NFL Power Ranking 2014 | Week 17

Werfen wir wie jedes Jahr einen Blick auf die Kennzahlen der Regular Season 2014/15, die ein klein bisschen abweichen von den Zahlen vergangener Jahre.

Close Games – wir hatten 98 Spiele innerhalb von 7 Punkten und 110 Spiele innerhalb von 8 Punkten. Das ist weniger als in den letzten Jahren:

Jahr  8pts   7pts
2013  131    123
2012  131    120 
2011  132    125
2010  131    121

Zufalls-Report: In einer rein zufällig verteilten Footballliga (Gauss-Verteilung) sähen wir eine Varianz von 0.125^2 in den Siegbilanzen (8-8 ist z.B. .500, 12-4 wäre ergo .750 usw.); die NFL-Saison 2014 hat eine Varianz von 0.1984^2 „hervorgebracht“. Ergo können wir abschätzen, dass zirka

VAR (Zufallsliga) / VAR (reale NFL) = 0.125^2 / 0.198^2 = 0.397 = 39.7%

also 39.7 Prozent der Siegbilanzen der Mannschaften mit dem Zufall erklärt werden können; das ist etwas weniger als in den letzten Jahren, als wir stets bei rund 42% lagen – siehe stellvertretend die Zahlen für 2013 und 2012.

Inwiefern die Abweichung überhaupt relevant ist bzw. es sich um einen einmaligen Ausreißer handelt, wird die Zukunft zeigen. Zirka 2% Differenz handelt bedeutet bei 256 Saisonspielen dann auch nur etwa 5 Partien mehr oder weniger.

16 Spiele sind nicht genug, um mit hoher Sicherheit zu sagen, dass die besten Ergebnisse von den besten Teams eingefahren werden. Wir können schätzen, dass erst nach 10 bis 11 Saisonspielen der Punkt erreicht ist, an dem sich Zufall und Können die Waage halten. Die NFL-Saison hat 16 Spiele; wir können also behaupten, dass am Ende der NFL-Saison zwar schon das Können „einflussreicher“ ist als der Zufall, aber nicht so stark wie alle denken.

Die Aussage wird durch folgende simple Rechnung untermauert:

VAR (Zufall-vs-Können) = VAR (reale NFL) – VAR (Zufallsliga) = 0.154^2

Am Punkt r=.50 halten sich Zufall und Können die Waage. Dieser Punkt ist erreicht nach 10.5 Spielen: WURZEL(0.5*0.5/10.5) = 0.154. Es sind also zwischen 101 und 11 Spieltage, an denen sich Zufall und Können die Waage halten. Im Vergleich: In den letzten Jahren waren wir stets bei rund 11-12 Spielen, also etwas näher am Zufall. Auch hier: Ausreißer oder Trend – es wird sich zeigen.

NFL Power Ranking 2014, Week 17

NFL Power Ranking 2014, Week 17

WP entspricht der Siegchance der jeweiligen Franchise gegen eine standardisierte, durchschnittliche NFL-Franchise, (LW) ist das (provisorische) Ranking von letzter Woche, E16 ist WP hochgerechnet auf 16 Spiele (WP*16 = E16), SOS ist der bisherige Strenght of Schedule, den dieses Modell für die jeweilige Franchise errechnet, Rs die Platzierung des Schedules, W-L die tatsächliche Sieg-Niederlagen-Bilanz jeder Franchise zum Ende der Woche 17.

In der folgenden Gallerie gibt es die Offense-Rankings, Defense-Ranking, das Statistik-Dashboard, eine Statistik-Übersicht der wichtigsten Effizienz-Stats und die Drive-Stats nach Woche 17:

Die Carolina Panthers bekommen wegen der 7-8-1 Bilanz viel auf die Fresse, aber nach den Metriken des Power-Rankings sind sie mit .546 Siegwahrscheinlichkeit auf neutralem Boden gegen ein durchschnittliches Team über dem Schnitt.

An den Panthers fällt auf, dass ihre Defense es bis zum Schluss dann doch wieder auf #6 geschafft hat. #10 gegen den Pass, #13 gegen den Lauf, durchschnittlich viele Interception… das ist weder eine Power-Walze noch ein lahmes Entlein, sondern in allen Belangen eine okaye Unit. In der NFL 2014 reicht das um 80% aller Offenses zu kontrollieren und mit einem guten Tag der Offense zu gewinnen. Gegen eine Super-Offense hat Carolina damit natürlich Probleme, aber solange sie nicht auf Green Bay treffen, dürfte man zumindest nicht überrollt werden.


Detroit Lions… die Lions beendeten die Saison 2013 mit 7-9 Siegen und einem Power-Ranking Wert von .569. Die Saison 2014 wurde mit einem fast identischen Power-Ranking Wert von .567 beendet, aber mit 11-5 Siegen. Woher rührt die Differenz? Wer das Blog schon länger verfolgt, wird wissen, was nun kommt: Close Games.

Das Detroit der letzten Jahre zeichnete sich vor allem durch eine unterirdische Bilanz in knappen Spielen aus: 2012 war man 3-9, letztes Jahr 4-6. Heuer war man 6-1 in den knappen Spielen. Zumindest drei Spiele der Differenz können mit dem großen Swing in den 50/50 Spielen erklärt werden.

Detroit war heuer nicht wirklich ein besseres Team als letztes Jahr. Es war bloß weniger selbstzerstörerisch veranlagt. Man beging weniger krasse Strafen in engen Spielen. Der Coach von 2014, Jim Caldwell, hat zwar auch keine Ahnung von Challenges, aber er beging keinen Schwartzschen Flaggenwurf. Man sah keine 61yds-Kicks in letzter Sekunde gegen sich verwandelt. Man machte die eine Interception, die ausreichte um Durchschnittsteams wie Chicago oder Minnesota zu schlagen.

Detroit 2014 war nicht „besser“ als in der Vergangenheit. Detroit war bloß „anders“. Man kam vor allem über die Defense, wo es früher nur eine Offense gab, auf die man sich verlassen musste… bis Matt Stafford seine Interceptions warf, die er auch heuer warf.


Ganz krasse Außenseiter haben wir heuer außer vielleicht den Arizona Cardinals im Negativen und den Miami Dolphins im Positiven nicht drin im Power-Ranking: Neun der besten 11 Mannschaften nach Ranking haben sich für die Playoffs qualifiziert. Die Carolina Panthers, die ein halbes Spiel vor New Orleans lagen, haben über die Saison nach Effizienz fast mit den Saints gleichgezogen.

Die Cincinnati Bengals, drittschwächstes Playoff-Team, werden auch vom Common-Sense nicht so recht ernst genommen. Die Cardinals gelten trotz ihrer 11-5 Bilanz auch im Common-Sense als Außenseiter bei einem Playoffteam mit negativer Bilanz und überraschen daher auch nicht mit ihrer schwachen Positionierung – höchstens, dass diese schon das ganz Jahr so ist.

Die drei schwächsten Teams nach Power-Ranking haben drei der ersten vier Picks im kommenden Draft. Die schwächsten acht Teams haben acht der neun ersten Picks.

Da kann man am ehesten noch als veritablen „Außreißer“ die Denver Broncos sehen, die dann doch relativ klar favorisiert sind und laut Power-Ranking trotz des #2-Seeds als aktueller AFC-Superbowl Favorit gesehen werden, selbst das Auswärtsspiel bei New England zum aktuellen Stand gewinnen sollten – das widerspricht sich mit der landläufigen Meinung.


QB-Stats 2014, Regular Season

QB-Stats 2014, Regular Season

Tony Romo bekam in den letzten Tagen einige Presse als möglicher MVP-Kandidat. Ich sehe es nicht. Romo liegt sowohl nach EPA und WPA deutlich hinter Rodgers, als auch nach Ratio per Play. Romo wurde häufiger gesackt als Rodgers obwohl er die deutlich bessere Offensive Line hat und viel seltener geworfen hat, und Romo warf mehr Interceptions trotz weniger Versuche:

Sack-Rate: Romo 6.5%, Rodgers 5.1%
INT-Rate: Romo 2.1%, Rodgers 0.9%
NY/A: Romo 7.47, Rodgers 7.67

Romo hat nach allen der zentralen Metriken gute bis sehr gute Werte eingefahren, aber Rodgers spielt in allen Metriken noch einmal in einer anderen Liga. Was auch auffällt, ist dass Peyton Manning in den letzten Wochen dann doch weiter abgefallen ist als sich ursprünglich abzeichnete. Manning ist aufgrund des guten Saisonstarts noch immer vorne mit dabei, aber eben nicht mehr in Rodgers‘ Liga… und wohl auch nicht in Romos Liga. Machen wir uns nichts vor: JJ Watt ist der dominanteste Spieler der Liga auf seiner Position. Aber den MVP-Titel wird Aaron Rodgers abstauben.

Sieg-Wahrscheinlichkeiten für das Wildcard-Weekend

Woche 17 brachte 13-3 korrekte Tipps für das Power-Ranking. Über die Regular Season tippte es daher 124-70. Das sind 64% korrekte Tipps – und damit wieder im Rahmen des erwarteten Ranges, der stets zwischen 63% und 70% liegt. Die Performance gegen den Spread muss ich erst checken, aber in absoluten Tipps ist es heuer erneut nur „irgendwo“ im Mittelfeld geblieben. Pythagorean udgl. hatten mit 67% der richtigen Tipps bessere Performances, wobei 3% Differenz bei 194 Spielen auch bloß sechs bessere oder schlechtere Tipps bedeutet.

Am Wildcard-Wochenende sind nach Effizienz-Stats alle Heimmannschaften favorisiert:

NFL-Wahrscheinlichkeiten für das Wildcard-Weekend

NFL-Wahrscheinlichkeiten für das Wildcard-Weekend

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17 Kommentare zu “NFL Power Ranking 2014 | Week 17

  1. Was ich ja auch interessant finde ist, dass die beiden Teams die das Remis geschafft haben – CAR und CIN – im Power Ranking bis auf 0,1 % den gleichen Wert besitzen.

    Habe übrigens gelesen dass das Remis keine Auswirkungen hatte, weil beide Teams auch mit einem Sieg oder einer Pleite in dem Spiel den genau gleichen Seed in den Play Offs gehabt hätten.

  2. Ist in der Wahrscheinlichkeit des Spiels zwischen Dallas und Detroit die Suh Suspendierung mit eingerechnet oder hat die keinen Einfluss?

  3. Der Rodgers also, 16 Punkte gegen Seattle erzielte (Derrek Carr hat mehr Punkte gegen sie erziehlt, und mit was für einer Mannschaft), 7 Punkte im ersten Spiel gegen Detroit (Nur die Vikings ohne AP und bei Teddys zweitem Start haben weniger Punkte erziehlt) und gegen die Bills 13 Punkte (Die Pats haben im wichtigen Spiel 37 erziehlt).
    Der Rodgers, der 3-3 in Spielen gegen „Winning-Teams“ ist?
    Der Rodgers, viel mal gegen die lausigen Verteidigungen der Vikings und Bears spielen durfte und dazu noch die NFC-South bespielt hat?
    Selbst wenn er der beste QB in der NFL ist. Den MVP-Award hat er dieses Jahr auf jeden Fall nicht verdient.

  4. @Neutraler_Zuschauer:
    Der Rodgers ohne den sein Team gefühlt bei 4-12 stehen würde, hat sehr wohl den Titel des wertvollsten Spielers verdient. Er ist nämlich eindeutig der wertvollste Spieler. Er allein macht seine Mannschaft zum Contender. Ein Watt macht das nicht, weil er allerdings auch auf einer Position spielt auf der man diesen Einfluss per se nicht haben kann.

  5. Jedes Jahr die gleichen Diskussionen 😉

    QB ist natürlich die wichtigste Position, aber mit den Begründungen, wie immer wieder vorgebracht werden, können wir dann gleich den MVP abschafen und ihn MV-QB nennen, da alle anderen Positionen eh nie den gleichen Wert haben werden.

    Man kann immer argumentieren, dass Green Bay ohne Rodgers nur die Hälfte wert ist, aber Houston ist ohne Watt auch nicht viel wert. Green Bay ist als Team viel besser besetzt als Houston. Die Packers haben zumindest eine durchschnittliche Defense, die Texans aber haben gar nichts auf QB.

    Rodgers ist auch ersetzbarer, weil der zweitbeste QB näher an ihm ist als der zweitbeste Verteidiger an Watt.

    Es gibt dieses Jahr zwei ernsthafte Kandidaten für den MVP, Rodgers und Watt. Alles zusammengerechnet würde ich Watt nehmen, weil er auf der wichtigsten Position der Defense einfach so viel besser ist als alle Alternativen in der Liga. Ich würde Watt wählen, auch wenn ich weiß dass Es am Ende Aaron Rodgers werden wird , auch eine gute Wahl, aber eben nur die zweitbeste-.

  6. Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel.
    Obwohl du die Berechnungen sehr anschaulich beschreibst, tue ich mich vereinzelt noch schwer sie nachzuvollziehen bzw. würde generell gerne mehr über die Hintergründe erfahren.

    Kannst du mir evtl. Websiten bzw. Literatur empfehlen, mit deren Hilfe ich mich mehr in die Materie einarbeiten kann?

    Vielen Dank im Voraus und guten Rutsch!

  7. @ Brott Hagedorn:
    ich verlinke einfach mal die Infos dieser Seite….
    Power Ranking:
    https://sidelinereporter.wordpress.com/2012/10/19/mathletics-und-die-nfl-der-weg-ist-das-ziel-2/

    https://sidelinereporter.wordpress.com/2013/10/02/the-return-of-the-power-ranking-erstausgabe-2013/

    Literatur zum Football:
    https://sidelinereporter.wordpress.com/category/buchsport/
    (The essential smart Football hat mich ziemlich begeistert, jetzt wird das nächste angefangen…)

    (Sollte ich jemandem auf die Füße treten, wenn ich hier eigenmächtig verlinke,……)

  8. @He Hate Me:
    Es kommt meiner Meinung nach ganz darauf an was man unter dem Most Valuable Player versteht. Versteht man darunter den besten Spieler stimme ich dir zu und würde auch Watt wählen, weil er wie du bereits geschrieben hast einfach so viel besser ist als alle anderen auf seiner Position. Versteht man unter dem MVP aber den wertvollsten Spieler für ein Team oder eine Franchise muss es Rodgers werden. Man sollte sich dabei fragen wo die Franchise ohne den Spieler stehen würde. Packers ohne Rodgers? Nicht mal in den Playoffs! Texans ohne Watt? Vielleicht ein paar Siege weniger. Mit Watt sind sie aber eben auch kein Contender. Das liegt nunmal daran, dass er als Defensivspieler per se nicht diesen Einfluss auf den Erfolg haben kann wie ein Quarterback. Und da er diesen Einfluss nicht haben kann, kann er für mich auch nicht so wertvoll sein wie ein Quarterback, der aus einer durchschnittlichen Mannschaft einen Superbowl Contender macht.

  9. Hätte Hou eine 11+ W Saison hingelegt, einen neuen Standard in Def gesetzt etc, dann könnte man Watt als den wichtigsten Spieler dieser Def durchaus auszeichnen.
    Maßstab muss hier wohl immer LT sein. Und ihm schreibt man ja zu Def revolutioniert und auf Jahre, Jahrzehnte hin beeinflusst zu haben. Das kann man bei Watt bisher nicht so absehen.
    Ob das nun fair ist sei mal dahingestellt.. ich persönlich hätte gerne mehr Fokus auf Def.. ein Def-Coord des Jahres Award, Pass-rush, secondary, das fände ich super. Ist natürlich nicht so vermarktbar und einen Awardüberfluss wie im College brauchts ja auch nicht wirklich..

    Es war für mich dieses Jahr aber ehr so, dass sich nach und nach MVP Kandidaten von der Liste gestrichen haben, P Manning zB, und am Ende dann Rodgers quasi übrig blieb. Es ist nicht so, dass er sich besonders hervorgetan hat. Er hat einfach nur konstant höchstes Niveau gezeigt. Plus ein paar „Signature-Drives“ wo er einfach mit einer Leichtigkeit in 90sec unter Druck Pässe jeder Couleur an die verschiedensten Receiver gebracht hat.. 13, 14. Woche gg NE ist mir so was in Erinnerung geblieben.
    Da fällt mir sonst niemand ein, der Konstanz, Highlights, Teamerfolg und Stats dieses Jahr in diesem Maße aufbieten konnte.

    Oder hat jemand noch einen dritten Kandidaten? Ich verfolge manche Teams zT wenig und bin dann kurz vor Weihnachten überrascht, wer so alles Probowl und Playoffkandidat ist.. 😉

  10. Es ist nicht so, dass er sich besonders hervorgetan hat.

    Hmm. Die Partie gegen die Eagles war eines der absoluten Highlights ever. Besser kann kein QB spielen.
    Dazu der Monster-Drive gegen Miami, das exzellente Spiel gegen New England + zweimal Chicago komplett zerlegt + mehr oder minder makellos gegen Detroits Defense.

    Das war schon eine sehr, sehr gute Saison. Viel bessere QB-Saisons wird es bis auf die ganz großen Ausreißer in den letzten 20 Jahren nicht gegeben haben: Rodgers 2011, Manning 2004 +13, Brady 2007, aber dann? Warner 1999? Brees 2009?

  11. Jo.. meine selektive Wahrnehmung .. 😉
    Mir ist nur das NE Spiel richtig in Erinnerung geblieben. (und eben dieser eine Drive!)
    Er hat nebenbei keine Stat-Rekorde gerissen, ich bin wohl was QB Performance angeht etwas übersättigt.
    War keine Saison wie Gannon oder Manning vor 10, Brady vor 7 Jahren.. ich glaube ich bin wg gamepass mittlerweile etwas übersättigt bzgl NFL und damit dem jetzt gegenüber kritischer als dem in Highlights erlebten von vor x Jahren.

  12. Vielleicht ein generelles Manko von Rodgers, dass er in den publikumswirksamen Kategorien wie Touchdowns und Yards nie ganz vorne zu finden ist.

    Der Mann ist halt eine Präzisions- und Konstanzmaschine, was sich auf diverse andere Stats auswirkt. Da setzt er sich gegenüber den Konkurrenten doch ein Stück weit ab.

    http://www.pro-football-reference.com/leaders/pass_rating_active.htm
    http://www.pro-football-reference.com/leaders/pass_int_perc_active.htm
    http://www.pro-football-reference.com/leaders/pass_td_perc_active.htm

  13. Was den MVP angeht, sehe ich es wie Zandig.

    Alleine wenn man sieht, wie „gut“ die Texans Defense war, obwohl sie den mit Abstand besten Defensivspieler der Welt haben, zeigt schon, wie „gering“ der Einfluss selbst eines solchen Monsterspielers ist. Beispiel: Die Run Defense ist laut der hier benutzten Metrik nur auf Platz 26.

    Wenn wir davon ausgehen, dass eine Offense dann zumindest schon mal „gut“ ist, wenn die Pass-Offense funktioniert, sieht man wie groß der Einfluss des Quarterbacks auf diesen Teil der Mannschaft ist. Das wird auch deutlich, wenn wir Burkes WPA/EPA Statistiken betrachten. Dort sind eben auch viele nur solide QBs vor Watt positioniert.

    Der beste QB ist dieses Jahr, in meinen Augen sogar mit großem Abstand, Rodgers. Und daher auch verdienter MVP.
    Betrachtet man noch die Umstände, finde ich seine Leistungen seit Jahren eigentlich immer auf absolutem Top Niveau. Er spielte in den vergangenen 3 Jahren (an die ich mich erinnere) fast immer mit in der Pass Protection schwachen O-Lines, wo Rodgers immer unheimlich agil sein MUSS. Dazu verliert er jedes Jahr wichtige WRs und schafft es NoNames oder mittelklassige WRs wie Superstars aussehen zu lassen.

    Dies war eine Fähigkeit, die Brady und Manning früher auch hatten.

    In Addition hierzu seine konstant lächerlich gute INT-Quote. Und dann kann man sich immer noch die „Skills“ des Spielers ansehen, ohne auf die Stats zu schauen. Es gibt einfach so gut wie nichts was Rodgers nicht kann.

  14. Pingback: NFL Power Ranking 2015/16, Week 17 | Regression zum Mittelmaß | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  15. Pingback: Furchtlos oder furchtbar? Der Selbst-Test | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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