Die Gesichter von Super Bowl 2015

Superbowl Sunday steht vor der Tür, und nachdem die Kollegen bereits über Coach Evil Belichick geschrieben haben beziehungsweise noch über die taktischen Vorzüge des Endspiels referieren werden, werfen wir mal einen Blick auf die Köpfe, die sich am Sonntag hinter den Helmen verstecken werden.

Tom Brady

Tom Brady - Bild: Wikipedia

Tom Brady – Bild: Wikipedia

Tom Brady ist vielleicht der bekannteste aktive Footballspieler. Seine Geschichte vom Bankdrücker zum Millionär ist auch Laien flüchtig bekannt. Der Mann ist der Öffentlichkeit auch bekannt, weil er über die Jahre ein schönes Gesicht nach dem anderen abschleppte. Momentan ist die Glückliche das brasilianische Supermodel Gisele Bündchen, mt der er ein Anwesen von gigantischen Ausmaßen erbaut hat, aber Mr Bündchen hat auch ein Kind mit Bridget Moynahan und war eine zeitlang mit Tara Reid liiert.

Tom Brady ist die moderne Personifizierung des amerikanischen Traums, und er hat diesen Weg geschafft ohne die Welt mit großen Sprüchen zu verzaubern oder Tiger-Woods like in die Klapperfallen zu laufen. Der Ruf, seine schwangere Freundin Bridget verlassen zu haben, hängt ihm noch immer nach, aber nachdem sich sein Verhältnis zu Moynahan normalisiert hat und Brady auch artig deren Kinderwagen über die Straßen chauffierte, hat sich der Mob auf Brady, den Footballspieler konzentriert.

Tom Brady ist heute dreifacher Superbowl-Champion und zweifacher NFL MVP. Auch im mittlerweile fortgeschrittenen Alter treibt er seinen Angriff noch immer das Spielfeld hinab und das in lichten Momenten mit einer Leichtigkeit, die einen gar nicht glauben lässt, dass Tom Bradys Bestimmung eigentlich eine ganz andere gewesen war: Bankwärmer und Tellerwäscher. Und da sind wir bei den unbedeutenden Punkten, wieso man den Typen mögen kann… oder soll… oder schockschwerenot… muss?

Zu keinem Zeitpunkt seiner Entwicklung war Brady ein logischer Stammspieler. In der Jugend ließ man ihn schon außen vor, sodass er seine Eltern extra Konditionstrainer ankaufen ließ um sich in der Freizeit die notwendigen Muckis antrainieren zu können um wenigstens ernst genommen zu werden. An eine Footballerkarriere schien nie zu denken, aber spätestens als er seine Einberufung der Baseballmannschaft aus Montreal in der MLB ablehnte um ein Stipendium an der University of Michigan als Quarterback anzunehmen, wussten auch die größten Skeptiker, dass es Brady ernst meinte.

In Michigan kämpfte er sich durch alle Widrigkeiten. Sein Vorgänger war Brian Griese, Sohn eines ehemaligen Superbowl-Quarterbacks. Sein designierter Nachfolger war Drew Hanson, angehendes Jahrhunderttalent. Bei Michigan versuchte man alles um Brady an der Seitenlinie zu halten, aber anstatt sich zu beklagen und die Universität zu wechseln, biss er sich durch und wurde, wenn es brenzlig wurde, immer und immer wieder eingewechselt um seine Wolverines aus der dampfenden Scheiße zu reißen und Comebacksiege einzufahren.

Seine Zweifler konnte er damit nicht abwimmeln. Sie sahen in ihm trotz allem bloß einen ewigen Backup für die NFL. Wenn man sich heute die Liste der Männer anschaut, die vor ihm gedraftet wurden, hört das Kopfschütteln nie auf. Tom Brady war Knochen und Haut als er gedraftet wurde, ein dürres Männlein aus der sechsten Runde. Es ist selten genug, dass sich Jungs aus der vierten Runde in der NFL durchsetzen können.

Doch Brady hatte Glück. Er wurde als Rookie gerade so im Kader gehalten. Im zweiten Spieler seiner zweiten Saison wurde der Stamm-QB der Patriots, Drew Bledsoe, abgeschossen und schwer verletzt. Bradys Chance, und er nutzte sie. Als Bledsoe zu den Playoffs wieder einsatzbereit war, wollten Coach Belichick und die Mannschaft nicht mit dem teuersten Spieler der Liga Bledsoe weitermachen, sondern mit dem grinder Brady. Der mutige Wechsel zahlte sich aus: Brady führte New England zum ersten von insgesamt drei Super Bowls, und der Rest ist Historie.

Tom Brady war nie der talentierteste, nie der schnellste, er hat nicht den besten Arm der Welt und nicht den meisten Charme. Aber mit einer Arbeitsmoral, die vielen Menschen als Vorbild dienen sollte, kämpfte sich Brady durch und spielt am Sonntag seinen atemberaubenden sechsten Super Bowl.

Richard Sherman

Richard Sherman

Richard Sherman

Auch Richard Sherman past für die Geschichte von Tellerwäscher und Millionär, aber während der weiße Quarterback Tom Brady aus dem guten Mittelstand aus San Francisco stammt, liegen die Wurzeln des schwarzen Cornerbacks Sherman in den Slums von Compton, L.A. Shermans Vater war stadtbekannter Gangster und trägt noch heute Überbleibsel von Schusssplittern in seinen Armen. Doch Daddy Sherman lernte, und er konnte verhindern, dass seine Kids zu Teilnehmern an den Straßenschlachten wurden.

Richard Sherman wuchs zwar in Compton auf, aber er war nie Teil der Straße. Von seinen Eltern wurde er für gute Noten belohnt und las die Odyssee, während sich die Kollegen die Kugeln um die Ohren filzten. Er lernte eine Sprache, die die Kids nicht verstanden, aber die Sprache führte ihn hinauf zur renommiertesten Universität Kaliforniens: Stanford.

Sherman erhielt dort ein Sportstipendium, doch hatte Probleme sich einzugewöhnen. Er kam mit seinem dortigen Head Coach Jim Harbaugh nicht klar, der den Quatschkopp abrupt nicht fördern wollte. Sherman wurde zum Cornerback umgeschult, aber ähnlich wie Brady vermied er einen Mannschaftswechsel, weil er sich und seiner Heimat etwas beweisen wollte. Ein Ghettokid kann einen Stanford-Abschluss hinlegen. Gesagt, getan.

Richard Shermans Abschied vom College war ein bitterer, als er im Vorfeld des Drafts lernen musste, wie sein Coach Harbaugh über ihn lästerte und für den Fall in die fünfte Runde sorgte. Das Schicksal spielt manchmal skurrile Wege und beförderte Sherman zu Harbaughs größtem angehenden Konkurrenten: Seattle.

Weil Sport schon immer so faszinierend war und Rache ein innerstes Verlangen von Menschen ist, gab es niemals eine bessere Chance, sich zu beweisen als für Sherman im Finale der National Football Conference. Gegen San Francisco. Gegen seinen alten Rivalen Crabtree. Gegen Jim Harbaugh. Und wie der Zufall es wollte, machte genau Sherman den Play des Jahres, und explodierte anschließend im Interview, das hohe Wellen schlug und Sherman über Nacht in den erlauchten Kreis der größten Stars des Football hievte.

I’m the best corner in the game. When you try me with a sorry receiver like Crabtree, that’s the result you’re gonna get! Don’t you ever talk about me!

Dieser emotionale Ausbruch wird noch in 20 Jahren herhalten für den Punkt, an dem man eingestehen muss, dass eine Liga noch so strikte Verhaltensregeln aufstellen kann: Sie kann Gefühle in dem Moment der Momente nicht verbieten. Dem Kommunikationsprofi Sherman ist es zuzutrauen, dass er genau wusste, was er dort machte. Und trotzdem gab er hinterher zu, übermannt gewesen zu sein vom Augenblick.

So oder so. Der alte Feind war geschlagen. Sherman war zwei Wochen später Superbowl-Sieger, und das nicht irgendwie: Er spielte ein Finale trotz kaputtem Sprunggelenk durch und war mitverantwortlicher Faktor beim Kantersieg über die beste Offense des Jahres.

Shermans Beitrag als Spieler in der heutigen NFL ist klar: Er ist einer der besten Abwehrspieler im Lande. Sein Beitrag zur Popkultur ist vielleicht noch größer: Er ist das Ghettokind, das das Ghetto vermied. Der sich durchbiss zum Diplom. Der es seinem Meister zeigte. Richard Sherman möchte mehr sein als Pro Bowler und Ringträger. Er möchte ein Vorbild für eine ganze Bevölkerungsschicht werden. Ein Entertainer. Eine Ikone.

Marshawn Lynch

Beast Mode

Beast Mode

Auch Marshawn Lynch ist eine Ikone, und er ist Mannschaftskollege von Richard Sherman, aber menschlich könnten zwei Typen kaum unterschiedlicher sein. Während Großmaul Sherman keine zwei Minuten ohne Scheinwerfer auszukommen scheint, würde Lynch auf vieles verzichten, um selbiges zu meiden. Lynch wurde in den Vereinigten Staaten berühmt für seinen kraftvollen Laufstil als Running Back, als Motor für die Offense.

Marshawn Lynch ist noch für etwas anderes bekannt: Er meidet die Öffentlichkeit wie die Pest. Es gibt in der heutigen NFL keinen Spieler, der offener seine Ablehnung für Presse und Fernsehen zur Schau trägt als den Mann, den sie „Skittles“ getauft haben. Lynch hat viele Tausend Dollar Strafe bezahlt um keine Interviews geben zu müssen, und wenn er es tat, endete es meistens in banalen Sätzen und Kopfnicken („Yeah!“).

Marshawn Lynch stammt aus Oakland, einer in den Staaten verklärten Stadt, die gleichzeitig Stammgast in den Listen der gefährlichsten Orte des Landes ist und in den Rankings der charmantesten Orte. Oaklands Straßen prägten Lynch. Lynch konnte wie Kollege Sherman den Straßen entkommen, und auch er schaffte es auf eine sehr gute Universität: Cal/Berkley, nur wenige Kilometer ums Eck in einer der bestsituierten Gegenden des Landes.

In der Öffentlichkeit wird Lynch als Sonderling wahrgenommen. So richtig vertraut wird ihm nicht, und Soziologen erklären sich dieses Phänomen mit dem simplen Fakt, dass Amerika den introvertierten neureichen Superstar als Gattung gar nicht kennt. Man könnte Litaneien über Lynch RB-Vorgänger schreiben, die unter ähnlichen Problemen litten: Barry Sanders, Ricky Williams, Rashard Mendenhall. Sie alle hassten es, für Geld ihren Kopf hinhalten zu müssen und sich hinterher der Meute zu stellen.

Den Ruf des Eigenbrötlers genießt Lynch jedoch nur in Gegenden außerhalb von Oakland. Zuhause ist er ein Superstar. Die Leute lieben ihn, der ganz regelmäßig mit Brot und Wasser auf der Straße steht und unter die Leute geht. Sie sagen über ihn, er ist einer von uns. Dass Lynch im Lamborghini anreist und abfährt, nehmen sie als geschenkt an. Dass er selbst so seine Probleme mit Alkohol und Drogen hatte, auch.

Auf dem Feld weiß heute niemand mehr, dass Lynch einst von den Buffalo Bills in der ersten Runde gedraftet wurde. So lange ist es noch gar nicht her: 2007. Doch man kennt ihn, Beast Mode, in seiner heutigen Form nur als rücksichtslosen Rambo-Back bei den Seattle Seahawks. Man kennt und liebt seine langen Läufe, die zu den besten aller Zeiten gehören.

Marshawn Lynch ist einer der wenigen Running Backs in der heutigen NFL, die mit Fug und Recht behaupten dürfen, ihren Angriff zu tragen. Allein schon deshalb reibt man sich verwundert die Augen, dass seine Coaches ihn nicht mit mehr Nachdruck behalten wollen: Sein Vertrag wurde trotz Streiks nur marginal angepasst, und wird in einem Jahr auslaufen.

Man fragt sich, ob Lynch überhaupt noch so lange spielen wird. Ob ihm das Geld und die blauen Flecken durch Tackles überhaupt ein weiteres Jahr im verhassten Rampenlicht wert sind. Einige glauben, dass Beast Mode nach der Saison, nach dem Super Bowl, seinen Rücktritt einreichen wird. Das wäre eine Schande für den Sport, aber vielleicht eine Erlösung für Lynch.

Russell Wilson

Russell Wilson

Russell Wilson

Russell Wilson ist der Quarterback der Seattle Seahawks. Es ist ein banales Statement, aber eines, wofür er viel und lange kämpfen musste. Das hat vor allem einen Grund: Russell Wilson ist 5‘11‘‘, ein kleiner Mann für Standards in der National Football League, und ein Zwerg, nimmt man die Traummaße für Quarterbacks als Grundlage.

Diese Maße sind auch der Hauptgrund dafür, dass Russell Wilson noch heute, selbst ein Jahr nach seinem ersten Superbowl-Triumph, einer der billigsten Quarterbacks der Liga ist. Er spielt noch unter seinem Rookie-Vertrag von 2012, der so billig kam, weil Wilson aufgrund seiner Körpergröße in die dritte Runde fiel. Kleine Quarterbacks sind selten in der NFL. Es gibt nur eine Handvoll Beispiele von Männern, die es überhaupt geschafft haben. Dass einer zweimal im Super Bowl antritt, ist beispiellos.

Russell Wilson musste schon immer gegen Vorurteile ankämpfen. Am College führte er jahrelang die North Carolina Wolfpack an, wurde aber vor seinem letzten Jahr aus dem Team geekelt, weil im Kader bereits der Nachfolger wartete: Mike Glennon, zwei Meter groß und damit schon eher das, was man sich unter einem Quarterback vorstellt. Rein optisch.

Wilson nahm die Botschaft auf und wechselte das College. Er ging zu den Wisconsin Badgers, die er in den Rose Bowl führte und arbeitete sich im Draft so weit nach oben, dass er immerhin in der dritten Runde gezogen wurde.

Bei den Seahawks erzählt man sich noch heute, dass man eigentlich gar keinen Stamm-Quarterback gebraucht hätte. Eigentlich hatte man ja Matt Flynn vom Transfermarkt gekauft und ihm einen Millionenvertrag gegeben. Doch Wilson scherte sich nicht drum, spielte Flynn im Training an die Wand und war am ersten Tag der neue Starter.

Man erzählt sich bei den Hawks, dass man Wilson überhaupt nur deswegen wollte, weil man seinen Willen zu schätzen gelernt hatte. Weil sie wussten, dass Wilson Football über alles liebte und dafür sogar eine Karriere in der Major League Baseball aufgab. Für diese war er bereits gedraftet worden und hatte schon in den Minor Leagues gespielt.

Wilson bevorzugte den Football. Aber Baseball war für ihn wichtig, denn die Einberufung war sein letzter Tribut an seinen Vater, einen Universitätsprofessor und ehemaligen NFL-Profi, der Wilson von klein auf gepusht hatte, über seinen Körper hinauszuwachsen. Wilson wurde am gleichen Tag im Baseball gedraftet, an dem sein Vater nur 55jährig einem Schlaganfall erlag.

Er biss sich durch die Widrigkeiten, und das wortwörtlich. Geschichten von Wilsons Aggressionsanfällen und seinen Therapien zur Bekämpfung selbiger kursieren seit Jahren auf dem Campus und in Seattle. Er wurde zum Leader in einer der wildesten NFL-Mannschaften des Landes, gegen alle Wetten.

Er kämpfte sich durch die Scheidung von seiner Frau nur Wochen nach dem Super Bowl. Er kämpfte sich durch Palastrevolutionen, angestiftet von Leuten wie Percy Harvin („Russell ist nicht schwarz genug“). Wer wirklich wichtig für die Franchise ist, machte Seattles Management schnell klar: Harvin war verkauft ehe er sich versah, Wilson blieb der Leader.

Er bestritt ein episches Semifinale gegen Green Bay und die Bilder von einem heulenden und schluchzenden Russell Wilson im ersten Siegerinterview werden in Amerika noch lange allgegenwärtig bleiben. Der Sieg ebnete den Weg zum zweiten Super Bowl und zum in Kürze anstehenden Multimillionenvertrag.

Rob Gronkowski

Rob Gronkowski

Rob Gronkowski

Rob Gronkowski ist anders als alle Leute in dieser Rubrik. Er ist kein Mann der lauten Worte. Er ist kein Mann der klugen Worte. Er ist kein Unterprivilegierter, der sich nach oben gebissen hat. Hat keine Models als Frau und keine Mission zu erfüllen. Er ist ein Volksheld aus einem einzigen Grund: Er ist das geblieben, was viele Männer bleiben wollen – jung.

Rob Gronkowski ist Profi-Footballer, aber im Geiste ist er ein feierwütiger kleiner Student geblieben, der seine Verbindung rockt und nicht weiß wann er genug bekommen kann.

Der Gronk hat den Körper, der Frauen weich werden lässt. Groß, muskulös, Zahnpastalächeln. Der Modellathlet hat keine Scheu, seinen Körper zur Schau zu stellen, und er hat keine Scheu, ihn mit Sternchen an der Seite zur Schau zu stellen. Rob Gronkowski kennt keine Manieren und keine Grenzen.

Einst feierte er mit seinen Brüdern und ließ sich urinierend am Straßenrand fotografieren. Dann posierte er auf dem ESPN Magazin in gewagter Montur. Dann stand er mit Pornosternchen vor der Kamera, und schließlich las er am Media Day aus der quasi selbst publizierten Romanze A Gronking to Remember vor.

Die Leute lieben seine Unbeschwertheit. Er ist kein Quarterback, der Synonym für den Hoffnungsträger einer ganzen Region steht. Er ist ein Tight End, der beste von allen, und er erzielt Touchdowns in Rekordsphären und ist die größte Waffe der New England Patriots, aber er ist keiner, der am Ende des Tages verantwortlich gemacht wird für das Scheitern. Knappe Superbowl-Niederlage gegen die Giants? Hindert einen Gronk nie daran, nur Stunden später halbnackt tanzend auf der Fete des Gegners zu feiern.

Gronkowski ist nicht ohne Schwierigkeiten in die NFL gekommen. Am College in Arizona galt er als größtes Talent seit Ewigkeiten, aber er konnte sein Potenzial nie ausreizen, weil sein Rücken schon in jungen Jahren nicht mitspielte. Alle Lobeshymnen waren umsonst: Gronkowski wurde „nur“ in der zweiten Runde gedraftet, weil alle Angst um seine Gesundheit hatten.

Er überlebte in der NFL mit seinem Rücken, aber er blieb nicht frei von Verletzungen. Armbruch, Kreuzbandriss, Sprunggelenk – in nur fünf Jahren bei den Profis hat er alles gesehen. 2015 war sein erstes Jahr ohne ernsthaften Ausfall, und sogleich war er wieder der Mittelpunkt seiner Offense, einer der besten im Lande.

Seine Bandage am rechten Arm verleihen ihm seine Superkräfte, sein Touchdown Spike hat Kultstatus. Seine Feierlaune wird so schnell nicht vergehen und seine Unbekümmertheit schon gar nicht. Gronkowski steht dafür, was das Leben auch lebenswert machen kann: Er hat Spaß an dem was er macht, und er zeigt es allen. Dafür wird er auch weiterhin geliebt werden.

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13 Kommentare zu “Die Gesichter von Super Bowl 2015

  1. Hey Seminole,
    sehr cooler Artikel zu den Charakter-Köpfen beim Super-Bowl. Es gibt einfach viel zu wenig deutsche Artikel, die sich ein bisschen mehr mit dem Super-Bowl beschäftigen als nur die zwei Teams und die Übertragungszeit nennen.
    Mein Kollege Cornelius hat deswegen auch einen Artikel zum Super-Bowl geschrieben, um das ganze etwas „salonfähiger“ zu machen.
    Vielleicht gefällt er dir bzw. euch ja auch:
    http://beta.himate.de/2015/01/super-bowl-football-nfl/

    Beste Grüße,
    Max

  2. Welch Wunder, dass man von diesem Autor auch mal ein paar vernünftige Sätze zum Kollegen Brady lesen kann. Ich bin angenehm überrascht.

  3. Klasse Artikel, in dem man mehr mitbekommt als sonst. Wenn ich ehrlich bin, gefallen mir diese Art von Beiträgen auf dieser Seite auch immer mehr als die „Zahlen“-Artikel, wo es um Sieg-Wahrscheinlichkeiten oder dergleichen geht. Hintergrundinfos und History gehen immer, weiter so. Trotzdem werden mir die Patriots dadurch nicht sympathischer … 🙂

  4. klasse Artikel toller Typ dieser brady,wird aber am Sonntag trotzdem gegen die Monster Defensive der Seahawks untergehen.

  5. Ja auch meine Lieblings Artikel sind diese Geschichten um den Football. Davon gab es ganz am Anfang dieses Blogs noch mehr, aber ich hab auch nix gegen die Stats und Tactics Previews, von denen ich viel mehr über das Game an sich gelernt habe. Die Artikelserie über Zufall und Methode hat mir bsp viele Augen geöffnet..

    Aber ein guter Mix schadet nicht 😀

  6. #Lynch
    Hab immer gedacht, der Typ ist einfach unprofessionell oder will eine Show abziehen, bin aber zur Überzeugung gelangt, dass er einfach so ist wie er ist. Vielleicht wirklich unprofessionell aber hier zieht endlich einer mal seinen Scheiß durch und lässt sich nicht von den Gequatsche durcheinander bringen.

    Danke David für die Verlinkung von diesem sensationellen Video. Nur das letzte i Tüpfelchen. Bin am Sonntag Pats Fan, aber Lynch würde ich den Titel gönnen!

  7. Ui, so zahm? Müssen wir uns Sorgen machen um „die Autorin“? Oder ist es das Mitleid um die vielen Pats Pleiten (inkl. derjenigen am Sonntag)?

    Wie immer ein schöner Text über Dinge, die man noch nicht wusste!

  8. Pingback: Super Bowl Preview: Seahawks Offense vs Patriots Defense | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  9. Pingback: Preview: Postseason 2014 (Super Bowl XLIX) – Patriots @ Seahawks - German Sea Hawkers

  10. zu gronkowski erste Jahr 2015 ohne ausfall.
    die ersten paar jahre musste er ordentlich einstecken aber da war doch nix mit ausfall…

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