Spätschicht: Philadelphia Eagles – Seattle Seahawks

[01h00] Der nächste 80yds-TD Drive in Oakland. Die Sensation dort bahnt sich nicht bloß an. Sie ist zum Greifen nah.

[00h45] Schwache Würfe von Mark Sanchez, der erst #86 Ertz übersieht und dann #18 Maclin meterweit überwirft. Die Eagles werden heute von den Refs nicht gut behandelt, aber in diesem Fall sind die Beschimpfungen nicht gerechtfertigt.

[00h38] Philadelphia 14, Seattle 24 | Q3 9:01. Windelweiche DPI gegen #24 Fletcher, der minimum gleich viel von #89 Baldwin gehalten wurde für 44yds. Dann ein 24yds-TD Pass für eben jenen Baldwin gegen diesmal schwachen Pass Rush und nicht gute Deckung.

[00h28] Philadelphia 14, Seattle 17 | Q3 12:09… und dann ging’s schnell: 4-Plays, 54yds in 1:54min für die Eagles. 35yds-TD raus an die Seitenlinie für TE #86 Ertz, der gegen LB #50 Wright die Power hat um drüberzulaufen.

[00h17] Philadelphia 7, Seattle 17 | Q3 14:12. Fumble McCoy, zwei Plays später trabt ein völlig freier RB #24 Lynch zum 14yds-TD Pass in die Endzone. Damit wird das Brett für die Eagles nicht dünner.

[00h11] Chiefs-QB #11 Alex Smith mit einer dummen INT gegen #57 Okafor, der direkt in der Wurbahn steht und den zu laschen Kurzpass locker abfangen kann. Smith hat Okafor wohl schlicht übersehen oder „verdrängt“.


[00h00] Halbzeit Philadelphia Eagles 7, Seattle Seahawks 10.

Zähes Spiel, das nie wirklich in Schwung gekommen ist. Die Eagles-Offense wird bislang komplett abgewürgt: 23Plays, nur 67yds für die Iggles. QB Sanchez mit einer schwachen Performance und ganzen vier Completions. RB McCoy müht sich zwar redlich, hat aber viele Negativ-Plays.

Bei den Seahawks entpuppt sich vor allem der rechte Tackle als Sollbruchstelle, die immer wieder von #98 Barwin oder #75 Curry überlaufen wird. Das Hawks-Laufspiel kommt nicht in die Gänge. #3 Wilson ist ein Nervtöter für jede Offense, weil er immer wieder mit seinen Scrambles unwahrscheinliche 1st-Downs macht, aber das reicht den Hawks nur sehr bedingt.

Die Partie wird davon ab von viel Techtelmechtel an der Seitenlinie dominiert, weil beide Head Coaches sich immer wieder Schreiduelle mit den Referees leisten.

[23h48] Es wurde in den Kommentaren des 19h-Eintrags schon erwähnt: Rams-Coach Jeff Fisher bewies heute in Washington eine Prise Humor:

[23h46] Nächste leblose Serie der Iggles, Punt mit 1:43min auf der Uhr.

[23h38] Die Eagles-Defense macht ein sehr gutes Spiel. Sie hält RB #24 Lynch überwiegend gut in Schach und setzt gegen den laufstarken QB #3 Wilson punktuell Blitzes, die zu Sacks oder Wegwerfen des Balles führen. Vor allem LB #95 Kendricks und DT Cox machen großartige Spiele. Eben wurde Wilson zum zweiten Mal just im 3rd-Down aus der FG-Reichweite getrieben – Seattle musste mal wieder punten, hat trotz gefühlter Überlegenheit weiterhin erst sieben Punkte auffm Konto.

[23h26] Unrhythmisches Spiel in Philadelphia, dessen größte Highlights die Schreiduelle zwischen Chip Kelly und den Refs sind. Refs sind Kellys Sicht nach zu langsam zwischen den Snaps – die Eagles möchten schneller spielen, aber trotz all dem Tempo machen sie bislang keine Yards.

[23h21] Erneut großartige Special-Teams der Eagles, obwohl sie nix dafür können, dass P #9 Ryan den nächsten versemmelt. Aber für Buck/Aikman die Gelegenheit, die starken Eagles-ST diese Saison zu erwähnen 😉

[23h11] Philadelphia 7, Seattle 7 | Q2 14:17. Keeper Wilson, 26yds TD-Run.

[23h08] Ende Q1 in Philadelphia. Seattle mit dem Ballbesitz (11:47min), aber die Eagles führen, weil sie den missratenen Punt der Seahawks zum Touchdown nutzten, dabei jedoch bloß 6 Plays für 14yds brauchten. Viele Schlüsse kann man sonst noch nicht ziehen, außer einiger merkwürdiger Schiedsrichterentscheidungen.

[22h52] Raiders vs 49ers:

[22h50] Philadelphia 7, Seattle 0 | Q1 3:37. 1yds-Pass für WR #18 Maclin (obwohl OPI-verdächtig). Geduldige Vorstellung der Eagles mit vielen Läufen. Sie antworten auf die billige Verzögerungstaktik von Seahawks-Head Coach Carroll mit der richtigen Aktion: Touchdown. 4th Down ausgespielt – aber ein erfolgreiches 4th-Down ist immer das, was die TV-Typen der Güteklasse Buck/Aikman ihrer Storyline zuliebe verdrängen.

[22h45] Die Special-Teams der Eagles schlagen mal wieder zu, auch wenn sie nix dafür können, dass P #9 Ryan den Ball durch die Finger flutschen lässt. Eagles kriegen den Ball in exzellenter Feldposition an der SEA 14.


[22h41] Schauen wir uns die Auswirkungen der Frühspiele auf die Playoff-Situationen an:

  • NFC East: Dallas ist nach dem Donnerstagsspiel 9-4, ein halbes Spiel hinter den Eagles.
  • NFC North: Green Bay wird morgen 10-3 sein. Detroit stellte heute auf 9-4, bleibt mittendrin im Wildcard-Rennen.
  • NFC South: Saints mit einer hohen Niederlage gegen Carolina. Ich schrieb ja „klare Sache“, oder? Ab morgen werden Falcons und Saints mit 5-8 die Division anführen, dahinter Carolina mit 4-8-1 und einer Außenseiterchance. Der #5-Wildcard Seed dürfte Goldes wert sein. Tampa mit 2-11 wurde heute wohl aus dem Playoff-Rennen eliminiert.
  • NFC West: Rams-Sieg, aber St Louis hat mit 6-7 eh keine Chance mehr. Die anderen spielen erst.
  • AFC East: Bittere Niederlage für die Dolphins (jetzt 7-6), die im Wildcardrennen ein womöglich entscheidendes Spiel verlieren, und nun auch keine Chance mehr haben, die AFC East aus eigener Kraft zu gewinnen.
  • AFC North: Cincinnati 8-4-1, Steelers/Ravens 8-5, Browns 7-6. Hier ist noch vieles offen, aber das wussten wir bereits.
  • AFC South: Colts mit 9-4 haben sich dank des Comeback-Siegs wohl den Divisionssieg geholt: Houston mit 7-6 kann es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.
  • AFC West: Noch keine Spiele.

[22h35] Weiter geht es.

NFL 2014/15, Week 14 live: Die Frühschicht

[22h31] Endstand Cleveland Browns 24, Indianapolis Colts 25. Letzter tiefer Pass von Hoyer wird abgefangen. Letztlich verdienter Sieg der Colts, die damit die Kontrolle in der AFC South halten. Cleveland fällt dagegen in seiner Division ab.

Letzte Woche hatten wir ein 51/49 Spiel nach Power-Ranking bei Jacksonville vs Giants, das mit 1 Punkt Differenz endete. Browns-Colts war ein 51/49 Spiel und endete in 1 Punkt Differenz.

Wir haben noch ein 51/49 Spiel für heute: Philly – Seattle. Dazu gleich in einem eigenen Eintrag.

[22h25] Indianapolis 25, Cleveland 24 | Q4 0:32. 1yds-Catch Hilton, dem Mann der zweiten Halbzeit, der schon wieder Haden verbrennt. Ganz großer Drive von Luck, der vielen Widrigkeiten trotzte und haarige Pässe an den Mann brachte. Jetzt noch 2 Timeouts für Hoyer und die Browns.

[22h23] Extrem enge Situationen im letzten Colts-Drive mit mehreren verwerteten 3rd-Down und einem 4th-Down, in dem RB #36 Herron sich im „Nachfassen“ doch noch zum 1st-Down kämpft. Indianapolis steht wenige Sekunden vor Schluss an der CLE 1.

[22h09] Nächster Punt der Browns. Diesmal an die IND 10. 3:46 to go.

[22h01] Sack gegen QB Luck: SS #30 Leonhard auf einem Blitz. Zuvor der dritte Drop von WR #87 Reggie Wayne, nachdem Wayne in bislang 15 Profijahren zirka null Drops hatte.

[21h56] Cleveland 24, Indianapolis 19 | Q4 8:34. Schadensbegrenzung für die Colts, weil DB #20 Butler mit vieeeel Kontakt im 3rd-Down gegen WR #16 Hawkins durchkommt. Nur ein Fieldgoal.

[21h53] Luck wird mächtig eingeheizt, aber er wurstelt sich aus der Bedrängnis. Wirft downfield für WR #13 Hilton, aber etwas zu hoch. Ball wird abgefälscht und von SS #30 Leonhard abgefangen. Dritte Interception gegen Luck (mit der 2pts-Conversion mitgezählt schon die vierte).

[21h50] Die Jets machen was für den 1st-Draftpick: Punt im 4th-und-inches, 4:30 vor Schluss, bei Drei-Punkte Rückstand.

[21h47] Wieder schwache Serie der Browns-Offense, Punt. Indys Returner bezahlt seinen verweigerten Fair-Catch mit einem Brummschädel nach massivem Hit.

[21h45] Cincinnati 21, Pittsburgh 35 | Q4 8:31. Pittsburgh kommt raus an der eigenen 6, Roethlisberger mit einem tiefen Wurf für WR #10 Bryant, der seinem Bewacher #29 Hall auf und davon rennt, geradeaus durch zum TD. Ein einfacher Touchdown für Pittsburgh, auch weil Hall erstaunlich langsam war.

[21h41] Browns-Defense hält in der Endzone, nur ein Fieldgoal für Indy: Cleveland 21, Indy 19.

[21h39] Anschluss-TD der Buccs: Nur noch 17-27 in Detroit.

[21h37] Cincinnati 21, Pittsburgh 28 | Q4 11:27. Toller TD-Lauf für RB #26 Bell, und komplettierte 2pts-Conversion, und Pittsburgh führt wieder in einer engen Partie.

[21h32] Hoyer tiefer Pass für #12 Gordon – incomplete, weil 2m überworfen. Hoyer 3rd-Down: Zu kurz. Die Kameras schalten auf die Visage von Johnny Manziel, während im Hintergrund ein Pfeifkonzert von den Rängen ertönt. In Cleveland. In Führung. In der besten Saison seit fast 15 Jahren.

[21h28] Cleveland 21, Indianapolis 16 | Q3 4:01. Fantastischer 42yds-TD für #13 Hilton, der heuer eine großartige Saison spielt. Hilton versetzt CB #23 Haden, der eigentlich einen guten Ruf genießt, und tänzelt hernach hintereinander den Safety und noch einmal Haden aus zum TD. Colts gehen dann richtigerweise auf 2pts-Conversion, und scheitern. Bei CBS setzt das große Besserwissen ein (Lynch: I always like taking the points at that point of the game…) – einfach nicht hinhören.

[21h25] Nächster Offense Liner (#76) der Colts geht runter, und wenn ich die Kommentatoren richtig verstanden habe, muss nun #62 Khaled Holmes rein – Holmes ist die letzte verbleibende Option im Colts-Kader. Geht der nächste runter, ist Ende der Fahnenstange.

[21h23] Bill O’Brien traut sich nach anfänglichem Zögern das 4th-Down an der 0.1yds Line auszuspielen. Gewinnt. Jacksonville 13, Houston 24.

[21h21] Detroit 27, Tampa Bay 10 | Q3 0:15. Detroit sägt sich durch die Defense: 10-Plays, 88yds, und bis auf einen Fumble (Stafford reagierte schnell und warf den Ball ins Aus) und einen Sack waren keine Negativ-Plays dabei. Fast immer 10-15yds-Razumgewinn. #80 Fauria fängt den TD und schwingt die Hüften.

[21h18] Cincinnati 21, Pittsburgh 17 | Ende Q3. 81yds-TD für #18 AJ Green. Grottige Abwehrarbeit der Steelers-Secondary, die überhaupt nicht präsent war.

[21h10] Cleveland 21, Indianapolis 7. INT-Return vom Rookie-CB Gilbert gegen Luck. Die Browns bereiten damit das Feld, dass auch die Texans in der AFC South wieder ins Rennen kommen… diese Texans gehen in diesen Momenten in Jacksonville erstmals in Führung: 17-13.

[21h07] Washington 0, St Louis 24. Grottenschlechte Vorstellung von RG3: 0/0 für 0yds, 0 TD.

[21h04] Die vier wertlosen Big-Bowls wurden bekannt gegeben:

  • 31.12. Peach Bowl: TCU – Ole Miss
  • 31.12. Fiesta Bowl: Arizona – Boise State
  • 31.12. Orange Bowl: Georgia Tech – Mississippi State
  • 1.1. Cotton Bowl: Baylor – Michigan State

Wird lustig, wenn ein angefressener Art Briles mit Baylor auf die 100 Punkte gegen Michigan State geht.

[20h57] Josh McCown hat heute einen gebrauchten Tag, wenn er denn zum Werfen kommt: Mehrere Pässe in Doppel- und Dreifachdeckung. Für die Buccs ist es vielleicht sogar besser, wenn McCown gar nicht zum Werfen kommt, weil die Lions die Pocket zerbröseln und McCown im Backfield richtig einheizen. Der Mann wird mit blauen Flecken ins Bett gehen.

[20h52] Detroit 20, Tampa Bay 10 | Q3 11:14. Tiefer Ball für #81 Calvin Johnson zu einem 53yds-Catch. Johnson läuft zwischen die in der Cover-2 verharrenden Safetys und macht den einfachen Catch. Aber danach wird es an der 8ds-Line etwas unpräzise, und man muss mit einem Fieldgoal Vorlieb nehmen.

[20h45] Recap von dem bislang Gesehenen bei Cincinnati 14, Pittsburgh 10. Die Bengals haben mit zunehmendem Spielverlauf begonnen, die Steelers immer besser zu kontrollieren und haben mittlerweile auf beiden Seiten die Anspiellinie im Griff. Beide Offenses haben Probleme, in einen echten Schwung zu kommen. Den Unterschied macht bislang ein Run-TD für QB Dalton, der recht ähnlich aussah wie letztes Jahr Pryor beim Read-Option: Dalton rannte nur 25yds, weil der Snap an der 25yds-Line war, aber es hätte auch ein 90yds-TD Run sein können, so offen war die Mitte für ihn.

[20h43] Tampa kommt aus der Kabine und zieht vor dem ersten Play ein Timeout! In einem One Score Game…


[20h29] Halbzeit Detroit 17, Tampa Bay 10. Interception Ihedigbo, aber Ihedigbo fumbelt den Return an die Buccs zurück und nach Personal-Foul reichen Tampa 10yds in vier Plays zum Touchdown. #13 Evans steigt zwei Stockwerke höher als sein Gegenspieler.

[20h13]

[20h10] Mittlerweile eine klare 17-3 Führung der Detroit Lions gegen Tampa Bay: 21/14 Pass/Lauf Ratio, viele risikolose kurze Pässe, die die Receiver und Runningbacks arbeiten lassen, und 2 Turnovers der Buccs, und schwupps, führste glasklar.

Auf anderen Feldern machen die Ravens böse Fehler gegen Miami: Flacco mit einer bescheuerten Interception in der Endzone, die die Ravens zumindest ein sicheres Fieldgoal kostet. Miami 10, Baltimore 0 nach 28 Spielminuten.

[19h48] Die „klare Sache“ in New Orleans ist im ersten Viertel wirklich „klare Sache“: New Orleans 0, Caroina 17. Natürlich.

[19h30] Detroit führt 7-0 gegen Tampa Bay: 8yds-TD für #81 Calvin Johnson. Zwei lange Drives der Lions. Der erste wurde im 4th-Down in der Redzone gestoppt. Jetzt der TD. 11 zu 1min Ballbesitz pro Detroit. 126yds zu 3yds Offense.

[19h26] Die hopp-oder-topp Jets mit einem wilden Start in Minnesota: Pick-Six gegen QB Geno Smith im ersten Play, dann ein Safety gegen QB Bridgewater, dann lange Bomben von Geno. Zwischenstand MIN 7, NYJ 9.

[19h12] Buccs-DT #93 Gerald McCoy muss gestützt hinaus getragen werden. Die komplette Buccs-Ersatzbank versammelt sich um ihren wichtigsten Spieler.

[19h00] Auf die College-Playoffs folgt die NFL-Regular Season. Heute mit einer etwas ruhigeren ersten Halbzeit auf diesem Blog, weil bei uns die Wintersaison begonnen hat, sprich zirka fünftausend Italiener im Haus, die die Christkindlmärkte in unserem Land belagern und jetzt Abendessen wollen. Ich steige dann richtig ab zirka viertel nach acht / halb neun Uhr ein.

Kurze Vorschau auf den heutigen Spieltag: Heute Vormittag.

College Football Playoff 2014/15 – Die Ansetzungen

[18h55] Was lernen wir aus dem Playoff-Fiasko?

Rose Bowl, 1.1. 23h MEZ:#2 Oregon – #3 FSU
Sugar Bowl, 1.1. 02h MEZ: #1 Alabama – #4 Ohio State

Die wöchentlichen Playoff-Rankings kannst du getrost in die Tonne kloppen. Sie haben keine Effekte auf die finalen Rankings, da es keine Begründung gibt, wie der Sprung von Week 14 auf Week 15 passieren konnte. Damit erweist sich das CFP als BCS in neuer Aufmachung.

Am Ende ist es schade für TCU und Baylor, die famose Saisons gespielt haben aber in den letzten acht Jahrzehnten zu wenige Fans gewonnen haben. Die Big 12 Conference wird aus den Playoffs gewählt, obwohl sie nach SRS die drittbeste Conference war und im Quervergleich die Big Ten an die Wand gespielt hat.

Also: Same procedure as every year.

[18h49] Die Entscheidung:

#1 Alabama Crimson Tide (12-1)
#2 Oregon Ducks (12-1)
#3 Florida State Seminoles (13-0)
#4 Ohio State Buckeyes (12-1) Geld regiert die Welt.
#5 Baylor Bears (11-1)
#6 TCU Horned Frogs (11-)

Das College Football Playoff ist die BCS, nur in neuer Verpackung.

[18h41] ESPN fährt alle Geschütze pro Ohio State auf, inklusive Grafiken, die belegen sollen, dass die Buckeyes die meisten Siege gegen Top-60 Teams (willkürlicher Endpunkt anyone?) und den schwierigsten Schedule (als Big Ten Team?) gespielt haben.

[18h34] Je ein ESPN-Reporter für die drei fraglichen Unis: Baylor kriegt Tom Rinaldi, Ohio State bekommt Quint Kessenich, TCU staubt die Schnitte mit Samantha Ponder ab. Nach dieser Logik ist klar, wer die Playoffs erreicht.

[18h30] TV-Pundits in den Vereinigten Staaten sind mit überwältigender Mehrzahl der Meinung, dass Ohio State über TCU/Baylor ins Playoff gehören. Wen’s überrascht…

[18h28] Ein Punkt, in dem das neue System besser ist als das alte: Im alten hätten wir uns echauffiert, warum die Oregon Ducks nicht ins BCS-Finale eingeladen werden (Alabama – FSU wäre das Finale gewesen). Darüber hinaus bleiben viele Probleme bestehen, inklusive der nicht transparenten Entscheidungskriterien.

[18h24] Dan Wetzel von Yahoo Sports:

[17h45] Baylor-Coach Art Briles nimmt sich kein Blatt vor den Mund, verteidigt die Saison seiner Mannschaft und seine Spieler bei Yahoo-Sports, wurscht wem er dabei auf die Füße tritt. Starker Kommentar auch von Baylor-QB Bryce Petty:

[17h30] Die Entscheidung über die Playoff-Vergabe 2014 im College Football steht kurz bevor (ab 18h30). Gestern gab es keine Upsets, aber die Höhe mancher Ergebnisse macht die Entscheidung trotzdem zu einer spannenden.

#1 Alabama haute Missouri wie erwartet klar weg und ist Fixstarter.

#2 Oregon gewann schon am Freitag locker gegen Arizona und ist ein Kandidat für die #1.

#4 Florida State gewann erneut knapp, diesmal aber ohne Comeback, 37-35 im ACC-Finale gegen #11 Georgia Tech. FSU ist rein von der bislang gezeigten Qualität eher keines der vier besten Teams des Landes, ist aber als einziges der 128 FBS-Teams ungeschlagen durch die Saison gekommen und dürfte als amtierender Landesmeister seinen Platz in den Playoffs als #4 sicher haben.

Der verbleibende Platz wird quasi verlost:

  • #3 TCU kanterte Iowa State mit 55-3 nieder.
  • #5 Ohio State feierte mit einem Third-Stringer auf QB einen sensationell hohen 59-0 Endspielsieg im Big-Ten Finale über Wisconsin, das viele als Favoriten gesehen hatten.
  • #6 Baylor gewann gegen #9 Kansas State locker 38-27.

Wen aus diesem Trio nimmst du? TCU und Baylor sind Teams mit 11-1 Record und quasi identischen Arbeitsnachweisen: TCU hat insgesamt eine Spur besser ausgesehen, aber Baylor hat das direkte Duell gewonnen. Chase Stuart hat schon vor dem Samstag einen genauen Blick auf die beiden Teams geworfen, und das kleine Gap zwischen den beiden ist bis heute eher ein kleines bisschen größer geworden.

… andererseits: Wenn das direkte Duell, egal auf welchem Platz und egal wie knapp, nicht mehr zählt, was dann in einem solchen Fall? Man kann alle Argumentationen nachvollziehen, aber – wie ich – immer noch zu keinem Schluss kommen.

Ohio State hat den schwächsten Nachweise aus dem Trio, inklusive der mit Abstand heftigsten Niederlage gegen ein banales Virginia Tech. Aber Ohio State ist die mit Abstand größte „Marke“ der drei, ist klarer Conference-Champ, und hat mit dem Kantersieg im Conference-Finale eine letzte Duftmarke hinterlassen, wegen der viele glauben, dass die Buckeyes in die Playoffs gewählt werden könnten.

Chase Stuart hat auch schon das SRS nach Ende der Regular Season gepostet und seine Gedanken zum Playoff formuliert. Interessanter Punkt von ihm am Ende: Es gibt viele, die in der Rose Bowl die klassische Auseinandersetzung zwischen einer Pac-12 Uni und einer Big Ten Uni sehen möchten; daher Ohio State als mögliche Einladung. Sagen wir es so: Wäre TCU/Baylor = Texas und Ohio State = Indiana, gäbe es keine Diskussion.

Von einer gleichbleibenden Rangfolge wie letzte Woche (1-ALA, 2-ORE, 3-TCU, 4-FSU) bis zu einem Rauswürfeln von TCU und Reinwählen von Ohio State scheint noch alles möglich. Nicht auszuschließen auch, dass man sich nicht traut, TCU nach einem 52pts-Sieg von #3 runterzustufen.

Spannend werden auch die Ansetzungen itself. Viele Amerikaner hoffen darauf, dass Alabama und FSU aufeinander angesetzt werden um ein Darth Vader-Endspiel zwischen den beiden ungeliebten Teams zu verhindern.