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NFL Power Ranking 2015/16, Week 5 | Von Glück und Unglück in der Spielplangestaltung

Das Power-Ranking mit ersten neuen Features. Zum einen kehrt das Ranking für Offense und Defense sowie das Ranking der einzelnen Divisionen und Conferences ins Power Ranking zurück, aber die größere Neuerung ist die Übersicht der Spielpläne.

Im Galerie-Anhang gibt es heute eine neue Grafik über die Spielpläne der einzelnen Mannschaften. Dabei ist herauszulesen, wie schwierig der gesamte Schedule einer jeden Mannschaft in der Saison ist (Spalte SOS 2015), wie schwierig der bisherige Schedule war (bis Woche 5) und wie schwierig der verbleibende Schedule noch sein wird (ab Woche 5).

Die Spalte bis Week 5 entspricht dabei dem Wert, mit dem das Power Ranking errechnet wird, da – der mitdenkende Leser wird es bemerkt haben – sie der durchschnittlichen Stärke der bisherigen Gegner entspricht.

Aus dieser Grafik lassen sich bestimmte Entwicklungen ablesen. Zum Beispiel sind die Arizona Cardinals die Mannschaft, die bislang tatsächlich nur einen lachhaften Schedule hinter sich hat: Saints, Bears, 49ers, Rams und Lions ergeben nach den Metriken des Power Ranking einen durchschnittlichen Gegner, der auf neutralem Feld eine durchschnittliche NFL-Mannschaft nur in 39.5% der Fälle schlagen wird.

Nur die Carolina Panthers (SOS von 38.3%) haben einen einfacheren Weg hinter sich. Der Leser wird es bemerkt haben: Die Cardinals mit 4-1 Siegen und die Panthers mit 4-0 Siegen haben auch ganz gutes Kapital aus dem relativ einfachen Start geschlagen.

Für die Cardinals wird der Weg ab sofort aber schwieriger. Die verbleibenden 11 Spiele muss Arizona gegen einen Schedule von durchschnittlich 54.5% Stärke ausspielen – nur für drei Teams kommt es noch härter. Man kann schon jetzt wetten, dass die Cardinals nicht weiterhin 4/5 ihrer Spiele so dominieren werden.

Dass Arizona trotzdem ein gutes Team ist, dafür sprechen sowohl die Ergebnisse (4 Blowouts, eine knappe Niederlage mit 2 Punkten) als auch ihre Effizienz in den Downs (#4 im Power Ranking, das bereits an den Schedule angepasst ist).

Schwächere Gegner in Grund und Boden zu spielen ist für gewöhnlich das Zeichen einer dominanten Mannschaft, insofern kann man Siege über schwache Teams nicht als reines Spielplan-Glück abtun. Man kann bloß knappe Siege über schwache Teams als Spielplan-Glück abtun. Arizona gewann bislang nicht „knapp“, sondern deutlich: +12, +25, +40, +25.

In Summe hat Arizona im Jahr 2015 einen durchschnittlich schwierigen Schedule: 49.8% entsprechen dem 18t-schwierigsten Schedule der Liga. Die NFL-Planung wollte es so, dass es zu Beginn einfach war und ab sofort schwieriger wird.

Werfen wir mal einen kurzen Blick auf die Mannschaften mit dem bisher einfachsten Schedule:

Carolina, bislang 38.3% (#32), 4-0 Record, ab sofort 52.0% (#10)
Arizona, bislang 39.5% (#31), 4-1 Record, ab sofort 54.5% (#4)
NY Jets, bislang 40.0% (#30), 3-1 Record, ab sofort 50.1% (#18)
Minnesota, bislang 40.0% (#29), 2-2 Record, ab sofort 54.6% (#3)
Denver, bislang 40.2% (#28), 5-0 Record, ab sofort 56.1% (#2)

Auch Denver zum Beispiel konnte seinen einfachen Start zu einem guten Record nutzen. Aber im Gegensatz zu Arizona waren es bei Denver eher harzige Auftritte. Alle Advanced-Stats sprechen dafür, dass Denver bald Regression erleben wird: Der Schedule ist eines; aber auch der 4-0 Record in engen Spielen sowie die mittelprächtige Platzierung im Power Ranking an #20 sprechen nicht wirklich für ein davon stürmendes Denver.

Minnesota ist bislang eine der Enttäuschungen des Jahres: Power Ranking Position #26 und trotz des viertleichtesten Schedules nur ein 2-2 Record. Ab sofort wird es viel schwieriger mit u.a. zweimal GB und je einmal SEA, ARZ, ATL und NYG. Dass die Vikings in Woche 1 in San Francisco ein Ei gelegt haben, tut jede Woche mehr weh.

Schauen wir auf das umgekehrte Extrem: Die Teams mit dem bislang schwierigsten Schedule:

St Louis, bislang 62.6% (#1), 2-3 Record, ab sofort 46.2% (#25)
San Francisco, bislang 61.1% (#2), 1-4 Record, ab sofort 54.4% (#5)
Chicago, bislang 57.8% (#3), 2-3 Record, ab sofort 43.6% (#31)
Dallas, bislang 56.6% (#4), 2-3 Record, ab sofort 51.4% (#14)
New Orleans, bislang 55.7% (#5), 1-4 Record, ab sofort 45.6% (#27)
Kansas City, bislang 55.6% (#6), 1-4 Record, ab sofort 47.4% (#23)
Baltimore, bislang 55.1% (#7), 1-4 Record, ab sofort 52.0% (#11)
Seattle, bislang 55.1% (#8), 2-3 Record, ab sofort 52.0% (#12)

St Louis hat sich angesichts seines Auftaktprogramms bislang mit 2-3 Siegen sehr gut verkauft und könnte mit seinem verbleibenden Spielplan ein Außenseiterkandidat auf die Playoffs sein (zumal man mi direkten Duell mit Arizona schonmal einen Vorsprung durch das 24-22 letzte Woche hat).

New Orleans, Kansas City und Baltimore haben alle 1-4 Starts hingelegt, die aber vor allem in letzteren beiden Fällen auch mit dem schwierigen Programm zu tun hatten. Für Chiefs und Saints wird es ab sofort einfacher. Auch bei den Ravens glaube ich immer noch daran, dass sich ihr Record in Kürze verbessern wird, auch wenn der Spielplan nicht viel einfacher wird: Die Ravens sind 1-4 in engen Spielen. Ähnliches gilt für Seattle, bei denen aber auch der common sense nicht wirklich nervös zu werden scheint. Die Seahawks sind im Power Ranking mittlerweile auf Platz 13 geklettert.

Arme Schweine sind die 49ers: Offseason für die Grütze, dann einen 1-4 Start gegen den zweitschwierigsten Schedule der Liga hingelegt… und den 5t-schwersten noch vor sich.

Damit für diese Woche genug der Worte. Wer möchte, kann sich gerne durch die Grafiken klicken und sich ein eigenes Bild machen. Fragen stellen ist erlaubt. Ich habe immer wieder versucht so gut es geht zu erklären, aber es geht nicht immer alles zugleich. Wie immer gilt auch bei den Advanced-Stats: Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

NFL Power Ranking 2015, Week 5

NFL Power Ranking 2015, Week 5

Und so liest sich das ganze: Die erste Sektion (WP | E16) beschreibt die Stärke der jeweiligen Mannschaft. WP entspricht der Siegchance der jeweiligen Franchise gegen eine standardisierte, durchschnittliche NFL-Franchise, E16 ist WP hochgerechnet auf 16 Spiele (WP*16 = E16). Die zweite Sektion (SOS | Rs) beschreibt die Stärke des Schedules und die Platzierung des Schedules. OFF ist die Platzierung der Offense, DEF die Platzierung der Defense. LW ist die Platzierung der entsprechenden Mannschaften in der letzten Woche.

Hier weitere erklärende Grafiken mit den Statistiken hinter dem Power-Ranking und weiteren Zahlen. Bitte durchwühlen:

Sieg-Wahrscheinlichkeiten für Woche 6

Letzte Woche ein 10-4 Record für das Power Ranking und ein 6-7-1 Start ATS (against the spread). Ich werde in den nächsten Wochen zu ATS noch einmal etwas schreiben. Mein Vertrauen in die ATS-Fähigkeit des Rankings ist noch nicht übermäßig ausgereift.

Sieg-Wahrscheinlichkeiten 2015 für Woche 6

Sieg-Wahrscheinlichkeiten 2015 für Woche 6

13 thoughts on “NFL Power Ranking 2015/16, Week 5 | Von Glück und Unglück in der Spielplangestaltung

  1. “Enttäuschung des Jahres sind bisher die Minnesots Vikinhs“!

    Jetzt habe ich bis dato jede Sekunde der 2 -2 Vikings gesehen und erinne mich auch an sämtliche Analysen von espn, cbs, nfl.com und Co zurück, aber soll eine Analysen hab ich echt noch nie gelesen…..

    Bridgewater lt. PFF jetzt schon Top 20 QB, Defense in den Wochen 2 -4 vollkommen dominant, gegen Denver um 4 Punkte unterlegen, aber scheinbar eine Enttäuschung

  2. Naja.

    Offense mit 5.2 NY/A als #32 der Liga, obwohl man in San Francisco die #31, in Detroit die #30 und in San Diego die #26 der Pass-Defenses gespielt hat.

    Defense mit 6.0 NY/A auch „nur“ Mittelmaß, obwohl man gegen Denver, SF und DET drei Offenses gespielt hat, die abseits von Minnesota alle deutlich unter 6 NY/A zustande gebracht haben.

    Offense (vs Denver) und Defense (vs San Diego) bislang jeweils mit einem schwierigen Matchup und drei einfachen. Da lesen sich die Effizienz-Stats eher mau dafür.

    Sieht für mich nicht überzeugend aus. Bridgewater sieht vielleicht ganz nett aus, aber bislang kommt nix bei rum. Und PFF hat Rodgers‘ überwältigendes Spiel gegen Kansas City negativ bewertet, was einige Fragezeichen zu deren Bewertungsmethoden aufwirft.

  3. naja, das Powerranking ist ja noch im AUfbau (Datenmenge) und da ist die Niederlage gegen die 49ers eben massiv – dass man gegen ein an 21 geranktes Denver verloren hat, machts nicht besser…

    Wenn ich mir in den Sinn rufe, wie überall die Vikings als Playoffcontender gehypt wurden, dann ist ein 2:2 start schon enttäuschend.

  4. Deine Bewertungsquellen, punisha, sind vllt auch nicht das Gelbe vom Ei?! (Life Kommenatar O-Ton: 9ers Pass-D immer knapp dran – klang so als ob sie die #1D mit nem schlechten Tag sind)
    Wie auch immer:
    wäre es möglich in der Effizienz-Stats-Grafik nah 4 oder 8 Teams dünne Trennlinien einzuzeichnen? Würd’s lesen leichter machen🙂
    Wie immer: Danke vielmals🙂

  5. @Brady12
    Danke für den Tipp. Die Bewertungsmethodik von PFF ist mir überwiegend klar. Ich halte sie für unvollständig. Ich werde mir den Podcast aber trotzdem anhören.

    Re: Awards. Nein, nicht jede Woche, da „jede Woche“ unvermeidlich bedeutet, dass die jeweils letzte Woche viel zu viel Gewicht in der MVP Diskussion bekommt.

    @Hannes K: Hört sich nach einem vernünftigen Vorschlag an und wird beim nächsten Mal implementiert sein.

    RE: Vikings. Ein weiterer Punkt, der ins Feld geführt werden kann, ist die fehlende Dominanz der Vikings gegen Bodensatz Detroit. Damit haben wir dreimal laue Vorstellungen gegen im Power Ranking als unterdurchschnittlich gerankte Teams.

  6. Inwiefern man PFF für die Bewertung für Skill-Positionen als nützlich erachtet oder nicht, ist wohl Geschmackssache.

    Was sich aber nicht diskutieren lässt, ist die Tatsache, dass PFF nach wie vor an den Problem krankt, nicht objektiv zu sein. Zudem sind deren Bewertungskriterien einfach nicht objektiv ausgewählt. Von fehlender Normierung will ich gar nicht erst anfangen. Solange das weder transparent noch nachvollziehbar ist, ist PFF in meinen Augen kaum nutzbar.

    Was bringt es, wenn Teddy laut nicht nachvollziehbarer Kriterien zwar ein Top-irgendwas-QB ist, aber trotzdem bringt er nur 5,2 NY/A hat.

  7. Zum Thema PFF:
    Hab mir den Podcast angehört – nicht alles kann mich überzeugen. Im Prinzip wird ja gesagt, das Rodgers nicht unbedingt schlecht gespielt hat – aaber er bekommt ein schlechte Rating => das ist doch nichts anderes als ein eingeständnis, dass PFF Ratings nicht Riliabel sind, oder nicht?

    Da liegt meiner Ansicht nach ein grundproblem vor – PFF erwartet für tolle wertungen schwierige Würfe gegen gute Defense. Bei einfachen Würfen gegen keine Defense gibt es nichts positives => ein QB sucht ja aber bei seinen Reads nicht die schweren, sondern die leichten würfe – umso mehr wenn er damit erfolgreich ist. Und gerade der Preasnap reads und Calls werden da nciht berücksichtigt.
    2. Ist es soweit ich weiß comunis optio, dass gute teams sich dadurch abzeichnen, dass sie schlechte gegner deutlich schlagen nicht dadurch, dass sie regelmäßig enge spiele gewinnen. Da könnte man doch auch weitergehen und behaupten, dass die top Quaterbacks sich dadurch absetzen, dass sie keine Fehler bei einfachen Pässen machen.
    Mal überlegen – ein Hauptproblem bei vielen Quaterbacks – Winston, Vick, etc…. ist doch, dass sie einfache WÜrfe vermasseln….

  8. @Brady12

    Der Podcast bringt letztlich recht wenig Neues zum PFF-Grading. Im Prinzip wird die Benotung damit entschuldigt, dass sie nur den Part nach dem Snap bewertet. Es fehlt somit nicht nur ein Teil der Bewertung, sondern es fehlt der entscheidende Teil der QB-Bewertung. Die Legitimität der QB-Bewertung von PFF muss mit dieser Begründung weiterhin in Frage gestellt werden.

    Was Rodgers (oder von mir aus Brady) auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, gewisse Situationen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die Öffentlichkeit wird immer dann geil, wenn mal wieder ein Krisenmanager den großen Mann spielen darf und einen bankrotten Konzern aufräumt. Dass da draußen viele tausend Manager herumlaufen, die ihre Firmen erst gar nicht in Verlegenheit eines Konkurs bringen, wird nur zu gern vergessen. Sie bleiben im Verborgenen. Aber sie sind die entscheidenden Leute. Same here. Ein Rodgers zeichnet sich dadurch aus, dass er die Defense per Blitz-Erkennung, per Hard Count (Rodgers meiner Erinnerung nach im Chiefs-Spiel darin unschlagbar) oder per Design auseinander nimmt und dadurch die einfachen Situationen erst entstehen lässt.

    Siehe Brady in der Super Bowl. Jeder einzelne Wurf Bradys mag isoliert betrachtet eher einfach gewesen sein. Aber die beste Pass-Verteidigung der Liga mit einem Arsenal an Kurzpässen über 60 Minuten auseinanderzunehmen ist in seiner Gesamtheit ein Kunstwerk. Brady wurde von PFF dafür mit einer Note von -2.4 abgestraft. Mehr muss man dazu nicht sagen.

  9. @Korsa

    Wie soll man das deiner Meinung nach bewerten? Man weiß ja nie, was genau ein QB denkt bzw. sagt, oft sind davon 90% Dummy-Calls um die D zu verwirren.

    Rodgers Note war ja auch nicht schlecht, sondern Durchschnitt. Er machte halt auch fast nur Würfe die ein durchschnittlicher NFL-QB anbringen sollte, klassische spektakuläre Rodgers-Play waren nicht dabei. Dazu die 2 Turnover-Plays.

    Ausnahmen bei PFF wie Brady im SB oder so gibt es halt immer mal wieder, aber am Ende des letzten Jahres war ja auch Rodgers z.B. der beste QB.

    Es gibt ja auch ähnliche Probleme mit QB-Rating oder Yards/Att…
    http://www.nfl.com/gamecenter/2014100509/2014/REG5/cardinals@broncos?icampaign=GC_schedule_rr#menu=gameinfo%7CcontentId%3A0ap3000000407925&tab=analyze&analyze=boxscore

  10. Ich sage nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist, was PFF veranstaltet. Im Prinzip versucht PFF schon das richtige, und die Bewertungsversuche gehen in die entsprechende Richtung: Den Spielzug bzw. den QB zu entkoppeln vom reinen Blick auf den Ausgang des Spielzugs. Die Leistung eines Einzelnen zu isolieren.

    Aber PFF sollte sich anstatt mit Erklärungen wie im Podcast bzw. Artikeln wie diesem (https://www.profootballfocus.com/blog/2015/09/29/why-aaron-rodgers-earned-a-slightly-negative-grade/) hinstellen und das sagen, was Sache ist: Rodgers war vielleicht gegen die Chiefs nicht so überragend wie die Stats. Gleichzeitig bedeutet seine schlechte Benotung, dass wir wie viele (alle?) anderen daran scheitern, zu quantifizieren, was einen großartigen Quarterback ausmacht.
    Denn mal ehrlich: -0.8 impliziert, dass die Packers mit einem durchschnittlichen QB die Chiefs so zerlegt hätten. Was dir jeder, der das Spiel anschaut, sofort bestreiten würde – und zwar zurecht.

  11. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Alleine, wenn man sich die Begründung in korsakoffs Link durchliest, weiß man, was ich mit mangelnder Objektivität meine.

    Es werden zwei Plays genannt, die eine positive Note geben: 2 TD-Pässe, weil sie gute Würfe waren. Demgegenüber stehen ein negativer Wurf und ein Fumble als schlechte Plays.

    Macht dies das komplette Spiel Rodgers aus? Was ist mit den anderen 250 Yards, die er erworfen hat? Zählen als positive Plays nur jene, die in der RedZone erfolgen (beispielhaft)? Es ist einfach nicht transparent, es ist reine Willkür, wie und welche Plays wie stark gewertet werden. Es gibt kein Raster, anhand man die Benotung nachvollziehen könnte.

    „Machen wir hier ein positives Play, hier ein negatives….“ etc. Niemand redet davon, dass die schlechte Arbeit leisten, aber sie missachten Grundzüge der Analyse von Sport und die Statistik etc.

    Und wenn man schon mit einem Grading System arbeitet und nicht mit absoluten/normierten Zahlen, dann müssen diese auch einen Bezug, eine Relation besitzen. Die gibt es bei PFF eben so nicht. Wie korsa schon sagt: Eine Grade von 0 müsste der genaue Durchschnitt sein. Rodgers hat aber nicht durchschnittlich gespielt an diesem Tag. Ohne es despiktierlich zu meinen, aber ein Teddy B. (= Durchschnitts-QB als Bsp) hätte diese Kansas Defense so nicht auseinander nehmen können.

  12. Ich gebe Korsakoff da Recht. Insbesondere darin:
    „Ein Rodgers zeichnet sich dadurch aus, dass er die Defense per Blitz-Erkennung, per Hard Count (Rodgers meiner Erinnerung nach im Chiefs-Spiel darin unschlagbar) oder per Design auseinander nimmt und dadurch die einfachen Situationen erst entstehen lässt.“
    Das sieht man sehr, sehr deutlich, wenn man dann mal Spiele mit eben nicht derartigen QBs sieht.
    Das Grundproblem ist da eben, dass das, was einen großartigen QB ausmacht, soo einfach gar nicht zu beziffern bzw. mit Zahlen zu isolieren ist.

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