Atlantic Coast Conference | College Football 2015/16 Preview

Die Atlantic Coast Conference (ACC) gilt im heutigen Verständnis als zirka viert- oder fünfbeste Liga im College Football: Im US-Süden ist man relativ klar nur die zweite Geige hinter der SEC, und im Vergleich zur Pac-12 und Big 12 Conference schneidet man eine Spur zu blass in der Tiefe ab. Trotzdem konnte die ACC in den letzten Jahren an Selbstvertrauen tanken, und 2013/14 mit den Florida State Seminoles nach langer Zeit auch mal wieder den Landesmeister stellen.

Die Liga teilt sich in zwei Divisionen auf, die recht willkürlich aufgeteilt sind:

  • Atlantic Division mit Florida State, Clemson, Louisville, NC State, Boston College, Wake Forest und Syracuse
  • Coastal Division mit Miami/FL, Georgia Tech, Virginia Tech, Virginia, Pitt, UNC und Duke

Erstere Staffel ist seit einem halben Jahrzehnt ein Seilziehen zwischen FSU und Clemson: Wer dieses Duell gewinnt, gewinnt seit 2009 die Division. Die Coastal Division dagegen gilt als offener, wenn auch in der Spitze banaler. Selten, dass hier ein Team mit weniger als zwei Pleiten rauskommt.

Auch in dieser Saison ist ein ähnliches Szenario nicht auszuschließen, auch wenn Louisville einige eine Überraschung zutrauen: Die Parallelstaffel sieht einen schweren Weg für Favorit Georgia Tech, das erst einmal heil aus einem „out of division“ Schedule mit FSU, Georgia, @Notre Dame und @Clemson zurechtkommen muss.

Atlantic Coast Conference - Endstand 2014

Atlantic Coast Conference – Endstand 2014

Florida State Seminoles

Die Florida State Seminoles machten sich in der vergangenen Saison wenige Freunde: Als amtierender Landesmeister spielten sie monatelang unter ihrem Potenzial und gewannen eine Serie an engen Spielen, während neben dem Spielfeld die Klatschspalten gefüllt wurden mit ominösen Suspendierungen und fragwürdiger Polizeiarbeit. Am Ende hämte halb Amerika über FSUs klare Halbfinalpleite gegen Oregon (20-59) nebst Ghost-Fumble von Symbol-QB Jameis Winston.

FSU war trotzdem ein Top-15 Team auch nach Effizienz-Stats. Das Team durchlebte eine schwierige Entwicklung in der Defense, wo man den unter abgewanderten DefCoord Jimmy Pruitt (hatte Beziehungsprobleme) nicht ersetzen konnte (FSUs Defense war nur #40 im Lande) und trotz vieler Top-Talente nur enttäuschender Pass Rush entfacht wurde. Die Offense konnte ihren Level halbwegs halten, verliert nun aber eine Latte an Leistungsträgern.

Das liest sich so: Nicht bloß Superstar-QB Winston ist weg, sondern auch die beiden besten Receiver und 5/5 der Starting-Offense Line. Fünf aus fünf. FSUs O-Line war kein Torso; trotzdem sah man in der manchmal wackeligen Arbeit der Line den Startpunkt für die Probleme der Seminoles – ein Problem, das sich mit rundum erneuertem Paket 2015 eher intensivieren dürfte (einzig LT Roderick Johnson hat schon eine Handvoll Starts).

RB Dalvin Cook, als Freshman eine Offenbarung (1008yds in nur 170 Carries, 8 TD), befindet sich aktuell im Status „suspendiert“ und es ist nicht sicher, ob er die Saison bestreiten darf. Bei den Wide Receivers vertraut man darauf, dass sämtliche Super-Athleten wie Travis Rudolph oder Ermon Lane ihre Versprechen einlösen können (beide zusammen als Freshman mit 63% Catch-Rate und über 10yds/Anspiel).

Auf Quarterback findet sich die größte Unbekannte: Wer soll Winston ersetzen? Von Notre Dame holte man den dort geschassten Everett Golson, der die Fighting Irish vor drei Jahren ins BCS-Finale geführt hat, aber an Tagen, an denen er mit dem falschen Fuß aufsteht, als extrem fehleranfällig gilt und seine Teams mit Orgien an Fumbles und Interceptions in die Scheiße reitet. Das Eigenbauprodukt mit etwas Erfahrung ist QB Sean Maguire, der letztes Jahr in der Primetime gegen Clemson keien glückliche Figur machte, aber als furchtloVirginiser und besserer deep passer gilt.

In der Defensive Front-Seven wird FSU erneut gehörigen Aderlass hinnehmen müssen. Ein Jahr nach DT Timmy Jernigan, Star-Blitzer Lamarcus Joyner und LB Telvin Smith gingen nun DT Eddie Goldman und DE Mario Edwards in die NFL. Für DefCoord Charles Kelly wird es eine Monster-Aufgabe, den laschen Pass Rush mit extrem jungem Spielermaterial zu revitalisieren.

Immerhin gibt es im Defensive Backfield den einen Mann zu sehen, bei dem sich schon alle s’Maul zerreißen: FS/CB/LB Jalen Ramsey, einen Anwärter auf den MVP im College Football, einen Mann, der selbst den von mir vergötterten Joyner in den Schatten stellt mit seiner Omnipräsenz und seinen Flugeinlagen als last man standing. Ramsey gilt als hoher Draftpick. Inwiefern kann er eine Waffe sein, die den problematischen Pass Rush kaschiert?

FSU als Gesamtpaket gilt vor dieser Saison nicht als Anwärter auf den Landesmeistertitel, wohl aber erneut als leichter Favorit auf den Gewinn der ACC – es wäre der vierte Titel en suite für die Seminoles.

Clemson Tigers

Der größte Herausforderer der Seminoles dürfte einmal mehr der alte Rivale Clemson sein – ein Team, unberechenbar wie eh und je. Head Coach Dabo Swinney hat mit seinen Tigers in den letzten Jahren alles durchgemacht: In meiner Anfangszeit im College Football war Clemson ein Abwehrbollwerk ohne Offense. Quasi über Nacht mutierte die Mannschaft um 2011 schließlich zu einer Punktemaschine ohne Defense. Letztes Jahr stellte man plötzlich die zweitbeste Defense im Lande, hatte aber Schwierigkeiten, die Offense durchzuschleppen. Weil Clemson aber einen sensationellen Schlussspurt hinlegte, gilt das Team – mal wieder – als dark horse vor dem Saisonstart.

Spannend zu sehen wird sein, wie die Defense mit dem Verlust fast sämtlicher Starter in der Front-Seven umgeht (u.a. Vic Beasley, #8-Draftpick in Atlanta). Die Secondary gilt als gesattelt, aber im Pass Rush kannst du auch mit den talentiertesten Jungspunden nicht per sofort 75 Tackles für Raumverlust ersetzen. DefCoord Brent Venables, ein manchmal zu vorsichtiger Coach, wird große Arbeit leisten müssen.

Die Offense muss den gehypten OffCoord Chad Morris ersetzen, der neuer Cheftrainer der SMU Mustangs wird. Ohne Morris wird der Angriff an einem einzigen Mann hängen: QB Deshaun Watson, eine der großen Entdeckungen der letzten Saison. Watson zischte als Freshman-Rakete in wenigen Einsätzen ein Feuerwerk ab (14 TD, 2 INT, 9.7 NY/A) – doch er hat ein Problem: Er ist extrem verletzungsanfällig. Watson hatte in nur einem Jahr schon alles kaputt, was ein Sportler hin haben kann: Knie, Schlüsselbein, Hand… ok, fast alles, aber immerhin.

Die beeindruckende Verletzungshistorie könnte sich für Clemson zum Problem entwickeln: Watson allein definiert die Offense, und die Offense als Unit muss den wahrscheinlichen Einbruch der Defense kaschieren. Clemson hat einen günstigen Schedule im Sinn von die größten Konkurrenten müssen alle ins Memorial Stadium (Death Valley), aber die Saison hängt wohl am Ende vor allem an der Gesundheit des Quarterbacks.

Louisville Cardinals

Die Louisville Cardinals haben sich in den letzten Jahren heimlich, still und leise nach oben gearbeitet. Unter dem beinharten Charlie Strong (jetzt Headcoach von Texas) kratzte man bereits mehrmals an der Elite, und letztes Jahr kratzte man unter dem neuen Coach Bobby Petrino weiter. Petrino ist in den USA eine verhasste Figur, weil er einst die Atlanta Falcons und später die Arkansas Razorbacks und am Ende seine Frau mit einer Kellnerin verarschte, aber es gilt als unbestritten, dass der Mann weiß, wie man eine Pass-Offense designt.

Petrino wird bei Louisville mit etwas rohen Quarterbacks arbeiten und seinen besten Wide Receiver (Devante Parker) ersetzen müssen, aber niemand zweifelt daran, dass die Cardinals eine brauchbare Offense auffahren werden. Vielleicht muss Louisville auch gar nicht so viel scoren, denn die wahre Stärke des Teams dürfte diesmal in der Defense liegen, wo sich die Top-Talente gleich reihenweise auf den Füßen stehen: Louisvilles Front-Seven fährt gleich drei 300-Pfund Granaten auf, die letztes Jahr in limitierter Einsatzzeit über 20 Tackles für Raumverlust machten. Dahinter gelten Linebackers und Defensive Backs als mit unter den landesweit besten Units.

Louisville hat einen schwierigen Einstand in die Saison: Den Auftakt bestreitet man in einem gut klingenden Match gegen Auburn, zwei Wochen später muss man nach Clemson. Im Oktober empfängt man Florida State – kommt Louisville halbwegs aus der Sache raus, dürften die Cardinals ein heißer Kandidat für eine grandiose Schlussphase sein.

Georgia Tech Yellow Jackets

In allen Power-Conferences stellt die Georgia Tech University die vielleicht außergewöhnlichste Mannschaft, was vor allem am Spielsystem des Head Coaches Paul Johnson liegt: Die Yellow Jackets praktizieren als eine der letzten Mannschaften auf diesem Niveau erfolgreich die triple option Offense aus der flexbone-Formation heraus.

Schnell erklärt besteht die flexbone-Offense aus einem spielintelligenten, laufstarken Quarterback, einem kräftigen, aber nicht allzu fetten Fullback, zwei pfeilschnellen Slotbacks und zwei blockstarken Wide Receivern, die auf tiefen Routen die überworfenen Bälle herunterpflücken können. Ich werde diese Offense vielleicht nochmal genauer beschreiben, aber kurz gesagt sind das die Basic-Requirements.

Treiber Nummer 1: Der Quarterback. Und Georgia Tech scheint mit Justin Thomas mal wieder einen nahezu perfekten Option-QB gefunden zu haben. Thomas ist ein guter Läufer (180 Carries, 1178yds, 8 TD) und ein ordentlicher Werfer (1178yds, 18 TD, nur noch 6 INT). Thomas ist sogar ein so ordentlicher Werfer, dass Paul Johnson zuletzt so viel Passspiel einbaute wie ewig nicht mehr. Teilweise spielte Georgia Tech schon gar keine triple-option mehr, so solide geigte Thomas auf (insgesamt 200 Passspielzüge für die Offense).

Nun muss man praktisch alle Fullbacks und Slotbacks ersetzen, aber bei den Jackets ist es ähnlich wie bei Gary Kubiak: Egal, welchen Runningback du aufstellst, die Yards kommen schier ganz von allein. Größeres Fragezeichen ist die Defense: Das Spielermaterial gibt nicht allzu viel her, aber man bringt 9/11 Startern zurück.

Georgia Tech ist eine der Mannschaften, der man den Durchbruch immer vergönnt, aber wie eingangs erwähnt, muss man heuer einen brutalen Schedule absolvieren, der womöglich einen Einzug ins Conference-Finale verhindert. Dass man letztes Jahr sowohl im AP-Ranking als auch im SRS als #8 abschloss, zeigt aber, wie viel Qualität in dieser Truppe steckt. Ein #8 im SRS ist kein völliger Zufall: Dieses Team ist for real, selbst wenn man diesmal dank Schedule nur 9-3 (oder so) geht.

Miami Hurricanes

Die Miami Hurricanes sind eines der ikonischen Teams des College-Football, nicht zuletzt, weil sie ab den 1980er Jahren den Kreis der elitären Teams aufmischten und somit die Landschaft in der Div-1A (FBS) für immer veränderten. In den letzten 15-20 Jahren hat das Programm der Canes aber schleichend an Flair verloren. Seit dem Allzeit-Hoch zwischen 2001 und 2002 geht es kontiniuerlich bergab und man hat sich zu einem Mittelklasseteam entwickelt, das höhere Ansprüche hat als die erzielten Ergebnisse (zum Beispiel hat man in einem Jahrzehnt Mitgliedschaft in der ACC noch nicht ein einziges Conference-Finale erreicht).

Um 2011 herum wäre der Laden fast in die Luft geflogen, weil massive Recruiting-Verletzungen aufgeflogen waren. Man konnte aber gerade so die Haut retten, u.a. weil der damals neu geholte Head Coach Al Golden den Laden mit ruhiger Hand durch den Skandal führte. Golden ist vier Jahre später ein Mann, der für viele auf der Abschussliste steht. Golden hat eine 28-22 Bilanz einfahren können und ist gerade dabei, den Kader nach vielen entzogenen Scholarships wieder auf Vordermann zu bringen, aber die Bilanz ist bei Miami zu wenig.

Genauer betrachtet hatten die Canes in den letzten beiden Jahren jeweils akzeptable Teams, die beide Male im November einbrachen bzw. üble Close-Game Bilanzen haben (0-6 in engen Spielen). Man sage mir nicht, dass dies nicht mit einem ausgedünnten Kader zusammenhängt. Letztes Jahr war man 6-7, und Golden geht als dead man walking in die Saison.

Das Dumme an der Situation ist, dass Golden just jetzt seine drei größten Offensiv-Waffen ersetzen muss (WR Philip Dorsett, RB Duke Johnson, TE Clive Walford). Immerhin scheint er in QB Brad Kaaya (3198yds, 26 TD, 12 INT als Freshman) den Anführer der Offense bereits gefunden zu haben, und immerhin lauern in RB Yearby und RB Walton zwei große Ballträger-Talente in der Hinterhand, aber die Offensive Line gilt nach etlichen Abgängen als großes Fragezeichen.

Miami kann wie immer auf eine großartige Secondary vertrauen, dass die Pass-Defense hält, und die Canes können auf das Schedule-Pech beim Divisions-Konkurrenten Georgia Tech hoffen, beim Unterfangen, zum ersten Mal um die ACC-Krone mitzuspielen. Vermutlich wird nur das den Kopf Goldens retten.

Virginia Tech Hokies

Wo die Miami Hurricanes über die letzten zwei Jahrzehnte an Identität verloren haben, leben die Virginia Tech Hokies seit ziemlich demselben Zeitraum von einer neu gewonnenen, nämlich einer von Defense, Defense und nochmal Defense. Die Hokies waren in den späten 1990ern und in den 2000ern eines der besten Footballteams in den Vereinigten Staaten (u.a. mit einer BCS-Finalteilnahme), solange sie auch nur eine halbwegs akzeptable Offense aufs Feld führen konnten um ihre sensationelle Defense zu komplementieren. In den letzten Jahren? Not so much… Ein Bild sagt mehr als eintausend Worte:

Suche den Fehler

Suche den Fehler

Das ist Frank Beamer, der Head Coach der Hokies seit fast drei Jahrzehnten. Beamer bejubelt ein 0-0 nach Ablauf der regulären Spielzeit gegen Wake Forest. Beamer hat in Blacksburg in seiner Regentschaft das Schlagwort des Beamerball geprägt: Möglichst wenig Fehler im Angriff begehen um mit viel Defense und Special Teams die Partien zu gewinnen.

Maßgeblich beteiligt an dieser Erfolgsformel war DefCoord Bud Foster, der seit Mitte der 90er die Abwehr coacht und allen Avancen als Headcoach-Kandidat trotzte. Einen Beschrieb zu Fosters/Beamers Defense gibt es hier zu lesen. Es ist nicht die spektakulärste Defense im Lande, aber mit ihrem straighten, angriffslustigen Spielstil gehört sie trotzdem zu den sehenswerten. 2015 wird vor allem von der Secondary Großes erwartet.

Abseits der Defensive Backs schickt Beamer dieses Jahr eine extrem junge, relativ unbekannte Truppe auf das Feld. Das Team hatte schon letztes Jahr starke Ausreißer nach oben, u.a. war man die einzige Mannschaft, die den späteren Landesmeister Ohio State schlagen konnte (und das mit 14 Punkten sogar klar). Ohio State wird man heuer zum Saisonauftakt wiedersehen! Niemand zweifelt daran, dass sich die Hokies auf dem Weg nach oben befinden. Wenn die Offense Lebenszeichen gibt, ist der ACC-Titel drin. Aber die Wetten stehen eher drauf, dass es mit dem Durchbruch noch ein Jahr länger dauert.

2 thoughts on “Atlantic Coast Conference | College Football 2015/16 Preview

  1. Ich sehe Clemson als Favoriten in der ACC wenn Deshaun Watson fit bleibt. Das ist der mit großem Abstand beste QB in der ACC und die Clemson Off. wird nicht zu stoppen sein, wenn Watson heil durch die Season kommt. Die Def. wird stark bleiben auch ohne Vic Beasley.

    Bei FSU bin ich gespannt wie viel der Weggang von Jameis Winston tatsächlich ausmacht. Wenn man den Experten glaubt, hat Winston die Noles ja im Alleingang zu 27:1 Wins seit 2013 geführt aber dass Winston viele Spiele mit seinen Ints fast weggeschmissen hat vergessen die meisten. Golson und Maguire sind zwei Klassen schwächer. Golsons BCS Run mit ND war ein Glücksfall, der Final hat gezeigt wie schwach ND wirklich war.

    Freue mich daß auch die Flexbone Off. von GT angesprochen wird. Bin ein heimlicher GT Bewunderer für das System von Paul Jonson, einer der letzten Mohikaner im College Div 1 Sport. Hoffentlich steckt GT die Umkrempelung in der Off. so leicht weg wie in dem Beitrag markiert🙂

    Keep on mit dieser Vorschau, sie macht zumindest mir sehr fiel Spaß!!

  2. Pingback: College Football 2015/16 – Die Eier fliegen | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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