NFC Divisional Playoffs 2014/15: Green Bay Packers – Dallas Cowboys live

[22h29] Garrett in der Pressekonferenz: Ich dachte, wir müssen ausspielen. Für mich war das schon ein klarer Catch. Aber keine Schuld an die Refs. Wir haben viele andere Plays nicht gemacht, die notwendig gewesen wären. […] Am Anfang dachten wir, sie wollen nur laufen, aber dann haben sie ihren Style geändert. Ich glaube, wir haben es nicht schlecht gemacht, aber er (Aaron Rodgers) war fantastisch. […] Vor der Pause haben wir versagt, statt 17-7 nur 14-10, das hat uns zurückgeworfen. […] Ich möchte nicht weiter über die Refs reden. Für mich war es ein Catch, aber gegen das Juristen-Deutsch der Refs sind schon andere nicht angekommen. Dez Bryant hat einen super Play gemacht. Romo einen tollen Wurf. […] Wir hatten Empty-Backfield, wir hatten viele verschiedene Optionen in diesem Play. Wir haben eben tief geworfen. Jason Garrett ist mit Ende des Spiels ein Free-Agent. Sein Vertrag ist ausgelaufen.

[22h13] Endstand Green Bay Packers 26, Dallas Cowboys 21.

… und das nächste Spiel, das mit lauten Kontroversen endet (und die Verschwörungstheoretiker endgültig zum Schweigen bringen sollte). Green Bay gewinnt eine mit Haken und Ösen geführte, dramatische Partie mit 26-21 und qualifiziert sich für das NFC-Finale nächsten Sonntag, 21h in Seattle.

Es war eine exzellente Vorstellung von Aaron Rodgers ab Mitte des dritten Viertels, nachdem man zuvor schon durchaus über einen QB-Wechsel nachdenken hatte können. Rodgers mit kaputtem Sprunggelenk zu einem letztlich überzeugenden Tag: 24/35 für 317yds, 3 TD, 8.5 NY/A gegen eine erwartet schwache Cowboys-Verteidigung, die darüber hinaus 19/101 von Lacy kassierte. Nur ein Sack gegen Rodgers. Aber nächste Woche gegen Seattle in dieser körperlichen Verfassung… abwarten.

Dallas verabschiedet sich eine Woche nach einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung mit einer diesmal… weniger glücklichen. Aber wie schon geschrieben: Angesichts der zumindest von mir oft durchlebten Calvin-Johnson Regelung eine verständliche Referee-Entscheidung in einem Paragraphen im Regelbuch, der seit vielen Jahren dringender Klärung bedarf. Vielleicht hilft es, wenn anstelle des Provinzteams Detroit der landesweite Gigant Dallas dadurch aus den Playoffs fliegt.

Dallas‘ Romo mit einer seinerseits mutigen Vorstellung: 15/19 für 191yds, 2 TD. Vier Sacks gegen Romo, obwohl die Packers-Defense nur mäßig überzeugte. Aber Romo wurde mit zunehmendem Spielverlauf immer kaputter, konnte zum Schluss fast nicht mehr aufrecht gehen.


[22h10] Rodgers-Pass und ein Monster-Catch nun auf der anderen Seite: #18 Randall Cobb mit dem Catch, der das Spiel entscheidet. Dallas hat seine Timeouts nicht sorgsam genug aufgespart. Game over, Green Bay fährt nach Seattle, dorthin, wo die Saison im September wenig vielversprechend begann.

[22h08] Massive Reaktionen auf den Dez-Bryant Call auf Twitter. Wenn wir die Calls gegen Calvin Johnson als Grundlage nehmen, ist der Call nachvollziehbar. Natürlich, wenn wir von der Logik argumentieren wollen…

[21h59] Turnover on Downs Dallas | Q4 4:42. Aaaaalso. 4th/2 an der 32yds Line der Cowboys. Jason Garrett entscheidet richtigerweise auszuspielen. Troy „three Super Bowl rings“ Aikman widerspricht massiv, würde ein Fieldgoal kicken, weil man einen Super-Kicker habe (wie wir in Halbzeit eins sehen konnten).

Cowboys kommen zum wiederholten Male ohne Runningbacks aufs Feld. Bullshit. Romo wirft tieeeeeeffffff und der WR-Freak #88 Dez Bryant mit einem famosen Catch, den vielleicht noch ein Calvin Johnson hinkriegt. Bryant fällt dann aber der Calvin-Johnson Regel zum Opfer – in den Challenge wird der Spielzug zurückgenommen. Turnover on Downs.

[21h45] Green Bay 26, Dallas 21 | Q4 9:10. 13yds-TD Pass für TE #89 Rodgers. Fantastischer Wurf von Rodgers in gute Deckung. Ein Monster-Drive der Packers, 8 Plays, 80yds, und fast alles waren quicke Rodgers-Pässe oder Hand-Offs für Playmaker wie #18 Cobb.

Rodgers sah in diesem Drive eine Klasse besser aus als im bisherigen Spielverlauf. Noch immer nicht gut genug, dass es ansatzweise für Seattle reichen könnte, aber gut genug, dass es für Dallas reichen kann.

2pts-Conversion: Fail. Packers werfen entgegen der Wahrscheinlichkeiten, incomplete.

[21h38] Punt Dallas | Q4 13:29. Romo ist auch nicht mehr gerade der Mobilste, wird in schöner Regelmäßigkeit in den Boden gerammt. Die Seahawks lecken Blut. Wenn das so weiter geht, wird einer der beiden QBs nächste Woche zermalmt.

Drittes Viertel

[21h30] Green Bay 20, Dallas 21 | Q3 1:43. 46yds-Catch/Run von #17 Adams in einem 3rd/15! Adams mit dem Cut nach innen, d-i-l-e-t-t-a-n-t-i-s-c-h verteidigt von DB #26 Sterling Moore – der ewige Sterling Moore – und Adams kann eintraben. Moore versuchte nur, den Ball zu Boden zu schlagen. Schon davor einige gute Pässe von Rodgers, auch in enge Deckung.

Der Horror-Call kommt im Anschluss: Mike McCarthy lässt ein Fieldgoal schießen, als wäre es das Logischste der Welt, dass diese halb kaputte Offense der Packers in diesem Spiel noch oft in Scoring-Reichweite kommen wird.

Er hätte die 2pts-Conversion ausspielen sollen, wenn die Offense eine 23%-Chance hatte. 2pts-Conversions werden in 48% der Fälle verwertet, bei Laufspiel öfters, und Dallas-Defense ist eine der schwächsten der Liga.

[21h19] Fumble des Kickreturners #18 Cobb, aber selbst wieder erobert. Es kommt wieder zu Rangeleien und ersten Frustfouls. Drei Sekunden nach Spielzugende rauscht ein Pärchen weiß/gelbgrün ins Bild, und der Packers-Verteidiger rammt den Cowboy in den Boden. Andere Teams/Spieler werden dafür auf Jahre mit dem Label „dirty“ gebrandmarkt.

[21h15] Green Bay 13, Dallas 21 | Q3 4:12. 1yds-Run #29 Murray. Murray belohnt sich selbst für seinen wuchtigen 26yds-Lauf auf einer Art Counter rechts das Spielfeld runter. Zuvor ein fantastischer Pass von Romo für TE #82 Witten im Fallen, mit der Klette #33 Hyde am Körper. Romo bezahlt die Completion mit einem neuen blauen Fleck.

Dallas marschiert 80yds in nur 6 Plays gegen eine in diesem Drive sehr kaputt aussehende Packers-Defense. Für die Offense wird eine schnelle Antwort nun zwingend.

[21h09] Green Bay 13, Dallas 14 | Q3 7:46. Nach dem Personal-Foul gegen #70 Lang müssen sich die Packers mit dem Fieldgoal begnügen. Dumme Strafe gegen Lang. Es gab kein Offsetting, weil – wie Mike Pereira letzte Nacht schon erklärte – die Refs angehalten sind, bei Schlägereien nur noch den Auslöser zu bestrafen. Daher keine Flaggen gegen Dallas.

Green Bay kam überhaupt erst in Fieldgoal-Range, weil RB #27 Lacy sich über 29yds durchpowerte. Lacy wartet schön auf seine Lücke und explodiert dann direkt in die Lücke hinein – ein Spielzug, der ein ganzes Stadion in Wallung bringen kann… bis der Offense Liner mit selbst initiierten Schlägereien die Emotion wieder rausnimmt.

[21h05] Fünf Cowboys gegen WR #17 Adams… und plötzlich geht es rund. Ndamukong Suh stürmt auf das Feld und sorgt für eine zünftige Schlägerei. ESPN fordert bereits die nächste Vierspielesperre für dirty Suh.

[21h01] Big Play! Fumble #29 Murray | Q3 11:04. Der Oldie #56 Julius Peppers greift nach Murrays Eiern, erwischt aber nur das eine Ei. Turnover.

[20h57] Faceguarding-DPI gegen CB #38 Williams. Wäre es Hitchens, würden die Refs die Flagge aufheben. Ist aber nicht Hitchens.

[20h53] Punt Green Bay | Q3 12:27. Rodgers mit einer Accuracy, da würde ein Ryan Lindley den Kopf schütteln. Überfeuert Nelson um 3m. Überfeuert Cobb um 2m. „Immerhin“ aus Packers-Sicht ist RB Lacy zurück. Er soll lt. Erin Andrews/FOX nicht verletzt gewesen sein. Es waren vielmehr die „wenigen Drives der Packers“, die ihm Einsatzzeit nahmen (O-Ton McCarthy). In anderen Worten: Der Coaching-Staff vergaß im Trouble um Rodgers, dass es auch Lacy gibt.

Zweites Viertel

[20h34] Halbzeit Green Bay Packers 10, Dallas Cowboys 14.

Die Halbzeit ist geprägt von einer schlecht in die Gänge kommenden Packers-Offense, die unter dem verletzten Rodgers mehr leidet als angenommen. Rodgers humpelte noch Sekunden vor der Pause schwer angeknockt zwischen den Snaps das Spielfeld hinunter. Er hat keine Mobilität, kann dem durchaus nicht überzeugenden Passrush der Cowboys nicht entweichen.

Rodgers ist 9/15 für 90yds mit zwei Sacks. 5.0 NY/A. Nach dem ersten guten Drive wurde zudem das Laufspiel eingestellt, RB Lacy ward seither nicht mehr gesehen (verletzt?).

Dallas mit einer anfangs harzigen Offense, bekam mit zunehmendem Verlauf besseren Punch hin. Romo 9/12 für 114yds, ein Sack, 8.4 NY/A gegen eine teilweise zu softe Packers-Defense, die nur bei late hits gegen den Quarterback ihre Härte zeigt. Dallas hat auch kein gutes Laufspiel über RB Murray (3.1yds/Carry), hat die Läufe aber im Gegenzug zu den Packers nie aufgegeben.

Ansonsten breite Ausgeglichenheit:

FACT         GB    DAL
1st Downs    12    11
3rd-Downs    4/6   4/6
Plays        31    31
Yards        169   144
Yds/Play     5.5   4.6

[20h31] Green Bay 10, Dallas 14 | Q2 0:00. Clutchiger kurzer Drive der Packers vor der Pause: Erster Pass, tief, aber gefangen. Mike Pereira fordert incomplete, aber der angeblich von den Cowboys bezahlte Ref Gene Steratore gibt den Catch. Dann Sack gegen den immobilen Rodgers. Dann tiefer Ball für #18 Cobb, der ihn sensationell an der Seitenlinie fängt. Mit auslaufender Uhr versenkt Crosby und sorgt laut FOX für ein change of momentum.

[20h25] Verkicktes Fieldgoal Dallas | Q2 0:29. Ein gut zwei Meter zu positiver Spot für die Cowboy-Offense wird von einem Video-Review zurückgenommen und Dallas muss ein 3rd/1 ausspielen, da nützt Jason Garrett alles höhnische Grinsen an der Seitenlinie nichts. Snap rutscht Romo durch die Finger, und aus der Not geboren muss Romo tief gehen. Incomplete, 45yds FG Bailey geht rechts vorbei, aber zweite Chance wegen False-Start gegen die Offense. Zweiter Versuch aus 50yds, und Bailey nagelt ihn noch weiter rechts vorbei. #95 Datone Jones war wohl mit den Fingerspitzen dran.

[20h05] Punt Green Bay | Q2 5:37. Viele lange dritte Downs für die Packers, bei denen es aktuell überhaupt nicht gut aussieht: Laufspiel wird aus unerfindlichen Gründen gar nicht mehr versucht, und an Pässen spielt sich alles im Bereich von 3yds um die Anspiellinie herum ab. Dann geht Rodgers einmal notgedrungen doch tief – ein schöner Pass für Nelson, der wieder von der alten Fliegenfängerkrankheit befallen wird und den Ball durch die Finger flutschen lässt.

[19h56] Green Bay 7, Dallas 14 | Q2 8:19. 38yds-TD für WR #83 Terrance Williams, der seinen Gegenspieler CB #38 Tramon Williams auf einer völlig simplen Hitch-Route verlädt, den Nachbrenner zündet und über den Acker von Spielfeld in der Spielfeldmitte durchläuft – kein Safety weit und breit zu sehen.

Der Außenseiter geht in Führung – besseres hätte der Partie kaum passieren können, zumal die Packers-Offense mit einem schwer angeschlagenen Rodgers nicht so haushoch überlegen aussieht wie angenommen.

[19h51] Fumble Packers | Q2 11:27. C Linsley mit einem Snap auf den Rodgers nicht gefasst war. Rodgers nimmt das Ei auf, aber dann zaudert der Unfehlbare zu lange und DE #92 Mincey schlägt ihm das Ei aus der Hand. Fumble, Turnover. Auffällig an dem Play auch, dass Rodgers wirklich stark limitiert in seiner Beweglichkeit ist. In fittem Zustand wäre er aus der Gefahrentone gescrambelt.

Erstes Viertel

[19h41] Ende Q1 in Green Bay. Spiel der langen Drives im ersten Viertel: Erst der insgesamt vierte Ballbesitz der Packers gerade am Laufen, und schon werden die ersten Bullshit-Calls der Referees diskutiert. Also: Playoffs. Rodgers operiert stark in der Pistol-Formation und sorgt mit seinem klar hörbaren Audible New York Bozo („New York Dummkopf“) für Aufregung auf Twitter, lässt Mannings Omaha vergessen.

Die Cowboys können sich am ersten Viertel für meinen Geschmack hochziehen, weil sie ihre Offense ansatzweise in Gang bekommen haben. Strafen halfen, aber auch beherzte Scrambles und Läufe über die Ecken.

[19h34] Green Bay 7, Dallas 7 | Q1 1:09. Harziger Drive der Cowboys zum Touchdown: 12 Plyas, 62yds. 7 Läufe über RB #29 Murray, 1 Romo-Scramble und 4 kurze Pässe. Abgeschlossen durch einen 1yds-TD für FB #44 Clutts, der auf der Flat-Route völlig allein gelassen wird.

Direkt vor dem TD eine kontrovers diskutierte DPI gegen CB #38 Tramon Williams, der WR #83 Williams umklammerte. Williams hakt ein und lässt sich „haxeln“, wir man auf gut Südtirolerisch sagen würde. Schiri wirft die Flagge.

Beim TD-Pass macht #56 Matthews fast einen Kimo von Oelhoffen gegen Romo. Flagge wegen roughing the passer wurde zwingend.

[19h16] Green Bay 7, Dallas 0 | Q1 8:30. 4yds-TD für #81 Quarless. Sieht fast exakt so aus wie eingangs unten geschrieben: Rodgers beginnt mit Pistol und teilweise Shotgun, RB Lacy fräst sich ohne Gegenwehr in 7 Läufen über 45yds durch eine butterweiche Defense, die erst kurz vor der Endzone Anzeichen von Punch zeigt. Dann ist es aber zu spät, Rodgers mit zwei Tippelschritten und dann abgelegt für den ungedeckten Quarless.

[19h09] Punt Dallas | Q1 12:52. Kein guter Start für Dallas. #56 Peppers schlägt Romo im 3rd Down den Ball aus der Hand. Romo behält zwar letztlich den Ball, aber natürlich Punt ohne ein einziges 1st-Down erzielt zu haben.


[18h43] Wenige Partien schreien mehr nach National Football League als ein Playoffspiel Green Bay Packers – Dallas Cowboys aus einem kalten Lambeau Field. Zu prägend war die mythische Ice Bowl vor über 45 Jahren zwischen eben jenen Franchises. Heute die Neuauflage an gleichem Ort. Die detaillierte Vorschau hat Herrmann schon geschrieben.

Die Packers bangen etwas um die Gesundheit ihres Superstar-QBs Aaron Rodgers, der sich seit drei Wochen mit einer hartnäckigen Wadenverletzung plagt und sich zuletzt gegen Detroit auch noch am Knöchel verstauchte. Es gibt Beweismaterial aus dem Lions-Spiel, dass der harte Knochen Rodgers auch ohne seine Mobilität auskommt und die Wunderwürfe aus dem Armgelenk schnackeln kann, aber topfit ist er nicht. Zur Not soll es heute erhöhte Spurenelemente von Pistol-Aufstellungen geben, die Rodgers mehr Flexibilität geben soll in der Handhabe der Snaps: Ballübergaben an den Runningback werden einfacher, und für Würfe muss er weniger Schritte setzen. Man geht davon aus, dass Rodgers heute kaum „under center“ spielen wird.

Bei den Cowboys bangt man um LB Rolando McClain, einstiger Draft-Bust bei den Raiders, der sich heuer in der Defense gut entwickelt haben soll und zu einem der Schlüsselspieler aufgestiegen ist. McClain ist extremt wichtig, weil auch DE Mincey ausfallen könnte, und über kurz oder lang den Cowboys die Optionen ausgehen, das Laufspiel zu stoppen: Sollte Dallas gegen eben jenes heute Schwierigkeiten haben, ist man verdammt unterzugehen, denn wenn ein RB #27 Eddie Lacy konstant seine 5-6yds machen kann, müssen die Packers noch nicht einmal die volle Orgie an Rodgers auffahren.

Ein Punkt, der oft diskutiert wird: Die Heimstärke der Packers. Sie resultiert vor allem aus einem totenstillen Lambeau Field, wenn die Offense auf dem Feld ist. Angeblich können Rodgers und seine wichtigsten Vorblocker fast flüsternd miteinander kommunizieren – ein Riesenvorteil, wenn du noch an der Anspiellinie Plays umstellen möchtest. Dieser Vorteil wird als essenziell betrachtet.

Persönlich befürchte ich heute ein Gemetzel, sollte Rodgers halbwegs gesund auflaufen können. Ich sehe nicht, wie die Cowboys den Packers-Angriff eindämmen wollen. Für Dallas muss alles 100%ig perfekt laufen, will man in dieser Partie eine ernsthafte Chance haben.

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89 Kommentare zu “NFC Divisional Playoffs 2014/15: Green Bay Packers – Dallas Cowboys live

  1. Der einzige Playoff-Sieg von Rodgers außerhalb der SB-Saison kam gegen einen gewissen Joe Webb.

  2. Ja, die Playoff Auftritte seit der Superbowl waren allesamt nicht sehr euphorisierend… 😕 Ich verspür schon ein gewaltiges Kribbeln, muss mich aber noch gedulden, da wir erst eine Stunde zeitversetzt mit unserem home viewing starten können…

    Ich hoffe Lacy ist voll fit, er wird heute wohl der Schlüsselspieler sein. Ich hoff Aaron schafft ein paar TDs, ich will Flynn nicht werfen sehen, dann schon lieber Tolzien…

    GO PACK GO! 🏈

  3. 20 Punkte gegen die 2013er San Francisco 49ers bei Schneesturm
    31 Punkte gegen die 2012er San Francisco 49ers
    20 Punkte gegen die 2011er New York Giants
    45 Punkte gegen die 2009er Arizona Cardinals

    Würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass das an Rodgers liegt.

  4. Das einzige Grottenspiel war vor drei Jahren zuhause gegen die Giants. Thema damals wie heute: Mit einer monströsen Defensive Line und halbwegs brauchbarer Deckung kann man Rodgers und seine Offense in Bedrängnis bringen. Siehe Buffalo, siehe Seattle, siehe Detroit.

    Dallas hat diese Waffe allerdings… nicht.

  5. Was labert der Kommentator im Livestream bei jedem 2nd-and-short von einem „waste down“? 😬 kucke jetzt seit 2, 3 Jahren NFL und hab den Begriff noch nie gehört 😅

  6. Krasse Spots für die Dallas Offense zweimal hintereinander. Das zweite war niemals ein 1ST DOWN aber der Referee gibt den Ball mehr als 1 YARD drüber.

    Refs kommen aus Texas 😉

  7. Na beim nächsten gefangen Pass, geben die Refs mit forwar progress wohl noch n td.. war doch deutlich vor nem neuen first down.

  8. Also auch wenn der Stop grade sehr wichtig war, aber wenn bei Rodgers nicht die Wunderheilung in der Pause einsetzt wird das ganz, ganz schwer fuer GB. Im Moment hab ich grad nicht das Gefuehl, dass er das Spiel ueberleben wird.

  9. Witten ist ein yard vor der virtuellen FOX-Linie down. Aber natürlich konnten das Buck und Aikman vorher nicht sehen *kopfschüttel*

  10. Aber das kann nichts werden. Capers, die Oberflasche, hat mal wieder null Plan, wie man in einem wichtigen Spiel Adjustments macht. Rodgers merkt man die fehlende Fitness krass an. Und McCarthy bleibt einfallslos, anstatt ob dieser Situation mal was auszuprobieren.

  11. *im ersten Drive läuft GB aus 2-back pistol ständig mit RB Lacey gegen 6 men-in-the-box, bei 5OL + FB gibt es da immer irgendwo einen Weg; später im zweiten und vor allem dritten Drive geht GB dann aber davon weg, spielt meist ohne FB

    *DAL läuft auch gegen 8-Mann-Fronts ohne mit der Wimper zu zucken; es sieht nicht schön aus, aber es sind immer die drei, vier Yards, die sie brauchen; Q1/1:05 7-7 (12playsm 7 1/2 mins)

    *GB-O hat wirklich nur drei Formationen – 1-back pistol, 2-back pistol and single-back shotgun

    *Rodgers‘ tiefere Bälle sind deutlich ungenauer als sonst in Q1, weil er mit ganz terrible footwork wirft, belastet nur einen Fuß; in Q2 zieht er dann endlich richtig durch und „steps into his throws“, ist aber trotzdem ungenau, er leidet stark unter seiner Wadenverletzung, auch beim dem strip-sack hat er Angst vor seiner Wade und bewegt sich nicht

    *hat beim zweiten Touchdown Safety Dix (33) nichtmal versucht zu tackeln?

    *Witten findet immer wieder einen Platz in GBs Zonenverteidigung, das ist zu einfach

    *beide Mannschaften mit nur jeweils vier Drives in H1 (der letzte vor der Halbzeit für GB nur 29sec)

    *dämliches Ende von DAL in ihrem letzten drive: 3rd&1: shotgun pass statt Lauf, die heute immer für mindestens drei Yards gehen, warum? 4th&1 wird nicht ausgepspielt an GB28 mit 30sec left; FG geht daneben; dann bringt natürlich Rodgers doch mal einen langen Paß an und GB verkürzt zum 10-14

    *so wie Rodgers humpelt, braucht er fünf Minuten bis er in der Umkleide ankommt

  12. „… aber der angeblich von den Cowboys bezahlte Ref Gene Steratore gibt den Catch.“

    Bezahlt ist er sicherlich nicht – er ist einfach nur schlecht.

  13. Seh ich auch so. Abgesehen davon halte ich Steratore allgemein fuer einen wirklich guten Referee. Bei ihm sind mir noch nie wirklich ganz derbe Fehlentscheidungen aufgefallen.

  14. Sei es da ich Fan bin und es vielleicht deswegen so sehe.. Aber Dallas heult nur Rum! Die wollen nicht spielen nur die Strafen bekommen.. Enttäuschend

  15. Ha schön gehässiger Kommentar zur dpi hayward@korsakoff…
    Lächerliche Entscheidung. Der Ball war massig unterworfen und hayward steht einfach zwischen bryant und Ball

  16. Die Seattle D-Line hat wohl jetzt schon das Messer zwischen den Zaehnen, wenn sie dieses Duell von zwei Halbinvaliden QBs im TV sehen.

  17. Das wird wohl nichts mehr mit den Packers heute.

    Rodgers ist zu stark gehandicapped und die OLine von Dallas blockt alles weg. Wie kann Rodgers nach ner Bye-Week verletzter sein als im Spiel gegen Detroit?

  18. #59 Brad Jones tut aber auch ALLES mögliche, damit er gewaived wird. Ich werde ne Party schmeissen wenns endlich geschieht

  19. Kommt halt immer auf die Verletzung an. Wenn eine Pause an sich nicht grundsaetzlich hilft, weil man zB einen Eingriff braucht, kann’s sicherlich auch eher schaedlich sein, weil er ja im Training stark limitiert ist und damit „einrostet“. Das kalte Wetter ist dazu auch nicht allzu angenehm.

  20. Da hab ich Rodgers voll zu schnell abgeschrieben. Klasse Drive von den Packers. TOUCHDOWN!

  21. @Zandig: falls du #59 Jones meinst.
    Er hat in jedem Spiel seine 2 kostspielige Fouls. Selbst in diesem Spiel hat er bei vergleichsweise geringe Anzahl an Snaps die meißten fouls

  22. „Fieldgoal“ – was fürn Fieldgoal?

    2-Point-Conversion – und man macht i.d.R. keine 2-Pt-Conversion, wenn noch nen ganzes Viertel zu spielen ist. Außer in der GFL, wo sowieso jeder 2. Kicker öfter mal PATs verschiesst.

  23. Ich habe den Verdacht, dass er NICHT Jones meint… 😉

    Ist aber btw in der NFL doch immer so: Wenn du in unbedeutenden 13:00 Spielen Dinge machst, interessiert es keinen. Wenn du sie in den National Games machst, bist du eben schnell unten durch.

  24. Nein, aber ich schaue lange genug NFL und habe gelernt, dass man in der NFL nicht schon 3 Sekunden nach Spielbeginn volles Risiko geht.

  25. Ich glaube die Diskussion „kicken oder 2Pt“ bei entsprechendem Spielstand gibt es hier regelmäßig. Und regelmäßig sind die Coaches zu konservativ (wenn man das mathematische Modell betrachtet). Und die US-Kommentatoren preisen diese Fehlentscheidungen dann auch noch als richtig an.

    Ist genau das gleiche mit den 4th-Downs ausspielen.

  26. @Captain Kirk:
    In der NFL mag das die Regel sein; Diesem Block geht es aber auch darum klar zu machen, dass statistisch die 2point Conversion eben das geringere Risiko im Bezug auf den Ausgang des Sieges darstellt.

    Warum man bei 19:21 keine 2 point macht; erschließt sich zumindest mir nicht wirklich. Keine Ahnung, welchen Vorteil es haben soll einen Punkt hinten zu liegen, anstatt zwei…

  27. Es geht ja nicht darum immer die 2pc zu spielen. In diesem Fall wäre es sinnvoll gewesen. GB war nach dem TD 2 Punkte zurück. Mit dem PAT sind sie einen Punkt hinten, brauchen ein FG. Mit fehlgeschlagener 2pc sind sie 2 Punkte zurück, brauchen ein FG. Es ändert an der ausgangslage für den Rest des Spiels nichts.
    Mit erfolgreicher 2pc sind sie beim Unentschieden. Im Prinzip haben die wenig zu verlieren, nur zu gewinnen.

    Zum Thema Risiko kann ich mich nur an eine Aussage von korsakoff im Bezug auf einen der Momentum-Kommentatoren erinnern: „Bill Bellichek lässt 4th&1 ausspielen weil er Superbowl-Ringe hat“. Korsakoff: „Bill Bellichek hat Superbowl-Ringe weil er 4th-Downs ausspielen lässt.“
    Wer zu konservativ ist hat gegenüber mutigen HCs oft einen Nachteil.

  28. Ich hoffe mal dass die beiden challenges (die hier wird GB ziemlich sicher wieder verlieren) sich am Ende nicht noch böse rächen.

  29. Apropos mutig…. was genau will mccarthy gesehen haben als bryant den Ball vom oberen Regal pflückt?

  30. Puhhhh. Dieser Call zu diesem Zeitpunkt gegen diese Cowboys schien sehr unwahrscheinlich. Jetzt siehts gut aus für das Pack!

  31. Ich bin zwar kein Dallas-Fan, aber was ist das für eine Fehlentscheidung. Bryant hatte mindestens 3 Füße auf dem Boden und dann noch das Knie und dann kam der Ball erst raus. Wieso ist das incomplete????

  32. Als Detroit-Lions Fan, der etliche (OK, 3…) dieser Calls gegen Calvin Johnson hat gehen sehen, bleibt zu konstatieren: Richtige Entscheidung, wenn man die Johnson-Calls als Maßstab nimmt.

  33. Schade, Rein Aufgrund der Aikman Bemerkung hätte ich mich über einen Catch gefreut.
    DIe ENtscheidung über Ctach/nicht Catch möchte ich nicht treffen müssen…

  34. Ich finde nach gesundem Menschenverstand sollte das ein Catch sein. Wenn man allerdings den Maßstab der zurückliegenden Entscheidungen in der NFL nimmt musste der Call reversed werden. Im Endeffekt also richtig. Hätte aber gedacht, dass man bei den Cowboys ne Ausnahme macht 😉

  35. Verstehe das Gebashe hier nun nicht, der Overturn gegen Bryant fuer mich absolut klar, wenn man sich anschaut wie die NFL solche Situationen bewertet. Konsistent und korrekt overturned. Es spielt keine Rolle ob Bryant 2 oder 3 Fuesse unten hatte bevor er Kontrolle ueber den Ball verloren hat. Die Schritte die er macht sind doch nur das Landen nach dem Sprung und keine bewussten, neuen Schritte. Und das Landen nach einem Catch im Sprung gehoert ganz klar zum Catch dazu, was bedeutet, dass der Receiver auch waehrend des Landens eben Possession behalten muss. Das tat Bryant nicht. Klare und richtige Entscheidung.

  36. Was man von der Regel hält ist ne eigene Frage aber die Entscheidung ist konsistent mit dem, was in den vergangenen ca. drei Jahren entschieden wurde, nicht nur gegen Megatron. Insofern keine Fehlentscheidung von Phantom Flag Ausmaßen.

  37. Naja, vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit zur No-Flag von letzter Woche, aber es wäre schön, wenn die Playoffs ohne solch krassen Fehlentscheidungen ablaufen würden.

  38. Wenn drei Schritte + Ausstrecken des Arms bei Knee down kein Foorball Move sind was dann? Ich bin kein Cowboys Fan. Es ist er so das ich die Art wie die NFL das bewertet weder gut finde, noch transparent, noch logisch.

  39. @Captain Kirk: es ist aber nunmal keine Fehlentscheiung diesmal. Das ist lt. Regelbuch korrekt overturned, ob man’s nun mag oder nicht.

  40. Problem ist halt die Sache mit dem Football Move….
    Die Argumentation passt schon, – beim landen verliert er den Ball.
    Allerdings ist es eben nciht nur passives landen, sodern Dez streckt sich ja ganz bewusst nach vorne… das kann man meiner Meinung nach auch als football move bewerten – muss man aber nicht

  41. Also mir erschließt sich das nicht. Ist dann nicht jeder catch mit nachfassen auch kein catch? Bzw. Was ist der Unterschied? Der Ball war ja nie am Boden.

  42. @Drichtg: klar war der Ball am Boden. Als Bryant runtergeht beruehrt der Ball den Boden und bewegt sich dadurch nochmal in seinen Haenden.

  43. @Drichtg: Entscheident ist, dass man am Ende den Ball hat.
    => immer wenn beim Landen der Ball aus der Hand ruscht ist erhöhte gefahr. Aber ich kann das Ganze Feld entlang jonglieren, wenn ich am Ende den Ball fest in der Hand halte ist es ein Catch.
    => bei Dez ploppt der Ball beim Landen aus der Hand….

  44. Alles klar habs mir eben nochmal angeschaut, weil er beim Landen aus der Hand ploppt und den Boden berührt kein catch, egal ob er ihn danach wieder hat.

  45. Bei Paragraphenschiebern könnte das mit der Logik noch schwierig werden.

  46. Ein sinnvoller Satz aus Joe Bucks Mund!

  47. Das Knie war am Boden – Spielzug zuende. Dann ploppt der Ball raus. Korrekter Catch.

    Das sagt vielleicht dein Gefühl (oder meins), aber das Regelbuch ist diesbezüglich etwas anders gestrickt. Like it or not.

  48. Knie am Boden hat dabei überhaupt gar nichts zu sagen! Der Prozess des Fangens muss abgeschlossen sein, bevor der Ball sich bewegt durch den Boden. DIeser Prozess war laut Referees nicht abgeschlossen. Knie hin oder her ist vollkommen wurscht!

  49. Naja, ist jetzt eh egal. Die Entscheidung steht. Hoffentlich brauchen die Packers nächste Woche nicht so viel Glück.

  50. Nächste Woche brauchen sie alles Glück der Welt, wenn Aaron noch immer so humpelt… Ich hab bissl Angst um ihn, so halbfit gegen diese Seahawks… 😕

  51. Pingback: US-Football: Die Hitliste 2015 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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