College Football 2016 – Rivalry Weekend Preview

Der größte Spieltag des Jahres im College Football. Wir kommen durch den folgenden Eintrag, ohne den Apple Cup zu spoilern. Die gestrigen Ergebnisse in ACC und MWC sind aber mit im Artikel impliziert.


SPORT1 US heute mit folgendem Spielplan:

  • 18h: #2 Ohio State – #3 Michigan
  • 21h30: #13 USC – Notre Dame
  • 02h: #14 Florida State – #15 Florida
  • Tape morgen 12h20: #4 Clemson – South Carolina

Gehen wir kurz die wichtigsten Szenarien in den Conferences durch:

  • Big Ten East – Michigan gewinnt die Division mit Sieg über Ohio State. Penn State gewinnt die Division mit eigenem Sieg gegen Michigan State plus Niederlage von Michigan. Ohio State gewinnt die Division mit eigenem Sieg über Michigan und Niederlage von Penn State gegen Michigan State.
  • Big Ten West – Wisconsin gewinnt die Division durch die gestrige Niederlage von Nebraska.
  • ACC – Clemson – Virginia Tech als bereits fixes Finalspiel.
  • Big 12 – Entscheidung erst nächste Woche.
  • Pac-12 North – Entscheidung ist heute Nacht gefallen (kein Spoiler).
  • Pac-12 South – Colorado gewinnt die Division mit Sieg bei Utah. USC gewinnt die Division mit Niederlage von Colorado.
  • SEC – Finale Alabama – Florida.
  • MWC – Nach der Boise-Pleite werden San Diego State und Wyoming das Conference-Finale bestreiten.

Gehen wir kurz die wichtigsten Playoff-Szenarien durch:

Sehr wahrscheinlich, dass Alabama, Clemson und der Big Ten Champ die ersten drei Playoff-Plätze bekommen. Der vierte geht vermutlich an jemandem im Trio Oklahoma, Washington bzw. Ohio State. Washington wird den Pac-12 Titel (und die damit einhergehende 12-1 Bilanz) brauchen um ein Argument gegenüber einem 10-2 Big 12 Champ Oklahoma oder 11-1 Ohio State zu haben.

Ein 11-1 Ohio State, das noch nichtmal das Big Ten Finale erreicht, wäre eine interessante Diskussion gegenüber einem eventuellen 10-2 Big 12 Champ Oklahoma: Oklahoma hätte den Conference-Titel, aber Ohio State hätte einen klaren Auswärtssieg im direkten Duell mit Oklahoma!

Alabama kann sich vermutlich sogar noch eine Pleite heute erlauben, wenn es nächste Woche das SEC-Finale gewinnt. Sollte Alabama das SEC-Finale gegen Florida verlieren, bricht sowieso Chaos aus. Sollte Clemson wider Erwarten heute oder nächste Woche verlieren, bricht auch Chaos aus. Dass ein 10-2 Michigan ohne Finalqualifikation in der Big Ten gegenüber einem anderen Conference-Champ in die Playoffs gewählt wird, halte ich für unwahrscheinlich.

Frühschicht um 18h

  • Georgia – Georgia Tech („Clean, Old Fashioned Hate“)
  • #2 Ohio State – #3 Michigan („The Game“)
  • #11 Louisville – Kentucky („Governor’s Cup“)
  • Kansas State – Kansas („Governor’s Cup“)
  • Northwestern – Illinois („Land of Lincoln Trophy“)
  • Virginia Tech – Virginia („Commonwealth Clash“)

#2 Ohio State Buckeyes (10-1) – #3 Michigan Wolverines (10-1) ist die Partie, die die Amerikaner ganz unbescheiden „The Game“ getauft haben und somit seit vielen Jahrzehnten zum Ausdruck bringen, was im College Football jedem Fan bekannt ist: Ohio State und Michigan sind zwei der größten und ältesten Programme in der ältesten Conference im College Football. Wenn du die 6-8 größten Programme aufzählst, werden Ohio State und Michigan in 95% der Fälle unter den Genannten sein.

Nicht nur, dass es sich bei Ohio State und Michigan um die beiden großen Flagship-Universitäten der traditionell rivalisierten Midwest-Staaten Ohio und Michigan handelt, nein, die beiden Mannschaften haben auch zwei der drei größten Footballstadien in den USA. Michigans „Big House“ ist das größte von allen mit fast 110.000 Plätzen, das baulich noch imposantere „Horseshoe“ von Ohio State mit 107.000 nur unwesentlich kleiner.

Und noch etwas vereint beide Unis: Sie spielen selten bei Nacht. Das größte Spiel der Saison um die Mittagszeit? No Problem, wenn es um Michigan und Ohio State geht. Football wurde schon immer untertags gespielt, warum also in dieser Neuzeit plötzlich ins Modische verfallen? Als Michigan vor 6-7 Jahren endlich Flutlichtmasten in seinem Big House installierte, wurde riesiges Tamtam gemacht als wäre das, was hierzulande jeder Dorfsportplatz hat, die größte Erfindung der Menschheit. Ohio State spielt etwas öfter nachts und ist das auch schon seit den 1990ern „gewohnt“, aber gegen Michigan wird noch immer um Punkt 12 Ortszeit gespielt.

Michigan und Ohio State sind spätestens seit den 1970er Jahren in epischer Rivalität zueinander verbunden, als man sich im „Ten Year War“ jedes Jahr um den Conference-Sieg begegnete und die beiden Coaches, Ohio States Woody Hayes und Michigans Bo Schembechler (Schembechler war Hayes‘ Assistent gewesen), eine ganze Ära an Big Ten Football prägten.

Das größte Spiel seit jener legendären Ära war 2006 das „Game of the Century“, das einen Tag nach Schembechlers Tod zwischen der damaligen #1 Ohio State und der damaligen #2 Michigan ausgespielt wurde. Der Radau, der auf ESPN um jene Partie gemacht wurde, brachte mich einst zum College Football und hat mich seither nicht losgelassen.

Seither erlebten beide Universitäten wechselhafte Jahre. Michigan versank in den Jahren um 2008-2010 in der Versenkung, als man mit jahrzehntealter Tradition Schembechlers („three Yards and a cloud of dust ist ein erfolgreicher Offense-Play“) brach und unter Rich Rodriguez erfolglos eine Shotgun-Spread Offense aufbaute. Man erlebte ein kurzes Revival unter „Michigan Man“ Brady Hoke, unter dem man sich 2012 für die Rose Bowl qualifizierte, doch Hoke erwies sich als Eintagsfliege. Erst seit der einstige Michigan-QB Jim Harbaugh vor zwei Jahren übernahm, sind die Wolverines wieder Titel-Contender.

Ohio State erging es etwas besser, man hatte zwar die tieferen Tiefen, aber auch die höheren Höhen. Ohio State, Gewinner 2006, wurde im Anschluss an jene Partie in zwei aufeinanderfolgenden BCS-Titel Games abgeschossen, qualifizierte sich hernach unter Coach Jim Tressel zwar mehrfach für die großen Bowls, aber die personifizierte Strickjacke Tressel musste nach dem „Tattoogate“ um QB Terrelle Pryor 2011 gehen. Dann verschwand OSU kurzzeitig komplett von der Bildfläche und erlebte unter Tressels indirektem Nachfolger Urban Meyer die leiseste Perfect-Season der College-Football Geschichte (2013). Der Durchbruch kam 2014, als Ohio State im zweiten Jahr unter Meyer den Landesmeistertitel gewinnen konnte. Jetzt geht es wieder um selbigen.

Wenn Ohio State den Ball hat, ist vor allem das Matchup in den Schützengräben von Relevanz. Michigans Front Four um den grandiosen DT Ryan Glasgow ist neben Alabama die brutalste Wucht im College Football. Sie bringt in ca. 40% der Plays Druck auf den QB zustande. Ohio State hat mit J.T. Barrett einen mobilen Quarterback, der unter Druck gut performt, aber: Barrett hat dieses Jahr erst ca. 70 Snaps mit Druck in der Fresse gesehen. Im Oktober hatte Barrett einige Wackel-Wochen mit unbeständigem Passspiel.

Seither hat sich Barrett aber stabilisiert. In Kombination mit der insgesamt starken Offense Line und dem effizienten RB Weber ist die Spread/Option Offense der Buckeyes das dickste Brett, das Michigans Monster-Defense das ganze Jahr über gesehen hat. Michigan operiert gegen den Pass neben dem Pass Rush vor allem über den Freelance-Defensive Back Jabrill Peppers, der zwischen tiefer Patroullie und Linebacking alles macht um die Spielfeldmitte aufzuwühlen. Peppers gilt als dark horse Heisman Anwärter und ist für viele der Schlüssel für Michigan am heutigen Tag: Entweder als „Spy“ gegen den laufstarken QB Barrett oder in der Deckung gegen den Swing-Pass Empfänger RB/WR Curtis Samuel.

Schlüssel für Michigan wird aber die Rushing-Defense sein. Würge die großen Raumgewinne in den frühen Downs ab, sorge für Pass-Situation im 3rd Down und du hast die halbe Miete. Wir kennen das. Es kriegt nur kaum jemand hin. Michigan hat das Spielermaterial und dank DefCoord Don Brown auch den Coordinator um die entscheidenden Options beim Gegner frühzeitig zu erkennen.

Wenn Michigan den Ball hat, ist zuallererst die Quarterback-Frage im Mittelpunkt: Der etatmäßige Starter Wilton Speight fehlt seit zwei Wochen mit einer nicht bekannten Verletzung und wurde letzte Woche nur sehr wackelig von Backup John O’Korn ersetzt. Das sorgt für erhöhten Druck auf das Laufspiel um RB De’Vonta Smith, der noch den Beweis schuldig ist, ohne Entlastung durch den Pass gegen starke Defenses aufzuzeigen.

Und: Ohio States Defense ist stark! Im Vergleich zur spektakulären Offense geht Ohio States Defense nur allzu häufig unter, aber sie ist eine Top-15 Unit gegen den Lauf und eine Top-5 Unit gegen den Pass. Obwohl der Großteil der Mannschaft heuer zum ersten Mal in der Stammrolle aufläuft, haben etliche Konsorten schon 1-2 Jahre Erfahrung in situativen Rollen. Als einzige potenzielle Schwäche hat man präzises Kurzpassspiel über die Tight Ends ausgemacht – die Frage ist, ob O’Korn diese Schwachstellen nutzen kann.

Wir merken: Auf dem Papier spricht vieles für Ohio State, das zudem die Wolverines in den letzten Jahren recht deutlich dominiert hat. Aber: Es wäre nicht das erste Mal, dass Ohio State trotz scheinbarer Überlegenheit gegen einen Big-Ten Gegner stolpert. Letztes Jahr verlor man in Bestbesetzung mit allen Top-Draftpicks des 2016er NFL-Drafts zuhause gegen ein Michigan State mit Backup-QB. Erst letzte Woche wiederholte sich die Geschichte gegen ein völlig kaputtes Michigan State fast erneut. Und auch gegen Penn State tat man sich vier Viertel lang schwer, in einen Groove zu kommen – was am Ende sogar zur bislang einzigen Niederlage führte.

Sehr vielleicht gibt es sogar Live-Blogging von diesem Spiel.

21h30

  • #1 Alabama – #13 Auburn („Iron Bowl“)
  • #7 Penn State – Michigan State (Land Grant Trophy“)
  • #6 Wisconsin – Minnesota („Paul Bunyan’s Axe“)
  • #12 USC – Notre Dame („Jewelled Sillaghby“)
  • Ole Miss – Mississippi State (Egg Bowl)
  • 22h: Oregon State – Oregon („Civil War“)
  • 22h: UNLV – Nevada (Fremont Cannon“)

Die Iron Bowl (bei CBS Sports) ist vielleicht neben The Game die größte Rivalry im US College Football. Alabama und Auburn sind zwei Südstaatenrivalen. Die große Flagship-Univeristät Alabama aus Tuscaloosa gegen das nicht mehr ganz so kleine Auburn, das einst drohte, von Alabama verschluckt zu werden. Zwischen 1908 und 1948 fand keine Iron Bowl statt, weil sich die beiden Unis nicht über die Reisekosten einigen konnten – offizielle Begründung, lächerlich bei den paar Kilometern, inoffiziell sind eher die natürlichen Abneigungen der Lokalrivalität zugegen.

Alabama und Auburn lieferten sich einige epische Duelle. Zwei der krassesten haben wir als Zeitzeugen erlebt: 2010, als Cam Newton mit Auburn ein Lazarus-würdiges Comeback hinlegte. Und 2013 im Kick, Bama, Kick Spiel, als Chris Davis mit auslaufender Uhr den Return des Jahres ansetzte. Nicht bloß, dass es sich um epische Spielverläufe handelte. Nicht bloß, dass es in der Mega-Rivalry geschah. Nein: Beide Male stand die Qualifikation für SEC-Finale und Landesmeisterschaft auf dem Spiel.

Alabama 2016 ist eine Dampfwalze, die bislang als einzige Mannschaft verschont blieb von einem Stolperer. Alabamas größte Stärke ist die phänomenale Rushing-Defense, die auch für das hochklassige Laufspiel von Auburn ein dickes Brett wird. Normalerweise läuft jeder Gegner gegen Alabama in eine Wand. Auburn hat aber etwas mehr zu bieten als Power und I-Formation: Der Spread/Option Angriff von Gus Malzahn ist durchaus eine der am weitesten entwickelten Offenses, die dieses Jahr sogar Single-Wing Elemente einbaute. Sollte QB Sean White fit sein, gibt es sogar ernsthafte Entlastung durch das Passspiel.

Auf der anderen Seite ist Auburn auch in der Defense nicht schlecht aufgestellt, um mit seiner quicken 4-2-5 Defense das Offensive-Backfield von Alabama im Zaum zu halten. Nach allem, was ich von Alabama 2016 gesehen habe, operiert dieses Team recht stark über Spread-Formationen, mit mehr Options als von Lane Kiffin bislang gewohnt. QB Jalen Hurts ist kein überragender Werfer, aber dafür bei Fuß eine echte Waffe und immer für ein Big Play gut.

In Summe schreibe ich mich in diesen Zeilen in die vermeintliche Illusion, dass Auburn für Alabama ein echter Test sein kann. Auburn war in den letzten Jahren durchaus wettbewerbsfähig wenn es gegen den Erzfeind ging. Ein Sieg wäre zwar eine Überraschung, aber zumindest sollte es kein kompletter Blowout werden.


Dann Big Ten Football. #8 Penn State – Michigan State hat „nur noch“ dann Relevant, wenn Ohio State das Big Game um 18h gewonnen hat. In jenem Fall spielen die Penn State Nittany Lions gegen Michigan State um die Qualifikation für das Big Ten Finale und vielleicht sogar die Playoffs – eine fassungslose Entwicklung angesichts der düsteren letzten Jahre in Happy Valley.

Michigan State 2016 ist ein relativer Problemfall: Die 4-7 Bilanz ist unerhört. Katastrophal ist vor allem die Pass-Verteidigung (#96 der FBS). Penn State, in den letzten Jahren anämisch im Passspiel, ist in diesem Jahr übern Luftweg nicht schlecht unterwegs, QB Trace McSorley bringt über 8yds/Versuch an den Mann und ist eine ständige Bedrohung für tiefe Completions. Das könnte gegen die Spartans reichen – ABER: Michigan State lieferte zuletzt gegen Ohio State eine exzellente Vorstellung und hätte die Buckeyes um ein Haar übertölpelt. Nicht sehr wahrscheinlich, aber auch nicht auszuschließen, dass Michigan State den Nittany Lions einen gehörgen Schrecken (oder mehr?) einjagt.

Spätschicht

  • 01h30: #9 Colorado – #22 Utah („Rumble in the Rockies“)
  • 01h30: #4 Clemson – South Carolina („Palmetto Bowl“)
  • 01h30: Vanderbilt – #17 Tennessee
  • 02h: #24 Stanford – Rice
  • 02h: #14 Florida State – #15 Florida („Sunshine Showdown“)
  • 04h15: New Mexico – Wyoming
  • 04h15: Brigham Young – Utah State („Old Wagon Wheel“)

Das nominell bekannteste Derby ist der Sunshine Showdown zwischen den Florida State Seminoles und den Florida Gators. Sportlich in diesem Jahr nur mittelmäßig interessant, ist der Sunshine Showdown das Duell, das den College Football vor allem in den 1990ern in Atem gehalten hat: Jedes Jahr am letzten Spieltag ausgetragen, fast jedes Jahr mit dem Landesmeistertitel auf dem Spiel. Dazu zwei legendäre Coaching-Köpfe mit FSUs Bobby Bowden und Floridas Steve Spurrier.

Mehr als einmal versaute der eine dem anderen den National Title durch einen wohlgetimten Sieg. Unvergessen ist der Choke at the Doak, als FSU 1994 im Schlussviertel aus einem 3-31 ein 31-31 machte und für das damals größte Comeback ever sorgte. Zweimal trafen sich beide Teams als SEC/ACC Champion Wochen später in der Bowl Season, 1996/97 holte Florida in einem Re-Match sogar seinen damals ersten National Title.

Heuer ist in erster Linie das Duell zwischen FSU-Offense und Florida-Defense hochklassig. Für FSU-QB Deondre Francois ist es der größte Test seiner jungen Karriere. Für FSU-RB Dalvin Cook ist es der Abschied vor heimischen Publikum – er wird in die NFL gehen.


Ansonsten spielen natürlich um die Zeit Clemson um die Playoffs und Colorado um die Finalqualifikationen in ihren jeweiligen Conferences. Wyoming ist nach der gestrigen Niederlage von Boise State bei Air Force bereits fix im Finale der Mountain West Conference dabei.

8 thoughts on “College Football 2016 – Rivalry Weekend Preview

  1. Dank für die ausführliche Preview, ich habe sowieso immer das Gefühl, dass du am liebsten über diese ausgefallenen College Sachen schreibst;-)

    OSU v Michigan ist DAS Spiel der Saison, ich bin HEISS drauf, aber der Downer wird sein: OSU gewinnt und dann zieht Penn State ins B1G Final. Versprochen…

  2. Angeblich soll Wilton Speight, der unter der Woche trainiert hat, heute starten können. Wäre natürlich mehr als gut für Michigan (und wohl auch für die Spannung), wenn er fit genug ist, um seine Leistung zu bringen.

    Zudem hat LSU bestätigt, dass Ed Orgeron jetzt auch richtiger HC wird. Damit ist aktuell wohl nur Houston selbst Konkurrent für Texas im Rennen um Tom Herman.

  3. Die Stats vom BSU Game sind typisch College Football: QB Rypien 9-26, 316yards, TD. Gegner Air Force macht seinem Namen dagegen gar keine Ehre: 77 Rushes in 83 Plays

    Hoffentlich kann The Game den Erwartungen entsprechen. Ohne Speight braucht Michigan ein Low Scoring Game. Mit der Defense sicher möglich.

  4. @BlauGelb13: Es deutet vieles drauf hin, dass LSU Orgeron nehmen *musste* weil Jimbo und Herman abgesagt haben. Dh. Jimbo bleibt bei FSU und Herman wird neuer Texas HC.
    Das Firing von Charlie Strong ist dort ja auch schon offiziell. Irgendwie schade das ganze, ich hatte gehofft, dass Herman in Houston bleiben kann und aus dem Mega Recruiting Potenzial in der Stadt so wie früher Miami eine neue Macht wird. Ist wohl leider nicht mehr möglich…

  5. Warum gibt niemand Michigan eine Chance? Im einzigen L gegen Penn State sieht OSU kein Land gegen den Passrush und Michigan ist darin noch besser als PSU. Dazu zwei grandiose Corner mit Lewis und Stribling und natürlich Peppers gegen den Rest der Welt. Da kann man sich schon ausmalen, dass es für OSU und Barrett schwierig wird, solche überragenden Defenses können eine Offense immer abwürgen.

    Will nicht den Upset als fix vermelden, bloß drauf hinweisen, dass ich den Hype um den gefühlten klaren Favoritenstatus von OSU nicht so ganz nachvollziehen kann. Auch OSU war diese Saison nicht immer voll überzeugend.

  6. Pingback: The Game 2016 im Liveblog: #2 Ohio State Buckeyes – #3 Michigan Wolverines | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  7. Mir ist keine andere deutschsprachige Seite bekannt, von der man solch geniale Infos (gerade im College Football) bekommt, gerade über die Historie. Kann mich an so etwas nicht satt lesen. Klasse!

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