Die furchtlose NFL-Vorschau 2017/18 | Die Kellerkinder

Nur noch wenige Tage bis zum Start der NFL-Saison, und damit Zeit für die alljährliche große furchtlose Saisonvorschau auf Sideline Reporter. Wie jedes Jahr wird die Vorschau eingeteilt in vier Kategorien: Kellerkinder, Niemandsland, Playoffkandidaten und Titelanwärter. Heute starten wir mit den acht Mannschaften, denen keine Chance auf die Lombardi Trophy zuzutrauen ist.

Die verwendeten Metriken sind verlinkt und können großteils auch im Glossar nachgelesen werden. Wenn ich über Playoff-Wahrscheinlichkeiten und Strength of Schedule (SOS) schreibe, meine ich jenen, der vom FPI (Football Power Index) von ESPN errechnet wurde, nicht den weithin öfters verwendeten SOS nach Vorjahresrecord.

Buffalo Bills

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 20.8%

Die Buffalo Bills sind eine der Mannschaften, die einfach keine Stabilität in ihren Laden bekommen. In den letzten 20 Jahren wurden ohne Interimstrainer bereits acht Head Coaches verbrannt. Nach der letzten Saison wurde mal wieder der Reset-Button gedrückt – aber der Übergang der sportlichen Leitung verlief nicht wirklich konventionell: Zuerst wurde der laute Cheftrainer Rex Ryan durch Sean McDermott, bislang Defensive Coordiantor der Carolina Panthers, ersetzt. Dann, Monate später und bereits nach dem NFL Draft, wurde GM Doug Whaley seiner Aufgaben entledigt.

Nein, nicht vertippt: Nach dem Draft.

Seither räumt GM Brandon Beane ordentlich auf, verschifft im Wochenrhythmus Überbleibsel der Vorgänger-Regierung und baut sich immense Investitionsressourcen für 2018 auf. WR Sammy Watkins, CB Ronald Darby, LB Reggie Ragland – sie alle wurden von Beane bereits verkauft. Dafür haben die Bills im nächsten NFL Draft bereits jeweils zwei Picks in den ersten drei Runden als Kapital angehäuft. Der Weg zum Gedanken, dass 2017 bewusst vor die Hunde geworfen wird, ist nicht weit.

Aber auch ohne die ganzen Moves des Front Offices würde die Bills kein einfaches Jahr erwarten. Die Umstellung von der inside zone-lastigen Rushing Offense unter dem letzten OffCoord Anthony Lynn zur outside zone-orientierten Offense, die der neue OffCoord Rick Dennison spielen möchte, ist relativ groß. Sie soll zwar den Stärken vom sehr wendigen, aber oft undisziplinierten RB LeSean McCoy entgegen kommen, aber die größte Stärke der Offense Line – das Pull Blocking, wird in der neuen Offense quasi negiert werden. Zu dieser Theorie passt auch, dass sich die Bills mit DiMarco und Tolbert gleich zwei Fullbacks eingekauft haben – damit hat Buffalo vermutlich ca. 50% der aktuell aktiven Fullbacks in der NFL im Kader.

Dennisons Pass-Offenses glänzten bislang durch viel Play-Action. Aber just das ist keine Stärke von QB Tyrod Taylor, der a) mobil ist, b) wenige Interceptions und c) einen guten tiefen Ball wirft, aber kein Timing-basierter Quarterback ist. Taylor weiß vermutlich auch das, was alle wissen: Seine Zeit in Buffalo ist in vier Monaten abgelaufen. Er spielt nun mit einem unterirdischen Receiving-Corp um einen möglichst guten Free-Agent Vertrag 2018. Negativ: Mit besseren Receivern erspielte Taylor in der letzten Saison auch bloß 5.8 NY/A.

Systemumstellug auch in der Defense, wo McDermott eine 4-3 Defense mit viel Blitzing einführen wird. Die Defense war die größte Enttäuschung der Rex-Ryan Ära. Hier hatte man sich deutlich mehr erwartet als #28 nach Power-Ranking und 6.5 NY/A. Das Tackle-Pärchen Williams / Dareus ist theoretisch eines der besseren der Liga, aber: Kyle Williams geht auf die 35 zu und bei Dareus werde ich den Verdacht nicht los, dass die Bills ihn nur wegen des drohenden Dead-Money nicht getradet haben.

Alles abseits dieses Duos sieht nicht gut aus. Der Edge Rush ist ein großes Fragezeichen: Lorenzo Alexander hatte letztes Jahr 12 Sacks, aber es war nach vielen Jahren NFL sein erster „Ausrutscher“ nach oben und er hatte kaum QB-Pressures. Jerry Hughes ist eindimensional wie eine Scheibe Toastbrot und Shaq Lawson hat nicht das Profil eines explosiven Passrushers und zudem null Erfahrung. Bei „wenig Erfahrung“ ist der Sprung zu den völlig unbekannten Linebackern nicht weit.

Defensive Backfield? Die beiden besten Jungs, CB Gilmore und CB Darby, wurden wegen Scheme-Inkompatibilität ziehen gelassen. Aber dass dann ein Man-Corner wie CB Tredevious White in der 1ten Runde gezogen wird, passt nicht ins Bild. Warum verkaufst du die besten Manndecker, weil du Zonen-Defense spielen willst, und draftest dann einen weiteren Man-Corner?

Keine Edge-Rusher, keine Spitze und Tiefe im Defensive Backfield, keine Linebacker von Rang und Namen, dazu unübersehbare Fragezeichen im Offense-Passspiel, fünftschwerster Schedule der Liga und ein Front-Office, das nur auf 2018 zu schielen scheint: Buffalo wird dieses Jahr nichts reißen. Die Bills haben nach FPI eine 21%-ige Chance auf einen Top-5 Pick. Das fühlt sich noch konservativ an.

Chicago Bears

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 45.5%

Bei den Chicago Bears stehen die Wetten auf einen Top-5 Pick sogar bei 46%. Dabei sieht das Gesamtpaket dort etwas runder, fokussierter aus als in Buffalo. Chicago hat mitnichten gute Jahre hinter sich und niemand würde ernsthaft auf einen Verbleib von GM Ryan Pace und Headcoach John Fox wetten wenn 2017 erneut so endet wie 2016 (mit 3-13 Record).

Bloß: Es gibt Anzeichen für Besserung: 4.7 Siege nach Pythagorean klingen schonmal besser als 3-13, und eine 1-6 Bilanz in engen Spielen riecht auch nach Regression. Zudem sollte Chicago nicht noch einmal das Rekord-Verletzungspech vom Vorjahr ereilen, als man nach Football Outsiders‘ AGL (adjusted games lost) Liste sagenhafte 155 Starts verpasste. Du hast 16 x 22 Starts, also 352. Chicago hat 44% davon verpasst.

Wie weit es nach oben geht, ist aber offen. In der Zone-Defense von DefCoord Vic Fangio wird viel geblitzt, aber mit jeder Woche, in der Edge-Rusher Leonard Floyd (als Rookie 7 Sacks) sich besser zurecht findet, wird das Blitzing weniger dringend. In CB Amukamara und CB Cooper hat man zwei ordentliche Free Agents eingekauft um die Rotation neben CB Cre’Von LeBlanc und CB Fuller zu ergänzen. Auf Safety, manchmal ein komplettes Loch, ergänzt FS Demps aus Houston die Tiefe.

Mit 6.3 NY/A gegen den Pass war die Defense auch nie ganz katastrophal, allerdings mit nur 55% Success-Rate gegen den Lauf nur die #30. Front Seven ist eine Position, die aber viele Verletzte wieder zurück und willkommen heißt. Das Hauptproblem waren zuletzt wirklich die Safetys, die hinten drin stehen und passiv auf Big Plays warten – aber Chicago hatte nur 1.5% INT-Quote.

Der wunde Punkte ist die Offense. OffCoord Dowell Loggains braucht möglichst viele Wide Receiver für seine meist mit mindestens drei Receivern spielende Offense, aber just in dem Moment muss man WR Jeffery ziehen lassen und hat nun keine echte #1 mehr. Kevin White, 2015 in den Top-10 gedraftet, wäre als solche angedacht gewesen, aber White hat in zwei Jahren kaum gespielt – und wenn man bei ihm als Prospect eines wirklich kritisiert hatte, dann, dass er schon immer als eher unfertiger Spieler viel Spielpraxis zum Reifen gebraucht hätte.

Sollte White fit bleiben, wird er natürlich viel spielen. Neben ihm werden Free-Agent Verpflichtungen wie Kendall Wright oder Wheaton auflaufen – alles Spieler, bei denen ihre Vorgängerteams nicht mehr wirklich versuchten, sie zu halten. Die Offense Line sieht wieder viel Bewegung: OL Kyle Long wird nun von RT auf LG geschoben, ein eher unüblicher Move. Dafür stellen die Bears Josh Sitton rüber auf RG. Damit soll dem Laufspiel geholfen werden – dort hatte man in Jordan Howard eine tolle Rookie-Entdeckung – Howard hat das Zone-Running sofort verstanden (kombiniert 1611yds, 7 TD, 5.2yds/Carry). Es sieht mit den vielen Pitches und Sweeps auch cool aus.

Aber letztlich steht und fällt die Saison der Bears mit der Quarterback-Position. Dort hat man sich erst via Free Agency teuer QB Mike Glennon aus Tampa geholt, dann noch teurer QB Mitchell Trubisky mit dem #2 overall Draftpick. Glennon war mal als nomineller Starter angedacht um Trubisky langsam einlernen zu können. Aber bleibt es bei dem Plan?

Der „logische“ Gedankengang geht so: Mit Glennon hast du die „sichere“ Lösung im Sinn von du weißt dass es keine Bäume ausreißen wird, aber auch nicht katastrophal sein wird. Trubisky ist aufregender: Schlägt er ein wie einst RG3 oder Prescott, kann es für die Bears urplötzlich sehr steil nach oben gehen. Aber Trubisky kann auch floppen und verbrannt werden. Da er die wichtigste Investition der Bears-Organisation der letzten Jahre ist, dürfte es eher auf risikoloses Einsteigen hinauslaufen – und Trubisky erst dann eingesetzt werden, wenn Fox und Pace Angst um ihre Jobsicherheit bekommen.

Cleveland Browns

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 66.6%

Die Cleveland Browns a.k.a. „The Experiment“ dürften dieses Jahr deutlich wettbewerbsfähiger sein als das letztjährige 1-15 Team, das nur knapp eine imperfect season verhindern konnte. Jetzt gibt es deutliche Anzeichen für eine klare Verbesserung der Bilanz. Nach Pythagorean war man mit 3.3 Siegen sehr viel „besser“ als es der Record vermuten ließe. Eine 1-5 Bilanz in engen Spielen spricht auch für einiges Pech in den 15 Niederlagen.

Die Browns 2016 bestanden auch den Augentest. Die Mannen von Hue Jackson spielten stets „hart“, sie gaben sich nicht so einfach geschlagen. Dass man so oft verlor, lag tatsächlich vor allem am mangelhaften Talentpool, weniger an der Einstellung der Mannschaft. Ein Team, das sich trotz wiederkehrend schlimmem Spielstand nicht aufgibt, hat Charakter. Es ist wahrscheinlich, dass die Browns daraus gestärkt hervorgehen werden.

Natürlich wird es auch spielerisch besser werden. Cleveland hat bereits damit begonnen, die vielen Löcher im Kader zu stopfen – teilweise via Draft, aber teilweise auch via Free Agency. Dieser zweite Weg ist auch positiv zu bewerten, denn: Nach Jahren, in denen kein Free Agent freiwillig nach Cleveland wechselte, schaffte man es nun, Leute wie OG Zeitler und C Tretter zu den Browns zu locken.

Die Offense ist auch personell ordentlich verbessert worden. Das beginnt in der Offense Line, wo nun mit LT Joe Thomas, dem von Verletzung genesenen LG Bitonio sowie besagten Zeitler und Tretter die Flanke linksseits des rechten Tackles sehr ordentlich besetzt ist. Auf RT ist allerdings noch ein massives Fragezeichen: Shon Coleman oder Rookie Roderick Johnson? Aber: Wenn eine Offense Line statt komplette Katastrophe plötzlich auf Durchschnittsniveau (oder drüber) spielt, können sich Laufspiel und Quarterbacks meist sehr viel besser entfalten.

Vor allem letztere Position wird spannend: Jackson benannte den Rookie-QB Deshone Kizer zum Starter. Kizer hat nun ein Jahr Zeit für eine Message ans Front Office, dass man 2018 doch keinen Top-Pick in einen Franchise-QB investieren muss. Kizers Waffen sind zwar dünn gesät, aber mit WR Britt (aus Los Angeles), WR Coleman (2tes Jahr) und dem fangstarken Rookie-TE David Njoku gibt es drei durchaus interessante Optionen.

Noch spannender ist die Defense, die ab heuer vom Aggro-Fanatiker DefCoord Gregg Williams gecoacht wird. Williams hat im Vergleich zu Vorgänger Horton jetzt plötzlich Waffen, mit denen man schießen kann. Der Passrush liest sich mit DE Myles Garrett (Top-Pick im Draft 2017), Emmanuel Ogbah (2nd Rounder 2016) und DE Nassib plötzlich sowohl in Spitze wie in Breite vernünftig. Auf Defensive Interior soll sich DT Danny Shelton letztes Jahr massiv entwickelt haben. Der Linebacker-Corps hat LB Jamie Collins jetzt das ganze anstatt nur das halbe Jahr zur Verfügung.

Und, am wichtigsten: Im Defensive Backfield wurde das offene Scheunentor auf der Safety-Position gestopft: Rookie Jabrill Peppers aus der 1ten Runde plus der einstige 1st Rounder Calvin Pryor aus New York. Pryor dürfte dabei eher den Strong Safety geben, während Peppers mehr auf Blitzes geschickt wird. Cornerback wurde in der Tiefe mit CB McCourty aus Tennessee verstärkt, womit Cleveland plötzlich in der Lage sein dürfte, alle gegnerischen Skill Player abzudecken.

Natürlich klingt das nun alles sehr erwartungsfreudig. Um die Euphorie gleich zu bremsen: Wir reden bei den allermeisten dieser Namen – inklusive Kizer, Garrett, Ogbah oder Peppers – über Rookies oder Spieler mit maximal einem Jahr Erfahrung. Kein Mensch vermag mit Sicherheit zu sagen, wie sich diese Grünschnäbel entwickeln werden. Im schlimmsten Fall sind die Hälfte von ihnen Busts und die Browns stehen am Jahresende mit drei Siegen noch immer an der Wand.

Aber dann sprechen wir fast durch die Bank wieder über athletisch deutlich bessere Talente als deren Vorgänger. Wir sprechen über eine ganze Masse an mit Bedacht eingekauften Spielern. Wir sprechen über eine Organisation der Cleveland Browns, die es mit ihrem Hang zur Geduld tatsächlich ernst zu nehmen scheint. Es ist keine Garantie, dass die Browns jemals den Durchbruch schaffen werden. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie 2017 besser sein werden als zuletzt – und dass sie sehr spannend zu verfolgen sein werden.

Sie werden bloß in einer Division mit Pittsburgh, Cincinnati und Baltimore noch keine Chance haben, auch nur ein leises Wörtchen im Playoff-Kampf mitzureden. Dafür ist es in Spitze und Breite noch zu dünn.

Detroit Lions

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 13.3%

Die Detroit Lions waren 2016 ein überraschender Playoff-Teilnehmer. Sie holten dank einer unheimlichen Latte an 4Q-Comebacks neun Saisonsiege und führten lange Zeit die NFC North vor den favorisierten Packers an. Doch am Ende folgte die lange überfällige Regression und die Lions wurden in den letzten Wochen doch noch zurecht gestutzt auf zirka das Level, das man von ihnen hatte erwarten können: Unter Ligadurchschnitt.

Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass die Lions sich mit ihrer 9-7 Bilanz extrem glücklich schätzen konnten. So war man beispielsweise 8-5 in engen Spielen, hatte einen Pythagorean von nur 7.7 Siegen und war nur einige Freak-Plays z.B. gegen Minnesota oder Washington von einer 6-10 Bilanz entfernt.

Im Vorfeld der aktuellen Saison versprüht das Lions-Umfeld großen Optimismus. Ich teile ihn nicht. Das liegt zuallererst an der ultraschwachen Defense. Ich halte weiterhin viel von DefCoord Teryl Austin, aber das Material, mit dem Austin arbeiten muss, ist bescheiden. Detroit kann aus eigener Kraft keinen Passrush entwickeln und verfügt nicht über das Backfield um vorne kräftig zu blitzen ohne hinten blank zu stehen. So wirkt die Lions-Defense oft nicht nur zahnlos. Sie spielt auch zahnlos.

Dass Detroit „nur“ 358 Punkte kassierte, liegt vor allem an der oft langsam spielenden Offense. So gab es wenige Drives. Pro Drive kassierte man 36 Yards, #30 der Liga und 2.28 Punkte, #26 der Liga. Die Hoffnungen ruhen darauf, dass die wenigen Individualkönner ihr volles Potenzial abrufen können.

Dass zum Beispiel ein DE Ezekiel Ansah, die Einmann-Abrissbirne, heuer ohne Beschwerden durchkommt und mehr als die kümmerlichen 2 Sacks des letzen Jahres fabriziert (Ansah bislang noch konnte bislang jedoch nicht viel trainieren). Dass ein DT Haloti Ngata noch einmal groß aufspielt (unwahrscheinlich, weil Ngata mittlerweile 33 ist). Dass ein junger DT A’Shawn Robinson sich zum großen Ngata-Nachfolger aufspielt (unwahrscheinlich, weil Robinson nicht als der explosivste gilt).

Oder weiter hinten: Dass LB Jarrad Davis zu dem dynamischen Playmaker wird, der seit Deandre Levys Abgang fehlt (Wundertüte, weil der Rookie Davis als verletzungsanfällig gilt). Auch in der Secondary sind die Stars rar: CB Darius Slay ist einer der besten seines Fachs und FS Glover Quin ist einer der Guten, aber hinter ihnen wird es dünn. Geschweige denn, einer von ihnen fällt mal längere Zeit aus.

In CB Teez Tabor haben die Lions einen Rookie-CB gedraftet, den irgendwie keiner mag. In CB D.J. Hayden hat man sich einen ehemaligen 1st-Round Bust aus Oakland geholt. CB Diggs und die Safetys Killebrew und Wilson gelten als brauchbare Ergänzung, aber sie alle machen seit Jahren kaum Plays. Folge: Detroit hat meist eine INT-Quote unter 1.5%. Eine für gewöhnlich so volatile Statistik, die in Detroit so gar nicht volatil (und immer nachteilig im Ergebnis) ist.

Um einiges effizienter sollte die Offense sein, wo sich OffCoord Jim Bob Cooter und der neue NFL-Rekordverdiener QB Matthew Stafford sich exzellent zu verstehen scheinen. Stafford bringt zwar „nur“ 6.5 NY/A an den Mann, aber er hat seine Fehlerquote gewaltig reduziert und steht mittlerweile einer rattenscharfen Kurzpass-Offense vor, die auch ohne Laufspielentlastung ihre Punkte macht.

Die Schwierigkeit, Detroits Offense zu verteidigen, liegt neben Staffords neu gewonnener Präzision vor allem an der Frage, wer denn nun im nächsten Spielzug die Top-Waffe sein wird: Ist es der gliebige WR Tate, der alle aussteigen lässt? Oder WR Jones, der sich in seiner Rolle besser machte als befürchtet? Oder der gehypte Jungspund Rookie Golladay? Oder TE Ebron, der letztes Jahr gewaltig aufkam? Oder der fangstarke Runningback Riddick? Es ist ein vielseitiger, nicht einfach auszurechnender Mix an Anspielstationen, die Stafford zur Verfügung stehen.

Problem ist das unterirdische Laufspiel. RB Abdullah ist kein Schlechter, aber er ist chronisch verletzt. Die Offense Line wurde via Free Agency in RG Lang (aus Green Bay) und RT Wagner (aus Baltimore) teuer verstärkt, aber auf der linken Flanke fällt LT Decker wochenlag verletzt aus. Deckers Ersatzmann ist ein Schreckgespenst: Greg Robinson, ein gigantischer Bust als Top-Draftpick der Rams.

So ordentlich die Offense insgesamt aufgestellt ist, so sprechen die vielen Risikofaktoren in der Defense doch deutlich für eine enttäuschende Saison in Detroit. Die Saison kann wegen der eklatant fehlenden Kadertiefe eigentlich nur dann funktionieren, wenn die Lions gesund durchkommen. Aber darauf kannst du nicht in vielen Sportarten bauen. Im Football überhaupt nicht.

Indianapolis Colts

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 7.9%

Die positiven Punkte bei den Indianapolis Colts: Sie spielen in der schwächsten Division der NFL (AFC South), sie haben den einfachsten Schedule der Liga nach FPI und sie haben nach FPI die mit 47.4% höchste Playoff-Chance aller Teams in der Rubrik Bodensatz.

Die schlechte Nachricht: Diese Wahrscheinlichkeit wurde mit der Annahme eines fitten QB Andrew Luck errechnet. Und Andrew Luck ist nicht fit.

Lucks Gesundheitszustand geistert seit nunmehr zwei Jahren wie ein Gespenst durch die Liga. Das Jahrhunderttalent Luck, in den ersten vier Jahren seiner NFL-Karriere der am häufigsten zu Boden geschlagene Quarterback der Liga, hat seit seinem Verletzungsausfall letztes Jahr kaum mehr trainiert, und alle Colts-Verantwortlichen weichen sämtlichen Fragen in Richtung seines Statusses aus. Ich habe es schon vor Jahren geschrieben und ich wurde als Negativist abgetan, aber: Es ist und bleibt eine Tragödie, wie das Front Office der Colts es verschlafen hat, Luck auch nur eine in Anflügen NFL-gerechte Offense Line zur Seite zu stellen.

Luck wurde 9 (in Worten: neun) Minuten vor Ablauf der Frist von der PUP (physically unable to perform) Liste genommen und ist somit theoretisch sofort einsatzfähig. Aber nur eine Stunde zuvor wurde in einem Last-Minute Trade QB Jacoby Brissett aus New England geholt – für WR Phillip Dorsett. Wirklich Vertrauen ob Lucks Gesundheitszustand erwecken diese Moves nicht. Oder sind die Colts die besten Bluffer jenseits von Atlantic City? Gegenfrage: Warum sollte man dann einen potenziell wertvollen Wide Receiver und Special Teamer wie Dorsett opfern?

So dürfte Brissett erstmal Starter sein – anstelle von QB Tolzien oder QB Morris. Brissett wird hinter einer Line spielen, deren bester Mann, C Kelly, die ganze Saison verletzungsbedingt ausfällt. Der Teufel in Indianapolis geht noch weiter: In der Defense fällt mit CB Vontae Davis der einzige Manndecker von Format wochenlang aus – tödlich in einer Unit, die keine brauchbaren Passrusher besitzt.

Und RB Gore kriecht mit 34 auf seinen letzten Schritten. Und TE Dwayne Allen hat das Team verlassen.

Das klingt nun alles sehr negativ. Sehen wir mal die gute Seite: GM Ballard, Nachfolger des planlosen Ryan Grigson, hat eine brauchbare Offseason bestritten und viele Ressourcen in die Defense gesteckt: LB Simon, DE Sheard, DT Hankins als Verstärkung für die Front Seven (mit 57% Success-Rate gegen den Lauf nur #24) und vor allem die beiden Draftees aus den ersten beiden Runden, FS Malik Hooker und CB Quincy Wilson, in der Secondary.

Vor allem Hooker gilt mit seinem „fliegenden“ Stil im Sinne eines Earl Thomas als echter Knaller. Was weiterhin fehlt: Ein individuell herausragender Pass Rusher, weswegen Headcoach Pagano und DefCoord Ted Monachino noch immer ein extrem komplexes Playbook spielen muss, das irgendwie zu kaschieren versucht, dass vorne kein „natürlicher“ Druck gen QB entsteht.

Fazit: Die Defense sollte sich gegenüber 2016 eher verbessern als verschlechtern. Und wenn in der Offense Luck wider aller negativen Vorzeichen doch bald zurückkehrt, kann es für die Colts in ihren schwachen Division auch wieder schnell für die Playoffs reichen.

Aber: Es hängt an Luck. Kommt er nicht – oder zu spät – ist das eine der dürftigsten Mannschaften in der NFL. Eine, die eher um den Top-Pick mitspielt als um die Playoffs.

Jacksonville Jaguars

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 29.3%

Die Jacksonville Jaguars entwickeln sich langsam zum Murmeltier: Große Worte vom vermeintlich endlich bevorstehenden Durchbruch, schwere Enttäuschung im Winter. Letztes Jahr sollte es mal wieder soweit sein. Es wurde eine 3-13 Bilanz nebst Top-5 Draftpick für die Jaguars. Top-Draftpicks zu horten muss in der gegenwärtigen NFL von Rookie-Cap keine schlechte Strategie mehr sein, weil sich über die Jahre fast soviel Talent ansammeln muss, dass irgendwann der Knaller kommt.

Aber bei den Jags kommt bislang höchstens der Knall.

Wie zum Beispiel im letzten Winter, als der glücklose Cheftrainer Gus Bradley gefeuert wurde. Die Nachbesetzung war eine interne: Assistenzcoach Doug Marrone, einst OffCoord in New Orleans und Headcoach in Buffalo. Marrone gilt als harter Hund und ist in manchen Kreisen durchaus ein angesehener Cheftrainer, aber er soll den Autoritären spielen in einem Umfeld, in dem GM Dave Caldwell und der neu installierte „sportliche Leiter“ Tom Coughlin operieren. Wer genau das Sagen hat, ist nicht so ganz klar.

Doch das ist Geplänkel. Hoffnung macht, dass es in Jacksonville viele „Hidden Champs“ gibt. So war man mit 3-13 ein äußerst unglückliches Versagerteam: 2-8 in engen Spielen, 5.8 Bilanz in engen Spielen, nur eine 1.3% INT-Quote in einer an sich sehr starken Defense, was insgesamt 7 Interceptions gleich kommt.

Jene Defense, schon letztes Jahr #7 nach Power Ranking, wurde zur anstehenden Saison noch einmal massiv aufgewertet durch die Einkäufe von DL Calais Campbell, CB A.J. Bouye und FS Barry Church. Der Passrush sollte dank Leuten wie Yannick Ngakoue oder Dante Fowler individuell gut aufgestellt sein. Bei den Linebackern muss das Supertalent Myles Jack schauen, dass es neben Leuten wie Poluzny oder dem grenzgenialen Telvin Smith überhaupt Einsatzzeit bekommt. In der Secondary ist Bouye hinter Superstar CB Jalen Ramsey nur die #2, auf Safety kannst du deutlich schlechtere Pärchen als Gipson/Church aufstellen.

Personell hat DefCoord Todd Wash also eine sehr komplette Unit beisammen, die in der Lage ist, individuell Pass Rush zu entfachen, die Flanken abzudecken und gleichzeitig das heute so beliebte Cover-3 mit Manndeckerelmenten zu spielen. Die Voraussetzungen sind gut, dass die Effizienz-Statistiken ähnlich gut wie im Vorjahr bleiben und zudem eine bessere INT-Quote eingefahren wird.

Die Waale tun sich eher auf der gegenüberliegenden Seite der Schützengräben auf. Dort wird OffCoord Nathaniel Hackett versuchen, stärkeren Fokus auf Laufspiel zu setzen. In RB Leonard Fournette hat man einen hochgelobten Rookie-Runningback gedraftet. Fournette wird von den enttäuschenden Ivory und Yeldon übernehmen. Auf Wide Receiver gibt es im Trio Robinson / Hurns / Lee drei durchaus brauchbare Anspielstationen, die alle in guten Jahren auf Pro-Bowl Level spielen können.

Dazu macht der 5t-leichteste Schedule der Liga Hoffnung. Darum: Warum bei so vielen Ankern trotzdem nur Kategorie „Bodensatz“ in Jacksonville?

Es ist die Quarterback-Position. Seit jenem verhängnisvollen Artikel Mitte August wurde der schon abgeschriebene Blake Bortles überraschend doch noch zum Stamm-QB ernannt. Bortles, der in drei Jahren NFL weder den Durchblick für vernünftige Entscheidungen noch die technischen Anlagen für vernünftige Würfe gelernt hat, soll in den beiden Preseason-Spielen seither genug gezeigt haben um doch noch „den Mann“ zu geben.

Ich habe nun drei Jahre lang versucht, mir den Bortles schönzureden. Jedesmal bin ich damit auf die Fresse geflogen. Jetzt der Reverse-Jinx: Jacksonville wird mit Bortles nichts mehr reißen. Maximal 7-9. Im schlimmsten Fall der Ansturm auf einen weiteren Top-3 Pick und damit auf Bortles‘ Nachfolger.

New York Jets

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 57.0%

Sicher um den Top-Pick spielen die New York Jets, nach Common Sense das schwächste Team dieser Saison, mit. Die Jets schlossen 2016 mit 5-11 ab, was noch gütlich endete, denn der Pythagorean von 4.4 Siegen sah noch schlechter aus. New York war die drittschwächste Mannschaft nach Power Ranking – und jetzt sind einige Leistungsträger und „Leistungsträger in Anführungszeichen“ zusätzlich abhanden gekommen. Zum Beispiel in C Mangold ein Jahrzehnt Spitzenklasse im Vorblocking. Oder WR Eric Decker. Oder LB Harris. Oder CB Revis.

Offense wie Defense gelten als unterirdisch besetzt. Head Coach Bowles, noch vor einem Jahr als Held gefeiert, hat mit unsäglichem In-Game Coaching viel Kredit verspielt. Und bei GM Maccagnan weiß man nicht, wofür er steht.

OffCoord Morton steht vor einer unlösbaren Aufgabe: Als Quarterback wurde der 37-jährige Josh McCown benannt, der in 15 Jahren NFL genau ein starkes halbes Jahr absolviert hat. Der verhasste Backup Hackenberg wäre Medien und Fans nicht verkäuflich gewesen.

Die beiden Starting-WRs Stewart und Marshall wären in den meisten Teams nur #5, weswegen man in einem last minute Trade noch WR Kearse aus Seattle holte. TE Seferian-Jenkins kommt von Saufkur zurück und muss erst beweisen, dass er nun trocken ist – und das als vermeintliche Top-Anspielstationstation in einer Offense, die letztes Jahr 18 Pässe (!) zu Tight Ends warf. In einer Offense, deren einziger Blocker von NFL-Format Neueinkauf LT Kelvin Beachum ist.

Nicht viel besser steht es um die Defense, deren einzig hochwertiger Mannschaftsteil die Line um die Kaliber DT Mu Wilkerson und DT Leonard Williams ist (DT Richardson wurde kurz vor Toreschluss an Seattle verkauft). Das ist ein Problem in einer Bowl’schen Defense, die immer aggressiv spielen möchte, aber keinen verlässlichen #1-Cornerback besitzt. Revis Island ist Geschichte. Der neue Mann ist der in Dallas gescheiterte CB Morris Claiborne.

Aggressive Defense ohne richtige Edge Rusher und Cornerbacks? Selbstmordkommando, denn bei Blitzes steht deine Secondary blank. Der Neuaufbau scheint über die Safety-Position zu starten, wo mit Jamal Adams und Marcus Maye die beiden 1st und 2nd Rounder investiert wurden.

Der letzte Sargnagel für die Hoffnungen der Jets: Sie haben den viertschwersten Schedule der Liga. Das sieht alles nicht gut aus. Oder sieht es sogar verdammt gut aus? FPI gibt den Jets eine 57%-Chance, innerhalb der Top-5 im Draft 2018 zu picken, und eine 16%-Chance, dass es der #1-Pick wird. Das wäre in einem Quarterback-lastigen Draft die vermutlich größte Chance, endlich den Franchise-QB zu landen, dem die Jets seit den Tagen von Joe Namath Ende der 1960er Jahre nachweinen.

San Francisco 49ers

Wahrscheinlichkeit Top-5 Pick: 62.9%

Die San Francisco 49ers hatten ihren Franchise-QB in Colin Kaepernick eigentlich bereits gefunden, ehe es in Owner Jed Yorks Hirn eine Fehlzündung gab und York es innerhalb von zwei Jahren zustande brachte, die vermutlich am zweit- oder drittbesten aufgestellte Mannschaft der NFL zur zweit- oder drittschlechtesten zu machen. York verschliss innerhalb von drei Jahren drei Head Coaches.

Er schaffte in Santa Clara ein Klima, in dem man sich tatsächlich fragt, wie er es im Winter zustande bringen konnte, mit Kyle Shanahan nicht bloß den attraktivsten Headcoach-Junggesellen zu verpflichten, sondern ihm sogar dank Sechsjahresvertrag einen langfristigen Plan gönnte. Weniger gefeiert wurde die ebenso auf 6 Jahre ausgelegte Anstellung vom GM-Novizen John Lynch, der direkt aus der Kommentatorenkabine in den Managerposten wechselt (letzter Mann, der den gleichen Weg einschlug: Matt Millen, Detroit Lions).

Aber: Lynch hatte einen guten Einstand in Free Agency und als Makler im NFL Draft. Damit scheinen die Weichen bei den 49ers auf eine bessere Zukunft gestellt. Ich schreibe absichtlich „scheinen“. Denn bei einem Chaoten wie Jed York weiß man nie.

Sportlich wird 2017 eine wohl harzige Sache. Eine von QB Brian Hoyer angeführte Offense wird vermutlich keine Begeisterungsstürme wie die letzte von Shanahan gecoachte Offense kassieren, aber man kann sich die Aussicht auf den Herbst insofern schönreden, als dass Shanahan schon vor 3-4 Jahren in Cleveland mit ähnlich dürftigem Spielermaterial die beste Browns-Offense der letzten zehn Jahre anführte. „Beste Browns-Offense seit 10 Jahren“ ist nicht weltbewegend. Aber es ist bedeutend besser als „durchschnittliche Browns-Offense der letzten 10 Jahren“. Fazit: Shanahan versteht es mit seinem Scheme, das Maximum aus seinem Spielermaterial zu holen.

In San Francisco sollte das für dieses Jahr Fokus auf quicke Reads für seinen QB sein (neuer Top-WR: Garcon aus Washington). Und natürlich viel Last für das von RB Carlos Hyde angeführte Laufspiel – allerdings hinter einer Offense Line, die jüngst OG Garnett auf die IR setzte. Hyde hatte 2016 aber auch schon exzellente Effizienz-Stats: 45% Success-Rate, #3 der Liga. Er machte pro Rush zudem 3.0yds after Contact.

Was Shanahan in San Francisco nicht wirklich hat: Runningbacks, die den Ball fangen können. Hyde ist ein super-kräftiger und dynamischer Läufer, aber er hat Hände aus Beton.

Personell haben die 49ers in den letzten drei Jahren vor allem in die Defense investiert. Mit Arik Armstead (2015), DeForest Buckner (2016) sowie Salomon Thomas (2017) wurden dreimal en suite hohe 1st Rounder in die Defensive Line gesteckt, plus LB Reuben Foster als weiterer 1st Rounder für die zweite Reihe. Wie all diese Granaten in das neue 4-3 Schema von DefCoord Robert Saleh passen, ist noch unklar. Man munkelt, dass Saleh eine Defense im Seahawks-Stil spielen möchte – aber nachdem die 49ers noch keine Versuche unternommen haben, Armstead oder Buckner zu verkaufen, riecht es eher nach Anpassung des Systems an das Spielermaterial.

Was dann so aussähe: Buckner als Ankermann, der etwas schmächtig gebaute, aber sehr bewegliche Thomas als die Schachfigur (z.B. als Defensive End in Lauf-Situationen und DT in Passsituationen) und Armstead etwas abseits als 5-tech oder 9-tech. Gepaart mit dem vermeintlich famosen Linebacker-Duo Foster/Bowman könnte das eine selbst in der System-Findungsphase bereits eine sehr massierte Front-Seven sein.

Die Secondary bleibt ein Fragezeichen. „Seahawks-Stil“ heißt auch Manndeckung an den Flanken. Gute Manndecker gibt es in San Francisco nicht, dafür zwei gute Safetys in Jimmy Ward (Freelancer) und Eric Reid (Strong Safety).

Als Gesamtbild werden die 49ers wohl wegen der vielen Offense-Fragezeichen 2017 noch keine Bäume ausreißen, aber es ist durchaus zu erwarten, dass die Pass-Offense mehr als 5.4 NY/A des letzten Jahres zustande bringt und die Pass-Defense weniger als die 6.9 NY/A kassiert – und auch die Hidden-Factors wie Pythagorean (3.9 Siege) oder Close Game Index (1-5 Bilanz in engen Spielen) versprechen Regression nach oben. Fünf oder sechs Siege dieses Jahr sollten nicht überraschen. Allerdings: Nur wenn es sehr gut läuft, werden es mehr.

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8 Kommentare zu “Die furchtlose NFL-Vorschau 2017/18 | Die Kellerkinder

  1. Schonmal danke für die Vorschau! Ist für mich neben Fantasy-Draft immer das Highlight vor Saisonstart.

  2. Danke für die Vorschau. Ich sehe die „Kellerkinder“ dieses Jahr fast genau wie du. Bei mir wären nur die LA Rams anstatt den Detroit Lions in diese Gruppe gefallen.

    Insgesamt bin ich bei diesen Teams darauf gespannt, wer dieses Jahr „rock bottom“ erreicht. Diesen spielerischen Offenbarungseid, der die notwendigen personellen Konsequenzen nach sich ziehen wird. Dabei wird dann auch interessant sein, ob ein Team versucht das Modell der Browns zu kopieren. Aber das ist dann ein Thema für den Januar. Jetzt freue ich mich erstmal, dass es wieder los geht.

  3. @Dansk51: Aber die Jets und Bills machen doch bereits vieles um die Browns zu kopieren. Bills haben bereits so viele Picks für 2018 gesammelt, dass sie sich im schlimmsten Fall leisten können, _nicht_ den Top Pick zu holen und immer noch Munition genug haben um sich per Trade dort zu holen.

    Auch die Jets haben schon mit dem „Suck for Sam“ begonnen und alles weggetradet was Rang und Namen hat bis auf vielleicht Wilkerson und Williams, die Granaten sind.

    Die Browns müssen aufpassen, dass sie nicht zu gut werden und danach die Top QBs im Draft 2018 zu verpassen. Vielleicht sollte sich Kizer wenn, dann schon sehr gut behaupten, dass er vielleicht schon der Franchise Guy wird…

    Jedenfalls gute Aufstellung, auch wenn ich die Colts (Luck ist activated) und Lions (Stafford) besser sehe als im Artikel. Man kann Korsakoff jedenfalls nicht vorwerfen, ein Homer zu sein 😉
    Rams und Dolphins hätte ich nach unten versetzt im Gegenzug.

  4. Cleveland Browns werde uns alle überraschen. Schaut den Schedule an, da liegen mehr Siege drin wie für „Kellerkinder“ üblich.

  5. Pingback: Sonntagsvorschauer – NFL Saison 2017, Woche 1 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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