahaha. Prater = Prater.

[20h14] Bitte einmal Gillette für FOX:

FOX Crew

FOX Crew

[20h11] New England 21, Detroit 6 | Q2 2:42. 8yds-TD #81 Wright. Der Druck über die Mitte lässt zu wünschen übrig, Brady findet nach einer halben Minute Bedenkzeit Wright, im September noch Objekt des Spotts ob Belichicks Inkompetenz.

[20h10] Gerade wollte ich über Titans-QB Mettenbergers 2/8 für 44yds lästern. Dann vollendet Mettenberger zum 68yds-Pass für TE Walker, ist nun bei 3/9 für 112yds + TD.

[20h07] Aikman: Lions have not missed Nick Fairley one bit. Eh klar.

[20h01] WR #10 Fuller mit einer Fliegenfängereinlage in der EndZone. Dann führt eine gewöhnliche Lions-Serie zum Punt.

[19h57] Vierter Drive, dritter Sack gegen Stafford, 0.7 sek nach dem Snap. Ein Wunder, dass LB #91 Collins in der kurzen Zeit ein Holding zustande brachte.

[19h56] Green Bay mit erst einem Touchdown nach 20 Spielminuten. Minnesota hat auch einen, gleicht zum 7-7 aus.

[19h55] Bengals spielen das 4th Down an der 1yds-Line aus. Gescheitert, weil einfallslose Fade Route, aber wenigstens ausgespielt.

[19h51] New England 14, Detroit 6, Q2 12:43. 81yds-Kickreturn #80 Amendola. Dann 2 Plays, 22yds zum TD für die Patriots.

[19h48] New England 7, Detroit 6 | Q2 13:38. 20yds-Field Goal, geschossen persönlich von Jim Caldwell, der in voller Montur das Spielfeld betritt. Was für eine Scheiße.

[19h40] Ende Q1 in Foxboro. #24 Revis bisher konstant in Manndeckung auf #15 Tate –  nicht #81 Johnson! – angesetzt!

[19h37]

[19h34] New England 7, Detroit 3 | Q1 3:10. 4yds-TD #81 Tim Wright. Angezogenes Tempo der Patriots-Offense, schnellere Pässe von QB Brady.

[19h29] Wer für heute noch nichts vor hat:

[19h28] Zweiter Sack gegen Stafford. Zweiter Punt.

[19h23] Detroit Defensive Line steht im Verdacht, die SnapCounts der Patriots zu kennen. Suh ist fast schneller bei Brady als der Ball. Erneut kein 1st-Down für New England.

[19h19] Grobe Unachtsamkeit des Backup-LT #71 Lucas der Lions, Sack Ayers gegen Stafford, und Punt.

[19h16] Patriots Punt.

[19h14] What do you like about Detroit’s defense? Aikman: I like eyerything about them. Du hast sie das ganze Jahr nicht ein einziges Mal gesehen.

[19h09] New England 0, Detroit 3 | Q1 11:44. 48yds-FG Prater. Es gibt noch Wunder auf dieser Welt, wenn auch kleine.

[19h06] Wahrscheinlichkeiten:

Wahrscheinlichkeiten Week 12

Wahrscheinlichkeiten Week 12

[18h56] N’Abend.

Sonntagsvorschauer, Woche 12 | NFL 2014/15

Football!

Am Donnerstag überqueren wir den Belichick-Äquator. Seinem Entdecker zufolge beginnt erst zu Thanksgiving die eigentliche NFL-Saison. Bis dahin sind Captain und Crew einer NFL-Fregatte damit beschäftigt, sich kennenzulernen, die beste Arbeitsaufteilung zu finden und den passenden Dienstplan zu erstellen. Der beste Zeitpunkt, um vom Hafen aus die NFL-Flotte zu inspizieren. Weiterlesen