Montagsvorschauer 2015, Week 14: Was tun mit den Miami Dolphins?

Monday Night Game ab 2h30: Miami Dolphins (6-6) (5-7) vs New York Giants (5-7), Duell AFC East gegen NFC East. Beide sind am unteren Rand im Playoffrennen ihrer jeweiligen Conferences.

Miami 2015 ist für die Gurken. Die Rasur im Trainerstab ist nach der schrittweisen Entlassung von Head Coach, Defensive Coordinator und Offensive Coordinator schon recht weit fortgeschritten. Der Interims-Cheftrainer Dan Campbell versucht gerade, mit Massenentlassungen seinen Kopf zu retten, aber die Messen dürften auch für Campbell bereits gelesen sein.

Auch ich hatte Miami heuer weit oben auf meinem Zettel. Ein wichtiger Grund dafür war das gute Abschneiden im Power-Ranking des letzten Jahres, sowie die Tatsache von sinnvollen Einkäufen: DT Suh und die Rookies WR Parker und DT Phillips trafen genau Qualität und Need. Ich war sogar bereit, über das Pulverfass „Trainerstab“ hinwegzusehen.

Was waren die Probleme?

Coaching. Philbin hatte von Anfang an keine Chance. Er nutzte sie nicht.

QB Tannehill. Du kannst Tannehill entschuldigen, solange du willst. Tannehill ist kein Graupen-QB, aber sein Ruf ist doch deutlich besser als seine Vorstellungen. Tannehill geht seit Jahren als sleeper in die Saison. Mehr als banales Querpassgeschiebe, das 25 der anderen Starting-QBs auch zustande bringen, ist nicht dabei.

Laufspiel. Letztes Jahr die #1 nach SR%, dieses Jahr abgeschmiert. RB Miller wurde erst Mitte der Saison zum ersten Mal gesichtet.

Defense. DE Wake lange verletzt. CB Grimes als einziger DB von Format. DT Suh im Glauben, alles allein herausreißen zu müssen. Ansonsten nicht viel.

Miami kannst du damit für dieses Jahr in die Tonne kloppen. Über 2015 hinaus bleibt es eine interessante Franchise: Owner Stephen Ross ist kein Spinner wie sagen wir Haslam in Cleveland, aber dennoch täte ein Kulturwandel im Front-Office not. Weg von den „lauten“ Star-Einkäufen, hin zu mehr Fokus auf langfristige Spielerentwicklung.

Einen Tannehill sieht man offensichtlich als langfristige Lösung, zumindest stülpte man ihm einen teuren Vertrag über. Unter dieser Voraussetzung sollte man sich in der Trainersuche auf einen Mann konzentrieren, dessen Philosophie mit Tannehills Stärken vereinbar ist. Der Name Shanahan schwebt mir dabei immer wieder durch den Kopf. Er würde in Sachen Kompatibilität Sinn machen.

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2 Kommentare zu “Montagsvorschauer 2015, Week 14: Was tun mit den Miami Dolphins?

  1. hachja, doe dolphins… eines sollte man sich als fan dieses teams wirklich sparen: optimismus.

    den fehler hab ich vor der saison gar nicht begangen. allein schon, weil die komplette division ja ebenfalls nominell stark aufgerüstet hat. und so ist dann auch die bilanz: 0:5 mit 20,6 punkten differenz. aber das ist auch kein neues phänomen. gegen die jets und bills hat man schon in den letzten beiden jahren die playoff-quali verspielt.

    woran liegts? kann man einfach so platt sagen, dass eine menge guter einzelspieler eben nicht zwangsläufig ein team ergeben. dass tannehill viel schlechter spielt, als es seine stats aussagen? dass einzelne verletzungen wie die von wake oder kurzzeitig von brandon albert sofort das ganze system zum einsturz bringen? dass man nahezu die komplette erste saisonhälfte null passrush wntwickeln konnte und das, obwohl auf der anderen seite die run-defense bestenfalls unterdurchschnittlich spielt.

    ohne einige garbage-time spielzüge und massive yards-after-catch-zahlen seiner receiver würde ryan tannehill jetzt wie kaepernick hinterfragt werde. ohne saudumm spielende gegner wie washington, phillie, houston oder baltimore wären die dolphins jetzt in the hunt für den nr.1 draftpick. nee sorry, das ist nix. selbst gegen ein nfc east-team wie die giants braucht man sich da keine hoffnungen machen. und nächstes jahr startet maan erst mal in der cap-hölle. halleluja… 😦

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