San Francisco 49ers in der Sezierstunde

Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß – in etwa so kann man den Ist-Zustand der San Francisco 49ers nach einer äußerst unglücklich verlaufenen Offseason 2015 beschreiben. Klar ist: Ein Teil der Probleme ist hausgemacht. Klar ist auch: Dass sich ein Leistungsträger nach dem anderen aus verschiedenen Gründen in den Ruhestand verabschiedet, darüber hast du nur bedingte Kontrolle. In Summe nützt alles nichts, und nur zwei Jahre nach einer überzeugenden Superbowl-Qualifikation nebst brillanter Zukunftsaussicht sehen die 49ers ungewissen Zeiten entgegen.

Nicht rational erklärbar ist die Trennung vom Erfolgscoach Harbaugh, der durch den langjährigen DL-Coach Jim Tomsula ersetzt wird. Worin genau die Gründe für Harbaughs Rausschmiss lagen, ist nicht im Detail bekannt, außer dass sich GM Baalke und Harbaugh nicht wirklich riechen konnten. Owner York hatte die Wahl zwischen Baalke und Harbaugh. York wählte Baalke, der aus externer Sicht am wenigsten zum Erfolgs-Run der 49ers beigetragen hatte.

Mit Baalke blieb Tomsula, ein unisono als angenehm beschriebener Mann, der aber kaum Erfahrung in einer echten Führungsposition wie NFL-Headcoach hat. Kollateralschaden von Tomsulas Einstellung war der Abgang beider Coordinators – OffCoord Roman und DefCoord Fangio – die sich übergangen fühlten und keine Lust hatten, unter dem einstigen Stift Tomsula zu arbeiten.

Der neue DefCoord Eric Mangini ist in NFL-Kreisen ein bekannter Mann. Mangini stammt aus dem Trainerstab von Bill Belichick und wurde vor etwa zehn Jahren als neuestes Trainer-Genie („Mangenius“) angepriesen, aber zwei unglückliche Headcoach-Stationen in New York und Cleveland verbrannten seinen Ruf und verjagten Mangini in die Kommentatorenkabine. Mit erst 44 Jahren ist Mangini aber noch kein altes Eisen – jetzt also mit der Chance, seinen Ruf aufzubessern.

Der OffCoord Geep Chryst ist ein unbeschriebenes Blatt. Chryst tingelte lange Jahre als Assistent durch die Liga (Offensive-Quality Assitent bei den Panthers?), ehe er als QB-Coach bei den 49ers bestenfalls einen unauffälligen Job verrichtete, wenn man sich die „Entwicklung“ von Colin Kaepernick ansieht. Hinter Headcoach und Coordinators verstecken sich neben bekannteren Namen wie Pendergast und Sparano auch Namen wie Aubrayo Franklin oder Ronald Curry – Männer, die vor wenigen Jahren noch selbst als NFL-Profis aktiv waren. Erfahrene Coaches sieht anders aus.

Der neue Stab muss mit einem Kader arbeiten, der in den letzten Wochen relativ verblutete. Da sind notgedrungene Abgänge wie RB Frank Gore, OG Mike Iupati, CB Culliver oder CB Cox – eine Salary-Cap lässt nicht unbegrenzte Vertragsverlängerungen mit Eigenbauprodukten zu, vor allem nicht im Falle eines Gore, der mit 32 rasant auf das Karriereende zugeht.

Es stehen aber auch drei bittere Rücktritte auf der Soll-Seite: DE Justin Smith zog nach mehreren Jahren der Gerüchte nun auch tatsächlich den Schlussstrich. Viel überraschender kam der plötzliche Rücktritt von MLB Patrick Willis, der quasi seit seiner Einberufung 2007 ein Abo auf All-Pro und Pro-Bowl Teams hatte und prinzipiell ein Fixstarter für die Hall of Fame ist. Willis soll eine religiöse Erleuchtung gehabt haben.

Als sei das nicht genug, zog sich vor wenigen Tagen auch Willis‘ prädestinierter Nachfolger, der 24jährige Chris Borland, zurück. Als Begründung führte Borland Sorge um seine Gesundheit an. Borlands Fall ist der spektakulärste mit Abstand, da er quasi ohne vergleichbares Beispiel in der NFL-Geschichte ist. Allein die Tatsache, dass keine Assauers und Neururers die Entscheidung von Borland infrage stellten, zeugt vom rapide aufgekommenen Bewusstsein um die Gefahren in der Footballwelt. Vor fünf Jahren noch hätte es eine Lawine an Anfeindungen von wegen Borland ist ein Weichei und lässt seine Teamkollegen im Stich auch in den renommiertesten Blättern gegeben.

Die Defense

Ohne Willis und Borland stehen die 49ers plötzlich auf der Position ziemlich blank, auf der man vor kurzem noch das unbestritten beste Spielermaterial der Liga hatte: Inside Linebacker. Der einzige verbliebene Pfeiler ist NaVorro Bowman, der zuletzt noch an den Nachwirkungen seiner horrenden Verletzung aus dem NFC-Finale 2013/14 zu knabbern hatte.

In der Defensive Line konnte man den Verlust Smiths zumindest halbwegs im Einkauf von Darnell Dockett (kommt aus Arizona) auffangen. Dockett galt zuletzt nicht mehr als höherklassiger Spieler, aber sein Vertrag ist relativ billig und einem Mann mit seinen Voraussetzungen durchaus angemessen. Dockett soll etwas Tiefe in die Line bringen, in der man ansonsten bestenfalls noch auf Glenn Dorsey als geprüfte Staatsstelle zurückgreifen kann.

Der Pass Rush ist schon länger ein Thema an der Bucht. OLB Aldon Smith gilt als hervorragender Spieler, birgt aber charakterlich viel Sprengstoff und hat nach der Saison auslaufenden Vertrag. Sein Counterpart ist Aaron Lynch, der zuletzt einen guten Einstand hatte, aber Lynch wird nun nicht mehr auf die hochklassigen Neben- und Vordermänner vertrauen können.

DE/OLB Tank Carradine ist auch nach zwei Jahren eine Unbekannte: Carradine war einer der vielen Draftees gewesen, bei denen San Francisco Verletzungsrisiken draftete. Man konnte es sich leisten, potenzielle Stars mit Verletzungssorgen zu holen, weil man einen tief besetzten Kader hatte. Konnte diese Spieler 1-2 Jahre ihre gesundheitlichen Schwierigkeiten auskurieren lassen. Der Plan klang immer nach einer guten Idee. Es scheint aber mit etwas Abstand nicht wirklich gut geklappt zu haben.

So könnte es für LB Ahmad Brooks am Ende doch noch eine größere Rolle geben als man immer angenommen hatte. Brooks war mit seinem völlig überzogenen Vertrag immer ein Kandidat für eine Entlassung gewesen – nun wird er plötzlich ein wichtiger Mann.

Die Secondary muss nach den Abgängen der beiden wichtigsten Cornerbacks auch rundum erneuert werden – ein Unterfangen, das man die letzten Jahren immer rausschieben konnte, weil die Front-Seven so überaus dominant aufgetreten war.

Der Negativist sagt nun: Es ist in der Defense alles knüppeldick gekommen. Der Optimist entgegnet dem: Bei einem so teuren Kader wäre es zum Beispiel bei einem Willis eh früher oder später zur schwierigen Entscheidung gekommen – mit dem wahrscheinlichen Abgang von Willis. Smith wusste eh jeder, dass er es lassen wird. Wir haben trotzdem noch einige wichtige Eckpfeiler, andere Defenses sind schlechter besetzt. Stimmt alles. Aber verglichen mit der Qualität, die man vor wenigen Monaten noch hatte und verglichen mit der damals zusätzlich extrem erfolgsversprechenden Aussicht dank vieler Jungspunde in der zweiten Reihe ist das ein massiver Qualitätsabfluss, den die 49ers erlebten.

Die Offense

Eigentlich die letzten beiden Jahre die viel größere Baustelle in San Francisco: Der Angriff. Jahrelang stellte man eines der variantenreichsten Lauf-Teams mit einer zumindest 2012 bis 2013 dominanten Offensive Line. Aber nebenan kam es nie zu einer echten Entwicklung des Pass-Spiels. Die Beobachter sind sich dabei nicht einig, ob es an der mangelnden Lernfähigkeit von QB Colin Kaepernick lag oder am konfusen Game-Plan der Trainer.

Es hieß, man wolle Kaepernick von einem Scramble-QB zu einem Pass-QB umfunktionieren, aber in der Tat lief Kaepernick 2014 öfters als 2013 mit dem Ball los (104 zu 92). Obwohl Kaepernick seine Completion-Rate in etwa bei um die 60% halten konnte, ließ die Effizienz im Passspiel in den letzten Jahren massix nach: Von 7.3 NY/A in dem einen halben Jahr 2012, in dem Kaepernick die NFL überrumpelte als gäbe es kein Morgen, auf 6.5 NY/A in seinem ersten vollen Jahr als Starter auf 5.7 NY/A in 2014. Führen wir den Trend linear weiter, landen wir in der Tebow-Zone.

Man scheint Kaepernick auch nicht mehr wirklich zu vertrauen – zumindest gab es immer wieder Trade-Gerüchte. Das verblüfft. Kaepernick ist objektiv gesehen noch immer ein junger QB, seine läuferischen Fähigkeiten sind Weltklasse, sein Wurfarm ist eine Rakete ungesehenen Ausmaßes – es sind also noch immer Ingredienzien da. Dass man ihn fast schon fallen zu lassen scheint, könnte darauf hindeuten, dass es mit ihm auch anderweitige Sorgen gibt, Stichwort Lernresistenz.

In Lloyd, Stevie Johnson und Michael Crabtree gehen drei der vier besten Wide Receiver verloren. Erstere hatten zuletzt keine ernsthaften Rollen mehr, aber Crabtrees Abgang überrascht. Crabtree galt vor drei Jahren als idealer Partner für Kaepernick, aber nach einem Achillessehnenriss war Crabtree nie mehr derselbe Athlet – insofern ein bitterer Abgang eines weiteren dieser hochtalentierten Wide Receiver, die ihr Potenzial letztlich bloß angedeutet haben, es aber nie gänzlich ausschöpfen konnten.

Als sein möglicher Nachfolger wurde vom Transfermarkt Torrey Smith aufgegabelt, der bei den Ravens über die Jahre aber auch nur 3.3 Catches/Spiel zustande brachte. Immerhin ist Smith ein veritables deep threat: 16.9yds/Catch. Damit ist er einem Crabtree durchaus ebenbürtig.

Ansonsten? WR Boldin ist in spätestens einem Jahr Alteisen. TE Vernon Davis, noch vor einem Jahr ein All-Pro Kandidat, schmierte im letzten Herbst sosehr ab, dass er schon jetzt dazu gezählt wird (Davis hatte nur mehr 26 Catches für 245yds). Die einzigen weiteren bekannten Namen im Kader sind die blutjungen Ellington und Quinton Patton, Draftees aus 2013 und 2014 aus den mittleren Runden. Beide haben kaum NFL-Workload auf dem Buckel.

Auf Running Back wurde Gore durch den kaum jüngeren Reggie Bush ausgetauscht, dem in Detroit nur diejenigen nachweinen, die sich noch immer von Bushs glänzender College-Karriere bei USC blenden lassen. Bush wird bestenfalls eine Ergänzungsrolle zu Carlos Hyde geben. Hyde sah als Rookie phasenweise wie ein echter Power-Back für die 49ers-Offense aus, aber dass er eine echte Einser-Arbeit verrichten kann, muss erst noch bewiesen werden.

In der Offensive Line ist Left Guard Iupati zu ersetzen. Iupati galt als übler Pass-Blocker, aber als echter „Mauler“ im Run-Blocking. Hier ist die Frage, in welche Richtung San Francisco seine Offense gehen lassen will. Im Prinzip ist Iupatis Abgang schon ein schmerzhafter, und er wird durch den eingekauften Erik Pears schwer zu ersetzen sein. Und: Schon letztes Jahr, mit Iupati und trotz etlicher einstiger Pro Bowler, war das nur noch eine zweitklassige Offense Line.


Viele Baustellen also. Keine andere Mannschaft – Saints inklusive – hat einen ähnlichen Aderlass wie San Francisco hinnehmen müssen, wobei man aufgrund der vielen Spielerabgänge in den letzten zwei Wochen fast schon vergessen hat, dass der wichtigste Transfer – Tomsula für Harbaugh – der kritischste von allen ist.

Den Trainerwechsel allein sehe ich als gewaltige Sollbruchstelle. Mit den vielen unverhofften Abgängen hat man so viele Baustellen, dass ein einziger Draft nicht alle schließen kann. 2015 wird ein harziges Jahr. San Francisco steht am Scheideweg.

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9 Kommentare zu “San Francisco 49ers in der Sezierstunde

  1. Starker Artikel!

    Die 49ers trifft es echt knüppelhart diese Offseason, wobei York/Baalke dabei sind, die Franchise mittelfristig komplett an die Wand zu fahren. Echt traurig was da ablief und auch jetzt abläuft.

    Auch Yorks neuerliche Kommentare auf dem Owners-Meeting lassen ihn eher wie einen Comedian aussehen!

    Und das alles im Jahr, in dem der SB in San Francisco stattfindet. Die etlichen Baustellen wird man dieses Jahr nicht schließen können. Hoffe man greift dann nächstes Jahr wieder an.

    Kurze Anmerkung: Justin Smith ist sich wohl immer noch nicht sicher, ob der nun retired. Eine Entscheidung steht noch aus.

  2. Leider eine gute Darlegung der aktuellen Situation der 49ers.
    Owner York kommt mir hier zu gut weg. Meiner Meinung nach ist er die Inkompetenz in Person und trägt die volle Verantwortung für die aktuelle Situation. Ich bin davon überzeugt, dass sich dies auch nicht erheblich verändern wird, solange er Strippen ziehen will. „win with class“

    Btw.: The anti-York group has launched a Kickstarter page that’s already raised almost $2,000. The group is hoping to raise a total of $89,000 and if that happens, they’ll use the money to put up billboards around San Francisco. (http://www.cbssports.com/nfl/eye-on-football/25121712/ers-fans-have-raised-2k-to-try-and-get-jed-york-to-sell-the-team)

  3. haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Würde mich nicht wundern wenn die jetzt plötzlich um nen Top 5 Pick spielen. Wobei die andersherum subjektiv gesehen eine relativ einfache Schedule haben…

  4. Naja, leichter Schedule… Von den 16 Gegnern waren immerhin 9 in den PO heuer…Stregth of Schedule ist der 3. schwerste, ohne das ich dem zuviel Bedeutung zukommen lassen würde

  5. Also von leichtem Spielplan würde ich in der NFC West nicht grade reden. Da sind schonmal 6 jedenfalls knüppelharte Spiele dabei.

    Ansonsten voll Zustimmung zum Artikel, warum man einen der besten Coaches einem Machtgeplänkel im Front Office opfert ist mir absolut schleierhaft. Diese Entscheidung könnte die 49ers mal wieder für einige Jahre in den Kelle befördern. Eben auch in Hinblick auf die eigene Division, die in den nächsten 3 – 4 Jahren kaum abstürzen wird.

    Charakterprobleme von zwei Alphatieren (Harbaugh, Baalke) hin oder her, aber in einer Profi Liga zählt erstmal Erfolg. Und der Track Record von Harbaugh ist was das betrifft sehr gut. Er hat ein Team quasi aus dem Keller in die Playoffs befördert. Wenn man sich den Durchlauf an Coaches anschaut, dann ist es wohl fast ähnlich schwer – oder schwerer? – einen guten HC als einen guten QB zu finden. Dass man dann wenn man einen hat ihn ehebaldigst verjagt, ist an Dummheit kaum zu überbieten und das Rezept aus dem Jahre des Franchise-Wehmuts gestrickt sind.

    P.S.: ich sage das als jemand, der Harbaugh charakterlich (genauer: seine Darstellung über die Medien) nicht besonders leiden kann/konnte.

  6. Danke für den Beitrag, interesannter Artikel!

    Ich würde meine Niners trotzdem nicht so einfach abschreiben, in dem Team steckt viel Potenzial und ist bestimmt einiges möglich, deswegen ist eine Einschätzung wie die Saison verläuft sehr schwer. Von Play-off bis Absturz ist alles drin. Wenn die Defense zumindest ein ähnliches Niveau wie die vergangenen Jahre hält,was mMn nicht unmöglich erscheint trotz der Abgänge (Smith hat ja noch nicht retired und pflegt ja eine tolle Beziehung zu Tomsula,Bowman kommt zurück), und die Offense sich verbessert (schlechter als letztes Jahr gehts ja kaum) ist schon einiges möglich. Kaep hat bislang auch in der Off-Season sehr viel Zeit ins Training investiert (u.a. mit Kurt Warner) um an seinen Schwächen zu arbeiten und laut seinem Coach soll er sich auch merkbar verbessert haben, speziell was die Wurftechnik anbelangt. Wird auf jeden Fall eine interesannte Saison, die Erwartungen werden nicht so groß sein was wiederum eine Chance darstellen kann es allen zu zeigen.

  7. Sehr guter Artikel, aber warum die Saints in einem Atemzug mit dem 49ers „Aderlass“ genannt werden erschließt sich mir nicht. Da zumindest für mich die Saints Aktivitäten das Team kurzfristig eher stärken den schwächen und überlegt wirken. Aber vielleicht seh ich das nur so weil ich der WhoDat Nation angehöre 😉

  8. Naja, überlegt würde ich die Sache bei den Saints auch nicht unbedingt nennen. Wenn man ein Jahr nach Beginn einer (weiteren) Saison mit ordentlichen Super Bowl-Aspirationen und in den besten – und bald schwindenden – Jahren eines Superstar-QBs einen Frühlingsschlussverkauf macht. Und von kurzfristig stärken kann doch wohl schon gar nicht die Rede sein, wenn man Graham, Stills, Grubbs verkauft und dafür mit Max Unger den einzigen guten Spieler bekommt. Klar, die anderen FAs, vor allem Browner und Spiller halte ich für solide Einkäufe, aber der Aderlass ist groß. Und die größten Errungenschaften, nämlich Cap-Flexibilität und Draft Picks wirken wohl kaum kurzfristig.

  9. Pingback: Die furchtlose NFL-Vorschau 2015/16 | Die Kellerkinder | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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