Notizblock Super Bowl XLIX – Patriots v Seahawks

Was für ein Theater es dieses Mal gab! Wie so frisch verliebte Teenager, die auf Instagram ein Bild ihres Schwarms mit einem anderen entdecken. Verrat! Verschwörung! Du hast meinen Traum zerstört, Petey! Meine Güte… Letztes Jahr waren die Seahawks die deutlich bessere Mannschaft und haben sich die Lombardi Trophy einfach so genommen, als wär’s das Selbstverständlichste auf der Welt. Dieses Mal standen sie ein Yard davor. Ein letzter Notizblock für diese Saison, wie immer mit Fokus auf die Verlierer (und als Patriots-Fan etwas persönlicher als sonst). Es war die größte Bühne und das Publikum wurde nicht enttäuscht.

Der Heartbreaker. Dieser eine Moment, der alle Vorbereitungen wertlos macht; dieser eine Moment, der alle Träume zerstört; dieser eine Moment, der Dich wieder auf Null setzt.

Du hast eigentlich alles richtig gemacht; super Vorbereitung; alles gegeben. Es war zwischendurch etwas rumpelig, aber dann hast du deine Linie wiedergefunden, das Ding sauber runtergespielt und auch noch etwas Glück gehabt. Und dann das: „Ich find‘ Dich voll nett, aber: nein.“

Herzbruch.

Dieser Super Bowl hatte gleich zwei dieser Momente. Der erste war der Patriots-Moment. Der Catch von Jermaine Kearse 1:06Minuten vor Schluß. 33 Yards bis an die 5-Yard-Linie. Es war der „das-kann-uns-unmöglich-nochmal-passieren-Moment“. Es ist absolut unmöglich, daß nach dem Helmet-Catch und nach dem besten Paß aller Zeiten in einem Super Bowl jetzt Crazy Catch Kearse einen unmöglichen Freak-Catch macht.

Als Patriots-Fan war ich natürlich ausgeknockt. Fassungslosse Ungläubigkeit. Nochmal?!? Schon wieder?!? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß Tyree/ManningManningham/CrazyCatchKearse in den drei Super Bowls mit den Patriots jeweils in den letzten 90 Sekunden bei Rückstand passieren? EinsZuUnendlichHochAcht?!? Der Kopf war leer. Seattle nimmt eine Auszeit, Marshawn Lynch läuft fast bis in die Endzone. Kopf immer noch leer. Ins Leere starren. Noch 55 Sekunden. So stell ich mir buddhistische Mediation vor: komplette Leere. Noch 50 Sekunden. Zwei Dutzend Gestalten wuseln in der Leere rum. Noch 45 Sekunden.

Warte mal: die Zeit läuft! Warum läuft die Zeit? Noch 40 Sekunden.

Hä?

Noch 35 Sekunden. In die Endzone laufen lassen? Nee, nicht bei vier Punkten Vorsprung. Noch 30 Sekunden. Oder doch? Seattle wirft jetzt, dann haben sie danach noch zwei Spielzüge. Wenn sie jetzt werfen, paßt das auch mit den Auszeiten. Dann behält New England wenigstens eine für den letzten Drive.


Ja, natürlich wirft Seattle! Danach haben sie dann noch einen Beast-Mode-Versuch und schließlich beim vierten Versuch können sie ihren besten Spielzug auspacken, den sie sich in den letzten zwei Wochen ausgeheckt haben. Wie man auf die wahnwitzige Idee kommen kann, bei 2nd&goal zu laufen, wenn man nur eine Auszeit hat und die Uhr bei 30 Sekunden steht, erschließt sich mir nicht.

Wenn ich eines von Belichick in den letzten Jahren gelernt habe, dann alles über „situational football„. Bedenke immer alle Aspekte der Situation, maximiere deine Chancen, play the odds.

Die Situation: es ist 2nd&goal, vier Punkte Rückstand, die Uhr läuft, nach dem Lauf von Lynch kann man frühestens bei 45 oder 40 verbleibenden Sekunden den Ball snappen, man hat nur eine Auszeit.

Seattle hat hier zwei Ziele: 1) Touchdown machen; 2) so viel Zeit wie möglich fressen. Läßt man die Uhr vor dem zweiten Versuch runterlaufen, wirft anschließend den Ball, kann man im dritten Versuch laufen oder passen, nimmt also New England die Chance, sich voll auf eines zu konzentrieren; läuft man, hat man immer noch die Auszeit und kann im vierten Versuch laufen oder passen und die Pats kriegen nach dem eventuellen TD nur noch einen Kickoff-Return und vielleicht einen Hail-Mary-Versuch.

Der process“ von Pete Carroll und OC Darrell Bevell war also richtig. Verloren haben sie trotzdem.

Process: richtig. Outcome: scheiße. That’s life. Herzlich Willkommen! Sieben Milliarden Menschen waren schon vor ihnen hier.


Zwischen Process und Outcome liegt hier aber noch der Playcall selbst. Der Process sagt dir, was du machen sollst, aber er sagt dir nicht, wie du das machen sollst. Das eine ist Strategie, das andere ist Taktik. Ich habe mal auf einer Party ein großartiges Mädchen kennengelernt. Das war wie Brady-zu-Moss anno 2007. Gleich im ersten Viertel war klar, daß es etwas Besonderes ist. In den Worten von Cris Colinsworth: „great talent, great body, all the intangibles, high Football-Flirt-IQ, great character, awesome on-field performance – just everything you look for in a franchise guy gal„.

Also hab ich mich direkt nach dem Wochenende gleich am Montag wieder bei ihr gemeldet. ProDatingFocus und DatingOutsiders gaben mir damals recht: „against the conventional wisdom of old school coaches that says you gotta wait three days before making a move, the aggressive play on 1st Down is succesful 78,4% of the time.“

Nur war mein Playcall totale Grütze: ich hab sie ins Theater eingeladen. Das war ein Bevell Playcall. Damit war ich sofort die Lachnummer in Bill Barnwells Kolumne ThankYouForNotDating. Ich geh‘ ständig ins Theater, so wie Bevell ständig Slants werfen läßt. Für mich ist Ins-Theater-Gehen der perfekte Feierabendcall, denn im Theater gibt’s immer Titten und Tote große Unterhaltung mit tiefen Konflikten und großer Freude echter Menschen ohne auf einen Bildschirm zu starren. Auf jemanden, der nicht ständig ins Theater geht, wirkt wirkt so eine Einladung natürlich völlig übertrieben. Bei so einer Einladung denkt sie, ich würde ihr gleich morgen früh einen Heiratsantrag machen. Genauso gut hätte ich sie zu einem Candelight Dinner beim Franzosen mit Geigenquartett einladen können. Darum war die Antwort natürlich nein. Heartbreaker. Process: richtig, outcome: scheiße, weil Playcall katastrophal.


Bevells Playcall war katastrophal, weil er so hervorsehbar war. Ich hab hier diese Saison ständig gegen ihn gepöbelt, weil sein Playbook einerseits ein seltsames Durcheinander verschiedenster Konzepte ist; andererseits weil er für alle wichtigen Situationen nur drei Spielzüge hat: sprint right option; inside zone read-option; und ohne Ende Slants. Bei „sprint right option“ läuft QB Wilson nach dem Snap nach rechts parallel zur LOS, ein Receiver läuft kurz hinter der LOS parallel zu dieser und noch tiefer läuft ebenfalls ein WR parallel zur LOS. Es ist ein einfacher read für den QB: 1) ist der tiefe Mann frei? 2) ist der andere Mann frei? 3) kann ich selber laufen? Bill Walsh hat diesen Spielzug bei den 49ers berühmt gemacht (es war auch der Call bei „The Catch“); auch die Saints unter Payton/Brees spielen das oft an der Goal Line. Es war für Seattle beispielsweise auch der Call bei der freakigen 2-pt-Conversion gegen Green Bay (da hat sich bis heute niemand aufgeregt, daß bei der wichtigsten 2-pt-Conversion der Saison nicht Marshawn Lynch den Ball bekommt).

Inside zone read-option ist die größte Waffe Seattles. Daraus folgt was? Belichick nimmt sie dir weg. In der zweiten Hälfte ist Seattle bei 3rd&1 und 3rd&2 diesen Spielzug gelaufen – beide Male Lynch gestoppt. Bill Barnwell hat hier an einem gezeigt wie. Bei einem anderen 3rd&2 hat es funktioniert, das war der TD zum 7-7. Willst Du das nochmal versuchen gegen acht (8!) DL/LBs? Das war New Englands Aufstellung: acht DL/LBs plus Revis, Browner und Malcolm Butler.

Also: 2nd&goal an New Englands 1-Yard-Linie, noch 26 Sekunden zu spielen. Inside zone read hat Belly dir weggenommen. Seattle stellt zwei seiner drei WRs in stack formation, also hintereinander (leicht seitlich versetzt) auf, aus dieser Aufstellung kommt kein sprint right option. Belly hat genau was er will, Malcolm Butlers Augen werden riesengroß. Er spielt nur den Slant und nichts anderes.

Genau diesen Spielzug hat er am Dienstag im Training verdödelt. Daß hier der Slant kommt, ist keine Überraschung. Genau wie PFF’s Sam Monson schreibt: „double move would have killed him„. Am Freitag stand hier in der Vorschau:

„Im schlimmsten Fall passiert ausgerechnet im Super Bowl das irgendwann Unvermeidliche: die Hawks unter Bevell werfen so viele Slants wie nur wenige andere Mannschaften – und wenn da mal ein Patriot ganz frech auf den Turnover spekuliert und in die Route springt ohne Angst vor einem double move, dann könnte es den Pick Six geben, vor dem euch eure Mütter immer gewarnt haben.“

Das war Seattles heartbreaker. Der war noch schlimmer als der Patriots-Moment, denn die Patriots hatten noch die Chance, Seattle zu stoppen. Seattle nach ihrem Herzbruch blieb nur noch, ihrem Frust freien Lauf zu lassen.

Eins noch zu diesem heartbreaker: Russel Wilson hat die Interception geworfen, nicht Darrell Bevell. Situational football: wenn auch nur die geringste Gefahr besteht, daß der Ball abgefangen wird, dann schmeißt du ihn weg – denn du hast ja noch zwei Spielzüge. Im 256. Spiel der Saison, 26 Sekunden vor Saisonende gab es die erste Interception von der 1-Yard-Linie (bis dahin 108 Pässe, 66TDs/61,6%, 0INTs; 223 Läufe, 129TDs/57,8%, 2 Fumbles). Wilson in den Playoffs 2014/15: 41/72, 6 TDs, 5INT. Wenn Tony Romo diese Stats, ach naja, wen interessiert’s…


Wilson ist der talentierste QBs der Gruppe Kaepernick/RGIII/Newton, der Kern der Mannschaft bleibt zusammen, Bevell wird daraus lernen und neue Spielzüge mit aufnehmen, Wilson wird bessere WRs bekommen. Ein ganz großes Extralob gebührt Michael Bennett, der gespielt hat wie ein junger Gott. Diese Mannschaft hat immer noch die Zukunft vor sich, das ist nach zwei Super-Bowl-Trips in Folge eigentlich kaum zu glauben. Mit Pete Carrol haben sie auch einen der wenigen Head Coaches, der aggressiv spielt, um zu gewinnen, und nicht ängstlich, um nicht zu verlieren. Die Entscheidung, sechs Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit zu passen, war ganz großes Kino und wurde belohnt. Eines der besten Managements haben sie auch. In Seattle kann man genauso optimistisch in die Saison 2015/16 gehen wie in die gerade abgelaufene. Auch knapp verlorene Super Bowls zählen am Ende, wenn Fans und die Leute im Fernsehen von „Dynasties“ reden. Eure Gegner sind der lebende Beweis.

Diese junge Seahawks-Mannschaft hat auf den ersten Blick gegen zwei Alte Meister ihres Fachs mit unendlich Erfahrung verloren. Aber New Englands Mannschaft ist mit einem Durchschnittsalter von 25,2 Jahren der jüngste Super Bowl Sieger aller Zeiten. Als hätte Bill Belichick noch ein Argument für seine Unsterblichkeit gebraucht.

Tom Brady hat noch einmal gezeigt, was er kann. Und OC Josh McDaniels hat es geschafft, ihn aus Situationen herauszuhalten, die er nicht mehr meistern kann. Ein grotesk eintöniger Game Plan hat dazu geführt, daß Bradys Pässe im Schnitt gerade mal 6,6 Yards in der Luft waren. Flat Edelman, Swing Pass Vereen, Flat Edelman, Swing Pass Vereen, unterbrochen nur von Pässen an die rechte Seitenlinie, an denen der arme KJ Wright den Gronk 1-gegen-1 verteidigen sollte. Neben der totalen Kontrolle in der schnellen hurry-up offense und dem schnellen Treffen von richtigen Entscheidungen, hat Brady besonders im vierten Viertel auch nochmal gezeigt, was pocket awareness bedeutet: kleine Trippelschritte nach links, einer nach rechts, dann zwei große nach vorne ohne sich von den umstürzenden Riesenbauten um sich herum irritieren zu lassen.

Von den Prozessen her – Management, Draften, in-game management – gibt es wohl kaum zwei so starke Mannschaften in der NFL. Darum standen die beiden auch im Super Bowl. Mit Kleinigkeiten haben Belly und Brady hier nochmal bewiesen, daß sie eine der größten Dynasties in der Geschichte sind. Seattle ist auf dem besten Wege, es ihnen nachzutun. Ein Herzbruch hier und da gehört dazu, wenn man ein Großer werden will.

18 Kommentare zu “Notizblock Super Bowl XLIX – Patriots v Seahawks

  1. Wahnsinn, was ein Play alles ändert. Lass Lockette den Catch machen, und Brady ist mit seinen 2 INT der Depp. So ist er Super Bowl MVP…

  2. + Bellichick, weil er die Uhr runterlaufen lässt. So wars der genialste Spielzug aller Zeiten:-D

  3. Mich würde interessieren wie viel Verträge bei Seattle auslaufen und wann der Vertrag von Wilson fertig ist. Denn der will bestimmt auch ein 100Million Dollar QB werden! Es wird dort bestimmt Probleme mit dem Salary Cap geben.

  4. und neben Wilson wartet Bobby Wagner auf seinen dicken Vertrag und selbst Irvin düfte bald mehr bekommen. alle aus dem gleichen draft

    schöne Zusammenfassung

  5. Absolut genialer Beitrag Hermann!!

    Cap Situation in Seattle würde mich auch interessieren. Wenn ich mich nicht irre, haben Sherman, Thomas und Bennett große Verträge bekommen. Jetzt ist Wilson dran und Lynch, sofern er wie angedeutet gehalten werden soll.
    Wird’s da nicht irgendwann mal knapp mit dem Cap Space?!

  6. Ja, da kann ich nur meinen Hut ziehen ob dieser Rückschau mit Einbezug aller Varianten.. Großartige Analyse @Herrmann.
    Nebenbei bemerkt, habe diesen Wurf auf Ricardo Lockette x-mal angeschaut, auch von der Rückseite aufgenommen. Bin mir dabei gar nicht sicher ob Lockette den Ball überhaupt gefangen hätte, meine der wäre eher einen winzigen Tick zu spät dran gewesen.

  7. Genial geschrieben, ganz großer Nachschauartikel!

    Zwecks Seahawks und FAs: http://walterfootball.com/offseason2015sea.php
    Ist nun heuer erstmal nicht so tragisch, weil Byron Maxwell (CB #2) der einzige wirklich wichtige FA ist. Aber Lynch, Wilson, Wagner sind allesamt nächstes Jahr dran und das sind Dinge, die man nicht erst während der Saison unter Dach und Fach bringen möchte. Entscheidungen werden somit jetzt schon anstehen.

  8. „Cap Situation in Seattle würde mich auch interessieren. Wenn ich mich nicht irre, haben Sherman, Thomas und Bennett große Verträge bekommen. Jetzt ist Wilson dran und Lynch, sofern er wie angedeutet gehalten werden soll.
    Wird’s da nicht irgendwann mal knapp mit dem Cap Space?!“

    Stand heute haben die Seahawks für 2015 25 Mio Cap Space, ausgehend von einem 140 Mio Cap. Es wird natürlich noch Cuts geben, sodass diese Summe noch steigen wird.

    Mit Lynch muss man erstmal garnichts machen, der ist (mit Roster Bonus) bei 7 Mio $ Verdienst und bei 8,5 Mio $ Cap Hit. Das sind Running Back Were im gehobeneren Bereich. Lynch wird nach Auslauf seines Vertrages 30 Jahre alt sein. Der diesjährige Draft ist mit Running Backs extrem gut besetzt. Man würde wohl auch in der zweiten oder dritten Runde noch jemanden finden. Da könnte man schon mal vorbauen und zusätzlich seine Verhandlungsposition gegenüber Lynch stärken.

    Wenn man jetzt mit Wilson, Wagner oder Okung reden möchte, das Ganze mit Signing Boni etc. verbindet u.s.w. wird man mit der Cap 2015 keine Probleme bekommen. Wenn man nicht an einen Tisch kommt, nimmt man einen Teil des Caps als Rollover mit in 2016. Ich sehe da wenig Cap-Probleme für Seattle.

  9. Der Pass als Element der „Down-Maximierung“ greift allerdings an einer Stelle zu kurz greifen: Zeit und Auszeit.

    Seattle hatte selbst noch ein Timeout. New England hatte noch mehrere, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, sehr hoch, dass New England spätestens nach einem erfolglosen 2nd-Down Lauf ein Timeout gezogen hätte, ergo Seattle sein letztes wohl behalten hätte.

    Selbst ohne erwartetes Timeout beim Gegner ist ein Snap mit ca. 30sek ein gangbarer Weg. Im Erfolgsfall kommt der TD, im Misserfolgsfall kommt das 3rd-Down mit ca. 26sek.

    Seattle hätte bis zu dreimal laufen sollen, zählt man alle Faktoren zusammen, wie die Offense und Defense gebaut sind, wie die Zeit und Timeouts verteilt waren. Es wäre der Weg mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gewesen.

    Trotzdem kann man den Call mit einigen hier und anderswo genannten Gründen begründen ohne sich zu beschämen. Es war letztlich ein großartiges Individual-Play, das auch Belichick aus der dampfenden Scheiße geritten hat.

  10. Der Logik kann ich nicht ganz folgen. Wenn NE bis 26 Sekunden vor’m Ende kein TO called, warum sollten sie’s dann nach einem missglückten 2nd Down machen? Ich denke schon dass der eigentliche Fehler Belichicks die Seahawks in der Situation unter Druck gebracht hat, weil sie eben fix damit gerechnet haben, dass NE das TO called. Ist halt alles ultra-hypothetisch, aber eigentlich MUSS Belichick das TO nehmen, damit muss man auch davon ausgehen, dass Carroll damit gerechnet hat, dass genau das passiert.

  11. Von Grantland:
    Super Bowl XLII: Laurence Maroney — 14 carries, 36 yards, 1 TD; Super Bowl XLVI: BenJarvus Green-Ellis — 10 carries, 44 yards, 0 TD; Super Bowl XLIX: LeGarrette Blount — 14 carries, 40 yards, 0 TD
    Just 38 carries for 120 rushing yards total in the last three Super Bowls? But wait …
    Super Bowl XLII: Kevin Faulk — 7 catches, 52 yards, 0 TD; Super Bowl XLVI: Danny Woodhead — 4 catches, 42 yards, 1 TD; Super Bowl XLIX: Shane Vereen — 11 catches, 64 yards, 0 TD
    The new-wave Patriots treat swing passes, screens and quick slants for that Faulk/Woodhead/Vereen target as pseudo-runs. They don’t care how their backs get yards, just that they’re getting yards. Check this out: Vereen/Blount: 29 touches, 117 yards, 0 TD, 5 first downs; Lynch/Robert Turbin: 27 touches, 154 yards, 1 TD, 4 first downs
    (The lesson, as always: This is why Belichick doesn’t spend money on running backs. I am not holding out hope for the Marshawn Lynch era.)

  12. Leute ich habe mal eine Frage bezüglich des GamePasses.

    Diese Saison habe ich mir den GamePass „Follow Your Team“ für die Lions geholt. Normal hätte der ca. 125,00€ gekostet. Aber da ich ihn über eine Auslands-IP und einen Rabattcode kaufen konnte, habe ich nur ca. 60,00€ bezahlt. Jetzt ist der am 09.01.2015 ausgelaufen und verlängert sich ja ab August automatisch. Verlängert der sich dann zu dem Vollpreis (125,00€) wieder oder zu dem Preis zu dem ich ihn letztes Jahr gekauft habe 🙂 ?!

    Ansonsten würde ich mich natürlich wieder abmelden und das Ganze dann wieder zum Start der Pre-Season neumachen, um ein bisschen sparen zu können.
    Hat jemand damit Erfahrungen 🙂 ?!

    Grüße

  13. Zu Belichicks Poker mit der Zeit gefiele mir die Überlegung, das Caroll einfach nach einer genommenen Timeout seitens New England ein down abknieen lässt und weiter Zeit frisst. Dann kann NE die letzte Timeout burnen und hat für einen letzten Drive keine mehr zur Verfügung. Die Frage ist nur hat Caroll die Eier ein Down zu opfern? Aber er hat ja Beastmode und das 3rd und 4th Down für die paar Yards.
    Also vll wollte der alte Bill einfach nicht seine Timeouts wegschmeißen

  14. Pingback: Preview – 2019 AFC Wild Card Saturday | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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