Neues Jahr, neues Playoff: Die Neujahrs-Bowls 2015

Willkommen im neuen Jahr, hoffentlich alle ohne weggesprengte Extremitäten. Was hierzulande das Neujahrsspringen ist, sind in den Vereinigten Staaten die Neujahrs-Bowls im College-Football, die in diesem Jahr erstmals in Form des neuen Playoff-Systems auch wieder mit sportlicher Wichtigkeit aufwarten. SPORT1 US überträgt die beiden Semifinals ab 23h und 02h30.

Das Aufwärmprogramm bieten aber zwei kleinere Bowls sowie ab 18h30 die Cotton Bowl Classic, die zur New Year’s Six gehört, aber nicht bei SPORT1 US zu sehen sein wird, weil dort die Winter-Classic der NHL ab 19h übertragen wird. Folgende Ansetzungen stehen als „Vorprogramm“ auf dem Speiseplan:

18h – Outback Bowl: #18 Wisconsin Badgers – #19 Auburn Tigers.
18h30 – Cotton Bowl Classic: #5 Baylor Bears – #8 Michigan State Spartans
19h – Citrus Bowl: #16 Missouri Tigers – #25 Minnesota Golden Gophers.

Die Cotton-Bowl Classic ist natürlich ein famoses Matchup zwischen den offensivgewaltigen Baylor Bears (11-1) und den defensivstarken Michigan State Spartans (10-2), aber die Frage muss erlaubt sein, ob beide Teams voll motiviert antreten werden.

Baylor kommt von der herben Enttäuschung, aus den Playoffs gewählt worden zu sein. Entgegen aller Beteuerungen war bei solchen Mannschaften in den letzten Jahren schon der Hangover zu spüren. Head Coach Art Briles war sich im Zuge der Nichtberücksichtigung nicht zu schade, mit Brandreden für seine Mannschaft einzustehen – es nutzte natürlich nichts, aber wenn es alles ernst gemeint war, müsste er seine Jungs heute auf Temperatur bringen können.

Nehmen wir den Optimalfall an, also zwei vorbereitete und einsatzfreudige Mannschaften, ist die Ansetzung großartig. Baylor spielt unter Briles und QB Bryce Petty die hier so oft schon beschriebene krasse Spread-Offense, gegen die nur ganz wenige Verteidigungen Land gesehen haben.

Michigan State wirft dem entgegen unter Mark Dantonio eine der besten, diszipliniertesten Defenses im Lande entgegen – allerdings eine, die heuer von den beiden besten Gegnern im Schedule pulverisiert wurde: Oregon und Ohio State legten mächtig Punkte über die Spartans. Wirklich gute andere Offenses hat Michigan State nicht gesehen, weswegen das heute für diese Jungs die Chance wäre, zu zeigen, dass man trotz aller Unkenrufe ein Elite-Kaliber ist.

Rose Bowl | #2 Oregon Ducks – #3 Florida State Seminoles

Playoff-Halbfinale, 23h live SPORT1 US

Die ganze College-Welt steht Kopf ob des Playoff-Debüts heute Abend in der Rose Bowl von Pasadena, nur die Zuschauer selbst interessiert’s nicht: Das erste Halbfinale zwischen #2 Oregon (12-1), seines Zeichens Pac-12 Champion mit einer markanten Spielweise und überfällig für den ersten Landesmeistertitel, und #3 Florida State (13-0), amtierender Landesmeister, den jeder stürzen sehen will, war bis gestern nicht ausverkauft.

Das Problem, dass beide Fan-Bases sich ihre Kohle auf einen eventuellen Trip zum Title-Game in zwei Wochen aufsparen, sorgt für das Bizarro-Szenario, dass das Semifinale, auf das alle seit Jahren hinarbeiten, vielleicht nicht in einem vollen Stadion von dannen gehen wird. Das ist aber das einzig Negative an dieser Ansetzung.

Hier treffen heute die beiden letzten Heisman-Trophy Gewinner aufeinander, QB Marcus Mariota von den Oregon Ducks und QB Jameis Winston von den Seminoles. Heisman ist dann auch das einzige, das die beiden eint, sportlich wie charakterlich, und so lässt sich schon allein anhand dieser beiden Figuren wunderbar eine Storyline aufbauen, die man später auf die beiden Mannschaften ausweiten kann.

Wir hätten zum einen der perfekten Schwiegersohn Mariota von den Ducks. Ein Hawaiianer, der nie ein kontroverses Wort von sich geben wird, wurftechnisch brillant geschliffen und mit einer bewundernswerten Konstanz spielend, dass er als Favorit auf den #1-Draftpick 2015 gehandelt wird.

Der Widersacher ist der schwarze Winston, ein Kämpfertyp mit exzellenten physischen Voraussetzungen, immer anfällig für einen Lapsus, aber in der Crunch-Time eiskalt bis auf die Venen. Der Winston abseits des Feldes ließ in den letzten zwei Jahren kaum ein Fettnäpfchen aus, von Vergewaltigungsvorwürfen über Belügen der eigenen Uni-Vorgesetzten war fast alles dabei, was im College-Ethos als verpönt gilt.

Dass Winston trotzdem nur ein einziges Spiel mit Sperre verpasste, halten den Seminoles viele für übel und ist der Grund, wieso heute der Großteil des Landes gegen Florida State sein wird. Dass es sich in diesen Angelegenheiten um selektive Wahrnehmung handeln könnte, und man Fälle wie Winston in fast jeder größeren Mannschaft findet, dafür hat man bekanntlich gerne einen blinden Punkt.

So oder so ist Mariota vs Winston nicht bloß ein direktes Duell um den Finaleinzug. Es ist auch zum ersten Mal seit Anno 2007 Russell gegen Quinn das erste Mal, dass die beiden vermeintlichen Top-QBs des anstehenden NFL-Drafts in der Bowl-Season aufeinandertreffen. Die Strahlkraft einer solchen Partie sollte man nicht unterschätzen: Russell spielte sich damals in einen Rausch und hoch zum #1-Draftpick…

Die Oregon Ducks von Headcoach Mark Helfrich sind an sich eine bekannte Größe: Sie spielen eine sehr schnelle Offense, das Erbe von Trainerlegende Chip Kelly, die auf zig verschiedenen Lauf-Varianten und einer mächtigen Offensive Line basiert, aber dank Mariotas Granatenarm eine zusätzliche tödliche Dimension bekommen hat.

Die Offense galt lange als anfällig gegen physisch harte Defense. Ob dieser Ruf je gerechtfertigt war, steht in den Sternen: Oregon zertrümmerte in den letzten fünf Jahren nahezu jede Offense, und alle, die Oregon besiegten, brauchten ihrerseits perfekte Spiele mit eroberten Fumbles in der RedZone und dergleichen. Spätestens heuer hat man den Ruf jedoch ablegen können, und spätestens seit die waidwunde Offensive Line gesundet ist, gibt es kaum ein Halten.

Die Ducks-Defense bekam nie große Schlagzeilen, gilt aber als besser als ihr Ruf. Man muss zwar den kreuzbandverletzten CB Ekpre-Olumu vorgeben, aber man soll sich schon im Verlauf der Saison dank der guten Kadertiefe davon gelöst haben, alles von Ikpre-Olumu und seinen Interceptions abhängig zu machen.

Mit Florida State wird man auf ein Ross treffen, das heuer genau so hoch gesprungen ist wie es musste, und nie höher: FSU, das noch vor einem Jahr dominierte, dass es erst im Endspiel richtig gefordert war, bestritt heuer mehr als die Hälfte seiner Partien innerhalb eines Scores – gegen lauwarme Konkurrenz. Es spricht im Prinzip alles dafür, dass die Mannschaft von Jimbo Fisher gegen ein Kaliber wie Oregon fällig ist…

…bis auf den irrationalen Punkt „Glauben“. FSU ist rein vom Spielermaterial nicht mehr so tief besetzt wie im letzten Jahr, aber es ist besser besetzt als Oregon, und besser besetzt als alle Mannschaften mit Ausnahme von Alabama. FSU ist so gut besetzt, dass man an einem guten Tag jeden Gegner an die Wand spielen kann – zumindest theoretisch. Deswegen glauben viele, dass FSU möglicherweise den Durchbruch 2014/15 noch gar nicht geschafft hat.

Allein an diesem Glauben sieht man, wie gerne man sich verarschen lässt. Letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt hatte FSU noch keinen Landesmeister-Ring am Finger, und alle schrieben was von zu weichen Nerven. Du bist so lange ein Weichei bis zu einmal den Titel gewonnen hast. Heuer haben sie den Ring, und alle trauen den Noles plötzlich zu, wieder groß aufzugeigen.

Die Zahlen sagen etwas anderes: Sie sehen in Oregon einen 9-Punkte Favoriten. Dieser Spread fühlt sich gerechtfertigt an. Ein FSU-Sieg wäre eine Überraschung.

Sugar Bowl | #1 Alabama Crimson Tide – #4 Ohio State Buckeyes

Playoff-Halbfinale, 02h30 live SPORT1 US

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College-Football ist eine Sportart, die von der Leidenschaft, dem Studentenleben und dem lockeren Ambiente auf dem Campus und im Stadion lebt. Zum College-Football gehören aber auch die periodischen Upsets der kleinen Universitäten. Damit Upsets aber erst Upsets werden, braucht es die großen Cash-Cows, die immer vorne dran sind, die es überhaupt zu überraschen gilt. College-Football ist nicht zu knapp dran, was größere Programme angeht, aber der innerste Zirkel der Macht, die wirklich ganz großen Programme, die unabhängig von den Rahmenbedingungen immer ganz weit oben mitmischen, ist klein.

Texas. Oklahoma. Notre Dame. USC. Penn State. Alabama. Ohio State.

Und so kommt es am Ende wenig überraschend, dass im Fall der Fälle auch im College-Football die alten Grundsätze gelten, die Reichen werden reicher, und eine Ohio State University mit ihren Millionen Fans landesweit zwei kleinen grauen Mäusen wie TCU oder Baylor vorgezogen werden. Das Gerede von wegen Notwendigkeit eines Conference-Finale oder one true champion kannst du getrost in die Tonne kloppen. Ohio State steht in den Playoffs vor allem wegen $$$. Wäre TCU = Texas Longhorns oder Baylor = Oklahoma Sooners, es hätte kein Ohio State in den Playoffs gegeben. Dafür kannst du mehr als eine Hand ins Feuer legen.

Das heißt aber nicht, dass #4 Ohio State als Big-Ten Champion mit seiner 12-1 Bilanz ein völlig unverdienter Playoff-Teilnehmer ist, und auch nicht, dass Ohio State per se als chancenlos gegen die große Dynastie der #1 Alabama Crimson Tide (12-1) eingestuft werden muss. Das Matchup hat in Alabama einen klaren 9-Punkte Favoriten, aber der Spread könnte etwas optimistisch sein.

Im Vorfeld konzentriert man sich auf das Trainerduell zwischen Alabamas Nick Saban und Ohio States Urban Meyer. Saban gilt in den Staaten als eiskalter Teufel, und erst wer Saban geknackt hat, kann sich zu den ganz großen Coaches zählen. Meyer hat Saban bereits in der Vergangenheit geknackt, als er mit den Florida Gators zweimal die Landesmeisterschaft gewann. Meyer ist einer der ganz großen Coaches im College-Sport, und er hat die Ohio State Buckeyes in den letzten drei Jahren wieder an die Spitze herangeführt.

Sein Markenzeichen ist eine vielschichtige, option-lastige Offense, die von seinen Spielern Handlungsschnelligkeit und Flexibilität verlangt. Meyer hatte mit vielen Spielertypen Erfolg: Einst machte er Alex Smith zum #1-Draftpick bei Utah, dann erlebte er mit Tim Tebow ungekannte Höhen, und schließlich war bei Ohio State zuletzt wurscht, welcher Quarterback die Offense anführte: Erfolg war immer da. Braxton Miller als etatmäßiger QB ging schon im Sommer mit Verletzung runter. Sein Backup JD Barrett führte Ohio State überwiegend positiv durch das Jahr, verletzte sich aber vor dem Conference-Finale für den Rest des Jahres.

Man fragte sich, ob es das gewesen sei. Meyer wechselte den third stringer Cardale Jones ein, der prompt eine gewichtige Rolle beim 59-0 Gemetzel gegen die Wisconsin Badgers spielte. Hinter Jones laufen mit Jalin Marshall ein vielseitiger WR/RB und in Ezekiel Elliott ein echtes RB-Arbeitstier auf. Sie bilden gemeinsam eine Offense, der man an guten Tagen zutraut, Alabama in Bedrängnis zu bringen.

Alabama auf der Gegenseite ist weniger ein Team der besonderen taktischen Kniffe, vertraut dafür vielmehr auf lückenlose Exekution des GamePlans und auf die individuelle Überlegenheit seiner Athleten.

Die 2014er-Ausgabe dieser Mannschaft reicht in der Qualität nicht an die großen Landesmeister-Teams von 2011 oder 2012 heran, aber wenn ein Rad in das andere greift, gilt Crimson trotzdem als komplettestes Team des Landes. Man ist unter OffCoord Lane Kiffin (der sich früher oft und laut mit Urban Meyer fetzte) aufgrund einer nicht mehr so dominanten Offensive Line etwas abgegangen von reinem Laufspiel, versucht dafür, über QB Philip Sims und den Heisman-würdigen WR Amari Cooper mehr Variabilität ins Spiel zu bringen – nach allem, was man heuer so hörte, mit Erfolg. Lane Kiffins Version der Alabama-Offense soll die beste der letzten Jahre sein.

Es gibt noch einen Punkt, der erwähnt sein muss, wenn man Alabama und Ohio State als Matchup diskutiert: Der Geschwindigkeitsunterschied. Ohio State stand vor sieben, acht Jahren immer wieder im BCS-Finale, und wurde dort von den SEC-Mannschaften reihenweise platt gemacht. Es waren keine Siege. Es waren Demonstrationen der Überlegenheit. Der schiere Unterschied in der Spielgeschwindigkeit zwischen den SEC-Granden wie Alabama, Florida oder LSU versus Ohio State waren mit die prägendsten Bilder, die mir von jener Zeit, meiner Einstiegszeit im College-Football, in Erinnerung geblieben sind.

Seither hege ich Misstrauen gegen die Big Ten Conference und ihre Spielstärke. Ohio State mag auf dem Papier und in den Stat-Sheets zumindest in Reichweite (9 Punkte…) von Alabama sein, aber ich will es heute Nacht auf dem Feld sehen.

12 Kommentare zu “Neues Jahr, neues Playoff: Die Neujahrs-Bowls 2015

  1. Wenn man sich heute die Rose Bowl anschauen will, was sind aus Deutschland die Alternativen zu SPORT1 US? Falls die Antwort bereits in einem anderen Artikel gegeben wurde, wäre ich für einen Link dankbar.

  2. Pingback: Prospect Preview Bowl Spiele 14/15, #5 | NFL Draft

  3. Zwei sehr fette Spiele bislang. Vor allem Baylor – Michigan State kann man sich ruhig noch einmal anschauen, taktisch wie spannungstechnisch.

  4. „ob beide Teams voll motiviert antreten werden“ Aber sowas von motiviert angetreten. Was für ein wahnsinniges Spiel, geile Cotton Bowl.

  5. College Football macht schon Spaß.
    Überraschende Wendungen in den Schlußsekunden bei Auburn vs. Wisconsin und
    Michigan St. vs. Baylor

    Hoffe auf gleich ausgeglichene Halbfinals.

  6. Pingback: Rose Bowl 2015: #2 Oregon Ducks – #3 Florida State Seminoles | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  7. Es zeichnet sich ein spannende 2.Halbzeit ab im zweiten Halbfinale. Nachdem Alabama mit 3 TD, zwei davon Turnovers, mit 21:6 in Führung lag, schlug Ohio kurz vor und nach der Pause zurück mit 3 Drives zum 21;27 Zwischenstand.
    OSU QB Cardale Jones macht eine gute Figur und setzt seinen wuchtigen Körper mit ein.

  8. Zu Beginn des Schlußquarters sind es nur noch 6 Punkte für das Nick Saban Team.
    Wünsche eine spannende Nachbetrachtung den späteren Zuschauern.

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