NFL Power Ranking 2014/15 – Ausgabe Conference Championships

Ein spektakulärer Championship Sunday. Zu vermerken bleibt, dass zwei Runden nach dem schonungslosen Offenlegen der Lücken in der NFL-Prozedur der Schiedsrichterauswahl, und eine Woche nach dem Offenlegen der Calvin-Johnson Regel diesmal ein weiteres Ärgernis zu Tage kam: Game-Management von Head Coaches.

War es in der Wildcard-Runde nur das kleine Detroit, das ausschied, flogen in den letzten beiden Runden die landesweiten Giganten Dallas und Green Bay aus dem Bewerb. Das Aus der Packers ist dabei das bitterste in dem Sinne, dass man nicht durch Fehler Dritter oder ein unüberschaubares Regelwerk gekillt wurde, sondern durch Eigenfehler. Mike McCarthy, seine Entscheidungen im Spiel in Seattle und die Reaktionen der Beteiligten nach der Partie, sind Anschauungsunterricht für die immer noch vorhandene Denke in NFL-Kreisen.

McCarthys Calls sind durch nichts zu rechtfertigen. Seine Reaktionen während und nach dem Spiel lassen auch nicht erwarten, dass er eine Lektion lernen wird. Es ist unwahrscheinlich, dass McCarthy sich überhaupt bewusst ist, schlechte Entscheidungen getroffen zu haben, die mitentscheidend waren, dass sich die Green Bay Packers um den wohlverdienten Einzug in das größte aller Spiele, die Super Bowl, gebracht haben.

Eine detaillierte Aufstellung der markantesten Calls hat Brian Burke bei Advanced Football Analytics gemacht. Auf dem unsrigen Blog hat Alexander Herrmann schon gestern den Einfluss des Coachings unter die Lupe genommen.

NFL Power Ranking 2014, Conference Finals

NFL Power Ranking 2014, Conference Finals

WP entspricht der Siegchance der jeweiligen Franchise gegen eine standardisierte, durchschnittliche NFL-Franchise, (LW) ist das (provisorische) Ranking von letzter Woche, E16 ist WP hochgerechnet auf 16 Spiele (WP*16 = E16), SOS ist der bisherige Strenght of Schedule, den dieses Modell für die jeweilige Franchise errechnet, Rs die Platzierung des Schedules, OFF ist die Platzierung der Offense, DEF jene der Defense. Playoff-Teams fett gedruckt.


2-0 Bilanz für das Power-Ranking am Sonntag, womit wir auf 8-2 in der Post-Season und 132-72 über die komplette Saison sind, oder 64.7% Genauigkeit. Für die Super Bowl spuckt das Power-Ranking einen Favoritenstatus der Seattle Seahawks aus, die auf neutralem Feld gegen New England mit 56% favorisiert sind, oder anders gesagt: Ein Spread von 1.9 Punkten. Das lässt ein knappes Spiel erwarten, aber aufgepasst: Letztes Jahr war der Vorsprung der Seahawks gegen Denver noch knapper, und wir wissen wie es ausgegangen ist.

Ein Kommentar zu “NFL Power Ranking 2014/15 – Ausgabe Conference Championships

  1. Die Genauigkeit des Rankings ist in etwa 2/3, bei den Championship-Games war es 2:0, also müssen die Pats gewinnen! 😀

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