Die furchtlose NFL-Vorschau 2017/18 | Das Niemandsland

Teil 2 der großen, furchtlosen NFL-Vorschau 2017/18 mit den Mannschaften, die sich zwischen den Bodensatztruppen von gestern und den starken Playoffkandidaten von morgen befinden. Erfahrungsgemäß schießen immer ein bis zwei Mannschaften aus dieser Gruppe letztlich hoch in die Playoffs – in einer auf Parität getrimmten Liga wie der NFL ist das per Design gegeben.

Baltimore Ravens

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 48.6%

Die Baltimore Ravens gehören zu den organisatorisch exzellent aufgestellten Franchises, die auf viel Kontinuität im Front Office bauen und nach ein, zwei schlechten Jahren nicht daran denken, nervös zu werden: GM Ozzie Newsome ist seit Gründung der Mannschaft vor 21 Jahren der GM, Head Coach John Harbaugh geht heuer auch schon in sein 10tes Jahr – und obwohl Baltimore seit dem Titelgewinn 2012 und dem einem weiteren starken Jahr 2014 zuletzt enttäuscht hat, so drang nie ein Anzeichen durch, dass Harbaugh wackelt.

Baltimore 2016 war ein enorm verletzungsgeplagtes Team, das letztlich bei 8-8 Siegen endete. Trotz einer exzellenten Defense bin ich skeptisch, dass die sich die Ravens massiv verbessern werden.

Zu schwach spielte die Offense um QB Joe Flacco in den letzten Jahren. Flacco brachte letztes Jahr wieder nur 5.8 NY/A an den Mann. Seine letzte wirklich gute Phase hatte er im Spätherbst 2014 – seither krankt das Passspiel der Ravens. Und nun ist die Lieblingswaffe Steve Smith in Rente.

Smiths Nachfolger: Jeremy Maclin, der in Kansas City entlassen wurde. Maclin gilt nicht als beinharte #1 im Stile Smiths, eher als Schleicher, der die zwischendurch entstehenden Lücken zu nutzen weiß. Von sich aus und ohne Hilfe Defenses aufmischen? Nicht Maclins Ding. Eher ist der junge WR Perriman ein Spielertyp für die Nachfolge, aber Perriman hat in jetzt zwei Jahren Profidasein zu wenig gezeigt. Die #3 ist Mike Wallace, dessen beste Zeit schon einige Jahre zurückliegt.

Offense Line verlor ein Jahr nach OG Osemele jetzt auch noch RT Wagner. Auf Runningback ist Dixon bereits out for season, RB West wird ihn vertreten, RB Woodhead wurde als Checkdown-Station eingestellt.  Kurzum: Der Vertrauen in das Funktionieren der Offense – woher soll man es ziehen?

Für etwas Stabilität sorgt derweil die Defense, 2016 rekordträchtig in der Rushing-Defene unterwegs (65% Success-Rate) und gegen den Pass mit 6.1 NY/A und 3.1% INT-Quote nicht viel schwächer. Die Front-Seven wurde nun nochmals mit den Rookies DT Wormley (#3 hinter Brandon Williams und Pierce) und OLB Tim Williams verstärkt. Damit will man wohl langsam auch Nachfolger für den bald 35-jährigen Terrell Suggs aufbauen. Suggs war bis zuletzt noch immer echter Leistungsträger – was passiert, wenn er plötzlich den Zahn der Zeit spürt?

Aufrüstung wurde im Defensive Backfield betrieben: CB Humphrey als 1st Rounder im Draft, CB Carr als Free Agent aus Dallas, FS Jefferson als Free Agent aus Arizona – das sind drei massive Einkäufe, die es DefCoord Dean Pees erlauben, mehr Manndeckung als in der Vergangenheit zu spielen und damit die Verteidigung noch besser, mächtiger zu machen.

Theoretisch ist Baltimore also nicht schlecht aufgestellt für einen Playoff-Run: Starke Defense und es braucht „nur“ ein Formhoch bei QB Flacco. Der Schedule ist mit #27 einer der leichtesten – FPI sieht eine gute Playoffchance: 48%. Aber sie ist gekoppelt an die Hoffnung, dass Flacco seinen Groove findet. Und diesen Groove hat Flacco über seine ganze Karriere viel zu selten gefunden.

Denver Broncos

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 29.8%

Die Denver Broncos sind erst eineinhalb Jahre von ihrem Superbowl-Sieg gegen die Carolina Panthers entfernt, aber obwohl ein großer Teil des Kaders noch zusammenspielt, erinnert nicht mehr viel an diese Zeit. Das mag daran liegen, dass einige der auffälligsten Protagonisten jenes Siegs nicht mehr bei den Broncos angestellt sind: Headcoach Kubiak, DefCoord Wade Phillips, QB Peyton Manning.

Bereits letztes Jahr prognostizierte ich den Broncos eine schwere Saison im Nachgang an den Titelgewinn und steckte dafür in den Kommentaren einige Prügel ein. Aber so läuft es häufig in der NFL: Erfolg allein basierend auf einer superben Defense ist von kürzerer Dauer als Erfolg dank exzellenter Pass-Offense. So war es auch bei den Broncos, die wie erwartet die Playoffs verpassten und nach dem anschließenden Rücktritt von Gary Kubiak den Neustart einleiteten.

Neuer Cheftrainer ist Vance Joseph, früher DB-Coach in Cincinnati und DefCoord in Miami. Joseph gilt als fachlich guter Mann, aber seine Anstellung kommt mit einem Haken: Phillips, der beste Defensive Coordinator unserer Zeit und Architekt der Titel-Defense von 2015/16, musste Denver verlassen. Joseph übernimmt. Auch in der Offense ein neuer Coordinator: Mike McCoy, der nach Jahren als Cheftrainer in San Diego nach Denver zurückkehrt.

Die Defense der Broncos ist nach wie vor in der Spitze herausragend besetzt: Der Passrush über Superstar Von Miller, über Shane Ray und den DT Derek Wolfe, ist ohne Scheme-Verbiegungen allein in der Lage, für Druck zu sorgen, und hinten decken mit CB Talib, CB Harris und CB Roby die vermutlich in Kombination drei besten Manndecker das Backfield ab. Passspiel war die letzten Jahre jeweils um die 5 NY/A gegen Denver – ein überragender Wert. Trotz exzellentem Spielermaterial wage ich zu behaupten, dass die Broncos diese Megawerte nicht werden wiederholen können – zu schwer wiegt Phillips‘ Abgang.

Zum Problem könnte nach zahlreichen Abgängen (z.B. DT Jackson letztes Jahr, DT Williams und SS Ward heuer) die Tiefe werden. Weniger Tiefe wirkt sich mit zunehmenden Spiel- und Saisonverlauf meist negativ aus und du bist kaum mehr gegen Verletzungen geschützt.

Darüber hinaus ließ Joseph bislang eher eine Zonen-orientierte Abwehr spielen, etwas völlig anderes als das, was die knallharten Manndeckungen unter Phillips hergaben. Und die Rushing-Defense war auch unter Phillips nie gut, meist um Platz 20 klassiert.

Nehmen wir mal an, dass Denvers Defense aufgrund dieser Punkte nicht mehr zu 100% auf dem Niveau der letzten beiden Jahre spielen kann: Kann die Offense den Qualitätsverlust auffangen?

Es ist durchaus möglich, aber nicht wahrscheinlich. Kubiak war einer der Superbowl-Coaches, die mit am wenigsten Anerkennung für den Titelgewinn bekamen, was vermutlich daran liegt, dass das, wofür Kubiak steht (Offense), in den beiden Jahren eigentlich überhaupt nicht funktionierte. Wird Nachfolger McCoy, ein QB-Flüsterer, hier Abhilfe schaffen?

McCoy bestimmte erneut QB Trevor Siemian zum Stamm-QB für die Saison, vorbei am 2016er 1st Rounder Paxton Lynch. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, denn auch wenn Siemian wirklich kein hochklassiger QB ist, so hat er im Gegensatz zu Lynch doch so etwas wie ein Gefühl für die Pocket – und er trifft zumindest keine ganz katastrophalen Entscheidungen: 6.0 NY/A und 1.9% INT-Quote – es geht viel besser, aber es geht auch schlechter.

In WR Thomas und WR Sanders hat Siemian hervorragende Anspielstationen, aber auch hier: Hinter diesem Top-Duo kommt nicht mehr viel. Und sowohl Offense Line als auch Laufspiel gelten als Sollbruchstellen. Wird McCoys Umstellung auf eine Power-Rushing orientierte Lauf-Offense mehr Erfolg bringen als das outside zone Rushing unter Kubiak, das komplett versagte?

Viele Fragen. Und als Antwort nur: Es muss halt gegen den schwersten Schedule der Liga funktionieren. Daher eher: Denver dieses Jahr ein Kandidat für den letzten oder vorletzten Platz in der äußerst schwierigen AFC West.

Los Angeles Chargers

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 24.6%

Viel mehr sportliche Liebe als die Broncos erfahren die Los Angeles Chargers. „Sportlich“ muss betont werden, denn nach dem Umzug von San Diego nach L.A. gab es viele Verbalprügel für die Besitzer der Chargers, die die Seele des Vereins verkauft haben sollen. Und so spielt die Mannschaft bis zum Umzug als Untermieter im neuen Glitzerstadion der Rams völlig anonym im Süden von Los Angeles in einem knapp 30.000 Zuschauer fassenden „reinen“ Fußballstadion.

Sportlich hat man nach einer erneuten enttäuschenden 5-11 Saison die Komplettrasur gewagt und den unglücklichen Cheftrainer Mike McCoy (siehe: Broncos) durch den OffCoord der Bills, Anthony Lynn, ersetzt. Lynn übernimmt eine eigentlich ganz gute Situation, denn die Chargers sind ein Team, das es kaum zustande bringen wird, sich nicht zu verbessern.

Da wäre die unsägliche 1-8 Bilanz in engen Spielen im letzten Jahr. Da wäre auch der Pythagorean von 7.7 Siegen, fast drei Spiele besser als der Record. Da ist auch die Platzierung auf #31 der Verletztenliste (127 verpasste „adjusted“ Starts) Die Offense wird nicht nochmal 3.6% INT-Quote einfahren, ein einmaliger Ausrutscher bei QB Philip Rivers.

Jener Rivers ist noch immer der zentrale Mann der Offense – und er darf mit OffCoord Ken Whisenhunt weitermachen, mit dem er sich exzellent versteht und den der weise (nicht weiße) Lynn behielt. Rivers schaffte in einer kollabierenden Mannschaft letztes Jahr noch immer 6.8 NY/A, obwohl er vier Spiele allein gegen die Super-Defenses von Denver und Kansas City spielen musste.

Er hat eine potenziell hervorragende Offense beisammen. WR Keenan Allen (überlebte letztes Jahr die Halbzeit des Season Openers nicht) ist nach Verletzung wieder fit und gilt als einer der sichersten Route-Runner der Liga. WR Travis Benjamin ist der Mann für tiefe Routen und TE Gates scheint nicht zu altern. Rookie-WR Mike Williams war für viele der beste Receiver im Draft, und er wurde vor kurzem in den aktiven Roster aufgenommen, während die #4 und #5 Inman und Williams für die notwendige Tiefe sorgen – Inman und Williams waren letztes Jahr mit 58 bzw. 69 Catches die leading receiver der Chargers!

Fragezeichen gibt es wie immer um die Offensive Line, wo mit den interior-Leuten Tuerk und Feeney sowie LT Okung potenziell drei Neuzugänge starten, aber sowohl ist Rivers einer der härtesten Brocken im Angesicht von Pass Rush als auch kommt RB Melvin Gordon von einem sensationellen Breakout-Jahr. Ach, und: Bei den Anspielstationen vergaß ich, dass Gordon letztes Jahr als Checkdown-Waffe 419 Yards und 2 TD im Fang-Mich-Spielchen gemacht hat.

Die Defense? Wird ab sofort von DefCoord Gus Bradley gecoacht, der in dieser Rolle in Seattle ein deutlich besseres Bild abgab als in jener als Cheftrainer in Jacksonville. Bradley klingt immer nach Cover-3 im Seahawks-Style. Das Gute: Mit DE Joey Bosa hat er den vermutlich besten Rookie-verteidiger des letzten Jahres im Kader (und diesmal zieht Bosa keinen Holdout durch), während „hinten“ das CB-Pärchen Verrett/Hayward in fittem Zustand in die Saison geht. Die beiden gelten als mutmaßlich bestes Manndecker-Duo in der NFL.

Ich war schon fast geneigt, die Chargers als meinen Dark-Horse Playoffkandidaten zu benennen. Zu viele Faktoren sprechen für positive Regression (25% Playoff-Chance nach FPI sind für ein 5-11 Team nicht wenig).

Und auch wenn mich ein Durchmarsch von Los Angeles nicht wundern würde, so machten mich doch einige Dinge letztlich stutzig: Das Verletzungspech ist schon wieder losgegangen. Die Tiefe in der Defense ist doch etwas mauer als gedacht, vor allem auf der potenziellen Sollbruchstelle Safety. Und gerade deshalb hege ich noch immer einiges Misstrauen in diese Unit, die sich letztes Jahr auch nur dank schwer haltbarer 3.1% INT-Quote halbwegs über Wasser halten konnte. Es bräuchte schon eine deutliche Verbesserung der Pass-Quoten, damit es wirklich zum Durchbruch in der heiklen AFC West reicht. Ich wage es also nicht, Playoffs in die Welt zu posaunen.

Los Angeles Rams

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 7.9%

Ich bin vielleicht der einzige, der die Los Angeles Rams nicht im untersten Viertel der NFL klassiert sieht – und ich würde viele Argumente verstehen, die man gegen mein Ranking anbringt: Los Angeles war 4-12 und spielte wie ein 3-13 Team. Es ist nicht oft, dass ein 4-12 Team mehr Siege eingefahren hat als sein Pythagorean vermuten ließe. Die Rams waren die schlechteste Pass-Offense seit Menschengedenken und sie plagen sich in diesen Tagen mit dem Spielerstreik ihres besten Abwehrspielers, DL Aaron Donald, herum.

Ihr Quarterback Jared Goff, Top-Pick von 2016, spielte als Rookie so schlecht, dass man geneigt dazu ist, ihn mit Konsorten wie Tebow, Gabbert oder Lindley zu vergleichen. Und sie waren im Power Ranking als #32 hinter (!) den Cleveland Browns an allerletzter Stelle klassiert.

So weit, so unschön. Aber wie ich schon vor zwei Wochen in aller Ausführlichkeit darzulegen versuchte: Die Rams haben positive Aspekte:

  • Der zuletzt ausgebrannt scheinende Headcoach Jeff Fisher ist weg und wird durch den offensiv denkenden Sean McVay
  • Noch wichtiger: Die Defense wird von DefCoord Wade Phillips übernommen, der einen fassungslos guten Leistungsnachweis im Verbessern von Defenses hat.
  • Die sehr schnellen Verteidiger passen perfekt zum Abwehr-Prinzip von Phillips („Druck auf Teufel komm raus“) – und sie waren schon zuletzt eine bessere Run-Defense als sie Phillips in Denver je hatte.
  • Offense Line (LT Whitworth und C Sullivan) und Wide Receiver (WR Sammy Watkins und WR Robert Woods) wurden aufgebolstert und RB Todd Gurley wird nicht nochmal 3.3yds/Carry produzieren.

Klar ist: Goff muss sich verbessern. Dass er zuletzt nicht mehr bloß in den Pass Rush starrte, sondern auch mit dem unausweichlichen Hit vor Augen in der Secondary hängen blieb, ist positiv. Dass er deutlich mehr Schutz und Waffen haben wird, ebenso.

Klar ist auch: McVay ist mit 31 ein Grünschnabel. Coaching-Fehler sind nicht ausgeschlossen.

Und klar zum dritten: Donald muss früher oder später ins Team zurückkehren, die „halben Safetys“ auf LB Ogletree und Barron dürfen es mit der Aggressivität nicht übertreiben und Edge-Rusher Robert Quinn muss wieder annähernd die Form alter Tage wie 2013 erreichen (als er fast 20 Sacks machte).

Aber es wird sehr geil sein, diese Defense in Aktion zu sehen. Wie ein Freelancer wie Lamarcus Joyner über den Slot flitzt, wie ein CB-Duo Johnson/Webster vom nicht zu verhindernden Pass Rush profitiert, wie Ogletree und Barron als Blitzer operieren!

FPI gibt den Rams nur eine 8%ige Chance auf die Playoffs – und der Sprung von einem glücklichen 4-12 in die Post Season ist wahrscheinlich zu groß. Aber wundere dich nicht, wenn die Rams mit, sagen wir, 8-8 diese erste Saison abschließt.

Miami Dolphins

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 16.7%

Es wird Leute geben, die Miami angesichts des prominent besetzten Kaders und des sehr eloquent daherkommenden Head Coaches Adam Gase weiter vorne sehen, aber auch wenn Miami letztes Jahr mit 10-6 Siegen überraschend die Playoffs erreichte: Ich würde sie eher eine Stufe runter- als hinaufstufen, wenn es um dieses Ranking geht.

Miami ist ein klarer Regressionskandidat: Pythagorean von nur 7.6 Siegen und 8-2 Bilanz in Spielen mit einem Score Differenz. Miami fuhr zwar zehn Siege ein, aber sie durften neun Begegnungen gegen die Teams bestreiten, die in den Top-10 Draftpicks landeten. Sie landeten dabei eine 8-1 Bilanz, sieben Siege davon mit einem Score Differenz. Und jetzt haben die Dolphins den 2t-schwersten Schedule nach FPI vor der Brust.

Auffälligste Geschichte der Offseason war diesmal keine Einkaufstour, sondern das Verletzungstheater um den nicht unumstrittenen QB Ryan Tannehill. Letztlich unterzog sich Tannehill einer Kreuzband-OP und fällt für die restliche Saison aus. Sein Nachfolger ist keine interne Lösung, sondern der ewige Jay Cutler, der sich bereits für eine Karriere im Fernsehen vorbereitete und nun noch einmal für seinen Buddy Gase (mit dem er in Denver und Chicago hervorragend zusammenarbeitete) einspringt.

Der stets abwesend dreinschauende Cutler ist berühmt/berüchtigt für seine scharfen, flachen, aber oftmals zu aggressiven Bälle. Er wird in der Gase-Offense aber vor allem schnelle Pässe werfen müssen. Extra dafür wurde zuzüglich zum nicht schlecht besetzten WR-Corp um den Wideout Parker sowie die Irrwische Stills und Landry noch TE Julius Thomas aus Jacksonville eingekauft. Und extra dafür probierte man bis zum Schluss an der möglichst optimalen Zusammensetzung der O-Line um den monströsen OT Tunsil, OG Bushrod und C Pouncey.

Ich hegte nie besonderes Vertrauen zu Tannehill, den ich immer für zu banal hielt. So dumm es klingen mag: Vielleicht ist der notgedrungene Wechsel auf Cutler sogar ein Vorteil für diese Offense.

Vielleicht ist auch die Defense deutlich besser als die zuletzt an #21 klassierte Unit nach Power-Ranking. Das DT-Pärchen um Superstar Ndamukong Suh und den schwer aufgeigenden 1-tech NT Jordan Phillips ist jedenfalls eine große Stärke. Auf Defensive End hat man mit der Verlängerung von Branch, der Neuverpflichtung von Hayes und der Einberufung von 1st Rounder Charles Harris für neue Kraft gesorgt, auf Linebacker wurde Lawrence Timmons aus Pittsburgh losgeeist und bei den Safetys verpflichtete man Nate Allen und T.J. McDonald. Genug Material eigentlich für die Zonen-orientierte Defense vom neuen DefCoord Matt Burke, einem Mann, der in der Tradition von Mike Zimmer oder Vorgänger Vance Joseph steht.

Aber kommen wir zu den Gegenargumenten: Der klare Top-Passrusher Cameron Wake ist 35 und wird nicht ewig dominieren können. LB Timmons war in Pittsburgh zuletzt entbehrlich und der als Rookie mit Pauken und Trompeten gedraftete LB McMillan ist out for season – und Miamis LB-Corp sorgtes letztes Jahr trotz Super-DTs wie Suh und Phillips nur für 56% Success-Rate gegen den Lauf: #27 der Liga.

Auf Safety verpasst Neuzugang McDonald 8 Spiele mit Dopingsperre, und auf Cornerback ist nach der Verletzung von CB Lippett (out for season) mit Maxwell und Tankersley ein #1-Duo angedacht, das aus einem Schwindler und einem Rookie besteht.

Sieht also nicht übezeugend aus für die Hoffnungen der Dolphins. FPI prognostiziert auch nur 17% Playoff-Chance. Ich sehe keine. Sieben Siege, vielleicht acht – aber das reicht dann nicht.

New Orleans Saints

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 31.6%

Alle Jahre dieselbe Leier bei den Saints: Eine Offense so großartig, dass ich sie jedesmal in unmittelbarer Playoffnähe verorte. Und dann vergeigt es die Defense und reißt den großartigen Franchise-QB Drew Brees auf 7-9 Record runter. So auch 2016. So auch 2017?

Mir fehlt so langsam der Glaube, weswegen New Orleans fortan unter den grauen Mäusen der Liga unterhalb der klaren Playoff-Anwärter geführt wird – trotz immerhin 31% Playoff-Wahrscheinlichkeit nach FPI.

Natürlich: Solange Brees die Offense „quarterbackt“, ist die Chance auf über 7 NY/A und viele Punkte groß. Da kannst du Offense-Probleme noch und nöcher haben (heuer: OT Armstead und C Unger plagen sich mit Problemen, OT Ramczyk ist ein Neuling), da magst du deep threats wie Brandin Cooks nach New England verkaufen, da mag ein TE wie Fleener eine heiß/kalt Option sein – mit Brees dürfte es viele Yards und Punkte geben. Die Frage ist, ob es mit 7.2 NY/A wieder ein Top-5 Wert wird.

Die auffälligste Neuerung dieses Jahr ist tatsächlich der Einkauf von RB Adrian Peterson aus Minnesota. Peterson fehlte letztes Jahr verletzt fast die ganze Saison und wird nach 10 Jahren NFL nicht jünger, aber viele glauben, dass er gegenüber dem steifen RB Ingram noch immer ein Upgrade sein kann. Bloß: Weder Peterson noch Ingram sind ideale Checkdown-Anspielstationen für Brees, der es meisterhaft versteht, anstelle eines Incomplete-Passes dann doch noch einen 1yds-Pass mit Option auf drei Yards after Catch zu seinen Runningbacks zu flippen.

Worte zur Defense? Oft einfach, denn du kannst seit Jahren referieren über die Versuche, die man in New Orleans übernimmt um aus der konstant Bottom-5 Defense eine verlässliche Unit zu bilden (2016: 7.2 NY/A, #31 und nur 1.5% INT-Quote). Diesmal hat man mangels Cap-Space mal wieder hohe Draftpicks investiert.

Und zwar in CB Marshon Lattimore (1te Runde) und FS Marcus Williams (2te Runde). Lattimore, ein Supertalent aber Verletzungsrisiko, wird die Rotation hinter CB Breaux ergänzen. Williams dürfte eine Art „Big Nickel“-Safety geben, denn es ist kaum vorstellbar, dass DefCoord Dennis Allen einen seiner Top-Verteidiger um die Safetys Kenny Vaccaro / Vonn Bell draußen lässt. Ich erwarte viele Blitzes aus der zweiten Reihe.

„Vorne“ hofft man, dass die Defense Line um DT Cameron Jordan und DT Sheldon Rankins gegenhält. Aber die Tiefe ist nach dem Verletzungsausfall von DT Fairley erstmal futsch. Und Linebacker ist ein schwarzes Loch.

Ich habe mir jahrelang versucht, diese Defense schönzureden. Dann habe ich mir versucht, sie schönzusaufen. Alles misslungen. Ich habe gelernt, rechtzeitig aufzuhören – deshalb: Nope. Saints-Defense 2017 wird nicht viel besser. Gepaart mit dem Risiko, dass Brees jetzt 38-jährig auch irgendwann mal die Mauer sieht, wird es in der NFC South mit der Post Season sehr eng.

Tampa Bay Buccaneers

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 27.9%

Auch die Tampa Bay Buccaneers spielen in der NFC South – und sie waren mit 9-7 Siegen eine der positiven Erscheinungen der letzten Saison. Für viele sind sie nach auffälligen Verpflichtungen schon einer der größten Sleeper der anstehenden NFL-Saison, aber es gibt Faktoren, die skeptisch stimmen. Da wäre zum einen der Pythagorean von 7.6 Siegen. Sprich: Die Buccs waren ein Team mit negativem Punktverhältnis. Vergleich das mal mit den Saints, die nur 7-9 waren, also zwei Siege weniger geholt haben, aber nach Pythagorean hätten 8.3 Siege holen müssen.

Das ist keine Schande – und mit einer reifer werdenden Offense gibt es durchaus Signale, dass sich das Punktverhältnis in Zukunft bessert. QB Jameis Winston zum Beispiel ist nicht weit vom endgültigen Durchbruch entfernt. Winston hat zwar mit 3.1% eine recht hohe INT-Rate, aber er kompensiert diese Fehlerquote mit aggressivem, mutigem tiefem Spiel. Er hat die Eier, Pässe zu werfen, die sich viele Artgenossen schlicht nicht trauen.

Und er hat nun vermutlich auch die Waffen dafür. Gut – WR Mike Evans hatte er schon immer. Evans war gemessen an der Pass-Frequenz seiner Mannschaft der effizienteste Receiver der Liga. Er ist ein Superstar bei „jump ball“, wo er aufgrund seiner gut 2m kaum zu decken ist. Aber Evans war in der Vergangenheit oft allein. Deshalb sind die interessanten Typen die Neuen:

  • WR Desean Jackson als deep threat (Karreireschnitt: 17.7yds/Catch) um die Defense auseinanderzuziehen
  • TE O.J. Howard via Draft für die Seam-Routen

Nun sind beide Verpflichtungen keine sicheren Tüten. Jackson ist 31 und nicht jeder kann in dem Alter seinen Speed erhalten. Und Howard, so hoch er gelobt wird, spielte am College in Alabama keine tragende Rolle trotz all dem Talent.

Nicht viel Verlass ist in Tampa auch auf RB Doug Martin, bei dem sich 200yds-Spiele mit 15yds-Spielen abwechseln. Das liegt auch an der Offense Line, die auf beiden Tackle-Positionen weiter große Fragezeichen hat. Und: Martin ist für die ersten drei Spiele dopinggesperrt.

In der Offense gibt es natürlich Hoffnung, dass sie den Durchbruch schafft. Das Fragezeichen in Tampa ist die Defense. Diese verbesserte sich 2016 massiv, kassierte aber immer noch 6.8 NY/A und überlebte nur dank 3.1% INT-Quote.

Mit Free Agent-Einkauf Wilcox aus Dallas sowie Rookie-2nd Rounder Justin Evans versuchte man, die zuletzt vakante Safety-Position effektiv zu besetzen – ehe den Buccs vor zwei Tagen in einer glücklichen Wendung des Schicksals SS T.J. Ward aus Denver in den Schoß fiel.

Mit DL Baker aus Washington vertieft man zudem ein wenig die Front Seven. Aber Pass Rush geht nach wie vor vor allem von DT McCoy über innen sowie DE Spence über außen von dannen, und auf Cornerback hängt man eklatant von der Kombination aus dem 34-jährigen Brent Grimes sowie dem Grünschnabel Vernon Hargreaves (2tes Jahr) ab – hinter den beiden ist nichts NFL-taugliches übrig.

Immerhin: Nach der Entlassung von Kicker Aguayo ist Ruhe um das Kicker-Chaos eingekehrt. Man konzentriert sich wieder auf Football. Aber in einer der schwersten Divisionen der NFL und mit dem 7t-schwersten Spielplan der Liga, und mit den nicht überragenden Effizienz-Stats aus dem letzten Jahr ist es für mich schwer zu glauben, dass die Buccs schon heuer den Durchbruch schaffen. Fraglos – Playoffs wären für ein Team mit diesem Profil nichts Sensationelles. Aber ich sehe in der NFC South zwei bessere Kandidaten.

Washington Redskins

Playoff-Wahrscheinlichkeit: 23.0%

Die Washington Redskins sind ein komplettes dark horse. Ein Teil von mir möchte glauben, dass das Team nach zwei stabilen Jahren mit jeweils um die 8.5 Siegen nach Pythagorean angekommen ist und in der schwierigen, aber ausgeglichenen NFC East um den Titel mitspielen kann – aber dann ist auf der anderen Seite immer wieder das Theater in diesem von Owner Dan Snyder angeführten Chaos-Laden.

Man ist den Redskins als Fan und Beobachter ja sogar dankbar, dass sie einen genialen Scout und GM wie Scot McCloughan mitten in der Offseason rausschmeißen, damit man seine Twitter-Timeline verfolgen kann. Aber sportlich ist McCloughans Entlassung durchaus ein Bremsklotz für die kurz- und mittelfristige Ausrichtung dieser Franchise, die einfach nicht in ruhige Gefilde gelangt.

Sportlich glänzten die Redskins in den letzten Jahren durch auffällig starke Effizienz-Zahlen: 7.6 NY/A im Passspiel sind für eine Offense um QB Kirk Cousins hervorragende Zahlen, #2 der Liga. Cousins hatte schon früher extreme Pass-Zahlen, aber damals gingen sie stets einher mit ebenso extremen Interceptions-Zahlen. Gegenwärtig? Nur 2.0% INT-Quote, nicht überragend im Tom-Brady Style, aber Cousins scheint sich zu einem recht kompletten QB entwickelt zu haben.

Man sagt ihm noch immer nach, manchmal etwas zu undiszipliniert in seinen Progressions zu sein, weswegen die Redskins vermutlich auch zögern, ihm einen langfristigen Vertrag anzubieten. Cousins geht in ein weiteres Jahr mit Franchise-Tag und wird 2018 entweder extrem teuer oder Free Agent sein.

Er steht nun vor einem schwierigen Jahr: Seine beiden Top-WR Jackson und Garcon sind weg, das neue Duo besteht aus WR Josh Doctson (2tes Jahr) und dem aus Cleveland importierten WR Terrelle Pryor, der auch erst eineinhalb Jahre ernsthafte WR-Erfahrung besitzt. Währung Jackson/Garcon allerdings ein sehr gegensätzliches Duo bildeten, und Gegensätze sich bekanntlich anziehen, sind Doctson/Pryor eher gleiche Spielertypen. Vielleicht ist das aber auch nicht so dramatisch, denn Head Coach Jay Gruden kommt eh erst dann in Ekstase, wenn er mindestens drei Tight Ends ins Line-Up bringt: Mit TE Jordan Reed, TE Vernon Davis und TE Niles Paul gibt es deren starke Optionen.

In der Offense geht allerdings OffCoord McVay verloren. Auch in der Defense haben die Skins einen neuen Coordinator: Greg Manusky. Manusky gilt als Vertreter der Zone-Defense, die aber erst dann wirklich effizient ist, wenn vorne guter Passrush durch Individualkönner zustande kommt. Mit OLB Kerrigan und OLB Murphy haben die Redskins nicht wirklich explosive Passrusher – eher die ausgefeilten, kompletten Spielertypen. Vielleicht ist Rookie-DE Ryan Anderson der richtige Mann.

Die Defense Line gilt als tief besetzt. Wenige Superstars – aber tief. Rookie-DT Jonathan Allen aus Alabama gilt als größtes Talent, um über die Mitte für Druck zu sorgen. In der Secondary hat man in CB Josh Norman einen famosen Manndecker und auf Safety ist man längst nicht mehr die offene Scheune alter Tage. Allein: Washington mag „vorne“ und „hinten“ gut drauf sein. Dazwischen sieht es aber eher düster aus: Linebacker ist keine Stärke, was sich in den konstant in den Bottom-5 klassierten Run-Defense offenbart.

Mein Vertrauen in die Redskins-Mannschaft ist heute größer als vor einem Jahr, schlicht weil sie über einen längeren Zeitraum bewiesen haben, zu den guten Mittelklasseteams zu gehören. Dass es indes zum Durchbruch in der engen NFC East reicht, wage ich dennoch zu bezweifeln.

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11 Kommentare zu “Die furchtlose NFL-Vorschau 2017/18 | Das Niemandsland

  1. Hallo,

    erstmal Danke für diesen Blog, lese ihn sehr gerne.
    Wieso ist Maxwell von den Dolphins ein Schwindler?

  2. Ich nehme mal an das bezieht sich darauf, dass Maxwell sich einen Haufen Kohle „erschwindelt“ hat, obwohl seine Leistung die Kohle niemals rechtfertigte. Sprich im Kontext von Miami: der Mann ist kein CB#1 mit dem du gerne in eine Saison gehst.

  3. wieso spielen die chargers in diesem kleinen fussball Stadion,hatte gedacht das es in der nfl ein mindest von 50000 gegeben muss.
    ich mein hätten sie nicht ihn ein größeres Stadion ausweichen können.

  4. @camnewton: Um das zu verstehen, muss man die Umstände der Chargers im Blick behalten:

    1) Die Chargers sind das zweite Team das nach L.A. übersiedelt.

    2) Die Chargers haben – im Gegensatz zu den Rams – quasi keine L.A.-Geschichte (wenn man von dem einen Jahr 1960 absieht).

    3) Die Chargers haben traditionell keine besonders große Fanbase. Das hat auch damit zu tun, dass San Diego demographisch so stark von Army-Angehörigen geprägt, die meistens nur eine zeitlang dort sind und meistens schon die Affiliation zu einem anderen Team von zu Hause mitbrachten. San Diego zählte deshalb auch immer zu den Mannschaften mit dem schlechtesten Heimvorteil. Oft waren gegen Teams wie Steelers oder Patriots die jeweiligen Auswärtsfans in der Mehrzahl.

    4) Aus 1-3 ergibt sich eine schon recht kleine Fanbase. Da muss das Stadion dann erstmal nicht riesig sein.

    5) Besser ein kleineres Stadion das voll ist, als ein halb leeres Großes.

    6) Besser ein kleines Stadion, das ich mit Heimfans füllen kann, als ein Großes, in dem – selbst wenn es voll ist – ich keinen Heimvorteil mehr habe.

    7) Von der Stimmung her kann ein kompaktes 30.000er-Stadion ähnlich intensiv wie ein doppelt oder dreimal so Großes sein. Natürlich bekommst du keine Lautstärke wie in Arrowhead zusammen, aber die Stimmung ist schon ganz ordentlich wenn es passt und alle Berichte bislang deuten darauf hin, dass das so weit auch gut klappt.

    8) Die Verluste bei den Ticketeinnahmen sind über einen Zeitraum von 2 oder 3 Seasons zu vernachlässigen, gerade wenn man dann die Aussicht auf eine Riesen-Arena mit Luxusboxen en Masse hat.

    9) Chargers-Besitzer Spanos ist in der NFL eher als Kumpeltyp bekannt, der nicht unbedingt zu viel aneckt. Charakterlich passt es da, dass man mal auch in einem kleineren Stadion spielt, etwas was z.B. Kroenke oder Jerry Jones niemals einfallen würde.

    10) So viele Stadien gibt es dann auch im Großraum L.A. nicht, in denen man mal schnell zwei oder drei Saisonen spielen kann. Das Coliseum ist durch die Rams und USC ausgebucht und riesig. Die Dodgers und die As werden kaum Interesse daran haben, ihre Baseball-Stadien zu teilen – ganz abgesehen davon, dass ein Baseball-Stadion nur unter erheblichem Aufwand geeignet ist und selbst dann würde das heute kaum mehr jemand machen. Und dann sind wir von der Größe her eh schon beim Stubhub, in dem aktuell gespielt wird. Einzige Alternative wäre die legendäre Rose Bowl, aber da musst du halt auch erst wieder 93.000 Leute rein bringen und es ist insgesamt natürlich teurer.

    Also ja, es gibt schon ein paar Gründe, warum die jetzt dort spielen 🙂

  5. Kurz zu den beiden Los Angeles Teams. Bei den Chargers kenne ich keinen einzigen Safety (ok, nach Wikipedia sagt mir Tre Boston was – früher bei den Panthers – aber der ist für mich eher weniger von Starter-Format). Also bleiben die beiden super Corners Verrett/Hayward plus eine solide bis gute D-Line. Da muss schon einiges zusammen laufen, dass man die Playoffs knackt – Dark Horse, wie du sagst.

    Bei den Rams sieht es für mich genau gleich aus. Keine Safeties 😀 Mark Barron wird von dir und von den Rams als LB gelistet und FS Joyner wird von dir auch zurecht als Freelancer betitelt – deckt eher den Slot Receiver oder geht auf Blitzes. Für eine Nickel Defense fehlen also noch min. 1, wenn nicht sogar 2 Safety-Starter, um hinten abzusichern. Dies plus die vielen Fragezeichen um O-Line und QB stimmen mich skeptisch, wenn ich auch gespannt auf Rams Spiele schauen werde.

    Bei den Dolphins kommt außerdem der überragende Safety Reshad Jones wieder aus Verletzungspause zurück (letztes Jahr ab Woche 6 ausgefallen), das dürfte der Defense auch helfen.

  6. Die Ravens müssen auch erst einmal, Orr auf LB ersetzt bekommen. Super tiefe D-Line und CJ Mosley hin oder her.

  7. Ich werde die Rams dank deiner Vorschau wesentlich intensiver beobachten. Das kann eine spannende Story werden.

  8. Pingback: Sonntagsvorschauer – NFL Saison 2017, Woche 1 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  9. Pingback: NFL Power Ranking 2017 – Woche 10: Wo bleiben die Freak-Teams? | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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