Montagsvorschauer 2015, Week 10: Cincinnati Bengals – Houston Texans

Abschluss von Woche 10 mit dem Monday Night Game zwischen den Cincinnati Bengals (8-0) und den Houston Texans (3-5) ab 2h30 bei SPOX.com, SPORT1 US und im NFL Gamepass. Cincinnati gegen Houston klingt nach Wildcard-Playoffs, Andy Dalton im Würgegriff und J.J.-Watt-Returntouchdowns. Es klingt 2015 aber auch nach es war einmal…

Wir kennen Cincinnati. Wir kennen nicht… Houston. Die Texans fliegen komplett unter dem Radar, was daran liegen mag, dass es keinen gibt, der ernsthaft daran glaubt, dass sie mit einem Stamm-QB Brian Hoyer eine ernsthafte Gefahr für irgendwas darstellen, das nach Playoffs riecht. Und das in der AFC South, wo du mit 3-5 nur ein Spiel vom Playoff entfernt bist!

Houstons Offense war wochenlang ein Gänseblümchenspiel zwischen QB Hoyer und QB Mallett. Durch die Unpünktlichkeit von Mallett entschied sich der „Kampf“ von allein. Mallett wurde als eierloser Penner beschimpft und entlassen, was im ansonsten ruhigen Umfeld von Houston einem Paukenschlag gleichkommt. Hoyer ist mit seinen ierst in der Garbage-Time zustande gekommenen 6.5 NY/A aber auch keine gescheite Alternative.

Laufspiel ist seit Wochen tot weil RB Fosters Achillessehne gerissen ist und es keine adäquaten Backups gibt. So läuft der komplette Angriff im Prinzip über WR #10 Nuk Hopkins, dessen Freak-Stats die Mathleten beschäftigen: Hopkins macht viele Catches in einer passlastigen Offense, aber so viel Garbage-time wie man meint, ist dann auch nicht dabei.

Mit zur Saisonhälfte 66 Catches für 870 Yards und 6 TD ist Hopkins aber auf alle Fälle ein würdiger Nachfolger für Andre Johnson.

Eine unterdurchschnittliche Offense könntest du durchschleppen, solange immerhin die Defense hält. Mit DE J.J. Watt und DE Jadeveon Clowney hat man immerhin zwei Monster in der Front Seven… dachte man. So richtig zündet die Combo noch nicht. Watt hat zwar 8.5 Sacks, die meisten davon allerdings gegen die Gurken im Schedule. Clowney hat erst 1 Sack und soll bislang eher als Run-Defender geglänzt haben. Bei Clowney muss man aufpassen, dass man ihn nach seiner schweren Verletzung noch nicht verheizt bzw. zu viele von ihm als halbfittem Abglanz erwartet.

DE Mercilus soll sich auch ein bissl in den Fokus gespielt haben, aber in Summe gibt es zu viele Partien, in denen Houston ohne Gegenwehr abgeschlachtet wird. Das 26-44 gegen Miami wäre zum Beispiel minimum ein 0-70 geworden, hätten die Dolphins nicht nach 20 Minuten das Footballspielen eingestellt. Und wie gut Miami wirklich ist, hat man in den Wochen drauf gegen New England und Buffalo gesehen.

Dass Head Coach Bill O’Brien trotz Stagnation, gelegentlicher Defense-Einbrüche und dem peinlichen QB-Wechselspiel in Bedrängnis kommt, glaube ich nicht. Die Besitzerfamilie der Texans gilt als sehr geduldig. Sie ließ einst sogar Gary Kubiak nach zwei bitterböse versemmelten Playoff-Chancen 2009 und 2010 am Leben. Ich würde drauf wetten, dass O’Brien angesichts der prekären QB-Situation zumindest noch 1-2 Jahre bekommt, wohl aber mit der Auflage, in der Offseason endlich diese zentrale Position ernsthaft zu adressieren.

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