NFL 2016, Divisional Playoffs: Previews Sonntag

Achtung: das Spiel in Kansas City wurden aufgrund des Wetters von 19.00Uhr auf 02.20Uhr verschoben. Während es im ersten Spiel zu einem Klassiker in Wohlfühlatmosphäre kommt, wird es in KC wohl regnen und stürmen.

22.40Uhr [4] Packers (11-6) @ [1] Cowboys (13-3)

Im TV: ab 22.15 bei Sat.1/ran.de, PULS4, ab 22.30Uhr bei DAZN

Rematch, two years ago: Dallas war eine Fingerspitze davon entfernt, die Packers zu schlagen. Die Packers, die in der darauffolgenden Woche Seattle an die Wand gespielt haben im legendären Was-zur-Hölle-McCarthy-Spiel. Die Fingerspitze gehörte Dez Bryant, der für mich immer noch als talentiertester Wide Receiver der NFL gilt. Dez Bryant dieses Jahr? 50 Catches? Bryant und die lebende Legende Jason Witten haben diese Saison gemeinsam nichtmal 1500 Yards erreicht; das könnte Bryant eigentlich ganz alleine schaffen. Der Unterschied?

Es ist taktisch gar nicht so ein interessantes Duell. Es kommt bei beiden Offenses eher auf die Execution an. Für Green Bays Angriff kann man sich eigentlich alle Überlegungen sparen. Es ist ganz einfach: wenn Aaron Rodgers so spielt wie gegen die Giants am vergangenen Sonntag in den letzen 33 Minuten, dann gewinnen die Packers. Zwischen seinen beiden besten Freunden, David Bakthiari und Bryan Bulaga, bewegt und befreit er sich so lange, bis einer seiner Receivers frei ist. Teilweise wirft er auch einfach, wenn der Receiver nicht frei ist und der Ball kommt trotzdem an. Das Faszinierendste an Rodgers ist dann noch, mit was für einer schlechten Technik er teilweise wirft. So wie dieser Wurf aus dem zweiten Viertel gegen die Giants: das ist schon ein schwieriger Wurf in enge Deckung wenn man lehrbuchmäßig das Standbein setzt, die Schulter in Wurfrichtung stellt und dann aus den Knien heraus eine flüssige Bewegung durch den gesamten Körper macht, die mit dem Release abgeschlossen wird. Rodgers? Schüttelt nur kurz den Ellenbogen und schon fliegt der Ball wie an einer Schnur gezogen. Dieses lässige Geschleuder ist unter QBs mit starken Armen weit verbreitet, am prominentesten derzeit bei Cam Newton. Aber allen, auch den Stars wie Newton, Cutler oder Stafford, versucht man das auch nach Jahren noch wegzutrainieren, weil es es einfach zuviele ungenaue Würfe zur Folge hat. Nur bei Rodgers anscheinend nicht.

Anyhow. Wenn seine Bälle so fliegen wie in den letzten Wochen, zieht er den Cowboys hier die Hosen aus. Die Offensive Line ist in Pass Protection erstklassig und auch ohne Jordy Nelson hat Green Bay mit Davante Adams, Randall Cobby, Jared Cook und Ty Montgomery genügend Waffen um die mittelmäßige Secondary für drei, vier Touchdowns zu filetieren. Auch in dieser Saison hat aber der 67 Jahre alte Defensive Coordinator Rod Marinelli aus vielen fragwürdigen JAGs eine durchaus kompetente Defense geschaffen. Der Vietnamkriegsveteran trainiert seit mehr als 40 Jahren Defensive Linemen. Das macht er anscheinend sehr gut. Besonders aufgefallen in den letzten Wochen sind #93 Benson Mayowa und #95 David Irving, zwei Typen, von denen ich vorher noch nie gehört habe. Zusammen mit Tyrone Crawford und Demarcus Lawrence haben die Cowboys eine vier Mann starke Rotation, die man auf Bakthiari/Bulaga loslassen kann, so bleiben sie bis Spielende frisch.

Wer sollte also Rodgers stoppen? Er kann höchstens outscored werden. Outscored von einer Offense mit hervorragender Linie, einem Running Back, der für 1845 Yards läuft und dem Superstar-Duo Dez Bryant und Jason Witten, die von einem Quarterback in Szene gesetzt werden, der 70% seiner Pässe an den Mann bringt und bei dem 34 Touchdowns nur 9 Interceptions gegenüberstehen. So war das vor zwei Jahren – und doch war Dallas am Ende eine Fingerspitze vom Triumph entfernt. Dieses Jahr ist man von diesem Level ein Stück weit entfernt. Witten und Bryant haben jeweils ihre statistisch zweitschlechtesten Saisons ihrer Karrieren – nur 2015 mit dem Horrorkabinett Matt Cassel, Kellen Moore und Brandon Weeden under center wurden sie noch weniger eingesetzt.

Ja, Dak Prescott ist ein großes Talent und spielt eine gute Rookiesaison. Aber er wird zu einem großen Teil von seinem Team getragen, nicht andersrum. Kein Vergleich zu Aaron Rodgers auf der anderen Seite, der auch dem Schwager meines Nachbarn mehr Bälle in den Schoß werfen könnte als die 50, die Dez Bryant von Prescott gefangen hat. Die größte taktisch-strategische Frage ist, wie heftig Green Bays DC Dom Capers den Rookie blitzen will. Und man wird ihn blitzen müssen, Prescott darf sich nicht in aller Seelenruhe seine Receivers ausgucken können. Das ist natürlich riskant, aber wenn dein dein Pass Rush zu schwach ist, um die glanzvolle Linie der Cowboys mit Standard Rush in Nöte zu bringen, mußt du dieses Risiko eingehen. Hinten, wo die Secondary bereits durch Verletzungen in Schwierigkeiten ist, kann Capers mit rotierenden Coverages oder disguise arbeiten, wobei man dem QB vor dem Snap eine andere Deckung zeigt als man post snap dann tatsächlich spielt. Ist der QB gedanklich nicht schnell genug, tauchen dann plötzlich Verteidiger in Zonen oder Wurfachsen auf, mit denen er nicht gerechnet hat.

Bottom line: execution. Execution von Rodgers gegen Execution Running Game der Cowboys; Knackpunkt: kreativer Druck auf Prescott und wie er damit umgeht.

02.20Uhr: [4] Steelers (12-5) @ [2] Chiefs (12-4)

Im TV: Sat.1/ran.de, PULS4 und DAZN

Für die Chiefs unter Andy Reid geht es mehr ums planning als um die execution. Die meistzitierte Statistik des Wochenendes: in den auf eine Bye Week folgenden Spiele sind Reids Mannschaften 19-2. Seine gute Vorbereitung sieht man auch immer wieder in den ersten zwei, drei Drives eines Spiels, die fast durchgängig scripted sind. Man wirft dem Gegner ein Dutzend verschiedene Aufstellungen vor die Füße, attackiert punktgenau seine Schwächen und probiert dann noch einige ganz neue Dinge aus. Schwächen hat Reid dann aber während des Spiels, im in-game management. Legendär sind sein verstörendes Clock-/Timeout Management.

In der Verteidigung der Steelers wird Reid schon einige Schwachstellen gefunden haben, die Alex Smith & Co. attackieren können. Mit Travis Kelce haben sie die besten Tight Ends der Liga, mit Tyreek Hill die gefährlichste Allzewckwaffe, in Jeremy Maclin einen klassischen Deep Threat und den jungen WRs Wilson und Conley passende Ergänzungsspieler. Und obzwar Alex Smith dieses Saison häufiger als sonst tief wirft, muß Reid schon einen perfekten Game Plan zusammenschrauben, wenn das aussehen soll wie eine NFL-Offense aus der oberen Schublade.

Bei der Steelers-D letzte Woche gegen Miami ist besonders aufgefallen, mit was für einem Feuer die Typen gespielt haben. Das sah teilweise aus wie die Seahawks-D, wie Pitsburghs Verteidiger sich gegenseitig angeschrieen, angesprungen und angefeuert haben. Diese Aggressivität kann man auch ausnutzen. Die jungen Linebackers Shazier, Dupree sowie die Defensive Backs leben vor allem von ihrer Athletik, nicht von ihrer Spielintelligenz. Hier muß Reid die Spielzüge finden, von denen die jungen Typen auf dem falschen Fuß erwischt werden und dann mit 120km/h in die falsche Richtung rennen.

Auf der anderen Seite reicht manchmal auch Schrittgeschwindigkeit, um Big Plays zu machen. Was RB Le’veon Bell letzte Woche abgezogen hat, war ganz großes Kino. Mit seiner unnachahmlichen Start-Stop-Automatik wartet er ganz ruhig hinter seiner Linie, bis diese ihm ein kleines Loch zum durchschlupfen erarbeitet, dem trippelt er dann tastend entgegen nur um dann den Turbo zu zünden. Tödlich könnte für KC hier das Fehlen von MLB Derrick Johnson sein. Die edge guys Justin Houston, Dee Ford und Tamba Hali müssen die Flanken dichtmachen und Bell nur wen Weg über die Mitte lassen; in der Mitte warten der riesige Dontari Poe, der DROY-Kandidat Chris Jones und Fireball Eric Berry.

Die Chiefs-D kann umso aggressiver an der Linie und um die Box herum spielen, je weniger sie Ben Roethlisberger zutrauen. Und man sollte ihm im Game Plan ruhig mal weniger Respekt entgegenbringen als gewohnt. Er hat zum Ende der Saison – auch letzte Woche gegen Miami – einige ganz komische Entscheidungen getroffen und Interceptions geworfen. Zumal er auch wieder körperlich angeschlagen ist. Mit seiner Knöchel-/Fußverletzung nun noch mehr als eh schon. Da könnten sich für die Ballhawks Berry und CB Marcus Peters einige Möglichkeiten ergeben.

Also: für die Chiefs-O gilt es, mit einem maßgeschneiderten Game Plan die Aggressivität der Steelers-D gegen sie zu wenden, indem die heißen und hitzköpfigen Jungspunde in die falschen Gaps gelockt werden. Für die Chiefs-D gilt es, ohne Respekt Big Ben zu challengen, um vorne mehr Kraft gegen den besten Running Back der Liga zu haben.

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24 Kommentare zu “NFL 2016, Divisional Playoffs: Previews Sonntag

  1. Kurz zum Thema Wurftechnik bei Qbs:
    Dass ist wohl auch vor allem Kommentatorengeschwätz. Newtons Qb Coach hat sich diese Saison dazu geäußert: Wenn der Arm stark genug ist braucht man die Technik nicht bzw. Es ermöglicht eine andere Spielweise.

  2. @Panthers
    Du hast aber die geschätzt 258 Bälle gesehen, die zwei bis drei Meter über die Köpfe seiner Receivers gesegelt sind?

    „Es ermöglicht eine andere Spielweise“
    Jein. Ein Quarterback mit einem soo starken Arm wir Newton hat mehr Optionen in seiner Spielweise, was natürlich positiv ist. So kann er vor allem aus Drucksituationen noch Pässe abfeuern, die ein Brady zum Beispiel gar nicht erst versuchen kann.

    Das ist aber – bildlich gesprochen – nur dein schöner Balkon. Ohne solides Fundament fällt dein Haus früher oder später zusammen, dann kannst du dir für deinen Balkon auch nichts mehr kaufen. Newton schleudert wegen seiner schlechten Technik zu viele Bälle in die Rabatten, wie zum Beispiel auch ein Cutler oder legendär: Mark Sanchez (der sogar ohne Raketenarm).

    Das Besondere an Rodgers ist, daß er die accuracy trotz schlechter Technik hat. Als einziger.

  3. Die Frage ist ja aber nicht ob Newton viele incomletions wirft, sondern ob er mit anderer Technik weniger werfen würde. Ich betrachte incompletions als sehr multicausales Phänomen.
    Auffällig sind ja vor allem die kurzen und mittleren distanzen….Schaue ich mir seine aus dem Arm gelobbten tiefen Bälle an sind die oft krass präzise, bzw. Aus dem bauch nicht signifikant unpräziser als bei anderen qbs….

    “You can’t look at a completion percentage and say, ‘Oh, he’s not very accurate,'“ Shula said. “What I’m saying is it’s not just all about footwork and completely throwing off your back foot. There’s going to be times when you can’t step into a throw because those guys up front are pushing the pocket.

    “If you can find a quarterback that has a good base and not really have to really step into that throw, that’s when you have a good quarterback, and that’s what we have.’’

  4. Ist doch aber eher ein übliches Problem im Sport.
    Sportler die eine saubere Technik haben, sind in der Lage ein gewisses Potenzial standardmäßig abzurufen. Andere hingegen, die unsauber arbeiten, müssen in anderen Bereichen mehr herausholen, sei es die Athletik oder Spielverständnis etc. um konkurenzfähig zu bleiben. Bricht die Athletik jedoch weg, sieht es ganz schnell ganz mau aus mit der weiteren Karriere.

    Bei Rodgers kommt in meinen Augen halt vieles zusammen, auch das sein Talent über dem von anderen Spielern liegt, daher wiegen die Mängel nicht so stark wie sie zum Beispiel bei einem Sanchez zu sehen waren.

  5. Erstmal Danke für die Vorschau.
    Als jemand, der durch den Draft viele Quarterbacks schaut, glaube ich das die Technik und insbesondere das Setzten der Füße das A und O ist. Für viele, insbesondere College Quarterbacks, ist Arm Talent bezogen auf die NFL nicht immer von Vorteil. Je höher du kommst, desto enger werden die Wurffenster. Im College kannst du mit einem starken Arm noch sehr weit kommen, auch wenn du technisch schwach bist. In der NFL geht das dann meist nicht mehr.

    Musterbeispiel sind die 2015er und 2016er Saisons von Blake Bortles. Schaut man sich Spiele aus seinem 2014er Rookie Jahr an, war das technisch richtig schwach. 2015 war es noch nicht gut, aber deutlich besser. Dieses Jahr fand in der Beziehung eine massive Regression statt (Setzen der Füße, Release, Arbeit mit dem ganzen Körper beim Wurf)

    Es sind sicher lich nicht die einzigen Gründe und da gebe ich @Panther durchaus Recht. Ich glaube aber, dass eine schlechte Technik massiv zum Misserfolg bei Quarterbacks beiträgt.

  6. Omfg – wrwAR hahaha; der Veteran verarscht ( anders kann man es echt nicht beschreiben ) Dallas 3 mal in einem Drive und ich dachte nach dem 2 Spielzug mit Lauf Ri. – bitte nicht schon wieder Mike Mc.

  7. Also ich würde mich ja auf P @ H freuen – würde sicherlich interessant welche D dann das Matchup gewinnt.
    Aber brutal ist, dass bisher das Eintritt, was ich mit Kumpels heute im Skype besprochen habe; den Rookies geht ein wenig die Luft aus.

  8. Kam das nur mir so vor, oder sind da bei dallas etliche (offensichtliche) holds einfach übersehen worden?

  9. @ dennis mein Eintrag um 0:41 und nein kein grün-rot-blau was weiss ich brille auf ^^.
    Ich dachte es wird bald 10 sek später esendet, weil GB Spieler teils nackt rumstanden !- Nippelgateblablubwayne

  10. tausche ein e für ein g – und wehe wenn ich die 0 damit wähle, hebt einer ab- so berlin -mal erstmal einen trinken, danke an blogger- ich habe frei morgen ^^

  11. „Panthers
    15. Januar 2017 um 16:26

    Kurz zum Thema Wurftechnik bei Qbs:
    Dass ist wohl auch vor allem Kommentatorengeschwätz. Newtons Qb Coach hat sich diese Saison dazu geäußert: Wenn der Arm stark genug ist braucht man die Technik nicht bzw. Es ermöglicht eine andere Spielweise.“

    Es gibt keinen Soldat/in im Einsatz, Sportler, Schachspieler, Pokerspieler auf dem allerhöchsten Niveau, mit nur “ ich mal da mal rum, ohne Ausbildung / Technik, weil mein Talent ist geil“
    und irgendwer flüsterst es mir noch ins Ohr, wie geil ich bin.

    „Wenn der Arm stark genug ist braucht man die Technik nicht bzw. Es ermöglicht eine andere Spielweise.“

    Ich zweifele alleine diese Aussage und behaupte, die ist in sich weder autorisiert, nicht mal aus dem Zusammenhang von dem Coach getätigt worden ( nicht einmal um Cam zu traden für gutes Geld/ Picks ).

    So doof ist kein NFL- Coach.

    Zu Cam New. – vs Aaron Wurfarm – komisch , ungesund, und o.g Meinungen:

    Stehe völlig hinter Herrmann.

    Dem Newton haben sie das Gehirn geraubt seit Superbowl nix anderes; nur im SB, wo wir nie hingekommen sind, aber ebenda war das Niveau so hoch und eben nicht im College.

    Das Newton – Houston wäre dankbar – gut ist, steht nicht in Frage, aber ich diskutiere im Jan.2017 nicht über Motor Flotte Hacke, Traktor Tut Mir Gut oder Spreewalder Gurken etc., sondern über NFL Spitzenteams Top 8 ( bei 32 Teams immer noch fett 25 % und nicht 1 oder 0,1 % ).

    Herr Newton hat viel Talent aber zu wenig Automatismen gelernt ( ballert in der Prärie rum und wirft da teils 3- 5 m Kakteen ab an der Spitze und drüber , als gäbs kein Morgengrauen- Mensch um 2,5 mit Armen und Sprung 3,5 m ); der Trashweiler will nur ne Rakete in 10 Yards zum Mond gegen Erdanziehungskraft zünden oder so:

    „Folgende Aufgabe:
    Die Saturn V Rakete wurde während des Apolloprogrammms eingesetzt. Vor dem Start wog sie . Die Brennrate betrug , was einen Schub von lieferte. Am Ende der ersten Brennstufe betrug die Masse noch .

    Ersetze alles in der Aufgabe mit irgenwie B, O und lass es bitte bei dem Fang deines Receivers nach einem komischen Unfall aussehen, nicht dass man an Außerirdische denkt.“

    Automatismen nannte man früher Drill; ich erkläre es mit Automatismen lernen, um immer und jederzeit unterbewusst eine Handlung durchführen zu können , aber bewußt streßfrei einen andere Lösung zu finden und umzusetzen, aber sicherlich nicht in die Präriereinballern und Kakteenabschießen ala C. Newton.

    Mondflüge und Raktentriebwerke machen eh seit Sputnik und Ko andere !

    Auf Deutsch, wenn du echt nen fitter Vogel bist, arbeite hart, sei demütig und dann nutze dein Talent, weil 5 % sind Talent – 95 % harte Arbeit und Disziplin.
    Talente gab es viele in o.g. „Sportarten“ – durchkamen nur wenige und es ist immer das gleiche; Kopf – Faulheit- Karpov muss man nicht mögen- den Kasparov fand ich auch witziger, aber eben waren beide echt harte Arbeiter ( und beide gleichsam WM Titel und auch naträglich dem einen mal im Knast mit ner Zeitung besucht !!!! ) auch nix anderes; dem einen sagte man mehr dies und jenes nach als dem anderen; aber als Fan den Sport- grossartig beide- nix anderes.

    Newton war gegen Denver schlampig und zu Recht vergeigt, aber passiert; in Santa Clara stehen nun mal nicht 4-7 m Kakteen.

    Nur 2016/17 war nicht mehr schlampig sondern eben dann auch letzlich talentfrei; nochmal, was er kann, kann ich nicht, aber Winston war mir lieber.

    Hr. N macht den RGIII- kaputt; tanzte nur einen Sommer.

    Pres, und der von Philly Wagon Vogel, aber Aarons „Scheiss“ Spruch – “ Around the Table“ von unserem “ bubu Aaron“ – ist genial.

    Wie doof sind eigentlich manche dem nahe einem Weichei parken zu wollen und was ist w’wAR seit 2015, wo du komplett deine frischen jungen Corps einnorden musst, was du kannst und was diese Collegeboys niemals zuvor gesehen haben! Die haben alle nen flotten Huf und können sich bewegen, aber so einen QB, wo sie auf einmal gefordert waren, war denen eben neu und das dauert in der NFL nunmal eben.
    Die Geschwindigkeit von A.R. aufzunehmen, das Vertrauen, dass der da eben hinballern kann, aber eben zum Mond und nicht nur 4,9 y wie Herr Osweiler.
    Wenn ich mir alleine letzte w’ww A.R. angucke und dann diese unglückliche Arizona Ding nach ich entsorge Redskins.

    Jetzt flügt Greenbay mit Backfield 3,4,52,,xxx, etc. Back rum und ballert Dallas weg, genau den 1 Seed.

    Gratulation.

    Warum kann es Aaron als Spielertypus seit x Jahren mit nicht so komischen Brady – ich mach mich billig und kaufe Team Aktionen ?

    Weil Spieler wie Rodgers es können, weil sie ein Vertrauen in ihre Abläufe haben, die perfekt sind um, dann nur für sie marginal abzuweichen, weil sie schon immer was gesehen haben, aber erst durchführen, was Sie auch schon eben nach 100.000 mal dann bei 100.017, 100.088, 110.999 ausprobiert und eben geübt haben und bei 111.000 vor TV ausüben und das Volk ist verblüfft.

    Ich bin z.B. von einem Presc. heute echt beeindruckt – mehr geht nicht- Trailing bla bla – schafft es vom Lehrling zum Gesellen nicht in 3 Jahren sondern vielleicht 2.
    Ein Meister, der andere ausbilden darf, ist er immer noch nicht. Das sit doch bitte nocheinmal eine andere Etage und das weiss jeder, der selber irgendwelche Vögel hat kommen und noch schneller gehen sehen, die aus unterklassigen Vereinen 200 Tore im Handball in Verbandslig oder son Krams warfen und nach 10 Minuten verletzt gehen konnten, weil Random A- Jungend Oberligaspieler ihn mal eben standarmässig gestellt hat, ohne verletzten zu wollen.

    Aber vielleicht überfliegt Presco. wegen Disziplin und Fleiss 1 Jahr zusätzlich und entwickelt sich gut , auch menschlich und wird dann ein guter Meister.
    Ein Rodgers ist ein Meister – ein Newton wird bald aufhören.

    P.S. und Offenlegung:
    Bin natürlich GB eingenommen, vor allem weil ich die 4 als Trikot habe ! ^^

    10/10 grossartiger Packers FB – immer was los – beste Unterhaltung.

    P.S 2:
    Zu Frank Buschmann – fand ich wichtig. 1990++ gabs gar nix im TV , hat er gut gemacht, bin damit gross geworden.

    Wenn jemand über Kommentatoren lästern will – bitte “ wo ist Behle“ , war da um 11 Jahre alt grandios Bruno Maravetz und Angerer im Biathlon- da gabs den Hype ( Scheiss ) noch nicht und war ähnlich like Buschmann.

    Aber mein Lieblingsjournalist ist und bleibt im Sportbereich Ben Wett – gelinkt Ali Interview. Der brachte mir mit seiner unaufgeregten Art Sport näher abseits ( ohne den hätte ich nie gesurft z.B., weil war im Norden billiger als Skifahren !!! );
    http://www.ardmediathek.de/tv/Blickpunkt-Sport/The-World-s-Greatest-Video-16-01-201/BR-Fernsehen/Video-Podcast?bcastId=14913164&documentId=9278188

  12. @Farve4Bandit: Gebe dir in vielen Dingen recht. Musste deinen Text jedoch öfter lesen. Eigenwilliger Schreibstil, Alter 🙂

  13. Anstatt auf die Argumentation anderer einzugehen, einfach über Dinge zu schreiben m, die nie zur Debatte standen ist auch eine Unart.

    Buschmann habe ich nicht einmal erwähnt….

    Mir ging es nicht darum zu sagen, dass Technik allgemein blödsinn ist, sondern, dass in diesem spezifischen Fall die Kommentatorenerklärungen meiner Meinung nach zu kurz greifen.
    Die Aussage vom qb Coach habe ich leider nicht gefunden- aber die oben zitierten! Kommentarevom oc zeigen ja, in welche Richtung es geht.
    Der ist Profi, wir sind Laien- mir kommt das immer sehr anmaßend vor….

    Und dass Spitzensportler aufgrund besonderer körperlicher Gegebenheiten neue, andere Techniken nutzen können, ist ja kein unbekanntes Phänomen.

    Und darin sind Hermann und ich uns ja auch einig. Nur dass er eben sagt, dass rodgers der einzige sei, der ohne konventionelle Technik akkurat ist, während ich dem entgegenhalte, dass Newton mit konventioneller Technik genauso (un)akkurat ist, wie ohne….

  14. Witzig, wenn ich das so lese und würde Cam Newton nicht kennen, bekäme ich den Eindruck, er wäre eine Flasche und nicht MVP 2015 mit 35TDs bei nur 10INTs. 😀

  15. Newton ist kein „sauberer“ Quarterback im klassischen Sinn.
    Aber anzudeuten, er wäre das Problem, ist absurd. Newton ist die Offense. Nicht im konventionellen Sinn, aber auf seine Weise.

    Newton kann sich erlauben unpräzise zu werfen. Nicht weil er unpräzise ist, sondern weil er über andere Qualitäten verfügt, die kein Quarterback hat.

    Es liegt eben am Coaching-Stab, diese Qualitäten zu nutzen ohne dass der gelegentliche Wurf in den dritten Stock zum Killer wird.

  16. „Das Newton – Houston wäre dankbar – gut ist, steht nicht in Frage“; das ich Cam N. nicht als Vollpfosten sehe sondern als einen guten QB, ist doch klar, aber er ist eben nur ein top 4- 10 QB:
    Aber meine Aussage Cam in Houtson und Houston wäre SB Kandidat, spreche ich doch meinem Respekt dem Spieler gegenüber aus; ich sprach nur von absoluter Spize- das Ende der Pyramide und da wirft Hr N. echte Eier im Verhältnis zu einem A.R. etc. Das ist doch ein Fakt und da ich mich für Spitzensport und auch Amateursport begeistere, beurteile ich das.
    Den Jungen ahbe seit 6 – 7 Jahren auf der Pfanne, aber es ist eben kein SB Cahmpion und da stehe ich zu , dass ihm der Kopf geraubt wurde ala RGIII etc- nur anders.A. R. hatte auch Verletzungen, aber eben anders weggesteckt, dass ist nun einmal einen Kopfsache.

    Das ich ev. anders schreibe mag meinem Alter und meiner Begesiterung geschuldet sein, nachdem ich vor 2 Jahren gekotzt habe; ich bin froh das Mike MC sich entwickelt hat, endlich- und finde das toll.

    P.S.
    @ Panthers selbstverständlich wollte ich dich nicht beleidigen etc. nur nach 2015 Kotzerei und https://en.wikipedia.org/wiki/1998_San_Francisco_49ers_season, wo ich GB Fan wurde – war dieser Sieg für mich im FB als Fan etwas sehr sehr besonderes- eine grosse Begeisterung und dann nach das Anschlusspiel !- alle 10-15 Jahre.
    Solltest du mal in Berlin sein, bist du selbstverständlich zu Bier ( 1 – Verlust der Muttersprache ) eingeladen, falls ich bissl overplayed habe.

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