Nach dem Hyperventilieren: Draft 2015, Runde 1 in der objektiven Nachbetrachtung

Der Draft, der Potenzial für das totale Chaos hatte, lief letztendlich komplett konventionell, fast langweilig, ab. Nur zwei Trades am Draft-Tag, und keiner von ihnen betraf die Philadelphia Eagles mit ihrem Chaos-Coach Chip Kelly. Nicht, dass es Kelly nicht probiert hätte: Die Gerüchte hielten sich bis wenige Minuten vor dem Draft, aber letztendlich hatten sowohl die Cleveland Browns (die angeblich in einem Akt von Hirnriss einen 1st-Rounder für Eagles-QB Bradford zahlen wollten) als auch Kelly zu wenig Munition für einen epischen Trade.

Wird Marcus Mariota damit für die Eagles ein Wunschtraum bleiben? Höchstwahrscheinlich ja, auch wenn noch tagelang über einen anstehenden Trade des Spielers geschrieben werden wird. Anyway.

#1 Tampa Bay zog QB Jameis Winston. Keine Überraschung an dieser Stelle. Winston kommt damit zu einem Coach, der bislang die QB-Pest magnetisch anzuziehen schien. Er kommt in eine Stadt nur wenige Fahrstunden von Tallahassee entfernt. Er kommt in eine Mannschaft, die nicht grottenschlecht besetzt ist, die aber seit Jahren unter nonexistentem QB-Spiel leidet. Winston gilt als Spielertyp Roethlisberger. Er feierte seine Einberufung standesgemäß mit dem Futter, das er einst aus einem Laden am College stahl – Krabben. Controversy, I am your friend.

#2 Tennessee mit der Einberufung von QB Marcus Mariota. Mariota ist ein echtes double thread als Läufer und Werfer, aber alle sagen, er brauche Zeit für den Wechsel von der Spread-Offense am College zur NFL-Offense in Tennessee. Mariota gilt als menschlich über alle Zweifel erhaben, aber er muss sich nun mit einem Head Coach Whisenhunt herumschlagen, der noch jede vielversprechende Quarterback-Karriere in Grund und Boden gecoacht hat.

#3 Edge Rusher Dante Fowler nach Jacksonville. Wie schon letztes Jahr ein Mann von einem lokalen College (Florida) für die Jaguars. Pass Rush war nicht die größte Baustelle der Jaguars, die mit Fowler aber immerhin ein Talent bekommen, das man hinter dem ollen Chris Clemons als LEO einlernen kann. Die Seahawks-Defense hält immer weiter Einzug in Jacksonville, das aber weiterhin ungelöste Aufgaben in der Offense zu bewältigen hat.

#4 WR Amari Cooper für Oakland. Überraschenderweise ließen die Raiders mit GM McKenzie den massiven Defensive Liner Williams am Board und machten das, was seit Monaten alle erwarten: Wide Receiver. Es wurde wie in den letzten Tagen spekuliert Cooper aus Alabama, der eine Art Reinkarnation von Reggie Wayne sein soll. Cooper gilt nicht als Weltklasse-Athlet, soll aber ähnlich wie Wayne ein fantastisches Spielverständnis haben und Dutzende Miss-Tackles provozieren. Er wird per sofort der neue Go-To Guy in der Raiders-Offense sein, die einen jungen QB Derek Carr durchschleppen muss.

#5 OL Brandon Scherff für Washington. Einige sind überrascht von der Wahl der Redskins. Nicht so ich. Wir wissen schließlich um die Präferenzen von GM Scot McCloughan, der Schützengräben ebenso wenig abgeneigt ist wie dem Alkohol. Scherff gilt als potenzieller Right Tackle, soll aber auch als Guard auflaufen können. Er gilt als kompatibel mit einer Zone-Block Offense, aber auch mit der Power-Offense. Scherff kommt außerdem aus Iowa, der Schmiede, die nun fünf, sechs 1st-Rounder in den letzten Jahren in die NFL geschickt hat und die Meme von wegen Offensive Line und Wisconsin langsam ins Lächerliche zieht.

#6 DL Leonard Williams zu den New York Jets. Williams gilt als insgesamt bester Spieler im Draft, fiel aber aus schwer ersichtlichen Gründen durch bis an die 6, wo er von der Mannschaft gezogen wird, die so viele Defensive Liner hat wie keine andere. Williams gilt als monströser Run-Defender, soll aber zu antrittsschwach sein für eine Elite-Passrusher. Seine Einberufung wird die Spekulationen über einen Abgang von DE Mu Wilkerson nur weiter anheizen.

#7 Chicago zieht WR Kevin White. Alle sehen in White den athletisch talentiertesten Wide Receiver, der auch als deep threat besser sein soll als Amari Cooper. Aber White ist noch kein fertiges Produkt, und er muss in Chicago a) mit einem Headcoach Fox zusammenarbeiten, der von Offense so viel hält wie von Furunkeln am Arsch, b) Brandon Marshall an Tag 1 ersetzen und c) die Bälle von QB-Diva Cutler fangen.

#8 Edge Rusher Vic Beasley nach Atlanta. As expected. Jacksonville mit seinem Seahawks-affinen Coach Bradley zieht den neuen LEO, Atlanta mit dem Seahawks-affinen Coach Quinn zieht nach. Beasley gilt nicht als fertiges Produkt, soll langsam eingelernt werden. Alle erwarteten von den Falcons diesen Zug – und GM Dimitroff bliebt diesmal konventionell.

#9 OL Ereck Flowers zu den Giants. Keine Überraschungen hier.

#10 St Louis Rams mit der Einberufung von RB Todd Gurley. Die Rückkehr des Runningbacks in die Top 10. Gurley soll wohl der neue Ankermann in einer Rams-Offense sein. Ich hätte genügend andere Optionen für die Rams im Sinn gehabt, aber ein Jeff Fisher wird niemals aus seiner Haut schlüpfen – insofern kein Pick, über den man viele Seiten füllen muss.

#11 Minnesota Vikings mit CB Trae Waynes. Geiler Pick. Die Vikings basteln sich klammheimlich auf vielen Positionen ein All-Potential Team (oder so) zusammen. Minnesota mausert sich schön langsam zu einem gigantischen Sleeper, der fast alle Bausteine beisammen hat – vor allem in der Defense, wo die Line und der Passrush schon angegangen wurden. Nun auch in der Secondary, wo sich zu den jungen ehemaligen 1st-Roundern Rhoades / Smith nun in Waynes ein weiteres Talent als Outside-CB anbietet. Mike Zimmer schnitzt an seiner Legende.

Only in Cleveland: #12 DT Danny Shelton und #19 OL Cam Erving. Die Browns vermieden den angedachten Unsinn mit dem Verkauf eines 1st-Rounder für QB Bradford, drafteten stattdessen voll Pulle Schützengräben: Shelton als der 150 kg Bomber auf Nose Tackle, Erving als Schachfigur in der Offensive Line. Erving überrascht aber dann doch: Er gilt eigentlich als Center, aber dort haben die Browns mit Alex Mack einen der besten seines Fachs. Mack hat aber in einem Jahr eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag – Erving als potenzieller Ersatz? Guard ist in Cleveland stark besetzt, Left Tackle ebenso, es läuft also auf eine Aufstellung von Erving auf Right Tackle hinaus. Offensive und Defensive Line ist nie eine üble Idee, nicht wenn dein QB Johnny Manziel ist, aber Cleveland hat keine Wide Receiver und machte erneut keine Anstalten, einen zu draften.

#13 OT Andrus Peat für die Saints. Peat gilt noch als komplettester Tackle des Jahrgangs. Er soll wohl schon für die mittelfristige Zukunft a.B. („After Brees“) eingelernt werden.

#14 WR DeVante Parker für Miami. Keine Überraschung in Miami. QB Tannehill geht nur eine weitere potenzielle Entschuldigung verloren.

#15 RB Melvin Gordon für San Diego. Der erste Trade des Tages! Der Preis ist erstaunlich: 1st und 4th 2015, 5th 2016 um zwei Plätze nach oben zu klettern. Gordon gilt unisono als intelligenter Ballträger, aber ich hätte lieber einen Offensive Liner für die Chargers gesehen.

#16 CB Kevin Johnson für Houston. Johnson kommt in ein Defensive Backfield, das im alternden Joseph und in CB Jackson relative solide auf den Outside-Positionen besetzt ist. Johnson gilt als zu langsam für einen echten #1-CB, soll auch kein echter Typ Slot-CB sein. Insofern läuft es wohl auf eine langsame Einlern-Phase von Johnson hinter Joseph und Jackson hinaus – keine schlechte Idee.

#17 DL Arik Armstead nach San Francisco. Viele behaupten, Armstead sei ein risikoloser Pick mit viel Upside. Aber: Armstead gilt aufgrund seiner Größe als relativ ungewöhnlicher Spielertyp, der seinen Körper erst richtig einzusetzen lernen muss. San Francisco hat nach einer verheerenden Offseason viele Baustellen. Armstead wird eine weitere sein, aber er bekommt immerhin einen kompetenten Trainerstab.

#18 Andy Reid mit CB Marcus Peters. Peters galt als bester Cornerback, was das Spielerische anbelangt. In Kansas City wird er auf einen Coach treffen, der noch jeden charakterlichen Problemfall gebogen hat, außer vielleicht Terrell Owens. Aber Owens wurde von niemandem kontrolliert. Cornerback ist überdies durchaus als Position des „Needs“ zu betrachten – insofern: Super Pick.

#20 WR Nelson Agholor für Chip Kelly und seine Eagles. Der langweiligste mögliche Pick für Chip Kelly, der so viel Drama hätte veranstalten können und am Ende mit einem Pro-Style Wide Receiver für seine College-Style Offense davon kommt. Agholor gilt als durch und durch unaufregend: Er ist ein intelligenter Spieler, aber kein Burner. Er ist eine hervorragende Option als #2 Receiver, aber keiner, der dein Spiel tragen wird. Er ist groß gewachsen, aber kein Hüne. Und vielleicht ist er gerade deswegen ein guter Pick für Kelly, dessen Offseason mehr Fragezeichen aufwarf als sie beantwortete. Zu hinterfragen ist hier allerdings, wieso man die Sollbruchstelle Secondary erneut missachtete.

#21 Cincinnati Bengals und OT Cedric Ogbuehi. Ein überraschender Pick. Cincinnati hat den schlechtesten Pass Rush der Liga, und weil Leute wie Ray, Dupree oder Gregory durch das Board fielen, erwartete hier jeder Pass Rush. Nada. Marvin Lewis mit der Einberufung von Ogbuehi, ein weiterer dieser Texas A&M Tackles (2013: Luke Joeckel, 2014: Jake Matthews), und einer, dessen athletisches Potenzial immens sein soll. Beide Tackles der Bengals haben nächstes Jahr auslaufenden Vertrag, insofern sieht das wie ein Pick mit mittelfristigem Fokus aus.

#22 Steelers draften Edge Rusher Alvin Dupree. Bud Dupree blieb dann doch mehr als 20 Picks am Tablett, aber er kommt in eine gute Situation: Die Steelers sind eine geduldige Organisation, die ihn nicht verheizen wird, selbst wenn Pass Rush durchaus eine große offene Baustelle ist. Ist Dupree eine Antwort auf den enttäuschenden 2013er Pick Jarvis Jones? Möglich, aber Edge Rusher kannst du in der heutigen NFL eh nie genug haben, und Dupree ist ein Rohdiamant, der ein, zwei Jahre zum Schleifen braucht. Interessant an diesem Pick ist auch, dass man zumindest in Runde 1 die immense Sollbruchstelle Secondary ignorierte.

#23 Denver Broncos mit Edge Rusher Shane Ray. Der zweite Trade des Tages, in dem die Lions den 1st und 5th 2015, 5th 2016 und G Ramirez von den Broncos annahmen. Denver bekommt in Ray einen Verteidiger, der in den letzten Tagen wegen Drogengeschichten in die Schlagzeilen geriet, aber als recht fortgeschritten in seiner Entwicklung gilt. Ray soll kein echter Defensive End sein, aber das muss er in der Broncos-Defense auch nicht. Ray kann langsam eingelernt werden, weil mit Miller und Ware zwei Monster vor ihm stehen. Es ist aus Broncos-Sicht wohl auch der Versuch, eine Stärke noch weiter auszubauen, um im wohl letzten Jahr von Peyton Manning noch einmal die Superbowl zu stürmen (und Ware ist auch nicht mehr der jüngste).

#24 OT DJ Humphries nach Arizona. Cardinals haben plötzlich sowas wie eine Offensive Line beisammen. Humphries gilt als idealer Mann für den Left Tackle, was wiederum den Wechsel von Jared Veldheer auf rechts zur Folge haben könnte. Das ist aber alles noch Zukunftsmusik, denn Humphries soll noch einige Einlernzeit vor sich haben.

#25 LB Shaq Thompson nach Carolina. Holla. Überraschender Pick für die Panthers, die einmal mehr die sich anbahnenden Katastrophen auf Offense Tackle und Secondary ignorieren. Nicht unwitzig auch, dass ausgerechnet Thomas Davis den Thompson-Pick am Mikro ankündigte, denn der 32jährige Davis ist mittelfristig wohl der Mann, den Thompson beerben wird. Weitere Parallele zwischen Thomas und Thompson: Davis war vor 10 Jahren auch als Zwitterwesen zwischen Safety und Linebacker in die Liga gekommen und machte sich dann ein Leben als Linebacker. Ähnliches soll mit Thompson passieren.

#26 WR Breshard Perriman nach Baltimore. So viel zu wir sind komplett gesattelt auf Wide Receiver in Baltimore. Perriman ist der direkte Nachfolger von Torrey Smith (ging nach San Francisco), und er ist auch spielerisch ähnlich: Gute tiefe Waffe, viele Drops. Es gab Leute (wie Greg Cosell), die Perriman auf Augenhöhe mit Amari Cooper und Kevin White sahen.

#27 CB Byron Jones für Jerry Jones. Die Message hier ist klar: Die Zeit von Morris Claiborne (1st-Rounder 2012) neigt sich dem Ende zu. Claibornes Option wurde so weit ich weiß auch nicht gezogen, aber sein Nachfolger steht nun schon in den Startlöchern. Bei den Cowboys wird man nun abwarten, ob sie heute einen Anlauf auf Vikes-RB Peterson unternehmen oder einen Rookie draften.

#28 OG Laken Tomlinson nach Detroit. Logischer Draftpick der Lions, die die Rosskur in der Offensive Line forsetzen: LT Reiff, C Swanson, RG Warford in den letzten Jahren, jetzt in Tomlinson der vermeintliche neue Left Guard für die Offensive Line, die zuletzt horrend im Run-Blocking war. Tomlinson gilt überdies als netter Zeitgenosse, der in seiner Freizeit lieber philosophiert als kifft (wobei… philosophieren und kiffen soll sich ja verbinden lassen). Das einzige, was man in Detroit hinterfragen wird: Warum wurde es kein Defensive Tackle, gerade wenn Malcom Brown noch am Tableau war?

#29 WR Philip Dorsett für die Indianapolis Colts. Der hundertfuffzichste Wide Receiver für Andrew Luck und seine Colts. Ich fand die Offseason der Colts eigenartig, weil sie so antizyklisch war (junger Kern „verstärkt“ mit einer Bande Ü30er), aber Dorsett passt perfekt ins Bild: Er bringt extremen Speed in die Offense, die nun nur noch länger auseinander gezogen wird. Dorsett galt am College allerdings als nicht wirklich fangsicherer Mann bei langen Bällen – aufgrund der Dutzenden Optionen im Passspiel wird er in Indy aber nicht jedes Mal geradeaus laufen müssen, sondern auch auf Mitteldistanzen angespielt werden.

#30 FS Damarious Randall für Green Bay. Ein Jahr nach Ha Ha Clinton Dix nun in Randall ein weiterer Safety für Green Bay. Gerüchteweise wollte Green Bay unbedingt einen Safety, der ähnlich wie ein Cornerback denkt, und Randall ist genau das: Guter Deckungsspieler, aber zuletzt ein Dutzend verpasste Tackles gegen den Lauf.

#31 LB Stephone Anthony für New Orleans. Viele sagen, Anthony sei ein besserer Linebacker als Shaq Thompson. Überraschend ist allerdings, dass die Saints keinen Paul Dawson zogen.

#32 DT Malcom Brown für New England. Kein Trade der Patriots am Ende der ersten Runde. Brown ist kein zwingender Need, wird aber per sofort in die Rotation geworfen werden. Patriots zogen schon letztes Jahr einen Defensive Tackle, der dann wegen Verletzungen quasi nie spielte – man wird also im Jahr eins nach Wilfork praktisch zwei neue 1st-Rounder in der D-Line begrüßen.


Draft ist immer schön, auch wenn man ihn aus diversen Gründen nicht live sehen konnte. Es geht heute ab Mitternacht MEZ weiter. Leute wie Randy Gregory, Paul Dawson, Dorial Green-Beckham oder Jaelen Strong sind noch zu haben.

Washington könnte sogar die Chance auf ihren Lieblings-Safety Landon Collins bekommen. Und zu beachten wird auch sein, wann (bzw. ob) La’El Collins von LSU gedraftet wird. Eine Bekannte (manche sagen Ex-Freundin) von Collins wurde letzte Woche erschossen und Collins ist als Zeuge vorgeladen. Collins soll kein Verdächtiger sein, aber seine Krisenkommunikation war in den letzten Tagen wohl schlecht genug, dass die NFL zwei Wochen nach der Verurteilung von Aaron Hernandez die Ohren so sehr gespitzt hat, dass Collins möglicherweise durch das Board fällt und frühestens in den letzten Runden geht.

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9 Kommentare zu “Nach dem Hyperventilieren: Draft 2015, Runde 1 in der objektiven Nachbetrachtung

  1. Ich bin mit den doch überraschenden Picks (Fans,Medien) der Saints durchaus zufrieden.
    13.Andrus Peat (T)
    Die Baustelle OLine übersehen viele, letzte Saison 29 Sacks, das Jahr davor 37 und Peat ist laut Scout Analysen quasi bereits Startermaterial mit wenigen Schwächen und soll einen ausgezeichneten Charakter haben. Sollten die Saints wirklich Bryce Petty draften neigt sich die Ära Brees vielleicht eh in den nächsten 2 Jahren dem Ende zu und spätestens dann ist eine mehr als solide OLine gefragt.
    31. Stephone Anthony (ILB)
    Die Saints benötigen mindestens einen starting inside Linebacker. Anthony wird kein Starpotential nachgesagt aber er ist vom Typ her genau der ILB der den Saints Jahre lang gefehlt hat, da er trotz seines massiven Körpers agil genug ist auch gegen den Pass gut auszusehen. Dazu ist er ein Arbeitstier und soll intelligent und mit Führungsqualitäten versehen sein. Ich hab irgendwie das Gefühl und die Hoffnung, dass dies ein Pick sein könnte der uns in den nächsten Jahren viel Spaß macht.
    Warum haben sie gerade diese Spieler genommen? Die Premium Passrusher (Fowler, Beasley sowie Williams) waren bereits weg, ebenso wie die Premium Wide Reciever. Ich hatte etwas Angst, dass sie wieder in Spieler mit viel Potential aber auch hohem Bust Risiko (Peters, Johnson, Dupree) investieren. Sie haben sich an ihren Baustellen orientiert und Spieler gedraftet die schon in der ersten Saison liefern können. Mir gefällt die Loomis Strategie bisher. Das einzige was ich noch lieber gesehen hätte wäre ein Trade Down von der 13 gewesen, aber da waren wohl die Angebote nicht gut genug.

  2. schöne Zusammenfassung! Dorsett war laut Grigson best player available, bin gespannt wer da heute noch folgt in Runde 2 und 3

  3. Schade, dass die Eagles Mariota nicht bekommen haben. Das schlimmste wäre wenn Mariota in Tennessee versauert, siehe Whizenhunts Geschichte mit QB in Arizona.

    Carolina:
    Ich verstehe die Gedanken hinter diesem Pick aber ich kann ihn nicht gutheißen. Dieses konsequente Ignorieren von Schwachstellen ist kein Zeichen eines guten GM und Gettleman hat nun schon zum dritten Mal hintereinander den IMHO falschen 1st Rounder genommen.
    Thompson mag ein Super Talent sein, aber wohin die Saison ohne Protection für Cam führt, haben wir gesehen, und was der Passrush ohne Secondary wert ist, auch.

    Indianapolis:
    BPA in Ehren und die Colts machen in der Offense nun sicher vieles richtig, aber was nützt das, wenn man in den Playoffs wieder mit 250 Yards überlaufen wird, weil man keine DT hat? Brown wäre auf dem Markt gewesen, man nahm ihn nicht, und jetzt ist er bei den Patriots. Die Reichen werden Reicher.

  4. Williams soll wohl die Schultern kaputt haben…

  5. DT Malcom Brown bzw. Randy Gregory hätte ich gern bei den Lions gesehen. Schade.
    Werde mir heuer wahrscheinlich mehr Miami als Detroit ansehen.

  6. Cleveland Browns Draft: – Rd 1 – 3
    First Round NT, OL
    Second und Third Round: LB, RB , DT

    Ergebnis:
    Konservative Angstdraft (wobei ich erstmal kein Problem damit habe) nach den Flops der letzten Jahre.

    Hintergrund:
    GM Farmer wollte sich keine weiteren Patzer ( wenn er es letztes Jahr mit Manziel überhaupt war und nicht der Owner) leistern.
    Auch hat die örtliche Presse ihn und auch Owner Haslam in diesem Jahr nackt duch die Schlagzeilen getrieben ( beide firstroudner letztes Jahr gefloppt, Textgate, WR Josh Gordon Trade abgeleghnt nun suspendiert udn es läuft noch eine Klage..)
    QB Drafts: Weeden vor 3 Jahren und Manziel letztes Jahr, zwei verpfuschte QB First Rounder – irgendwann ist genug, und wenn kein Luck auf dem Silbertablett da ist und man als erstes den Pick hat, sehr verständlich den Ball (auch wenn es für den Rest der NFL langweilig sein mag) flach zu halten.
    Was an den Gerüchten um Bradford dran war, ich weiss es nicht. 2 gerissene ACLs machen mir Angst.

    Spielstrategie unter Pettine nachdem die Bradys, Mannings und Co nicht auf den Bäumen wachsen (was Holmgren nicht erkannt hat) . DEF First und Run. Man beachte auch die wettbewerbsstarke AFC North mit harter DEF und das schlechter werdende Wetter im Norden.
    Damit wurde in den ersten Runden sehr konsequent gepickt.
    Pettine gilta ls DEF Mann, das heisst er müsste bei den ganzen Picks etwas zauebrn können. Letztes Jahr war gut gegen den Pass aber dead last gegen Run.

    Weitere Draftrunden
    – in der vierten Runde hat man 2 Picks direkt aufeinander folgend (16 + 17)
    Ich bin gespannt, ob was kommt was fangen kann (WR, TE)
    Dann noch 2 in der sechsten und einen in der siebten Runde ( gibt es doch noch einen QB zum Entwickeln?)

    Stichwort QB: Die vernachlässigte Position:
    QB Derzeit besetzt mit Manziel, dem „Greis“ Josh McCown, Thad Lewis und Connor Shaw ( welcher sich bei seinem Start gegen BAL im letzten Spiel nicht ungeschickt angestellt hat – jedenfalls tausendmal besser als Manziel).
    Kann gut sein, dass man mit denen in die Saison geht.
    An andere QB Spieler ( Cousins) glaube ich nun nicht mehr.

    Ausblick.
    DIe Impactspieler fehlen. Es gilt an der Bilanz vom letzten Jahr mit 7 Siegen unter QB Hoyer anzusetzen
    Auch wenn es schwer fällt, man muss Geduld haben, aber auf eine weitere enttäuschende Saison kommt es nun auch nicht mehr an, wenn die Vorzeichen für die Zukunft stimmen sollten.
    Thema QBs, es haben auch Leute wie Dilfer und Brad Johnson sogar den SB gewonnen.
    Sollte man eine knackige DEF (nun verstärkt, dazu noch keine schlechten wie Joe Haden) bekommen und dazu gute Laufspiel, gute Special teams, dann kann man den QBs auch mal mehr Waffen geben und er wird sich leichter tun.
    Nicht pessimistisch gemein, für größere Erfolge heisst es wie oft in Cleveland: Waiting for next year.
    Aber vielleicht können die Jungs um Pettine dann doch schon in der nächsten Saison die Konkurrenten aus BAL, PIT und CIN etwas durchschütteln

    In dem Sinn: . Go Browns, Alexander

  7. Pingback: NFL Draft 2015 - rockxx

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